Dr. Dr. Milan Kuhli auf Juniorprofessur für Strafrecht an der Universität Mannheim berufen

 Dr. Dr. Milan Kuhli wird mit Wirkung zum Februar 2015 auf eine Juniorprofessur für Strafrecht an der Universität Mannheim berufen. Milan Kuhli war seit März 2008 als Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Exzellenzcluster „Die Herausbildung normativer Ordnungen“ tätig, zunächst als Wissenschaftlicher Mitarbeiter von Prof. Dr. Klaus Günther und zugleich als Wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Geschäftsstelle, sodann von Mai 2013 bis Januar 2015 auf einer der Postdoc-Stellen des Exzellenzclusters. In dieser Zeit wurde er zum Dr. jur. und Dr. phil. promoviert. In den letzten Jahren verfasste er unter anderem seine strafrechtliche Habilitationsschrift, die er kürzlich fertiggestellt und am Fachbereich Rechtswissenschaft der Goethe-Universität Frankfurt am Main eingereicht hat. In dieser Arbeit befasst sich Milan Kuhli aus einer rechtstheoretischen und sprachphilosophischen Perspektive mit der Frage, inwieweit die strafrichterliche Anwendung evaluativer und normativer Gesetzesmerkmale im Strafprozess überprüfbar ist.


Für seine Doktorarbeit mit dem Titel "Das Völkerstrafgesetzbuch und das Verbot der Strafbegründung durch Gewohnheitsrecht" (Beiträge zum Internationalen und Europäischen Strafrecht, Bd. 4), Berlin: Duncker & Humblot 2010, erhielt er 2009 den Werner-Pünder-Preis und 2011 für seine Doktorarbeit mit dem Titel "Carl Gottlieb Svarez und das Verhältnis von Herrschaft und Recht im aufgeklärten Absolutismus" (Studien zur europäischen Rechtsgeschichte, Bd. 272), Frankfurt am Main: Vittorio Klostermann 2012, den Dissertationspreis des Stiftungsfonds Kopper der Stiftung "pro universitate" Frankfurt am Main.

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„Frankfurter interdisziplinäre Debatte“. Frankfurter Forschungsinstitute laden zum Austausch über disziplinen-übergreifende Plattform ein

Die „Frankfurter interdisziplinäre Debatte“ ist ein Versuch des Dialogs zwischen Vertreter*innen unterschiedlicher wissenschaftlicher Disziplinen zu aktuellen Fragestellungen – derzeit im Kontext der Corona-Krise und u.a. mit Beiträgen von Prof. Dr. Nicole Deitelhoff, Prof. Dr. Rainer Forst und Prof. Dr. Klaus Günther. Seit Ende März 2020 ist die Onlineplattform der Initiative (www.frankfurter-debatte.de) verfügbar. Mehr...

Bundesministerin Karliczek gibt Startschuss für das neue Forschungsinstitut Gesellschaftlicher Zusammenhalt

In einer Pressekonferenz hat Bundesministerin Anja Karliczek am 28. Mai 2020 den Startschuss für das neue Forschungsinstitut Gesellschaftlicher Zusammenhalt (FGZ) gegeben. Mit dabei waren Sprecherin Prof. Nicole Deitelhoff (Goethe-Uni, Normative Orders), sowie der Geschäftsführende Sprecher Prof. Matthias Middell (Uni Leipzig) und Sprecher Prof. Olaf Groh-Samberg (Uni Bremen). Nun kann auch das Frankfurter Teilinstitut seine Arbeit aufnehmen. Mehr...

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Bis Ende September 2020

In der Goethe-Universität finden mindestens bis Ende September 2020 keine Präsenzveranstaltungen statt. Präsenzveranstaltungen des Forschungsverbunds "Normative Ordnungen" werden ebenfalls bis auf Weiteres ausgesetzt.

10. September 2020, 12.30 Uhr

Online Book lɔ:ntʃ: Prof. Dr. Dr. Günter Frankenberg: Autoritarismus - Verfassungstheoretische Perspektiven (Suhrkamp 2020). Mehr...

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Burchard, Christoph (2019):

Künstliche Intelligenz als Ende des Strafrechts? Zur algorithmischen Transformation der Gesellschaft. Normative Orders Working Paper 02/2019. More...

Kettemann, Matthias (2020):

The Normative Order of the Internet. Normative Orders Working Paper 01/2020. More...