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Einleitung, in: Harald Müller/Una Becker (Hrsg.): Rüstungskontrolle im 21. Jahrhundert. Die Friedenswarte 83 (2/3), Berliner Wissenschaftsverlag, 2008, 13-34

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Author(s): Becker-Jakob, Una; Rosert, Elvira; Müller, Harald
Year of publication: 2008

Abstract: Rüstungskontrolle entwickelte sich während des Ost-West-Konflikts zu einem wichtigen Element für die Stabilisierung des internationalen Systems und zur Verhütung eines Atomkriegs, wobei jedoch die Rahmenbedingungen der bipolaren Blockkonfrontation immer wieder einschränkend wirkten. Das Ende des Kalten Krieges brachte zunächst eine Welle des Optimismus und der Hoffnung mit sich, dass nun größere Fortschritte in der Rüstungskontrolle möglich sein sollten. Und in der Tat stellten sich in der ersten Hälfte der 1990er Jahre Erfolge ein: Unter anderem wurden die Zahl der atomaren Sprengköpfe reduziert, Chemiewaffen und Antipersonenminen verboten, der nukleare Umfassende Teststoppvertrag (CTBT) abgeschlossen und der Vertrag über konventionelle Streitkräfte in Europa (KSE) an die neuen Bedingungen angepasst. Ab Mitte der 1990er Jahre setzte jedoch eine Stagnation in der Rüstungskontrolle ein, die sich spätestens mit der Amtsübernahme der Bush-Administration zu einer handfesten Krise auswuchs. Von manchen Beobachter/innen und Praktiker/innen wurde gar das Ende der Rüstungskontrolle – zumindest in ihrer bisher bekannten Form – postuliert oder diagnostiziert.

Keywords: Rüstungsbegrenzung, Internationale Politik, Rüstungskontrolle

Subject(s): political science

urn:nbn:de:hebis:30-77726
Full text: http://publikationen.ub.uni-frankfurt.de/volltexte/2010/7772/pdf/MuellerRuestungskontrolleIm21Jahrhundert.pdf

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