Publication details

"Doch diese Störung zielt eher auf ein Mehr als auf ein Weniger an Repräsentation". Ästhetik und politische Repräsentationskritik bei Jacques Rancière, in: Thomas Linpinsel und Il-Tschung Lim: Gleichheit, Politik und Polizei. Jacques Rancière und die Sozialwissenschaften. Wiesbaden: Springer, 121-139.

Book chapter

Author(s): Martinez Mateo, Marina
Year of publication: 2018

Abstract: Das Rancièresche Verhältnis von Politik und Polizei wirft Probleme auf: Weder eine dualistische Sicht, die Politik rein negativ als Bruch mit einer polizeilichen Ordnung begreift, noch der Versuch, beides auf gelingende, konstruktive Weise miteinander zu verschränken, kann dem Anspruch, den Rancière mit Politik verbindet, gerecht werden. Beidem entgegen wird im Aufsatz daher vorgeschlagen, das Verhältnis von Politik und Polizei über einen dritten Term zu vermitteln: Repräsentation. Dabei muss allerdings ein Umweg über die ästhetischen Arbeiten Rancières genommen werden. Das im Zusammenhang mit den Regimen der Künste diskutierte Verhältnis von Repräsentation und Ästhetik soll als Grundlage für eine Neudeutung politischer Sichtbarkeit dienen, in der sich die spezifische Positivität des politischen Bruchs zeigt.

Keywords: Sichtbarkeit, Ästhetisches Regime, Fiktion, Bühne, Representative Turn

Research area: Research Area 1: The Normativity of Normative Orders: Origins, Vanishing Points, Performativitiy
Research project:
Subject(s): political science, philosophy

Further information: https://rd.springer.com/chapter/10.1007%2F978-3-658-20670-3_7

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