Veranstaltungen

Vom Zwang zum Algorithmus – Krise des Normvertrauens?

Vortrag innerhalb des Rahmenprogramms zum Ausstellungsprojekt "Making Crises Visible"

Mittwoch, 12. Februar 2020, 19 Uhr

Prof. Dr. Klaus Günther, Professor für Rechtstheorie, Strafrecht und Strafprozessrecht, Forschungsverbund »Normative Orders« der Goethe-Universität

Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung
Hörsaal im Arthur-von-Weinberg-Haus
Robert-Mayer-Straße 2
60325 Frankfurt am Main

Der Vortrag ist öffentlich. Der Eintritt ist frei

Video:

 

Bildergalerie:

  • Dr. Julia Krohmer, stellvertretende Leiterin Stab Wissenschaftskoordination, Senckenberg Naturmuseum Frankfurt
  • Dr. Julia Krohmer, stellvertretende Leiterin Stab Wissenschaftskoordination, Senckenberg Naturmuseum Frankfurt
  • Heike List, wissenschaftliche Mitarbeiterin des Forschungsverbunds "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität
  • Heike List, wissenschaftliche Mitarbeiterin des Forschungsverbunds "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität
  • Prof. Dr. Klaus Günther, Co-Sprecher des Forschungsverbunds "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität und Professor für Rechtstheorie, Strafrecht und Strafprozessrecht der Goethe-Universität Frankfurt am Main
  • Prof. Dr. Klaus Günther, Co-Sprecher des Forschungsverbunds "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität und Professor für Rechtstheorie, Strafrecht und Strafprozessrecht der Goethe-Universität Frankfurt am Main
  • Prof. Dr. Klaus Günther, Co-Sprecher des Forschungsverbunds "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität und Professor für Rechtstheorie, Strafrecht und Strafprozessrecht der Goethe-Universität Frankfurt am Main
  • Prof. Dr. Klaus Günther, Co-Sprecher des Forschungsverbunds "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität und Professor für Rechtstheorie, Strafrecht und Strafprozessrecht der Goethe-Universität Frankfurt am Main

 

Weitere Informationen zum Rahmenprogramm des Ausstellungsprojekts "Making Crises Visible": Hier...

Veranstalter:
Leibniz-Institut Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung, Leibniz-Forschungsverbund „Krisen einer globalisierten Welt“, Hochschule für Gestaltung Offenbach am Main, Senckenberg Naturmuseum, Goethe-Universität Frankfurt am Main, Forschungsverbund "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität Frankfurt am Main und weitere Partner

Verbraucherschutz und Meinungsfreiheit in sozialen Netzwerken

Works in Progress in Private Ordering # 3

Dienstag, 31. März 2020, 14 bis 18 Uhr

Institut für Zivilrecht, Ausländisches und Internationales Privatrecht, Karl-Franzens-Universität Graz (Leitung: Brigitta Lurger) • Projekt: „Contract Decisions of Consumers between Law and Psychology“ • Forschungsschwerpunkt "Smart Regulation“

Leibniz-Institut für Medienforschung | Hans-Bredow-Institut (HBI)
Works in Progress in Private Ordering #3 (Convenors: Matthias C. Kettemann • Wolfgang Schulz)

Kooperationspartner: Frankfurter Kolloquium für Internetforschung am Forschungsverbund „Normative Ordnungen“ der Goethe-Universität Frankfurt (Convenors: Matthias C. Kettemann und Alexander Peukert) • Projekt „Völkerrecht des Netzes“ am Humboldt-Institut für Internet und Gesellschaft (Leitung: Matthias C. Kettemann) • Energy Cluster „Governing Expression in Private-Public Normative Orders“ am Privacy and Sustainable Computing Lab, Wirtschaftsuniversität Wien (Leitung: Matthias C. Kettemann und Ben Wagner)

Universität Graz
RESOWI-Gebäude
Universitätsstraße 15/B3, SR 15.33

Convenors: Brigitta Lurger (Graz) und Matthias C. Kettemann (Hamburg)

Programm

14:00 – 14:15     
Einführung und Vorstellung

14:15 – 15:00
Verbraucherschutz
Privatautonomie, einseitige Regelsetzung, Entscheidungsforschung und staatliche Kontrolle
Wie soll das Verbraucherschutzrecht auf die einseitige Normsetzung bei Facebook reagieren, wenn der klassische Informationsansatz auf ganzer Linie versagt? Mit der Konzentration auf Verhaltensforschung und Selbstschutz (wie in den USA die Behavioral Law and Economics-Forschung)? Wer legt die Grenzen des Selbstschutzes fest, jenseits derer andere als die Nutzerinnen selbst für Schutz von Rechtsgütern und Fairness sorgen müssen: also Facebook selber oder der Staat? Welche Form genau soll die staatliche Kontrolle annehmen: AGB-Kon-trolle durch Gerichte, Regu¬lierungs¬behörden wie bei den DAWI? Welche öffentlichen und privaten Ziele hat die staatliche Regulierung: Schutz der Entscheidungsfreiheit, der Ver-mögens¬interessen, der Persönlichkeitsrechte, der Grundrechte wie Meinungsfreiheit und Privatsphäre der Nutzerinnen, demokratische Mitbestimmung an der Selbstregulierung von Facebook?
Brigitta Lurger (Graz)

15:00 – 15:15
Kaffeepause

15:15 – 16:15
Meinungsfreiheit
Wie ist das Verhältnis zu Regeln für Medienunternehmen? Wo gilt wann für wen welche Intensität von Meinungsfreiheit gegenüber wem? Hängt es von der Größe und dem Einfluss des Plattformbetreibers ab, „wie viel“ Meinungsfreiheit dort gilt? Und wie kommt diese Meinungsfreiheit dann in den Nutzungsvertrag oder in das kontrollierte System des Plattformbetreibers mit allen Details und Differen¬zierungen?
Clara Rauchegger (Innsbruck) und Nikolas Raunigg (Graz)

16:15 – 16:30
Kaffeepause

16:30 – 17:30
Rechtsschutz
Wie funktioniert der Rechtsschutz der Nutzerinnen von Facebook im System (Oversight Board) und außerhalb? Welche Gerichte sind generell zuständig und welches Recht ist anzuwenden? Welches Recht wendet das Oversight Board an? Kann es auch kein externes Recht, sondern nur „eigene“ Regeln anwenden? Wenn ja, welche? Ist es als privates Schiedsgericht zu behandeln? Nach welchem Recht und durch welche Zivilgerichte ist es als Schiedsgericht zu kontrollieren?
Matthias C. Kettemann (Hamburg) und Marlene Brosch (Luxembourg)

17:30 – 18:00
Diskussion und Vernetzung

 

Veranstalter:
Institut für Zivilrecht, Ausländisches und Internationales Privatrecht, Karl-Franzens-Universität Graz, Leibniz-Institut für Medienforschung | Hans-Bredow-Institut (HBI) in Kooperation mit dem Frankfurter Kolloquium für Internetforschung am Forschungsverbund „Normative Ordnungen“ der Goethe-Universität Frankfurt (Convenors: Matthias C. Kettemann und Alexander Peukert), dem Projekt „Völkerrecht des Netzes“ am Humboldt-Institut für Internet und Gesellschaft und dem Energy Cluster „Governing Expression in Private-Public Normative Orders“ am Privacy and Sustainable Computing Lab, Wirtschaftsuniversität Wien

Krise der Demokratie

Vortrag innerhalb des Rahmenprogramms zum Ausstellungsprojekt "Making Crises Visible"

Mittwoch, 12. Februar 2020, 19 Uhr

Prof. Dr. Rainer Forst, Co-Sprecher des Forschungsverbunds »Normative Orders« der Goethe-Universität und Professor für Politische Theorie und Philosophie

Senckenberg Biodiversität und Klima-Forschungszentrum, Hörsaal
Georg-Voigt-Straße 14-16
60325 Frankfurt am Main
Der Vortrag ist öffentlich. Der Eintritt ist frei

Video:

 

Bildergalerie:

  • Rebecca Caroline Schmidt, Geschäftsführerin des Forschungsverbunds „Normative Ordnungen“ der Goethe-Universität
  • Rebecca Caroline Schmidt, Geschäftsführerin des Forschungsverbunds „Normative Ordnungen“ der Goethe-Universität
  • Prof. Dr. Rainer Forst, Co-Sprecher des Forschungsverbunds „Normative Ordnungen“ der Goethe-Universität und Professor für Politische Theorie und Philosophie der Goethe-Universität Frankfurt am Main
  • Prof. Dr. Rainer Forst, Co-Sprecher des Forschungsverbunds „Normative Ordnungen“ der Goethe-Universität und Professor für Politische Theorie und Philosophie der Goethe-Universität Frankfurt am Main
  • Prof. Dr. Rainer Forst, Co-Sprecher des Forschungsverbunds „Normative Ordnungen“ der Goethe-Universität und Professor für Politische Theorie und Philosophie der Goethe-Universität Frankfurt am Main
  • Prof. Dr. Rainer Forst, Co-Sprecher des Forschungsverbunds „Normative Ordnungen“ der Goethe-Universität und Professor für Politische Theorie und Philosophie der Goethe-Universität Frankfurt am Main

 

Weitere Informationen zum Rahmenprogramm des Ausstellungsprojekts "Making Crises Visible": Hier...

Veranstalter:
Leibniz-Institut Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung, Leibniz-Forschungsverbund „Krisen einer globalisierten Welt“, Hochschule für Gestaltung Offenbach am Main, Senckenberg Naturmuseum, Goethe-Universität Frankfurt am Main, Forschungsverbund "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität Frankfurt am Main und weitere Partner

Criticism of Religion in the Enlightment Era

Workshop

Thursday, 27 February 2020

Campus Westend
Gebäude „Normative Ordnungen“, SR 5.01 (5th floor)
Max-Horkheimer-Straße 2
60323 Frankfurt a. M.

Convenors: JQ Young Academy and Normative Ordnungen, Forschungsverbund der Goethe-Universität
Organziation: Dr. Eva Buddeberg and Dr. Oliver W. Lembcke
Registration: This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.
www.jqya.de

In recent years, the close coupling between the concepts of modernity and secularization has loosened. At the same time, the interest in the relationship between religion and the Enlightenment has been growing, and so has the interest in the academia in critically examining the concept of an ‘enlightened Christianity’: What is the record of the Enlightenment? What has been achieved? What, historically speaking, was its program of religious criticism? What insights can still be gained from the approaches of that time? And what significance can we still ascribe to them today? These questions are relevant not only from the perspective of theology and political philosophy but also regarding modern societies and their challenges of coping with religious plurality, including the difference between orthodox forms of religion and increasingly free-floating religiosity. The purpose of this workshop is to find some answers to these pressing questions by analyzing and discussing the history of enlightenment with regards to its criticism of religion in general and Christianity in particular.

Program

10:15
Welcome

10:30-11:30
Luke Collison (London): Thomas Hobbes: Critique, eschatology and the katechon

11:45-12:45
Ieva Motuzaite (Berlin): The practical, natural and positivist critique of religion in Leo Strauss’ interpretation of Thomas Hobbes

12:45-14:00
Break

14:00-15:00
Herbert de Vriese (Antwerp): “Thou shalt not revile the gods.” On the status of radical critique of religion in a postsecular society

15:30-16:30
Anna Tomaszewska (Crakow): Kant‘s liberal religion and the relations between church and state

17:00-18:00
Dagmar Comtesse (Frankfurt): The two political programs of religious criticism in 18th century France: skeptical founded secularization and materialist founded scientism

 

Presented by:
JQ Young Academy and Normative Ordnungen, Forschungsverbund der Goethe-Universität

21st Century Populisms: The cases of the Czech Republic, Germany, Norway, Poland, Serbia, Sweden, Turkey, and the USA

Conference within the Postdoctoral Dialogue Series "Norms, Plurality and Critique"

Friday, 27 March 2020, 9.00 - 19.00

Goethe University Frankfurt
Building Normative Orders EG 0.2
60323 Frankfurt

Please register by March 18th, 2020, at This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.

Presenters:
Ates Altinrodu, Sabanci University, Turkey
Werner Binder, Masaryk University, Czech Republic
Henrik Enroth, Linnaeus University, Sweden  
Karoline Ihlebæk, Oslo Metropolitan University, Norway  
Nadya Jaworsky, Masaryk University, Czech Republic
Malgorzata Kolankowska, University of Warsaw, Poland  
Maria Luengo, Universidad Carlos III de Madrid, Spain  
Marcus Morgan, University of Bristol, UK
Daniel Suber, Universität Würzburg, Germany

Organized by: Dr. Jason L. Mast, Research Centre Normative Orders of Goethe University

 

Presented by:
Research Centre Normative Orders of Goethe University

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"Making Crises Visible" - Ausstellung und Rahmenprogramm beginnen im Februar 2020

Der Forschungsverbund "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität beteiligt sich von Februar bis Juni 2020 am Rahmenprogramm zum wissenschaftlich-künstlerischen Projekt "Making Crises Visible". Mehr...

DFG fördert Kolleg-Forschungsgruppe „Polyzentrik und Pluralität vormoderner Christentümer“

Eine von der DFG geförderte Kolleg-Forschungsgruppe mit dem Titel  „Polyzentrik und Pluralität vormoderner Christentümer“ richtet ab Oktober 2020 den Blick auf frühere Formen des Christentums. Sprecherinnen sind Prof. Dr. Birgit Emich und Prof. Dr. Dorothea Weltecke, Mitglied des Forschungsverbunds "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität. Mehr...

Upcoming Events

26. Februar 2020, 18 Uhr

Ausstellungsprojekt "Making Crises Visible": Kuratorenführung: »Making Crises Visible«. Mit Felix Kosok. Mehr...

27. Februar 2020, 10 Uhr

Workshop: Criticism of Religion in the Enlightment Era. Mehr...

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Entzauberung und Wieder-Verzauberung in Ruinenlandschaften: Jia Zhangkes experimentelles chinesisches Großstadtkino

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Lecture & Film "Jia Zhangke: Kino der Transformation"

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Burchard, Christoph (2019):

Künstliche Intelligenz als Ende des Strafrechts? Zur algorithmischen Transformation der Gesellschaft. Normative Orders Working Paper 02/2019. More...

Kettemann, Matthias (2019):

Die normative Ordnung der Cyber-Sicherheit: zum Potenzial von Cyber-Sicherheitsnormen. Normative Orders Working Paper 01/2019. More...