60 Jahre Römische Verträge – die Geburtsstunde der Europäischen Union Integration trotz Krise?


Crisis Talk

29. März 2017, 12.30 bis 14.30 Uhr

(Lunchimbiss ab 12.30 Uhr, Beginn der Veranstaltung 13.00 Uhr)

Begrüßung
Mark Weinmeister, Hessischer Staatssekretär für Europaangelegenheiten
Prof. Dr. Nicole Deitelhoff, Leibniz-Institut Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung, Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen"

Impuls
Prof. Dr. Andreas Wirsching, Institut für Zeitgeschichte, München-Berlin

Podiumsdiskussion
Prof. Dr. Christian Calliess, Europäisches Zentrum für politische Strategie, Europäische Kommission
Jo Leinen, Mitglied des Europäischen Parlaments
Prof. Dr. Andreas Wirsching, Institut für Zeitgeschichte, München-Berlin

Moderation
Cornelia Primosch, EU-Korrespondentin des Österreichischen Rundfunks

Die Vertretung des Landes Hessen bei der Europäischen Union
Rue Montoyer 21, B-1000 Brussels

Simultanverdolmetschung Deutsch/Englisch
U. A. w. g. Thorsten Thiel: This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.
Aufgrund der aktuellen Sicherheitslage führt unser Sicherheitsdienst am Eingang Taschenkontrollen durch. Wir bedanken uns für Ihr Verständnis

Mit der Unterzeichnung der Verträge über die Gründung der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft (EWG) und der Europäischen Atomgemeinschaft (Euratom) seitens Frankreichs, Italiens, Belgiens, der Niederlande, Luxemburgs und Deutschlands am 25. März 1957 in Rom wurde der Grundstein für die europäische Integration gelegt. Es war die visionäre Antwort der Gründerstaaten auf die Katastrophe des Zweiten Weltkriegs. 60 Jahre später stellt sich die Frage, kann man und wenn ja welche Lehren aus den damaligen Entwicklungen für die Bewältigung der gegenwärtigen Herausforderungen der EU ziehen. Darüber wollen wir wenige Tage nach dem Treffen der Staats- und Regierungschefs der EU anlässlich des 60. Jubiläums in Rom mit Ihnen diskutieren.

Crisis Talks des Leibniz-Forschungsverbund „Krisen einer globalisierten Welt“
Krisen sind in der EU historisch ein wichtiger Motor der Veränderung und des Fortschritts. In Krisensituationen ist die von großer Heterogenität geprägte und auf konsensuale Meinungsbildung ausgerichtete EU bisher meist in der Lage gewesen, gemeinsame Wahrnehmungen herzustellen, Blockaden zu überwinden und Integration zu gestalten. Der Leibniz-Forschungsverbund „Krisen einer globalisierten Welt“ geht in der Reihe Crisis Talks der Frage nach, wie Europa mit seinen aktuellen und vergangenen Krisen umgehen sollte.

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On 25 March 1957 Belgium, France, Italy, Luxembourg, the Netherlands and Germany signed the Treaty of Rome thereby establishing the European Economic Community and the European Atomic Energy Community. The treaty laid the foundation for further European integration. It was the visionary answer to the catastrophe of the Second World War. Sixty years later, at the backdrop of the challenges the EU is currently facing, we must ask ourselves what lessons can be learned from these early beginnings. This is what we should like to discuss with you only a few days after the heads of state celebrated the 60th anniversary of the Treaty of Rome.

Crisis Talks by the Leibniz Research Alliance "Crises in a globalised world"
In the European Union crises have always been an important driver for change and progress. Crisis situations allow the heterogeneity of European politics to be transcended through a common perception of a situation as critical and urgent and, therefore, exemplify the need for cooperation. Is the historical experience still valid that crises lead to deeper integration? The lunch lecture series Crisis Talks, organized by the Leibniz Research Alliance Crises in a Globalized World, addresses how the European Union deals with crises and what we have learned from former crises situations.

Konzeption: Dr. Thorsten Thiel, Leibniz-Forschungsverbund „Krisen einer globalisierten Welt“, Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen"

 

Bildergalerie:

  • Mark Weinmeister, Hessischer Staatssekretär für Europaangelegenheiten, Prof. Dr. Christian Calliess, Europäisches Zentrum für politische Strategie, Europäische Kommission, Cornelia Primosch, EU-Korrespondentin des Österreichischen Rundfunks, Jo Leinen, Mitglied des Europäischen Parlaments und Prof. Dr. Andreas Wirsching, Institut für Zeitgeschichte, München-Berlin (v.l.)
  • Mark Weinmeister, Hessischer Staatssekretär für Europaangelegenheiten
  • Prof. Dr. Andreas Wirsching, Institut für Zeitgeschichte, München-Berlin
  • Prof. Dr. Christian Calliess, Europäisches Zentrum für politische Strategie, Europäische Kommission, Cornelia Primosch, EU-Korrespondentin des Österreichischen Rundfunks, Jo Leinen, Mitglied des Europäischen Parlaments und Prof. Dr. Andreas Wirsching, Institut für Zeitgeschichte, München-Berlin (v.l.)

© Eric Berghen

 

Veranstalter:
Die Hessische Ministerin für Bundes- und Europaangelegenheiten Lucia Puttrich und der Leibniz-Forschungsverbund
„Krisen einer globalisierten Welt“ gemeinsam mit dem Exzellenzcluster „Die Herausbildung normativer Ordnungen“


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