Veranstaltungen

Grenze und Demokratie. Ein Spannungsverhältnis

27. Juni 2017, 12.30 bis 13.30 Uhr

Gebäude "Normative Ordnungen" auf dem Campus Westend
Lounge, 5. OG

 

 

 

 

 

 

 

Die Herausgeberinnen sind Nele Kortendiek und Marina Martinez Mateo. Es ist der 20. Band in der Reihe "Normative Orders", die beim Campus Verlag erscheint.
Er untersucht das normative Verhältnis von Grenze und Demokratie. Die enthaltenen Beiträge sind aus der Nachwuchskonferenz „Borders of Orders – Grenzziehungen, Konflikte und soziale Ordnung“ des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“ aus dem Jahr 2014 hervorgegangen.

Weitere Informationen zur Veranstaltungsreihe: Hier...

Zur Publikation auf der Website bei Campus: Hier...

Bildergalerie:

  • Nele Kortendiek (Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen") und Marina Martinez Mateo (Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen") (v.l.)
  • Linde Storm (Referentin für Öffentlichkeitsarbeit des Exzellenzclusters "Die Herausbildung normativer Ordnungen")
  • Nele Kortendiek (Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen") und Marina Martinez Mateo (Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen") (v.l.)
  • Nele Kortendiek (Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen")

Zur Abschaffung und zum Leben der Freiheit

14. Juli 2017, 20.00 Uhr

Buchvorstellung zu Thomas Khuranas „Das Leben der Freiheit“ und Frank Rudas „Abolishing Freedom“

Autorenbuchhandlung Marx & Co
Grüneburgweg 76, 60323 Frankfurt am Main

Moderation: Dirk Setton

Es scheint unmöglich, gegen die Freiheit zu sein. Wenn es einen Wert gibt, der in den politischen Philosophien der Gegenwart unumstritten ist – gleich ob sie sich nun anarchistisch, libertär, liberalistisch, republikanisch oder kommunitaristisch verstehen –, dann ist es die Freiheit. Wer bestreitet, dass Freiheit ein Gut ist, macht sich entweder unmöglich oder behauptet etwas Unverständliches.
Die Fraglosigkeit und die inflationäre Bestätigung der Freiheit sollten dabei jedoch misstrauisch machen: Da kann etwas nicht stimmen.

Die beiden Bücher, die an diesem Abend zur Diskussion stehen, fragen danach, was mit den beiden dominanten Freiheitskonzeptionen der Gegenwart nicht stimmt: mit der Idee der Wahlfreiheit und der Idee der vernünftigen Selbstbestimmung. Während Frank Ruda zeigt, dass die Freiheit der Wahl uns weder Freiheit ermöglicht noch die Wahl lässt, zeichnet Thomas Khurana eine grundlegende Paradoxie nach, nach der im Inneren der Autonomie Willkür und Zwang wiederzukehren drohen.  

Wem an Freiheit liegt, sollte sich darum nicht damit befassen, sein Wahlverhalten zu optimieren oder die Herrschaft der vernünftigen Selbstbestimmung über die eigenen unbotmäßigen Neigungen endlich unumstößlich zu machen. Es gilt vielmehr sich von der Illusion der Wahlfreiheit und einem falschen Verständnis der Autonomie zu befreien, um die Frage nach der eigenen Freiheit überhaupt wieder stellen zu können.

Frank Ruda schlägt in diesem Sinne vor, die Freiheit abzuschaffen und sich in einem neuen Fatalismus zu üben: Nur derjenige, der einsieht, dass er keine Wahl hat und dass das Schlimmste bereits geschehen ist, kann sich von der Freiheitsillusion befreien. Thomas Khurana schlägt vor, die Idee der Selbstbestimmung im Rückgang auf die Idee des Lebens so neu zu verstehen, dass sich die inneren Spannungen der Autonomie entfalten statt bloß verdecken lassen. Die Frage ist, in welchem Verhältnis diese beiden Versuche eigentlich stehen: Wie steht das Vorhaben, die Freiheit abzuschaffen, zu dem, sie zu beleben?


Thomas Khurana
ist Lecturer of Philosophy an der University of Essex. Er arbeitet gegenwärtig an einem Projekt zur Kunst der zweiten Natur und zum Verhältnis von Selbstbewusstsein und Vergegenständlichung.

 

 

 

 



Frank Ruda
ist Vertretungsprofessor an der Goethe-Universität Frankfurt am Main. Gegenwärtig arbeitet er an einem Projekt zum Begriff des Muts und, gemeinsam mit Rebecca Comay, zu den zeitgenössischen politischen Implikationen der Philosophie Hegels.  

 

 

 

 

Dirk Setton ist Postdoktorand am Cluster „Die Herausbildung normativer Ordnungen“ an der Goethe-Universität Frankfurt am Main.
Gegenwärtig arbeitet er an einem Projekt zum Verhältnis von Wille und Willkür in der kantischen und postkantischen Philosophie.

Zur Autorenbuchhandlung Marx & Co: Hier...

Veranstalter:
Autorenbuchhandlung Marx & Co und Exzellenzcluster „Die Herausbildung normativer Ordnungen“

Workers of the World. Labour, Migration, & Solidarity

Conference

10-11 July 2017

Convenor: Eszter Kollár (Goethe University Frankfurt)

Organized by the Chair of International Political Theory

Registration required: This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.

Goethe-University Frankfurt, Campus Westend
Gebäude "Normative Ordnungen", 501
Max-Horkheimer-Str. 2
Frankfurt am Main

Programme (pdf): click here...

Monday, July 10th

Registration and Coffee 13:30 h – 14:00 h

Session 1: 14:00 h – 15:40 h

Lucas Stanczyk (Harvard):
Labor rights in a global market
Commentator: Christian Schemmel (Manchester/Frankfurt)

Tiziana Torresi (Adelaide) and Valeria Ottonelli (Genova):
Temporary migration projects, special rights and social dumping
Commentator: Ayelet Banai (Haifa)

Coffee break: 15:40 h – 16:00 h

Session 2: 16:00 h – 17:40 h

Christine Straehle (Ottawa and Groningen):
Solidarity, Vulnerability, and Immigration
Commentator: Maria Paola Ferretti (Frankfurt)

Caleb Yong (Frankfurt):
How (Not) to Think About Skilled Migration Schemes
Commentator: Sara Amighetti (Frankfurt)

Coffee break: 17:40 h – 18:00 h

Session 3—Public Lecture

Claus Offe (Hertie School of Government):
Unstable Integration Deals. German Policies of Coping with the Refugee Crisis

Reception

Tuesday, July 11th

Session 4: 10:00 h – 11:40 h

Juri Viehoff (Zurich):
Solidarity in the European Refugee Crisis
Commentator: Brian Milstein (Frankfurt)

Eszter Kollár (Frankfurt):
From Free to Fair Labour Migration in Europe
Commentator: Miriam Ronzoni (Manchester/Frankfurt)

Coffee Break: 11:40 h – 12:00 h

Session 5: 12:00 h – 13:00 h
Andrea Sangiovanni (KCL):
Is There Really a Tension Between Solidarity and Immigration?
Commentator: Allen Buchanan (Duke)

Lunch: 13:00 h – 14:00 h

Presented by:
Cluster of Excellence "The Formation of Normative Orders"

International Public Authority

Workshop im Rahmen des Projekts “International Public Authority”

20. bis 21. September 2017

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mit Beiträgen von:
Jochen von Bernstorff
Armin von Bogdandy
Philipp Dann
Franz Ebert
Matthias Goldmann
Ximena Soley
Jens Steffen
Silvia Steininger
Ingo Venzke
Pedro Villarreal
Michal Zürn

Max-Planck-Institut für ausländisches öffentliches Recht und Völkerrecht
Im Neuenheimer Feld 535
D-69120 Heidelberg

Teilnehmerzahl ist begrenzt. Anmeldungen sind leider nicht mehr möglich.

 Vorläufiges Programm (Stand Juni 2017): Hier...

Veranstalter:
Max-Planck-Institut für ausländisches öffentliches Recht und Völkerrecht und Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen"

 

Trumps Innenpolitik im Schatten von Obama: Stillstand oder Rechtsruck?


Ringvorlesung "Angriff auf die liberale Weltordnung – U.S. Außen- und Sicherheitspolitik unter Trump"

29. Juni 2017, 14-16 Uhr

Prof. Dr. Michael Dobbins (Goethe-Universität)


Goethe-Universität Frankfurt am Main, Campus Westend
Hörsaalzentrum, HZ8
Max-Horkheimer-Str. 2, 60323 Frankfurt am Main

 

Zum Video:

 

 

 

 

 

 

 

Veranstalter:
Leibniz-Institut Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung und Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen"

Unstable Integration Deals: German Policies of coping with the refugee crisis

Lecture as Part of the Conference "Workers of the Wolrd. Labour, Migration, & Solidarity"

10 July 2017, 18.00-19.30 h

Claus Offe

Goethe-Universität Frankfurt am Main, Campus Westend
Gebäude "Normative Ordnungen", EG 01
Max-Horkheimer-Str. 2, 60323 Frankfurt am Main

Registration required:
This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.

Organized by the Chair of International Political Theory, Cluster of Excellence "The Formation of Normative Orders"

Conceptualizing the term “integration” as a deal, we set out to define a scale on which all refugees⸗ related policy tools can be located. It is demonstrated that most of these tools are employed in order to circumvent and avoid the chal-lenge of integration rather than effec-tively coping with it.

 

Video:

Audio:

 

Presented by:
Cluster of Excellence "The Formation of Normative Orders"

 

 

 

 

 

Die USA unter Trump und das Völkerrecht. A new sovereigntism?


Ringvorlesung "Angriff auf die liberale Weltordnung – U.S. Außen- und Sicherheitspolitik unter Trump"

6. Juli 2017, 14-16 Uhr

Dr. Stefan Kroll (Goethe-Universität, Postdoc des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“)

Goethe-Universität Frankfurt am Main, Campus Westend
Hörsaalzentrum, HZ8
Max-Horkheimer-Str. 2, 60323 Frankfurt am Main


Zum Video:

Veranstalter:
Leibniz-Institut Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung und Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen"

Populismus und Weltpolitik


Ringvorlesung "Angriff auf die liberale Weltordnung – U.S. Außen- und Sicherheitspolitik unter Trump"

13. Juli 2017, 14-16 Uhr

Prof. Dr. Nicole Deitelhoff (Goethe-Universität, Principal Investigator des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“, Leibniz-Institut Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung)

Goethe-Universität Frankfurt am Main, Campus Westend
Hörsaalzentrum, HZ8
Max-Horkheimer-Str. 2, 60323 Frankfurt am Main


Zum Video:

Veranstalter:
Leibniz-Institut Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung und Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen"

100 Tage Great Again: Vom Politiktheater zu Politik im Theater


Ringvorlesung "Angriff auf die liberale Weltordnung – U.S. Außen- und Sicherheitspolitik unter Trump"

20. Juli 2017, 14-16 Uhr

Andreas Kohn M.A. (Theaterschaffender aus München)
Dr. des. Sebastian Schindler (Goethe-Universität)

Goethe-Universität Frankfurt am Main, Campus Westend
Hörsaalzentrum, HZ8
Max-Horkheimer-Str. 2, 60323 Frankfurt am Main


Zum Video:

Veranstalter:
Leibniz-Institut Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung und Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen"

Sicherheit & Migration


Konferenz

 18. August 2017

Historischer Saal des Justizministeriums, Luisenstraße 13, Wiesbaden

Eine Anmeldung bis zum 16. August ist erforderlich: This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.

Programm (pdf): Hier...

10.00 Uhr
Prof. Dr. Susanne Schröter, Direktorin des FFGI am Exzellenzcluster „Normative Ordnungen“
Eva Kühne-Hörmann, Hessische Staatsministerin der Justiz, MdL
Rebecca Schmidt, Geschäftsführerin des Exzellenzclusters „Die Herausbildung norrmativer Ordnungen"

10.45 Uhr
Prof. Dr. Susanne Schröter, Direktorin des FFGI am EXNO, Goethe-Universität Frankfurt
Jihadismus und politischer Islam –  unterschätzte Gefahren für Staat und Gesellschaft

11.30 Uhr
Sabine Thurau, Präsidentin des Landeskriminalamtes Hessen
Migration und weltweite Krisen – eine Herausforderung für die Polizei

12.15 Uhr
Prof. em. Dr. Bassam Tibi, Georg-August-Universität Göttingen
Antisemitismus als Sicherheitsproblem

13.00 Uhr Mittagspause

14.00 Uhr
Dirk Schönstädt, Präsident des Hessischen Verwaltungsgerichtshofes
Asylverfahren in der verwaltungsgerichtlichen Praxis

14.45 Uhr
Torsten Kunze, Leitender Oberstaatsanwalt, als ständiger Vertreter des Generalstaatsanwalts,
Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt  
Hat sich die Kriminalität durch Migration verändert – eine statistische Auswertung

15.30 Uhr Kaffeepause

16.00 Uhr
Seyran Ateş, Frauenrechtlerin und Imamin der Ibn Rushd-Goethe Moschee, Berlin
Liberale Muslime - leben und beten mit Diffamierungen und Morddrohungen

16.45 Uhr
Dr. Andreas Armborst, Leiter Nationales Zentrum für Kriminalprävention, Bonn
Prävention Islamistischer Radikalisierung: Probleme –  Ansätze – Wirkung

17.30 Uhr Verabschiedung

Veranstalter:
Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen" in Kooperation mit dem Hessischen Ministerium der Justiz

Inequality and the Wealth Management Profession


Vortrag innerhalb der Summer School "Finanzsystem und Gesellschaft"

27. September 2017, 19.00 Uhr

Brooke Harrington (Professor of Economic Sociology, Copenhagen Business School)

Kommentar:
Jan Pieter Krahnen (Professor of Finance; House of Finance, Goethe-Universität)

Goethe-Universität Frankfurt am Main, Campus Westend
Gebäude "Normative Ordnungen", EG 01
Max-Horkheimer-Str. 2, 60323 Frankfurt am Main

Eine Anmeldung ist erforderlich:
This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.

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Acht Menschen besitzen so viel Vermögen wie die ärmere Hälfte der Weltbevölkerung. Wie konnte es so weit kommen? Und wer hat dies ermöglicht? Diesen zentralen Fragen geht Brooke Harrington in ihren Studien über Offshore-Geschäfte und die Profession der Vermögensmanager nach. In ihrem Vortrag wird sie erörtern, welchen Beitrag ihre Forschung zur Soziologie der Stratifikation, des Rechts und der Professionen leistet. Sie wird erstens argumentieren, dass die Ungleichheitsforschung das Vermögen (neben dem Einkommen) viel stärker berücksichtigen sollte. Zweitens wird sie zeigen, wie die Profession der Vermögensmanager und deren Offshore-Geschäfte eine Rekonfiguration von Machtverhältnissen zwischen dem Staat und globalen Wirtschaftseliten bewirkt. Eine Folge davon ist die zunehmende Rechtlosigkeit der Ultra-Reichen, wie sie sich etwa in Steuervermeidungspraktiken manifestiert. Zuletzt wird Harrington ihre ethnographische Forschungsmethodik erörtern. Um sich einen Zugang zur schwer erreichbaren Berufsgruppe der Vermögensmanager zu verschaffen, hat sie sich selbst zur Vermögensmanagerin ausbilden lassen. Sie wird aufzeigen, wie mit diesem Vorgehen Dimensionen von Ungleichheit sichtbar werden, die durch die ausschließliche Fokussierung auf quantitativ-statistische Methoden im Dunkeln bleiben.

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Eight people now own as much wealth as the 3.6 billion people who constitute the poorer 50% of humanity. How did we get here? Who made this happen? These are among the main empirical questions motivating Brooke Harrington’s research on offshore finance and wealth management. In her lecture, she will discuss how her research contributes to the sociology of stratification, law and the professions. She will argue that wealth should be central in the study of inequality. Second, she will show how offshore finance and the wealth management profession are provoking a reconfiguration of state power relative to global economic elites; one consequence of this is an increasing lawlessness among the ultra-rich, of which tax avoidance is just one symptom. In addition, Harrington will discuss her method of immersion ethnography — training for two years to be a wealth manager, in order to gather data from 65 practitioners in 18 tax havens — and how this approach reveals aspects of inequality obscured by structural and statistical approaches.

 

Video:

Audio:

 

Bildergalerie:

  • Brooke Harrington (Professor of Economic Sociology, Copenhagen Business School)
  • Claudia Czingon (Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Oswald von Nell-Breuning-Institut für Wirtschafts- und Gesellschaftsethik)
  • Brooke Harrington (Professor of Economic Sociology, Copenhagen Business School)
  • Brooke Harrington (Professor of Economic Sociology, Copenhagen Business School)
  • Jan Pieter Krahnen (Professor of Finance; House of Finance, Goethe-Universität)


Zum Veranstaltungsbericht: Hier...

Veranstalter:
Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen", Förderinitiative "Finanzsystem und Gesellschaft" und weitere Partner

Normen im Streit - Perspektiven aus Recht, Philosophie und Internationalen Beziehungen

Podiumsdiskussion

29. September 2017, 18.00 Uhr

Prof. Dr. Nicole Deitelhoff (Direktorin des Leibniz-Instituts Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung, Principal Investigator des Exzellenzclusters "Die Herausbildung normativer Ordnungen", Professorin für Internationale Beziehungen und Theorien globaler Ordnungen der Goethe-Universität), Prof. Dr. Rainer Forst (Co-Sprecher des Exzellenzclusters "Die Herausbildung normativer Ordnungen" und Professor für Politische Theorie und Philosophie der Goethe-Universität Frankfurt am Main) und
Prof. Dr. Christoph Möllers (Professor für Öffentliches Recht und Rechtsphilosophie an der Humboldt-Universität zu Berlin)

Moderation: Dr. Lisbeth Zimmermann

Goethe-Universität Frankfurt am Main, Campus Westend
Gebäude "Normative Ordnungen", EG 01
Max-Horkheimer-Str. 2, 60323 Frankfurt am Main

Eine Anmeldung ist erforderlich: This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.

Normen sind omnipräsent, auch wenn sie nicht immer sichtbar sind. Entsprechend überrascht es nicht, dass sich viele verschiedene Disziplinen mit diesem Gegenstand beschäftigen. Dabei fällt auf, dass verschiedenen Fachrichtungen, ob nun Philosophie, Rechtswissenschaft oder Politikwissenschaft, teilweise unterschiedliche Auffassungen dessen haben, was Normen sind und wie sie erforscht werden können.
Bezeichnen Normen das, was „normal“ ist, oder verweisen sie auf ein erwünschtes Verhalten, auf ein in der Zukunft liegendes Sollen?
Müssen Normen rechtlich kodifiziert und verbindlich sein oder vielmehr moralisch rechtfertigbar? Oder können sie sich auch rein aus gesellschaftlichen Praktiken ohne normativen Anspruch entwickeln?
Gerade mit Blick auf Normen im internationalen System stellt sich zudem die Frage: Basieren sie auf der grundsätzlichen Anerkennung durch die Adressaten oder brauchen sie zusätzlich die zwangsbewehrte Sanktionierung von Normverstößen? Dies verweist auch auf die methodologischen Probleme in der Erforschung von Normen: Wie kann ihre Stärke gemessen werden? Wann verfallen gesellschaftliche Normen? Wie viel Streit vertragen sie, um Wirkung zu entfalten?
Die Podiumsdiskussion \"Normen im Streit: Perspektiven aus Recht, Philosophie und Internationalen Beziehungen\" spürt diesen Fragen nach. Die Politikwissenschaftlerin Nicole Deitelhoff, der Philosoph und politische Theoretiker Rainer Forst und der Verfassungsrechtler und Rechtsphilosoph Christoph Möllers beleuchten, was die verschiedenen Disziplinen voneinander lernen können und wie dies für die Erforschung eines für die drei Disziplinen zentralen sozialen Phänomens nutzbar gemacht werden kann.

Bildergalerie:

  • Prof. Dr. Rainer Forst (Co-Sprecher des Exzellenzclusters "Die Herausbildung normativer Ordnungen" und Professor für Politische Theorie und Philosophie der Goethe-Universität Frankfurt am Main), Prof. Dr. Christoph Möllers (Professor für Öffentliches Recht und Rechtsphilosophie an der Humboldt-Universität zu Berlin), Prof. Dr. Nicole Deitelhoff (Direktorin des Leibniz-Instituts Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung, Principal Investigator des Exzellenzclusters "Die Herausbildung normativer Ordnungen", Professorin für Internationale Beziehungen und Theorien globaler Ordnungen der Goethe-Universität) und Dr. Lisbeth Zimmermann
  • Prof. Dr. Nicole Deitelhoff (Direktorin des Leibniz-Instituts Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung, Principal Investigator des Exzellenzclusters "Die Herausbildung normativer Ordnungen", Professorin für Internationale Beziehungen und Theorien globaler Ordnungen der Goethe-Universität)
  • Prof. Dr. Christoph Möllers (Professor für Öffentliches Recht und Rechtsphilosophie an der Humboldt-Universität zu Berlin), Prof. Dr. Nicole Deitelhoff (Direktorin des Leibniz-Instituts Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung, Principal Investigator des Exzellenzclusters "Die Herausbildung normativer Ordnungen", Professorin für Internationale Beziehungen und Theorien globaler Ordnungen der Goethe-Universität) und Dr. Lisbeth Zimmermann
  • Prof. Dr. Rainer Forst (Co-Sprecher des Exzellenzclusters "Die Herausbildung normativer Ordnungen" und Professor für Politische Theorie und Philosophie der Goethe-Universität Frankfurt am Main), Prof. Dr. Christoph Möllers (Professor für Öffentliches Recht und Rechtsphilosophie an der Humboldt-Universität zu Berlin), Prof. Dr. Nicole Deitelhoff (Direktorin des Leibniz-Instituts Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung, Principal Investigator des Exzellenzclusters "Die Herausbildung normativer Ordnungen", Professorin für Internationale Beziehungen und Theorien globaler Ordnungen der Goethe-Universität) und Dr. Lisbeth Zimmermann
  • Prof. Dr. Rainer Forst (Co-Sprecher des Exzellenzclusters "Die Herausbildung normativer Ordnungen" und Professor für Politische Theorie und Philosophie der Goethe-Universität Frankfurt am Main)
  • Prof. Dr. Christoph Möllers (Professor für Öffentliches Recht und Rechtsphilosophie an der Humboldt-Universität zu Berlin)


Organisation: Nicole Deitelhoff, Dr. des. Lisbeth Zimmermann

Veranstalter:
Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen"

Dürfen Staaten alles, was nicht verboten ist? Oder nur, wozu sie ein Recht haben? Zur Bedeutung von Erlaubnisnormen im Völkerrecht

Vortrag und Diskussion

Andreas Müller (Universität Innsbruck)

Einleitung:
Dr. Matthias C. Kettemann, LL.M. (Harvard), Forschungsschwerpunkt Internet und Gesellschaft Exzellenzcluster „Die Herausbildung normativer Ordnungen“

Dienstag, 26.9.2017, 15.00-16.30 Uhr

Goethe-Universität Frankfurt am Main, Campus Westend
Gebäude "Normative Ordnungen", EG.02
Max-Horkheimer-Str. 2, 60323 Frankfurt am Main

Die Idee von Erlaubnisnormen, d.h. von Vorschriften, die ein bestimmtes Verhalten “erlauben”, ist nicht selbstverständlich.
Denn von einer Rechtsordnung erwartet man sich typischerweise, dass sie Verhalten steuert, indem sie bestimmte Handlungen anordnet oder verbietet. Allerdings lassen sich bei genauerer Betrachtung zahlreiche Beispiele von Erlaubnisnormen finden, auch im Völkerrecht.
Insbesondere im Lotus-Fall hat sich der Ständige Internationale Gerichtshof ausdrücklich auf das Konzept der Erlaubnisnormen („permissive rules“) bezogen. Zentrale Hypothese des Forschungsprojekts ist, dass eine Unterscheidung zwischen einem schwachen und einem starken Verständnis von Erlaubnisnormen möglich und sinnvoll ist. Während Erlaubnis zu einer Handlung im schwachen Sinn meint, dass diese nicht verboten ist, bedeutet das stärkere Verständnis von Erlaubnis, dass ein Recht zur Vornahme der betreffenden Handlung besteht.

Lektüre:
Müller, Steuerung durch Erlaubnisnormen am Beispiel von Sezession und Selbstbestimmungsrecht, ZaöRV 76 (2016), 475-495

MMag. Dr. Andreas Th. Müller, LL.M. (Yale) ist Assoziierter Professor am Institut für Europarecht und Völkerrecht der Universität Innsbruck. 2016 wurde ihm dortselbst die Lehrbefugnis für Völkerrecht, Europarecht, Verfassungsrecht und Rechtsphilosophie verliehen. 2016/17 vertrat er die Lehrstühle von Prof. Paulus und Schorkopf in Göttingen.

Eine Anmeldung ist erforderlich: This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it..">This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.

Veranstalter:
Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen"

Revolution in der Denkungsart? Kants Religionsschrift in der Diskussion

Workshop

5. bis 6. Oktober 2017

Goethe-Universität Frankfurt am Main, Campus Westend
Gebäude "Normative Ordnungen", 5.01
Max-Horkheimer-Str. 2, 60323 Frankfurt am Main

Um Anmeldung unter This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it. wird gebeten.

Programm:

Donnerstag, 5. Oktober 2017

13.30 Uhr
Begrüßung

13.45 Uhr
Kants Religionsschrift und seine "Kritik aller Theologie aus spekulativen Prinzipien der Vernunft" der ersten Kritik
Burkhard Nonnenmacher (Tübingen)

14.45 Uhr
Wozu noch Religion im aufgeklärten Zeitalter?
Jochen Bojanowsky (Illinois)

16.15 Uhr
Kant über Gesinnung
Achim Vesper (Frankfurt)

17.15 Uhr
Breaking Bad Naturally: Wille und Willkür in Kants Religionsschrift
Dirk Setton (Frankfurt)

Freitag, 6. Oktober 2017

9.00 Uhr
Zur Notwendigkeit des Bösen: Selbsterkenntnis bei Kant und Hegel
Wolfram Gobsch (Leipzig)

10.00 Uhr
Kants ethisches Gemeinwesen - Aneignung und Kritik
Eva Buddeberg (Frankfurt)

11.30 Uhr
Apologie, Kritik, Didaxe? Einige Überlegungen zur systematischen Funktion von Kants Religionsschrift
Stefan Klingner (Göttingen)

12.30 Uhr
Die Bedeutung der Religionsschrift für Kants Geschichtsphilosophie
Matthias Hösch (Münster)

Organisation: Eva Buddeberg, Dirk Setton und Achim Vesper.

Veranstalter:
Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen"

 

Humanitarian Crisis: Roles, Responsibilities and Risks for Europe

Crisis Talk

Tuesday, 17 October 2017, 12.30pm

Welcome note
Friedrich von Heusinger (Director of the Representation of the State of Hessen to the EU)
Prof. Dr. Anna-Katharina Hornidge (Leibniz Centre for Tropical Marine Research)

Keynote
Prof. Dr. Tilman Brück (Leibniz Institute of Vegetable and Ornamental Crops)

Panel discussion
Prof. Dr. Tilman Brück (Leibniz Institute of Vegetable and Ornamental Crops)
Dr. Nils Behrndt (European Commission Head of Cabinet of Commissioner Neven Mimica, International Cooperation and Development)
Kathrin Schick (Director of VOICE)

Moderation
Prof. Dr. Anna-Katharina Hornidge (Leibniz Centre for Tropical Marine Research)

Simultaneous interpretation into English/German
RSVP via your personal registration link

Numerous humanitarian crises are currently unfolding. There are famines in Syria, Yemen, Somalia, South Sudan and Nigeria and people are suffering from serious malnutrition. This leads to political instability with consequences for Europe. There are many reasons for these emergencies, ranging from a drop in living standards, poverty, climate change to wars. Meanwhile, however, funds for local development aid are being reduced. For instance, the United States is threatening drastic cuts to the international cooperation budget. In this Crisis Talk we will discuss the various reasons why people are fleeing to Europe: how can we close the growing development gap in a rapidly changing geopolitical situation? How can we effectively and fairly support peace and ensure political and economic stability?

Crisis Talks of the Leibniz – Research Association “Crises in a globalised world”
Crises have historically been an important driver for change and progress in the EU. In crisis situations, the EU - which is characterised by a high level of heterogeneity and tends to form opinions by consensus - has so far generally been able to generate common perceptions, overcome blockages and manage integration. In the Crisis Talks series, the Leibniz Research Association “Crises in a globalised world” examines the question how Europe should deal with its current and past crises.

Presented by:
The Minister for Federal and European Affairs of the State of Hessen, Lucia Puttrich and the Leibniz Research Alliance “Crises in a Globalised World” in cooperation with the Cluster of Excellence “The Formation of Normative Orders”

Tropical Underground. Revolutionen von Anthropologie und Kino

Fressen die Bewohner des Amazonasgebiets ihre Feinde, oder erzählen sie das nur den angereisten Ethnologen? Und was führen brasilianische Dichter und Filmemacher im Schilde, wenn sie die Anthropophagie zum ästhetischen Prinzip erheben? Die Campus-Veranstaltung „Tropical Underground“ erkundet von Oktober 2017 bis Juli 2018 die vielfältigen Verknüpfungen von Anthropologie, Avantgarde und Globalisierung in Brasilien seit den 1960er Jahren.

Programm mit weiteren Informationen (pdf): Hier...

 
Lecture and Film


Tropical Underground: Das brasilianische Cinema Marginal und die Revolution des Kinos

Oktober 2017 bis Juli 2018

Kino des Deutschen Filmmuseums
Schaumainkai 41
60594 Frankfurt am Main

Weitere Informationen: Hier...

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Kantorowicz Lecture

15. November 2017, 18 Uhr

Against the ontological exceptional position of 'our species'

Eduardo Viveiros de Castro

Goethe-Universität Frankfurt
Campus Westend
Casino, Raum 1.801

Weitere Informationen: Hier...

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Disput über Anthropophagie: Eduardo Viveiros de Castro im Gespräch mit Cord Riechelmann und Oliver Precht

16. November 2017, 18 Uhr

Künstlerhaus Mousonturm
Waldschmidtstraße 4
60316 Frankfurt am Main

Weitere Informationen: Hier...

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Ausstellung

Variationen des wilden Körpers. Fotografien von Eduardo Viveiros de Castro

November 2017 bis März 2018, Eröffnung am 17. November, 19 Uhr

Weltkulturen Museum
Schaumainkai 29-37
60594 Frankfurt am Main

Weitere Informationen: Hier...

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Internationale Tagung

Das andere 68: Anthropophage Revolutionen in der brasilianischen Gegenkultur nach 1968

23.—25. Mai 2018

Museum Angewandte Kunst
Schaumainkai 17
60594 Frankfurt am Main

Weitere Informationen: Hier...

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Verschlingungen. Einführung in den brasilianischen Hunger

13. Juni 2018, 18 Uhr

Künstlerhaus Mousonturm
Waldschmidtstraße 4
60316 Frankfurt am Main

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Hélio Oiticica: Super-8 Film Works

22. Juni 2018, 20 Uhr

saasfee*pavillon
Bleichstrasse 64
60313 Frankfurt am Main

Weitere Informationen: Hier...

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„Molding a diabolical Messiah“ 

29. November 2018, 18 Uhr

Künstlerhaus Mousonturm, Studio 1
Waldschmidtstraße 4
60316 Frankfurt am Main

Weitere Informationen: Hier...

 

Veranstalter:
Eine Veranstaltungsreihe des Instituts für Theater-, Film- und Medienwissenschaft der Goethe-Universität und des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“ in Kooperation mit dem Deutschen Filminstitut, dem Weltkulturen Museum, dem Museum Angewandte Kunst und dem Künstlerhaus Mousonturm sowie mit SESC – São Paulo. Mit Unterstützung des Kulturamts der Stadt Frankfurt, des Kulturfonds Frankfurt RheinMain, der Dr. Marschner Stiftung, der hessischen Film- und Medienakademie und der Vereinigung der Freunde und Förderer der Goethe-Universität.

Humanitäre Krisen: Rollen, Verantwortlichkeiten und Risiken für Europa

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Crisis Talk

17. Oktober 2017, 12.30 Uhr

Begrüßung
Friedrich von Heusinger (Director of the Representation of the State of Hessen to the EU)
Prof. Dr. Anna-Katharina Hornidge (Leibniz Centre for Tropical Marine Research)

Impuls
Prof. Dr. Tilman Brück (Leibniz Institute of Vegetable and Ornamental Crops)

Podiumsdiskussion
Prof. Dr. Tilman Brück (Leibniz Institute of Vegetable and Ornamental Crops)
Dr. Nils Behrndt (European Commission Head of Cabinet of Commissioner Neven Mimica, International Cooperation and Development)
Kathrin Schick (Director of VOICE)

Moderation
Prof. Dr. Anna-Katharina Hornidge (Leibniz Centre for Tropical Marine Research)

Simultanverdolmetschung Deutsch/Englisch

U. A. w. g.: This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.

Derzeit ereignen sich eine Vielzahl humanitärer Krisen. In Syrien, Jemen, Somalia, Südsudan sowie Nigeria herrschen Hungersnöte und die Menschen leiden an schwerer Unterernährung. Dies führt zu politischer Instabilität mit Folgen für Europa. Die Gründe für diese Notlagen sind vielgestaltig. Sie reichen vom Verfall der Lebensstandards und Armut über Klimawandel bis hin zu Kriegen. Zugleich werden jedoch auch die Mittel zur Entwicklungshilfe vor Ort eingeschränkt. So drohen z.B. die Vereinigten Staaten damit, das Budget für die internationale Zusammenarbeit drastisch zu kürzen. In diesem Crisis Talk werden wir die verschiedenen Fluchtursachen nach Europa diskutieren: Wie kann die wachsende Entwicklungslücke in einer rapide verändernden geopolitischen Situation geschlossen werden? Wie kann Unterstützung für Frieden und politische und wirtschaftliche Stabilität effizient und gerecht realisiert werden?

Crisis Talks des Leibniz-Forschungsverbund „Krisen einer globalisierten Welt“
Krisen sind in der EU historisch ein wichtiger Motor der Veränderung und des Fortschritts. In Krisensituationen ist die von großer Heterogenität geprägte und auf konsensuale Meinungsbildung ausgerichtete EU bisher meist in der Lage gewesen, gemeinsame Wahrnehmungen herzustellen, Blockaden zu überwinden und Integration zu gestalten. Der Leibniz-Forschungsverbund „Krisen einer globalisierten Welt“ geht in der Reihe Crisis Talks der Frage nach, wie Europa mit seinen aktuellen und vergangenen Krisen umgehen sollte.

 

Bildergalerie:

  • Friedrich von Heusinger (Director of the Representation of the State of Hessen to the EU)
  • Friedrich von Heusinger (Director of the Representation of the State of Hessen to the EU)
  • Prof. Dr. Tilman Brück (Leibniz Institute of Vegetable and Ornamental Crops)
  • Prof. Dr. Tilman Brück (Leibniz Institute of Vegetable and Ornamental Crops)
  • Dr. Nils Behrndt (European Commission Head of Cabinet of Commissioner Neven Mimica, International Cooperation and Development)
  • Kathrin Schick (Director of VOICE)

© Hessische Landesvertretung/Horst Wagner

 
Zum Veranstaltungsbericht: Hier...

Veranstalter:
Die Hessische Ministerin für Bundes- und Europaangelegenheiten Lucia Puttrich und der Leibniz-Forschungsverbund „Krisen einer globalisierten Welt“ gemeinsam mit dem Exzellenzcluster „Die Herausbildung normativer Ordnungen“

Variationen des wilden Körpers. Fotografien von Eduardo Viveiros de Castro

Ausstellung

November 2017 bis März 2018, Eröffnung am 17. November, 19 Uhr

Eduardo Viveiros de Castro (*1951 in Rio de Janeiro) zählt mit seiner Theorie des amerindischen Perspektivismus zu den bedeutendsten Ethnologen der Gegenwart. Zunächst aber war Viveiros de Castro Fotograf. Er schuf in den 1970er Jahren einige der bekanntesten Aufnahmen des Künstlers
Hélio Oiticica und des Dichters Waly Salomão und arbeitete als Standfotograf für Ivan Cardoso, eine Schlüsselfigur des Cinema Marginal. Zeitgleich befasste sich Viveiros de Castro mit den Stämmen der Araweté, Kulina, Yanomami und Yawalapíti im Amazonas-Gebiet. Den gemeinsamen Fluchtpunkt dieser beiden Arbeitsstränge bildet die Frage nach dem Körper. Die Ausstellung „Variationen des wilden Körpers“ fokussiert auf den Körper im urbanen Raum ebenso wie im Amazonas-Gebiet und zeigt zugleich, dass künstlerische Praxis und anthropologische Reflexion im Werk von Viveiros de Castro aufs Engste verzahnt sind.

Weltkulturen Museum
Schaumainkai 29-37
60594 Frankfurt am Main

Veranstalter:
Eine Veranstaltungsreihe des Instituts für Theater-, Film- und Medienwissenschaft der Goethe-Universität und des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“ in Kooperation mit dem Deutschen Filminstitut, dem Weltkulturen Museum, dem Museum Angewandte Kunst und dem Künstlerhaus Mousonturm sowie mit SESC – São Paulo. Mit Unterstützung des Kulturamts der Stadt Frankfurt, des Kulturfonds Frankfurt RheinMain, der Dr. Marschner Stiftung, der hessischen Film- und Medienakademie und der Vereinigung der Freunde und Förderer der Goethe-Universität.

Kuratorische Verantwortung: Vinzenz Hediger, Paula Macedo Weiss, Marc Siegel (Gesamtprogramm) mit Verónica Stigger und Eduardo Sterzi (Ausstellung)

 

 

Against the ontological exceptional position of 'our species'


Kantorowicz Lecture innerhalb des Projektes „Tropical Underground. Revolutionen von Anthropologie und Kino“

Mittwoch, 15. November 2017, 18.00 Uhr

Goethe-Universität Frankfurt am Main, Campus Westend
Casino, Metzler-Saal 1.801

Professor Eduardo Viveiros de Castro ist Anthropologe und Direktor des brasilianischen Nationalmuseums in Rio de Janeiro.

Die anthropologische Vorstellungswelt der westlichen Linken hat aus ihren christlichen Grundlagen die Idee einer Ausnahmestellung des Menschen übernommen. Diese hervorgehobene Position des Menschen unterwirft zugleich den ganzen Rest einem großen, einheitlichen Bereich der „Dinge“ (der auch die übrigen Lebewesen umfasst). Unsere Träume von der Revolution, unsere Begriffe von Politik und Ökonomie, unsere Idee vom Menschen als „freiem“ und „selbstbestimmten“ Wesen, dessen Schicksal es ist, sich der Natur zu entziehen – das alles setzt voraus, dass das „Subjekt der Revolution“ bei „uns“ zu finden ist. Den Geltungsbereich und das Verständnis dieses Pronomens zu erweitern, erweist sich als die Schlüsselaufgabe einer Linken, die ihren engelhaften „Materialismus“ (oder ihre materialistische Engelslehre) zugunsten einer absoluten irdischen Immanenz verabschieden will. Das Subjekt der Revolution, sollte diese Figur aus der Welt der Begriffe jemals konkrete Gestalt gewinnen, wird nicht menschlich sein.

Lecture innerhalb des Projektes "Tropical Underground. Revolutionen von Anthropologie und Kino". Weitere Informationen: Hier...

 

Video:

Audio:

 

Bildergalerie:

  • Prof. Dr. Eduardo Viveiros de Castro, Anthropologe und Direktor des brasilianischen Nationalmuseums in Rio de Janeiro
  • Prof. Dr. Eduardo Viveiros de Castro, Anthropologe und Direktor des brasilianischen Nationalmuseums in Rio de Janeiro
  • Prof. Dr. Vinzenz Hediger, Professor für Filmwissenschaft an der Goethe-Universität Frankfurt am Main und Principal Investigator des Exzellenzcluster „Die Herausbildung normativer Ordnungen“ und Prof. Dr. Eduardo Viveiros de Castro, Anthropologe und Direktor des brasilianischen Nationalmuseums in Rio de Janeiro (v.l.)

 

Zum Veranstaltungsbericht: Hier...

Veranstalter:
Forschungszentrum Historische Geisteswissenschaften in Zusammenarbeit mit dem Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen"

The criminal respression of racist rhetoric, racist crimes, and race discrimination – the Greek example

Vortrag

Maria Kaiafa-Gbandi (Aristotle University of Thessaloniki)

2. November 2017, 11.00 Uhr

Forschungskolleg Humanwissenschaften
Am Wingertsberg 4
61348 Bad Homburg v.d. Höhe

Eine Anmeldung ist erforderlich:
This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.; Tel.: 06172-13977-0

Veranstalter:
Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen" in Kooperation mit dem Forschungskolleg Humanwissenschaften der Goethe-Universität

Weitere Informationen zur Person: Hier...

Faszination Kommunismus. Das "rote Jahrzehnt" (1967-1977) in Deutschland

Podiumsdiskussion innerhalb der Reihe "100 Jahre Oktoberrevolution. Ein Jubiläum – und viele Fragen offen"

Donnerstag 2. November 2017, 19.30 Uhr

Stadtbücherei Frankfurt am Main
Zentralbibliothek
Hasengasse 4
60311 Frankfurt am Main

Es diskutieren: Gerd Koenen (Historiker und Publi­zist), Werner Plumpe (Goethe-Universität), Ralf Fücks (Heinrich-Böll-Stiftung), Moderation: Rebecca Caroline Schmidt (Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen").

Die Schüsse auf Benno Ohnesorg am 2. Juni 1967 und der Selbstmord der RAF-Gefangenen 1977 im Gefängnis Stammheim markieren Beginn und Ende einer ereignisreichen Episode, die als das "rote Jahrzehnt" in die Geschichte der jungen Bundesrepublik eingegangen ist. Was als antiautoritäre Protestbewegung mit der Rebellion der Studenten begann, setzte sich in einer politisch-kulturellen Bewegung fort, die in Gestalt autoritär strukturierter kommunistischer Gruppierungen vielfach sektiererische Züge trug, über Jungsozialisten und linke Gewerkschafter aber auch in etablierte Parteien und Organisationen hineinwirkte. Daneben und dazwischen ein buntes Mosaik aus Akteuren und Gruppierungen mit kultur- und weltrevolutionären Ambitionen.
Vieles ist aus heutiger Sicht geklärt, manches aber eben auch nicht. So sollen Protestbewegung und Kulturrevol­te Auslöser eines Prozesses der "Fundamental-Liberalisie­rung" der Bundesrepublik gewesen sein (J. Habermas) und der ehemalige  Bundespräsident Weizsäcker befand, diese Bewegung habe zu einer "Vertiefung des demokratischen Engagements"  in Deutschland beigetragen.

Wie ist das Zustandekommen der Protest-Bewegung der End 60er und 70er Jahre zu erklären?
Worin bestand die Anziehungskraft der kommunistischen Gruppierungen?
Was ist aus den Utopien geworden, deren "Verlust" gele­gentlich beklagt wird und ist er wirklich zu bedauern?
Welche Potentiale einer Radikalisierung bietet die Gegen­wart angesichts einer ungesteuerten Globalisierung?

Programm mit weiteren Informationen (pdf): Hier...

 

 Video:

 Audio:

 

Bildergalerie:

  • Rebecca Caroline Schmidt (Geschäftsführerin des Exzellenzclusters "Die Herausbildung normativer Ordnungen"), Prof. Dr. Werner Plumpe (Professor für Wirtschafts- und Sozialgeschichte an der Goethe-Universität Frankfurt am Main), Dr. Gerd Koenen (Historiker und Publizist) und Ralf Fücks (Heinrich-Böll-Stiftung) (v.l.)
  • Dr. Sabine Homilius (Leiterin der Stadtbücherei Frankfurt)
  • Dr. Sabine Homilius (Leiterin der Stadtbücherei Frankfurt)
  • Rebecca Caroline Schmidt (Geschäftsführerin des Exzellenzclusters "Die Herausbildung normativer Ordnungen")
  • Dr. Gerd Koenen (Historiker und Publizist)
  • Prof. Dr. Werner Plumpe (Professor für Wirtschafts- und Sozialgeschichte an der Goethe-Universität Frankfurt am Main)
  • Prof. Dr. Werner Plumpe (Professor für Wirtschafts- und Sozialgeschichte an der Goethe-Universität Frankfurt am Main)
  • Ralf Fücks (Heinrich-Böll-Stiftung)
  • Prof. Dr. Werner Plumpe (Professor für Wirtschafts- und Sozialgeschichte an der Goethe-Universität Frankfurt am Main)

 

Veranstalter:
VHS Frankfurt am Main und Stadtbücherei Frankfurt am Main in Kooperation mit dem Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen" und dem Film-Forum Höchst

Achte FFGI-Vortragsreihe

November 2017 bis Februar 2018

Goethe-Universität Frankfurt am Main
Seminarhaus, Raum SH 0.107
Campus Westend
Max-Horkheimer-Str.
Frankfurt am Main

Programm (pdf): Hier...

Anmeldung erforderlich an This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.

Programm:

Donnerstag, 2. November 2017
Mit Empowerment von Jugendlichen gegen islamistische Radikalisierung
Birgit Ebel (Lehrerin und Gründerin der Präventionsinitiative "Extremdagegen!") mit SchülerInnen

Donnerstag, 14. Dezember 2017
Der Kreuzzug des Islam
Samuel Schirmbeck (Autor und Filmemacher)

Donnerstag, 11. Januar 2018
Die Salafisten: Der Aufstand der Frommen, Saudi-Arabien und der Islam
Prof. Dr. Rüdiger Lohlker (Universität Wien)

Donnerstag, 18. Januar 2018
Islamistische Drehscheibe Schweiz
Saïda Keller-Maessahli (Autorin und Menschenrechtsaktivistin)

Donnerstag, 25. Januar 2018
Iran 2018 - die verpasste Revolution?
Kamran Safiarian (ZDF-Reporter)

Donnerstag, 8. Februar 2018
Muslime in Sachsen  
Prof. Dr. Verena Klemm (Universität Leipzig)


Veranstalter:

Forschungszentrum Globaler Islam am Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen"

From Fake to Fact: How to strengthen ties among Research, Policy, and Society to counter populism?

Panel discussion at the World Forum for Democracy 2017 "Is Populism a Problem?"

9 November 2017, 9 am

Palais de l'Europe, Room 6
528 Avenue de l'Europe
67000 Strasbourg
France

For information about last minute registration please contact Georgios Kolliarakis: This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.

‘Post-fact’ politics is internationally fuelling concern, particularly in contested fields of public policy, such as social and minority rights, external relations and migration/refugee affairs, and, not least, counter-terrorism and -radicalisation. The interplay of value divergence and uncertainty has proved very vulnerable to opportunistic, simplistic discourses that blend out uncomfortable facts, disqualify opposing views, and polarise public opinion.
Under such circumstances, the relationship among science, policy making, and society is taking a new twist: In the face of proliferation of fake news via social media, and the spread and ‘normalisation’ of uncivil and manipulative behaviours in the public sphere by populist and extremist parties for political gain, the demand for evidence-based resistance has become visible.
While researchers, policy makers, and the media operate along different logics, interests, and time-frames for their action, there is a pressing need to re-examine responsibilities of research and academia, politicians and public administration, as well as the media and the organised civil society, and recast their strategic partnerships. A common objective thereby is to contribute to the self-defence capacity of democracy’s ‘immune reflexes’ by providing evidence and facts to inform policy making both in the technical-scientific sense, and by promoting plausible counter-narratives in the social media and the public sphere in general.

Speakers:
Titus Corlatean (Former Minister of Justice and Foreign Affairs, RO)
Prof. Marinus Penninx (Universiteit van Amsterdam, NL)
Rosemary Bechler (Editor, Open Democracy, UK)
Matjaz Gruden (Director, Policy Planning Directorate, Council of Europe, SI)
Prof. Anna  Krasteva (New Bulgarian University, BG)
Yuri Borgmann-Prebil (DG Research & Innovation, European Commission, BE)

Moderator:
Georgios Kolliarakis (Senior Researcher, Cluster of Excellence "The Formation of Normative Orders" University of Frankfurt, GR)

To watch the livestream: Click here...

To read the article "From Fake to Fact – and then?" by Georgios Kolliarakis and Rosemary Bechler: Click here...

For further information: Click here...

Presented by:
EU Horizon2020 study 'DANDELION' and Cluster of Excellence "The Formation of Normative Orders“, University of Frankfurt a. M.

The Politics of Migration: Testing the Boundaries of Membership

Second Annual Goethe-Göttingen Critical Exchange

Friday, 15 December 2017

Goethe University
Normative Orders
Room EG.01
Frankfurt

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Program (pdf): Click here...

Program:

10:00 a.m. – 10:15 a.m.
Opening Remarks (Rainer Forst and Ayelet Shachar)

10:15 a.m. – 12:15 p.m.
Speaker: David Miller (Nuffield College, Oxford)
Comments: Dorothea Gädeke (Frankfurt) & Benjamin Boudoue (MPI-MMG)
Chair: Rainer Forst (Frankfurt)

Video:



Audio:

(Wegen einer technischen Störung fehlt die erste Minute der Aufzeichnung)


12:15 p.m. – 14:00 p.m.
Lunch

14:00 p.m. – 16:00 p.m.
Speaker: Andreas Cassee (FU Berlin)
Comments: Caleb Yong (MPI-MMG) & Anuscheh Farahat (Frankfurt)
Chair: Darrel Moellendorf (Frankfurt)

Video:



Audio:


16:00 p.m. – 16:30 p.m.

Coffee break

16:30 p.m. – 18:30 p.m.
Roundtable: Gertrude Lübbe-Wolff (Bielefeld)
Hiroshi Motomura (Los Angeles)
Francois Crepeau (Montreal)
Chair: Ayelet Shachar (MPI-MMG)

Video:

Audio:

 

 

  • Benjamin Boudoue (MPI-MMG), David Miller (Nuffield College, Oxford), Dorothea Gädeke (Frankfurt) und Rainer Forst (Frankfurt) (v.l.)
  • Rainer Forst (Co-Sprecher des Exzellenzclusters "Die Herausbildung normativer Ordnungen" und Professor für Politische Theorie und Philosophie der Goethe-Universität Frankfurt am Main)
  • Hiroshi Motomura (Los Angeles)
  • Ayelet Shachar (MPI-MMG Göttingen, Principal Investigator des Exzellenzclusters "Die Herausbildung normativer Ordnungen")
  • David Miller (Nuffield College, Oxford)
  • Dorothea Gädeke (Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen")
  • Benjamin Boudoue (MPI-MMG)
  • Benjamin Boudoue (MPI-MMG)
  • David Miller (Nuffield College, Oxford)
  • Andreas Cassee (FU Berlin)
  • Andreas Cassee (FU Berlin)
  • Caleb Yong (MPI-MMG)
  • Anuscheh Farahat (Frankfurt)
  • Andreas Cassee (FU Berlin) und Darrel Moellendorf (Frankfurt) (v.l.)
  • Anuscheh Farahat (Frankfurt)
  • Francois Crepeau (Montreal)
  • Hiroshi Motomura (Los Angeles)
  • Gertrude Lübbe-Wolff (Bielefeld)
  • Caleb Yong (MPI-MMG)


Event report: Click here...


Co-organized by
Ayelet Shachar (MPI-MMG) and Rainer Forst (Normative Orders, Frankfurt)

Presented by:
Cluster of Excellence "The Formation of Normative Orders" and Max Planck Institute for the Study of Religious and Ethnic Diversity, Göttingen

A constitution without constitutionalism? Two paths of constitutional development in China

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

16. November 2017, 18 Uhr

Professor Qianfan Zhang (Peking University Law School; Visiting Scholar, Wiko Berlin)

Goethe-University Frankfurt am Main, Campus Westend
Gebäude "Normative Ordnungen",
Raum 5.01
Max-Horkheimer-Str. 2
60323 Frankfurt am Main

Um Anmeldung wird gebeten: This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.

The constitutional developments in China can be traced along two paths. One is the official path initiated by the Supreme People’s Court’s judicial interpretation for the Qi Yuling case in 2001, which opened up the possibility, met with enormous enthusiasm, for thejudicial application of the 1982 Constitution. The other is the unofficial, populist path symbolized by the Sun Zhigang incident in 2003, when the public, for the first time since 1989, expressed strong protest largely via the internet against the mischief of a local government. Each path has its own limitations. While the official path is unreliable, the inherent limitations in the populist path is also apparent when pursued within an institutional structure where governments at various levels view the Constitution more as a threat to the status quo pertaining to a small minority than as a protection of basic rights for all.

Veranstalter:
Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen" Institut für Sinologie der Goethe-Universität Frankfurt am Main

Grenzland Europa - Ein Kontinent wird neu vermessen

Podiumsgespräch innerhalb der Reihe "100 Jahre Oktoberrevolution. Ein Jubiläum – und viele Fragen offen"

Montag, 13. November 2017, 19.30 Uhr

Stadtbücherei Frankfurt am Main
Zentralbibliothek
Hasengasse 4
60311 Frankfurt am Main

Die Journalistin Kerstin Holm (FAZ) im Gespräch mit den Historikern Karl Schlögel (ehem. Europa-Univer­sität Viadrina) und lgor Narskij (LMU München).

Mit der Existenz der Staa­ten des real existierenden Kommunismus ging in Eu­ropa eine tiefe Spaltung zwischen  Ost und West einher. Ein Kontinent von vormals großer Vitalität und Komplexität wurde im Laufe des 20.Jahrhunderts Opfer einer gewaltsamen Ent mischung. Seit 1989 sind vormals tote Grenzregionen neu belebt,bisherige Lebensformen in Frage gestellt und neue Lebensentwürfe ermöglicht worden.  Mit dem Verschwin­ den des Eisernen Vorhangs trafen zwei Erfahrungshori­zonte  aufeinander, an die Daten der jüngeren Geschichte knüpfen sich jeweils verschiedene Erinnerungen.
Welche Asymmetrien der Erfahrung und Erinnerung in Ost und West stehen einer gemeinsamen europäischen Erin­ nerungskultur entgegen?
Ein "Osteuropa" als Einheit gibt es nicht;neben den ge­ meinsamen  Erinnerungen an Krieg und  Totalherrschaft ringen einige der aus dem zerfallenen Imperium hervorgegangenen Staaten um die eigene kollektive oder nationale Identität. Die offizielle Geschichtsschreibung Russlands stellt dessen Größe, seine Siege und Helden heraus, das Revolutions-Jubiläum scheint eher unwillkommen zu sein.
Wiescharfwaren die Zäsuren 1917 und 1991 in Russland wirklich,die Beginn und Ende der Sowjetunion markieren?
Mit dem Ende der Sowjetunion wandelten sich politische und administrative Machtstrukturen.
Inwieweit war damit auch die Auflösung einer Lebensform verbunden,die den Alltag im realen Kommunismus prägte und welche psychosozialen Folgen waren und sind damit verbunden? Welche Erkenntnisse liefert eine "Archäologie des Kommunismus"?

Programm mit weiteren Informationen (pdf): Hier...

 

Video:

Audio:

 

Bildergalerie:

  • lgor Narskij (LMU München), Kerstin Holm (FAZ) und Karl Schlögel (ehem. Europa-Universität Viadrina) (v.l.)
  • Rebecca Caroline Schmidt (Geschäftsführerin des Exzellenzclusters "Die Herausbildung normativer Ordnungen")
  • lgor Narskij (LMU München)
  • lgor Narskij (LMU München) und Kerstin Holm (FAZ)
  • lgor Narskij (LMU München), Kerstin Holm (FAZ) und Karl Schlögel (ehem. Europa-Universität Viadrina) (v.l.)
  • Karl Schlögel (ehem. Europa-Universität Viadrina)
  • lgor Narskij (LMU München), Kerstin Holm (FAZ) und Karl Schlögel (ehem. Europa-Universität Viadrina) (v.l.)

 

Veranstalter:
VHS Frankfurt am Main und Stadtbücherei Frankfurt am Main in Kooperation mit dem Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen" und dem Film-Forum Höchst

Disput über Anthropophagie: Eduardo Viveiros de Castro im Gespräch mit Cord Riechelmann und Oliver Precht

Gespräch innerhalb der Reihe "Tropical Underground. Revolutionen von Anthropologie und Kino"

16. November 2017, 18 Uhr

Künstlerhaus Mousonturm
Waldschmidtstraße 4
60316 Frankfurt am Main

Mit Prof. Eduardo Viveiros de Castro (Anthropologe und Direktor des brasilianischen Nationalmuseums in Rio de Janeiro), Cord Riechelmann (Publizist und Autor) und Oliver Precht (Philosoph und Literaturwissenschaftler an der Ludwig-Maximilians-Universität München und Übersetzer)

Video:

Audio:

 


Bildergalerie:

  • Oliver Precht (Philosoph und Literaturwissenschaftler an der Ludwig-Maximilians-Universität München und Übersetzer), Prof. Eduardo Viveiros de Castro (Anthropologe und Direktor des brasilianischen Nationalmuseums in Rio de Janeiro) und Cord Riechelmann (Publizist und Autor) (v.l.)
  • Prof. Dr. Vinzenz Hediger (Professor für Filmwissenschaft und Assoziiertes Mitglied des Exzellenzcluster „Die Herausbildung normativer Ordnungen“)
  • Oliver Precht (Philosoph und Literaturwissenschaftler an der Ludwig-Maximilians-Universität München und Übersetzer), Prof. Eduardo Viveiros de Castro (Anthropologe und Direktor des brasilianischen Nationalmuseums in Rio de Janeiro) und Cord Riechelmann (Publizist und Autor) (v.l.)
  • Prof. Eduardo Viveiros de Castro (Anthropologe und Direktor des brasilianischen Nationalmuseums in Rio de Janeiro)
  • Cord Riechelmann (Publizist und Autor)
  • Prof. Eduardo Viveiros de Castro (Anthropologe und Direktor des brasilianischen Nationalmuseums in Rio de Janeiro)

 

Veranstalter:
"Tropical Underground. Revolutionen von Anthropologie und Kino" ist eine Veranstaltungsreihe des Instituts für Theater-, Film- und Medienwissenschaft der Goethe-Universität und des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“ in Kooperation mit dem Deutschen Filminstitut, dem Weltkulturen Museum, dem Museum Angewandte Kunst und dem Künstlerhaus Mousonturm sowie mit SESC – São Paulo. Mit Unterstützung des Kulturamts der Stadt Frankfurt, des Kulturfonds Frankfurt RheinMain, der Dr. Marschner Stiftung, der hessischen Film- und Medienakademie und der Vereinigung der Freunde und Förderer der Goethe-Universität.

Was war der Kommunismus?

Podiumsgespräch innerhalb der Reihe "100 Jahre Oktoberrevolution. Ein Jubiläum – und viele Fragen offen"

Montag, 20. November 2017, 19.30 Uhr

Stadtbücherei Frankfurt am Main
Zentralbibliothek
Hasengasse 4
60311 Frankfurt am Main

Jens Bisky (Süddeutsche Zeitung) im Gespräch mit Jörg Baberowski (Humboldt-Universität zu Berlin), Gerd Koenen (Historiker und Publizist) und Susanne Schattenberg (Universtät Bremen).

Am  Beginn der  kommunistischen Ära stehen der Bruch Lenins mit der historischen Arbeiterbewegung und folgenschwere Theorie-Postulate. Auffällig ist die fehlende theoretische Kontinuität zwischen den "Klassikern" des Marxismus-Leninismus (Marx, Lenin, Stalin, Mao).
Ist die reale Geschichte des Kommunismus als die Wir­kungsgeschichte einer Idee zu erzählen oder besser aus den Bedingungen des historischen Augenblicks und der Motive der jeweiligen Akteure zu verstehen?
Die Länder, in denen die Kommunisten zunächst an die Macht kamen, waren durch vormoderne Gesellschafts­strukturen gekennzeichnet. Sämtliche Ressourcen und Po­tentiale wurden unter Führung einer "allwissenden" Partei in den Händen eines neu gestalteten Staates konzentriert. Kennzeichnend für die kommunistischen Herrschaftssyste­me war der auf das Ganze zielende Gestaltungsanspruch, der Versuch, die gesamte Gesellschaft von einem leiten­den Zentrum her planen und steuern zu wollen.
Was hielt die kommunistischen Herrschaftssysteme im In­nersten zusammen? War es die Machtvertikale, die in der Hierarchie Nachgeordnete an der Macht beteiligte, oder die jeweils nationalkulturell gefärbte Ideologie, gepaart mit terroristischen Mitteln?
Die auseinanderstrebende Vielfalt der Erscheinungsfor­men erschwert eine zusammenhängende historische Dar­stellung des Phänomens "Kommunismus".
Ist es angesichts der verschiedenen Entwicklungslinien überhaupt sinnvoll, im Singular von dem Kommunismus zu reden? Ist eine kommunistische Utopie für alle Zeiten diskreditiert?

Programm mit weiteren Informationen (pdf): Hier...

Video:

Audio:

 

Bildergalerie:

  • Gerd Koenen (Historiker und Publizist), Susanne Schattenberg (Universität Bremen), Jörg Baberowski (Humboldt-Universität zu Berlin), Jens Bisky (Süddeutsche Zeitung) (v.l.)
  • Bernd Eckardt (Abteilungsleiter des Fachbereich Sprachen der Volkshochschule Frankfurt)
  • Gerd Koenen (Historiker und Publizist), Susanne Schattenberg (Universität Bremen), Jörg Baberowski (Humboldt-Universität zu Berlin), Jens Bisky (Süddeutsche Zeitung) (v.l.)
  • Susanne Schattenberg (Universität Bremen), Jörg Baberowski (Humboldt-Universität zu Berlin), Jens Bisky (Süddeutsche Zeitung) (v.l.)
  • Gerd Koenen (Historiker und Publizist), Susanne Schattenberg (Universität Bremen), Jörg Baberowski (Humboldt-Universität zu Berlin), Jens Bisky (Süddeutsche Zeitung) (v.l.)
  • Susanne Schattenberg (Universität Bremen)
  • Susanne Schattenberg (Universität Bremen), Jörg Baberowski (Humboldt-Universität zu Berlin), Jens Bisky (Süddeutsche Zeitung)
  • Gerd Koenen (Historiker und Publizist)
  • Jens Bisky (Süddeutsche Zeitung)

Veranstalter:
VHS Frankfurt am Main und Stadtbücherei Frankfurt am Main in Kooperation mit dem Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen" und dem Film-Forum Höchst

Transnational Research Funding and the Management of Social Crises

Crisis Talk

24 January 2018, 12.30pm

Die Vertretung des Landes Hessen bei der Europäischen Union
Rue Montoyer 21, B-1000 Brussels

Welcome note
Mark Weinmeister (Secretary of State for European Affairs of the State of Hessen)
Prof. Dr. Nicole Deitelhoff (Peace Research Institute Frankfurt)

Keynote
Prof. Dr. h.c. Jutta Allmendinger (Ph.D. WZB Berlin Social Science Center)

Panel discussion
Prof. Dr. h.c. Jutta Allmendinger (Ph.D. WZB Berlin Social Science Center)
Dr. Wolfgang Burtscher (Deputy Director-General DG Research and Innovation, European Commission)
Dr. Michael Metzlaff (Vice President Corporate Innovation and R&D, Bayer AG)

Moderator
Charlotte Geerdink (Moderation company Charly Speaks)

 

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How fundamental research (still) helps: Transnational research funding for the management of social crises in Europe
The European Union and its Member States are currently facing a whole range of social challenges. Rapidly developing changes to society, from migration to digitisation, create a need for effective and long-term responses to social problems. Public concern comes at a time when funding for social science research is not a priority or is being withdrawn. In the seventh Crisis Talk, we will take a look at European research policy and discuss the importance of key social research programmes in relation to funding of technological innovation. To what extent can the sharper focus on innovative solutions address the cause and dynamics of social crises, in terms of adequate transnational research funding?

Crisis Talks by the Leibniz Research Alliance »Crises in a globalised world«
In the European Union crises have always been an important driver for change and progress. Crisis situations allow the heterogeneity of European politics to be transcended through a common perception of a situation as critical and urgent and, therefore, exemplify the need for cooperation. Does historical experience still show us that crises lead to deeper integration? The Crisis Talks lunch lecture series, organized by the Leibniz Research Alliance Crises in a Globalized World, addresses how the European Union deals with crises and what we have learned from former crises situations.

Veranstalter:
Die Hessische Ministerin für Bundes- und Europaangelegenheiten Lucia Puttrich und der Leibniz-Forschungsverbund „Krisen einer globalisierten Welt“ gemeinsam mit dem Exzellenzcluster „Die Herausbildung normativer Ordnungen“

Normenkonflikte in pluralistischen Gesellschaften

23. Januar 2018, 12.30 bis 13.30 Uhr

Gebäude "Normative Ordnungen" auf dem Campus Westend
Lounge, 5. OG

Die Herausgeberin des 21. Bandes in der Reihe "Normative Orders", die im Campus Verlag erscheint, ist Prof. Dr. Susanne Schröter.
Das Buch stellt jüngere Befunde zu Normenkonflikten in pluralistischen Gesellschaften vor und analysiert, wie neue Formen der Integration von Differenzen vorangetrieben werden können.

Weitere Informationen zur Veranstaltungsreihe: Hier...

Weitere Informationen zum Buch: Hier...

Weitere Informationen zur Clusterreihe bei Campus: Hier...

 

Bildergalerie:

  • Prof. Dr. Susanne Schröter, Direktorin des Frankfurter Forschungszentrums Globaler Islam (FFGI), Professorin für Ethnologie der Goethe-Universität Frankfurt und Principal Investigator im Exzellenzcluster „Die Herausbildung normativer Ordnungen“
  • Prof. Dr. Susanne Schröter, Direktorin des Frankfurter Forschungszentrums Globaler Islam (FFGI), Professorin für Ethnologie der Goethe-Universität Frankfurt und Principal Investigator im Exzellenzcluster „Die Herausbildung normativer Ordnungen“
  • Prof. Dr. Susanne Schröter, Direktorin des Frankfurter Forschungszentrums Globaler Islam (FFGI), Professorin für Ethnologie der Goethe-Universität Frankfurt und Principal Investigator im Exzellenzcluster „Die Herausbildung normativer Ordnungen“

 

Veranstalter:
Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen"

Frankfurter Kolloquium für Internetforschung V

2018

Die mit den digitalen Informations- und Kommunikationstechnologien verbundenen normativen Herausforderungen werden immer offenkundiger. Als Netzwerk der Netzwerke ist das Internet zu einem zentralen Gegenstand rechts-, sozial-, politik- und geisteswissenschaftlicher Forschung geworden. Am Cluster wird seit Jahren Internetforschung aus unterschiedlichen, aber einander ergänzenden Perspektiven geleistet. Der Forschungsschwerpunkt Internet und Gesellschaft im Exzellenzcluster „Die Herausbildung normativer Ordnungen“ bündelt diese Initiativen und festigt die Rolle Clusters als Zentrum empirisch-normativer Internetforschung.

Termine

Donnerstag, 18.1.2018, 18.00 Uhr
Jan Kottmann (Google, Berlin)
Google Arts & Culture – und alles, was Sie Google immer fragen wollten

Donnerstag, 22.2.2018, 18.00 Uhr
Linda Monsees (Normative Ordnungen, Frankfurt am Main)
Fake News als Herausforderung für demokratisches Regieren

Donnerstag, 15.3.2018, 18.00 Uhr
Albert Ingold (Universität Mainz)
Digitalisierung demokratischer Öffentlichkeiten

Donnerstag, 19.4.2018, 18.00 Uhr
Christoph Dietzel (DE-CIX, Frankfurt am Main und TU Berlin)
Infrastruktur und Macht: Die Rolle des weltgrößten Internetknotenpunkts DE-CIX

Donnerstag, 17.5.2018, 18.00 Uhr
Kilian Vieth (Stiftung Neue Verantwortung, Berlin)
Internetüberwachung durch Geheimdienste


Campus Westend, Gebäude "Normative Ordnungen"
Max-Horkheimer-Straße 2
60323 Frankfurt am Main

Eine Anmeldung ist erforderlich:
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Convener:
Dr. Matthias C. Kettemann, LL.M. (Harvard)
Dr. Thorsten Thiel

Veranstalter:
Forschungsschwerpunkt Internet und Gesellschaft des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“

Weitere Informationen: Hier...

Politik und Verantwortung. Analysen zum Wandel politischer Entscheidungs- und Rechtfertigungspraktiken. PVS Sonderheft 52

5. Februar 2018, 12.30 bis 13.30 Uhr

Gebäude "Normative Ordnungen" auf dem Campus Westend
Lounge, 5. OG

"Politik und Verantwortung - Analysen zum Wandel politischer Entscheidungs- und Rechtfertigungspraktiken" ist das 52. Sonderheft in der Reihe "Politische Vierteljahresschrift". Es ist unter der Herausgeberschaft von Prof. Dr. Christopher Daase, Dr. Julian Junk, Dr. Stefan Kroll und Dr. Valentin Rauer erschienen.
Ziel des PVS Sonderheftes ist es, die seit einiger Zeit boomende Konjunktur des Verantwortungsbegriffs zu reflektieren, die Relevanz dieses Begriffes zu analysieren und seinen Wandel angesichts gesellschaftlicher und technischer Veränderungen zu erfassen. Eines der wichtigsten Kriterien zur Beurteilung politischer Entscheidungen ist deren Verantwortlichkeit.

Weitere Informationen zur Veranstaltungsreihe: Hier...

Weitere Informationen zum Buch (pdf): Hier...

Weitere Informationen zum Buch auf der Website des Nomos Verlags: Hier...

 

Bildergalerie:

  • Dr. Stefan Kroll, Wissenschaftlicher Mitarbeiter der Professur für Internationale Organisationen am Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen"
  • Dr. Stefan Kroll, Wissenschaftlicher Mitarbeiter der Professur für Internationale Organisationen am Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen"
  • Dr. Stefan Kroll, Wissenschaftlicher Mitarbeiter der Professur für Internationale Organisationen am Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen"

 

Veranstalter:
Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen"

Heterodox and Contextual Thinking in Economics

International Conference

8 February 2018, 3.30pm - 9 February 2018, 1pm

Goethe University Frankfurt
Building "Normative Ordnungen", EG 01
Campus Westend
Max-Horkheimer-Str.2
Frankfurt am Main

Participants are kindly asked to register in advance at:
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The conference is co-organized by Rainer Klump (Goethe University / Cluster of Excellence “The Formation of Normative Orders”) and Nils Goldschmidt (University of Siegen and Aktionsgemeinschaft Soziale Marktwirtschaft) and is co-sponsored by the Hanns Martin Schleyer Stiftung and the Heinz Nixdorf Stiftung.

The main aim of the conference is to promote fruitful exchange between academics working on heterodox approaches to economics. We would like to facilitate serious intellectual exchange about the viability of contextual approaches to the topics usually covered by mainstream economics. The goal is to create a permanent network of intellectuals interested in contextual approaches to social science and to strengthen cooperation between diverse ways of doing economics. You are not only encouraged to debate about heterodoxy in the practice of economics, but also about „best practices“ for implementing it in one‘s research agenda and one‘s teaching, as well as about the relation between the way in which economics is practiced and the prospects for a free and humane social and economic order. Optimally, the conference will turn into a permanent, institutionalized event that serves as a meeting- and socializing-point for a select group of scholars interested in these questions.

Programme (pdf): Click here...

 

Programme

Thursday, 8 February 2018

03:30 PM
Registration and Coffee


04:00 PM
Welcome address and Introduction

Rainer Klump, Goethe-Universität Frankfurt am Main
Nils Goldschmidt, Universität Siegen und Aktionsgemeinschaft Soziale Marktwirtschaft, Tübingen

04:15 PM
Keynote: Humanonomics as a wissenschaftlicher way of understanding modern economic growth

Deirdre N. McCloskey, University of Illinois at Chicago

07:00 PM
Conference Dinner

Villa Lauda, Baustraße 16

Friday, 9 February 2018

09:00 – 09:45 AM
Doing the right thing: a value based economy
Arjo Klamer, Erasmus University Rotterdam

10:00 – 10:45 AM
Heterodoxy, contextualism, and Rodrik
John B. Davis, Marquette University

11:00 – 11:45 AM
Looking back to the future: Time strata and economic analysis
Michael Hüther, German Economic Institute (IW Köln)

12:00 – 12:45 PM
Why culture matters to economics
Erwin Dekker, Erasmus University Rotterdam

13:00 PM
Lunch on campus, departure at will

 

Bildergalerie:

  • Prof. Dr. Rainer Klump, Professur für Wirtschaftliche Entwicklung und Integration, Goethe-Universität Frankfurt am Main und Principal Investigator des Exzellenzclusters "Die Herausbildung normativer Ordnungen"
  • Prof. Dr. Nils Goldschmidt, Professur für Kontextuale Ökonomik und ökonomische Bildung, Universität Siegen und Vorsitzender der Aktionsgemeinschaft Soziale Marktwirtschaft, Tübingen und apl. Prof. Dr. Dr. Helge Peukert, Professor an der Fakultät III Wirtschaftswissenschaften, Wirtschaftsinformatik, Wirtschaftsrecht, Universität Siegen
  • Prof. Dr. John B. Davis, Professor of Economics, Marquette University
  • Prof. Dr. John B. Davis, Professor of Economics, Marquette University
  • Dr. Alexander Lenger, Lehrstuhl für Kontextuale Ökonomik und ökonomische Bildung, Zentrum für ökonomische Bildung, Universität Siegen und Prof. Dr. Arjo Klamer, Professor in the Economics of Art and Culture, Erasmus University Rotterdam
  • Prof. Dr. Michael Hüther, Direktor und Mitglied des Präsidiums des German Economic Institute, IW Köln
  • Prof. Dr. Michael Hüther, Direktor und Mitglied des Präsidiums des German Economic Institute, IW Köln

 

Presented by:
Hanns Martin Schleyer Stiftung, Heinz Nixdorf Stiftung, Aktionsgemeinschaft Soziale Marktwirtschaft and Cluster of Excellence "The Formation of normative Orders"

Vortrag "Liturgy and Ecumenism" und Gespräch "Aramäisch in der Diaspora - Indien und Deutschland"

Samstag, 3. Februar 2018

Die Forschungsstelle für Aramäische Studien unter der Leitung von Prof. Dr. Dorothea Weltecke lädt ein zum Vortrag "Liturgy and Ecumenism" und zum offenen Gespräch "Aramäisch in der Diaspora - Indien und Deutschland" mit Rev. Prof. Dr. Baby Varghese (Kottayam, Indien)

Goethe-Universität Frankfurt
Campus Westend
Gebäude Ex NO | EG 01
Max-Horkheimer-Straße 2
60323 Frankfurt am Main

Um Anmeldung wird gebeten: This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.

Programm (pdf): Hier...

Programm

14.00 Uhr
Eröffnung und Moderation
Prof. Dr. Dorothea Weltecke

Liturgischer Gesang

Einführung
Prof. Dr. Theresia Hainthaler (St. Georgen)

Vortrag „Liturgy and Ecumenism“
Rev. Prof. Dr. Baby Varghese (Kottayam, Indien)

15.00 Uhr
Diskussion

Liturgischer Gesang

15.30 Uhr
Kaffeepause

16.00 Uhr
Offenes Gespräch „Aramäisch in der Diaspora - Indien und Deutschland“
mit Rev. Prof. Dr. Baby Varghese

17.30 Uhr
Ende

Bildergalerie:

  • Chor der syrisch-orthodoxen Maria Mutter Gottes Kirche in Bad Vilbel
  • Prof. Dr. Dorothea Weltecke, Leiterin der NISIBIN-Forschungsstelle für Aramäische Studien, Professur für Mittelalterliche Geschichte II der Goethe-Universität Frankfurt am Main und Principal Investigator des Exzellenzcluster „Die Herausbildung normativer Ordnungen“
  • Chor der syrisch-orthodoxen Maria Mutter Gottes Kirche in Bad Vilbel
  • Chor der syrisch-orthodoxen Maria Mutter Gottes Kirche in Bad Vilbel
  • Prof. Dr. Theresia Hainthaler, Honorarprofessorin em. für Christologie der Alten Kirche und Theologie des christlichen Ostens der Philosophisch-Theologischen Hochschule Sankt Georgen
  • Prof. Dr. Theresia Hainthaler, Honorarprofessorin em. für Christologie der Alten Kirche und Theologie des christlichen Ostens der Philosophisch-Theologischen Hochschule Sankt Georgen
  • Rev. Prof. Dr. Baby Varghese, Orthodox Seminary in Kottayam, Kerala, Professor of Syriac Studies, St. Ephrem Ecumenical Research Institute (SEERI) in Kottayam, Kerala
  • Rev. Prof. Dr. Baby Varghese, Orthodox Seminary in Kottayam, Kerala, Professor of Syriac Studies, St. Ephrem Ecumenical Research Institute (SEERI) in Kottayam, Kerala
  • Rev. Prof. Dr. Baby Varghese, Orthodox Seminary in Kottayam, Kerala, Professor of Syriac Studies, St. Ephrem Ecumenical Research Institute (SEERI) in Kottayam, Kerala

 

Veranstalter:
Forschungsstelle für Aramäische Studien, Polyphonie des spätantiken Christentums und Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen"

Critical Theory Revisited: The Intertwining of Exploitation and Domination

1st Goethe University Frankfurt-Leiden University Conference

1 and 2 March 2018

Goethe University Frankfurt
Building "Normative Ordnungen", 5.01
Campus Westend
Max-Horkheimer-Str.2
60323 Frankfurt am Main

Programme (pdf): Click here...

Programme

Thursday, 1 March 2018

12.30-13.00
Registration

13.00-14.15
Session 1

Speaker: Lea Ypi (LSE): "On Dominated Dominators”
Commentator: Rainer Forst (GU)
Chair: Dimitrios Efthymiou (GU)

14.15-14.45
Break

14.45-16.00
Session 2

Speaker: Dimitrios Efthymiou (GU): "Exploitation, Domination and Fraternity"
Commentator: Anahi Wiedenbrug (LSE)
Chair: Rainer Forst (GU)
 
16.00-16.30  
Break

16.30-17.45
Session 3

Speaker: Nicholas Vrousalis (Leiden): “Reclaiming Domination"
Commentator: Darrel Moellendorf (GU)
Chair: Lea Ypi (LSE)

17.45-18.15
Break

18.15-19.30
Session 4

Speaker: Dorothea Gädeke (GU): “Against Interactional Domination. Why Domination is Structurally Instituted"
Commentator: Bruno Leipold (GU)
Chair: Nicholas Vrousalis (Leiden)

 

Friday, 2 March 2018

10.00-11.15
Session 5

Speaker: Tamara Jugov (FU): "Interpersonal and Structural Exploitation: A Domination-Based Conception"
Commentator: Brian Milstein (GU)
Chair: Mirjam Müller (Humboldt)

11.15-11.45
Break

11.45-13.00
Session 6

Speaker: Pablo Gilabert (Concordia): "Exploitation, Power, and Solidarity"
Commentator: Jakob Huber (GU)
Chair: Julius Sensat (Wisconsin-Milwaukee)

13.00-14.30
Break

14.30-15.45
Session 7

Speaker: Julius Sensat (Wisconsin-Milwaukee): “Estrangement and Exploitation”
Commentator: Nate Adams (GU)
Chair: Pablo Gilabert (Concordia)

15.45-16.15
Break

16.15-17.30
Session 8

Speaker: Mirjam Müller (Humboldt): "What's wrong with sweatshop labour. Exploitation and structural vulnerability in global relations of production."
Commentator: Amy Hondo (GU)
Chair: Tamara Jugov (FU)

18.00
Farewell Light Buffet (and Movie Screening of the "The Young Marx” with a prologue by Bruno Leipold) (Normative Orders Building, 5th Floor)

Presented by:
Centre for Advanced Studies Justitia Amplificata and Cluster of Excellence "The Formation of Normative Orders"

Walter Hallstein Symposium 2018

15. und 16. März 2018

B r e x i t – And What It Means

Goethe-Universität Frankfurt
Campus Westend
Poelzig-Bau -Einsenhower-Saal (IG-1.134)
Norbert Wollheim-Platz 1
60323 Frankfurt am Main

Mit einem Referendum haben die Wählerinnen und Wähler in Großbritannien und Nordirland im Juni 2016 für den Austritt des Vereinigten Königreichs aus der Europäischen Union, den sog. Brexit, gestimmt. In Folge dieses Referendums wurde das Austrittsverfahren nach Art. 50 EUV eingeleitet, nach derzeitigen Angaben soll der Austritt am 29. März 2019 rechtskräftig werden. Das XVII. Walter-Hallstein-Kolloquium möchte die Folgen des geplanten Austritts in den Blick nehmen und fragt etwa nach der wirtschaftlichen Bedeutung des „Brexits“, der weiteren Entwicklung der EU ohne das Vereinigte Königreich, den Auswirkungen auf das britische Recht oder den Möglichkeiten der zukünftigen Zusammenarbeit zwischen der EU und dem Vereinigten Königreich.

Programm (pdf): Hier...
Anmeldung für die jeweiligen Tage unter: This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.

Programm

Thursday, 15 March 2018

14:15
Welcome
Brigitte Haar, Vice President of Goethe University

14:30
Brexit: new dawn or road to perdition?
Anthony Arnull (University of Birmingham)

15:00
Discussion (chair: Stefan Kadelbach, Frankfurt)

15:20
Coffee break

16:10
The Economic Framework
Gabriel Felbermayr (Institute for Economic Research – Ifo, Munich)

16:40
Discussion (chair: Rainer Klump, Frankfurt)

17:00
How will the EU Develop without the United Kingdom?
Matthias Ruffert (Humboldt University Berlin)

17:30
Discussion (chair: Rainer Hofmann, Frankfurt)

17:50
What Does Brexit Mean for British Democracy and British Law?
Mark Dawson (Hertie School of Government, Berlin)

18:20
Discussion (chair: Stefan Kadelbach)

Friday, 16 March 2018

9:00
Models for the future relationship between EU and UK
Astrid Epiney (Université de Fribourg)

9:30
Discussion (chair: Rainer Hofmann)

9:50
Coffee break

10:20
Brexit and Northern Ireland, Scotland and Wales
Gordon Anthony (Queen’s University, Belfast)

10:50
Discussion (chair: Stefan Kadelbach)

11:10
Financial Services
Niamh Moloney (London School of Economics)

11:40
Discussion (chair: Rainer Klump)

12:00
Free Movement of Workers and Union Citizenship
Christoph Schewe (University of Latvia, Riga)

12:30
Discussion (chair: Rainer Hofmann)

12:50
Concluding Remarks: Rainer Hofmann (Frankfurt)

13:00
End of Conference

 

Presented by:
Merton Zentrum für Europäische Integration und Internationale Wirtschaftsordnung in Zusammenarbeit mit dem Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen"

The other 68: Anthropophagic Revolutions in Brazilian Counterculture after 1968

23. - 25. May 2018

Fifty years later, the events of May 1968 in Paris continue to be a major reference in political and cultural debates throughout the Western world. When the fiftieth anniversary of the May events will be celebrated in 2018, all eyes will be focused once again on the European metropolis. The international conference “The Other 68: Anthropophagic Revolutions in Brazilian Counterculture after 1968” will readjusts this Eurocentric perspective and shifts the attention away from the center to the supposed periphery. It traces the story of a different revolution, or a set of revolutions: The Tropicália revolution and other anthropophagic revolutions in art, literature and cinema in Brazil in 1968 and the 1970s.

The conference language is English

Museum Angewandte Kunst, Foyer
Schaumainkai 17
60594 Frankfurt am Main

Schedule (pdf): Click here...
For further information: Click here...

 

Schedule

Wednesday, May 23

15:30

Conference opening

Matthias Wagner K (Museum Angewandte Kunst), Paula Macedo Weiss, Vinzenz Hediger

16:00–17:30

Opening keynote address

Victoria Langland (Ann Arbor)
Body Politics in 1968 Brazil: Student Militancy, Gender and Embodied Struggles for Social Transformation

Video:

 

Followed by:
An Evening with … Helena Ignez

Helena Ignez is the star of both Cinema Novo and Cinema Marginal, the Brazilian new wave and underground cinemas of the 1960s and 1970s. In addition to her work as an actress, she is herself an accomplished filmmaker. This evening celebrates her work with a recent fiction film and one of her most famous starring roles in a film directed by her husband Rogério Sganzerla.

18:00
Kino des Deutschen Filmmuseums, Schaumainkai 41
A MOÇA DO CALENDÁRIO (My calendar girl), R: Helena Ignez, BRA 2017, 86 min.
In the presence of Helena Ignez

20:15
Kino des Deutschen Filmmuseums, Schaumainkai 41
COPACABANA MON AMOUR, R: Rogério Sganzerla, BRA 1970, 85 min.
In the presence of Helena Ignez

Thursday, May 24

Panel 1: Writing the Revolution

Chair: Daniel Fairfax (Frankfurt)

10:00
Peter W. Schulze (Köln)
“Brasíliocartésiomaquias”: Colonial History and Post-’68 Counter Culture in Paulo Leminski’s Novel Catatau

11:00
Oliver Precht (München/Berlin)
Chickening out. On the Revolution of Clarice Lispector

Panel 2: Revolutionizing Art

Chair: Laura Teixeira (Frankfurt)

13:30
Moacir dos Anjos (Recife)
An Underdeveloped Art

14:30
Lena Bader (Paris)
“Insertions into Ideological Circuits”: Rebellion of the Displaced Images 1928/1968

16:00
Max Jorge Hinderer Cruz (Rio de Janeiro)
New Alliances, New Sex, New Cocaine: Exile and the Relations of Production in Hélio Oiticica’s Life and Work in New York 1971–75

Friday, May 25

Panel 3: Anthropophagic Sounds

Chair: Rembert Hüser (Frankfurt)

10:00
Christopher Dunn (New Orleans)
Tom Zé, or, Side B of Tropicália

11:00
Detlef Diedrichsen (Berlin)
Short Summer of Distortion

Panel 4: Revolutionary and Other Screens

Chair: Vinzenz Hediger (Frankfurt)

13:30
Daniel Fairfax (Frankfurt)
CANCER: Glauber Rocha in 1968

14:30
Robert Stam (New York)
Anthropophagy, the Carib Revolution, and Popular Culture: the Transnational Gaze on the Radical “Indian”

16:00
Round table discussion
Permanent Revolutions
Moderator: Marc Siegel (Frankfurt/Hildesheim)

Presented by:
The conference is part of the series “Tropical Underground” and is organized by the Cluster of Excellence “Normative Orders” with the Department of Theatre, Cinema and Media Studies at Goethe-Universität Frankfurt.

 

Podiumsdiskussion mit den OB-KandidatInnen

12. Februar 2018, 12.00-13.30 Uhr

Goethe-Universität Frankfurt am Main, Campus Westend
Renate-von-Metzler-Saal, Casino 1. OG
Nina-Rubenstein-Weg 1, 60323 Frankfurt am Main

Mit Nargess Eskandari-Grünberg (Bündis 90/Die Grünen), Peter Feldmann (SPD), Nico Wehnemann (Die Partei), Bernadette Weyland (CDU) und Janine Wissler (Die Linke).
Moderation: Rebecca Caroline Schmidt (Geschäftsführerin des Exzellenzclusters "Die Herausbildung normativer Ordnungen")

Einladung zur Podiumsdiskussion der Frankfurter Wissenschaftsrunde (pdf): Hier...
Wahlprüfsteine zur Podiumsdiskussion (pdf): Hier...

Die KandidatInnen werden sich in einer moderierten Runde Fragen der Frankfurter Wissenschaftsinstitutionen rund um das Thema „Frankfurt als Stadt der Wissenschaft“ stellen und über die Zukunft Frankfurts als Wissenschaftsstadt diskutieren. Als Themen sind u.a. Science City, Internationalisierung, Verkehr, Wohnraum und Smart City / Digitalisierung vorgesehen.

Es wird die Möglichkeit geben, Fragen an die KandidatInnen zu stellen. Die Veranstaltung ist öffentlich, der Eintritt ist frei.

Bildergalerie:

  • Bernadette Weyland, Kandidatin der CDU, Nico Wehnemann, Kandidat Die Partei, Peter Feldmann, Oberbürgermeister Frankfurt und Kandidat der SPD, Janine Wissler, Kandidatin Die Linke, Nargess Eskandari-Grünberg, Kandidatin Bündis 90/Die Grünen, Rebecca Schmidt, Geschäftsführerin des Exzellenzclusters „Die Herausbildung Normativer Ordnungen“
  • Frank E.P. Dievernich, Präsident der Frankfurt University of Applied Sciences und Birgitta Wolff, Präsidentin Goethe-Universität Frankfurt
  • Frank E.P. Dievernich, Präsident der Frankfurt University of Applied Sciences
  • Peter Feldmann, Oberbürgermeister Frankfurt und Kandidat der SPD, Janine Wissler, Kandidatin Die Linke
  • Bernadette Weyland, Kandidatin der CDU, Nico Wehnemann, Kandidat Die Partei
  • Janine Wissler, Kandidatin Die Linke, Nargess Eskandari-Grünberg, Kandidatin Bündis 90/Die Grünen, Rebecca Schmidt, Geschäftsführerin des Exzellenzclusters „Die Herausbildung Normativer Ordnungen“
  • Birgitta Wolff, Präsidentin Goethe-Universität Frankfurt, Peter Feldmann, Oberbürgermeister Frankfurt und Kandidat der SPD, Nico Wehnemann, Kandidat Die Partei, Nargess Eskandari-Grünberg, Kandidatin Bündis 90/Die Grünen, Bernadette Weyland, Kandidatin der CDU, Janine Wissler, Kandidatin Die Linke, Frank E.P. Dievernich, Präsident der Frankfurt University of Applied Sciences

Fotos: Benjamin André

Veranstalter:
Frankfurter Wissenschaftsrunde, Goethe-Universität Frankfurt am Main und Frankfurt University of Applied Sciences

Diskurskultur im Zwielicht – Wie viel Meinungsfreiheit verträgt die Uni?

19. Januar 2018, 19 Uhr

Bürgeruniversität

Mit
Prof. Dr. Birgitta Wolff (Präsidentin der Goethe-Universität)
Prof. Dr. Rainer Forst (Co-Sprecher des Exzellenzclusters "Die Herausbildung normativer Ordnungen" und Professor für Politische Theorie und Philosophie der Goethe-Universität Frankfurt am Main)
Prof. Dr. Susanne Schröter (Principal Investigator des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“ und Professorin für Ethnologie der Goethe-Universität Frankfurt am Main)
Prof. Dr. Bernd Belina (Professor am Institut für Humangeographie der Goethe-Universität Frankfurt am Main)
Maximilian Pichl (Jurist)

Moderation: Meinhard Schmidt-Degenhard

Goethe-Universität Frankfurt am Main
Campus Westend
Hörsaalzentrum, HZ 3
Theodor-W.-Adorno-Platz 5

Die Goethe-Universität veranstaltet im Rahmen der Bürgeruniversität am 19. Januar 2018 ein Forum mit dem Titel: „Diskurskultur im Zwielicht – Wie viel Meinungsfreiheit verträgt die Uni?“. Teilnehmende des Podiums, das vom früheren HR-Fernsehmoderator Meinhard Schmidt- Degenhard moderiert wird, sind Universitätspräsidentin Prof. Birgitta Wolff, die den Abend auch eröffnet, der Philosoph Prof. Rainer Forst, die Ethnologin Prof. Susanne Schröter, der Humangeograf Prof. Bernd Belina sowie der Jurist Maximilian Pichl. Letzterer ist einer von 60 Mitunterzeichnern, die Ende Oktober 2017 in einem Offenen Brief gegen die Vortragseinladung des Bundesvorsitzenden der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG), Rainer Wendt, im Rahmen einer Veranstaltungsreihe des Forschungszentrums Globaler Islam, protestiert hatten.

Mit der Veranstaltung am 19. Januar greift die Goethe-Universität am Fall des im Rahmen der Veranstaltungsreihe des Forschungszentrums Globaler Islam kurzfristig ausgeladenen Gastredners Rainer Wendt Diskussionsstränge einer kontroversen öffentlichen Debatte auf. Ausgehend vom Einzelfall soll jedoch auch darüber diskutiert werden, welche Möglichkeiten und Grenzen für Meinungsfreiheit im Rahmen des wissenschaftsgeleiteten Diskurses einer Universität bestehen. Einen einleitenden inhaltlichen Impuls leistet Joachim Braun, Chefredakteur der Frankfurter Neuen Presse.
 
Die Veranstaltung ist öffentlich, der Eintritt ist frei.

Bildergalerie:

  • Prof. Dr. Rainer Forst, Co-Sprecher des Exzellenzclusters "Die Herausbildung normativer Ordnungen" und Professor für Politische Theorie und Philosophie der Goethe-Universität Frankfurt am Main, Prof. Dr. Birgitta Wolff, Präsidentin der Goethe-Universität, Johannes Fechner, stellv. AStA-Vorsitzender der Goethe-Universität, Maximilian Pichl, Jurist, Prof. Dr. Susanne Schröter, Principal Investigator des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“ und Professorin für Ethnologie der Goethe-Universität Frankfurt am Main
  • Prof. Dr. Rainer Forst, Co-Sprecher des Exzellenzclusters "Die Herausbildung normativer Ordnungen" und Professor für Politische Theorie und Philosophie der Goethe-Universität Frankfurt am Main
  • Prof. Dr. Rainer Forst, Co-Sprecher des Exzellenzclusters "Die Herausbildung normativer Ordnungen" und Professor für Politische Theorie und Philosophie der Goethe-Universität Frankfurt am Main, Prof. Dr. Birgitta Wolff, Präsidentin der Goethe-Universität, Johannes Fechner, stellv. AStA-Vorsitzender der Goethe-Universität, Prof. Dr. Bernd Belina, Professor am Institut für Humangeographie der Goethe-Universität Frankfurt am Main, Maximilian Pichl, Jurist, Prof. Dr. Susanne Schröter, Principal Investigator des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“ und Professorin für Ethnologie der Goethe-Universität Frankfurt am Main, Moderator Meinhard Schmidt-Degenhard
  • Moderator Meinhard Schmidt-Degenhard
  • Prof. Dr. Bernd Belina, Professor am Institut für Humangeographie der Goethe-Universität Frankfurt am Main
  • Prof. Dr. Birgitta Wolff, Präsidentin der Goethe-Universität, Johannes Fechner, stellv. AStA-Vorsitzender der Goethe-Universität
  • Johannes Fechner, stellv. AStA-Vorsitzender der Goethe-Universität
  • Prof. Dr. Bernd Belina, Professor am Institut für Humangeographie der Goethe-Universität Frankfurt am Main, Maximilian Pichl, Jurist
  • Prof. Dr. Birgitta Wolff, Präsidentin der Goethe-Universität
  • Prof. Dr. Birgitta Wolff, Präsidentin der Goethe-Universität, Johannes Fechner, stellv. AStA-Vorsitzender der Goethe-Universität

Fotos: Benjamin André

Zum Veranstaltungsbericht: Hier...

Veranstalter:
Goethe-Universität Frankfurt am Main, Frankfurter Forschungszentrum Globaler Islam am Exzellenzcluster „Die Herausbildung normativer Ordnungen“ und Exzellenzcluster „Die Herausbildung normativer Ordnungen“

Intervention: 1968-2018: What is left? Errungenschaften und Bürde eines politischen Aufbruchs

Römerberggespräche

28. April 2018, 10 Uhr

Schauspiel Frankfurt, Chagallsaal
Neue Mainzer Str. 17
60311 Frankfurt am Main

Die internationale Protestbewegung von 1968 hatte in Frankfurt einen lokalen westdeutschen Schwerpunkt. 50 Jahre später scheint die Revolte entweder Anlass idealisierender Nostalgie oder wütender Diffamierung. Zeit, zu fragen, was „68“ uns heute noch zu sagen hat.
Was lässt sich im Europa von 2018 aus den damaligen Protesten lernen? Was ist vom Aufbegehren und vom Aufbruch übriggeblieben, und was davon sollte politisch in die Zukunft weitergetragen werden? Brauchen wir eine Renaissance des Politischen? Gegen welche gesellschaftlichen Verkrustungen muss heute revoltiert werden – und mit welcher moralischen Legitimation?
Die Römerberggespräche nehmen das historische Jubiläum zum Anlass einer aktuellen und persönlichen Selbstvergewisserung: Welche Veränderungen brauchen wir heute, und inwieweit helfen oder blockieren uns dabei die Erfahrungen der globalen Protestbewegung von 1968?

Moderation: Insa Wilke (Literaturkritikerin, Moderatorin und Publizistin) und Alf Mentzer (Literaturwissenschaftler, Leiter des Ressort hr2-Tagesprogramm im Hessischen Rundfunk).

Programm (pdf): Hier...

Die Verantstaltung ist öffentlich. Der Eintritt ist frei.

Programm:

10.00 Uhr
Begrüßung

10.15 Uhr
Armin Nassehi
Reflexion und Moralisierung als Pose – was von 1968 geblieben ist

Armin Nassehi, geb. 1960 in Tübingen, aufgewachsen in München, Landshut, Teheran und Gelsenkirchen, ist seit 1998 Lehrstuhlinhaber für Soziologie an der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU). Darüber hinaus ist er Mitglied des Vorstands des Humanwissenschaftlichen Zentrums der LMU, Mitglied des Vorstandes des Münchner Kompetenzzentrums Ethik, seit 2009 Mitglied des Hochschulrates und des Senats der LMU München, und seit 2012 Mitglied des Vorstands des Forschungsinstituts für Philosophie, Hannover. Seine Forschungsgebiete liegen im Bereich Kultursoziologie, Wissenssoziologie und politische Soziologie. Er hat zahlreiche Publikationen innerhalb dieser Forschungsgebiete vorgelegt, darunter mehr als 20 Bücher. Außerhalb des Hochschulbereichs ist Nassehi vielfältig in Vortrags- und Beratungskontexte eingebunden sowie publizistisch tätig. Er veröffentlicht regelmäßig in SZ, DER SPIEGEL, FAZ, DIE ZEIT etc. Seit 2012 ist er Herausgeber der Kulturzeitschrift „Kursbuch“. In seiner Freizeit ist er ein leidenschaftlicher Sänger (Bass). Jüngste Buchpublikationen: Gab es 1968? Eine Spurensuche, Hamburg 2018 (erscheint im April). Die letzte Stunde der Wahrheit. Kritik der komplexitätsvergessenen Vernunft, Hamburg 2017. Deutschland. Ein Drehbuch, Hamburg 2016.

11.15 Uhr
Priska Daphi
Wie sieht heutige Protestkultur aus?

Priska Daphi ist Soziologin und forscht zu politischer Beteiligung, Zivilgesellschaft und sozialen Bewegungen in Europa. Sie lehrt an der Goethe-Universität Frankfurt am Main und leitet die Nachwuchsgruppe „Konflikt und Soziale Bewegungen“ am Leibniz-Institut Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung (HSFK), einem Partner im Verbund des Frankfurter Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“. Bis 2017 war sie wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Politikwissenschaft der Goethe-Universität sowie am Exzellenzcluster „Die Herausbildung normativer Ordnungen“. Priska Daphi promovierte an der Humboldt-Universität zu Berlin und studierte politische Soziologie in Berlin, London und Maastricht. 2015 war sie Humboldt-Fellow am Europäischen Hochschulinstitut in Florenz. Sie ist Gründungsmitglied des Instituts für Protest- und Bewegungsforschung in Berlin (IPB), mit dem sie regelmäßig Befragungen aktueller Proteste in Deutschland durchführt.

12.15 Uhr
Ulrich Herbert
Reform und Revolte – 1968 in diachroner und transnationaler Perspektive

Ulrich Herbert, Jg. 1951, forschte und lehrte an den Universitäten Essen, Hagen, Tel Aviv und Hamburg und übernahm 1995 den Lehrstuhl für Neuere und Neueste Geschichte an der Universität Freiburg. Seine wichtigsten Bücher: „Fremdarbeiter“ (1985), „Best“ (1996), „Geschichte der Ausländerpolitik in Deutschland“ (2001), „Wandlungsprozesse in Westdeutschland“ (2002), „Geschichte Deutschlands im 20. Jahrhundert“ (2014), „Das Dritte Reich“ (2016). Er ist seit 2004 Mitherausgeber der Quellenedition „Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland“ (16 Bde., München 2008 ff.). 1999 erhielt er den Leibniz-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft.

Video:

 

 

13.15 Uhr
Mittagspause

14.15 Uhr
Wolfgang Kraushaar
Vom Nutzen und Nachteil der 68er-Geschichte für linke Politik

Wolfgang Kraushaar geb. 1948, promovierter Politikwissenschaftler, studierte an der Universität Frankfurt am Main Politikwissenschaft, Philosophie und Germanistik; von 1987 bis 2014 Mitarbeiter am Hamburger Institut für Sozialforschung, seit 2014 an der Hamburger Stiftung zur Förderung von Wissenschaft und Kultur; Forschungsschwerpunkt: Protestbewegungen in der alten Bundesrepublik und Linksterrorismus; 2004 Gastprofessur an der Beijing Normal University; Lehraufträge an den Universitäten Hamburg, Berlin und Zürich. Publikationen u.a.: Die Protest-Chronik. Eine illustrierte Geschichte von Bewegung, Widerstand und Utopie – 1949 bis 1959, Bd.I-IV, Hamburg 1996; 1968 als Mythos, Chiffre und Zäsur, Hamburg 2000; Die Bombe im Jüdischen Gemeindehaus, Hamburg 2005; Die RAF und der linke Terrorismus (Hg.), Bd. I/II, Hamburg 2006; Achtundsechzig – Eine Bilanz, Berlin 2008; Die blinden Flecken der RAF, Stuttgart 2017. 1968 / 100 Seiten, Ditzingen 2018. Die blinden Flecken der 68er-Bewegung, Stuttgart 2018.

Video:

 

 

15.30 Uhr
Christina von Hodenberg und Gisela Notz im Gespräch
Wie emanzipatorisch war 1968?

Christina von Hodenberg ist Professorin für Europäische Geschichte an der Queen Mary University in London. Ihr besonderes Interesse gilt der Bundesrepublik der 1960er und 1970er Jahre, den Protestbewegungen und den Massenmedien. Im Februar 2018 legt sie mit dem Buch ‚Das andere Achtundsechzig: Gesellschaftsgeschichte einer Revolte‘ (Beck Verlag) eine Neuinterpretation der Studentenrevolte vor. In anderen Veröffentlichungen hat sie sich der Bedeutung des Unterhaltungsfernsehens für den Wertewandel der 1970er Jahre (‘Television’s Moment’, 2015) und der Rolle des politischen Journalismus für die Demokratisierung der Bundesrepublik (‚Konsens und Krise‘, 2006) gewidmet. Sie studierte in Bonn, München und Bielefeld, war Assistentin am Historischen Seminar der Universität Freiburg, John F. Kennedy Fellow an der Harvard University, Visiting Associate Professor an der University of California at Berkeley und Humboldt-Preisträgerin an der Universität Halle. Ihre ersten zwei Bücher zur preußischen Geschichte des 19. Jahrhunderts behandelten den schlesischen Weberaufstand sowie die Rolle der preußischen Richter in der Revolution 1848/49.

Gisela Notz, Dr. phil., geboren in Schweinfurt am Main, studierte Sozialwissenschaften an der TU in Berlin und arbeitete bis 2007 als wissenschaftliche Referentin im Historischen Forschungszentrum der Friedrich-Ebert-Stiftung in Bonn. Daneben hatte sie Lehraufträge und Vertretungsprofessuren in Soziologie und Politikwissenschaften an verschiedenen Universitäten. Von 1985 bis 1997 war sie Mitherausgeberin der Zeitschrift „beiträge zur feministischen theorie und praxis“, seit 2007 gehört sie dem Redaktionsteam von Lunapark21, zeitschrift zur kritik der globalen ökonomie an. Sie lebt und arbeitet freiberuflich in Berlin, schreibt in verschiedenen Zeitungen, Zeitschriften und Büchern.  Zuletzt schrieb sie: 50 Jahre 1968: Warum flog die Tomate? Die autonomen Frauenbewegungen der Siebzigerjahre, Neu-Ulm: 2018, aktualisierte und erweiterte Neu-Auflage.  Kritik des Familismus, Stuttgart 2015. In Kürze erscheint: Wegbereiterinnen. Berühmte, bekannte und zu Unrecht vergessene Frauen aus der Geschichte, Neu-Ulm 2018.

Video:

 

 

17.00 Uhr
Martin Saar
Was hieß (und was heißt) „Demokratisierung der Demokratie“?

Martin Saar ist seit Herbst 2017 Professor für Sozialphilosophie am Institut für Philosophie der Goethe-Universität und Mitglied des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“, von 2014 bis 2017 Professur für Politische Theorie an der Universität Leipzig, Professurvertretungen und Gastaufenthalte an den Universitäten in Bremen, Hamburg, an der New School for Social Research in New York und an der Humboldt-Universität in Berlin. Seine Arbeitsschwerpunkte beziehen sich einerseits auf die Philosophie der frühen Neuzeit, besonders das Werk des holländischen Philosophen Baruch de Spinoza, andererseits auf das Problem der Macht als zentralem gesellschaftlichem Faktor, wie es in der neueren französischen Philosophie, in der Theoriegeschichte des Marxismus und besonders in der Kritischen Theorie eine herausragende Rolle spielt. Veröffentlichungen u.a.: Genealogie als Kritik. Geschichte und Theorie des Subjekts nach Nietzsche und Foucault, Frankfurt am Main/New York 2007; Sozialphilosophie und Kritik, Frankfurt am Main 2009 (hg. mit Rainer Forst, Martin Hartmann und Rahel Jaeggi); Die Immanenz der Macht. Politische Theorie nach Spinoza, Berlin 2013.

Video:

 

 

Veranstalter:
Römerberggespräche e.V. in Zusammenarbeit mit dem Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen"

 

 

 

 

Krise des Rechts in der EU und ihren Mitgliedstaaten?

15. Europäische Sommeruniversität für Recht Vilnius

27. Juni bis 5. Juli 2018

Die trinationale, bilinguale Sommeruniversität bietet den idealen Rahmen der Netzwerkfindung für NachwuchswissenschaftlerInnen. Unter den Arkaden der ältesten Universität des östlichen Mitteleuropa (1579) diskutieren Studierende, DoktorandInnen und Lehrende aus drei Universitäten über die Entwicklungen und Veränderungen des Rechts in der Europäischen Union und ihren Mitgliedstaaten.

Ein Kulturprogramm vermittelt Bekanntschaft mit dem Gastland der Sommeruniversität, seiner Geschichte und seiner Gegenwart.

Bewerbungen:
Lebenslauf, Motivationsschreiben, Leistungsnachweise bis zum 5. April 2018 an das Auslandsbüro FB Rechtswissenschaft, Frau Shukvani: This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.

Informationsveranstaltung:
20. März 2018 um 11 Uhr, RuW 1.101 auf dem Campus Westend der Goethe-Universität Frankfurt am Main

Zielgruppe:
Studierende und DoktorandInnnen der Rechtswissenschaften und benachbarter Disziplinen aus den drei beteiligten Ländern

Stipendien:
Die Teilnahme an der Sommeruniversität wird insgesamt durch 10 Stipendien unterstützt. Bis zu drei Stipenien werden vom Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen" vergeben.

Veranstaltungsort:
Vilnius (Litauen)
 
Arbeitssprachen:
Deutsch und Französisch

Veranstalter:
Universität Vilnius  (Litauen),  Goethe-Universität Frankfurt am Main und Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen" (Deutschland), Université Paris Ouest Nanterre La Défense (Frankreich)

 

Kurswechsel - Karrierekonferenz für (Post-)Doktorandinnen 2018

19. Oktober 2018

Goethe-Universität Frankfurt am Main
Campus Westend
Frankfurt am Main

Ziel der Karrierekonferenz ist es, (Post-)Doktorandinnen eine breite Auswahl an Berufsmöglichkeiten in Wirtschaft und Industrie, außeruniversitärer Forschung und weiteren alternativen Feldern vorzustellen.

Zur Konferenzwebsite mit weiteren Informationen: Hier...
Programm (pdf): Hier...

Programm:

8.00 Uhr
Einlass und Registrierung

9.00 Uhr
Begrüßung
Prof. Birgitta Wolff, Präsidentin der Goethe-Universität

Introduction
„Pathways for Postdocs: To stay or to leave academia“
Prof. Heather Hofmeister, Professor for the Sociology of Work at Goethe University and co-director of the Center for Leadership and Behavior in Organizations (CLBO)

Key Note
„Der Weg zum Erfolg läuft selten geradeaus“
Dr. Anna Eichhorn, Vorstandsvorsitzende der Humatrix AG

Im Gespräch
„Geisteswissenschaftlerin UND Karriere“
mit Julia Jäkel, CEO von Gruner & Jahr

10.30 Uhr
Pause

ab 10.30 Uhr
Kurz-Vita-Check im Foyer bis 16 Uhr
durch Agentur für Arbeit

11.00 Uhr
Expertinnen Runde bis 12 Uhr: „Wege aus der Wissenschaft“
Dr. K. Funke-Braun, Unibator / Dr. E. Frank, Telekom / Frau A. Renz, P&G

ab 12.00 Uhr
Markt der Möglichkeiten bis 16 Uhr

ab 12.00 Uhr
CV Photoshooting bis 17 Uhr
von Procter & Gamble

ab 12.00 Uhr
Kurzpräsentationen von Unternehmen bis 16 Uhr
Auswärtiges Amt / Continental / Dell / EY

ab 12.00 Uhr
Mittagspause in der Mensa bis 14 Uhr

ab 14.00 Uhr
Lunch Talk*
Dell, Procter&Gamble, Sanofi , Signium, Telekom

14.00 Uhr
Vortrag von Unternehmen bis 15 Uhr
EU Careers (in English)

ab 14.00 Uhr
Workshops bis 15.30 Uhr

Karrieren sind kein Zufall. Erfolg braucht Planung und Perspektive – Charlotte Knappertsbusch, Personalentwicklung, Chemieverband Baden-Württemberg

Bewerbungsgespräch: Do's und Don'ts – Dr. Steve Goldner, Dipl.-Psychologe, Coach

Sie wollen mich, ich weiß es schon. Eigene Stärken für das Bewerbungsgespräch erkennen – Katrin Seifarth, Trainerin und Coach

Individuelle Profilbildung, Positionierung und Selbstvermarktung – Dagmar Kuchenbecker, Coach beim Career Center, Goethe-Universität

From Work-Life/Career-Family Balance to Patchworking Life – Prof. Daniela Elsner, Goethe-Universität u. Coach

Lebenslauf und Bewerbungsschreiben – Marlar Kin, Dual Career, Goethe-Universität

15.30 Uhr
Pause

ab16.00 Uhr
Workshops bis 17.30 Uhr

Nutzen Sie Ihre wissenschaftliche Tätigkeit als Sprungbrett in die Wirtschaft – Yani Neugebauer, Trainerin

Start up als Alternative zur Hochschulkarriere – Dr. Funke-Braun, Managing Director, Unibator

Karriere bei Dell – S. Haarmann, Talent Acquisitions, Dell

„Bewerbungstraining – was wirklich zählt!“ von Procter & Gamble

Negotiating your Salary – Dr. Steve Goldner, Dipl.-Psychologe, Coach

What‘s a Postdoc‘s Plus? – Dr. Barbara Hoffbauer, Lawyer and Coach

WegVON-HinZU. Schaffen Sie sich neue Perspektiven! – Babette Frommeyer, Life & Business Coach

Selbstmarketing. Tipps und Tricks von Signium

Karriere bei Evonik

ab 16.00 Uhr
Vorträge von Unternehmen/Organisationen
UNO / Barbara Budrich Verlag, bis 17 Uhr

17.30 Uhr
Networking & Drinks bis 18 Uhr

Veranstalter:
Goethe-Universität Frankfurt am Main und Mentoring Hessen und Koordinationsbüro „Frauen mit Format“, GRADE-Goethe Research Academy for Early Career Researchers-, Exzellenzcluster „Die Herausbildung normativer Ordnungen“ und dem Gleichstellungsbüro der Goethe-Universität

Freedom of Expression and the Internet

23. April 2018, 12.30 Uhr bis 13.30 Uhr

Gebäude "Normative Ordnungen" auf dem Campus Westend
Lounge, 5. OG

 

 

 

 

 

"Freedom of Expression and the Internet" (English 2014; French 2015; Ukrainian 2016; Turkish 2017) verfasst von Prof. Dr. Wolfgang Benedek und Dr. Matthias C. Kettemann, LL.M. (Harvard) ist 2017 neu in türkischer Übersetzung bei Council of Europe Publishing, Strasbourg, erschienen. 
In dem Buch wird aufgezeigt, wie zwischen Algorithmen und Hassrede die Meinungsäußerungsfreiheit im Internet von Unternehmen, Staaten und anderen InternetnutzerInnen gefährdet werden kann und welche Schutzmechanismen bestehen.

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Weitere Informationen zum Buch: Hier...

 

Bildergalerie:

  • Mag. iur. Dr. iur. LL.M. (Harvard) Matthias C. Kettemann, Postdoc am Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen"
  • Katarina Zawanda, Doktorandin und wissenschaftliche Mitarbeiterin am Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen"
  • Jonathan Klein, Doktorand am Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen" und wissenschaftlicher Mitarbeiter der Geschäftsstelle
  • Mag. iur. Dr. iur. LL.M. (Harvard) Matthias C. Kettemann, Postdoc am Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen" und Katarina Zawanda, Doktorandin und wissenschaftliche Mitarbeiterin am Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen"

 

Veranstalter:
Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen"

Rechtswissenschaft in der Berliner Republik

 

 

 

 

 

17. April 2018, 12.30 Uhr

Gebäude "Normative Ordnungen" auf dem Campus Westend
Lounge, 5. OG

Prof. Dr. Thomas Duve (Principal Investigator des Exzellenzclusters "Die Herausbildung normativer Ordnungen" und Professor für vergleichende Rechtsgeschichte an der Goethe-Universität Frankfurt am Main)

Suhrkamp 2018

Wie hat sich die Rechtswissenschaft in Deutschland seit der Wiedervereinigung verändert? Wie unterscheidet sich die Berliner von der Bonner Republik? Ist es überhaupt sinnvoll, von einer Rechtswissenschaft der »Berliner Republik« zu sprechen und was wären ihre wichtigsten Charakteristika? Der Band, der explizit an das 1994 erschienene Rechtswissenschaft in der Bonner Republik (stw 1150) anschließt, versammelt Texte ausgewiesener Experten, die diesen Fragen nachgehen. Und er bilanziert die wichtigsten Entwicklungen in den juristischen Teildisziplinen während der letzten knapp 30 Jahre, vom öffentlichen Recht über das Strafrecht bis zum Zivilrecht und den Grundlagenfächern.

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Weitere Informationen zum Buch: Hier...

 

Bildergalerie:

  • Rebecca Caroline Schmidt, Geschäftsführerin des Exzellenzclusters "Die Herausbildung normativer Ordnungen", Prof. Dr. Klaus Günther, Co-Sprecher des Exzellenzclusters "Die Herausbildung normativer Ordnungen" und Professor für Rechtstheorie, Strafrecht und Strafprozessrecht der Goethe-Universität Frankfurt am Main und Prof. Dr. Thomas Duve, Principal Investigator des Exzellenzclusters "Die Herausbildung normativer Ordnungen" und Professor für vergleichende Rechtsgeschichte an der Goethe-Universität Frankfurt am Main
  • Prof. Dr. Thomas Duve, Principal Investigator des Exzellenzclusters "Die Herausbildung normativer Ordnungen" und Professor für vergleichende Rechtsgeschichte an der Goethe-Universität Frankfurt am Main
  • Prof. em. Dr. Dr. h.c. mult. Martin Stolleis (Max-Planck-Institut für Europäische Rechtsgeschichte)
  • Otto Danwerth (Max-Planck-Institut für Europäische Rechtsgeschichte)
  • Prof. Dr. Stefan Vogenauer (Geschäftsführender Direktor des Max-Planck-Institut für Europäische Rechtsgeschichte) und Dr. Heinz Mohnhaupt (Max-Planck-Institut für Europäische Rechtsgeschichte) (v.l.)
  • PD Dr. Peter Collin (Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen", Max-Planck-Institut für Europäische Rechtsgeschichte)

 

Veranstalter:
Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen"

Legal Theory and the Media of Law

 

 

 

 

 

16. Mai 2018, 12.30 Uhr

Gebäude "Normative Ordnungen" auf dem Campus Westend
Lounge, 5. OG

Prof. Dr. Dr. h.c. Thomas Vesting (Assoziiertes Mitglied des Exzellenzclusters "Die Herausbildung normativer Ordnungen" und Professor für Öffentliches Recht, Recht und Theorie der Medien an der Goethe-Universität Frankfurt am Main)

Edward Elgar Publishing 2018

As many disciplines in the humanities have experienced a focus on culture’s impact in recent decades, questions surrounding the significance of media such as writing, print, and computer networks have become increasingly relevant. This book seeks to demonstrate that a media and cultural theory perspective can also be highly productive for legal theory.
Thomas Vesting approaches law as an artificial and constructive element within culture and emphasizes the many possibilities that varied forms of media have opened to law, from oral history through to scripture, print and modern day digital networks. While providing historical examples for these theoretical assumptions, the connections between media and law are reconstructed in a practical way and with an eye toward the future. The book closes with an analysis of our present age as a network culture and discusses how this metaphorical framework can be of use in thinking about issues such as constitutionalism, human rights, the state, democracy and education.

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Weitere Informationen zum Buch: Hier...

Bildergalerie:

  • Rebecca Caroline Schmidt, Geschäftsführerin des Exzellenzclusters "Die Herausbildung normativer Ordnungen"
  • Prof. Dr. Dr. h.c. Thomas Vesting, Assoziiertes Mitglied des Exzellenzclusters "Die Herausbildung normativer Ordnungen" und Rechtswissenschaftler der Goethe-Universität Frankfurt am Main
  • Prof. Dr. Dr. h.c. Thomas Vesting, Assoziiertes Mitglied des Exzellenzclusters "Die Herausbildung normativer Ordnungen" und Rechtswissenschaftler der Goethe-Universität Frankfurt am Main
  • Prof. Dr. Dr. h.c. Thomas Vesting, Assoziiertes Mitglied des Exzellenzclusters "Die Herausbildung normativer Ordnungen" und Rechtswissenschaftler der Goethe-Universität Frankfurt am Main
  • Prof. Dr. Klaus Günther, Co-Sprecher des Exzellenzclusters "Die Herausbildung normativer Ordnungen" und Professor für Rechtstheorie, Strafrecht und Strafprozessrecht der Goethe-Universität Frankfurt am Main und Prof. Dr. Dr. h.c. Thomas Vesting, Assoziiertes Mitglied des Exzellenzclusters "Die Herausbildung normativer Ordnungen" und Rechtswissenschaftler der Goethe-Universität Frankfurt am Main

Veranstalter:
Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen"

Édition critique française de "Mein Kampf" - Die französische kritische Ausgabe von "Mein Kampf"

Projektvorstellung auf Deutsch und Französisch (mit deutschen Zusammenfassungen)

Mittwoch, 13. Juni 2018, 18.15 Uhr

Goethe-Universität Frankfurt am Main, Campus Westend,
Norbert-Wollheim-Platz 1, Casino-Gebäude, Raum 1.812

In Frankreich wird seit 2015 an einer kritischen Ausgabe von Mein Kampf gearbeitet. Der Text wird für diese Ausgabe neu übersetzt und für das französische Publikum kommentiert. Was diese Ausgabe charakterisiert und welche Diskussionen damit verbunden waren, ist Thema der Veranstaltung.

Dr. Florent Brayard ist Forschungsdirektor am Centre national de la recherche scientifique in Paris. Er leitet das Editionsprojekt.

Dr. Stefan Martens ist stellvertretender Direktor am Deutschen Historischen Institut in Paris.

Bildergalerie:

  • Dr. Florent Brayard, Forschungsdirektor am Centre national de la recherche scientifique in Paris, Prof. Dr. Pierre Monnet, Leiter des Institut franco-allemand de sciences historiques et sociales, Frankfurt am Main, und Dr. Stefan Martens, Stellvertretender Direktor am Deutschen Historischen Institut in Paris
  • Dr. Florent Brayard, Forschungsdirektor am Centre national de la recherche scientifique in Paris und Prof. Dr. Pierre Monnet, Leiter des Institut franco-allemand de sciences historiques et sociales, Frankfurt am Main
  • Prof. Dr. Sybille Steinbacher, Leiterin des Fritz Bauer Instituts zur Geschichte und Wirkung des Holocaust und Principal Investigator des Exzellenzclusters "Die Herausbildung normativer Ordnungen"
  • Dr. Stefan Martens, Stellvertretender Direktor am Deutschen Historischen Institut in Paris
  • Dr. Stefan Martens, Stellvertretender Direktor am Deutschen Historischen Institut in Paris, Dr. Florent Brayard, Forschungsdirektor am Centre national de la recherche scientifique in Paris und Prof. Dr. Pierre Monnet, Leiter des Institut franco-allemand de sciences historiques et sociales, Frankfurt am Main
  • Dr. Florent Brayard, Forschungsdirektor am Centre national de la recherche scientifique in Paris
  • Dr. Florent Brayard, Forschungsdirektor am Centre national de la recherche scientifique in Paris
  • Dr. Florent Brayard, Forschungsdirektor am Centre national de la recherche scientifique in Paris, Prof. Dr. Pierre Monnet, Leiter des Institut franco-allemand de sciences historiques et sociales, Frankfurt am Main, und Dr. Stefan Martens, Stellvertretender Direktor am Deutschen Historischen Institut in Paris

Zum Veranstaltungsbericht: Hier...

Veranstalter:
Fritz Bauer Institut zur Geschichte und Wirkung des Holocaust in Kooperation mit dem Institut franco-allemand de sciences historiques et sociales, Frankfurt am Main, und dem Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen"

Demokratie für alle – Ist der 68er-Aufbruch in Gefahr?

Podiumsdiskussion im Rahmen der Frankfurter Bürger-Universität "50 Jahre in Bewegung – 1968 und die Folgen"

25. Mai 2018, 19.30 Uhr

Campus Westend
PA-Gebäude, Foyer
Theodor-W.-Adorno-Platz 1
60323 Frankfurt am Main

1968 gilt bis heute als ein symbolisch aufgeladener Wendepunk der jüngeren Geschichte. Willy Brandt prägte 1969 in seiner Regierungserklärung die Formel: „Mehr Demokratie wagen“. Der Auftaktabend beleuchtet zunächst die Hintergründe dieses Demokratiedefizits und diskutiert, inwieweit es durch 68 und die darauffolgenden gesellschaftlich-politischen Reformen gelungen ist, solch ein Defizit wirklich abzubauen. Immerhin sprach Jürgen Habermas in den 80er Jahren von einer „Fundamentalliberalisierung“. Doch mittlerweile konstatieren Beobachter einen „Backlash“. Das Erstarken rechtspopulistischer Parteien und autoritärer Regime, werden als Zeichen einer Gegenbewegung gesehen. Neigt sich die Zeit eines emanzipatorischen Optimismus ihrem Ende zu?

Podiumsgäste:
Jutta Ditfurth (Soziologin und Publizistin),
Prof. Rainer Forst
(Politischer Philosoph, Goethe-Universität, Exzellenzcluster Normative Ordnungen),
Jürgen Kaube
(Herausgeber der Frankfurter Allgemeinen Zeitung),
Albrecht von Lucke (Jurist, Politikwissenschaftler und Publizist)
Moderation: Prof. Nicole Deitelhoff (Politikwissenschaftlerin, Goethe-Universität, Leiterin der HSFK, Exzellenzcluster „Normative Ordnungen“)

Video:

 

Bildergalerie:

  • Prof. Dr. Manfred Schubert-Zsilavecz (Vizepräsident der Goethe-Universität Frankfurt am Main)
  • Jutta Ditfurth (Soziologin und Publizistin), Prof. Dr. Rainer Forst (Co-Sprecher des Exzellenzclusters "Die Herausbildung normativer Ordnungen" und Professor für Politische Theorie und Philosophie der Goethe-Universität Frankfurt am Main), Prof. Dr. Nicole Deitelhoff (Professorin für Internationale Beziehungen und Theorien globaler Ordnungen der Goethe-Universität Frankfurt am Main, Principal Investigator des Exzellenzclusters "Die Herausbildung normativer Ordnungen" und geschäftsführendes Vorstandsmitglied der HSFK), Albrecht von Lucke (Jurist, Politikwissenschaftler und Publizist), Jürgen Kaube (Herausgeber der Frankfurter Allgemeinen Zeitung)
  • Prof. Dr. Nicole Deitelhoff (Professorin für Internationale Beziehungen und Theorien globaler Ordnungen der Goethe-Universität Frankfurt am Main, Principal Investigator des Exzellenzclusters "Die Herausbildung normativer Ordnungen" und geschäftsführendes Vorstandsmitglied der HSFK)
  • Jutta Ditfurth (Soziologin und Publizistin), Prof. Dr. Rainer Forst (Co-Sprecher des Exzellenzclusters "Die Herausbildung normativer Ordnungen" und Professor für Politische Theorie und Philosophie der Goethe-Universität Frankfurt am Main), Prof. Dr. Nicole Deitelhoff (Professorin für Internationale Beziehungen und Theorien globaler Ordnungen der Goethe-Universität Frankfurt am Main, Principal Investigator des Exzellenzclusters "Die Herausbildung normativer Ordnungen" und geschäftsführendes Vorstandsmitglied der HSFK), Albrecht von Lucke (Jurist, Politikwissenschaftler und Publizist), Jürgen Kaube (Herausgeber der Frankfurter Allgemeinen Zeitung)
  • Jürgen Kaube (Herausgeber der Frankfurter Allgemeinen Zeitung)
  • Prof. Dr. Rainer Forst (Co-Sprecher des Exzellenzclusters "Die Herausbildung normativer Ordnungen" und Professor für Politische Theorie und Philosophie der Goethe-Universität Frankfurt am Main)
  • Prof. Dr. Rainer Forst (Co-Sprecher des Exzellenzclusters "Die Herausbildung normativer Ordnungen" und Professor für Politische Theorie und Philosophie der Goethe-Universität Frankfurt am Main)Albrecht von Lucke (Jurist, Politikwissenschaftler und Publizist)
  • Albrecht von Lucke (Jurist, Politikwissenschaftler und Publizist)
  • Jutta Ditfurth (Soziologin und Publizistin)
  • Jutta Ditfurth (Soziologin und Publizistin)
  • Jutta Ditfurth (Soziologin und Publizistin), Prof. Dr. Rainer Forst (Co-Sprecher des Exzellenzclusters "Die Herausbildung normativer Ordnungen" und Professor für Politische Theorie und Philosophie der Goethe-Universität Frankfurt am Main), Prof. Dr. Nicole Deitelhoff (Professorin für Internationale Beziehungen und Theorien globaler Ordnungen der Goethe-Universität Frankfurt am Main, Principal Investigator des Exzellenzclusters "Die Herausbildung normativer Ordnungen" und geschäftsführendes Vorstandsmitglied der HSFK), Albrecht von Lucke (Jurist, Politikwissenschaftler und Publizist), Jürgen Kaube (Herausgeber der Frankfurter Allgemeinen Zeitung)
  • Jürgen Kaube (Herausgeber der Frankfurter Allgemeinen Zeitung)
  • Jutta Ditfurth (Soziologin und Publizistin), Prof. Dr. Rainer Forst (Co-Sprecher des Exzellenzclusters "Die Herausbildung normativer Ordnungen" und Professor für Politische Theorie und Philosophie der Goethe-Universität Frankfurt am Main), Prof. Dr. Nicole Deitelhoff (Professorin für Internationale Beziehungen und Theorien globaler Ordnungen der Goethe-Universität Frankfurt am Main, Principal Investigator des Exzellenzclusters "Die Herausbildung normativer Ordnungen" und geschäftsführendes Vorstandsmitglied der HSFK), Albrecht von Lucke (Jurist, Politikwissenschaftler und Publizist), Jürgen Kaube (Herausgeber der Frankfurter Allgemeinen Zeitung)

Weitere Informationen zur Reihe "50 Jahre in Bewegung – 1968 und die Folgen": Hier...
Zum Veranstaltungsbericht: Hier...

Veranstalter:
Eine Kooperation der Goethe-Universität mit dem Exzellenzcluster „Die Herausbildung normativer Ordnungen“ und der Frankfurter Allgemeinen Zeitung

 

50 Jahre in Bewegung – 1968 und die Folgen

Frankfurter Bürger-Universität

1968 gilt bis heute als ein symbolisch aufgeladener Wendepunkt in der jüngeren gesellschaftlichen und politischen Geschichte. Üblicherweise steht das Jahr für den Aufbruch eines neuen demokratischen Denkens, die sexuelle Befreiung sowie die Emanzipation der Frau, die Abrechnung der Jüngeren mit der Schuld der älteren (Kriegs-)generation, die juristische Aufarbeitung des Holocaust und die Liebe zur Theorie.
Die Bürger-Universität widmet sich 50 Jahre nach „1968“ an insgesamt vier Abenden verschiedenen Facetten dieser Entwicklungen und versucht dabei auch, die Ambivalenz dieses Erbes zu beleuchten. Im Sommersemester werden die Themen Demokratie und neue Lebensformen aufgegriffen, im Wintersemester stehen die Aufarbeitung des Holocaust und die Theoriebeflissenheit im Fokus.


Termine:

25. Mai 2018, 19.30 Uhr

Demokratie für alle – Ist der 68er-Aufbruch in Gefahr?

Campus Westend
PA-Gebäude, Foyer
Theodor-W.-Adorno-Platz 1
60323 Frankfurt am Main

Podiumsgäste:
Jutta Ditfurth (Soziologin und Publizistin),
Prof. Rainer Forst
(Politischer Philosoph, Goethe-Universität, Exzellenzcluster Normative Ordnungen),
Jürgen Kaube
(Herausgeber der Frankfurter Allgemeinen Zeitung),
Albrecht von Lucke (Jurist, Politikwissenschaftler und Publizist)
Moderation: Prof. Nicole Deitelhoff (Politikwissenschaftlerin, Goethe-Universität, Leiterin der HSFK, Exzellenzcluster „Normative Ordnungen“)

Weitere Informationen: Hier...

 



8. Juni 2018, 19.30 Uhr

Entfesseltes Ich – 1968 und das Experiment mit neuen Lebensformen

Campus Westend
PA-Gebäude, Foyer
Theodor-W.-Adorno-Platz 1
60323 Frankfurt am Main

Podiumsgäste:
Prof. i.R. Sibylla Flügge (Juristin und Frauenrechtlerin, Frankfurt University of Applied Sciences),
Gisela Getty (Fotografin, Regisseurin, Schriftstellerin),
Matthias Horx (Trend- und Zukunftsforscher),
Prof. Till van Rahden (Historiker, Université de Montréal)
Moderation: Thomas Thiel, Frankfurter Allgemeine Zeitung

Weitere Informationen: Hier...

 

22. November 2018, 19.30 Uhr

Erinnern, Bekennen, Schuld, Aufarbeitung: 1968 und der Holocaust

Stadtbücherei Frankfurt am Main
Zentralbibliothek
Hasengasse 4
60311 Frankfurt am Main

Podiumsgäste:
Dr. Götz Aly (Historiker, Politikwissenschaftler und Publizist)
Dr. Tobias Freimüller (Historiker, Stellv. Direktor des Fritz Bauer Instituts),
Prof. em. Michael Stolleis (Rechtshistoriker, Goethe-Universität),
Moderation: Sandra Kegel (Frankfurter Allgemeine Zeitung)

Weitere Information: Hier...

 

6. Dezember 2018, 19.30 Uhr

Hauptsache eine Theorie? 1968 und die Exklusivität des Diskurses?

Stadtbücherei Frankfurt am Main
Zentralbibliothek
Hasengasse 4
60311 Frankfurt am Main

Podiumsgäste:
Prof. Philipp Felsch (Kulturwissenschaftler, HU Berlin, Autor von „Der lange Sommer der Theorie“),
Prof. Klaus Günther
(Jurist und Rechtsphilosoph, Goethe-Universität, Exzellenzcluster Normative Ordnungen),
Jürgen Kaube (Herausgeber der Frankfurter Allgemeinen Zeitung),
Dr. Rolf Wiggershaus (Philosoph und Publizist)
Moderation: Rebecca Caroline Schmidt, Exzellenzcluster Normative Ordnungen

Weitere Information: Hier...

 

Veranstalter:
Eine Kooperation der Goethe-Universität mit dem Exzellenzcluster „Die Herausbildung normativer Ordnungen“ und der Frankfurter Allgemeinen Zeitung

Entfesseltes Ich – 1968 und das Experiment mit neuen Lebensformen

Podiumsdiskussion im Rahmen der Frankfurter Bürger-Universität "50 Jahre in Bewegung – 1968 und die Folgen"

8. Juni 2018, 19.30 Uhr

Campus Westend
PA-Gebäude, Foyer
Theodor-W.-Adorno-Platz 1
60323 Frankfurt am Main

Mit 68 scheint die Befreiung des Individuums von Konventionen, Bindungen, Ressentiments und Grenzen einen historischen Schub erfahren zu haben. Das Leben – vor allem der jungen Bildungsbürger – inszenierte sich als großes Experiment. Dabei spielte auch die Kunst als individuelle Inszenierungs- und Darstellungsform eine wichtige Rolle. Ob die Infragestellung der Ehe Legalisierung gleichgeschlechtlicher Lebenspartnerschaften, sexuelle Befreiung, Drogenkonsum, antiautoritäre Erziehung – das Individuum schien die Ketten eines „überkommenen Spießertums“ regelrecht sprengen zu wollen.
Der zweite Bürger-Uni-Abend geht der Frage nach, inwieweit diese Experimente in der heutigen gesellschaftlichen Wirklichkeit nachwirken und wie viel Selbstinszenierung das Geschehen rund um die 68er-Bewegung begleitete.

Podiumsgäste:
Prof. i.R. Sibylla Flügge (Juristin und Frauenrechtlerin, Frankfurt University of Applied Sciences),
Gisela Getty (Fotografin, Regisseurin, Schriftstellerin),
Matthias Horx (Trend- und Zukunftsforscher),
Prof. Till van Rahden (Historiker, Université de Montréal)
Moderation: Thomas Thiel (Frankfurter Allgemeine Zeitung)

Video:

 

Bildergalerie:

  • Prof. i.R. Sibylla Flügge (Juristin und Frauenrechtlerin, Frankfurt University of Applied Sciences),
  • Prof. Dr. Manfred Schubert-Zsilavecz (Vizepräsident der Goethe-Universität Frankfurt am Main)
  • Thomas Thiel (Frankfurter Allgemeine Zeitung)
  • Gisela Getty (Fotografin, Regisseurin, Schriftstellerin, ehemaliges Mitglied der Kommune 1), Prof. Till van Rahden (Historiker, Université de Montréal)
  • Gisela Getty (Fotografin, Regisseurin, Schriftstellerin, ehemaliges Mitglied der Kommune 1)
  • Gisela Getty (Fotografin, Regisseurin, Schriftstellerin, ehemaliges Mitglied der Kommune 1)
  • Prof. i.R. Sibylla Flügge (Juristin und Frauenrechtlerin, Frankfurt University of Applied Sciences),
  • Prof. i.R. Sibylla Flügge (Juristin und Frauenrechtlerin, Frankfurt University of Applied Sciences)
  • Matthias Horx (Trend- und Zukunftsforscher)
  • Gisela Getty (Fotografin, Regisseurin, Schriftstellerin, ehemaliges Mitglied der Kommune 1)
  • Prof. i.R. Sibylla Flügge (Juristin und Frauenrechtlerin, Frankfurt University of Applied Sciences)
  • Prof. Till van Rahden (Historiker, Université de Montréal)

Weitere Informationen zur Reihe "50 Jahre in Bewegung – 1968 und die Folgen": Hier...

Veranstalter:
Eine Kooperation der Goethe-Universität mit dem Exzellenzcluster „Die Herausbildung normativer Ordnungen“ und der Frankfurter Allgemeinen Zeitung

 

 

Erinnern, Bekennen, Schuld, Aufarbeitung: 1968 und der Holocaust

Podiumsdiskussion im Rahmen der Frankfurter Bürger-Universität "50 Jahre in Bewegung – 1968 und die Folgen"

22. November 2018, 19.30 Uhr

Stadtbücherei Frankfurt am Main
Zentralbibliothek
Hasengasse 4
60311 Frankfurt am Main

Schon deutlich vor der eigentlichen 68-Zeit hatte in der deutschen Gesellschaft ein neues Bewusstsein im Hinblick auf dem Umgang mit den Verbrechen des Nationalsozialismus eingesetzt und der Rolle der so genannten „Tätergeneration“, die sich nach dem Zweiten Weltkrieg in allen Teilen des gesellschaftlichen Lebens wieder in wichtige Funktionen eingetreten waren. Es war insbesondere der Hessische Generalstaatsanwalt Fritz Bauer. 1959 erreichte Bauer, dass der Bundesgerichtshof die „Untersuchung und Entscheidung“ in der Strafsache gegen Auschwitz-Täter dem Landgericht Frankfurt am Main übertrug. Auf Weisung Bauers leitete die dortige Staatsanwaltschaft ein Ermittlungsverfahren gegen vormalige Angehörige und Führer der SS-Wachmannschaft des Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz ein. Der erste Auschwitzprozess in Westdeutschland, die „Strafsache gegen Mulka u. a.“, wurde schließlich im Dezember 1963 gegen 22 Angeklagte vor dem Landgericht Frankfurt eröffnet. Der Frankfurter Prozess kann als Initialzündung bezeichnet werden für ein verändertes Bewusstsein der deutschen Öffentlichkeit gegenüber den Verbrechen der Tätergeneration. An diese Aufarbeitung knüpfte die 68er-Bewegung an. Diese kann insofern auch als eine Art Abrechnung gesehen werden mit autoritären Väterfiguren verbunden mit dem Wunsch, das dahinterliegende, totalitäre Denken ein für alle Mal zu überwinden. Gleichzeitig wird die Schuldfrage an den Verbrechen der Nazis klar zur Sprache gebracht und im öffentlichen Bewusstsein als eine kollektive Form der Erinnerungskultur verankert.

Podiumsgäste:
Dr. Götz Aly (Historiker, Politikwissenschaftler und Publizist)
Dr. Tobias Freimüller (Historiker, Stellv. Direktor des Fritz Bauer Instituts),
Prof. em. Michael Stolleis (Rechtshistoriker, Goethe-Universität),
Moderation: Sandra Kegel (Frankfurter Allgemeine Zeitung)

Weitere Informationen zur Reihe "50 Jahre in Bewegung – 1968 und die Folgen": Hier...

Bildergalerie:

  • Birgit Lotz, Leiterin Zentralbibliothek Frankfurt am Main
  • Birgit Lotz, Leiterin Zentralbibliothek Frankfurt am Main
  • Birgit Lotz, Leiterin Zentralbibliothek Frankfurt am Main
  • Dr. Dirk Frank, Pressereferent an der Goethe-Universität Frankfurt
  • Dr. Dirk Frank, Pressereferent an der Goethe-Universität Frankfurt
  • Dr. Tobias Freimüller, Historiker und Direktor des Fritz Bauer Instituts; Sandra Kegel, Literaturkritikerin und Journalistin bei der Frankfurter Allgemeinen Zeitung; Prof. em. Michael Stolleis, Rechtshistoriker an der Goethe-Universität und Assoziiertes Mitglied des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“; Dr. Götz Aly, Historiker, Politikwissenschaftler und Publizist
  • Dr. Tobias Freimüller, Historiker und Direktor des Fritz Bauer Instituts; Sandra Kegel, Literaturkritikerin und Journalistin bei der Frankfurter Allgemeinen Zeitung; Prof. em. Michael Stolleis, Rechtshistoriker an der Goethe-Universität und Assoziiertes Mitglied des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“; Dr. Götz Aly, Historiker, Politikwissenschaftler und Publizist
  • Dr. Tobias Freimüller, Historiker und Direktor des Fritz Bauer Instituts; Sandra Kegel, Literaturkritikerin und Journalistin bei der Frankfurter Allgemeinen Zeitung; Prof. em. Michael Stolleis, Rechtshistoriker an der Goethe-Universität und Assoziiertes Mitglied des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“
  • Prof. em. Michael Stolleis, Rechtshistoriker an der Goethe-Universität und Assoziiertes Mitglied des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“; Dr. Götz Aly, Historiker, Politikwissenschaftler und Publizist
  • Dr. Tobias Freimüller, Historiker und Direktor des Fritz Bauer Instituts,
  • Dr. Götz Aly, Historiker, Politikwissenschaftler und Publizist
  • Dr. Tobias Freimüller, Historiker und Direktor des Fritz Bauer Instituts
  • Dr. Tobias Freimüller, Historiker und Direktor des Fritz Bauer Instituts; Sandra Kegel, Literaturkritikerin und Journalistin bei der Frankfurter Allgemeinen Zeitung
  • Dr. Götz Aly, Historiker, Politikwissenschaftler und Publizist
  • Prof. em. Michael Stolleis, Rechtshistoriker an der Goethe-Universität und Assoziiertes Mitglied des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“; Dr. Götz Aly, Historiker, Politikwissenschaftler und Publizist
  • Prof. em. Michael Stolleis, Rechtshistoriker an der Goethe-Universität und Assoziiertes Mitglied des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“
  • Dr. Tobias Freimüller, Historiker und Direktor des Fritz Bauer Instituts
  • Sandra Kegel, Literaturkritikerin und Journalistin bei der Frankfurter Allgemeinen Zeitung

Veranstalter:
Eine Kooperation der Goethe-Universität mit dem Exzellenzcluster „Die Herausbildung normativer Ordnungen“ und der Frankfurter Allgemeinen Zeitung

Hauptsache eine Theorie? 1968 und die Exklusivität des Diskurses?

Podiumsdiskussion im Rahmen der Frankfurter Bürger-Universität "50 Jahre in Bewegung – 1968 und die Folgen"

6. Dezember 2018, 19.30 Uhr

Stadtbücherei Frankfurt am Main
Zentralbibliothek
Hasengasse 4
60311 Frankfurt am Main

Der hermetische Sprachgestus der 68er ist legendär und wurde Jahrzehntelang liebevoll gepflegt. Dabei entstanden hochabstrakte Sprach- und Diskursformen, die zu einer starken Exklusivität und Herausforderungen bei der gesellschaftlichen Anschlussfähigkeit führten. Andererseits hat gerade diese Liebe zur Theorie allen Versuchungen widerstanden, auf gesellschaftlich-politische Phänomene allzu einfache pragmatische Antworten zu geben und damit in der Analyse gesellschaftlicher Entwicklungen den wirklichen Kern zugunsten eines evidenten Augenscheins zu verfehlen oder zu kurz zu springen. Der Abend widmet sich u.a. der Frage, was von diesem Denken heute noch als zeitgemäß, ja zukunftsweisend bezeichnet werden kann. Oder verdrängt am Ende ein immer dominanter werdender Pragmatismus das Interesse an Theorien schlechthin? Und welche Folgen hätte eine solche Entwicklung?

Podiumsgäste:
Prof. Philipp Felsch (Kulturwissenschaftler, HU Berlin, Autor von „Der lange Sommer der Theorie“),
Prof. Klaus Günther
(Jurist und Rechtsphilosoph, Goethe-Universität, Exzellenzcluster Normative Ordnungen),
Jürgen Kaube (Herausgeber der Frankfurter Allgemeinen Zeitung),
Dr. Rolf Wiggershaus (Philosoph und Publizist)
Moderation: Rebecca Caroline Schmidt, Exzellenzcluster Normative Ordnungen

Video:

 

Bildergalerie:

  • Birgit Lotz (Leitung Stadtbücherei Frankfurt am Main)
  • Prof. Dr. Rainer Forst (Co-Sprecher des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“ und Professor für Politische Theorie und Philosophie an der Goethe-Universität Frankfurt am Main)
  • Prof. Dr. Rainer Forst (Co-Sprecher des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“ und Professor für Politische Theorie und Philosophie an der Goethe-Universität Frankfurt am Main)
  • Rebecca Caroline Schmidt (Geschäftsführerin des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“) und Prof. Philipp Felsch (Kulturwissenschaftler, HU Berlin, Autor von „Der lange Sommer der Theorie")
  • Dr. Rolf Wiggershaus (Philosoph und Publizist), Jürgen Kaube (Herausgeber der Frankfurter Allgemeinen Zeitung), Rebecca Caroline Schmidt (Geschäftsführerin des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“), Prof. Philipp Felsch (Kulturwissenschaftler, HU Berlin, Autor von „Der lange Sommer der Theorie") und Prof. Dr. Klaus Günther (Co-Sprecher des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen" und Professor für Rechtstheorie, Strafrecht und Strafprozessrecht der Goethe-Universität Frankfurt am Main)
  • Rebecca Caroline Schmidt (Geschäftsführerin des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“) und Prof. Philipp Felsch (Kulturwissenschaftler, HU Berlin, Autor von „Der lange Sommer der Theorie")
  • Dr. Rolf Wiggershaus (Philosoph und Publizist) und Jürgen Kaube (Herausgeber der Frankfurter Allgemeinen Zeitung)
  • Prof. Philipp Felsch (Kulturwissenschaftler, HU Berlin, Autor von „Der lange Sommer der Theorie") und Prof. Dr. Klaus Günther (Co-Sprecher des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen" und Professor für Rechtstheorie, Strafrecht und Strafprozessrecht der Goethe-Universität Frankfurt am Main)
  • Jürgen Kaube (Herausgeber der Frankfurter Allgemeinen Zeitung) und Rebecca Caroline Schmidt (Geschäftsführerin des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“)
  • Prof. Philipp Felsch (Kulturwissenschaftler, HU Berlin, Autor von „Der lange Sommer der Theorie")
  • Rebecca Caroline Schmidt (Geschäftsführerin des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“)
  • Dr. Rolf Wiggershaus (Philosoph und Publizist)
  • Prof. Dr. Klaus Günther (Co-Sprecher des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen" und Professor für Rechtstheorie, Strafrecht und Strafprozessrecht der Goethe-Universität Frankfurt am Main)
  • Jürgen Kaube (Herausgeber der Frankfurter Allgemeinen Zeitung)
  • Dr. Rolf Wiggershaus (Philosoph und Publizist), Jürgen Kaube (Herausgeber der Frankfurter Allgemeinen Zeitung), Rebecca Caroline Schmidt (Geschäftsführerin des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“), Prof. Philipp Felsch (Kulturwissenschaftler, HU Berlin, Autor von „Der lange Sommer der Theorie") und Prof. Dr. Klaus Günther (Co-Sprecher des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen" und Professor für Rechtstheorie, Strafrecht und Strafprozessrecht der Goethe-Universität Frankfurt am Main)

Weitere Informationen zur Reihe "50 Jahre in Bewegung – 1968 und die Folgen": Hier...

Veranstalter:
Eine Kooperation der Goethe-Universität mit dem Exzellenzcluster „Die Herausbildung normativer Ordnungen“ und der Frankfurter Allgemeinen Zeitung

 

Die EU als Globalakteur und die Krise internationaler Sicherheitskooperationen

Crisis Talk

30. Mai  2018, 12.30 – 14.30 Uhr

Die Vertretung des Landes Hessen bei der EU
Rue Montoyer 21, 1000 Brüssel

Begrüßung
Friedrich von Heusinger (Leiter der Vertretung des Landes Hessen bei der EU)

Rebecca Caroline Schmidt (DFG-Exzellenzcluster „Die Herausbildung normativer Ordnungen“)

Impuls
Prof. Dr. Nicole Deitelhoff (Leibniz-Institut Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung, Exzellenzcluster „Die Herausbildung normativer Ordnungen“)

Podiumsdiskussion
Prof. Dr. Nicole Deitelhoff (Leibniz-Institut Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung, Exzellenzcluster „Die Herausbildung normativer Ordnungen“)

Oliver Rentschler (TBC) (Deputy Head of Cabinet of Federica Mogherini, Vice-President of the European Commission and High Representative of the Union for Foreign Affairs and Security Policy)

Mag. Alexander Kmentt (Botschafter, Ständiger Vertreter Österreichs im Politischen und Sicherheitspolitischen Komitee der EU)

Moderation
Rebecca Caroline Schmidt (DFG-Exzellenzcluster „Die Herausbildung normativer Ordnungen“)

 

Simultanverdolmetschung Deutsch/Englisch

U. A. w. g.: This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.

Die Krise der freiheitlich liberalen Weltordnung ist in aller Munde. Neben einer zunehmenden Akzentuierung nationaler Interessengelten die Relativierung der regelbasierten Ordnung und die Abkehr von multilateralen Kooperationen als eines der sichtbarsten Symptome. Dies betrifft nicht zuletzt auch das Feld der internationalen Sicherheit. Die EU-Ratspräsidentschaft unter dem Vorsitz Österreichs benennt indessen den wirksamen Multilateralismus im Hinblick auf die gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik im Sinne der Globalen Strategie für die Außen - und Sicherheitspolitik der EU sowie der Ständigen Strukturierten Zusammenarbeit als eines der Schwerpunktthemen.
Vor diesem Hintergrund wollen wir beim 8. Crisis Talk diskutieren, unter welchen Voraussetzungen der Multilateralismus weiter wirksam sein kann und welche Folgen die Zuwendung zu mini- und bilateralen Formaten haben könnte. Wir möchten der Frage nachgehen, welche Rolle darüber hinaus informellen Kooperationen zukommt, etwa der G7/G8 oder dem Normandie-Format, die wichtige Funktionen als Foren für Fragen der internationalen Sicherheit erfüllt haben.

Crisis Talks des Leibniz-Forschungsverbund „Krisen einer globalisierten Welt“
Krisen sind in der EU historisch ein wichtiger Motor der Veränderung und des Fortschritts. In Krisensituationen ist die von großer Heterogenität geprägte und auf konsensuale Meinungsbildung ausgerichtete EU bisher meist in der Lage gewesen, gemeinsame Wahrnehmungen herzustellen, Blockaden zu überwinden und Integration zu gestalten. Der Leibniz-Forschungsverbund „Krisen einer globalisierten Welt“ geht in der Reihe Crisis Talks der Frage nach, wie Europa mit seinen aktuellen und vergangenen Krisen umgehen sollte.

Veranstalter:
Die Hessische Ministerin für Bundes- und Europaangelegenheiten Lucia Puttrich und der Leibniz-Forschungsverbund „Krisen einer globalisierten Welt“ gemeinsam mit dem Exzellenzcluster „Die Herausbildung normativer Ordnungen“

Weitere Informationen zur Reihe "Crisis Talks": Hier...

Doing Politics in Meeting, Talk and Text

Vortrag

17. Mai 2018, 18 Uhr

Prof. Richard Freeman (Universität Edinburgh)

Goethe-Universität Frankfurt am Main
Gebäude "Normative Ordnungen", EG 01
Max-Horkheimer-Str. 2
60323 Frankfurt am Main

"What is politics, in practice? When we do politics, what are we doing? In this talk, I want to explore a conception of politics as communicative interaction between human beings. I begin with Arendt's idea that politics begins in plurality, that is in the human encounter; from interactionist sociology, I take the sense that the encounter is performed. I outline what recent work in practice theory and an associated array of ethnographic studies of politics might add to this understanding. I explore politics in practice as consisting in forms of interaction and inscription. Interactions take place as encounters, gatherings and meetings and the kinds of talk they entail. I point to the materiality of meeting: to the fact that it takes place between human bodies, in specific physical (or virtual) environments and supported by specific things or artefacts. I focus on inscriptions or documents as the essential artefacts of meeting and the ways they occasion and structure political interaction. I discuss the impact of new technologies on both interaction and inscription, that is on ways of doing politics. I conclude by discussing some of the ontological implications of thinking of politics in this way, including the status of networks of interaction and inscription and the relationship of action to structure and power." (Prof. Richard Freeman)

Um vorherige Anmeldung wird gebeten: This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.

Workshop

18. Mai 2018, 10 Uhr

Am 18. Mai (10 Uhr) wird Richard Freeman außerdem einen Workshop anbieten, der auf dem Vortrag aufbaut und interessierten Doktoranden ermöglicht ihre Projekte vorzustellen. Für den Workshop wird vorher Literatur verschickt, daher ist eine vorherige Anmeldung erforderlich. Bei Interesse ein Projekt zur Diskussion zu stellen, wird eine Rückmeldung bis zum 30.04. erbeten.

Um vorherige Anmeldung wird gebeten: This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.

Goethe-Universität Frankfurt am Main
Gebäude "Normative Ordnungen", 5.02
Max-Horkheimer-Str. 2
60323 Frankfurt am Main

 

Veranstalter:
Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen"

AbsolventInnenfeier des Fachbereichs Gesellschaftswissenschaften 2018

25. Juni 2018

16:00 – 18:00 Uhr

Bei den Alumni-Gesprächen tauschen sich erfolgreiche Absolvent_innen des FB 03, die jetzt in verschiedenen Branchen tätig sind, über ihre Wege in das Berufsleben, ihre Tätigkeitsfelder und Arbeitsbedingungen mit den Studierenden aus. Die Studierenden lernen so verschiedene Branchen und die Besonderheiten des Berufseinstiegs in diese besser kennen. Sie bekommen außerdem Tipps aus erster Hand und hören, worauf es z.B. beim Berufseinstieg und der beruflichen Orientierung insgesamt ankommt. Durch verschiedene Branchen, die vertreten sind, haben die Studierenden die Möglichkeit sich über ein breites berufliches Spektrum zu informieren und auszutauschen. Die Studierenden können die Alumni kennenlernen und ihnen Fragen stellen. Sie können Kontakte knüpfen, die ihnen in Bezug auf ihre berufliche Laufbahn nützlich sein können.

Casino-Gebäude
Renate von Metzler Saal, Cas. 1.801
Uni Campus Westend
Frankfurt am Main

Programm:

Die Veranstaltung wird mit einem Grußwort der Dekanin des FB 03 Prof.‘in Dr. Sigrid Roßteutscher eröffnet.

Bei den diesjährigen Alumni-Gesprächen sind folgende Alumni vertreten:

Christoph Degen, bildungspolitischer Sprecher der SPD im hessischen Landtag
Nora Sophie Lietzmann, Sicherheitsmanagerin bei der GIZ (Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit)
Christoph Klement, Friedrich Ebert Stiftung, Büro Ost-Jerusalem, Palästina
Jamila Adamou, Referatsleiterin für Frauen / Gender Mainstreaming / Geschlechtsspezifische Pädagogik / Migration bei der Hessischen Landeszentrale für politische Bildung (HLZ)
Lorenz Abu Ayyash, Bundeszentrale für politische Bildung, Redaktion „Aus Politik und Zeitgeschichte“
Lena Schlerka, Lufthansa
Christoph Miemietz, Ver.di
Dagmar Kuchenbecker, Karriere-Coaching im Career Service der Goethe-Uni

Ab 18:30 Uhr
Sektempfang rund um die Glaspyramide für alle Gäste der Festveranstaltung

19:00 Uhr – ca. 21:00 Uhr
Absolvent_innenfeier, u.a. mit den folgenden Programmpunkten:

Grußwort des Vizepräsidenten für Studium und Lehre Prof. Dr. Roger Erb
Festvortrag von Prof. Dr. Rainer Forst mit dem Titel „Unterwegs nach Utopia“
Verleihung des Josef-Esser-Preises
Studentisches Grußwort des Josef-Esser-Preisträgers Tobias Schottdorf
Feierliche Verabschiedung der Absolvent_innen

Moderation: Studiendekan Prof. Dr. Claudius Wagemann

Die Festveranstaltung wird mit musikalischen Beiträgen umrandet.

Ab ca. 21:00 Uhr gibt es ein Get Together mit Umtrunk und Finger Food rund um die Glaspyramide.

Weitere Informationen: Hier...

Veranstalter:
Fachbereich Gesellschaftswissenschaften der Goethe-Universität Frankfurt am Main in Zusammenarbeit mit dem Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen"

Frankfurter Philosoph*innen Kolloquium 2018

Sommersemester 2018

Noch immer sind Frauen* in der Philosophie unterrepräsentiert. Unter Studierenden und Promovierenden liegt der Anteil der Frauen* in Frankfurt bei knapp unter 40%. Im Verlauf der weiteren Karrierestufen sinkt er rapide – drastischer noch als in anderen Disziplinen. Angesichts dieser, nicht nur in Frankfurt vorherrschenden, erschreckenden Geschlechterverteilung, wollen wir uns als Frankfurter Philosophinnen* über Arbeitsgebiete und Statusgruppen hinweg gegenseitig bei  unserer Arbeit unterstützen, uns vernetzen und austauschen.
Im offenen, themenübergreifenden Kolloquium für die Diskussion philosophischer Arbeiten von Frauen* werden sowohl Abschlussarbeiten als auch Dissertationen, Habilitationsprojekte oder Aufsätze besprochen. Wir knüpfen an die Arbeit von SWIP Germany e.V. (Society for Women in Philosophy) an, die für die gesamte deutschsprachige Philosophie die Förderung und Vernetzung von Frauen vorantreibt und werden dabei vom Cluster Normative Orders unterstützt.

Das Philosoph*innen-Kolloquium findet alle drei Wochen montags von 18:00 bis 20:30 Uhr statt. Anschließend laden wir alle Teilnehmenden ein, gemeinsam etwas Trinken zu gehen. Alle näheren Informationen (Kolloquiumsplan, Texte, Raum etc.) werden über den Kolloquiumsverteiler bekannt gegeben. Wir möchten alle Interessierten auffordern, sich über die folgende Adresse in den Verteiler einzutragen:
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Bei Rückfragen könnt ihr uns gerne jederzeit anschreiben: This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.

Wir möchten Frauen* aller Arbeitsbereiche ganz herzlich einladen, am Kolloquium teilzunehmen, ihre Arbeiten vorzustellen und mit uns zu diskutieren!

Gebäude "Normative Ordnungen"
Raum EG.02
Campus Westend
Max-Horkheimer-Str.2
60323 Frankfurt am Main

Programm (pdf): Hier...

Weitere Informationen: Hier...

Programm:

16. April 2018, 18 Uhr
Franziska Wildt: "Die Ästhetik des Widerstands" und Lena Nieper: „In memoriam of identity: das Nachleben der Oper in der zeitgenössischen Kunst.“

7. Mai 2018, 18 Uhr
Prof. Dr. Andrea Esser: "Urteilskraft - Pragmatistische Neubestimmung eines traditionellen Begriffs"

28. Mai 2018, 18 Uhr
Dr. Claudia Blöser: „Was ist Hoffnung?“

18. Juni 2018, 18 Uhr
Dr. Andrea Reichenberger: "Kant und Einstein - Ilse Rosenthal-Schneiders Interpretation der Relativitätstheorie"

9. Juli 2018, 18 Uhr
Leila Tichy: "Methodologische Überlegungen zur Widerständigkeit des Subjekts: Diskurs meets Psychoanalyse"

 

Veranstalter:
SWIP Germany e.V. (Society for Women in Philosophy) und Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen"

Strafrecht, Sicherheitsgewährleistung und Diversität in rechtshistorischer Perspektive

Workshop Strafrecht, Sicherheitsgewährleistung und Diversität in rechtshistorischer Perspektive

12.-13. April 2018

Instituto de Investigaciones de Historia del Derecho, Buenos Aires, Argentina

 Workshop mit Prof. Dr. Klaus Günther (Co-Sprecher des Exzellenzclusters "Die Herausbildung normativer Ordnungen" und Professor für Rechtstheorie, Strafrecht und Strafprozessrecht der Goethe-Universität Frankfurt am Main),  Prof. Dr. Thomas Duve (Principal Investigator des Exzellenzclusters "Die Herausbildung normativer Ordnungen" und Professor für vergleichende Rechtsgeschichte an der Goethe-Universität Frankfurt am Main) und Prof. Dr. Christoph Burchard (Principal Investigator des Exzellenzclusters "Die Herausbildung normativer Ordnungen" und Professor für Straf- und Strafprozessrecht, Internationales und Europäisches Strafrecht, Rechtsvergleichung und Rechtstheorie an der Goethe-Universität)

Transnationalisierung von Recht, neue Technologien und die verstärkte Forderung nach der Berücksichtigung von Diversität im Recht stellen das Strafrecht vor grundlegende Herausforderungen. Das auf Systematik, dogmatische Stringenz und der Vorstellung von Einheitlichkeit aufgebaute Strafrecht europäischer Prägung ist hier einem besonderen Problemdruck ausgesetzt. Andere Weltregionen haben andere historische Erfahrungen mit einer Überlagerung von repressivem und präventivem staatlichen Handeln, Reaktionen auf gesellschaftliche Diversität und anderen Formen sozialer Kontrolle. Auch die aktuellen rechtspolitischen Diskussionen werden deswegen vor unterschiedlichen Erfahrungshorizonten geführt. Der in Zusammenarbeit mit dem Max-Planck-Institut für europäische Rechtsgeschichte durchgeführte explorative Workshop in Buenos Aires soll dazu dienen, Rechtsgeschichte und Strafrechtstheorie und -dogmatik vorwiegend aus Argentinien und Deutschland in ein Gespräch über diese Fragen zu bringen.

Weitere Informationen: Hier...

Veranstalter:
Max-Planck-Institut für europäische Rechtsgeschichte in Kooperation mit dem Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen"

Machinery of Violence – Resource, Mobilization, and Scale

Internationale Konferenz des Frankfurter Forschungszentrum Globaler Islam am Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen"

18. und 19. Mai 2018

Gebäude "Normative Ordnungen"
EG 01 + 02
Goethe-Universität Frankfurt
Max-Horkheimer-Straße 2
60323 Frankfurt am Main

Um Anmeldung wird gebeten: This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.

As we witness the spread of violence, both symbolic and physical, across the globe, it is urgent to understand how violence could endure within structures, practices, cultures, and various forms of mobilization. This conference will convene renowned experts who have conducted profound research on the subject. Various examples and scales of how violence operates will be discussed. In that context, violence is not simply viewed as an outcome of tension but as a mechanism through which actors and organizations stabilize their struggles. Such a perspective on violence as a resource, which ultimately makes peace-building or democratic projects difficult, may be enhanced by inquiries into the ways violence creates new opportunities in institutionalizing the movements and networks. By the same token, it may shed light on the institutionalization of violence, the transferability of ideologies and violent discourses across spatial and temporal boundaries, the weakness of civil society, the ambiguous role of the state, and the precarious transformation that emerges when authoritarian regimes give way to democracy.

Weitere Informationen: Hier...
Programm (pdf): Hier...

 

Programm:

May 18

Pre-conference Event

14.00
Book Launch: The Justice Façade: Trials of Transition in Cambodia
Alexander Hinton, UNESCO Chair for Genocide Prevention.
Discussants: Elsa Clavé, Goethe-Universität Frankfurt, and Macario Lacbawan, Sonderforschungsbereich (SFB) 1095, Goethe-Universität Frankfurt
For further information: Click here...

Conference

16.30
Anmeldung/Registration

17.00
Welcome Speech
Iwo Amelung, SFB 1095, Goethe-Universität Frankfurt, and Rebecca Schmidt, Cluster of Excellence “Normative Orders”, Goethe-Universität Frankfurt.

17.15
Opening Remarks
Susanne Schröter, SFB 1095, Frankfurter Forschungszentrum Globaler Islam (FFGI), Goethe-Universität Frankfurt.

17.30
Keynote Lecture
Alexander Hinton, Professor of Anthropology, Rutgers University, UNESCO Chair for Genocide Prevention. Moderator: Melina Kalfelis, SFB 1095.

May 19

9.30
Anmeldung/Registration and Morning Coffee

Scaling Violence: Legitimation and Transformation
Moderator: Christian A. Müller, SFB 1095

10.00
Fatal Police Violence in the Philippines under Rodrigo Duterte and Before
Peter Kreuzer, Leibniz-Institut Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung

10.45
Beyond Social Media: The Online/Offline Transformation of Violence in Indonesian Mobilized Islam
Ario Seto, SFB 1095, Goethe-Universität Frankfurt

11.30
Pause/Coffee Break

Women in Volatile Security
Moderator: Alewtina Schuckmann, FFGI

11.45
Politics on Women’s Peace and Security in Southern Thailand
Amporn Marddent, Walailak University.

12.30
Volatile Violences and Embodied Properties:Masculinity and Men’s Harm of Women across Time and Space in Vietnam
Helle Rydström, Lunds Universitet.

13.15
Mittagessen/Lunch Break

Religious Actors and Mobilization
Moderator: Franziska Fay, FFGI

14.30
Agency through Violence: The Tatmadaw, Monks, and Ethno-Communalists in the Rohingya Genocide
Michael W. Charney, SOAS, The University of London.

15.15
Do Buddhist Monks Condone Violence? Religion as Political Medium in Myanmar.
Mikael Gravers, Aarhus Universitet.

16.00
Pause/Coffee Break

Memory and Weak Discourses
Moderator: Macario Lacbawan, SFB 1095

16.15
The East Timor State and the lian-na’in, the lords of the words: speech and voice of tradition in local and national politics
Lúcio Sousa, Universidade Aberta.

17.00
Inhabiting the Everyday through the Bangsamoro Imaginary: Insights from an Ethnography of MILF adherents in the Cotabato Region
Rosa Cordillera Castillo, Humboldt-Universität zu Berlin.

Closing Discussion

17.45
Closing Remarks by Susanne Schröter, SFB 1095/FFGI.

Veranstalter:
Frankfurter Forschungszentrum Globaler Islam am Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen" unter Leitung von Frau Prof. Schröter in Zusammenarbeit mit dem SFB 1095 "Schwächediskurse und Resourcenregime"

Global Challenges – Wissenschaft und Politik in Zeiten der Fake News

Interdisziplinäre Ringvorlesung

9. April bis 16. Juli 2018

Mit der Wahl von Donald Trump zum US-Präsidenten und dem Brexit-Referendum in Großbritannien hat die Debatte über die politische Bedeutung von Fake News eine neue Dimension erreicht. Wir sind zunehmend konfrontiert mit politischen Kampagnen, die wissenschaftliche Erkenntnisse bewusst leugnen, wie etwa im Bereich des anthropogenen Klimawandels. In anderen Fällen werden nachweislich unhaltbare Kausalzusammenhänge behauptet oder ganz bewusst falsche Zahlen verwendet. Selbst abstruseste Theorien, wie etwa die angebliche Existenz von „Chemtrails“ in der Atmosphäre, erfreuen sich im Internet einer beachtlichen Anhängerschaft.
Der große Erfolg der Fake News beruht zumindest zum Teil auf neuen Formen der Kommunikation in sozialen Netzwerken sowie auf dem Vordringen digitaler Technologien in der Medienbranche. Begleitet wird er von einer manifesten Krise gesellschaftlichen Vertrauens in die Institution Wissenschaft, in wissenschaftliche Expertise und die Möglichkeiten einer evidenzbasierten Politik. Im Rahmen dieser Ringvorlesung möchten wir den Erfolg der Fake News aus interdisziplinärer Perspektive diskutieren. Dabei geht es zum einen um eine Analyse des Phänomens. Warum werden Falschmeldungen bewusst verbreitet und warum werden sie geglaubt? Welche Rolle spielen dabei die sozialen Medien und neue Formen der politischen Kommunikation? Wie hängen populistische Politikstile und Fake News zusammen?
Zum anderen müssen wir uns in programmatischer Absicht fragen, wie man auf den Aufstieg der Fake News reagieren sollte. Wie kann Wissenschaft ihren eigenen Erkenntnissen mehr Gehör verschaffen? Welche Möglichkeiten haben Anbieter sozialer Medien und Journalist*innen, sich gegen die ungewollte Verbreitung von Fake News zu schützen? Welche Herausforderungen stellt der digitalen Wandel für die demokratischen Institutionen dar? Welche Kooperationsformen zwischen Politik, Wissenschaft und Medienbranche sind möglich, um gemeinsam gegen bewusste Desinformation vorzugehen?
Die Vorlesungsreihe endet am 9. Juli 2018 mit einem Workshop und öffentlicher Podiumsdiskussion in Kooperation mit der Schader-Stiftung. Die Podiumsdiskussion soll zum Thema „Mit Evidenz und Erkenntnis gegen „alternative Fakten“? Zum Verhältnis von Wissenschaft, Medien und Politik im digitalen Zeitalter“ stattfinden.

S208/171 (Uhrturmhörsaal)
Hochschulstraße 4
Darmstadt

Im Sommersemester 2018 wird die Ringvorlesung federführend von Prof. Jens Steffek (Technische Universität Darmstadt, Principal Investigator des Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen") und Dipl.-Soz. Elena Dingersen (iSP TuE) organisiert.
Mehr Informationen über das Themenangebot der Global Challenges im Laufe der Jahre finden Sie hier...

Bei Fragen wenden Sie sich bitte per Email an Elena Dingersen: This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.

Programm (pdf): Hier...

Programm

9. April 2018, 18 Uhr
Alles Lüge? Journalismus und Fake News
Prof. Dr. Tanjev Schultz (J.G.-Universität Mainz)

16. April 2018, 18 Uhr
Rechtspopulismus in Nord- und Westeuropa – Ursachen und falsche Antworten
Prof. Dr. Dirk Jörke (TU Darmstadt)

23. April 2018, 18 Uhr
Immer schon da, immer wieder neu: Fake News historisch betrachtet
Prof. Dr. Ute Daniel (TU Braunschweig)

7. Mai 2018, 18 Uhr
Wie schlimm sind Fake News aus psychologischer Sicht?
Prof. Dr. Nicole Krämer (Universität Duisburg-Essen)

14. Mai 2018, 18 Uhr
Prinzip Öffentlichkeit
Prof. Dr. Alfred Nordmann (TU Darmstadt)

28. Mai 2018, 18 Uhr
Wissenschaftliches Nichtwissen im öffentlichen Diskurs
Prof. Dr. Nina Janich (TU Darmstadt)

4. Juni 2018, 18 Uhr
Organisierter Dissens und die epistemischen Folgen: Zur Unterschätzung des Klimawandels
Dr. Anna Leuschner (Universität Bielefeld)

11. Juni 2018, 18 Uhr
Technische Unterstützung zur Erkennung und Bekämpfung von Desinformation
Dr. Michael Kreutzer (Frauenhofer SIT, Darmstadt)

18. Juni 2018, 18 Uhr
Fake News rund um den Klimawandel: Falsche Skepsis und echte Leugnung
Prof. Dr. Michael Brüggemann (Universität Hamburg)

25. Juni 2018, 18 Uhr
Creating an Alternate Reality: Russia and Fake News
Maxim Trudolyobov (Zeitschrift "Vedomosti", Moskau)

2. Juli 2018, 18 Uhr
Von digitalen Mythen, Statistik und Algorithmen
Lorena Jaume-Palasi (Algorithmwatch, Berlin)

9. Juli 2018, 18 Uhr
Podiumsdiskussion in der Schader-Stiftung:
Mit Evidenz und Erkenntnis gegen „alternative Fakten“? Zum Verhältnis von Wissenschaft, Medien und Politik im digitalen Zeitalter

16. Juli 2918, 18 Uhr
Klausur

Veranstalter:
iSP „Technologie und internationale Entwicklung“ und iSP „Wissenschafts- und Technikforschung: Normen, Ambivalenzen, Gestaltungsoptionen“ (NAG) der Technischen Universität Darmstadt in Kooperation mit dem Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen

Political Theory and Global Climate Action: Recasting the Public Sphere

Workshop on Idil Boran's Book Manuscript

14 May 2018, 9.30am - 6.30pm

In the last two decades, there has been growing interest in looking at global climate change from the lens of global political theory. Most of the debate in this field revolves around allocating rights and responsibilities with regard to climate change across a map of global politics based on the state-system. This book presents a different picture of the landscape. While the role of the states is acknowledged, the book turns its attention to the evolving interrelations between non-state actors and the intergovernmental process in the implementation phase of the Paris Agreement. In so doing, the book seeks to open a window into an intricate fabric of a global life of climate action. By bringing a multiplicity of actors below and above the state into the field of vision, the book challenges underlying assumptions about global politics regarding climate change endemic to contemporary political theory. Harnessing the resources of recent work on global studies and transnational governance, its aim is to take a step forward toward recasting the public sphere at the conjuncture of a changing global polity. This shift in framework provides an angle to better see new risks and dilemmas, as well as new questions of equity, legitimacy, and political debate, arising in this domain.

Advance registration is required for attendance. For more information or to register, please contact Ellen Nieß (This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.) or Brian Milstein (This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.)

Schedule (pdf): Click here...

Normative Orders 5.01
Goethe-Universität Frankfurt
Campus Westend

Program:

9.30 – 10.00
Coffee & Registration

10.00 – 10.10
Welcome and Introduction
Idil Boran, York University
Darrel Moellendorf, Goethe-Universität Frankfurt
Brian Milstein, Goethe-Universität Frankfurt

10.10 – 11.00
Session One
Tatjana Višak, Goethe-Universität Frankfurt
Chapter 1: Introduction
Chair: Brian Milstein

11.00 – 11.10
Coffee Break (10 min)

11.10 – 12.40
Session Two
Daniel Callies, Goethe-Universität Frankfurt
Chapter 2 (part 1): Climate Change Justice and Its Discontents
Jamie Draper, University of Reading

Chapter 2 (part 2): Climate Change Justice and Its Discontents
Chair: Afsoun Afsahi

12.40 – 14.00
Break for Lunch

14.00 – 15.30
Session Three
Sander Chan, Deutsches Institut für Entwicklungspolitik
Chapter 3: A Global Public Life of Climate Engagement
Alexa Zellentin, University College Dublin

Chapter 4: Visions of Public Philosophy
Chair: Daniel Hammer

15.30 – 15.50
Coffee Break (20 min)

15.50 – 17.20
Session Four
Corey Katz, The Ohio State University
Chapter 5: Justice in the Global Public Domain and the Limits of Inclusion
Darrel Moellendorf, Goethe-Universität Frankfurt

Chapter 6: The Voice of Political Philosophy
Chair: Lukas Sparenborg

17.20 – 17.40
Coffee Break (20 min)

17.40 – 18.10
Session Five
Idil Boran, York University
Response and Concluding Discussion
Chair: Darrel Moellendorf

18.30 – 20.00
Reception

20.00
Dinner for speakers at Demera

Presented by:
Prof. Darrel Moellendorf, Chair of International Political Theory at the Cluster of Excellence “The Formation of Normative Orders”, Goethe-Universität Frankfurt

Messias-Zarathustra-Laozi-Buddha: Prophetie und Messiasgestalten im globalen Kontext

12. Mai 2018

Campus Westend
Casino, Raum 1.108
Goethe-Universität Frankfurt

Programm (pdf): Hier...

Programm:

10.00 Uhr
Begrüßung und Einführung
King of Kings—Händels Messiah, eine musikalische Montage zum Dialog der Religionen
Jonathan Hofmann, Junge Kantorei Frankfurt
Silke Leopold, Musikwissenschaft & Barbara Mittler Sinologie Heidelberg

10.30 Uhr
Ex oriente lux - Zoroastrischer Messianismus?
Frederek Musall (Islamwissenschaft, Religionswissenschaft, Judaistik Hochschule für Jüdische Studien Heidelberg)
Zoroastrische Ideen haben das Judentum maßgeblich beeinflusst und damit auch das Christentum geprägt. Wenngleich der Zoroastrismus als monotheistische Religion gilt, steht im Zentrum seiner Lehre der dualistische Kampf zwischen Schöpfung und  Zerstörung, zwischen Gut und Böse, auf welchen die Taten der Menschen einen entscheidenden Einfluss haben, bis schließlich die Erlöserfigur des Saoschjant ("Der-die-Wohltat-Bringende") erscheinen und durch seinen Sieg über das Böse und die Finsternis die letzte Erneuerung des Welt herbeiführen wird.

11.15 Uhr
Der Messias und andere Missverständnisse: Zur messianischen Idee in Judentum und Christentum
Elke Morlok (LOEWE Schwerpunkt “Religiöse Positionierung” & Judaistik Frankfurt) und Frederek Musall (Islamwissenschaft, Religionswissenschaft, Judaistik Hochschule für Jüdische Studien Heidelberg)
Die Messiasfrage stellt bis heute eine besondere Herausforderung für das jüdisch-christliche Verhältnis dar. Doch wenngleich beide Religionsgemeinschaften sich vermeintlich auf einen gemeinsamen Begriff beziehen, so scheint das, was sie konzeptionell-theologisch damit verbinden und meinen, sich erheblich voneinander zu unterscheiden: Teils als Abgrenzung, teilweise aber auch, weil der Figur des Messias unterschiedliche Erlösungsvorstellungen zugrunde liegen.

12.00 Uhr
Prophetie und der Messias
Hartmut Leppin (Alte Geschichte Frankfurt)
Die Geschichte des Christentums lässt sich als eine Geschichte der Auseinandersetzung zwischen verschiedenen Formen von Autorität schreiben: Amtsmäßige versus charismatische Autorität ist das klassische, durch Max Weber inspirierte Gegensatzpaar, aber auch eine Auffächerung nach einer größeren Zahl von Formen der Autorität erscheint möglich (spirituelle, ökonomische, intellektuelle Autorität usw.). Kein Zweifel besteht, dass prophetische Autorität eine wichtige Rolle unter frühen Christen spielte, nicht allein weil Jesus in die Tradition hebräischer Prophetie gestellt wurde. Immer wieder traten Propheten und Prophetinnen auf, die das Ansehen anderer Vertreter christlicher Gruppen in Frage stellten, weil sie sich als die eigentlichen Träger des Wortes Gottes präsentierten. Ebenso spielte die Berufung auf die Propheten des Alten Testaments für christliche Rechtfertigungen in den verschiedensten Zusammenhängen eine große Rolle. Als in der 2. Hälfte des 2. Jahrhunderts eine zunächst dreiköpfige Gruppe von Prophetinnen und Propheten im kleinasiatischen Phrygien auftrat, die von ihren Gegnern als Montanisten bezeichnet wurden, erneuerte sich die Debatte über Prophetie unter Christen. Den Montanisten gelang es, stabile Strukturen zu errichten. Auf die Dauer aber setzte sich in Ost und West eine männlich geprägte Amtskirche durch, die sich die Tradition der Prophetie dadurch aneignete, dass sie sie auf sich bezog. Von manchen Autoren aus deren Umfeld wird ausdrücklich betont, dass die Zeit der Prophetie mit Jesus vollendet und beendet worden sei. Gleichwohl entstanden während der Geschichte des Christentums immer neue prophetische Bewegungen, die eine teils beträchtliche Resonanz fanden. Händels Messias, dessen Text oft allzu wenig Beachtung findet, beschäftigt sich in einem hohen Grade mit der Möglichkeit von Prophetie und einer prophetischen Geschichtsdeutung. Mit dem verfremdenden Blick eines Althistorikers will ich diese betrachten und in eine weitere Reflexion über die Rolle von Propheten in der
Geschichte des Christentums einbetten.

13.30 Uhr
Vom Tabubruch zum Herrschaftszeichen: Händels Messias und seine vielen Gesichter
Silke Leopold (Musikwissenschaft HD)
Händels Messias gilt heute als zentrales Werk seines Oratorienschaffens und als Inbegriff der Gattung Oratorium. Dabei stellt der Text, die Dramaturgie und die Erzählweise eher die große Ausnahme als die Regel dar. Der Messias wurde am 13. April 1742 in Dublin im Konzertsaal in der Fishamble Street mit großem Erfolg uraufgeführt. Die Dubliner Presse lobte den Messias für „The Sublime, the Grand and the Tender“ als eines der bedeutendsten Werke, die jemals komponiert worden waren. In London jedoch wurde der Messias weit kühler aufgenommen, als Händel ihn ein knappes Jahr später dort präsentierte. In seiner bald 280jährigen Rezeptionsgeschichte hat der Messias vielen unterschiedlichen Zwecken gedient und viele unterschiedliche Interpretationen erfahren. Dabei blieb die Musik doch jeweils dieselbe, es änderte sich freilich ihre Wahrnehmung. Davon soll, an ausgewählten Beispielen, die Rede sein.

14.15 Uhr
Höhere Kraft ist kraftlos: Nicht-Wissen, Autorität, Prophetie und Weissagung zwischen Chan und Dao
Barbara Mittler (Sinologie Heidelberg)
Der junge Komponist CHEN Cheng-wen aus Taiwan benutzt in seinem kompositorischen Dialog mit Händels Messias eine von ihm selbst zusammengestellte Auswahl von Texten aus der daoistischen und der Chanbuddhistischen Tradition (besser bekannt, in der japanischen Schreibung, als Zen-Buddhismus). CHEN inszeniert als “Stück im Stück” Musiktheater im Stil des südchinesischen Beigun, und geht dabei zurück auf Techniken der gleichnishaften Erzählung aus dem Daoismus und des paradoxen Rätsel-Dialogs aus dem Chan-Buddhismus: ein junger Mönch lernt von seinem Meister die wahre Natur messianischer Heilsfiguren erkennen: Wer sich erniedrigen kann, wie das Wasser, der ist der wahre Herrscher, wer erkennt, dass Kraft in der Kraftlosigkeit liegt, der kann die Welt retten.

15.00 Uhr
Kaffee-Pause

15.30-16.30 Uhr
Roundtable Gespräch mit den Komponisten
“Fenster öffnen” — Händels Messiah als musikalische Montage im Dialog der Religionen
CHEN Cheng-wen (Bremen), Ali Gorji (Berlin) Moderation: Silke Leopold (Heidelberg)
Ali Gorji versteht seine musikalische Arbeit mit dem Messiah in der Reihe “Neues Hören” als eine Möglichkeit, “Fenster zu öffnen” in drei verschiedene Welten. CHEN Cheng-wen erklärt seine musikalische Arbeit an und mit dem Messiah zur “Montage.” Beide setzen sich mit den religiösen Inhalten und den musikalischen Strukturen des Händel’schen Werks auf ganz unterschiedliche Weise auseinander. Diese und die Bedeutung einer solchen Neubetrachtung Alter Musik wird in dem Gespräch mit Silke

16.30 Uhr
Öffentliche Probe mit der Jungen Kantorei
(Festsaal im Casino-Gebäude der Universität Frankfurt)

 

Veranstalter:
Symposium der Universitäten Frankfurt und Heidelberg (Heidelberger Centrum für Transkulturelle Studien) und der Jungen Kantorei, mit freundlicher Unterstützung des Johanna-Quandt-Jubiläumsfonds und des Taiwanesischen Erziehungsministeriums in Kooperation mit dem Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen"

The Hundred Years' Crisis: Global Order in Historical Perspective

Workshop

6. Juli 2018

Forschungskolleg Humanwissenschaften
Am Wingertsberg 4
61348 Bad Homburg vor der Höhe

Um Anmeldung wird gebeten: This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.

Draft Programm:

9:00 – 10:00
Lucian Ashworth (Memorial University Newfoundland):
“Hold Tight and Pretend it's a Plan”. The Realities of Global Disorder in the Long Twentieth Century
Discussant: Jens Steffek

10:00 – 10:45
Filipe dos Reis (Erfurt University): 
'Empire, International Law and the Production of Knowledge'
Discussant: Anahita Arian

10:45 – 11:00 Coffee

11:00 – 11:45
Alexander Reichwein (Gießen University): 
Hoping for the best but expecting the worst: Realists, the Twenty Years' Crisis, and international order in the 20th century
Discussant: Filipe dos Reis

11:45 – 12:30
Anahita Arian (Erfurt University):
The Limits of Epistemic Decoloniality in IR
Discussant: Alexander Reichwein

12:30 – 13:30 Lunch

13:30 – 14:15
Katharina Rietzler (University of Sussex):
The 'Problem of the Public' in the Discipline of International Relations in the 1920s
Discussant: Leonie Holthaus

14:15 – 15:00
Leonie Holthaus (TU Darmstadt):
In Fear of Crisis? The Evolution of Multilateral Democracy Assistance in Historical Perspective
Discussant: Lucian Ashworth

15:00 – 15:30 Coffee

15:30 – 16:15
Jens Steffek (TU Darmstadt):
Thinking Welfare Globally: Technocratic Internationalism in the 1950s and 60s
Discussant: Katharina Rietzler

16:15 – 17:00 Final round

Veranstalter:
TU Darmstadt, Forschungskolleg Humanwissenschaften und Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen"

The Morality and Policy of Negative Emissions for Climate Change Mitigation

17th May 2018, 11.00am - 6.00pm and 18th May 2018, 10.15am - 4.00pm

The international community has committed itself to limiting global warming to well below 2ᴼC, possibly as low as 1.5ᴼC. But the vast majority of the scenarios that forecast how that might be done require the use of carbon dioxide removal technology. That technology has not yet been developed to a sufficient extent, and there might be bio-physical and economic limits to deployment on the scale forecasted. Alternatives would seem to include only 1) very deep emissions reductions, perhaps requiring economic austerity, risking global recession, and constraining poverty eradication projects in the developing world, 2) exceeding the 2ᴼC warming limit, or 3) the use of solar radiation management, which also remains underdeveloped. Should limiting warming to well below 2ᴼC with the aid of carbon dioxide removal technology be the primary focus of mitigation policy or should policy be redirected towards one of the alternatives? How should trade-offs be evaluated? What moral considerations should guide decision-making?

Advance registration is required for attendance. For more information or to register, please contact Ellen Nieß (This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.)

Schedule (pdf): Click here...

Hörsaal im Arthur-von-Weinberg-Haus
Robert-Meyer-Straße 2
60325 Frankfurt am Main

Program:

Thursday, May 17th
11.00 – 11.15
Welcome
Volker Mosbrugger & Darrel Moellendorf

11.15 – 12.15
Mark Lawrence, Atmospheric Sciences, IASS Potsdam
Evaluating Carbon Dioxide Removal Proposals in the Context of the Paris Agreement

12.15 – 12.30
Coffee Break

12.30 – 13.30
Robert Pollin, Economics, UMASS Amherst
Egalitarian Green Growth: A Fair and Workable Global Climate Stabilization Program

13.30 – 14.30
Lunch

14.30 – 15.30
Dominic Lenzi, Philosophy, Mercator Institute
Integrating Ethics within Climate Scenario Assessment: The Case of Negative Emissions

15.30 – 16.30
John O’Neill, Philosophy, Manchester University
TBD

16.30 – 17.00
Coffee Break

17.00 – 18.00
Nadine Mengis, Geography, Concordia University
Non-CO2 Forcing Pathways and their Implications for the 1.5°C Fossil Fuel Carbon Budget

19.00
Dinner

Friday, May 18th
10.15 – 11.15
Daniel Callies / Darrel Moellendorf, Philosophy, Goethe University
A Moral Assessment of the Available Alternatives to Weak Mitigation Ambition

11.15 – 11.30
Coffee Break

11.30 – 12.30
David Keller, Oceanography, GEOMAR Kiel
The Potential and Risks of Negative Emissions: An Earth System Modelling Perspective

12.30 – 13:30
Clare Heyward, Philosophy, IASS Potsdam
An Integrationist Perspective on NETs

13.30 – 14.30
Lunch

14.30 – 15.30
Matthias Honegger, Climate Policy, IASS Potsdam
Exploring Implications of Negative Emissions Technologies for Sustainable Development

15.30 – 16.00
Closing Remarks
Volker Mosbrugger & Darrel Moellendorf

Veranstalter:
Lehrstuhl für Internationale Politische Theorie am Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen" in Kooperation mit dem Senckenberg Biodiversität und Klima Forschungszentrum sowie dem  ISOE - Institut für sozial-ökologische Forschung

Discusiones sobre la Filosofía del Derecho Penal

VI Jornadas Internacionales de Derecho Penal

22-23 de Augosto 2016

Sede Jockey - Auditorio Facultad de Jurisprudencia Carrera 6 # 15 – 18
Universidad del Rosario
Bogotá, Colombia

Más información: aquí...
Programa (pdf): aquí...

 

Programa

22 de Agosto 2016

Moderador: Dr. Ricardo Hernán Medina Rico

8:00 am.
Registro

9:00 am.
Palabras del Decano de la Facultad de Jurisprudencia, Dr. Juan Carlos Forero Ramírez.

10:00 am. – 11:15 am
Conferencia Inaugural “Carlos Lozano y Lozano”. Criminalización y Harm Principle en el Derecho Penal Angloamericano
Prof. Dr. Dr. hc. Andreas Von Hirsch
(Cambridge/Frankfurt)

11:15 am 11:30 am
Preguntas

11:30 -12:45
La libertad política como fundamento filosófico del Derecho Penal Democrático
Prof. Carlos Augusto Gálvez Bermúdez, LLM
(Frankfurt/Bogotá)

12:45 -1pm
Preguntas

1:00pm-2:30pm
Almuerzo libre

2:30pm – 3:45 pm.
La Relación Entre la Teoría de la Criminalización y el Error de Prohibición
Dr. Antonio Martins, LLM (Frankfurt)

3:45pm-4:00pm
Preguntas

4:00pm-5:00pm
Derecho Penal y Justicia Transicional
Dr. Juan Carlos Forero Ramírez

5:00pm-5:15pm
Preguntas

5:15pm-6:15pm
Teoría del Dolo en los Delitos de Cohecho y Tráfico de Influencias
Dr. Jaime Lombana Villalba

6:15pm-6:30pm
Preguntas

23 de Agosto

Moderadora: Dra. Juanita María Ospina Perdomo

8 am.
Registro

9 am – 10:15 am
Conferencia Principal “Parmenio Cárdenas”: Responsabilidad Penal y Derecho Penal Democrático con relación a la justicia transicional
Prof. Dr. Klaus Günther (Frankfurt)

10:15 am- 10:30 am
Preguntas

10:30-11:45am
El fundamento Constitucional del Derecho Penal
Prof. Dr. Carlos Augusto Gálvez Argote

11:45-12:00
Preguntas

12:00-12:45
Retos Legales de la Protección Penal al Orden Económico y Social
Dr. Francisco José Sintura Varela

12:45 pm-1:00pm
Preguntas

1:00pm-2:30pm
Almuerzo libre

2:30pm-3:30pm
La Evolución Histórica de la Teoría del Delito en Colombia
Dr. Francisco Bernate Ochoa

3:30pm – 3:45pm
Preguntas

3:45pm -4:30pm
Acuerdos de Paz y Corte Penal Internacional
Dr. Raúl Eduardo Sánchez Sánchez

4:30pm-4:45pm
Preguntas

4:45: 5:45pm
Mesa Redonda: ¿Por qué Castigar? Teorías de la Pena en Colombia
Participantes: Dr. Carlos Guillermo Castro Cuenca Dr. Wilson Alejandro Martínez Dr. Alfredo Rodríguez Montaña Dr. Héctor Olásolo
Moderador: Dr. Samuel Augusto Escobar Beltrán

5:45 pm-6:00pm
Entrega de certificados

6:00 pm
Evento de Cierre en homenaje al Ex Magistrado de la Corte Suprema de Justicia Dr. Edgar Lombana Trujillo (q.e.p.d)

 

  • Prof. Dr. Dr. h.c. Andreas von Hirsch
  • Klaus Günther, Carlos Augusto Gálvez, Juan Carlos Forero, Samuel Augusto Escobar
  • Carlos Augusto Gálvez
  • Carlos Gálvez Argote
  • Antonio Martins
  • Carlos Augusto Gálvez, Antonio Martins, Klaus Günther, Andreas von Hirsch

 


Organiza:
Universidad del Rosario, Facultad de Jurisprudencia y Formación Continua, Decano - Dr. Juan Carlos Forero. Director del área de Derecho Penal – Dr. Francisco José Sintura Varela Con el apoyo de: Forschungsstelle für Strafrechtstheorie und Strafrechtsethik, Universidad Goethe de Frankfurt a.m., Alemania Normative Orders, Exzellenzcluster, Universidad Goethe de Frankfurt a.m., Alemania

The Anxiety of Influence: Hannah Arendt and Judith Shklar

Martin-Buber-Vorlesung zur jüdischen Geistesgeschichte und Philosophie

11. Juni 2018, 18 Uhr c.t.

Prof. Seyla Benhabib (Eugene Meyer Professorin für Politische Wissenschaften und Philosophie an der Yale University)

Hörsaalzentrum HZ 6
Campus Westend
Goethe-Universität
Frankfurt am Main

Im Rahmen der jährlichen Martin-Buber-Vorlesung zur jüdischen Geistesgeschichte und Philosophie präsentieren herausragende internationale Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler neueste Forschungsergebnisse zur jüdischen Geistes- und Kulturgeschichte, zur jüdischen Religionsphilosophie sowie zu den Beziehungen des Judentums zu Christentum und Islam.

Video:

 

Bildergalerie:

  • Prof. Dr. Christian Wiese (Martin-Buber-Professur für Jüdische Religionsphilosophie und Geschäftsführender Direktor des Instituts für Religionsphilosophische Forschung der Goethe-Universität Frankfurt am Main)
  • Prof. Dr. Rainer Forst (Co-Sprecher des Exzellenzclusters "Die Herausbildung normativer Ordnungen" und Professor für Politische Theorie und Philosophie der Goethe-Universität Frankfurt am Main)
  • Prof. Dr. Rainer Forst (Co-Sprecher des Exzellenzclusters "Die Herausbildung normativer Ordnungen" und Professor für Politische Theorie und Philosophie der Goethe-Universität Frankfurt am Main)
  • Prof. Dr. Christian Wiese (Martin-Buber-Professur für Jüdische Religionsphilosophie und Geschäftsführender Direktor des Instituts für Religionsphilosophische Forschung der
  • Prof. Dr. Seyla Benhabib (Eugene Meyer-Professorin für Politische Wissenschaften und Philosophie an der Yale University und Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“)
  • Prof. Dr. Seyla Benhabib (Eugene Meyer-Professorin für Politische Wissenschaften und Philosophie an der Yale University und Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“)
  • Prof. Dr. Seyla Benhabib (Eugene Meyer-Professorin für Politische Wissenschaften und Philosophie an der Yale University und Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“)
  • Prof. Dr. Seyla Benhabib (Eugene Meyer-Professorin für Politische Wissenschaften und Philosophie an der Yale University und Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“)
  • Prof. Dr. Seyla Benhabib (Eugene Meyer-Professorin für Politische Wissenschaften und Philosophie an der Yale University und Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“)

Weitere Informationen: Hier...

Veranstalter:
Martin-Buber-Professur für Jüdische Religionsphilosophie in Kooperation mit dem Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen" und freundlicher Unterstützung des Vereins der Freunde und Förderer der Evangelischen Theologie in Frankfurt/Main e.V.

 

Deutschland und die Türkei – Erdogans Politik und die Konsequenzen

Konferenz

Freitag, 15. Juni 2018

Gebäude "Normative Ordnungen"
Raum EG.01
Campus Westend
Max-Horkheimer-Str.2
60323 Frankfurt am Main

Um Anmeldung wird gebeten: This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.

Programm (pdf): Hier...

Programm:

Begrüßung
10:00
Prof. Dr. Susanne Schröter, Direktorin des FFGI am Exzellenzcluster „Normative Ordnungen“
Rebecca Schmidt, Geschäftsführerin des Exzellenzclusters „Normative Ordnungen“

10:30
Staatsministerin Lucia Puttrich, Hessische Ministerin f. Bundes- u. Europaangelegenheiten
Das deutsch-türkische Verhältnis – erschwerte politische Bedingungen

Video:



11:15
Dr. Seyhan Bayraktar, Publizistin
Der Diskurs über den Völkermord an den Armeniern in der Türkei zwischen Nationalismus und Europäisierung


12:00
- Mittagspause -

12:45
Prof. Dr. Susanne Schröter, Direktorin des FFGI am EXNO, Universität Frankfurt
Ditib – Religionsgemeinschaft oder politisches Instrument Erdogans?

Video:



13:30
Dr. Kemal Bozay, Fachhochschule Dortmund
Nationalistische Dispositionen in der türkischen Politik und ihre Auswirkungen in Deutschland

Video:



14:15
- Kaffeepause -


14:45
Ali Ertan Toprak, Vorsitzender der Kurdischen Gemeinde in Deutschland
Lage der Kurden im Nahen Osten und in Deutschland

Video:



15:30
Prof. Dr. Mehmet Altan, Journalist u. Wirtschaftsprofessor, ehemals Universität Istanbul, (inhaftiert)
Sein Brief wird verlesen von Selver Erol, Menschenrechtaktivistin und Unterstützerin der demokratischen Kräfte in der Türkei
Nationalismus und Islamismus in der Türkei

Video:



16:00
- Kaffeepause -


16:30
Podiumsdiskussion: Türkische Konflikte auf deutschem Boden
Podiumsteilnehmer:
Dr. Lale Akgün, ehemaliges Mitglied des Deutschen Bundestags
Atila Karabörklü, Bundesvorsitzender der Türkischen Gemeinde in Deutschland (TGD)
Kemal Hür, freier Journalist

Video:



18:00
Verabschiedung

 

 

Veranstalter:
Forschungszentrum Globaler Islam am Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen" unter der Schirmherrschaft der Hessischen Ministerin für Bundes- u. Europaangelegenheiten

 

Aktuelle Perspektiven der Rechtsphilosophie

Workshop gemeinsam mit der ETH und der Universität Zürich

18. und 19. Juni 2018

Goethe-Universität Frankfurt
Gebäude "Normative Ordnungen" (Raum 5.01)
Max-Horkheimer-Str. 2

Um Anmeldung wird gebeten an: This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.
Programm (pdf): Hier...

Programm

Montag, 18. Juni 2018'

13:30
Begrüßung

13.45 - 14.45
« Verfassungswandel in der Einwanderungsgesellschaft »
Frederik von Harbou (Uni Gießen)

15.00 - 16:00
« Das Recht und die Angst vor dem Fremden: Überlegungen zur normativen (Tiefen-)Struktur rechtlicher Sicherheitsdiskurse »
Merlin Eichele (Uni Frankfurt)

16:15 - 17:15
« Solidargemeinschaft und Rechtsgemeinschaft: Ihr Verhältnis unter dem Aspekt des sozialen Friedens »
Kaj Späth (ETH Zürich)

17:30 - 18:30
« Implementation and accountability of State of Palestine under the international human rights treaties. A comparative study (Switzerland and Germany) »
Yaser Alawneh (Uni Zürich)

18:30
Abendessen

Dienstag, 19. Juni 2018

10:00 - 11:00
« Was ist ein Zeitregime? Eine Skizze im Anschluss an Norbert Elias und Michel Foucault »
Johann Szews (Uni Frankfurt)

11:15 - 12:15
« Human rights and the naturalistic turn: on emotions and legal rationality »
Youlo Wujohktsang (Uni Zürich)

12:30 - 13:30
« Quelles sont vos preuves? What is your evidence? Über einige semantische Verschiebungen im Begriff der ‘Evidenz’ — und was man daraus folgern könnte (oder sollte) »
Jérôme Léchot (ETH Zürich)

Veranstalter:
Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen" in Zusammenarbeit mit der ETH und der Universität Zürich

The Limits of Functional Critique: Prison Abolition and Critical Theory

Public Lecture

19th June 2018, 18 Uhr c.t.

Prof. Tommie Shelby (Professor of African and African American Studies and of Philosophy at Harvard University)

Goethe-Universität Frankfurt am Main
Campus Westend
Hörsaalzentrum HZ 3

Presented by:
Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen" in Zusammenarbeit mit der Leibniz Forschungsgruppe "Transnationale Gerechtigkeit"

"Die Welt ist alles, was der Ball ist." Philosophie und Fußball

Podiumsgespräch

13. Juni 2018, 19 Uhr c.t.

Gebäude „Normative Ordnungen“, 5.01
Max-Horkheimer-Str. 2
Campus Westend
Goethe-Universität

Anmeldung erbeten unter: This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.

Mit:
Rainer Forst (Professor für Politische Theorie und Philosophie, Exzellenzcluster „Die Herausbildung normativer Ordnungen“)
Dorothea Gädeke (Politische Philosophin, Leibniz-Forschungsgruppe „Transnationale Gerechtigkeit“)
Jürgen Kaube (Herausgeber der Frankfurter Allgemeinen Zeitung)
Thomas M. Schmidt (Professor für Religionsphilosophie, Exzellenzcluster „Die Herausbildung normativer Ordnungen“)
Martin Seel (Professor für Philosophie, Exzellenzcluster „Die Herausbildung normativer Ordnungen“)
Moderation: Bernd Frye (Pressereferent Exzellenzcluster „Die Herausbildung normativer Ordnungen“)

„Es gibt nur eines, was noch sinnloser ist als Fußballspielen: Das Nachdenken über Fußball“, meinte Martin Walser. „Die Welt ist zwar kein Fußball, aber im Fußball findet sich eine ganze Menge Welt“, sagte Ror Wolf und lässt ahnen, warum so viele Intellektuelle sich dann doch für ihn interessieren. Die feuilletonistische, anekdotische und akademische Beschäftigung mit dem Fußball scheint unvermindert anzuhalten. Vielleicht hat Klaus Theweleit ja recht, dass nach dem Wegfall der politischen Utopien unbeschäftigte theoretische Energien ihre Zuflucht beim Fußball gefunden hätten. Am Vorabend des WM-Auftakts fragt der Fußballtalk der Normativen Ordnungen nach dem besonderen Verhältnis vieler Intellektueller, namentlich der Podiumsgäste, zu diesem auch aus philosophischen Gründen bemerkenswerten Sport und dessen Parallelen zu Politik und Gesellschaft.

Bildergalerie:

  • Jürgen Kaube (Herausgeber der Frankfurter Allgemeinen Zeitung), Martin Seel (Professor für Philosophie, Exzellenzcluster „Die Herausbildung normativer Ordnungen“), Bernd Frye (Pressereferent Exzellenzcluster „Die Herausbildung normativer Ordnungen“), Dorothea Gädeke (Politische Philosophin, Leibniz-Forschungsgruppe „Transnationale Gerechtigkeit“), Thomas M. Schmidt (Professor für Religionsphilosophie, Exzellenzcluster „Die Herausbildung normativer Ordnungen“) und Rainer Forst (Professor für Politische Theorie und Philosophie, Exzellenzcluster „Die Herausbildung normativer Ordnungen“)
  • Thomas M. Schmidt (Professor für Religionsphilosophie, Exzellenzcluster „Die Herausbildung normativer Ordnungen“) und Rainer Forst (Professor für Politische Theorie und Philosophie, Exzellenzcluster „Die Herausbildung normativer Ordnungen“)
  • Bernd Frye (Pressereferent Exzellenzcluster „Die Herausbildung normativer Ordnungen“), Dorothea Gädeke (Politische Philosophin, Leibniz-Forschungsgruppe „Transnationale Gerechtigkeit“) und Thomas M. Schmidt (Professor für Religionsphilosophie, Exzellenzcluster „Die Herausbildung normativer Ordnungen“)
  • Jürgen Kaube (Herausgeber der Frankfurter Allgemeinen Zeitung) und Martin Seel (Professor für Philosophie, Exzellenzcluster „Die Herausbildung normativer Ordnungen“)
  • Martin Seel (Professor für Philosophie, Exzellenzcluster „Die Herausbildung normativer Ordnungen“) und Bernd Frye (Pressereferent Exzellenzcluster „Die Herausbildung normativer Ordnungen“)
  • Jürgen Kaube (Herausgeber der Frankfurter Allgemeinen Zeitung), Martin Seel (Professor für Philosophie, Exzellenzcluster „Die Herausbildung normativer Ordnungen“), Bernd Frye (Pressereferent Exzellenzcluster „Die Herausbildung normativer Ordnungen“), Dorothea Gädeke (Politische Philosophin, Leibniz-Forschungsgruppe „Transnationale Gerechtigkeit“), Thomas M. Schmidt (Professor für Religionsphilosophie, Exzellenzcluster „Die Herausbildung normativer Ordnungen“) und Rainer Forst (Professor für Politische Theorie und Philosophie, Exzellenzcluster „Die Herausbildung normativer Ordnungen“)
  • Bernd Frye (Pressereferent Exzellenzcluster „Die Herausbildung normativer Ordnungen“) und Dorothea Gädeke (Politische Philosophin, Leibniz-Forschungsgruppe „Transnationale Gerechtigkeit“)

Veranstalter:
Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen"

New Directions in The Philosophy of Hope

International Conference

21-22 June, 2018

Goethe University, Campus Westend
Normative Orders, Room 5.01

Schedule (pdf): Click here...

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Schedule

Thursday, 21st June 2018

09.30-10.00
Coffee and Registration

10.00-11.15
Andrew Chignell (Princeton): The Focus Account of Hope

11.15-11.30
Break

11.30-12.45
Claudia Blöser (Frankfurt): Is Hope a Simple State?

12.45-14.00
Lunch

14.00-15.15
Katie Stockdale (Sam Houston State): The Collective Hope of Solidarity

15.15-15.30
Break

15.30-16.45
Jakob Huber (Frankfurt): Hope as a Democratic Practice

16.45-17.00
Break

17.00-18.15
Sarah Stitzlein (Cincinnati): Political Implications of Hope on Democracy

18.15
Drinks and Dinner

Friday, 22nd June 2018

10.00-11.15
Nicole Hassoun (Binghamton): Hope and the Virtue of Creative Resolve

11.15-11.30
Break

11.30-12.45
Michael Milona (Auburn): ‘Getting Your Priorities Straight’: An Essay on the Virtue of Hope

12.45-14.00
Lunch

14.00-15.15
Chris Bobier (UC Irvine): Early Modern and Present-Day Hope

15.15-15.30
Break

15.30-16.45
Darrel Moellendorf (Frankfurt): Hope and Reasons

16.45-17.00
Break

17.00-18.15
Luc Bovens (UNC Chapel Hill): A Puzzle of Faith and Hope

 

Presented by:
The conference is jointly organized by the Lehrstuhl für Internationale Politische Theorie, Cluster of Excellence “Normative Orders”, and the Department of Philosophy at Goethe University Frankfurt

Kritik der Ontologie des Immaterialgüterrechts

12. Juli 2018, 12.30 Uhr

Gebäude "Normative Ordnungen" auf dem Campus Westend
Lounge, 5. OG

Prof. Dr. Alexander Peukert (Professor für Bürgerliches Recht und Wirtschaftsrecht an der Goethe-Universität Frankfurt am Main und Principal Investigator des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“)

Mohr Siebeck 2018

Das »geistige Eigentum« basiert auf einer spezifischen Vorstellung von Wirklichkeit. Demnach existieren immaterielle Güter wie Werke, Erfindungen und Designs, die von ihren Verkörperungen in Büchern, Erzeugnissen usw. strikt zu unterscheiden sind. Alexander Peukert unterzieht dieses Wirklichkeitsverständnis einer rechtsrealistischen Kritik. Er erläutert zunächst, dass das herrschende Paradigma des abstrakten Immaterialguts ontologisch unplausibel ist. Denn die Existenz eines vermeintlich abstrakten Werkes, einer Erfindung usw. hängt von der Existenz mindestens einer ihrer »Verkörperungen« ab. Auch die Rechtsgeschichte spricht gegen die Annahme, dass die Wirklichkeit des IP-Rechts eine gegebene äußere Tatsache wie z.B. ein Stück Land darstellt, auf die das Recht zwangsläufig trifft. Das Reden und Denken in Kategorien abstrakter Immaterialgüter bildete sich nämlich überhaupt erst im 18. Jahrhundert heraus. Schließlich verfügt die herrschende Vorstellung über nur geringe juristische Erklärungskraft, da sie zahlreiche Besonderheiten der IP-Rechte im Vergleich zum Sacheigentum nicht verständlich machen kann. Insgesamt zeigt sich, dass das abstrakte Immaterialgut eine sprachliche Konstruktion ist, deren alleiniger Zweck darin besteht, ein Eigentumsobjekt zu fingieren. Wir reden und denken, als ob es eigentumsfähige Immaterialgüter gibt, damit die Eigentumsform zum Einsatz kommen kann. Realitätsnäher und damit regelungsadäquater ist eine handlungs- und artefaktbasierte IP-Theorie, die das Urheberrecht und die gewerblichen Schutzrechte als ausschließliche Rechte zur Herstellung und sonstigen Nutzung von Artefakten begreift, die einem »Master-Artefakt« ausreichend ähnlich sind.

Weitere Informationen zur Veranstaltungsreihe: Hier...

Weitere Informationen zum Buch: Hier...

Bildergalerie:

  • Rebecca Caroline Schmidt, Geschäftsführerin des Exzellenzclusters "Die Herausbildung normativer Ordnungen"
  • Prof. Dr. Alexander Peukert, Principal Investigator des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“ und Professor für Bürgerliches Recht und Wirtschaftsrecht an der Goethe-Universität Frankfurt am Main
  • Prof. Dr. Alexander Peukert, Principal Investigator des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“ und Professor für Bürgerliches Recht und Wirtschaftsrecht an der Goethe-Universität Frankfurt am Main
  • Prof. Dr. Alexander Peukert, Principal Investigator des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“ und Professor für Bürgerliches Recht und Wirtschaftsrecht an der Goethe-Universität Frankfurt am Main
  • Prof. Dr. Vinzenz Hediger, Principal Investigator des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“ und Professor für Filmwissenschaft an der Goethe-Universität Frankfurt am Main
  • Prof. Dr. Alexander Peukert, Principal Investigator des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“ und Professor für Bürgerliches Recht und Wirtschaftsrecht an der Goethe-Universität Frankfurt am Main
  • Prof. Dr. Vinzenz Hediger, Principal Investigator des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“ und Professor für Filmwissenschaft an der Goethe-Universität Frankfurt am Main
  • Prof. Dr. Alexander Peukert, Principal Investigator des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“ und Professor für Bürgerliches Recht und Wirtschaftsrecht an der Goethe-Universität Frankfurt am Main

Veranstalter:
Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen"

De-centring IR: the Politics of Failed States

Masterclass for Postgraduate Students in International Relations

3 July 2018

Dr. Heloise Weber (Senior Lecturer in International Relations and Development, School of Political Science and International Studies, Faculty of Humanities and Social Sciences, The University of Queensland, Australia, Fellow of the Cluster of Excellence "The Formation of Normative Orders")

Campus Westend
Seminarhaus - SH 0.106
Max-Horkheimer-Str. 4
60323 Frankfurt

Registration required: This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.

Schedule

Session 1) De-centring IR/Rethinking the International

10:00-12:30

The morning session seeks to adress the social and political implications of de-centering IR: what does it mean to think about world politics through substantive, historically grounded transnational social and political relations; and, in turn, what does this mean for locating (and accounting for) the international in this frame?

Literature:
*Mitchell, Timothy (2002) ‘The Object of Development’. Rule of Experts- Egypt, Techno-Politic, Modernity. Berkley: University of California Press. pp. pp. 209-243 (plus notes pp. 350-360).
*Weber, Heloise (2007) ‘A Political Analysis of the Formal Comparative Method: Historicizing the Globalization and Development Debate’. Globalizations, 4(4): 559-572.
*Seth, Sanjay (2009) ‘Historical Sociology and Postcolonial Theory: Two Strategies for Challenging Eurocentrism’, International Political Sociology, 3(3), pp 334-338
Walker, R.B.J. 2002. ‘International/Inequality’, International Studies Review, 4(2): 7-24.
McMichael, Philip. 1990. ‘Incorporating Comparison within a World-Historical Perspective: An Alternative Comparative Method’, American Sociological Review, 55(3): 385-397.

Session 2) Politics of Failed States: Critical Reflections on Security and Development

14:00- 16:30

The afternoon session analyses the discourse of ‘Failed States’ as a political discourse. Our objective will be to identify underlying assumptions of the discourse as well as the institutional frameworks through which such assumptions are operationalised through policy. We will then critically interrogate the assumptions and extrapolate normative premises and consider how they align with the constitution of the ‘international’ as an ordering principle, and with what implications. Critical perspectives will include deconstruction of the ‘Failed States’ Index as well as Postcolonial analysis that offer historically grounded insights on the contemporary experiences of insecurity, violence and deprivation. These critical perspectivesreframe the dominant explanations of the sources of insecurity and violence, thus challenging the normative foundations upon which conventional analysis rests.

Literature:
*Shilliam, Robbie (2008) “What the Haitian Revolution might tell us about Development, Security, and the Politics of Race.” Comparative Studies in Society and History. 50(3): 778-808.
*Grovogui, Siba N (2002) “Regimes of Sovereignty: International Morality and the African Condition.” European Journal of International Relations. 8(3): 315-38.
*Bhuta, Nehal (2012) ‘Measuring Stateness, Ranking Political Orders: Indexes of State Fragility and State Failure’. European University Institute Working Papers – Law 2012/32. Available at (accessed 31 July 2016). http://cadmus.eui.eu/bitstream/handle/1814/24677/LAW_2012_32_Bhuta_MeasuringStateness.pdf?sequence=1&isAllowed=y
*Hill, Jonathan (2005) ‘Beyond the Other? A postcolonial critique of the failed thesis’. African Identities. 3:2: pp. 139-54.
Clapham, Chris (1998) ‘Degree of Statehood’, Review of International Studies, 24(2): 143-157.

The master–class is part of the seminar:
De-centring IR: Towards the Critique of Global Development and Political Ecology.
2 - 6 July 2018, at Goethe University. For further information: Click here...

Presented by:
Institut für Vergleichende Politikwissenschaft und Internationale Beziehungen und Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen"

Political Ecology and World Politics – Masterclass

Masterclass for Postgraduate Students in International Relations

5 and 6 July 2018

with Dr. Martin Weber (Senior Lecturer in International Relations, School of Political Science and International Studies, POLSIS, Faculty of Social and Behavioural Sciences, The University of Queensland, Australia, Fellow of the Cluster of Excellence "The Formation of Normative Orders")

Campus Westend
Seminarpavillon Westend - SP 1.04; Seminarhaus - SH 4.108

Registration required: This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.

Schedule

Session 1) Political Ecology
5 July 2018, 09:30-12:00, Seminarpavillon Westend - SP 1.04

Against the backdrop of the ‘connected histories’ frame, we reconstruct and discuss the field of Political Ecology. Established mainly through the lenses of human geography, Political Ecology has become established as an approach that is a) ethnographic, with a strong link on the ‘local’; b) critical, with a focus on epistemological problems and the ‘knowledge-authority’ constellation; c) transdisciplinary, with a wide range of theoretical and methodological inventories. We explores these through exemplary texts, and work towards the question of what conceptions of politics is brought into play in them.

Literature:
*Blaikie, Piers (1999) ‘A Review of Political Ecology:  Issues, Epistemology and Analytical Narratives’. Zeitschrift fuer Wirtschaftsgeograpie 43 (3-4). 131-147.
*Forsyth, Tim (2003) Critical Political Ecology: The Politics of Environmental Science. London: Routledge. Chapters 1 and 2.
*Walker, P. A. (2005) “Political Ecology: Where is the Ecology?” Progress in Human Geography 29:1; 73-82.
Simon, D. (2008) “Political ecology and development: Intersections, explorations and challenges arising from the work of Piers Blaikie”. Geoforum 39. 698-707.
Rocheleau, Dianne E. (2008) “Political Ecology in the key of policy: From chains of explanation to webs of relations”. Geoforum 39. 716-727.

Session 2) Towards a Critique of Political Ecology: World Politics?
6 July 2018, 14:30-17:00, Seminarhaus - SH 4.108

We continue the discussions over Political Ecology by reconnecting more explicitly with the ‘connected histories’ frame, and the preliminary problematization of logics of ‘international’ thought.
The limitations of Political Ecology are rendered especially clearly in the context of political formations, which IR ought to be able to provide complementary analytics for. We tease out the limits of both, using some examples, including drawn from the context of Madagascar.

Literature:
*Hobden, S. & Cudworth, E. (2011) Posthuman International Relations: Complexity, Ecologism, and Global Politics. London: Zed Books. Chapters 1 and 2.
*Duffy, Rosaleen (2006) ‘Non-governmental Organisations and Governance States: The Impact of Transnational Environmental Management Networks in Madagascar’. Environmental Politics 15(5): 731-49.
*Graeber, David (2007). ‘Provisional Autonomous Zone: or, The Ghost State in Madagascar.’ in Graeber D. Possibilities: Essays on Hierarchy, Rebellion and Desire. Oakland, CA: AK Press.
Paulson, Susan, Gezon, Lisa L. and Watts, Michael (2003). ‘Locating the Political in Political Ecology: An Introduction.’ Human Organization 62:3; 205-17.
Princen, Thomas (2010) Treading Softly: Paths to Ecological Order. Cambridge MA: MIT Press.

The master–class is part of the seminar:
De-centring IR: Towards the Critique of Global Development and Political Ecology. For further information: Click here...

Presented by:
Institut für Vergleichende Politikwissenschaft und Internationale Beziehungen und Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen"

The Transnationalization of Rule and Resistance

Workshop

7 and 8 June 2018

Goethe-Universität Frankfurt
Gebäude "Normative Ordnungen" (Raum 5.01)
Max-Horkheimer-Str. 2

Program (pdf): Click here...

Program

June 7:

09.00-11.30:
Welcome and Introduction (Framework Paper)

10.30-11.00:
Coffee Break

11.00-13.00:
Contestation I
Susan Park (Sydney)
“Contesting International Development by Advocating for Citizen Driven Accountability for the Multilateral Development Banks”
Discussant: Felix Anderl/Regina Hack (Frankfurt)

Ben Kamis & Martin Schmetz (Frankfurt)
“The last Refuge of the Scoundrel: Comparing Ecuadorian and Russian Harbouring of Whistleblowers in Light of International Civil Disobedience”
Discussant: Anna Fünfgeld (Hamburg)

13.00-14.00:
Lunch Break

14.00-16.00:
Contestation II
Anna Fünfgeld (Hamburg)
“Security, Justice, and Oligarchy: Struggles over Hegemony in Indonesia’s Energy Politics”
Discussant: Susan Park (Sydney)

Felix Anderl, Nicole Deitelhoff, Regina Hack (Frankfurt)
“Divide and Rule? Contestation and Legitimation of the WTO”
Discussant: Ben Kamis/Martin Schmetz (Frankfurt)

16.00-16.30:
Coffee Break

16.30-18.30:
Escalation I
Martha Crenshaw (Stanford)
“The Intersection of Rule and Resistance: Interactions among jihadist groups facing government pressure”
Discussant: Christopher Daase (Frankfurt)

Lesley Wood (Toronto) - via skype
“Repression, Solidarity and Transnational Escalation”
Discussant: Holger Marcks (Frankfurt)

19.00:
Dinner

June 8

10.00-12.00:
Escalation II
Christopher Daase, Janusz Biene, Daniel Kaiser, Holger Marcks (Frankfurt)
“Escalation through Cooperation How Transnational Relations Affect Violent Dissidence”
Discussant: Hank Johnston (San Diego)

Hank Johnston (San Diego)
“The Dialectics of Resistance and Rule in High-Capacity Authoritarian States”
Discussant: Martha Crenshaw (Stanford)

12.00-13.00:
Lunch Break

13.00-15.00:
Exit I
Philip Wallmeier/Maik Fielitz (Frankfurt)
“Withdrawal as Radicalization. Making Sense of the 1960s Communes”
Discussant: Ferdinand Stenglein (Münster)

Rina Ramdev (New Delhi)
“Arundhati Roy and the Framing of a ‘Radicalized’ Dissent”
Discussant: Victor Kempf (Frankfurt)

15.00-15.30:
Coffee Break

15.30-17.30:
Exit II
Ferdinand Stenglein (Münster)
“Deserting with Ourselves: The Radical Pedagogy of the Commune”
Discussant: Philip Wallmeier/Maik Fielitz (Frankfurt)

Victor Kempf (Frankfurt)
“Exodus from the Political. Workerist Conceptions of Radical Resistance”
Discussant: Rina Ramdev (New Delhi)

18.30:
Farewell Dinner

Presented by:
Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen"

Namibian-German Relations and Normative Challenges: Beyond the Constrictions of International Development and International Relations?

Fellow colloquium

Thursday, 28 June 2018, 11am

Forschungskolleg Humanwissenschaften
Am Wingertsberg 4
61348 Bad Homburg

Registration required: Beate Sutterlüty (This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.)

Heloise Weber and Martin Weber (University of Queensland)

Dr. Heloise Weber is a Senior Lecturer in International Relations and Development at the University of Queensland. She also has served on the International Studies Association (ISA) Governing Council as Chair of Global Development Studies Section. At present she is, on the invitation of Gunther Hellmann (Professor of Political Science, Goethe University) and the Cluster of Excellence »The Formation of Normative Orders«, a Fellow at the Forschungskolleg Humanwissenschaften. She is working on »Human Rights and Global Development«.
Dr. Martin Weber is a Senior Lecturer in International Relations and Development at the University of Queensland. He also was a member of the Global Development Section (GDS) Committee for Constituting The »Edward Said Award« for Best Graduate Paper. At present he is, on the invitation of Gunther Hellmann (Professor of Political Science, Goethe University) and the Cluster of Excellence »The Formation of Normative Orders«. a Fellow at the Forschungskolleg Humanwissenschaften. She is working on »Human Rights and Global Development«.

For further information: click here...

Presented by:
Forschungskolleg Humanwissenschaften of Goethe-University and Cluster of Excellence "THe Formation of Normative Orders"

Helfen zwischen Solidarität und Wohltätigkeit

Workshop innerhalb der Postdoctoral Dialogue Series „Norms, Plurality and Critique“

29. Juni 2018

Exzellenzcluster „Die Herausbildung normative Ordnungen“
Max-Horkheimer-Str. 2
60323 Frankfurt am Main
Raum 5.02

Organisation: Dr. Greta Wagner (Postdoktorandin des Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen")

Um Anmeldung wird gebeten: This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.

Programm

13:00 - 13:30        
Begrüßung und Vorstellungsrunde

13:30 - 14:30         
Prof. Dr. Frank Adloff (Hamburg)
„Homo donator: Geben zwischen Hierarchie und Solidarität“

15 Minuten Pause

14:45 – 15:45     
Dr. Greta Wagner (Frankfurt)
„Geflüchteten Helfen im ländlichen Raum. Solidarität oder Wohltätigkeit?“

15:45 – 16:45     
Dr. Jochen Kleres (Berlin)
„Gefühle in der ‚Flüchtlingskrise‘. Emotionen und zivilgesellschaftliches Handeln“

30 Minuten Pause

17:15 – 18:15         
Dr. Christine Unrau (Duisburg)
„Bewegte Beweger. Gefühlserziehung in der Flüchtlingskrise“

18:15 – 19:15    
Dr. Friedericke Hardering (Frankfurt)
„Solidarität und gesellschaftliche Beitragsorientierung in der Arbeit. Befunde aus helfenden Berufen“

Weitere Informationen zur Postdoctoral Dialogue Series "Norms, Plurality and Critique": Hier...

Veranstalter:
Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen"

German-Iranian Workshop: Resource-Based Perspectives on the Good Life (Buen Vivir) in the Humanities

25 - 29 June 2018

Goethe University, Frankfurt, Germany
Max-Horkheimer-Straße 2, 60323 Frankfurt Main

Program (pdf): Click here...

Program

Monday, 25. June 2018

9:00 am – 10:30 am
Welcoming Remarks
Prof. Dr. Roland Hardenberg, Chair Department of Social and Cultural Anthropology / Director of the Frobenius Institute, Goethe University Frankfurt (GU)
Asst. Prof. Dr. Azra Ghandeharion, Ferdowsi University of Mashhad (FUM)
Asst. Prof. Dr. Masoud Kianpour, University of Isfahan (UI)

11:00 am – 12:30 pm
Introduction: The Resource Perspective, New Impulses for Research in the Humanities and Social Sciences in Iran and Germany
Chair: Prof. Dr. Roland Hardenberg
Katharina Müller MA, University of Tübingen (UT)
Asst. Prof. Dr. Masoud Kianpour (UI)
Asst. Prof. Dr. Azra Ghandharion (FUM)

2:00 pm – 5:30 pm
Exploring Current Projects and Possible Fields of Cooperation I

Working group I “Culture and Identity”
Chairs: Asst. Prof. Dr. Azra Ghandeharion, PD Dr. Sophie Roche
- When “The Conference of the Birds” Travels Between Iran and the West: The Space of Translation and Resource Creation in the Pursuit of Good Life, Fatemeh Sarvghadi (FUM)
- Moral Identity as a Resource Culture for the Good Life For Adolescents, Sara Madanian (UI)
- Reading Fiction and the Pursuit of the Good Life. Persian Literature as a Methodological Resource for Anthropology, Stella Dietrich (GU)

Working group II “Innovation and (Dis)Empowerment”
Chairs: Asst. Prof. Dr. Azam Naghavi, Dr. des Baktygul Tulebaeva
- Telegram-based Qard-al-Hasanah Fund as a Resource of Good Life: A Field Research in Iran, Masoud Fattahzadeh (FUM)
- Disability and Empowerment: The Role of Science and Technology, Azam Naghavi (UI)
- Spotify’s Corporate Structure and the Cultivation of Good Life: A Resource-Based Approach to Analyzing the Innovative Capacity of Start-Ups, Jakob Famulok (GU)

Working group III “Moralities and Ethics”
Chairs: Asst. Prof. Dr. Ahmadreza Asgharpourmasouleh, Dr. Shahnaz R. Nadjmabadi
- We are also Civil Society: Public Morality and Resources in Indonesian  Muslim Conservative Communities, Ario Seto (GU)
- Landscapes of the Soul: Spirituality as a Resource to the Good Life, Nastaran Ameli Sadat (UI)
- Contemporary Reception of Rumi in the West as a Space for Pluralism and the Promotion of the Good Life, Fatemeh Khajavian (FUM)

Working group IV “Regimens and their Subjects”
Chairs: Asst. Prof. Dr. Masoud Kianpour, Katharina Müller MA
- A Qualitative Study of an Informal Telegram-based Charity in Mashhad, Atiye Sadeghi (FUM)
- Body Management as Resource Culture to Achieve the Good Life, Masoud Kianpour (UI)
- Resource-based Perspectives on Good Life and Wellbeing in a German Refugee Camp, Anne Grothe (GU)

7:00 pm – 8:00 pm
Reception
Welcoming remarks by Prof. Dr. Susanne Schröter, Director of the Frankfurt Research Center on Global Islam (FFGI)

Tuesday, 26. June 2018

9:00 am – 10:30 am
Reports From Working Groups: Formulating Shared Research Themes and Fields of Exchange and Collaboration
Chair: Asst. Prof. Dr. Azra Ghandharion

10:30 am – 11:00 am
Coffee break

11:00 am – 4:00 pm
Exploring Current Projects and Possible Fields of Cooperation II

Working group I “Culture and Identity”
Chairs: Asst. Prof. Dr. Azra Ghandeharion, PD Dr. Sophie Roche
- Qualitative Study of Cultural Wealth as Resource for the Pursuit of the Good Life Among Afghan Students and University Graduates Residing in Isfahan, Sahar Faeghi (UI)
- Going for a future? Migration as an Ambivalent Resource for Iranian Afghans in their Pursuit of the Good Life, Anna Degenhart (UT)

Working group II “Innovation and (Dis)Empowerment”
Chairs: Asst. Prof. Dr. Azam Naghavi; Dr. des Baktygul Tulebaeva
- “Nature Schools” (madresseh-ye tabiat) as a Resource for Children’s Good Life: An Ethnographic Study in Isfahan City, Behjat Hajian (UI)
- In Search of a Good Life. Resources and Agency Among Involuntarily Returned Migrants in Bamako, Mali, Katharina Forster (GU)

Working group III “Moralities and Ethics”
Chairs: Asst. Prof. Dr. Ahmadreza Asgharpourmasouleh, Dr. Shahnaz R. Nadjmabadi
- Living Well While ‘Doing Good’ and the Resources It Takes: Perspectives From Local NGO-Actors in Burkina Faso, Kathrin Knodel (GU)
- Aberu as an Intangible Resource Culture, Ehsan Aqababaee (UI)

Working group IV “Regimens and their Subjects”
Chairs: Asst. Prof. Dr. Masoud Kianpour, Katharina Müller MA
- Psychological Resources for the Transition From School to Work Environment, Shiva Sharifi (UI)
- Tribal Land Rights and the Governmentalization of Indigenous Life and Resources in Northern Philippines, Macario Lacbawan (GU)

4:00 pm – 5:30 pm
Reports From Working Groups: Formulating Shared Research Themes and Fields of Exchange and Collaboration
Chair: Dr. Shahnaz R. Nadjmabadi

6:00 pm – 7:30 pm
Cultural program

Wednesday, 27. June 2018

9:00 am – 1:30 pm
Bridging the Research / Practice Divide in Frankfurt: The Creation Resources for Urban Well-Being

Excursions
- Science and the Shaping of the Multicultural City, KIZ im Gallus / Mehrgenerationenhaus
- Frankfurt Social Impact Lab as Space of Practice between Municipal Institutions and Charitable Organizations

2:30 pm – 4:00 pm
Thinking Innovative Articulations of Research and Practice
Working groups I and II meet to discuss results of excursions

4:00 pm – 5:30 pm
Reports From Working Groups: Fields of Practice as Resource for the Buen Vivir of Science?
Chair: Asst. Prof. Azam Naghavi

6:00 pm
Cultural Program

Thursday, 28. June 2018

9:00 am – 12:30 pm
Exploring Resources for the Academic Good Life at Goethe University: A Baseline for Discussion
Chair: PD Dr. Sophie Roche

- Working group I, Office of Quality Management in Teaching
- Working group II, Goethe Research Academy for Early Career Researchers (GRADE)
- Working group III, Equal Opportunity Office
- Working group IV, Office of Strategic Development: Third Mission

2:00 pm – 5:30 pm
Excursions
Academic Life in Practice: Exploring Seminars, Student Groups, etc. at Goethe University Frankfurt

6:00 pm – 7:00 pm
Resources for Academic Good Life: A Wrap-Up Discussion at the Goethe University Summer Garden

Friday, 29. June 2018

9:00 am – 10:30 am
Assessing Teaching, Resources for Points of Future Collaboration in Research
Teaching, Mentoring, and Career Development
-Working group I
Chairs: Prof. Dr. Roland Hardenberg, Asst. Prof. Dr. Masoud Kianpour
- Working group II
Chairs: Asst. Prof. Dr. Azra Ghandeharion, PD Dr. Sophie Roche

11:00 am – 12:30 pm
Reports From the Working Groups: Where Do We Go From Here?
Setting Out Joint Activities in the Medium and Long Term
Chairs: Asst. Prof. Dr. Azra Ghandeharion, Prof. Dr. Roland Hardenberg

2:00 pm – 4:00 pm
Formulating the Collaborative Agenda for Isfahan and Beyond
Chairs: Asst. Prof. Dr. Masoud Kianpour, Dr. des. Katja Rieck

4:00 pm
Cultural Program

Presented by:
Institut für Ethnologie der Goethe-Universität Frankfurt am Main, Frobenius Institut für kulturanthropologische Forschung, Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen" und weitere Partner.

Hélio Oiticica Super-8 Film Works

Tropical Underground. Revolutionen von Anthropologie und Kino

Freitag, 22. Juni 2018, 20 Uhr
Super-8 Film Works präsentiert von Irene Small (Princeton) und César Oiticica Filho (Rio de Janeiro)

Samstag, 23. Juni 2018, 12-18 Uhr
Super-8 Film Works – Laufende Präsentation

saasfee*pavillon
Bleichstrasse 64
60313 Frankfurt am Main

Hélio Oiticica ist einer der bedeutendsten Künstler des 20. Jahrhunderts. Seine Installation „Tropicália“ von 1967 gab den Anstoß für die gleichnamige Gegenkultur-Bewegung im Brasilien der späten 1960er und 1970er Jahre und bildet einen wichtigen Bezugspunkt für die zeitgenössische Installations- und Performance-Kunst. In den 1970er Jahren arbeitete Oiticica vermehrt mit Super-8-Film und schuf einen bedeutsamen Werkbestand in diesem prekären Filmformat.
Am Freitag, 22. Juni, wird ein Programm mit Oiticicas selten vorgeführten Arbeiten mit einer Einführung der Kunsthistorikerin Irene Small (Princeton) und von César Oiticica Filho (Rio de Janeiro) zu sehen sein. Am Samstag, 23. Juni, sind die Filme in kontinuerlicher Projektion als Installation zu sehen.
Aus konservatorischen Gründen müssen die Filme in digitalem Format gezeigt werden.

Weitere Informationen auf der Website www.tropical-underground.de: Hier...

Veranstalter:
Die Veranstaltung ist Teil der Campus-Reihe „Tropical Underground“ und wird vom Institut für Theater-, Film- und Medienwissenschaft der Goethe-Universität Frankfurt mit dem Exzellenzcluster „Die Herausbildung normativer Ordnungen“ organisiert.

Friedensgutachten 2018

25. Juni 2018, 12.30 Uhr

Gebäude "Normative Ordnungen" auf dem Campus Westend
Lounge, 5. OG

Prof. Dr. Christopher Daase (Professor für Internationale Organisationen der Goethe-Universität Frankfurt am Main, Principal Investigator des Exzellenzclusters "Die Herausbildung normativer Ordnungen" und stellvertretendes geschäftsführendes Vorstandsmitglied des Leibniz-Institut Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung (HSFK))

LIT Verlag 2018

Seit 1987 analysiert das Friedensgutachten aktuelle Gewaltkonflikte, zeigt Trends der internationalen Außen-, Sicherheits- und Entwicklungspolitik auf und trifft Empfehlungen für die Politik. In diesem Jahr erscheint das Friedensgutachten in neuer Gestaltung und Konzeption mit einer neuen thematisch gegliederten Kapitelstruktur: „Bewaffnete Konflikte“, „Nachhaltiger Frieden“, „Rüstungsdynamiken“, „Institutionelle Friedenssicherung“ und „Transnationale Sicherheitsrisiken". Sie werden künftig jährlich überprüft und aktualisiert. Im Kapitel „Fokus“ wird ein Thema des aktuellen Konfliktgeschehens tiefergehend beleuchtet, in diesem Jahr der Nahe und Mittlere Osten.

Weitere Informationen zur Veranstaltungsreihe: Hier...

Weitere Informationen zum Friedensgutachten: Hier...

Bildergalerie:

  • Rebecca Caroline Schmidt, Geschäftsführerin des Exzellenzclusters "Die Herausbildung normativer Ordnungen"
  • Prof. Dr. Christopher Daase, Professor für Internationale Organisationen der Goethe-Universität Frankfurt am Main, Principal Investigator des Exzellenzclusters "Die Herausbildung normativer Ordnungen" und stellvertretendes geschäftsführendes Vorstandsmitglied des Leibniz-Institut Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung (HSFK)
  • Prof. Dr. Christopher Daase, Professor für Internationale Organisationen der Goethe-Universität Frankfurt am Main, Principal Investigator des Exzellenzclusters "Die Herausbildung normativer Ordnungen" und stellvertretendes geschäftsführendes Vorstandsmitglied des Leibniz-Institut Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung (HSFK)

Veranstalter:
Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen"

Professor für Internationale Organisationen der Goethe-Universität Frankfurt am Main, Principal Investigator des Exzellenzclusters "Die Herausbildung normativer Ordnungen" und stellvertretendes geschäftsführendes Vorstandsmitglied des Leibniz-Institut Hessische Stiftung Friedens- und Konflicktforschug (HSFK))

Open Access für die Rechtswissenschaft - Pflicht oder Privatsache?

D/A/CH-Konferenz

18. und 19. Oktober 2018

Gebäude „Normative Ordnungen“, EG 01 + EG 02
Max-Horkheimer-Str. 2
Campus Westend
Goethe-Universität

Um Anmeldung (oder Rückfragen) wird gebeten an This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.
Programm (pdf): Hier...
Weitere Informationen: Hier...

Ausrichter: Prof. Dr. Daniel Hürlimann (Assistenz­professor für Wirtschafts­recht (Schwerpunkt Informations­recht), Universität St. Gallen, und Rechtsanwalt (Schweiz)), Prof. Dr. Alexander Peukert (Professor für Bürgerliches Recht und Wirtschaftsrecht (Schwerpunkt Immaterial­güterrecht), Goethe-Universität Frankfurt/M. und Principal Investigator des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“) und Dr. Dr. Hanjo Hamann (Senior Research Fellow, Max-Planck-Institut zur Erforschung von Gemeinschafts­gütern (Bonn), Wikimedia-Fellow Freies Wissen 2016/17)


Programm

Donnerstag, 18. Oktober 2018

14:00 Uhr
Anmeldung und Begrüßung

14:30 Uhr
Grußwort des Exzellenzclusters Normative Orders
Alexander Peukert, Goethe-Universität Frankfurt/M.

14:45 Uhr
Impulsreferat: „Recht und Open Access – was soll das?“
Hanjo Hamann & Daniel Hürlimann

15:30 Uhr
Keynote-Vortrag
Maximilian Herberger, Universität des Saarlandes

Video:

 

16:45 Uhr
Kaffeepause

17:15 Uhr
Interaktives Forum „Perspektiven auf Open Access im Recht: Bibliotheken, Verlage, Wissenschaft, Rechtspraxis“

18:45 Uhr
Abendessen im Foyer mit Dinner Talk
Eric Steinhauer, Universitätsbibliothek Hagen
anschließend offener Ausklang an der Bar

Freitag, 19. Oktober 2018

09:00 Uhr
Open Access in der Rechtswissenschaft: Beispiele und Best Practices

09:00 Uhr
Einführung und Überblick
Hanjo Hamann, Max-Planck-Institut Gemeinschaftsgüter Bonn

09:20 Uhr
Ordnung der Wissenschaft (OdW), www.ordnungderwissenschaft.de
Manfred Löwisch, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg

09:40 Uhr
Journal of Intellectual Property, Information Technology and Electronic Commerce Law (JIPITEC), www.jipitec.eu
Gerald Spindler, Georg-August-Universität Göttingen

10:00 Uhr
German Law Journal (GLJ), www.germanlawjournal.com
Matthias Goldmann, Goethe-Universität Frankfurt/M.

10:20 Uhr
Austrian Law Journal (ALJ), www.austrian-law-journal.at
Elisabeth Staudegger, Karl-Franzens-Universität Graz

10:40 Uhr
sui generis (Zeitschrift und Schriftenreihe)
Daniel Hürlimann, Universität St. Gallen

11:00 Uhr
Kaffeepause

11:30 Uhr
Paneldiskussion: Die Perspektive der Verlage
Moderation: Alexander Peukert

Nomos Verlagsgesellschaft (Baden-Baden), www.nomos.de
Johannes Rux, Programmleiter Rechtswissenschaft

de Gruyter (Berlin), www.degruyter.com
Jan Schmidt, Editorial Director Legal

Carl Grossmann Verlag (Berlin/Bern), www.carlgrossmann.com
Alexander Grossmann, Professor für Verlagsmanagement, Leipzig

13:00 Uhr
Mittagessen

14:30 Uhr
Perspektiven aus der akademischen Infrastruktur

14:30 Uhr
Einführung und Überblick
Ivo Vogel, Staatsbibliothek zu Berlin

14:40 Uhr
Fachinformationsdienst (FID) für internationale und interdisziplinäre Rechtsforschung, www.vifa-recht.de
Christian Mathieu, Fachreferent am FID

15:00 Uhr
Max Planck Digital Library (MPDL), mpdl.mpg.de
Ralf Schimmer, Bereichsleiter MPDL Information

15:20 Uhr
Universitätsbibliothek Hagen, ub.fernuni-hagen.de
Eric Steinhauer, Stellvertretender Direktor

15:40 Uhr
Schweizer Nationalfonds (SNF), Pilotprojekt OAPEN-CH
Daniel Krämer, SNF Abteilung Geistes- und Sozialwissenschaften

16:00 Uhr
BMBF, Pilotprojekt Open-Access-Hochschulverlag
Antonia Schrader, HTWK Leipzig & Philipp Zimbehl, BMBF

16:30 Uhr
Abschluss und Ausblick

16:30 Uhr
Fazit der Tagung
Alexander Peukert & Hanjo Hamann

16:40 Uhr
jurOA – Ein Netzwerk für juristisches Open Access?
Ivo Vogel & Daniel Hürlimann

17:00 Uhr
Optionale Besichtigung Campus Westend, I.G.-Farben-Gebäude
anschließend Spaziergang zum Restaurant mit Abendessen (Selbstzahler)

Bildergalerie:

  • Prof. Dr. Alexander Peukert (Professor für Bürgerliches Recht und Wirtschaftsrecht Goethe-Universität Frankfurt am Main und Principal Investigator des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“)
  • Prof. Dr. Alexander Peukert (Professor für Bürgerliches Recht und Wirtschaftsrecht Goethe-Universität Frankfurt am Main und Principal Investigator des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“)
  • Dr. Dr. Hanjo Hamann (Senior Research Fellow, Max-Planck-Institut zur Erforschung von Gemeinschaftsgütern (Bonn)) und Prof. Dr. Daniel Hürlimann (Assistenzprofessor für Wirtschaftsrecht (Schwerpunkt Informationsrecht), Universität St. Gallen und Rechtsanwalt (Schweiz))
  • Prof. Dr. Daniel Hürlimann (Assistenzprofessor für Wirtschaftsrecht (Schwerpunkt Informationsrecht), Universität St. Gallen und Rechtsanwalt (Schweiz))
  • Dr. Dr. Hanjo Hamann (Senior Research Fellow, Max-Planck-Institut zur Erforschung von Gemeinschaftsgütern (Bonn))
  • Prof. Dr. Maximilian Herberger (Rechtswissenschaftler Universität des Saarlandes)
  • Prof. Dr. Maximilian Herberger (Rechtswissenschaftler Universität des Saarlandes)
  • Prof. Dr. Maximilian Herberger (Rechtswissenschaftler Universität des Saarlandes)
  • Prof. Dr. Alexander Peukert (Professor für Bürgerliches Recht und Wirtschaftsrecht Goethe-Universität Frankfurt am Main und Principal Investigator des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“)

Veranstalter:
Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen", Fachinformationsdienst für internationale und interdisziplinäre Rechtsforschung, Berlin, Nomos Verlagsgesellschaft für Rechts-, Sozial- und Geisteswissenschaften, Baden-Baden Arbeitsgemeinschaft für juristisches Bibliotheks- und Dokumentations­wesen in Deutschland

Postdoctoral Dialogue Series "Norms, Plurality and Critique"

Die Postdoctoral Dialogue Series vereint Forschungsveranstaltungen der Postdoktorandinnen und Postdoktoranden des Forschungsverbunds, in denen interdisziplinäre Blicke auf aktuelle Fragen geworfen werden.

Programm:

Conference

Die Veranstaltung wird verschoben! Neuer Termin wird bekannt gegeben.

21st Century Populisms: The cases of the Czech Republic, Germany, Norway, Poland, Serbia, Sweden, Turkey, and the USA

 

Organized by: Dr. Jason L. Mast (Research Centre Normative Orders of Goethe University)

Weitere Informationen: Hier...

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Vergangene Veranstaltungen:

Workshop

5. und 6. März 2020

Doing International Political Sociology!? 1st Meeting of the International Doing IPS Working Group

Goethe-Universität
Gebäude "Normative Ordnungen", EG 02
Max-Horkeimerstr. 2
60323 Frankfurt am Main

Organisation: Dr. Linda Monsees (Fritz-Thyssen Fellow, Queen Mary, University of London)

Weitere Informationen: Hier...

 

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Workshop

24. Januar 2020

After Waithood? Revisiting Ethnographic and Theoretical Approaches in the Research with Youth Across Muslim Worlds

Goethe-Universität
Gebäude "Normative Ordnungen", EG 02
Max-Horkeimerstr. 2
60323 Frankfurt am Main

Organisation: Dr. Franziska Fay (Postdoktorandin am Forschungsverbund "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität)

Weitere Informationen: Hier...

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Workshop

7. Februar 2020

Aesthetic and Moral Feelings in Modern Philosophy

Goethe-Universität
Gebäude "Normative Ordnungen", EG 02
Max-Horkeimerstr. 2
60323 Frankfurt am Main

Co-organizers: Javier Burdman (Normative Orders, Goethe University Frankfurt) and Robert Clewis (Gwynedd Mercy University / MPI for Empirical Aesthetics, Frankfurt)

Weitere Informationen: Hier...

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Workshop

13. Dezember 2019

Progress and Regression in Politics

With: Prof. Dr. Robin Celikates (FU Berlin), Prof. Dr. Rahel Jaeggi (HU Berlin), Prof. Dr. Peter Niesen (Universität Hamburg) and Prof. David Owen (University of Southhampton)

Organisation: Dr. Ilaria Cozzaglio, Dr. Jakob Huber and Dr. Sofie Møller (Postdoctoral Fellows at Normative Orders)

Goethe-Universität
Campus Westend
Gebäude "Normative Ordnungen", 5.01
Max-Horkeimerstr. 2
60323 Frankfurt am Main

Weitere Informationen: Hier...

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Buchvorstellung

28. November 2019

Globalisten: Das Ende der Imperien und die Geburt des Neoliberalismus

Buchvorstellung mit Vortrag von Quinn Slobodian (Associate Professor of History, Wellesley College) und anschließender Diskussion.
Moderation: Dr. Thomas Biebricher (Postdoktorand am Forschungsverbund "Die Herausbildung normativer Ordnungen")

Goethe-Universität Frankfurt am Main
Campus Westend, HZ13
Frankfurt am Main

Organisation: Dr. Thomas Biebricher (Postdoktorand am Forschungsverbund "Die Herausbildung normativer Ordnungen")

Weitere Informationen: Hier...

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Tagung

10. und 11. Oktober 2019

Der geschichtliche Ort der historischen Forschung. Lehnswesen und Feudalismus als Konzepte normativer Ordnung im Zeitalter im Zeitalter der Extreme

Organisation: Dr. Simon Groth (Postdoktorand am Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen")

Weitere Informationen: Hier...

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Workshop

13. März 2019, 10 Uhr

Civil Disobedience and the European Crisis

Workshop with William Scheuerman (Indiana)

Gebäude "Normative Ordnungen"
Raum 5.01
Campus Westend
Max-Horkheimer-Str.2
60323 Frankfurt am Main

Um Anmeldung bis zum 5. März wird gebeten: This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.

Organisation: Dr. María Emilia Barreyro, Dr. Ilaria Cozzaglio and Dr. Sofie Møller (Postdoctoral Fellows at Normative Orders)

Weitere Informationen: Hier...

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Forschungskolloquium

14. Dezember 2018

Regelungsstrukturen und Regelbildung in digitalen Kommunikationsräumen: Perspektiven der Frankfurter Normen- und Netzwerkforschung

Exzellenzcluster „Die Herausbildung normativer Ordnungen“
Max-Horkheimer-Str. 2
60323 Frankfurt am Main
Raum 5.02

Um Anmeldung wird gebeten: This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.

Organisation: Dr. Matthias C. Kettemann, LL.M. (Harvard) (Postdoktorand am Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen") und Dr. Jan-Hinrik Schmidt (Hans-Bredow-Institut für Medienforschung an der Universität Hamburg)

Weitere Informationen: Hier...

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Workshop

7. Dezember 2018

Normativität der Technik. Technik der Normativität

Exzellenzcluster „Die Herausbildung normativer Ordnungen“
Max-Horkheimer-Str. 2
60323 Frankfurt am Main
Raum 5.01

Um Anmeldung wird gebeten: This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.

Organisation: Dr. Matthias C. Kettemann, LL.M. (Harvard) (Postdoktorand am Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen"), Junges Forum: Technikwissenschaften

Weitere Informationen: Hier...

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Workshop

5. Dezember 2018, 18 Uhr

Trump's Counterrevolution: A Workshop with Prof. Mikkel Bolt Rasmussen  

Prof. Mikkel Bolt Rasmussen in conversation with Dr. Jason Mast (Postdoctoral Fellow at Normative Orders).

Organised and moderated by: Dr. Peer Illner (Postdoctoral Fellow at Normative Orders)

Exzellenzcluster „Die Herausbildung normativer Ordnungen“
Max-Horkheimer-Str. 2
60323 Frankfurt am Main
Raum EG 02

Um Anmeldung wird gebeten: This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.

Weitere Informationen: Hier...

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Workshop

Helfen zwischen Solidarität und Wohltätigkeit

29. Juni 2018, 13 Uhr

Exzellenzcluster „Die Herausbildung normativer Ordnungen“
Max-Horkheimer-Str. 2
60323 Frankfurt am Main
Raum 5.02

Organisation: Dr. Greta Wagner (Postdoktorandin am Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen")

Um Anmeldung wird gebeten: This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.

Weitere Informationen: Hier...

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Vortrag

What Makes Morality Possible?

Prof. Gabriel Abend (Associate Professor of Sociology at New York University)

12. Juli 2018, 18 Uhr

Exzellenzcluster „Die Herausbildung normativer Ordnungen“
Max-Horkheimer-Str. 2
60323 Frankfurt am Main
Raum EG 01 + 02

Kommentare von: Dr. Patrick Sachweh (Postdoktorand am Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen"), Dr. Sofie Møller (Posdoktorandin am Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen") und Dr. Alexis Galán (Postdoktorand am Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen")

Organisation: Dr. Alexis Galán (Postdoktorand am Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen"), Dr. Patrick Sachweh (Postdoktorand am Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen"), Dr. Greta Wagner (Posdoktorandin am Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen")

Um Anmeldung wird gebeten: This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.

 Weitere Informationen: Hier...

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Veranstalter:
Forschungsverbund "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität Franfurt am Main

A Kantian International Order – Principles and Institutions

5th–6th July 2018

“Normative Ordnungen”,  5.01
Campus Westend
Goethe-Universität Frankfurt

For attendance, please register with Ms Sonja Sickert until June 15th (This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.).

Program (pdf): Click here...

 

Schedule

Thursday, 5th July 2018

13.30–14.00
Welcome and Introduction

14.00–15.30
Arthur Ripstein (Toronto): “Political Independence, Territorial Integrity and Private Law Analogies”

16.30–18.00
Lea Ypi (LSE): “Resistance: A Permissive Account”

Friday, 6th July 2018

10.00–11.30
Peter Niesen (Hamburg): “Cosmopolitan Mobility Rights: From Grotius to Kant”

12.00–13.30
Inés Valdez (Ohio State / Princeton): “What Does it Mean to Read Hospitality from Below? Kant, Du Bois, and a Transnational Cosmopolitanism”

14.30–16.00
Jakob Huber (Frankfurt): “Shifting Borders and Cosmopolitan Encounters: Kant’s Case for Safe Passage”

16.30–18.00
Christopher Meckstroth (Cambridge): “Kant's Choice for Federation and Hospitality over Universal Monarchy and the Law of Nations”

Presented by:
Conference jointly organized by the Centre for Advanced Studies “Justitia Amplificata”, the Cluster of Excellence “Normative Orders”, and the Leibniz Research Group on Transnational Justice

The Evolution of Moral Progress – A Biocultural Theory

Book Manuscript Workshop

By Allen Buchanan (Duke University) and Russell Powell (Boston University)

26 June 2018

Goethe-Universität Frankfurt
Normative Orders Building –  Room 5.01

Please register by 12 June 2018 via This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.
Program (pdf): Click here...

Program

13.00h  
Welcome
Rainer Forst (Goethe-Universität Frankfurt,Normative Orders)

13.10h  
Introductory Remarks: Why a Theory of Moral Progress is Needed
Julian Culp (Goethe-Universität Frankfurt, Normative Orders)

13.20h  
Presentation: The Evolution of Moral Progress – A Biocultural Theory
Allen Buchanan (Duke University) and Russell Powell (Boston University)

14.10h  
Chapter One: A Typology of Moral Progress
Discussant: Eva Buddeberg (Goethe-Universität Frankfurt)

15.00h
Coffee Break

15.30h
Chapter Three: A Pluralistic, Dynamic Conception of Moral Progress
Discussant: Darrel Moellendorf (Goethe-Universität Frankfurt, Normative Orders)

16.20h  
Chapter Four: Is Evolved Human Nature an Obstacle to Moral Progress?
Discussant: Sofie Möller (Goethe-Universität Frankfurt, Normative Orders)

17.10h  
Coffee Break

17.40h  
Chapter Six: Toward a Naturalistic Theory of Inclusivist Moral Progress
Discussant: Nathan Adams (Goethe-Universität Frankfurt)

18.30h  
Chapter Ten: Human Rights Naturalized
Discussant: Ilaria Cozzaglio (Goethe-Universität Frankfurt, Normative Orders)

19.20h
Concluding Remarks: The Future of Human Morality
Rainer Forst (Goethe-Universität Frankfurt, Normative Orders)

20.00h
Reception

Presented by:
Cluster of Excellence "The Formation of Normative Orders", Leibniz-Research Group Transnational Justice and Justitia Amplificata Center for Advanced Studies

What Makes Morality Possible?

Vortrag innerhalb der Postdoctoral Dialogue Series "Norms, Plurality and Critique"

12. Juli 2018, 18 Uhr

Prof. Gabriel Abend (Associate Professor of Sociology at New York University)

Exzellenzcluster „Die Herausbildung normativer Ordnungen“
Max-Horkheimer-Str. 2
60323 Frankfurt am Main
Raum EG 01+02

A couple of things. First thing. Much recent research has looked at people’s moral judgments, beliefs, values, and moral decision-making. Broader arguments and conclusions are often about morality, what morality is, how morality works. Hasn’t something gone awry here? What might this research be losing sight of? Second thing. Social scientists of morality may set out to address descriptive empirical questions. They may set out to address explanatory empirical questions. I think they should also set out to address what-makes-it-possible empirical questions. But what on earth are these questions? Can they be empirically addressed at all? What do they have to do with philosophers’ transcendental arguments and conditions of possibility? Third thing. I’m interested in what makes morality possible. You may call it “moral background” stuff or you may call it something else. Is this a fruitful line of sociological investigation? Or should it be committed to the flames? (Prof. Gabriel Abend)

Kommentare von: Dr. Patrick Sachweh (Postdoktorand am Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen"), Dr. Sofie Møller (Posdoktorandin am Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen") und Dr. Alexis Galán (Postdoktorand am Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen")

Organisation: Dr. Alexis Galán (Postdoktorand am Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen"), Dr. Patrick Sachweh (Postdoktorand am Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen"), Dr. Greta Wagner (Postdoktorandin am Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen")

Um Anmeldung wird gebeten: This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.

Weitere Informationen zur Postdoctoral Dialogue Series "Norms, Plurality and Critique": Hier...

Veranstalter:
Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen"

Dissensus, Judgment, Universality: Rethinking Lyotard's Politics

International Workshop

30. November, 9 Uhr bis 1. Dezember 2018, 13 Uhr

Exzellenzcluster „Die Herausbildung normativer Ordnungen“
Max-Horkheimer-Str. 2
60323 Frankfurt am Main
Raum EG 01 + 02

Um Anmeldung wird gebeten: This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.

Organisation: Dr. Javier Burdman (Postdoktorand am Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen") und Prof. Dr. Martin Saar (Professor für Sozialphilosophie am Institut für Philosophie der Goethe-Universität und Principal Investigator des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“)


Jean-François Lyotard is one of the most influential political philosophers of the last decades,  and  his  book  The Postmodern Condition has  generated  a  number  of prominent responses since its publication in 1979. However, there are few scholars systematically working on his political thought today, and consequently many of Lyotard’s insights on questions of justice, critique, communication, universality, and conflict remain unexplored. The goal of this workshop is to reassess the importance of Lyotard for these and other central discussions in political and social philosophy today, bringing together perspectives from different countries and fields.

 

Program

Friday, November 30

2:30 PM:
Javier Burdman & Martin Saar: Welcome and Introductory Remarks.

3:15 PM: Panel 1

Tracy McNulty (Cornell  University):  “Sublime  Feeling and the Unconscious Transmission of Political Acts: Lyotard on Kant and the French Revolution.”

James Williams (Deakin University): “Bodies Given Limits and Continuities: Lyotard on the Politics of the Body.”

5:30 PM: Coffee Break

6:00 PM: Panel 2

Claire Pagès (Université de Tours): “The Question of  Local Legitimacy: History, Marxism, and Decolonization in Jean-François Lyotard.”

Andreas Niederberger (Universität Duisburg-Essen): “Cosmopolitanism with Emancipation? Lyotard’s ‘Postmodernism’ between Habermas and Rorty.”

8:30 PM: Reception


Saturday, December 1

9:30 AM: Panel 3

Javier Burdman (Cluster of Excellence “Normative Orders,” Goethe University Frankfurt): “Critical Judgments: Lyotard, Arendt, and the Politics of Kant’s Critical Philosophy”

Ryan Scheerlinck (Ludwig-Maximilians-Universität München): “Politics, Philosophy, and the Differend: Lyotard on the Nature and Role of Political Philosophy”

11:30 AM: Coffee Break

12:00 PM: Panel 4

Agnès Grivaux (Université de Nantes): “Libidinal Economy vs. Dialectical Psychology: Uses of Psychoanalysis in the Political Field by Lyotard and Adorno”

Claire Nouvet (Emory University): “Community and the Freudian Thing: Lyotard on Writing and the Discontent of Politics”


Veranstalter:

Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen"

Die Ästhetiken der Philosophischen Anthropologie

Interdisziplinäre Tagung

18. bis 20. Februar 2019

Exzellenzcluster „Die Herausbildung normativer Ordnungen“, Raum EG 01
Max-Horkheimer-Str. 2
60323 Frankfurt am Main

Anmeldung bis zum 3. Februar 2019 erbeten an: This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.

Programm (pdf): Hier...

Konzeption und Organisation: Dr. Thomas Ebke (Potsdam), Dr. Tatjana Sheplyakova (Postdoktorandin des Exzellenzclusters "Die Herausbildung normativer Ordnungen", Frankfurt am Main)

Programm

Montag, 18. Februar 2019

15:30–15:45    
Thomas Ebke (Potsdam)/Tatjana  Sheplyakova (Frankfurt am Main)
Begrüßung und Einführung

Sektion 1
Zur Rekonstruktion der Ästhetiken der Philosophischen Anthropologie

15:45–16:30
Nicholas A. Coomann (Jena)
Ausdruck und Darstellung. Annäherung an eine Anthropologie der Kunst nach Max Scheler

16:30–16:45
Pause

16:45–17:30
Thomas Dworschak (Leipzig)
Musik als Schlüssel zum Menschen?

17:30–18:15
Karl-Siegbert Rehberg (Dresden)
Konservatives Lob für eine Kunstrevolution am „Ende der Geschichte“: Arnold Gehlens Zeit-Bilder

18:15–18:30    
Pause

18:30–19:15
Birgit Recki (Hamburg)
Hans Blumenbergs ungeschriebene Ästhetik

 

Dienstag, 19. Februar 2019

10:15–11:00    
Marcus Düwell (Utrecht)
Zur anthropologischen und ethischen Bedeutung der ästhetischen Erfahrung

11:00–11:45    
Joachim Fischer (Dresden)
Homo pictor in der Moderne. Von der „ästhetischen Anthropologie“ der Philosophischen Anthropologie zur „anthropologischen Ästhetik“ der modernen bildenden Kunst (Jonas, Plessner, Gehlen)

11:45–12:15   
Pause

Sektion 2
Rezeptionslinien der Ästhetiken der Philosophischen Anthropologie

12:15–13:00    
Hans-Peter Krüger (Potsdam)
Philosophische und Literarische Anthropologie. Helmuth Plessner und Wolfgang Iser im Vergleich

13:00–14:30    
Mittagspause

14:30–15:15    
Sandra Fluhrer (Erlangen)
„Lust und Schrecken der Verwandlung“: Theatrale Erfahrung in Carl Schmitts politischer Anthropologie

15:15–16:00    
Nadezda Grigoryeva (Tübingen)
Literatur contra Anthropologie: Das „radikale“ Menschenbild in der sowjetischen Literatur der 1930–50er Jahre

16:00–16:30    
Pause

16:30–17:15    
Arantzazu Saratxaga Arregi (Karlsruhe)
Menschwerdung ex negativo: Ästhetisches Denken und Wiederherstellung einer verlorenen Anbindung

17:15–19:00    
Filmvorführung  „Das Blumenwunder“ (R.: Max Reichmann, 1926)
Einführung: Ines Lindner (Berlin)

 

Mittwoch, 20. Februar 2019

Sektion 3
Implizite Anthropologien in ästhetischen Produktionen und Diskursen

10:15–11:00    
Peter Berz (Berlin/Luzern)
Zur Bioanalyse des Mundes

11:00–11:45    
Sulgi Lie (Basel)
Keep smiling. Gesicht und Grimasse bei Plessner und Adorno

11:45–12:30    
Pause

12:30–13:15    
Peter Remmers (Berlin)
Der Mensch im Spiegel seiner (Bild-)Schöpfung. Zu leib- und geisttheoretischen Übertragungen der philosophischen Filmtheorie

13:15–14:00    
Gertrud Koch (Berlin)
Die philosophische Anthropologie in Edgar Morins Filmtheorie

14:00    
Thomas Ebke (Potsdam)/Tatjana Sheplyakova (Frankfurt am Main)
Verabschiedung

 

Veranstalter:
Eine Kooperation zwischen dem Exzellenzcluster „Die Herausbildung normativer Ordnungen“ der Goethe-Universität Frankfurt am Main, dem Institut für Philosophie der Universität Potsdam und der Helmuth Plessner Gesellschaft e.V.

Kritiken der Krise

Studentische Konferenz

29. und 30. Juni 2018

Goethe Universität Frankfurt
Campus Westend
Freitag: Seminarhaus, Raum 5.105
Samstag: Hörsaalzentrum, Hörsaal 8

Kritiken der Krise lautet der Titel der Konferenz, zu deren Organisation sich eine Gruppe Studierender an der Goethe-Universität Frankfurt zusammengeschlossen hat. Mit der studentischen Konferenz werden verschiedene Ziele verfolgt. Die überregionale Vernetzung Studierender mit dem Schwerpunkt Politische Theorie sowie die Ermöglichung einer ebenso überregional geführten Diskussion über politisch akute Fragen stehen dabei im Vordergrund. Die studentische Ausrichtung der Konferenz ermöglicht es NachwuchswissenschaftlerInnen, sowohl aus inhaltlichen Diskussionen Erfahrungen zu schöpfen, als auch relevante Erfahrungen im Vortragen zu sammeln.

Mit dem weltweiten ökonomischen Zusammenbruch 2008 ist die Krise im 21. Jahrhundert angekommen. Während sich soziale Protestbewegungen wie Occupy formierten und mit SYRIZA und Podemos politische Verschiebungen in Europa zu beobachten waren, macht sich seit 2016 die politische Krise mit der vergangenen US-Wahl Trumps und dem Brexit-Votum deutlich bemerkbar. Ebenso können die Teilerfolge von Jeremy Corbyn und Bernie Sanders symptomatisch gesehen werden, die in zwei der meist entwickelten kapitalistischen Industrienationen den Begriff des Sozialismus zurück auf die politische Bühne brachten.

Gegenwärtig werden Krisen auf unterschiedlichen Ebenen diagnostiziert. Auf der einen Seite ist unter dem Stichwort der Postdemokratie oder den Wahlerfolgen populistischer Parteien in Europa und Nordamerika von einer politischen Krise oder einer Krise der Demokratie die Rede. Auf der anderen Seite hat die Krise mit Blick auf 2008 auch eine spezifisch ökonomische Komponente (Stichwort: Finanz- und Fiskalkrise). Während sich manche Krisendiagnosen auf diese besonderen Phänomene beziehen, versuchen andere Autorinnen, wie zum Beispiel Nancy Fraser unter Begriffen wie „general crisis“ eine Verbindung dieser Einzeldiagnosen herzustellen – als Ausdruck einer Krise der politischen und ökonomischen Hegemonie des Neoliberalismus. Die Krise des Neoliberalismus, verstanden als spezifische Ausformung einer kapitalistischen Organisationsweise, bedeutet aber nicht zwangsläufig das Ende des Kapitalismus, sondern gerade dessen Neuorganisation. Damit lieferte Fraser einen Versuch, die aktuelle Krise begrifflich zu erfassen und für Lösungsstrategien zugänglich zu machen. Andere hingegen sehen in Figuren wie Trump gerade die Zuspitzung neoliberaler Politik und beobachten keine einschneidenden Veränderungen gegenüber den letzten Jahrzehnten.

Die Frage, wie wir unsere gegenwärtige Krise bestimmen, analysieren und kritisieren bildet die Grundlage für das Nachdenken über die systematische Überwindung von Krise. Dabei stehen aktuelle Krisendiagnosen im reziproken Verhältnis zum jeweiligen Gesellschafts- und Geschichtsverständnis: Können wir von Potentialen ausgehen, um die Gesellschaft, welche die Krise immer wieder hervorruft, zu überwinden? Oder lehrt uns das 20. Jahrhundert die Unmöglichkeit dieser Überwindung?

Was bedeutet es also, wenn wir von Krise sprechen? Auf welcher Basis können wir der Welt, in der wir leben eine Krisenhaftigkeit unterstellen? Was wären die Maßstäbe eines solchen Urteils? Während große Teile der Sozialwissenschaften um passende Kategorien ringen, haben andere Theorieschulen dem gesamten Projekt der Moderne einen defizitären Charakter unterstellt. Wie kann sich die Politische Theorie in einem Spannungsfeld verorten, indem die Feststellung einer Krise längst inflationäres Diktum geworden ist, beständig beschworen, um von anderen wiederum bestritten zu werden? Wie kann sich Politische Theorie zu der Verschiedenartigkeit von Krisenmomenten einzelner Untersuchungsgegenstände und einer umfassenden Krise der Moderne verhalten?

Initiative Kritiken der Krise
Frederik R. Heinz, Jan Meyer, Julian Hofmann, Jascha Bareis

 
Programm:

Freitag, 29. Juni 2018

Seminarhaus, Raum 5.105

12:00     
Anmeldung/Empfang

12:30     
Begrüßung und Eröffnung: Kritiken der Krise
Frederik R. Heinz, Julian Nicolai Hofmann, Jan Meyer, Jascha Bareis

13:00     
Panel 1 – Dimensionen und Diagnosen von Krise

Von der Zähmung der Beamtenherrschaft. Kritik und Krise der Bürokratie
Angelika Schwarz (München)

Dekadenz – Kritik eines jung-konservativen Krisenbegriffs
Felix Kronau (Frankfurt a.M.)

Antagonistische Wahrheiten in postfaktischen Zeiten: Eine Foucault’sche Kritik der postmodernen Wahrheitsproduktion
David Prinz (Berlin)

Feminismus und Post-Privatheit – Eine Problematisierung der „Transparenzgesellschaft
Julia Schröder (Frankfurt a.M.)

PAUSE

17:00     
Panel 2 – Kritik und Krise: Systematische Rekonstruktionen

Die epistemische Funktionalität der „Krise“ am Beispiel Reinhart Kosellecks Krise der Moderne
Frank Meyhöfer (Frankfurt a.M.)

Zur Form der Kritik und ihren praktischen Konsequenzen
Maximilian Huschke (Leipzig)

Krise als Weltbürgerkrieg – Eine Krisentheorie in Anschluss an Carl Schmitt
Lukas Potsch (Freiburg)

Zur historischen Semantik des Begriffs der Kritik: Ein Entwurf der diskursiven Einheit von Kritik und Vernunft
Matthias Hoch (Frankfurt a.M.)

20:00     
Abendveranstaltung

  
Samstag, 30. Juni 2018

Hörsaalzentrum, Hörsaal 8

10:00     
Panel 3 – Ästhetik der Krise

Für die äußerste Zerbrechlichkeit – Bildbeschreibungen in Peter Weiss‘ „Ästhetik des Widerstands“
Salya Föhr (Leipzig)

Kritik an populistischer Ästhetik am Beispiel der Kampagnen-Kunst des Zentrums für politische Schönheit
Nils Kühl (Frankfurt a.M.)

PAUSE

13:00     
Panel 4 – Wege aus der Krise?

Ekstase, Eskapismus, Eschatologie – der Akzelerationismus als postmaterialistische Phantasie der Passivität
Alexander Kurunczi und Kenneth Rösen (Bochum)

Krise der Authentizität – Zwischen Kapitalismuskritik und Ökonomisierung
Lilly Valerie Kroth (Wien)

Im Auge des Sturms herrscht – Ruhe. Konjunktur einer kritischen Theorie des Krisenbegriffs'
Florian Geisler (Frankfurt a.M.)

Die Krise der Freiheit – zur Regression des entscheidenden Subjekts
Frederik Heinz (Frankfurt a.M.)

PAUSE

17:00
Abschlusspanel: The Past, Present and Future of Crises

Prof. Dr. Frank Ruda (University of Dundee, Schottland)
Prof. Dr. Clemens Kauffmann (Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg)
Dr. Veith Selk (Technische Universität Darmstadt)
Pam C. Nogales (New York University, USA)

 

Veranstalter:
Die Konferenz wird unterstützt und gefördert durch Mittel zur Verbesserung der Qualität der Studienbedingungen und der Lehre (QSL) der Goethe-Universität Frankfurt, das Exzellenzcluster Normative Ordnungen sowie den AStA der Technischen Universität Darmstadt

Für ein Europa der Sicherheit – Bringt der französisch-deutsche Motor den Umbruch?

Podiumsdiskussion

20. August 2018, 19 Uhr

Haus am Dom
Domplatz 3
60311 Frankfurt am Main

Europa steht von außen und von innen vielfach unter Druck. Das Projekt der Integration stagniert, ist gar gefährdet. Dagegen treibt Frankreichs Präsident Emmanuel Macron entschlossen eine Reformdebatte voran. Sein Ziel ist ein Europa der Sicherheit für seine Bürgerinnen und Bürger. Eine gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik soll die EU zum internationalen Handeln befähigen, die EU-Außengrenzen sollen gemeinsam gesichert werden. Wie reagiert Berlin auf diese Reformanstöße? Beginnen die Europäer, ihre Sicherheit in die eigenen Hände zu nehmen?

Es diskutieren:

Prof. Dr. Nicole Deitelhoff
Leibniz-Institut Hessische Friedens- und Konfliktforschung (HSFK), Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen"

Thomas Gebauer
medico international

Dr. Katja Leikert
Bundestagsabgeordnete CDU/CSU

Moderation:
Andreas Schwarzkopf, Frankfurter Rundschau

 

Veranstalter:
Leibniz-Institut Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung (HSFK), Frankfurter Rundschau, Haus am Dom, Katholische Akademie Rabanus Maurus und Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen"

G.A. Cohen’s "Karl Marx’s Theory of History: A Defence" 40 Years On

Konferenz

25. und 26. Oktober 2018

Gebäude „Normative Ordnungen“, EG 01
Max-Horkheimer-Str. 2
Campus Westend
Goethe-Universität

Programm (pdf): Hier...

Um Anmeldung wird gebeten an This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.

This conference will revisit G.A. Cohen’s Karl Marx’s Theory of History: A Defence on the occasion of its 40th year. It is organized by Prof. Darrel Moellendorf (Frankfurt) and Prof. Nicholas Vrousalis (Leiden) and hosted and supported by the Excellence Cluster Normative Orders at Goethe University Frankfurt.

KMTH combines analytic rigor with a commitment to understanding the dynamic of historical transition from one social form to another. It was the founding book of a philosophical current that came to be called “Analytic Marxism,” and which brought Marxist theory to the discipline of analytic philosophy. The current was influential across left-leaning Economics, Philosophy and Political Science for more than two decades, from the early 1980s to the early 2000s.

The conference will offer an opportunity for critical reflection on KMTH’s arguments, import, and legacy. It will also engage critically with the moment that was analytical Marxism. Our hope is that critical engagement with KMTH will serve to further develop analytic critical social theory.


Programme:


October 25th,  2018

9.45 – 10.45
Philippe Van Parijs
‘All Souls College Oxford, Michaelmas Term 1978’

11.00 – 12.00
Chris Bertram
‘Cohen on growth, rationality, and capitalism’

12.15– 13.15
Erica Benner
‘Did Marx neglect a human need for identity? Cohen's 'Reconsidering Historical Materialism' reconsidered’

13.15 – 15.00 
Lunch

15.00 – 16.00    
Roberto Veneziani

16.15 – 17.15    
John Roemer
‘How can the socialist economy be decentralized, if not relying upon greed and fear?’

17.30 – 18.30    
Annabelle Lever
‘Analytic critical theory or theories’


18.30    
Buffet dinner — for all participants (5th  floor)


October 26, 2018

10.00 – 11.00    
Darrel Moellendorf
‘Hope and the Development Thesis’

11.15 – 12.15    
AJ Julius
‘Form, Fetter, Fetish’

12.30 – 14.15  
Lunch

14.15 – 15.15   
Nicholas Vrousalis
‘Cohen’s critical theory’

15.30 – 16.30   
Jonathan Wolff
‘Cohen on functional prediction’

16.45 – 17.45   
Panel discussion with Rainer Forst, Darrel Moellendorf, Nicholas Vrousalis

17.45   
Reception — for all participants (Ground floor)

19.30    
Dinner (speakers only)


Veranstalter:

Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen"

Denkraum: Verfassung_Aber wie?

Zusammen mit jeweils einem Gast aus dem Bereich Verfassungsrecht, Philosophie, Soziologie, Politik oder Informatik werden im Denkraum zentrale Werte des Grundgesetzes auf den Prüfstand gestellt, abgewogen und schließlich verteidigt, was auch in den nächsten Jahrzehnten unser Zusammenleben sichern soll.
Doch nicht nur die Vortragenden tragen zum Gelingen dieser Reihe bei, sondern auch die Besucherinnen und Besucher, die nach jedem Impulsvortrag die Möglichkeit erhalten, in kleinen Gruppen die Thesen zu diskutieren und Fragen zu formulieren. In einem anschließenden moderierten Gespräch werden die Referentinnen und Referenten mit diesen Fragen konfrontiert.

Oktober 2018 bis April 2019

Schauspiel Frankfurt, Chagallsaal
Neue Mainzer Str. 17
60311 Frankfurt am Main

Tickets: regulär 10 €, ermäßigt 8 €
Weitere Informationen: Hier...

Programm (pdf): Hier...

Programm:

16. Oktober 2018, 20 Uhr
Würde_Wer bestimmt, was einem Menschen zusteht?
Prof. Dr. Dr. em. Günter Frankenberg (Professor em. für Öffentliches Recht, Rechtsphilosophie und Rechtsvergleichung der Goethe-Universität Frankfurt am Main, Assoziiertes Mitglied des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“)
Weitere Informationen: Hier...

4. Dezember 2018, 20 Uhr
Religionsfreiheit_Wie viel Toleranz verlangt die demokratische Gesellschaft?
Prof. Dr. Rainer Forst (Co-Sprecher des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“ und Professor für Politische Theorie und Philosophie der Goethe-Universität Frankfurt am Main)
Weitere Informationen: Hier...

29. Januar 2019, 20 Uhr
Meinungsfreiheit_Wie verändert sich das Kommunikationsklima?
Prof. Dr. Bernhard Pörksen (Professor für Medienwissenschaft, Universität Tübingen)
Weitere Informationen: Hier...

26. Februar 2019, 20 Uhr
Gleichberechtigung_Was kann das Recht zur Geschlechtergerechtigkeit beitragen?
Prof. Dr. Ute Sacksofsky (Professorin für Öffentliches Recht und Rechtsvergleichung der Goethe-Universität Frankfurt am Main und Principal Investigator des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“)
Weitere Informationen: Hier...

19. März 2019, 20 Uhr
Gemeinwohl und Gemeinschaft in Deutschland
Prof. em. Dr. Tilman Allert (Professor emeritus für Soziologie und Sozialpsychologie an der Goethe-Universität in Frankfurt am Main)
Weitere Informationen: Hier...

2. April 2019, 20 Uhr
Privatsphäre_Wie sind wir geschützt im digitalen Zeitalter?
Marina Weisband (Ehemalige Geschäftsführerin und Mitglied des Bundesvorstandes der Piratenpartei)
Weitere Informationen: Hier...

Veranstalter:
Schauspiel Frankfurt in Zusammenarbeit mit dem Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen" mit Unterstützung der Heräus Bildungsstiftung

Würde_Wer bestimmt, was einem Menschen zusteht?

Denkraum

16. Oktober 2018, 20 Uhr

Schauspiel Frankfurt, Chagallsaal
Neue Mainzer Str. 17
60311 Frankfurt am Main

Die Würde hat Karriere gemacht. Mit ihr beginnt das Grundgesetz. Fast zeitgleich wird sie in die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte aufgenommen. Im Lissabon-Vertrag über die Europäische Union ist sie das erste Grundprinzip – noch vor der Freiheit. Doch woher kommt dieser Begriff, warum ist »die Würde des Menschen unantastbar« und wie steht es um die Realisierbarkeit? Immerhin, so sagt das Grundgesetz, sind die Achtung und der Schutz der Würde »Verpflichtung aller staatlichen Gewalt«. Zu einem Leben in Würde gehören auch soziale Mindeststandards und eine »menschliche Gemeinschaft« macht nicht an Landesgrenzen halt. Wie ist es also heute um die Anerkennung der Würde bestellt? Der Anspruch und die Wirklichkeit von Recht und Verfassung gehört zu den Forschungsgebieten des Juristen Günter Frankenberg.

Günter Frankenberg ist Professor für Öffentliches Recht, Rechtsphilosophie und Rechtsvergleichung und assoziiertes Mitglied des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“ an der Goethe-Universität Frankfurt am Main. Zu seinen Forschungsschwerpunkten gehören: Vergleichendes Verfassungsrecht, Rechts- und Verfassungstheorie sowie Gefahrenabwehr- und Migrationsrecht. Er ist Autor zahlreicher Veröffentlichungen, insbesondere zum Verfassungs- und zum Ausländerrecht. Zu seinen Publikationen gehören eine Einführung in das Grundgesetz und die Studie „Staatstechnik. Perspektiven auf Rechtsstaat und Ausnahmezustand“. Er gehört zu den Herausgebern der Zeitschrift „Kritische Justiz“.

Weitere Informationen zum Programm: Hier...

Bildergalerie:

  • Professor Dr. Dr. em. Günter Frankenberg (Professor em. für Öffentliches Recht, Rechtsphilosophie und Rechtsvergleichung der Goethe-Universität Frankfurt am Main und Assoziiertes Mitglied des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“) und Marion Tiedke (Stellvertrende Intendantin und Chefdramaturgin des Schauspiel Frankfurt)
  • Professor Dr. Dr. em. Günter Frankenberg (Professor em. für Öffentliches Recht, Rechtsphilosophie und Rechtsvergleichung der Goethe-Universität Frankfurt am Main und Assoziiertes Mitglied des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“) und Marion Tiedke (Stellvertrende Intendantin und Chefdramaturgin des Schauspiel Frankfurt)
  • Professor Dr. Dr. em. Günter Frankenberg (Professor em. für Öffentliches Recht, Rechtsphilosophie und Rechtsvergleichung der Goethe-Universität Frankfurt am Main und Assoziiertes Mitglied des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“)
  • Professor Dr. Dr. em. Günter Frankenberg (Professor em. für Öffentliches Recht, Rechtsphilosophie und Rechtsvergleichung der Goethe-Universität Frankfurt am Main und Assoziiertes Mitglied des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“) und Marion Tiedke (Stellvertrende Intendantin und Chefdramaturgin des Schauspiel Frankfurt)
  • Professor Dr. Dr. em. Günter Frankenberg (Professor em. für Öffentliches Recht, Rechtsphilosophie und Rechtsvergleichung der Goethe-Universität Frankfurt am Main und Assoziiertes Mitglied des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“) und Marion Tiedke (Stellvertrende Intendantin und Chefdramaturgin des Schauspiel Frankfurt)
  • Professor Dr. Dr. em. Günter Frankenberg (Professor em. für Öffentliches Recht, Rechtsphilosophie und Rechtsvergleichung der Goethe-Universität Frankfurt am Main und Assoziiertes Mitglied des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“) und Marion Tiedke (Stellvertrende Intendantin und Chefdramaturgin des Schauspiel Frankfurt)
  • Professor Dr. Dr. em. Günter Frankenberg (Professor em. für Öffentliches Recht, Rechtsphilosophie und Rechtsvergleichung der Goethe-Universität Frankfurt am Main und Assoziiertes Mitglied des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“) und Marion Tiedke (Stellvertrende Intendantin und Chefdramaturgin des Schauspiel Frankfurt)
  • Marion Tiedke (Stellvertrende Intendantin und Chefdramaturgin des Schauspiel Frankfurt) und Professor Dr. Dr. em. Günter Frankenberg (Professor em. für Öffentliches Recht, Rechtsphilosophie und Rechtsvergleichung der Goethe-Universität Frankfurt am Main und Assoziiertes Mitglied des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“)
  • Marion Tiedke (Stellvertrende Intendantin und Chefdramaturgin des Schauspiel Frankfurt)
  • Professor Dr. Dr. em. Günter Frankenberg (Professor em. für Öffentliches Recht, Rechtsphilosophie und Rechtsvergleichung der Goethe-Universität Frankfurt am Main und Assoziiertes Mitglied des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“), Prof. Dr. Klaus Günther (Co-Sprecher des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“ und Professor für Rechtstheorie, Strafrecht und Strafprozessrecht der Goethe-Universität Frankfurt am Main) und Marion Tiedke (Stellvertrende Intendantin und Chefdramaturgin des Schauspiel Frankfurt)
  • Professor Dr. Dr. em. Günter Frankenberg (Professor em. für Öffentliches Recht, Rechtsphilosophie und Rechtsvergleichung der Goethe-Universität Frankfurt am Main und Assoziiertes Mitglied des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“), Prof. Dr. Klaus Günther (Co-Sprecher des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“ und Professor für Rechtstheorie, Strafrecht und Strafprozessrecht der Goethe-Universität Frankfurt am Main) und Marion Tiedke (Stellvertrende Intendantin und Chefdramaturgin des Schauspiel Frankfurt)
  • Professor Dr. Dr. em. Günter Frankenberg (Professor em. für Öffentliches Recht, Rechtsphilosophie und Rechtsvergleichung der Goethe-Universität Frankfurt am Main und Assoziiertes Mitglied des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“), Prof. Dr. Klaus Günther (Co-Sprecher des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“ und Professor für Rechtstheorie, Strafrecht und Strafprozessrecht der Goethe-Universität Frankfurt am Main) und Marion Tiedke (Stellvertrende Intendantin und Chefdramaturgin des Schauspiel Frankfurt)
  • Professor Dr. Dr. em. Günter Frankenberg (Professor em. für Öffentliches Recht, Rechtsphilosophie und Rechtsvergleichung der Goethe-Universität Frankfurt am Main und Assoziiertes Mitglied des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“) und Marion Tiedke (Stellvertrende Intendantin und Chefdramaturgin des Schauspiel Frankfurt)
  • Professor Dr. Dr. em. Günter Frankenberg (Professor em. für Öffentliches Recht, Rechtsphilosophie und Rechtsvergleichung der Goethe-Universität Frankfurt am Main und Assoziiertes Mitglied des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“) und Marion Tiedke (Stellvertrende Intendantin und Chefdramaturgin des Schauspiel Frankfurt)

Video:

 

Veranstalter:
Schauspiel Frankfurt in Kooperation mit dem Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen"

 

Religionsfreiheit_Wie viel Toleranz verlangt die demokratische Gesellschaft?

Denkraum

4. Dezember 2018, 20 Uhr

Schauspiel Frankfurt, Chagallsaal
Neue Mainzer Str. 17
60311 Frankfurt am Main

In einer demokratisch verfassten, kulturell und religiös pluralistischen Gesellschaft schützt das Recht auf Religionsfreiheit die individuelle und kollektive Glaubenspraxis. Dieses Recht bestimmt den Raum der Toleranz, die BürgerInnen wechselseitig aufbringen müssen – gerade dann, wenn es zu Konflikten kommt. Aber wie wird dieses Recht bestimmt? Muss es sich an den Grenzen der Toleranzfähigkeit von Mehrheiten ausrichten, an einer „Leitkultur“ oder „Hausordnung“? Vielleicht finden wir Maßstäbe dafür, das Recht und damit den gebotenen Toleranzraum im Modus öffentlicher Vernunftausübung zu bestimmen. Den Versuch dazu unternimmt der politische Philosoph Rainer Forst, Co-Sprecher des Exzellenzclusters „Normative Orders“.

Rainer Forst ist Professor für Politische Theorie und Philosophie und Co-Sprecher des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“ an der Goethe-Universität Frankfurt am Main. Er arbeitet zu Fragen der praktischen Vernunft und der Grundlagen der Moral sowie über die Grundkonzepte der normativen politischen Theorie, insbesondere über Gerechtigkeit, Toleranz und Demokratie. Im Jahr 2012 erhielt er den Leibniz-Preis, den höchsten deutschen Forschungspreis. Er ist Mitglied der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften. Seine Werke erscheinen bei Suhrkamp, so auch „Toleranz im Konflikt. Geschichte, Gehalt und Gegenwart eines umstrittenen Begriffs“ und „Normativität und Macht. Zur Analyse sozialer Rechtfertigungsordnungen“.

Bildergalerie:

  • Marion Tiedke (Stellvertrende Intendantin und Chefdramaturgin des Schauspiel Frankfurt)
  • Marion Tiedke (Stellvertrende Intendantin und Chefdramaturgin des Schauspiel Frankfurt), Prof. Dr. Rainer Forst (Co-Sprecher des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“ und Professor für Politische Theorie und Philosophie an der Goethe-Universität Frankfurt am Main) und Ursula Thinnes (Dramaturgin des Schauspiel Frankfurt)
  • Prof. Dr. Rainer Forst (Co-Sprecher des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“ und Professor für Politische Theorie und Philosophie an der Goethe-Universität Frankfurt am Main) und Ursula Thinnes (Dramaturgin des Schauspiel Frankfurt)
  • Prof. Dr. Rainer Forst (Co-Sprecher des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“ und Professor für Politische Theorie und Philosophie an der Goethe-Universität Frankfurt am Main) und Ursula Thinnes (Dramaturgin des Schauspiel Frankfurt)
  • Prof. Dr. Rainer Forst (Co-Sprecher des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“ und Professor für Politische Theorie und Philosophie an der Goethe-Universität Frankfurt am Main) und Ursula Thinnes (Dramaturgin des Schauspiel Frankfurt)
  • Prof. Dr. Rainer Forst (Co-Sprecher des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“ und Professor für Politische Theorie und Philosophie an der Goethe-Universität Frankfurt am Main)
  • Prof. Dr. Rainer Forst (Co-Sprecher des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“ und Professor für Politische Theorie und Philosophie an der Goethe-Universität Frankfurt am Main)
  • Prof. Dr. Rainer Forst (Co-Sprecher des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“ und Professor für Politische Theorie und Philosophie an der Goethe-Universität Frankfurt am Main)
  • Ursula Thinnes (Dramaturgin des Schauspiel Frankfurt) und Prof. Dr. Rainer Forst (Co-Sprecher des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“ und Professor für Politische Theorie und Philosophie an der Goethe-Universität Frankfurt am Main)
  • Ursula Thinnes (Dramaturgin des Schauspiel Frankfurt) und Prof. Dr. Rainer Forst (Co-Sprecher des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“ und Professor für Politische Theorie und Philosophie an der Goethe-Universität Frankfurt am Main)

Video:

 

Weitere Informationen zum Programm: Hier...

Veranstalter:
Schauspiel Frankfurt in Kooperation mit dem Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen" mit Unterstützung der Heräus Bildungsstiftung

 

Meinungsfreiheit_Wie verändert sich das Kommunikationsklima?

Denkraum

29. Januar 2019, 20 Uhr

Schauspiel Frankfurt, Chagallsaal
Neue Mainzer Str. 17
60311 Frankfurt am Main

Für eine demokratische Staatsordnung ist die Freiheit der Meinungsäußerung zentrale Voraussetzung, denn sie erst ermöglicht eine kritische Auseinandersetzung, auch zwischen Bürgern und Staat. Im Streit der Meinungen vollzieht sich jedoch aktuell eine tiefgreifende Veränderung unseres Kommunikationsklimas, nicht zuletzt durch die digitalen Medien: »In einer Zeit, in der die Autorität des klassischen Journalismus schwindet und die Lügenpresse-Schreie zunehmen, kann jeder zum Sender werden« – Bernhard Pörksen, Medienwissenschaftler und Bestsellerautor, analysiert, wie Kommentare, Klickzahlen, Likes und Shares zunehmend darüber entscheiden, was als relevant und wahr erscheint und wie sich dieser Wandel auf unser demokratisches System auswirkt.

Bernhard Pörksen ist Professor für Medienwissenschaft an der Universität Tübingen. Er analysiert in seinen Forschungsarbeiten die Inszenierungsstile in Politik und Medien und kommentiert in Zeitungskolumnen, in Radio- und Fernsehbeiträgen aktuelle Debatten. Bernhard Pörksen hat zahlreiche Aufsätze in wissenschaftlichen Zeitschriften veröffentlicht, überdies populärwissenschaftliche Bücher, die amüsant und scharfzüngig die gegenwärtige Medienlandschaft beschreiben. Seine Bücher mit dem Physiker und Philosophen Heinz von Foerster (»Wahrheit ist die Erfindung eines Lügners«) und dem Kommunikationsypsychologen Friedemann Schulz von Thun (»Kommunikation als Lebenskunst«) wurden Bestseller. Im Jahre 2008 wurde Bernhard Pörksen zum »Professor des Jahres« gewählt und für seine Lehrtätigkeit ausgezeichnet.

Weitere Informationen zum Programm: Hier...


Bildergalerie:

  • Marion Tiedke (Stellvertrende Intendantin und Chefdramaturgin des Schauspiel Frankfurt)
  • Marion Tiedke (Stellvertrende Intendantin und Chefdramaturgin des Schauspiel Frankfurt)
  • Marion Tiedke (Stellvertrende Intendantin und Chefdramaturgin des Schauspiel Frankfurt)
  • Rebecca Caroline Schmidt, Geschäftsführerin des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“; Marion Tiedke (Stellvertrende Intendantin und Chefdramaturgin des Schauspiel Frankfurt)
  • Rebecca Caroline Schmidt, Geschäftsführerin des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“
  • Rebecca Caroline Schmidt, Geschäftsführerin des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“
  • Rebecca Caroline Schmidt, Geschäftsführerin des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“
  • Rebecca Caroline Schmidt, Geschäftsführerin des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“
  • Rebecca Caroline Schmidt, Geschäftsführerin des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“, Prof. Dr. Bernhard Pörksen, Professor für Medienwissenschaft, Universität Tübingen
  • Prof. Dr. Bernhard Pörksen, Professor für Medienwissenschaft, Universität Tübingen
  • Prof. Dr. Bernhard Pörksen, Professor für Medienwissenschaft, Universität Tübingen
  • Prof. Dr. Bernhard Pörksen, Professor für Medienwissenschaft, Universität Tübingen
  • Prof. Dr. Bernhard Pörksen, Professor für Medienwissenschaft, Universität Tübingen
  • Prof. Dr. Bernhard Pörksen, Professor für Medienwissenschaft, Universität Tübingen
  • Rebecca Caroline Schmidt, Geschäftsführerin des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“; Prof. Dr. Bernhard Pörksen, Professor für Medienwissenschaft, Universität Tübingen
  • Rebecca Caroline Schmidt, Geschäftsführerin des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“; Prof. Dr. Bernhard Pörksen, Professor für Medienwissenschaft, Universität Tübingen
  • Prof. Dr. Bernhard Pörksen, Professor für Medienwissenschaft, Universität Tübingen
  • Rebecca Caroline Schmidt, Geschäftsführerin des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“; Prof. Dr. Bernhard Pörksen, Professor für Medienwissenschaft, Universität Tübingen
  • Prof. Dr. Bernhard Pörksen, Professor für Medienwissenschaft, Universität Tübingen
  • Rebecca Caroline Schmidt, Geschäftsführerin des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“; Prof. Dr. Bernhard Pörksen, Professor für Medienwissenschaft, Universität Tübingen
  • Prof. Dr. Bernhard Pörksen, Professor für Medienwissenschaft, Universität Tübingen
  • Rebecca Caroline Schmidt, Geschäftsführerin des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“
  • Rebecca Caroline Schmidt, Geschäftsführerin des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“
  • Rebecca Caroline Schmidt, Geschäftsführerin des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“; Prof. Dr. Bernhard Pörksen, Professor für Medienwissenschaft, Universität Tübingen
  • Rebecca Caroline Schmidt, Geschäftsführerin des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“

Veranstalter:
Schauspiel Frankfurt in Kooperation mit dem Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen"

Gleichberechtigung _ Was kann das Recht zur Geschlechtergerechtigkeit beitragen?

Denkraum

26. Februar 2019, 20 Uhr

Schauspiel Frankfurt, Chagallsaal
Neue Mainzer Str. 17
60311 Frankfurt am Main

Über das Verständnis von Gleichberechtigung wird heftig gestritten. Manche sehen Gleichberechtigung der Geschlechter bereits verwirklicht, befürchten sogar, dass Frauen oder geschlechtliche Minderheiten eine übergroße Rolle einnehmen. Andere hingegen verweisen auf die zahlreichen Bereiche, in denen Frauen immer noch benachteiligt oder nicht annähernd paritätisch vertreten sind; sie fordern, dass mehr für die Gleichberechtigung getan werden müsse. Damit ist die Frage aufgeworfen, was Gleichberechtigung eigentlich bedeutet. Sodann geht es um die Rolle des Rechts bei der Herstellung von Gleichberechtigung? Welche rechtlichen Maßnahmen können Gleichberechtigung fördern – oder umgekehrt gefragt: welche Rechtsnormen behindern Gleichberechtigung? Diesen Fragen wird die Verfassungsrechtlerin Ute Sacksofsky nachgehen.

Ute Sacksofsky ist Professorin für Öffentliches Recht und Rechtsvergleichung und Mitglied des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“ an der Goethe-Universität Frankfurt am Main. Zu ihren Forschungsschwerpunkten gehören das Verfassungsrecht und die Geschlechterverhältnisse im Recht. Sie ist Mitglied im Direktorium des Cornelia Goethe Centrums für Frauenstudien und die Erforschung der Geschlechterverhältnisse der Goethe-Universität und Vizepräsidentin des Staatsgerichtshofs des Landes Hessen. Zu ihren einschlägigen Publikationen zählt: „Das Grundrecht auf Gleichberechtigung. Eine rechtsdogmatische Untersuchung zu Artikel 3 Absatz 2 des Grundgesetzes“

Video:

 

Bildergalerie:

  • Marion Tiedke, Stellevertretende Indentantin und Chefdramaturgin des Schauspiel Frankfurt
  • Marion Tiedke, Stellevertretende Indentantin und Chefdramaturgin des Schauspiel Frankfurt
  • Prof. Dr. Ute Sacksofsky, Professorin für Öffentliches Recht und Rechtsvergleichung und Principal Investigator des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“ und Alexander Leiffheidt, Dramaturg am Schauspiel Frankfurt
  • Alexander Leiffheidt, Dramaturg am Schauspiel Frankfurt
  • Prof. Dr. Ute Sacksofsky, Professorin für Öffentliches Recht und Rechtsvergleichung und Principal Investigator des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“ und Alexander Leiffheidt, Dramaturg am Schauspiel Frankfurt
  • Prof. Dr. Ute Sacksofsky, Professorin für Öffentliches Recht und Rechtsvergleichung und Principal Investigator des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“ und Alexander Leiffheidt, Dramaturg am Schauspiel Frankfurt
  • Prof. Dr. Ute Sacksofsky, Professorin für Öffentliches Recht und Rechtsvergleichung und Principal Investigator des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“
  • Prof. Dr. Ute Sacksofsky, Professorin für Öffentliches Recht und Rechtsvergleichung und Principal Investigator des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“
  • Prof. Dr. Ute Sacksofsky, Professorin für Öffentliches Recht und Rechtsvergleichung und Principal Investigator des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“
  • Prof. Dr. Ute Sacksofsky, Professorin für Öffentliches Recht und Rechtsvergleichung und Principal Investigator des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“
  • Prof. Dr. Ute Sacksofsky, Professorin für Öffentliches Recht und Rechtsvergleichung und Principal Investigator des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“
  • Prof. Dr. Ute Sacksofsky, Professorin für Öffentliches Recht und Rechtsvergleichung und Principal Investigator des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“
  • Prof. Dr. Ute Sacksofsky, Professorin für Öffentliches Recht und Rechtsvergleichung und Principal Investigator des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“ und Alexander Leiffheidt, Dramaturg am Schauspiel Frankfurt
  • Alexander Leiffheidt, Dramaturg am Schauspiel Frankfurt
  • Prof. Dr. Ute Sacksofsky, Professorin für Öffentliches Recht und Rechtsvergleichung und Principal Investigator des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“
  • Alexander Leiffheidt, Dramaturg am Schauspiel Frankfurt und Prof. Dr. Ute Sacksofsky, Professorin für Öffentliches Recht und Rechtsvergleichung und Principal Investigator des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“
  • Marion Tiedke, Stellevertretende Indentantin und Chefdramaturgin des Schauspiel Frankfurt; Prof. Dr. Ute Sacksofsky, Professorin für Öffentliches Recht und Rechtsvergleichung und Principal Investigator des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“; Rebecca Caroline Schmidt, Geschäftsführerin des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“; Alexander Leiffheidt, Dramaturg am Schauspiel Frankfurt

Weitere Informationen zum Programm: Hier...

Veranstalter:
Schauspiel Frankfurt in Kooperation mit dem Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen" mit Unterstützung der Heräus Bildungsstiftung

 

Gemeinwohl und Gemeinschaft in Deutschland

Denkraum

19. März 2019, 20 Uhr

Schauspiel Frankfurt, Chagallsaal
Neue Mainzer Str. 17
60311 Frankfurt am Main

Tilman Allert, geboren 1947, studierte Soziologie an den Universitäten Freiburg, Tübingen und Frankfurt am Main. Nach seiner Promotion 1981 wurde er wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Tübingen und habilitierte sich 1994. Seit 2000 ist er Professor für Soziologie und Sozialpsychologie an der Goethe-Universität in Frankfurt am Main und lehrt als Gastdozent an den Universitäten von Tiflis und Eriwan sowie an der International Psychoanalytical University in Berlin. Er schreibt regelmäßig u.a. für die »Frankfurter Allgemeine Zeitung«, die »Neue Zürcher Zeitung«, »Brand Eins« und »Die Welt«.

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Bildergalerie:

  • Marion Tiedke, Stellvertretende Indentantin und Chefdramaturgin des Schauspiel Frankfurt
  • Marion Tiedke, Stellvertretende Indentantin und Chefdramaturgin des Schauspiel Frankfurt
  • Marion Tiedke, Stellvertretende Indentantin und Chefdramaturgin des Schauspiel Frankfurt
  • Marion Tiedke, Stellvertretende Indentantin und Chefdramaturgin des Schauspiel Frankfurt
  • Prof. em. Dr. Tilman Allert, Professor emeritus für Soziologie und Sozialpsychologie an der Goethe-Universität in Frankfurt am Main
  • Prof. em. Dr. Tilman Allert, Professor emeritus für Soziologie und Sozialpsychologie an der Goethe-Universität in Frankfurt am Main
  • Prof. em. Dr. Tilman Allert, Professor emeritus für Soziologie und Sozialpsychologie an der Goethe-Universität in Frankfurt am Main
  • Prof. em. Dr. Tilman Allert, Professor emeritus für Soziologie und Sozialpsychologie an der Goethe-Universität in Frankfurt am Main
  • Prof. em. Dr. Tilman Allert, Professor emeritus für Soziologie und Sozialpsychologie an der Goethe-Universität in Frankfurt am Main
  • Prof. em. Dr. Tilman Allert, Professor emeritus für Soziologie und Sozialpsychologie an der Goethe-Universität in Frankfurt am Main
  • Prof. em. Dr. Tilman Allert, Professor emeritus für Soziologie und Sozialpsychologie an der Goethe-Universität in Frankfurt am Main
  • Prof. em. Dr. Tilman Allert, Professor emeritus für Soziologie und Sozialpsychologie an der Goethe-Universität in Frankfurt am Main
  • Prof. em. Dr. Tilman Allert, Professor emeritus für Soziologie und Sozialpsychologie an der Goethe-Universität in Frankfurt am Main
  • Prof. em. Dr. Tilman Allert, Professor emeritus für Soziologie und Sozialpsychologie an der Goethe-Universität in Frankfurt am Main

Veranstalter:
Schauspiel Frankfurt in Kooperation mit dem Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen" mit Unterstützung der Heräus Bildungsstiftung

Privatsphäre _ Wie sind wir geschützt im digitalen Zeitalter?

Denkraum

2. April 2019, 20 Uhr

Schauspiel Frankfurt, Chagallsaal
Neue Mainzer Str. 17
60311 Frankfurt am Main

Marina Weisband war bundesweit das Gesicht der Piraten. Von 2011 bis 2012 war sie politische Geschäftsführerin und Mitglied des Bundesvorstandes der Piratenpartei.
Weisband (*1987) wächst in Kiew auf und zieht 1994 mit ihren Eltern nach Deutschland, wo die Familie in Wuppertal ein neues Zuhause findet. Nach dem Abitur studiert sie ab 2006 Psychologie an der Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster. 2013 schließt sie ihr Studium als Diplom-Psychologin ab.
2009 wird Marina Weisband Mitglied der Piratenpartei. Für die Uni-Piraten in Münster sitzt sie von Dezember 2010 bis November 2011 im 53. Studierendenparlament der Universität Münster. Sie ist Mitglied des Kreisverbandes Münster im Landesverband Nordrhein-Westfalen und im Mai 2011 wird sie zur Politischen Geschäftsführerin der Piratenpartei Deutschland gewählt. Sie ist für die Meinungsbildung innerhalb der Partei zuständig sowie für die Repräsentation nach außen. Als Mitglieder der Partei im Oktober 2011 erstmals an der Bundespressekonferenz teilnehmen, ist auch Marina Weisband dabei. Als Ziele der Partei nennt Weisband vor allem „Bildung in allen Schattierungen“ sowie „Freiheit im Internet und Transparenz politischer Prozesse“. 2012 lässt sie sich nicht erneut zur Wahl aufstellen, um ihr Diplom in Psychologie abzuschließen und 2015 tritt sie schließlich aus der Partei aus.
Weisbands politische Schwerpunkte liegen weiterhin in den Bereichen der Bildung und der Bürgerbeteiligung. So gründet sie nach dem formellen Ausstieg aus der Politik ein Demokratie-Projekt für Schulen namens „Aula“, das von der Bundeszentrale für politische Bildung und dem Verein Politik Digital getragen wird und in dessen Rahmen Schüler lernen sollen, sich demokratisch an Schulentscheidungen zu beteiligen. Digital unterstützt wird das Projekt mit der Software Liquid Democracy. Außerdem ist Marina Weisband Radio-Kolumnistin beim Deutschlandfunk und sitzt im wissenschaftlichen Beirat der AOK Nordost.

Video:

 

Bildergalerie:

  • Marion Tiedke, Stellvertretende Indentantin und Chefdramaturgin des Schauspiel Frankfurt
  • Marion Tiedke, Stellvertretende Indentantin und Chefdramaturgin des Schauspiel Frankfurt und Marina Weisband, ehemalige/s Geschäftsführerin und Mitglied des Bundesvorstandes der Piratenpartei, Projektleiterin "aula – Schule gemeinsam gestalten"
  • Rebecca Caroline Schmidt, Geschäftsführerin des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“ und Marina Weisband, ehemalige/s Geschäftsführerin und Mitglied des Bundesvorstandes der Piratenpartei, Projektleiterin "aula – Schule gemeinsam gestalten"
  • Rebecca Caroline Schmidt, Geschäftsführerin des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“ und Marina Weisband, ehemalige/s Geschäftsführerin und Mitglied des Bundesvorstandes der Piratenpartei, Projektleiterin "aula – Schule gemeinsam gestalten"
  • Rebecca Caroline Schmidt, Geschäftsführerin des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“ und Marina Weisband, ehemalige/s Geschäftsführerin und Mitglied des Bundesvorstandes der Piratenpartei, Projektleiterin "aula – Schule gemeinsam gestalten"
  • Marina Weisband, ehemalige/s Geschäftsführerin und Mitglied des Bundesvorstandes der Piratenpartei, Projektleiterin "aula – Schule gemeinsam gestalten"
  • Marina Weisband, ehemalige/s Geschäftsführerin und Mitglied des Bundesvorstandes der Piratenpartei, Projektleiterin "aula – Schule gemeinsam gestalten"
  • Marina Weisband, ehemalige/s Geschäftsführerin und Mitglied des Bundesvorstandes der Piratenpartei, Projektleiterin "aula – Schule gemeinsam gestalten"
  • Rebecca Caroline Schmidt, Geschäftsführerin des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“
  • Rebecca Caroline Schmidt, Geschäftsführerin des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“ und Marina Weisband, ehemalige/s Geschäftsführerin und Mitglied des Bundesvorstandes der Piratenpartei, Projektleiterin "aula – Schule gemeinsam gestalten"
  • Marina Weisband, ehemalige/s Geschäftsführerin und Mitglied des Bundesvorstandes der Piratenpartei, Projektleiterin "aula – Schule gemeinsam gestalten"
  • Marina Weisband, ehemalige/s Geschäftsführerin und Mitglied des Bundesvorstandes der Piratenpartei, Projektleiterin "aula – Schule gemeinsam gestalten"

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„Frankfurter interdisziplinäre Debatte“. Frankfurter Forschungsinstitute laden zum Austausch über disziplinen-übergreifende Plattform ein

Die „Frankfurter interdisziplinäre Debatte“ ist ein Versuch des Dialogs zwischen Vertreter*innen unterschiedlicher wissenschaftlicher Disziplinen zu aktuellen Fragestellungen – derzeit im Kontext der Corona-Krise und u.a. mit Beiträgen von Prof. Dr. Nicole Deitelhoff, Prof. Dr. Rainer Forst und Prof. Dr. Klaus Günther. Seit Ende März 2020 ist die Onlineplattform der Initiative (www.frankfurter-debatte.de) verfügbar. Mehr...

Bundesministerin Karliczek gibt Startschuss für das neue Forschungsinstitut Gesellschaftlicher Zusammenhalt

In einer Pressekonferenz hat Bundesministerin Anja Karliczek am 28. Mai 2020 den Startschuss für das neue Forschungsinstitut Gesellschaftlicher Zusammenhalt (FGZ) gegeben. Mit dabei waren Sprecherin Prof. Nicole Deitelhoff (Goethe-Uni, Normative Orders), sowie der Geschäftsführende Sprecher Prof. Matthias Middell (Uni Leipzig) und Sprecher Prof. Olaf Groh-Samberg (Uni Bremen). Nun kann auch das Frankfurter Teilinstitut seine Arbeit aufnehmen. Mehr...

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Bis Ende September 2020

In der Goethe-Universität finden mindestens bis Ende September 2020 keine Präsenzveranstaltungen statt. Das Veranstaltungsprogramm des Forschungsverbunds "Normative Ordnungen" wird ebenfalls bis auf Weiteres ausgesetzt.

29. Mai 2020, 18.30 Uhr

Virtual Workshop on the Political Turn(s) in Criminal Law Thinking: Gustavo Beade: The Voice of the Polity in the Criminal Law: A Liberal Republica. More...

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