Veranstaltungen

Ach! Über wirkliche Fiktionen und fiktionale Wirklichkeiten

Vortrag auf der B3 Biennale des bewegten Bildes 2019 "REALITIES*"

Mittwoch, 16. Oktober 2019, 17 Uhr

Frankfurter Buchmesse
Halle 4.0, Business Club
Ludwig-Erhard Anlage 1
60327 Frankfurt am Main

Oftmals werden die virtuellen Realitäten der Online-Welt als Beispiel dafür genannt, dass sich der Unterschied zwischen Wirklichkeit und Fiktion heute zu verwischen beginne. Doch haben wir es auch in der Offline-Welt vielfach mit Fiktionen zu tun, die auf eigentümliche Weise Teil unserer Wirklichkeit sind, und in der das, was wir für wirklich halten, mit Fiktionen durchsetzt ist. Vor allem ist die Kunst ein Ort, an dem mit dieser Unterscheidung auf irritierende Weise gespielt wird.


Klaus Günther
ist Professor für Rechtstheorie, Strafrecht und Strafprozessrecht an der Goethe-Universität Frankfurt am Main, Co-Sprecher des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“ und Mitglied des Frankfurter Instituts für Sozialforschung (IfS). Zu seinen wichtigsten Veröffentlichungen zählen: „Der Sinn für Angemessenheit“ (1988); „Schuld und kommunikative Freiheit“ (2005).

 

 

Weitere Informationen zum Programm der B3 mit Beteiligung des Exzellenzclusters "Die Herausbildung normativer Ordnungen": Hier...

Video:

 

Bildergalerie:

  • Bernd Frye, Pressereferent des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“
  • Bernd Frye, Pressereferent des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“
  • Prof. Dr. Klaus Günther, Co-Sprecher des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“ und Professor für Rechtstheorie, Strafrecht und Strafprozessrecht der Goethe-Universität Frankfurt am Main
  • Prof. Dr. Klaus Günther, Co-Sprecher des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“ und Professor für Rechtstheorie, Strafrecht und Strafprozessrecht der Goethe-Universität Frankfurt am Main
  • Prof. Dr. Klaus Günther, Co-Sprecher des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“ und Professor für Rechtstheorie, Strafrecht und Strafprozessrecht der Goethe-Universität Frankfurt am Main
  • Bernd Frye, Pressereferent des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“

Veranstalter:
Hochschule für Gestaltung Offenbach in strategischer Kooperation mit THE ARTS+ Future of Culture Festival, Parcourspartner: Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen"

In der Höhle. Über Wirklichkeit und Macht

Vortrag auf der B3 Biennale des bewegten Bildes 2019 "REALITIES*"

Donnerstag, 17. Oktober 2019, 15.30 Uhr

Frankfurter Buchmesse
Halle 4.1, Salon
Ludwig-Erhard Anlage 1
60327 Frankfurt am Main

Wer das Wesen sozialer Macht verstehen will, muss in die Höhle der ideologischen Verblendung hinabsteigen. Aber was genau sieht man da? Und wie geblendet sind die, die aus dem Licht der wahren Wirklichkeit dorthin gelangen?

Rainer Forst ist Professor für Politische Theorie und Philosophie an der Goethe-Universität Frankfurt am Main und Co-Sprecher des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“. 2012 erhielt er den Gottfried Wilhelm Leibniz-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft. Zu seinen jüngeren Publikationen zählen: „Kritik der Rechtfertigungsverhältnisse“ (2011), „The Power of Tolerance“ (mit W. Brown, 2014), „Normativität und Macht“ (2015).

Weitere Informationen zum Programm mit Beteiligung des Exzellenzclusters "Die Herausbildung normativer Ordnungen": Hier...

Video:

 

Bildergalerie:

  • Bernd Frye, Pressereferent des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“
  • Prof. Dr. Rainer Forst, Co-Sprecher des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“ und Professor für Politische Theorie und Philosophie der Goethe-Universität Frankfurt am Main
  • Prof. Dr. Rainer Forst, Co-Sprecher des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“ und Professor für Politische Theorie und Philosophie der Goethe-Universität Frankfurt am Main
  • Prof. Dr. Rainer Forst, Co-Sprecher des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“ und Professor für Politische Theorie und Philosophie der Goethe-Universität Frankfurt am Main
  • Prof. Dr. Rainer Forst, Co-Sprecher des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“ und Professor für Politische Theorie und Philosophie der Goethe-Universität Frankfurt am Main
  • Prof. Dr. Rainer Forst, Co-Sprecher des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“ und Professor für Politische Theorie und Philosophie der Goethe-Universität Frankfurt am Main

Veranstalter:
Hochschule für Gestaltung Offenbach in strategischer Kooperation mit THE ARTS+ Future of Culture Festival, Parcourspartner: Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen"

Unsichtbarkeit

7. Jahrestagung der Society for Women in Philosophy e.V.

29. November 2019

Goethe Universität Frankfurt am Main
Hörsaalzentrum, Raum HZ 14
Theodor W. Adorno-Platz
60323 Frankfurt am Main

Anmeldung bitte unter: This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.

Programm (pdf): Hier...

Wer wird sichtbar, wer bleibt unsichtbar? Welche Fragen sind formulierbar und werden gehört? Wann ist Sichtbarkeit mit Macht verbunden - und wann hingegen mit Verwundbarkeit? Mehr Sichtbarkeit kann einerseits bedeuten, erkannt und anerkannt zu werden, andererseits aber auch, exponiert zu sein und keine Schutzräume zu haben.
Diese Fragen machen die philosophische wie politische Relevanz einer Reflexion über Un|Sichtbarkeit aus und sollen bei der 7. Jahrestagung von SWIP Germany aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet werden. Damit steht etwa das Verhältnis von Öffentlichkeit und Privatheit, die Bedeutung politischer Repräsentation und die epistemische Dimension von Ungerechtigkeit zur Diskussion. Nicht zuletzt wird so auch die Disziplin der Philosophie selbst adressiert: Wer zählt als Philosoph*in und welche Themen gelten als unphilosophisch? Durch welche Ausschlüsse strukturiert sich der philosophische Kanon? Und warum wird es gerade Frauen* in der Philosophie erschwert, sichtbar zu sein?
Im Rahmen von Vorträgen und Workshops wollen wir Un|Sichtbarkeit gemeinsam diskutieren und nach Möglichkeiten und Strategien zur Schaffung neuer Sichtbarkeitsverhältnisse suchen.

SWIP Germany e.V.
SWIP Germany e.V. ist ein Verein zur Förderung von Frauen* in der Philosophie. SWIP (Society for Women* in Philosophy) dient der Vernetzung, Sichtbarmachung und Unterstützung von Philosophinnen* im deutschsprachigen Raum (insbesondere in Deutschland) und setzt sich für die Gleichstellung von Frauen* auf allen akademischen Statusebenen ein. Wir organisieren Workshops und Tagungen, stellen Informationen über Frauen* in der Philosophie bereit, erhöhen die Sichtbarkeit von Frauen* und ihren philosophischen Werken in der Philosophie, setzen uns für die Förderung eines guten Institutsklimas ein, sind als Botschafterinnen an mehreren Universitäten aktiv und arbeiten für diese Anliegen mit anderen Organisationen im In- und Ausland zusammen.

Alle Interessierten sind willkommen!
Die Teilnahme ist kostenlos.

Organisation: Rime Abd Al Majeed, Tomke Behrmann, Altaira Caldarella, Leonie Hunter, Marisa Kruchen, Lucyna Kühnemann, Marina Martinez Mateo, Antonia Sahm, Paula Segler, Rosa Sierra, Pia Springsklee

 

Programm

Freitag, 29. November 2019

13.30-14.00 Uhr
Eröffnung

14.00-15.30 Uhr
Podiumsdiskussion
„Unsichtbarkeit, Macht, Öffentlichkeit“


Prof. Dr. Juliane Rebentisch (HfG Offenbach)
Prof. Dr. Friederike Kuster (Uni Wuppertal)
Sophia Ermert (HU Berlin)
Moderation: Prof. Dr. Francesca Raimondi (GU Frankfurt)

15.30-16.00 Uhr
Kaffeepause

16.00-18.00 Uhr
Workshop

18:00-18.30 Uhr
Pause

18.30-20:00 Uhr
Gespräch „Epistemische Ungerechtigkeit (in) der Philosophie

Prof. Dr. Franziska Dübgen (Uni Münster)
Dr. Anke Graneß (Uni Hildesheim)
Moderation: Dr. Kristina Lepold (GU Frankfurt)

20.00 Uhr
Empfang

 

Veranstalter:
SWIP Germany e.V. zusammen mit dem Institut für Philosophie der Goethe-Universität Frankfurt am Main, dem Forschungsverbund "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität Frankfurt am Main und weiteren Partnern

30 Jahre Mauerfall – Die Bedeutung des Mauerfalls für die Entwicklung europäischer Gesellschaften

Crisis Talk

Dienstag 1. Oktober 2019, 12.30 – 14.30 Uhr

Die Vertretung des Landes Hessen bei der EU
Rue Montoyer 21, 1000 Brüssel

Programm (pdf): Hier...

 

Welcome note | Begrüßung

Mark Weinmeister
Secretary of State for European Affairs of the State of Hessen

Prof. Dr. Frank Bösch
Director of the Center for Contemporary History in Potsdam

Rebecca Caroline Schmidt
Managing Director of the Cluster of Excellence "The Formation of Normative Orders", Goethe University Frankfurt

Keynote | Impuls

Roland Jahn
Federal Commissioner for the Records of the State Security Service of the former GDR

Panel discussion | Podiumsdiskussion

Roland Jahn
Federal Commissioner for the Records of the State Security Service of the former GDR

Prof. Dr. Frank Bösch
Director of the Center for Contemporary History in Potsdam  

Prof. Dr. Ruth Leiserowitz
Historian and Deputy Director of the German Historical Institute in Warsaw

Moderator | Moderation
Ralph Sina
Head of WDR|NDR-Radiostudio Brussels

Simultanverdolmetschung Deutsch/Englisch

U. A. w. g.: This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.

30 Jahre Mauerfall – Die Bedeutung des Mauerfalls für die Entwicklung europäischer Gesellschaften
„Nach meiner Kenntnis ist das sofort, unverzüglich“: Dieser Satz hat 1989 den Mauerfall ausgelöst. Was danach geschah, hat nicht nur Deutschland verändert, sondern hatte auch Auswirkungen auf die europäischen Gesellschaften. Der historische Umbruch zeugt zugleich von Mut, von DDR-Bürgern, die sich von Stacheldraht, Schießbefehl und Willkürherrschaft nicht einschüchtern ließen, aber auch von Polen, die gegen die kommunistische Diktatur aufstanden, oder von Ungarn, die die grüne Grenze öffneten. Die Wahlerfolge EU-kritischer Parteien und Bewegungen lassen den europäischen Zusammenhalt fragil erscheinen. Nicht zuletzt hatte die Ukraine-Krise zehn Jahre nach der Osterweiterung gezeigt, dass Frieden und Stabilität in Europa nicht selbstverständlich sind. In dieser Veranstaltung wollen wir fragen: Welchen Beitrag haben die EU-Institutionen sowie die europäischen Partner zur Wiedervereinigung Deutschlands geleistet? Welche Auswirkungen hat die Wiedervereinigung insbesondere auf die osteuropäischen Staaten? Wo stehen heute die europäischen Gesellschaften in Zeiten populistischer Strömungen und was bedeutet das für die EU? Was kann man aus dem damaligen Konflikt zwischen Ost und West lernen?

Crisis Talks des Leibniz-Forschungsverbund „Krisen einer globalisierten Welt“
Krisen sind in der EU historisch ein wichtiger Motor der Veränderung und des Fortschritts. In Krisensituationen ist die von großer Heterogenität geprägte und auf konsensuale Meinungsbildung ausgerichtete EU bisher meist in der Lage gewesen, gemeinsame Wahrnehmungen herzustellen, Blockaden zu überwinden und Integration zu gestalten. Der Leibniz-Forschungsverbund „Krisen einer globalisierten Welt“ geht in der Reihe Crisis Talks der Frage nach, wie Europa mit seinen aktuellen und vergangenen Krisen umgehen sollte.

Bildergalerie:

  • NDR-Radiostudio Brussels), Rebecca Caroline Schmidt (Managing Director of the Cluster of Excellence "The Formation of Normative Orders", Goethe University Frankfurt), Frank Bösch (Director of the Center for Contemporary History in Potsdam), Ruth Leiserowitz (Historian and Deputy Director of the German Historical Institute in Warsaw), Mark Weinmeister (Secretary of State for European Affairs of the State of Hessen), Stefan Kroll (Leibniz Peace Research Institute Frankfurt)
  • Frank Bösch, Rebecca Caroline Schmidt, Stefan Kroll
  • Mark Weinmeister
  • Frank Bösch
  • Rebecca Caroline Schmidt
  • Ruth Leiserowitz, Ralph Sina , Frank Bösch
  • Ruth Leiserowitz, Ralph Sina
  • Ruth Leiserowitz, Ralph Sina, Frank Bösch
  • Heike List (Cluster of Excellence "The Formation of Normative Orders")

© Hessische Landesvertretung/Eric Berghen

Veranstalter:
Die Hessische Ministerin für Bundes- und Europaangelegenheiten Lucia Puttrich und der Leibniz-Forschungsverbund „Krisen einer globalisierten Welt“ gemeinsam mit dem Exzellenzcluster „Die Herausbildung normativer Ordnungen“

Weitere Informationen zur Reihe "Crisis Talks": Hier...

Jia Zhangke: Kino der Transformation

Vorlesungsreihe Lecture & Film

Von einem zerschundenen, teilindustrialisierten Agrarstaat am Ende der Kulturrevolution zur hoch technisierten zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt in knapp vier Jahrzehnten: Wenige Orte der Welt haben sich zuletzt so dramatisch verändert wie die Volksrepublik China. Die Filme von Jia Zhangke, dem bedeutendsten chinesischen Regisseur der Gegenwart, sind Seismogramme dieser Transformation. Dem atemberaubenden Tempo des gesellschaftlichen Umbruchs setzen sie einen genauen Blick und einen geduldigen Rhythmus entgegen; auf heroische Zukunftsrhetorik antworten sie mit einem Sinn für die Abbrüche und Abgründe alltäglicher Geschichten. Auf den großen Festivals der Welt vielfach ausgezeichnet, zeigen sie zugleich dem Kino als Kunstform neue Möglichkeiten auf.

Die Lecture & Film Reihe befasst sich von Oktober 2019 bis Juli 2020 mit dem Werk von Jia Zhangke. Namhafte Kenner*innen behandeln alle Facetten von den großen Spielfilmen über die dokumentarischen Arbeiten bis zu den Kurzfilmen.

DFF - Deutsches Filminstitut & Filmmuseum
Schaumainkai 41, Frankfurt am Main

Eintritt 5 Euro. Platzzahl beschränkt. Kartenreservierungen empfohlen unter 069 961 220-220.

Programm (pdf): Hier...

 

Programm:

31. Oktober 2019, 20.15 Uhr
Vinzenz Hediger (Frankfurt)
Das filmische Gedächtnis der Stadt: I WISH I KNEW
Vortrag in deutscher Sprache
Film: I WISH I KNEW, VR China 2010, 138 Min.
Weitere Informationen: Hier...

7. November 2019, 20.15 Uhr
Daniel Fairfax (Frankfurt)
Die Anfänge eines auteur: Jia Zhangkes XIAOSHAN GOING HOME
Vortrag in englischer Sprache
Film: XIAOSHAN GOING HOME, VR China 1995, 59 Min.
Weitere Informationen: Hier...

28. November 2019, 20.15 Uhr
Dudley Andrew (New Haven)
Aufwachsen in THE WORLD
Vortrag in englischer Sprache
Film: THE WORLD, VR China 2004, 85 Min.
Weitere Informationen: Hier...

12. Dezember 2019, 20.15 Uhr
Antje Krause-Wahl (Frankfurt) im Gespräch mit Vinzenz Hediger (Frankfurt)
Film: DONG, VR China 2010, 70 Min.
Vortrag in deutscher Sprache
Weitere Informationen: Hier...

16. Januar 2020, 20.15 Uhr
Chris Berry (London)
Jia Zhangkes Gedächtnisprojekt 24 CITY: Vom Umschreiben der Geschichte zu einem Umdenken in der Geschichtsschreibung
Vortrag in englischer Sprache
Film: 24 CITY, VR China 2007, 102 Min.
Weitere Informationen: Hier...

23. Januar 2020, 18.15 Uhr
Cecilia Mello (São Paulo)
Autorschaft und Hypermedialität in PLATFORM
Vortrag in englischer Sprache
Film: PLATFORM, VR China 2000, 183 Min.
Weitere Informationen: Hier...

6. Februar 2020, 20.15 Uhr
Winnie Yee (Hongkong)
Entzauberung und Wieder-Verzauberung in Ruinenlandschaften: Jia Zhangkes experimentelles chinesisches Großstadtkino
Vortrag in englischer Sprache
Film: A TOUCH OF SIN, VR China 2013, 143 Min.
Weitere Informationen: Hier...

16. Februar 2020, 20.15 Uhr
An Evening with Jia Zhangke / Ein Abend mit Jia Zhangke ENTFÄLLT

Erstatzprogramm:
16. Februar 2020, 18 Uhr
Filmvorführung: JIA ZHANGKE, A GUY FROM FENYANG (BR 2015. R: Walter Salles. 98 Min. DCP. OmeU)

16. Februar 2020, 20 Uhr
Filmvorführung: FENG GUI LAI DE REN (The Boys from Fengkuei)
mit einer Einführung von Vinzenz Hediger (Frankfurt)

16. April 2020, 20.15 Uhr
DER TERMIN WIRD VERSCHOBEN!
Jean-Michel Frodon (Paris)
MOUNTAINS MAY DEPART: Die vielen Dimensionen des Realismus
Vortrag in französischer Sprache mit Übersetzung
Film: MOUNTAINS MAY DEPART, VR China 2015, 131 Min.
Weitere Informationen: Hier...

30. April 2020, 20.15 Uhr
DER TERMIN WIRD VERSCHOBEN!
Philippa Lovatt (St. Andrews)
Ton, Musik und Erinnerung in Jia Zhangkes UNKNOWN PLEASURES und der Trilogie der Heimatstadt
Vortrag in englischer Sprache
Film: UNKNOWN PLEASURES, VR China 2002, 103 Min.
Weitere Informationen: Hier...

14. Mai 2020, 20.15 Uhr
DER TERMIN WIRD VERSCHOBEN!
Hsiu-Chuang Deppman (Oberlin)
„What’s love got to do with it?“ Weibliche Handlungsmacht in Jia Zhangkes ASH IS PUREST WHITE
Vortrag in englischer Sprache
Film: ASH IS PUREST WHITE, VR China 2018, 150 Min.
Weitere Informationen: Hier...

28. Mai 2020, 20.15 Uhr
DER TERMIN WIRD VERSCHOBEN!
Jiwei Xiao (Fairfield)
Jia Zhangkes Unter/Welt: Von STILL LIFE zu ASH IS PUREST WHITE
Vortrag in englischer Sprache
Film: STILL LIFE, VR China 2006, 102 Min.
Weitere Informationen: Hier...

18. Juni 2020, 20.15 Uhr
DER TERMIN WIRD VERSCHOBEN!
Victor Fan (London)
Poetik der Wiederherstellung: Krise und Erneuerung in den Kurzfilmen von Jia Zhangke
Vortrag in englischer Sprache
Kurzfilmprogramm (2001-2016) ca. 100 Min.
Weitere Informationen: Hier...

25. Juni 2020, 20.15 Uhr
DER TERMIN WIRD VERSCHOBEN!
Michael Berry (Los Angeles)
Fenyang umgebildet: XIAO WU und Jia Zhangkes filmische Meditation über China im Umbruch
Vortrag in englischer Sprache
Film: XIAO WU, VR China 1997, 103 Min.
Weitere Informationen: Hier...

9. Juli 2020, 20.15 Uhr
DER TERMIN WIRD VERSCHOBEN!
Rey Chow (Durham)
Das Apokalyptische und das Alltägliche: Das zeitgenössische China denken mit Jia Zhangke
Vortrag in englischer Sprache
Film: USELESS, VR China 2007, 81 Min.
Weitere Informationen: Hier...

 

Veranstalter:
„Jia Zhangke: Kino der Transformation“ wird durchgeführt vom Kino des DFF – Deutsches Filminstitut & Filmmuseum und dem Institut für Theater-, Film- und Medienwissenschaft der Goethe-Universität gemeinsam mit dem Forschungsverbund „Normative Ordnungen“ an der Goethe-Universität und dem DFG-Graduiertenkolleg „Konfigurationen des Films“ (www.konfigurationen-des-films.de) in Kooperation mit der hessischen Film- und Medienakademie und dem Konfuzius Institut Frankfurt.

Kritik der Wertegemeinschaft oder: Über den Platz der Politik in der politischen Auseinandersetzung

Kantorowicz Lecture in Political Language

Mittwoch, 27. November, 18 Uhr

Goethe-Universität Frankfurt am Main, Campus Westend
IG Farben Gebäude, Raum 411

Christoph Möllers ist Inhaber des Lehrstuhl für Öffentliches Recht, insb. Verfassungsrecht, und Rechtsphilosophie an der Humboldt Universität Berlin. Er ist Träger des Leibniz Preises der DFG 2016.

Der Siegeszug autoritärer politischer Bewegungen lädt politische Gemeinschaften zu normativer Vergewisserung ein. Auf der Suche nach Mitteln der Auseinandersetzung sollen die Bestimmung normativer Gemeinsamkeiten helfen, autoritäre Bewegungen zu definieren, zu kritisieren und politisch abzuwehren. Doch ist dieser Weg, das eigene als materielle normative Gemeinsamkeit, als „Wertegemeinschaft“, zu bestimmen, problematisch. Die politische Auseinandersetzung wird damit auf eine Art Endschlacht zwischen Gut und Böse reduziert und der autoritäre Gegner unbotmäßig aufgewertet. Normativ verengt dies den Raum legitimer Politik. Der Versuch, eine große Konsenskoalition zu bilden, verkehrt sich so in sein Gegenteil: Weil sich viele Positionen ausgeschlossen finden, entsteht mehr Polarisierung. Dies gilt umso mehr, weil Konsens über normative Grundsätze oft nur semantisch funktioniert, also über Begriffe wie Demokratie oder Gleichheit, deren konkrete Bedeutung dann doch wieder umstritten ist.
Gegen die Anrufung der Wertegemeinschaft ist an die liberale Intuition zu erinnern, dass sich politische Gemeinschaften mehr kognitiv, also über gemeinsame Wahrnehmungen, als normativ integrieren. Der politische Diskurs wird deswegen im Regelfall besser auf überdeterminierte normative Argumente verzichten – und letzte Prinzipien nur zur Begrenzung des Diskurses, nicht als Konsensunterstellung verwenden.

Der Vortrag ist öffentlich. Der Eintritt ist frei.

Bildergalerie:

  • Christoph Möllers (Professor für Öffentliches Recht, insb. Verfassungsrecht, und Rechtsphilosophie an der Humboldt Universität Berlin) und Prof. Dr. Vinzenz Hediger (Professor für Filmwissenschaft an der Goethe-Universität Frankfurt am Main und Mitglied des Forschungsverbunds „Die Herausbildung normativer Ordnungen”)
  • Prof. Dr. Vinzenz Hediger (Professor für Filmwissenschaft an der Goethe-Universität Frankfurt am Main und Mitglied des Forschungsverbunds „Die Herausbildung normativer Ordnungen”)
  • Christoph Möllers (Professor für Öffentliches Recht, insb. Verfassungsrecht, und Rechtsphilosophie an der Humboldt Universität Berlin)
  • Christoph Möllers
  • Christoph Möllers
  • Christoph Möllers

Video:

 

Veranstalter:
Forschungszentrum Historische Geisteswissenschaften in Zusammenarbeit mit dem Forschungsverbund "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität Frankfurt am Main

„Kritische Theorie der Politik“

Tagung anlässlich des Erscheinens des gleichnamigen Buchs (Suhrkamp 2019)

Donnerstag, 31. Oktober 2019 und Freitag, 1. November 2019

Die Kritische Theorie prägt eine ganze Epoche des akademischen Denkens und strahlt bis weit in die öffentlich-politischen Debatten der Gegenwart aus. Ihr gesellschaftstheoretischer Anspruch weist über den ursprünglichen geschichtlichen Entstehungskontext hinaus, und so geht von ihr nach wie vor eine große Anziehungskraft aus. Doch im Feld der Theorie der Politik klafft im Zentrum der historischen Frankfurter Schule eine deutliche Lücke. Auf dieser Beobachtung aufbauend soll die Tagung mit Autorinnen und Autoren des programmatischen Sammelbandes „Kritische Theorie der Politik“ folgenden Fragen nachgehen: Wie ist eine Kritische Theorie der Politik (heute noch) möglich? Woran kann sie anknüpfen? Wo muss sie sich neu erfinden? Was sind ihre Antworten auf die Fragen unserer Zeit? Was bedeutet diese Leerstelle im Feld der Politik für eine zeitgenössische Theoriebildung, die sich mit den normativen Ordnungen der Gegenwartsgesellschaften beschäftigt? Welchen Beitrag zur Konzeptualisierung der Zukunft der Demokratie – der zentralen normativen Ordnung der Gegenwart – liefern hierfür neuere Vorschläge aus dem Traditionskontext der Kritischen Theorie?

Weitere Informationen zum Buch: Hier...

Organisiert von Prof. Dr. Martin Saar (Goethe-Universität Frankfurt/M., Normative Orders) und Andrea Blättler (Goethe-Universität Frankfurt/M.,Normative Orders) mit den Herausgebern Dr. Ulf Bohmann (TU Chemnitz) und Dr. Paul Sörensen (Universität Augsburg).

Goethe-Universität Frankfurt, Campus Westend
Gebäude „Normative Ordnungen“
Max-Horkheimer-Straße 2
Raum EG.01

Die Tagung ist öffentlich, die Teilnahme kostenfrei.
Um Anmeldung wird gebeten unter: This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.

 Programm (pdf): Hier...

 

Programm

Donnerstag, 31. Oktober 2019, 18.15 Uhr

Keynote
"Kritische Theorie und kritische Theorien. Zur Verortung des Politischen in der Kritik"
Prof. Dr. Oliver Marchart
(Universität Wien)
(mit Begrüßung durch Prof. Dr. Martin Saar & Kurzeinführung zum Sammelband durch Dr. Ulf Bohmann & Dr. Paul Sörensen)

 

Freitag, 1. November 2019

Tagungseröffnung

10:30 Uhr    
Begrüßung
Prof. Dr. Martin Saar (Goethe-Universität Frankfurt/M.,Normative Orders) & Andrea Blättler (Goethe-Universität Frankfurt/M., Normative Orders)

10:40 Uhr    
Grußwort
Dr. Philipp Hölzing (Suhrkamp)

10:45 Uhr    
Einführung zum Band
Dr. Ulf Bohmann & Dr. Paul Sörensen

 

Panel I

11:15 Uhr    
Einführung
Dr. Ulf Bohmann & Dr. Paul Sörensen

11:25 Uhr    
Prof. Dr. Volker Heins (Universität Duisburg-Essen):
„Kultureller Pluralismus und Kritische Theorie. Von Adorno bis Honneth.“

11:40 Uhr   
Prof. Dr. Rainer Forst (Goethe-Universität Frankfurt/M., Normative Orders):
„Eine kritische Theorie transnationaler (Un-)Gerechtigkeit: Zur Vermeidung positivistisch halbierter Realismen oder Normativismen“

11:55 Uhr    
Doppelkommentar: Dr. Jeanette Ehrmann (Justus-Liebig-Universität Gießen)

12:10 Uhr    
Repliken und Diskussion

 

13:00 Uhr    
Mittagspause

 

Panel II

14:15 Uhr    
Einführung
Dr. Ulf Bohmann & Dr. Paul Sörensen

14:25 Uhr    
PD Dr. Daniel Loick (Kunstakademie Düsseldorf):
„Aufgaben einer kritischen Theorie des Rechts“

14:40 Uhr    
Dr. Svenja Ahlhaus & Prof. Dr. Peter Niesen (Universität Hamburg):
„Regressionen des Mitgliedschaftsrechts: Für einen Kosmopolitismus von innen“

14:55 Uhr    
Doppelkommentar: Dr. Sabrina Zucca-Soest (Helmut-Schmidt-Universität)

15:10 Uhr    
Repliken und Diskussion

 

16:00 Uhr    
Pause

 

16:30 Uhr
Podiumsdiskussion
„Kritische Theorie der Politik im Widerstreit“
Moderation: Dr. Kristina Lepold (Goethe-Universität Frankfurt am Main)
Diskutanten: Prof. Dr. Bernd Ladwig (Freie Universität Berlin), Prof. Dr. Martin Saar (Goethe-Universität Frankfurt/M., Normative Orders), Prof. Dr. Oliver Flügel-Martinsen (Universität Bielefeld)

 

18:30 Uhr    
Tagungsende

Bildergalerie:

  • Prof. Dr. Martin Saar (Professor für Sozialphilosophie am Institut für Philosophie der Goethe-Universität und Principal Investigator des Forschungsverbunds „Die Herausbildung normativer Ordnungen“)
  • Dr. Paul Sörensen (wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Augsburg)
  • Dr. Ulf Bohmann (Professor für soziologische Theorie)
  • Prof. Dr. Oliver Marchart (universität Wien)
  • Andrea Blättler (wissenschaftliche Hilfskraft am Institut Philosophie)
  • Dr. Philipp Hölzing (suhrkamp Verlag)
  • Dr. Paul Sörensen (Universität Augsburg) und Dr. Ulf Bohmann (Professor für soziologische Theorie)
  • Dr. Jeanette Ehrmann (wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl Politische Theorie und Ideengeschichte an der Justus-Liebig-Universität Gießen) und Prof. Dr. Rainer Forst (Co-Sprecher des Forschungsverbunds „Die Herausbildung normativer Ordnungen“ und Professor für Politische Theorie und Philosophie der Goethe-Universität Frankfurt am Main)
  • PD Dr. Daniel Loick (Kunstakademie Düsseldorf)
  • Prof. Dr. Peter Niesen (Professur für Politische Theorie an der Universität Hamburg), Dr. Svenja Ahlhaus (wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut Politische Theorie der Universität Hamburg)
  • Dr. Svenja Ahlhaus (wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut Politische Theorie der Universität Hamburg)
  • Dr. Sabrina Zucca-Soest (Postdoc am Lehrstuhl Anna Fruhstorfer, Institut für Sozialwissenschaften, Humboldt Universität zu Berlin)

 

Veranstalter:
Forschungsverbund "Normative Ordnungen" an der Goethe-Universität Frankfurt am Main

Der geschichtliche Ort der historischen Forschung

Lehnswesen und Feudalismus als Konzepte normativer Ordnung im Zeitalter der Extreme

Tagung, 10. /11. Oktober 2019

Die Auseinandersetzung mit der eigenen Geschichtlichkeit ist eine notwendige Herausforderung, der sich die aktuelle Geschichtswissenschaft zu stellen hat und die keineswegs mit leerer Selbstreferentialität verwechselt werden darf. Vor diesem Hintergrund scheint es angebracht, über Möglichkeiten und Grenzen mediävistischer Wissenschaftsgeschichte zu diskutieren. Dieser Aufgabe will sich der zweitägige Workshop des Frankfurter Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“ anhand eines konkreten Beispiels – der Forschungen zu ‚Feudalismus‘ und ‚Lehnswesen‘ als Konzepte normativer Ordnung im Zeitalter der Extreme – annehmen.
Als Leitgedanke sollen dabei die ‚geschichtlichen Orte der historischen Forschung‘ in den Mittelpunkt des Erkenntnisinteresses gestellt werden. Es geht also nicht darum, zu fragen, ob seit Otto Hintze ohnehin alles gesagt sei, wo sich Marc Bloch oder François Louis Ganshof irrten oder ob die Lehnswesenforschung der BRD der Feudalismusforschung der DDR überlegen gewesen sei. Vielmehr sollen die spezifischen Konstitutionsbedingungen des Wissens selbst aus ganz unterschiedlichen Perspektiven und mit ganz unterschiedlichen Fragestellungen in den Blick genommen werden. Denn es ist eine zumindest erklärungsbedürftige Beobachtung, dass auf derselben Quellenbasis und in relativ konsistenter methodischer Herangehensweise (was aber ebenfalls zu hinterfragen ist) ganz unterschiedliche Bilder des Mittelalters elaboriert wurden.

Gebäude "Normative Ordnungen“
Raum 5.02
Max Horkheimer-Str. 2
60323 Frankfurt

Um Anmeldung wird gebeten: This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.

Organisation: Dr. Simon Groth (Postdoktorand am Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen")

Programm (pdf): Hier...

 

Programm:

Donnerstag, 10. Oktober 2019

14:00 Uhr
Simon Groth (Frankfurt a. M.)
Einleitung: Der geschichtliche Ort der historischen Forschung

14:45 Uhr
Caspar Ehlers (Frankfurt a. M.)
Rechtsarchäologie: Das Lehnswesen in Akten und Befunden

15:30 Uhr
Ewald Grothe (Wuppertal)
Von der hochmittelalterlichen Stammes-verfassung zum Staat des 19. Jahrhunderts. Otto Hintzes Feudalismus-Typologie

16:15 Uhr
Kaffeepause

16:45 Uhr
Gerhard Lubich (Bochum)
Die „Feudalgesellschaft“ und die III. Republik. Versuch einer zeitgemäßen Betrachtung

17:30 Uhr
Jochen Johrendt (Wuppertal)
Der Papst als Lehnsherr von König und Kaiser. Über die Geschichte eines Konzeptes

19:30 Uhr
Abendessen

 

Freitag, 11. Oktober 2019

09:00 Uhr
Hans-Henning Kortüm (Regensburg)
„Inneres Gefüge des Abendlandes“. Zu Genese und Funktion einer Ordnungssemantik im Werk Otto Brunners

09:45 Uhr
Jörg Schwarz (München)
„...die auch in schlimmester Zeit weiter-bestehenden lehnsrechtlichen Bindungen.“
Der frühe Konstanzer Arbeitskreis für mittel-alterliche Geschichte und seine Deutungen des Lehnswesens als dem eisernen Reif des mittelalterlichen Europa

10:30 Uhr
Simon Groth (Frankfurt a. M.)
„Der Bruch mit dieser Vergangenheit muss ein vollständiger sein“. Der Feudalismus als Zukunft der Vergangenheit in der Mittelalterforschung der DDR

11:15 Uhr
Kaffeepause

11:45 Uhr
Brigitte Kasten (Saarbrücken)
Erlebte Wissenschaftsgeschichte: Susan Reynoldsʼ Fiefs and Vassals und die deutsche Geschichtswissenschaft

12:30 Uhr
Thomas Martin Buck (Freiburg i. B.)
Lehnswesen und Feudalismus. Zur Revision eines wissenschaftlichen Konstrukts

13:15 Uhr
Abschlussdiskussion

14:00 Uhr
Tagungsende

 

Veranstalter:
Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen"

Klima_Wie werden wir die Erde retten können?

Denkraum »Zukunft_aber wie?«

Dienstag, 3. Dezember 2019, 20 Uhr

Dr. Robert Habeck (Bundesvorsitzender der Partei Bündnis 90/Die Grünen)

Moderation: Rebecca Caroline Schmidt (Geschäftsführerin des Forschungsverbunds "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität)

Schauspiel Frankfurt, Chagallsaal
Neue Mainzer Str. 17
60311 Frankfurt am Main

Tickets: regulär 10 €, ermäßigt 8 €
Weitere Informationen: Hier...

Dr. Robert Habeck ist seit Januar 2018 zusammen mit Annalena Baerbock Bundesvorsitzender der Grünen. Der gebürtige Lübecker hat in Hamburg seinen Doktor der Philosophie gemacht und seit 1999 mit seiner Ehefrau Andrea Paluch Kinder- und Jugendbücher veröffentlicht sowie Romane und Übersetzungen zu englischer Lyrik. 2002 wurde er Mitglied der Partei Bündnis 90/Die Grünen. 2009 zog er in den Schleswig-Holsteinischen Landtag ein und wurde Fraktionsvorsitzender. 2012 bis 2017 erhielt er das Amt des stellvertretenden Ministerpräsidenten und war Minister für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt. 2017 brachte er sich erstmals als Spitzenkandidat für den Bundestag ein.

Video:

 

Bildergalerie:

  • Prof. Marion Tiedtke (Stellvertretende Intendantin und Chefdramaturgin des Schauspiel Frankfurt)
  • Dr. Robert Habeck (Bundesvorsitzender der Partei Bündnis 90/Die Grünen) und Rebecca Caroline Schmidt (Geschäftsführerin des Forschungsverbunds "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität)
  • Dr. Robert Habeck (Bundesvorsitzender der Partei Bündnis 90/Die Grünen)
  • Dr. Robert Habeck (Bundesvorsitzender der Partei Bündnis 90/Die Grünen)
  • Dr. Robert Habeck (Bundesvorsitzender der Partei Bündnis 90/Die Grünen)
  • Dr. Robert Habeck (Bundesvorsitzender der Partei Bündnis 90/Die Grünen)
  • Dr. Robert Habeck (Bundesvorsitzender der Partei Bündnis 90/Die Grünen)
  • Dr. Robert Habeck (Bundesvorsitzender der Partei Bündnis 90/Die Grünen)

 

Weitere Informationen zum Programm der Reihe: Hier...

Veranstalter:
Schauspiel Frankfurt in Zusammenarbeit mit dem Forschungsverbund "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität Frankfurt am Main mit Unterstützung der Heräus Bildungsstiftung

Demokratie_Was wird aus der Krise des Politischen?

Denkraum »Zukunft_aber wie?«

Dienstag, 11. Februar 2020, 20 Uhr

Prof. Dr. Martin Saar (Professor für Sozialphilosophie am Institut für Philosophie der Goethe-Universität und Mitglied des Forschungsverbunds „Normative Ordnungen“ der Goethe-Universität Frankfurt am Main)

Moderation: Ursula Thinnes (Dramaturgin am Schauspiel Frankfurt)

Schauspiel Frankfurt, Chagallsaal
Neue Mainzer Str. 17
60311 Frankfurt am Main

Tickets: regulär 10 €, ermäßigt 8 €
Weitere Informationen: Hier...

Prof. Dr. Martin Saar ist Professor für Sozialphilosophie an der Goethe-Universität und Mitglied des Forschungsverbundes Normative Ordnungen. Seine Arbeitsschwerpunkte beziehen sich auf die politische Ideengeschichte der frühen Neuzeit, die Kritische Theorie und die neuere französische Philosophie, auf Fragen nach der Macht, der Geschichte und dem Subjekt. Seit einigen Jahren interessiert er sich für nicht-identitäre demokratietheoretische Positionen, die kritisch gegenüber der Kategorie des Volkes sind. Er veröffentlichte u.a. die Analysen »Genealogie als Kritik. Geschichte und Theorie des Subjekts nach Nietzsche und Foucault« und »Die Immanenz der Macht. Politische Theorie nach Spinoza«.

Video:

 

Bildergalerie:

  • Prof. Marion Tiedke (Stellvertretende Intendantin und Chefdramaturgin des Schauspiel Frankfurt)
  • Prof. Dr. Martin Saar (Professor für Sozialphilosophie am Institut für Philosophie der Goethe-Universität und Mitglied des Forschungsverbunds "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität)
  • Prof. Dr. Martin Saar (Professor für Sozialphilosophie am Institut für Philosophie der Goethe-Universität und Mitglied des Forschungsverbunds "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität)
  • Prof. Dr. Martin Saar (Professor für Sozialphilosophie am Institut für Philosophie der Goethe-Universität und Mitglied des Forschungsverbunds "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität)
  • Prof. Dr. Martin Saar (Professor für Sozialphilosophie am Institut für Philosophie der Goethe-Universität und Mitglied des Forschungsverbunds "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität)
  • Ursula Thinnes (Dramaturgin des Schauspiel Frankfurt)
  • Prof. Dr. Martin Saar (Professor für Sozialphilosophie am Institut für Philosophie der Goethe-Universität und Mitglied des Forschungsverbunds "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität)
  • Ursula Thinnes (Dramaturgin des Schauspiel Frankfurt)

 

Weitere Informationen zum Programm der Reihe: Hier...

Veranstalter:
Schauspiel Frankfurt in Zusammenarbeit mit dem Forschungsverbund "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität Frankfurt am Main mit Unterstützung der Heräus Bildungsstiftung

Arbeit_Was wird aus der Wettbewerbsgesellschaft?

Denkraum »Zukunft_aber wie?«

Dienstag, 10. März 2020, 20 Uhr

Prof. Dr. Sascha Liebermann (Alanus Hochschule)

Moderation: Prof. Marion Tiedtke (Schauspiel Frankfurt)

Schauspiel Frankfurt, Chagallsaal
Neue Mainzer Str. 17
60311 Frankfurt am Main

Tickets: regulär 10 €, ermäßigt 8 €
Weitere Informationen: Hier...

Sascha Liebermann ist Professor für Soziologie an der Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft, Alfter. Er studierte Philosophie, Soziologie und Psychoanalyse an der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt und promovierte dort anschließend im Fachbereich Soziologie. Vor seiner Anstellung an der Alanus Hochschule war Sascha Liebermann an den Universitäten Dortmund, Bochum und an der ETH Zürich tätig. Seine Forschungsschwerpunkte sind der Sozialstaat/ Wohlfahrtsstaat (Schwerpunkt Bedingungsloses Grundeinkommen), Bildungsprozesse/ Sozialisation, Familiensoziologie, Professionalisierungstheorie und die Politische Soziologie. Sascha Liebermann ist Mitbegründer der Initiative »Freiheit statt Vollbeschäftigung« (www.freiheitstattvollbeschaeftigung.de), die sich seit 2003 für eine öffentliche Diskussion zum Bedingungslosen Grundeinkommen einsetzt.

Video:

 

Weitere Informationen zum Programm der Reihe: Hier...

Veranstalter:
Schauspiel Frankfurt in Zusammenarbeit mit dem Forschungsverbund "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität Frankfurt am Main mit Unterstützung der Heräus Bildungsstiftung

Gleichheit_Werden wir in Teilhabe leben?

Denkraum »Zukunft_aber wie?«

DER TERMIN ENTFÄLLT!

Sophie Passmann (Autrorin und Moderatorin)

Moderation: Rebecca Caroline Schmidt (Geschäftsführerin des Forschungsverbunds "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität)

Schauspiel Frankfurt, Chagallsaal
Neue Mainzer Str. 17
60311 Frankfurt am Main

Tickets: regulär 10 €, ermäßigt 8 €
Weitere Informationen: Hier...

Sophie Passmann ist eine deutsche Autorin und Moderatorin. Nach ihrem Studium der Politikwissenschaft und Philosophie ging sie als Radiomoderatorin zu 1LIVE, außerdem ist sie im Ensemble des Neo Magazin Royale mit Jan Böhmermann. Sophie Passmann ist Kolumnistin beim ZEIT Magazin. Seit März 2019 moderiert sie den Fernseh-Podcast »Die Schaulustigen«. Zur gleichen Zeit erschien ihr Buch »Alte weiße Männer: Ein Schlichtungsversuch«.

Weitere Informationen zum Programm der Reihe: Hier...

Veranstalter:
Schauspiel Frankfurt in Zusammenarbeit mit dem Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen" mit Unterstützung der Heräus Bildungsstiftung

Anerkennung_Was wird aus unserem Recht auf soziale Freiheit?

Denkraum »Zukunft_aber wie?«

DER TERMIN ENTFÄLLT!

Prof. Dr. Axel Honneth (Professor for the Humanities an der Columbia University in New York und Mitglied des Forschungsverbunds "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität)

Moderation: Prof. Marion Tiedtke (Stellvertretende Intendantin und Chefdramaturgin des Schauspiel Frankfurt)

Schauspiel Frankfurt, Chagallsaal
Neue Mainzer Str. 17
60311 Frankfurt am Main

Tickets: regulär 10 €, ermäßigt 8 €
Weitere Informationen: Hier...

Axel Honneth ist Professor for the Humanities an der Columbia University in New York. Lange Jahre war er Direktor des Frankfurter Instituts für Sozialforschung und Professor für Sozialphilosophie an der Goethe-Universität. Honneth, der zu den Gründungsmitgliedern des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“ gehört, gilt als einer der einflussreichsten zeitgenössischen Denker in der Tradition der Frankfurter Schule der Kritischen Theorie. Weltweit bekannt wurde er vor allem durch seine Theorie der Anerkennung. Zu seinen jüngeren Publikationen zählen „Das Recht der Freiheit“ (2011), „Die Idee des Sozialismus“ (2015) und „Anerkennung. Eine europäische Ideengeschichte“ (2018).

Weitere Informationen zum Programm der Reihe: Hier...

Veranstalter:
Schauspiel Frankfurt in Zusammenarbeit mit dem Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen" mit Unterstützung der Heräus Bildungsstiftung

Das islamische Kopftuch zwischen Glaubensfreiheit, staatlicher Neutralität und Gleichberechtigung

XXIII. Frankfurter Stadtgespräch

1. November 2019, 18.30 Uhr

Historisches Museum Frankfurt
Saalhof 1, Römerberg
60311 Frankfurt am Main

Seyran Ateş (Rechtsanwältin, Autorin, Imamin und Mitbegründerin der liberalen Ibn-Rushd-Goethe-Moschee in Berlin) im Gespräch mit Prof. Ute Sacksofsky (Professorin für Öffentliches Recht und Rechtsvergleichung und Mitglied des Forschungsverbunds "Normative Ordnungen" an der Goethe-Universität Frankfurt am Main).

Moderation: Rebecca C. Schmidt (Geschäftsführerin des Forschungsverbunds "Normative Ordnungen" an der Goethe-Universität Frankfurt am Main)

Die Veranstaltung ist öffentlich. Der Eintritt ist frei

Individueller Ausdruck der grundrechtlichen Glaubensfreiheit oder politisches Symbol eines paternalistischen, emanzipationsfeindlichen Islam? – das islamische Kopftuch und die Forderungen nach Kopftuchverboten führen immer wieder zu teils hitzigen Diskussionen. Doch in welchem (verfassungs-)rechtlichen Rahmen bewegen sich diese Debatten? Verletzen die Forderungen nach Kopftuchverboten die grundrechtlich geschützte Glaubensfreiheit von Kopftuch tragenden Frauen? Oder verlangt im Gegenteil die staatliche Neutralität, dass Lehrerinnen und Richterinnen sich im Dienst unverhüllt zeigen? Wie ist das Kopftuch aus feministischer Sicht zu bewerten? Als Rückschritt im Kampf um die Emanzipation von paternalistischer Bevormundung oder widersprechen gerade die Verbote dem Kernanliegen der Frauenbewegung um ein selbstbestimmtes Leben? Darüber diskutiert Prof. Dr. Ute Sacksofsky, Vizepräsidentin des Staatsgerichtshofs des Landes Hessen, Professorin für Öffentliches Recht und Rechtsvergleichung und Mitglied des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“ an der Goethe-Universität Frankfurt am Main, mit der Rechtsanwältin und Frauenrechtlerin Seyran Ateş, Imamin und Mitbegründerin der Ibn-Rushd-Goethe-Moschee in Berlin.

Seyran Ateş ist Rechtsanwältin, Autorin und Imamin. Als Anwältin in Berlin befasste sie sich hauptsächlich mit Strafrecht und Familienrecht. Ateş ist Imamin und Mitbegründerin der Ibn-Rushd-Goethe-Moschee in Berlin, die für einen liberalen Islam steht. Sie ist Autorin verschiedener Bücher und Artikel. Zu ihren jüngsten Publikationen zählt ihre 2017 erschienene Biographie: „Selam, Frau Imamin. Wie ich in Berlin eine liberale Moschee gründete ”.

Ute Sacksofsky ist Professorin für Öffentliches Recht und Rechtsvergleichung und Mitglied des Forschungsverbundes „Die Herausbildung normativer Ordnungen“ an der Goethe-Universität Frankfurt am Main. Zu ihren Forschungsschwerpunkten gehören das Verfassungsrecht und die Geschlechterverhältnisse im Recht. Sie ist Mitglied im Direktorium des Cornelia Goethe Centrums für Frauenstudien und die Erforschung der Geschlechterverhältnisse der Goethe-Universität und Vizepräsidentin des Staatsgerichtshofs des Landes Hessen. Sie wird vielfach als Sachverständige zu Fragen der Gleichberechtigung in der Gesetzgebung gehört. Ein weiterer Schwerpunkt ihrer Forschung ist die Religionsfreiheit.


Rebecca Caroline Schmidt
ist seit November 2012 Geschäftsführerin (Managing Director) des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen". In dieser Eigenschaft ist sie für die Koordination des Forschungsverbundes verantwortlich und zugleich an der Schnittstelle zwischen Forschungsmanagement und Wissenstransfer tätig, u.a. durch die Konzeption und Moderation verschiedener Veranstaltungsformate.
Sie studierte Rechtswissenschaften mit dem Schwerpunkt Kriminalwissenschaften, Strafverfahrens- und Strafvollzugsrecht an der Goethe-Universität und war neben dem Referendariat in den Jahren 2007 bis 2012 Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Professur von Prof. Dr. Klaus Günther und der Forschungsstelle für Strafrechtstheorie und Strafrechtsethik (Prof. Dr. Dr. h.c. Andreas von Hirsch). Sie war bei der Sozietät Freshfields Bruckhaus Deringer in Frankfurt am Main im Bankaufsichtsrecht und im Wissenschaftsmanagement verschiedener Forschungsprojekte an der Goethe-Universität tätig, derzeit u.a. als administrative Koordinatorin des im Aufbau befindlichen „Forschungsinstituts Gesellschaftlicher Zusammenhalt

 Bildergalerie:

  • Prof. Dr. Rainer Forst (Co-Sprecher des Forschungsverbundes „Die Herausbildung normativer Ordnungen“ und Professor für Politische Theorie und Philosophie der Goethe-Universität Frankfurt am Main)
  • Rebecca Caroline Schmidt (Geschäftsführerin des Forschungsverbundes „Die Herausbildung normativer Ordnungen“)
  • Seyran Ateş (Rechtsanwältin, Autorin, Imamin und Mitbegründerin der liberalen Ibn-Rushd-Goethe-Moschee in Berlin), Rebecca Caroline Schmidt (Geschäftsführerin des Forschungsverbundes „Die Herausbildung normativer Ordnungen“), Prof. Dr. Ute Sacksofsky (Professorin für Öffentliches Recht und Rechtsvergleichung und Principal Investigator des Forschungsverbundes „Die Herausbildung normativer Ordnungen“)
  • Seyran Ateş, Rebecca Caroline Schmidt, Prof. Dr. Ute Sacksofsky
  • Prof. Dr. Ute Sacksofsky (Professorin für Öffentliches Recht und Rechtsvergleichung und Principal Investigator des Forschungsverbundes „Die Herausbildung normativer Ordnungen“)
  • Seyran Ateş, Rebecca Caroline Schmidt
  • Seyran Ateş, Rebecca Caroline Schmidt
  • Seyran Ateş (Rechtsanwältin, Autorin, Imamin und Mitbegründerin der liberalen Ibn-Rushd-Goethe-Moschee in Berlin)
  • Rebecca Caroline Schmidt
  • Prof. Dr. Ute Sacksofsky

Video:

 

Veranstalter:
Forschungsverbund "Normative Ordnungen" an der Goethe-Universität Frankfurt am Main in Zusammenarbeit mit dem Historischen Museum Frankfurt am Main

Crypto-Politics. Encryption and Democratic Practices in the Digital Era

31. Oktober 2019, 12.30 Uhr

Gebäude "Normative Ordnungen" auf dem Campus Westend
Lounge, 5. OG

Um Anmeldung wird gebeten unter: This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.

Mit: Dr. Linda Monsees (Autorin, Postdoktorandin am Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen"), Prof. Peter Burgess (Professor and Chair of Geopolitics of Risk at the Ecole Normale Supérieure, Paris) und Prof. Dr. Nicole Deitelhoff (Direktorin des Leibniz-Instituts Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung, Principal Investigator des Exzellenzclusters "Die Herausbildung normativer Ordnungen", Professorin für Internationale Beziehungen und Theorien globaler Ordnungen der Goethe-Universität)

Routledge 2019

The volume centres on the debates on digital encryption in Germany and the USA, during the aftermath of Edward Snowden’s leaks, which revolved around the value of privacy and the legitimacy of surveillance practices. Using a discourse analysis of mass media and specialist debates, it shows how these are closely interlinked with technological controversies and how, as a result, contestation emerges not within one public sphere but within multiple expert circles. The book develops the notion of ‘publicness’ in order to grasp the political significance of these controversies, thereby making an innovative contribution to Critical Security Studies by introducing digital encryption as an important site for understanding the broader debates on cyber security and surveillance.

Weitere Informationen zur Veranstaltungsreihe: Hier...

Weitere Informationen zum Buch: Hier...

Bildergalerie:

  • Prof. Dr. Nicole Deitelhoff (Direktorin des Leibniz-Instituts Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung, Mitglied des Forschungsverbunds „Die Herausbildung normativer Ordnungen“, Professorin für Internationale Beziehungen und Theorien globaler Ordnungen der Goethe-Universität), Prof. Peter Burgess (Professor and Chair of Geopolitics of Risk at the Ecole Normale Supérieure, Paris)
  • Dr. Linda Monsees (Autorin, Postdoktorandin am Forschungsverbund „Die Herausbildung normativer Ordnungen“), Prof. Peter Burgess (Professor and Chair of Geopolitics of Risk at the Ecole Normale Supérieure, Paris)
  • Dr. Linda Monsees (Autorin, Postdoktorandin am Forschungsverbund „Die Herausbildung normativer Ordnungen“)
  • Jun.-Prof. Dr. Matthias Goldmann (Assoziiertes Mitglied des Forschungsverbunds „Die Herausbildung normativer Ordnungen“), Dr. Linda Monsees, Prof. Peter Burgess
  • Dr. Tobias Will (Marie Skłodowska-Curie Global Fellow am Forschungsverbund „Die Herausbildung normativer Ordnungen“ und am Saltzman Institute of War and Peace Studies der Columbia University in New York)

Veranstalter:
Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen"

Ungleiches Deutschland - Gesellschaftlicher und geographischer Zusammenhalt in der Demokratie

Frankfurter Bürger-Universität"Demokratie weiter denken" im Wintersemester 2019/2020

28. Oktober 2019, 19.30 Uhr

Goethe-Universität Frankfurt, Campus Westend
Casino-Gebäude, Raum 1.801, Nina-Rubinstein-Weg 1
60323 Frankfurt am Main

„Jetzt wächst zusammen, was zusammengehört", sagte Willy Brandt, und Helmut Kohl prophezeite „blühende Landschaften". Drei Jahrzehnte später ist von Ungleichheit und gar Abstieg die Rede. Die Kluft zwischen West und Ost beginnt bei den Einkommen. Bemerkenswert ist auch das Ungleichgewicht bei den Führungskräften: Die weitaus meisten Chefs im Osten stammen aus dem Westen; von den Leitern der ostdeutschen Unis wurde einer Erhebung zufolge, die Anfang des Jahres erschienen ist, überhaupt niemand in der DDR geboren. Trotz prosperierender Regionen wie Leipzig oder Jena fühlen sich viele Ostdeutsche abgehängt und in ihrer Lebensleistung nicht gewürdigt. Doch scheint es nicht nur einen „Graben" zwischen den Himmelsrichtungen zu geben. Jüngste Studien weisen darauf hin, dass es auch auf dem Gebiet der alten Bundesrepublik große Strukturprobleme gibt, beispielsweise im Ruhrgebiet. Was bedeutet das für einen gesamtdeutschen gesellschaftlichen Zusammenhalt?

Die Veranstaltung ist öffentlich. Der Eintritt ist frei

 

Begrüßung
Prof. Dr. Nicole Deitelhoff (Politikwissenschaftlerin, Goethe-Universität, Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung – HSFK)

Podium
Prof. Dr. Birgitta Wolff (Präsidentin der Goethe- Universität),
Prof. Dr. Matthias Middell (Kulturhistoriker, Universität Leipzig),
Prof. Dr. Nicola Fuchs-Schündeln (Wirtschaftswissenschaftlerin, Goethe-Universität),
Prof. Dr. Uwe Cantner (Vorsitz der Expertenkommission Forschung und Innovation der Bundesregierung, Universität Jena)

Moderation
Meinhard Schmidt-Degenhard (Fernsehmoderator und Autor)

 Bildergalerie:

  • Meinhard Schmidt-Degenhard (Moderator)
  • Meinhard Schmidt-Degenhard
  • Prof. Dr. Birgitta Wolff (Präsidentin der Goethe-Universität)
  • Prof. Dr. Nicole Deitelhoff (Politikwissenschaftlerin, Goethe-Universität, Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung – HSFK)
  • Prof. Dr. Nicole Deitelhoff
  • Meinhard Schmidt-Degenhard, Prof. Dr. Birgitta Wolff, Prof. Dr. Nicola Fuchs-Schündeln, Prof. Dr. Matthias Middell
  • Prof. Dr. Matthias Middell (Kulturhistoriker, Universität Leipzig)
  • Meinhard Schmidt-Degenhard, Prof. Dr. Birgitta Wolff, Prof. Dr. Nicola Fuchs-Schündeln (Wirtschaftswissenschaftlerin, Goethe-Universität)
  • Prof. Dr. Birgitta Wolff
  • Meinhard Schmidt-Degenhard, Prof. Dr. Birgitta Wolff, Prof. Dr. Nicola Fuchs-Schündeln, Prof. Dr. Matthias Middell
  • Dr. Nicola Fuchs-Schündeln, Prof. Dr. Matthias Middell
  • Meinhard Schmidt-Degenhard
  • Prof. Dr. Birgitta Wolff, Prof. Dr. Nicola Fuchs-Schündeln
  • Prof. Dr. Nicole Deitelhoff, Rebecca Caroline Schmidt (Geschäftsführerin des Forschungsverbundes Normative Ordnungen der Goethe-Universität), Prof. Dr. Rainer Forst (Co-Sprecher des Forschungsverbunds Normative Ordnungen der Goethe-Universität und Professor für Politische Theorie und Philosophie)
  • Dr. Nicola Fuchs-Schündeln, Prof. Dr. Matthias Middell

Weitere Informationen zur Reihe "Demokratie weiter denken": Hier... 

Veranstalter:
Goethe-Universität Frankfurt am Main in Kooperation mit dem Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen" an der Goethe-Universität, der Stadt Frankfurt am Main, der Hessischen Stiftung für Friedens- und Konfliktforschung und dem Deutschen Architekturmuseum

Demokratie weiter denken

Frankfurter Bürger-Universität im Wintersemester 2019/2020

Im Jahr der Europawahl, in dem sich auch der Fall der Mauer zum 30. Mal jährt, analysieren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler die als krisenhaft geltende Gegenwart der Demokratie und ihre Zukunftspotenziale. Ein besonderer Blick gilt der deutschen Wiedervereinigung, ihren Erfolgen, aber auch ihren uneingelösten Versprechen. Sozioökonomische Defizite und ein Gefühl des Abgehängtseins gibt es freilich auch im Westen der Republik. Hier wie dort versprechen Populisten einfache Lösungen und geben vor, im Namen des Volkes zu sprechen. Doch wer oder was ist dieses Volk? Wie könnte es, auch angesichts seiner zunehmend pluralen und multiethnischen Struktur, angemessen repräsentiert werden? Und welche sozialen und kulturellen Gräben gilt es dabei zu überwinden? Drei Jahrzehnte nach dem Fall der trennenden Grenze stellen sich Fragen nach Einheit, Partizipation und Zusammenhalt in besonderer Weise. Die Bürgeruniversität geht ihnen an drei Abenden unter verschiedenen Schwerpunktsetzungen nach.

 

Programm

28. Oktober 2019, 19.30 Uhr

Ungleiches Deutschland - Gesellschaftlicher und geographischer Zusammenhalt in der Demokratie

Begrüßung
Prof. Dr. Nicole Deitelhoff (Politikwissenschaftlerin, Goethe-Universität, Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung – HSFK)

Podium
Prof. Dr. Birgitta Wolff (Präsidentin der Goethe- Universität),
Prof. Dr. Matthias Middell (Kulturhistoriker, Universität Leipzig),
Prof. Dr. Nicola Fuchs-Schündeln (Wirtschaftswissenschaftlerin, Goethe-Universität),
Prof. Dr. Uwe Cantner (Vorsitz der Expertenkommission Forschung und Innovation der Bundesregierung, Universität Jena)

Moderation
Meinhard Schmidt-Degenhard (Fernsehmoderator und Autor)

Goethe-Universität Frankfurt, Campus Westend
Casino-Gebäude, Raum 1.801, Nina-Rubinstein-Weg 1
60323 Frankfurt am Main

Weitere Informationen: Hier...

 

11. November 2019, 19.30 Uhr

Neue alte Paulskirche - Demokratische Debatten in der Stadt

Begrüßung
Oberbürgermeister Peter Feldmann (Stadt Frankfurt)

Impuls
Prof. Dr. Rainer Forst (Politischer Philosoph, Goethe-Universität)

Podium
Oberbürgermeister Peter Feldmann (Stadt Frankfurt),
Dipl. Ing. Peter Cachola Schmal (Direktor, Deutsches Architekturmuseum),
Prof. Dr. Brigitte Geißel (Politikwissenschaftlerin, Goethe-Universität),
Prof. Dr. Carsten Ruhl (Kunsthistoriker, Goethe-Universität)

Moderation
Rebecca C. Schmidt (Geschäftsführerin "Normative Orders")

Deutsches Architekturmuseum (DAM)
Schaumainkai 43, 60596 Frankfurt am Main

Weitere Informationen: Hier...

 

10. Februar 2020, 19.30 Uhr

Making Crises Visible - Krise der Demokratie

Begrüßung
Prof. Dr. Andreas Mulch (Direktor, Senckenberg Forschungsinstitut und Naturmuseum Frankfurt)

Impuls
Prof. Dr. Nicole Deitelhoff (Politikwissenschaftlerin, Goethe-Universität, Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung – HSFK)

Input
Felix Kosok (Hochschule für Gestaltung Offenbach)

Podium
Dr. Stefan Kroll (Politikwissenschaftler, Leibniz-Forschungsverbund Krisen einer globalisierten Welt),
Prof. Dr. Rainer Forst (Politischer Philosoph, Goethe-Universität),
Prof. Dr. Verena Kuni (Kunstpädagogin, Goethe-Universität),
Prof. Dr. Katrin Böhning-Gaese (Direktoriumsmitglied, Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung / Direktorin, Senckenberg Biodiversität und Klimaforschungszentrum)

Moderation
Susanne Boetsch (Verwaltungsleiterin, HSFK)

Preview der Ausstellung "Making Crises Visible" (Unter Schirmherrschaft der Hessischen Ministerin für Wissenschaft und Kunst) 18.30 Uhr mit vorheriger Anmeldung unter This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.
Weitere Informationen unter: www.makingcrisesvisible.com

Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung
Arthur-von-Weinberg-Haus, Hörsaal
Robert-Mayer-Straße 2, 60325 Frankfurt am Main

Weitere Informationen: Hier...

 

Veranstalter:
Goethe-Universität Frankfurt am Main in Kooperation mit dem Forschungsverbund "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität, der Stadt Frankfurt am Main, der Hessischen Stiftung für Friedens- und Konfliktforschung und dem Deutschen Architekturmuseum

Neue alte Paulskirche - Demokratische Debatten in der Stadt

Frankfurter Bürger-Universität"Demokratie weiter denken" im Wintersemester 2019/2020

11. November 2019, 19.30 Uhr

Deutsches Architekturmuseum (DAM)
Schaumainkai 43, 60596 Frankfurt am Main

Die Veranstaltung ist öffentlich. Der Eintritt ist frei

Begrüßung
Oberbürgermeister Peter Feldmann (Stadt Frankfurt)

Impuls
Prof. Dr. Rainer Forst (Politischer Philosoph, Goethe-Universität)

Podium
Oberbürgermeister Peter Feldmann (Stadt Frankfurt),
Dipl. Ing. Peter Cachola Schmal (Direktor, Deutsches Architekturmuseum),
Prof. Dr. Brigitte Geißel (Politikwissenschaftlerin, Goethe-Universität),
Prof. Dr. Carsten Ruhl (Kunsthistoriker, Goethe-Universität)

Moderation
Rebecca C. Schmidt (Geschäftsführerin "Normative Orders")

Sie gilt als „Wiege der Demokratie“: In der Frankfurter Paulskirche verabschiedete die Nationalversammlung im Jahr 1949 die erste demokratische Verfassung Deutschlands. Und auch in jüngerer Zeit ist ihr Name mit Aufklärung und Emanzipation verbunden. Hier werden der Theodor W. Adorno-Preis und der Friedenspreis des deutschen Buchhandels verliehen. Darauf aufbauend und mit Blick auf die für 2023 anstehende 175-Jahr-Feier der Revolution von 1848 mehren sich die Stimmen, das geschichtsträchtige Areal noch enger mit dem Demokratiegedanken zu verknüpfen. „Warum hat Deutschland nicht den Ehrgeiz, die Paulskirche zu einer modernen Erinnerungsstätte für die Demokratie zu machen?“, fragt auch Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und plädiert für einen „Ort, der an Revolution, Parlamentarismus und Grundrechte nicht nur museal erinnert, sondern zu einem Erlebnisort wird, der Wissen, Bildung und Debatte verbindet“. Der partizipative Dialog zur Zukunft der Paulskirche als Demokratiezentrum hat vor kurzem begonnen. Kann er auch als Beispiel für Teilhabe und konstruktiven Streit einer zukünftigen Demokratie dienen?

Skript des Impulsvortrags "Die Verortung der Demokratie" von Prof. Dr. Rainer Forst (Co-Sprecher des Forschungsverbunds "Normative Orders" und Professor für Politische Theorie und Philosophie der Goethe-Universität Frankfurt am Main) (PDF): Hier...

Weitere Informationen zur Reihe "Demokratie weiter denken": Hier...

Bildergalerie:

  • Rebecca C. Schmidt (Geschäftsführerin "Normative Orders")
  • Dipl. Ing. Peter Cachola Schmal (Direktor, Deutsches Architekturmuseum)
  • Oberbürgermeister Peter Feldmann (Stadt Frankfurt)
  • Prof. Dr. Rainer Forst (Politischer Philosoph, Goethe-Universität, Co-Sprecher "Normative Orders")
  • Prof. Dr. Carsten Ruhl (Kunsthistoriker, Goethe-Universität)
  • Oberbürgermeister Peter Feldmann (Stadt Frankfurt), Dipl. Ing. Peter Cachola Schmal (Direktor, Deutsches Architekturmuseum), Rebecca C. Schmidt (Geschäftsführerin "Normative Orders"), Prof. Dr. Brigitte Geißel (Politikwissenschaftlerin, Goethe-Universität), Prof. Dr. Carsten Ruhl (Kunsthistoriker, Goethe-Universität)
  • Oberbürgermeister Peter Feldmann (Stadt Frankfurt)
  • Prof. Dr. Brigitte Geißel (Politikwissenschaftlerin, Goethe-Universität)
  • Prof. Dr. Brigitte Geißel (Politikwissenschaftlerin, Goethe-Universität)
  • Rebecca C. Schmidt (Geschäftsführerin "Normative Orders")

 

Veranstalter:
Goethe-Universität Frankfurt am Main in Kooperation mit dem Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen" an der Goethe-Universität, der Stadt Frankfurt am Main, der Hessischen Stiftung für Friedens- und Konfliktforschung und dem Deutschen Architekturmuseum

Making Crises Visible - Krise der Demokratie

Frankfurter Bürger-Universität"Demokratie weiter denken" im Wintersemester 2019/2020

10. Februar 2020, 19.30 Uhr

Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung
Arthur-von-Weinberg-Haus, Hörsaal
Robert-Mayer-Straße 2, 60325 Frankfurt am Main

Die Veranstaltung ist öffentlich. Der Eintritt ist frei

 

Begrüßung
Prof. Dr. Andreas Mulch (Direktor, Senckenberg Forschungsinstitut und Naturmuseum Frankfurt)

Impuls
Prof. Dr. Nicole Deitelhoff (Politikwissenschaftlerin, Goethe-Universität, Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung – HSFK)

Input
Felix Kosok (Hochschule für Gestaltung Offenbach)

Podium
Dr. Stefan Kroll (Politikwissenschaftler, Leibniz-Forschungsverbund Krisen einer globalisierten Welt),
Prof. Dr. Rainer Forst (Politischer Philosoph, Goethe-Universität),
Prof. Dr. Verena Kuni (Kunstpädagogin, Goethe-Universität),
Prof. Dr. Katrin Böhning-Gaese (Direktoriumsmitglied, Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung / Direktorin, Senckenberg Biodiversität und Klimaforschungszentrum)

Moderation
Susanne Boetsch (Verwaltungsleiterin, HSFK)

Die Demokratie befindet sich in einem sich immer wandelnden Transformationsprozess und in vielen Teilen der Welt in der Krise. Dass die Krise aber auch immer als Chance begriffen und überwunden werden kann, zeigt das interdisziplinäre Ausstellungsprojekt „Making Crises Visible“ – unter der Schirmherrschaft der Hessischen Ministerin für Wissenschaft und Kunst, Angela Dorn. Es beschäftigt sich mit vielfältigen und von Menschen gemachten Krisen an der Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Kunst. Die Präsentation ist aus der Kooperation zwischen dem Leibniz-Institut Hessische Stiftung für Friedens- und Konfliktforschung, der Hochschule für Gestaltung Offenbach am Main, der Goethe-Universität und dem Senckenberg Naturmuseum entstanden und hat sich zur Aufgabe gemacht, neue Wege des Wissenstransfers zu erproben. In der künstlerischen Visualisierung der Krise ist diese nicht nur ausweglos dargestellt, sondern es wird vor allem deren aktivierende Kraft beleuchtet. Durch neue und andersartige Zugangsweisen zur Krise kann der Dialog in der Gesellschaft angeregt werden und bringt kreatives Potenzial hervor, das als Ausgangspunkt für eine Neuorientierung dient.

Preview der Ausstellung "Making Crises Visible" (Unter Schirmherrschaft der Hessischen Ministerin für Wissenschaft und Kunst) 18.30 Uhr mit vorheriger Anmeldung unter This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.
Weitere Informationen unter: www.makingcrisesvisible.com

 

Weitere Informationen zur Reihe "Demokratie weiter denken": Hier... 

Veranstalter:
Goethe-Universität Frankfurt am Main in Kooperation mit dem Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen" an der Goethe-Universität, der Stadt Frankfurt am Main, der Hessischen Stiftung für Friedens- und Konfliktforschung und dem Deutschen Architekturmuseum

Das filmische Gedächtnis der Stadt: I WISH I KNEW

Lecture & Film "Jia Zhangke: Kino der Transformation"

31. Oktober 2019, 20.15 Uhr

Vinzenz Hediger (Frankfurt)

Die Hafenstadt Shanghai wurde nach dem Ende des ersten Opium-Kriegs und dem Vertrag von Nanking 1842 zum Einfallstor für westliche Händler und Kolonisten in das bis dahin unzugängliche Kaiserreich China. Shanghai avancierte zur Drehscheibe des Welthandels, aber auch zum kulturellen Zentrum des neuen China und im 20. Jahrhundert insbesondere auch zum Standort der Filmindustrie. Gedreht als Auftragsfilm für die Weltausstellung 2010 zeigt I Wish I Knew die jüngste Transformation der Stadt und zeichnet zugleich ihr filmisches Gedächtnis auf.

Vinzenz Hediger ist Professor für Filmwissenschaft an der Goethe-Universität Frankfurt. Er ist Mitglied des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“ und leitet das Graduiertenkolleg „Konfiguration des Films“.

Vortrag in deutscher Sprache
Film: I WISH I KNEW, VR China 2010, 138 Min.

Deutsches Filminstitut & Filmmuseum
Schaumainkai 41, Frankfurt am Main

Eintritt 5 Euro. Platzzahl beschränkt. Kartenreservierungen empfohlen unter 069 961 220-220.

Weitere Informationen zum Programm der Reihe: Hier...

Video:

 

Veranstalter:
„Jia Zhangke: Kino der Transformation“ wird durchgeführt vom Kino des DFF – Deutsches Filminstitut & Filmmuseum und dem Institut für Theater-, Film- und Medienwissenschaft der Goethe-Universität gemeinsam mit dem Forschungsverbund „Normative Ordnungen“ an der Goethe-Universität und dem DFG-Graduiertenkolleg „Konfigurationen des Films“ (www.konfigurationen-des-films.de) in Kooperation mit der hessischen Film- und Medienakademie und dem Konfuzius Institut Frankfurt.

Die Anfänge eines auteur: Jia Zhangkes XIAOSHAN GOING HOME

Lecture & Film "Jia Zhangke: Kino der Transformation"

7. November 2019, 20.15 Uhr

Daniel Fairfax (Frankfurt)

Gedreht während seines Studiums an der Filmakademie Peking, ist Xiaoshan Going Home Jia Zhangkes erster längerer Film, und der erste, in dem sein langjähriger Weggefährte Wang Hongwei mitwirkt (hier in der Titelrolle). Gedreht auf Video mit geringer Auflösung und fast ohne Budget, bringt der Film die dramatischen Klassenunterschiede und Spannungen zwischen ländlichen und urbanen Gebieten im rasch sich modernisierenden China der 1990er Jahre zur Darstellung und nimmt viele der Themen vorweg, die für Jias spätere Filme prägend werden.

Daniel Fairfax lehrt Filmwissenschaft an der Goethe-Universität Frankfurt. Er ist Mitherausgeber der Zeitschrift Senses of Cinema und forscht unter anderem zur Geschichte der Filmtheorie in Frankreich seit den 1960er Jahren.

Vortrag in englischer Sprache
Film: XIAOSHAN GOING HOME, VR China 1995, 59 Min.

Deutsches Filminstitut & Filmmuseum
Schaumainkai 41, Frankfurt am Main

Eintritt 5 Euro. Platzzahl beschränkt. Kartenreservierungen empfohlen unter 069 961 220-220.

Video:

 

Weitere Informationen zum Programm der Reihe: Hier...

Veranstalter:
„Jia Zhangke: Kino der Transformation“ wird durchgeführt vom Kino des DFF – Deutsches Filminstitut & Filmmuseum und dem Institut für Theater-, Film- und Medienwissenschaft der Goethe-Universität gemeinsam mit dem Forschungsverbund „Normative Ordnungen“ an der Goethe-Universität und dem DFG-Graduiertenkolleg „Konfigurationen des Films“ (www.konfigurationen-des-films.de) in Kooperation mit der hessischen Film- und Medienakademie und dem Konfuzius Institut Frankfurt.

Aufwachsen in THE WORLD

Lecture & Film "Jia Zhangke: Kino der Transformation"

28. November 2019, 20.15 Uhr

Dudley Andrew (New Haven)

The World ist der Name eines Freizeitparks mit Nachbauten europäischer Sehenswürdigkeiten in Peking. Jia Zhangkes Film handelt von Unterhaltungskünstlern in diesem Park und vom Erwachsenwerden: Von der Adoleszenz der Figuren, aber auch jener der Stadt und des Landes, deren Chronik Jia Zhangke hier mit filmischen Techniken darstellt, die den Park als „Totalität“ im Sinne Jamesons, als Statthalter für die Welt außerhalb erscheinen lassen, und die zugleich Jias eigenes Auftauchen aus dem „Underground“ der Filmszene von Peking markieren.

Dudley Andrew ist R. Selden Rose Professor für Film und Vergleichende Literaturwissenschaft an der Yale University in New Haven (USA) und Autor zahlreicher Bücher zum französischen
Kino, zum world cinema und zum Werk des Filmtheoretikers und Kritikers André Bazin.

Vortrag in englischer Sprache
Film: THE WORLD, VR China 2004, 85 Min.

Deutsches Filminstitut & Filmmuseum
Schaumainkai 41, Frankfurt am Main

Eintritt 5 Euro. Platzzahl beschränkt. Kartenreservierungen empfohlen unter 069 961 220-220.

Video:

 

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Veranstalter:
„Jia Zhangke: Kino der Transformation“ wird durchgeführt vom Kino des DFF – Deutsches Filminstitut & Filmmuseum und dem Institut für Theater-, Film- und Medienwissenschaft der Goethe-Universität gemeinsam mit dem Forschungsverbund „Normative Ordnungen“ an der Goethe-Universität und dem DFG-Graduiertenkolleg „Konfigurationen des Films“ (www.konfigurationen-des-films.de) in Kooperation mit der hessischen Film- und Medienakademie und dem Konfuzius Institut Frankfurt.

Jia Zhangkes Gedächtnisprojekt 24 CITY: Vom Umschreiben der Geschichte zu einem Umdenken in der Geschichtsschreibung

Lecture & Film "Jia Zhangke: Kino der Transformation"

16. Januar 2020, 20.15 Uhr

Chris Berry (London)

Jia Zhangkes Filme können alle als Erinnerungsstücke zur neueren chinesischen Geschichte verstanden werden, keiner aber ausdrücklicher als 24 City (2008). Indem der Film Subjektives
und Flüchtiges aufzeichnet, verwandelt er Gedächtnis in Geschichte. Zugleich setzt er der kohärenten Argumentation und Perspektivierung der konventionellen Geschichtsschreibung einen heterogenen Diskurs entgegen, der reale und inszenierte Interviews mit Literatur, Musik, Montagen von Fabrikarbeiten und langen Porträtaufnahmen von Arbeitern und ihren Familien kombiniert.

Chris Berry ist Professor für Filmwissenschaft am King’s College London und der Autor von Postsocialist Cinema in Post-Mao China: the Cultural Revolution after the Cultural Revolution (2004) und dem vierbändigen Standardwerk Chinese Cinema (2012).

Vortrag in englischer Sprache
Film: 24 CITY, VR China 2007, 102 Min.

Deutsches Filminstitut & Filmmuseum
Schaumainkai 41, Frankfurt am Main

Eintritt 5 Euro. Platzzahl beschränkt. Kartenreservierungen empfohlen unter 069 961 220-220.

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Veranstalter:
„Jia Zhangke: Kino der Transformation“ wird durchgeführt vom Kino des DFF – Deutsches Filminstitut & Filmmuseum und dem Institut für Theater-, Film- und Medienwissenschaft der Goethe-Universität gemeinsam mit dem Forschungsverbund „Normative Ordnungen“ an der Goethe-Universität und dem DFG-Graduiertenkolleg „Konfigurationen des Films“ (www.konfigurationen-des-films.de) in Kooperation mit der hessischen Film- und Medienakademie und dem Konfuzius Institut Frankfurt.

Autorschaft und Hypermedialität in PLATFORM

Lecture & Film "Jia Zhangke: Kino der Transformation"

23. Januar 2020, 18.15 Uhr

Cecília Mello (São Paulo)

Jia Zhangkes zweiter Spielfilm Platform (2000) wirft einen Blick zurück auf ein Schlüsseljahrzehnt in Chinas jüngerer Geschichte, das Jahrzehnt zwischen 1979 und 1990. Mit einem Netzwerk von historischen und künstlerischen Referenzen verwebt der Film persönliche Erinnerungen des Autors mit der kollektiven Historie. Eine zentrale Rolle spielen dabei Popsongs, von denen in diesem Vortrag die Analyse ausgehen
wird.

Cecília Mello lehrt Film und audiovisuelle Medien an der Universität von São Paulo. Sie ist die Autorin von vier Büchern, darunter zuletzt The Cinema of Jia Zhangke: Realism and Memory in Chinese Film (2019).

Vortrag in englischer Sprache
Film: PLATFORM, VR China 2000, 183 Min.

Deutsches Filminstitut & Filmmuseum
Schaumainkai 41, Frankfurt am Main

Eintritt 5 Euro. Platzzahl beschränkt. Kartenreservierungen empfohlen unter 069 961 220-220.

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Veranstalter:
„Jia Zhangke: Kino der Transformation“ wird durchgeführt vom Kino des DFF – Deutsches Filminstitut & Filmmuseum und dem Institut für Theater-, Film- und Medienwissenschaft der Goethe-Universität gemeinsam mit dem Forschungsverbund „Normative Ordnungen“ an der Goethe-Universität und dem DFG-Graduiertenkolleg „Konfigurationen des Films“ (www.konfigurationen-des-films.de) in Kooperation mit der hessischen Film- und Medienakademie und dem Konfuzius Institut Frankfurt.

Entzauberung und Wieder-Verzauberung in Ruinenlandschaften: Jia Zhangkes experimentelles chinesisches Großstadtkino

Lecture & Film "Jia Zhangke: Kino der Transformation"

6. Februar 2020, 20.15 Uhr

Winnie Yee (Hongkong)

Jia Zhangkes Filme spielen oft mit der Möglichkeit einer Wiederanknüpfung an verlorene Bindungen, die über materielle Objekte verläuft. An einzelnen Gegenständen machen sich in einer Welt der Zerstörung und des Verschwindens die stärksten Emotionen fest. In diesem Vortrag geht es darum, wie die Zirkulation von materiellen Objekten in Jias Filmen eine Generationen und räumliche Distanzen umspannende,
unablässige Neuerfindung unserer Bezüge zur gesellschaftlichen Realität ermöglicht.

Winnie Yee ist Assistant Professor in Comparative Literature an der University of Hong Kong. Im Winter 2019–2020 ist sie Fellow am Rachel Carson Center for the Environment and Society der LMU München. Sie forscht vorwiegend zu Ökologie, Literatur und Film in China.

Vortrag in englischer Sprache
Film: A TOUCH OF SIN, VR China 2013, 143 Min.

Deutsches Filminstitut & Filmmuseum
Schaumainkai 41, Frankfurt am Main

Eintritt 5 Euro. Platzzahl beschränkt. Kartenreservierungen empfohlen unter 069 961 220-220.

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„Jia Zhangke: Kino der Transformation“ wird durchgeführt vom Kino des DFF – Deutsches Filminstitut & Filmmuseum und dem Institut für Theater-, Film- und Medienwissenschaft der Goethe-Universität gemeinsam mit dem Forschungsverbund „Normative Ordnungen“ an der Goethe-Universität und dem DFG-Graduiertenkolleg „Konfigurationen des Films“ (www.konfigurationen-des-films.de) in Kooperation mit der hessischen Film- und Medienakademie und dem Konfuzius Institut Frankfurt.

MOUNTAINS MAY DEPART: Die vielen Dimensionen des Realismus

Lecture & Film "Jia Zhangke: Kino der Transformation"

DER TERMIN WURDE ABGESAGT!

16. April 2020, 20.15 Uhr

Jean-Michel Frodon (Paris)

Seit seinen Anfängen hat Jia Zhangke das Territorium unablässig erweitert, das er in seinen Filmen abdeckt, und ist doch immer seinen Anfängen verbunden geblieben, vor allem seiner Heimatstadt Fenyang in der Provinz Shanxi. Sein elfter Langspielfilm geht von Fenyang aus, umspannt aber ganz China und sogar Australien. In drei Episoden, die 1999, 2014 und 2025 spielen, verwebt er Melodrama, Science Fiction
und einen genauen Realismus. Nicht zuletzt ist der Film auch eine Würdigung des immensen Talents der Hauptdarstellerin Zhao Tao.

Jean-Michel Frodon war Filmkritiker von Le Monde und Chefredakteur der Cahiers du cinéma und lehrt an der Sciences Po Paris und der University of St Andrews. Er ist Autor von 25 Büchern, darunter Le Monde de Jia Zhang-ke (2016).

Vortrag in französischer Sprache mit Übersetzung
Film: MOUNTAINS MAY DEPART, VR China 2015, 131 Min.

Deutsches Filminstitut & Filmmuseum
Schaumainkai 41, Frankfurt am Main

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„Jia Zhangke: Kino der Transformation“ wird durchgeführt vom Kino des DFF – Deutsches Filminstitut & Filmmuseum und dem Institut für Theater-, Film- und Medienwissenschaft der Goethe-Universität gemeinsam mit dem Forschungsverbund „Normative Ordnungen“ an der Goethe-Universität und dem DFG-Graduiertenkolleg „Konfigurationen des Films“ (www.konfigurationen-des-films.de) in Kooperation mit der hessischen Film- und Medienakademie und dem Konfuzius Institut Frankfurt.

Ton, Musik und Erinnerung in Jia Zhangkes UNKNOWN PLEASURES und der Trilogie der Heimatstadt

Lecture & Film "Jia Zhangke: Kino der Transformation"

DER TERMIN WIRD VERSCHOBEN!

Philippa Lovatt (St. Andrews)

In Jia Zhangkes Trilogie der Heimatstadt, drei Filmen, die in Fenyang spielen, kommt den komplexen Tonlandschaften eine zentrale Rolle zu. Oft mit Direktton aufgenommen, stellen sie so etwas wie einen „besetzten Raum“ dar: Akustische Gebiete, in denen sich die miteinander konkurrierenden Diskurse im China der Reformzeit überlagern.

Dr. Philippa Lovatt ist Lecturer in Film Studies an der University of St Andrews. Sie forscht zum südostasiatischen Kino und zu den Politiken von Ton, Klang und Gehör in Film und Video in einer globalen Perspektive.

Vortrag in englischer Sprache
Film: UNKNOWN PLEASURES, VR China 2002, 103 Min.

Deutsches Filminstitut & Filmmuseum
Schaumainkai 41, Frankfurt am Main

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„What’s love got to do with it?“ Weibliche Handlungsmacht in Jia Zhangkes ASH IS PUREST WHITE

Lecture & Film "Jia Zhangke: Kino der Transformation"

DER TERMIN WIRD VERSCHOBEN!

Hsiu-Chuang Deppman (Oberlin)

In Ash Is Purest White erzählt Jia Zhangke die Geschichte einer Frau (Zhao Tao), die fünf Jahre ins Gefängnis geht, um ihrem Liebhaber, einem Gangster, das Leben zu retten. Nach der Freilassung reist sie quer durch das Land, nur um ihren Liebhaber in den Armen einer Anderen vorzufinden. Mittellos irrt sie weiter durch das Land: Eine Suche nach Liebe als Geschichte weiblicher Widerstands- und
Adaptionsfähigkeit.

Hsiu-Chuang Deppman ist Professorin für Sinologie und Filmwissenschaft am Oberlin College. Zu ihren Publikationen zählt die Monographie "Adapted for the Screen: The Cultural Politics of Modern Chinese Fiction and Film“ (2010).

Vortrag in englischer Sprache
Film: ASH IS PUREST WHITE, VR China 2018, 150 Min.

Deutsches Filminstitut & Filmmuseum
Schaumainkai 41, Frankfurt am Main

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Jia Zhangkes Unter/Welt: Von STILL LIFE zu ASH IS PUREST WHITE

Lecture & Film "Jia Zhangke: Kino der Transformation"

DER TERMIN WIRD VERSCHOBEN!

Jiwei Xiao (Fairfield)

Ausgehend von zwei Schlüsselwerken von Jia Zhangke, Still Life (2006) und Ash is Purest White (2018), geht dieser Vortrag der Frage nach, wie Jias Sicht auf Chinas Platz in der Welt geprägt ist von seiner vielschichtigen Auseinandersetzung mit der chinesischen Unterwelt.

Jiwei Xiao ist Associate Professor für moderne chinesische Literatur und Film an der Fairfield University. Ihre Arbeiten sind unter anderem in „Cineaste, Film Quarterly, New Left Review“, und „Senses of Cinema“ erschienen.

Vortrag in englischer Sprache
Film: STILL LIFE, VR China 2006, 102 Min.

Deutsches Filminstitut & Filmmuseum
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„Jia Zhangke: Kino der Transformation“ wird durchgeführt vom Kino des DFF – Deutsches Filminstitut & Filmmuseum und dem Institut für Theater-, Film- und Medienwissenschaft der Goethe-Universität gemeinsam mit dem Forschungsverbund „Normative Ordnungen“ an der Goethe-Universität und dem DFG-Graduiertenkolleg „Konfigurationen des Films“ (www.konfigurationen-des-films.de) in Kooperation mit der hessischen Film- und Medienakademie und dem Konfuzius Institut Frankfurt.

Poetik der Wiederherstellung: Krise und Erneuerung in den Kurzfilmen von Jia Zhangke

Lecture & Film "Jia Zhangke: Kino der Transformation"

DER TERMIN WIRD VERSCHOBEN!

Victor Fan (London)

Viele von Jia Zhangkes Kurzfilmen sind Charakterskizzen von Figuren, die sich von ihrer Umgebung entfremdet haben und sich auf ihre Sinnesgewissheit und ihre Verbundenheit mit anderen Leuten nicht mehr verlassen können. Es bietet sich an diese filmischen Erfahrungen als solche des Verlustes zu deuten. Dieser Vortrag geht dagegen aus von der Annahme, dass es vielmehr um einen Prozess der Wiederherstellung geht, in dem über Bilder neue Formen der Subjektivität und des Existierens entstehen und zur Blüte gebracht werden.

Victor Fan Ho Lok ist Senior Lecturer für Filmwissenschaft am King’s College London. Zu seinen Publikationen zählen Cinema Approaching Reality: Locating Chinese Film Theory (2015) und Extraterritoriality: Locating Hong Kong Cinema and Media (2019).

Vortrag in englischer Sprache
Kurzfilmprogramm (2001-2016) ca. 100 Min.

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Fenyang umgebildet: XIAO WU und Jia Zhangkes filmische Meditation über China im Umbruch

Lecture & Film "Jia Zhangke: Kino der Transformation"

DER TERMIN WIRD VERSCHOBEN!

Michael Berry (Los Angeles)

Mit seinem ersten Langspielfilm Xiao Wu (1997) etablierte sich Jia Zhangke zugleich als wichtigster Vertreter der „sechsten Generation“ des chinesischen Films und als eines der größten Talente des Weltkinos. Dieser Vortrag stellt Xiao Wu in den Gesamtzusammenhang von Jias Werk und spricht einige von dessen zentralen Aspekten an: die Spannung zwischen Land und Stadt, der moralische Preis der  Modernisierung, aber auch die singulären Strategien des Films.

Michael Berry ist Professor für Contemporary Chinese Cultural Studies an der University of California in Los Angeles. Er ist Autor von Jia Zhangke’s Hometown Trilogy (2009) und An Accented Cinema: Jia Zhangke on Jia Zhangke

Vortrag in englischer Sprache
Film: XIAO WU, VR China 1997, 103 Min.

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„Jia Zhangke: Kino der Transformation“ wird durchgeführt vom Kino des DFF – Deutsches Filminstitut & Filmmuseum und dem Institut für Theater-, Film- und Medienwissenschaft der Goethe-Universität gemeinsam mit dem Forschungsverbund „Normative Ordnungen“ an der Goethe-Universität und dem DFG-Graduiertenkolleg „Konfigurationen des Films“ (www.konfigurationen-des-films.de) in Kooperation mit der hessischen Film- und Medienakademie und dem Konfuzius Institut Frankfurt.

Das Apokalyptische und das Alltägliche: Das zeitgenössische China denken mit Jia Zhangke

Lecture & Film "Jia Zhangke: Kino der Transformation"

DER TERMIN WIRD VERSCHOBEN!

Rey Chow (Durham)

Ausgehend von Jia Zhangkes Dokumentarfilm Useless von 2007, der sich mit der Kleidungs- und Modeindustrie in China befasst, geht dieser Vortrag der Frage nach, wie sich die Wahrnehmung der chinesischen Gesellschaft in Jias Filmen zwischen Polen einer Verankerung im Alltäglichen und einer Imagination des Abgründigen und Apokalyptischen aufspannt.

Rey Chow is Anne Firor Scott Professor of Literature an der Duke University und Autorin zahlreicher Bücher über Film und Literatur, darunter Sentimental Fabulations, Contemporary Chinese Films: Attachment in the Age of Global Visibility (2007).

Vortrag in englischer Sprache
Film: USELESS, VR China 2007, 81 Min.

Deutsches Filminstitut & Filmmuseum
Schaumainkai 41, Frankfurt am Main

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Grund und Grenzen gebotener Strafrechtsbegrenzung

XI. Griechisch-deutsches Strafrechtssymposion

18. und 19. Oktober 2019

Aristoteles Universität Thessaloniki
Festsaal: Teloglion Arts Foundation AUTH
Ag. Dimitriou 159A
Thessaloniki, Griechenland

Programm (pdf): Hier...

 

Programm:

Freitag 18. Oktober 2019

17:00-17:15
Eintragung der Teilnehmer

17:15-17:30
Begrüßungen
Vorsitz: Angeliki Pitsela, Professorin der Juristischen Fakultät der Aristoteles Universität Thessaloniki

17:30-17:50
Alte und neue Gründe für Strafrecht und seine Grenzen
Cornelius Prittwitz, Professor des Fachbreichs Rechtswissenschaft der Goethe-Universität Frankfurt am Main

17:50-18:10
Grenzen der Grenzen des Strafrechts
Klaus Günther, Professor des Fachbreichs Rechtswissenschaft der Goethe-Universität Frankfurt am Main, Sprecher des Exzellenzclusters „Normative Orders“ der Goethe-Universität Frankfurt am Main

18:10-18:30
Perspektiven von Kriminalisierung und Entkriminalisierung
Michael Jasch, Professor der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung NRW, Duisburg

18:30-19:00
Pause

19:00-19:20
Die Αnti-Terrorismus Richtlinie 2017/541 als Beispiel irrationaler Strafgesetzgebung
E.Symeonidou-Kastanidou, Professorin, Dekanin der Juristischen Fakultät der Aristoteles Universität Thessaloniki

19:20-19:40
Präventive Strafverfolgung und Informationsaustausch: Merkmale, Folgen und Effekte am Beispiel des Anti-Terrorismus Modells der EU
M.Kaiafa-Gbandi, Professorin der Juristischen Fakultät der Aristoteles Universität Thessaloniki

19:40-20:30
Interventionen-Diskussion

 

Samstag, 19. Oktober 2019

Vorsitz: Adam Papadamakis, Professor der Juristischen Fakultät der Aristoteles Universität Thessaloniki

10:00-10:40
Grenzüberschreitende Konzernverantwortung - Entgrenzung oder sogar Kernaufgabe des Strafrechts?
Mark Pieth, Professor der Juristischen Fakultät der Universität Basel, Präsident des „Basel Institute on Governance“ und Ingeborg Zerbes, Professorin der Juristischen Fakultät der Universität Wien

10:40-11:00
Die Grenzen des Strafrechts in der Kompetenzverteilung zwischen Gesetzgeber und Richter
Nikolaos Bitzilekis, Professor der Juristischen Fakultät der Aristoteles Universität Thessaloniki

11:00-11:20
Die Widersprüche des Völkerstrafrechts im Bereich seiner Grundprinzipien und die Diskussion zu den Teilnahmeformen
Konstantinos Chatzikostas, Lektor der Juristischen Fakultät der Aristoteles Universität Thessaloniki

11:20-12:05
Interventionen-Diskussion

12:05-12:30
Pause

Vorsitz: Lambros Margaritis, Professor der Juristischen Fakultät der Aristoteles Universität Thessaloniki

12:30-12:50
Gefährliche Verstösse gegen das Übermaßverbot bei Eingriffen durch besondere Ermittlungsmassnahmen am Beispiel der DNA - Massentests
Grigoris Kalfelis, Professor der Juristischen Fakultät der Aristoteles Universität Thessaloniki

12:50-13:10
Die Grenzen des Anwendungsbereichs des ne bis in idem-Prinzips auf nationaler und zwischenstaatlicher Ebene: aktuelle Fragen und Herausforderungen
Theodoros Papakyriakou, Stellvertr. Professor der Juristischen Fakultät der Aristoteles Universität Thessaloniki

13:10-13:30
Strafverteidigung zwischen (fürsorglichem) Sozialstaat und (autonomierespektierendem) Rechtsstaat
Sarah Zink, Dr. jur. Wiss. Mitarbeiterin des Instituts für Kriminalwissenschaften, Goethe-Universität Frankfurt am Main

13:30-14:15
Interventionen-Diskussion

 

Veranstalter:
Aristoteles Universität Thessaloniki Juristische Fakultät Strafrechtsabteilung - PGK in Kooperation mit dem Fachbereich Rechtswissenschaft der Goethe-Universität und dem Exzellenzcluster "Die Herausbildung normative Ordnungen" der Goethe-Universität Frankfurt am Main

Gipfelnächte in Europa: Die Krise als Entscheidungsmodus

Crisis Talk

Mittwoch, 13. November 2019, 12.30 – 14.30 Uhr

Die Vertretung des Landes Hessen bei der EU
Rue Montoyer 21, 1000 Brüssel

Programm (pdf): Hier...

 

Welcome note | Begrüßung

Mark Weinmeister
Secretary of State for European Affairs of the State of Hessen

Prof Dr Nicole Deitelhoff
Leibniz Peace Research Institute Frankfurt, Speaker Leibniz Research Alliance “Crises in a globalised world”

Keynote | Impuls

Prof. Dr. Oliver Ibert
Director, Leibniz Institute for Research on Society and Space

Panel discussion | Podiumsdiskussion

Prof. Dr. Oliver Ibert
Director, Leibniz Institute for Research on Society and Space

Dr. Carsten Pillath
Director General, European Council

Prof. Dr. Mark Rhinard
Stockholm University, Institute of International Affairs

Moderator | Moderation

Ralph Sina
Head of WDR|NDR-Radiostudio Brussels

 

Simultanverdolmetschung Deutsch/Englisch

U. A. w. g.: This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.

Gipfelnächte in Europa: Die Krise als Entscheidungsmodus
Immer häufiger werden weitreichende politische Entscheidungen in der EU im Krisenmodus getroffen. Seit der Finanz- und Währungskrise sind Bilder und Pressekonferenzen langer EU-Gipfelnächte zum spezifischen Entscheidungsmodus in der öffentlichen Wahrnehmung präsent. Bald nachdem die eine Krise gelöst war, folgte bereits die nächste. Jüngstes Beispiel waren die Verhandlungen über die Neuwahl der Spitze der EU-Kommission in diesem Jahr. Der Crisis Talk widmet sich dem Thema des Entscheidens unter Krisenbedingungen. Krisen sind dadurch gekennzeichnet, dass bisherige Gewissheiten nicht mehr gelten, und dass der Entscheidungsdruck für die Lösungen existentiell wahrgenommener Bedrohungen besonders hoch ist. Im Rahmen dieses Crisis Talks werden Analysen solcher Entscheidungssituationen im Fokus der Diskussion stehen. Welche Qualität haben Entscheidungen, etwa im Kontext der Finanzkrise, des Brexit, der Migration, die im Krisenmodus getroffen wurden? Sind Krisen weiterhin als singuläre Ausnahmesituationen zu interpretieren, oder steht das Beispiel EU für einen dauerhaften Krisenmodus? Und wenn letzteres zutrifft, welche Auswirkungen sind auf die europäische Demokratie zu erwarten?

Crisis Talks des Leibniz-Forschungsverbund „Krisen einer globalisierten Welt“
Krisen sind in der EU historisch ein wichtiger Motor der Veränderung und des Fortschritts. In Krisensituationen ist die von großer Heterogenität geprägte und auf konsensuale Meinungsbildung ausgerichtete EU bisher meist in der Lage gewesen, gemeinsame Wahrnehmungen herzustellen, Blockaden zu überwinden und Integration zu gestalten. Der Leibniz-Forschungsverbund „Krisen einer globalisierten Welt“ geht in der Reihe Crisis Talks der Frage nach, wie Europa mit seinen aktuellen und vergangenen Krisen umgehen sollte.

Bildergalerie:

  • Mark Weinmeister (Secretary of State for European Affairs of the State of Hessen)
  • Prof Dr Nicole Deitelhoff (Leibniz Peace Research Institute Frankfurt, Speaker Leibniz Research Alliance “Crises in a globalised world”, Member "Normative Orders")
  • Ralph Sina (Head of WDR, NDR-Radiostudio Brussels)
  • Prof. Dr. Oliver Ibert (Director, Leibniz Institute for Research on Society and Space)
  • Dr. Carsten Pillath (Director General, European Council), Ralph Sina
  • Ralph Sina, Prof. Dr. Mark Rhinard (Stockholm University, Institute of International Affairs)
  • Prof. Dr. Oliver Ibert, Dr. Carsten Pillath, Ralph Sina, Prof. Dr. Mark Rhinard

© Hessische Landesvertretung/Eric Berghen

 

Veranstalter:
Die Hessische Ministerin für Bundes- und Europaangelegenheiten Lucia Puttrich und der Leibniz-Forschungsverbund „Krisen einer globalisierten Welt“ gemeinsam mit dem Forschungsverbund "Normative Ordnungen" an der Goethe-Universität Frankfurt am Main

Weitere Informationen zur Reihe "Crisis Talks": Hier...

Globalisten: Das Ende der Imperien und die Geburt des Neoliberalismus

Buchvorstellung mit Vortrag von Quinn Slobodian

28. November 2019, 19 Uhr

Buchvorstellung mit Vortrag von Prof. Quinn Slobodian (Associate Professor of History, Wellesley College) und anschließender Diskussion.
Moderation: PD Dr. Thomas Biebricher (Postdoktorand am Forschungsverbund "Normative Ordnungen" an der Goethe-Universität Frankfurt am Main)

Goethe-Universität Frankfurt am Main
Campus Westend, HZ13
Frankfurt am Main

Die Veranstaltung ist öffentlich. Der Eintritt ist frei

Der Neoliberalismus gilt vielen seiner Klischee-Kritiker als marktfundamentalistisches Projekt, das den Staat aushöhlen und das rational-nutzenmaximierende Subjekt inthronisieren möchte. In seinem neuen Buch Globalisten zeigt der Historiker Quinn Slobodian, das diese Vorstellung mindestens zu kurz greift, wenn sie nicht sogar grundlegend falsch ist.
Slobodian zeichnet nach, wie eine Strömung des neoliberalen Denkens, die er als die Genfer Schule bezeichnet, keineswegs nur über die Deregulierung national verfasster Märkte nachdachte, sondern vielmehr Überlegungen nachging, die auf eine umfassende, globale Ordnung abzielten. Im Rahmen der jeweiligen Entwürfe einer solchen Ordnung ging es um eine transnationale Verfassung von Märkten, die durch eine konsequente rechtliche Umrahmung vor den Eingriffen (demokratischer) Nationalstaaten und anderer Akteure geschützt werden sollten.
Slobodian gelingt so eine ‚neue‘ Geschichte des Neoliberalismus im Kontext zusammenbrechender Kolonialreiche, die zum einen dadurch besticht, dass hier erstmals die (post-)koloniale Dimension des neoliberalen Projekts ausdrücklich in den Blick genommen wird, und zum anderen insofern immense Aktualität erlangt, als die derzeitigen Debatten über Freihandelsabkommen wie TTIP und CETA ebenso als Teil der Agenda des ‚Genfer Neoliberalismus‘ problematisierbar werden wie auch die anhaltende Diskussion über die Auswirkungen der Globalisierung sowie vermeintliche Gegenstrategien bis hin zum ökonomischen Nationalismus der USA unter Präsident Trump.
Globalisten: Der Untergang der Imperien und die Geburt des Neoliberalismus ist soeben in deutscher Übersetzung in der Edition Suhrkamp erschienen. Die englische Originalausgabe wurde kürzlich mit dem George Louis Beer-Preis der American Historical Association für das beste Buch im Bereich europäisch-internationaler Geschichte ausgezeichnet.

Organisation: PD Dr.Thomas Biebricher (Postdoktorand am Forschungsverbund "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität Frankfurt am Main)

Veranstalter:
Forschungsverbund "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität Frankfurt am Main

Wie relevant ist die Politikwissenschaft? Wissenstransfer und gesellschaftliche Wirkung von Forschung und Lehre

1. DVPW Thementagung

12. bis 14. Dezember 2019

Goethe-Universität Frankfurt am Main
Campus Westend, Theodor-W.-Adorno-Platz 1
60323 Frankfurt am Main

In der öffentlichen Debatte wird regelmäßig über die mangelnde gesellschaftliche und politische Relevanz der Politikwissenschaft geklagt. Dass mit solchen Klagen ein recht einseitiges Bild gezeichnet wird, machen nicht nur die vielen Debattenbeiträge. So warnt auch die kritische Wissenschaftsforschung, man möge das Verhältnis von Wissenschaft und Praxis nicht als eines von Wissensangebot und -nachfrage verstehen, sondern müsse es als Wechselbeziehung begreifen.
Diese Wechselbeziehung ist auch um andere Akteure wie Bürger*innen und Rezipient*innen zu erweitern, deren Bedürfnisse nach Erklärungen in einer immer komplexer werdenden politischen Umwelt steigen. Ferner ist eine alleinige Verengung auf die Sichtbarkeit in klassischen Massenmedien und die Beratung von Entscheidungsträger*innen problematisch, da sie eine Reihe anderer, nicht minder politischer Aspekte marginalisiert, über welche die Politikwissenschaft gesellschaftliche Wirkung erzielt (z.B. die Hochschullehre, die Politische Bildung, die öffentliche Kommunikation in sozialen Medien oder die Kommunikation mit politischen Akteur*innen außerhalb staatlicher Institutionen).
Die Tagung dient einer systematischen Auseinandersetzung mit der Frage, wie die Politikwissenschaft über die Trias aus Forschung, Lehre sowie der Kommunikation derselben in die Gesellschaft hineinwirkt. Ziel ist es, Kompetenzen, Kapazitäten und Ressourcen zu identifizieren, mit der sich die gesellschaftliche Relevanz von Forschung und Lehre fördern lässt.

Anmeldung per Mail bitte an Lisa Wessel: This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.

Für den Großteil der Veranstaltung wird ein Livestream zur Verfügung stehen, den Sie ab dem 12.12. ab 14 Uhr auf dem Videoportal der Goethe-Universität abrufen können.

Veranstalter*innen:
Wolfgang Bergem (PH Karlsruhe / U Siegen), AK Politik und Kultur
Isabelle Borucki (U Duisburg-Essen), AK Politik und Kommunikation
Daniel Lambach (U Frankfurt a.M.), AK Hochschullehre
Julia Reuschenbach (Stiftung Berliner Mauer / U Bonn), AK Politik und Geschichte
Helmar Schöne (PH Schwäbisch Gmünd), Sektion Regierungssystem und Regieren
In Kooperation mit dem Forschungsverbund „Die Herausbildung normativer Ordnungen“ und dem Institut für Politikwissenschaft der Goethe-Universität Frankfurt a.M.

Programm (pdf): Hier...

 

Programm:

Donnerstag, 12. Dezember 2019

14:00-14:30 Uhr, Raum EXNO EG.01
Begrüßung und Einführung
Daniel Lambach (U Frankfurt a.M.)
Armin Schäfer (Vorsitzender der DVPW, U Münster)
Manfred Schubert-Zsilavecz (Vizepräsident für Third Mission, U Frankfurt a.M.)
Rainer Forst (Co-Direktor Normative Orders, U Frankfurt a.M.)
Gunther Hellmann (Geschäftsführender Direktor des Instituts für Politikwissenschaft, U Frankfurt a.M.)

14:30–15:10 Uhr Eröffnungsvortrag, Raum EXNO EG.01
Nicole Deitelhoff (U Frankfurt a.M., Direktorin der HSFK):
Mehr Mut zur Relevanz – Chancen und Risiken von Wissenstransfer für die Politikwissenschaft

15:10-16:10 Uhr Panel I
Disziplingeschichtliche und inhaltliche Entwicklung der Politikwissenschaft

Raum EXNO EG.01 Parallel Panel Ia
Stine Marg / Julian Schenke (U Göttingen): Wir brauchen keinen Budenzauber: Die Politikwissenschaft erlangt Relevanz nur über ihren Inhalt und Gegenstand
Moritz Rudolph (U Leipzig): Politikwissenschaft gegen sich selbst. Herbert Marcuse als Politikwissenschaftler
Moderation: Helmar Schöne

Raum EXNO 5.01 Parallel Panel Ib
Veith Selk (TU Darmstadt): Öffentliche Politikwissenschaft. Zur Aktualität praxisorientierter Modelle aus der Gründungsphase
Nina Basedahl (Euro-FH Hamburg): Quo vadis, Politikwissenschaft? Reflexionen zur Sichtbarkeit und gesellschaftlichen Relevanz des Faches
Moderation: Wolfgang Bergem

16:10–16:30 Uhr
Kaffeepause

16:30–18:10 Uhr Panel II
Politikwissenschaft und Politische Bildung

Raum EXNO EG.01 Impulsvortrag
Peter Massing (FU Berlin): Die Besinnung der Politikwissenschaft auf ihre politische Bildungsfunktion. Ein Beitrag zur gesellschaftlichen Relevanz der Disziplin?

Raum EXNO EG.01 Parallel Panel IIa
Rico Behrens (KU Eichstätt-Ingolstadt) / Christian Meyer-Heidemann (Landesbeauftragter für politische Bildung Schleswig-Holstein) / Andrea Szukala (U Münster):
Forschungsformate in der politischen Bildung – Typenbildung und Bestandsaufnahme Hans-Ludwig Buchholz (PH Karlsruhe): Sollen wir denn Romane schreiben, damit man uns zuhört? Kreatives Schreiben in Wissenschaftskommunikation und Lehre
Moderation: Julia Reuschenbach

Raum EXNO 5.01 Parallel Panel IIb
Rohan Khan / Nadine Meidert (ZU Friedrichshafen): Plan- und Rollenspiele in der Politikwissenschaft: Zwischen Abbildung der Realität und normativer Zielvorstellung
Janne Mende (U Gießen) / Stefan Müller (PH Freiburg): Einfach komplex? Die gesellschaftliche Vermittlung politikwissenschaftlicher Analysen
Moderation: Helmar Schöne

18:10-18:30 Uhr
Pause

18:30–18:45 Uhr Präsentation I, Renate von Metzler-Saal – Cas 1.801
Politikon – das digitale Magazin über Politik und Gesellschaft
Robin Markwica (EUI Florenz)

18.45-20.15 Uhr Podiumsdiskussion,Renate von Metzler-Saal – Cas 1.801
Politikwissenschaft in der Öffentlichkeit
Hubertus Buchstein (U Greifswald), Brigitte Geißel (U Frankfurt a.M.), Karl-Rudolf Korte (U Duisburg-Essen), Carlo Masala (UniBw München), Michaela Kolster (Phoenix)
Moderation: Kim Björn Becker (FAZ)

20:15 Uhr
Empfang

 

Freitag, 13. Dezember 2019

9:00–10:30 Uhr Panel III, Raum EXNO EG.01
Der Blick über den Tellerrand der Politikwissenschaft
Kai Koddenbrock (U Witten/Herdecke): Vom Fehlen großer Theorie und der Rolle der politischen Ökonomie: Wie die deutsche Politikwissenschaft wieder relevanter werden könnte
Thomas Köller (FH Dortmund): Redlich empirisch, aber ohne wissenschaftliche Autorität: Die Politikwissenschaft in der Konkurrenz der verschiedenen Wissenschaftlichkeitskonzeptionen
Emily Drewing (KWI Essen) / Jörg Radtke (U Siegen): Die Nachhaltigkeitstransformation in der Politikwissenschaft: Bleibt die zentrale Aufgabe des 21. Jahrhunderts unter dem Radar?
Moderation: Julia Reuschenbach

10:30–11:00 Uhr
Kaffeepause

11:00–12:30 Uhr Panel IV, Raum EXNO EG.01
Politikwissenschaft in der Hochschullehre
Kai-Uwe Schnapp (U Hamburg): Lehre und praktische Relevanz der Politikwissenschaft
Dannica Fleuß (HSU Hamburg): Sollen wir in Krisenzeiten „zivilen Ungehorsam“ oder zivilen Ungehorsam unterrichten? Wissenschaftliche, pädagogische, politische Rollen Theorielehrender im Spannungsverhältnis
Kea Glaß (U Hamburg): Studentische Lerneffekte in Community-based Research-Projekten
Moderation: Daniel Lambach

12:30-13:30 Uhr
Mittagspause

13:30–15:00 Uhr Panel V, Raum EXNO EG.01
Wahrheit und Deutungsmacht (in) der Politikwissenschaft
Frank Nullmeier (U Bremen): Wissenschaft, Wahrheit und Wirkung. Politikwissenschaft als Gegenstand einer politischen Soziologie des Wissens
Joshua Folkerts / Ronny Rohde (U Rostock): Probleme und Perspektiven politikwissenschaftlicher Deutungsmacht am Beispiel der Extremismustheorie
Monika Gonser (PH Heidelberg): Fünf Relevanzen im Umgang mit Wissen in (transdisziplinären) Wissenschaft-Praxis-Kooperationen
Moderation: Wolfgang Bergem

15:00-15:30 Uhr
Kaffeepause

15:30–17:00 Uhr Panel VI, Raum EXNO EG.01
Wissenstransfer aus der Politikwissenschaft
Ortwin Renn (IASS Potsdam): Wissenschaftliche Politikberatung in Zeiten postfaktischer Verunsicherung
Hendrik Hegemann / Holger Niemann (IFSH Hamburg): Relevante Grenzen? Herausforderungen und Dilemmata von Wissenstransfers im Bereich Sicherheit und Frieden
J. Olaf Kleist (DeZIM Berlin / U Osnabrück): Zum Missverhältnis von Flüchtlingsforschung und Flüchtlingspolitik: Theoriegeleitete Erklärungsversuche
Moderation: Helmar Schöne

17:00–18:00 Uhr
Ortswechsel / Pause

18:00–19:30 Uhr, Off-Campus-Veranstaltung, Haus am Dom
Keynote
Helge Fuhst (ARD): Politikwissenschaft im Scheinwerferlicht - Kann sie den TV-Auftritt?
Moderation: Julia Reuschenbach

Video:


Bildergalerie:

  • Julia Reuschenbach (Stiftung Berliner Mauer)
  • Julia Reuschenbach (Stiftung Berliner Mauer)
  • Helge Fuhst (Zweiter Chefredakteur von ARD-aktuell)
  • Helge Fuhst (Zweiter Chefredakteur von ARD-aktuell)
  • Helge Fuhst (Zweiter Chefredakteur von ARD-aktuell)
  • Helge Fuhst (Zweiter Chefredakteur von ARD-aktuell)
  • Helge Fuhst (Zweiter Chefredakteur von ARD-aktuell)


20:00 Uhr
Gemeinsames Abendessen

 

Samstag, 14. Dezember 2019

9:00–10:30 Uhr Panel VII, Renate von Metzler-Saal – Cas 1.801
Politikwissenschaft und Politikberatung
Manuela Glaab (U Koblenz-Landau): Politische Führung und wissenschaftliche Beratung
Annegret Bendiek / Nadine Godehardt / David Schulze (SWP Berlin): Beyond hard science: Deep View und digitale Geopolitik zwischen EU und China
Sonja Blum (FernU Hagen) / Jens Jungblut (U Oslo): From research to practice? The role of political scientists in advising politics in Germany
Moderation: Helmar Schöne

10:30–11:00 Uhr
Kaffeepause

11:00–11:30 Uhr Präsentation II, Renate von Metzler-Saal – Cas 1.801
Mercator Science-Policy Fellowship-Programm
Tome Sandevski / Gunther Hellmann (U Frankfurt a.M.)
Moderation: Wolfgang Bergem

11:30–13:00 Uhr Panel VIII, Renate von Metzler-Saal – Cas 1.801
Politikwissenschaft und politische Praxis: Das Beispiel Internationale Politik
Gunther Hellmann (U Frankfurt a.M.): Die Praxisrelevanz einer theoretischen Politikwissenschaft im Feld der Internationalen Beziehungen
Danielle Gluns (U Hildesheim): Transfer in der Migrationspolitikforschung – Zwischen Neutralität und Normativität
Gregor Reisch (Auswärtiges Amt Berlin) / Anita Gohdes (Hertie School Berlin) / Julian Wucherpfennig (Hertie School Berlin) / Nils Weidmann (U Konstanz) / Corinna Jentzsch (U Leiden) / Michael Brzoska (IFSH Hamburg): Hätten wir den Syrienkrieg vorhersagen können? Möglichkeiten und Herausforderungen der Zusammenarbeit zwischen empirischer Konflikt- und Friedensforschung und auswärtiger Politik.
Moderation: Daniel Lambach

Bildergalerie:

  • Daniel Lambach (Normative Orders, Goethe-Universität Frankfurt)
  • Nicole Deitelhoff (Normative Orders, Goethe-Universität Frankfurt, Direktorin der HSFK)
  • Gunther Hellmann (Geschäftsführender Direktor des Instituts für Politikwissenschaft, Normative Orders, Goethe-Universität Frankfurt)
  • Manfred Schubert-Zsilavecz (Vizepräsident für Third Mission, Goethe-Universität Frankfurt)
  • Corinna Jentzsch (Universität Leiden)
  • Prof. Dr. Manuela Glaab (Universität Koblenz-Landau), Helmar Schöne, David Schulze (SWP Berlin)
  • Annegret Bendiek (SWP Berlin)
  • Holger Niemann (IFSH Hamburg)
  • Monika Gonser (PH Heidelberg)
  • Jörg Radtke (Universität Siegen)
  • Michaela Kolster (Phoenix), Karl-Rudolf Korte (Universität Duisburg-Essen)
  • Hubertus Buchstein (Universität Greifswald)
  • Michaela Kolster (Phoenix), Karl-Rudolf Korte (Universität Duisburg-Essen), Brigitte Geißel (Goethe-Universität Frankfurt), Kim Björn Becker (FAZ)

 

Veranstalter: Deutsche Vereinigung für Politikwissenschaft (DVPW) in Kooperation mit dem Forschungsverbund "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität Frankfurt am Main und dem Institut für Politikwissenschaft der Goethe-Universität Frankfurt a.M.

The Law of Global Digitality

International Conference

December 2-3, 2019

Building "Normative Ordnungen", Rooms 5.01 and 5.02
Campus Westend of Goethe University

Please register in advance: This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.

The Conference is part of the project "Das Recht der globalen Digitalität – The Law of Global Digitality" (Prof. Dr. Alexander Peukert). For further information: Click here...

 

Program:

Monday, December 2, 2019

11:00-11:15:
Welcome and Introduction (A. Peukert)

11:15-12:15:
Data Protection Law (R. Krotoszynski/I. Spiecker)

12:15-13:15:
Criminal Law (M. Thorburn/B. Brunhoeber)

13:15-14:15:
Lunch

14:15-15:15:
Discussion in small groups

15:15-16:15:
Financial Market Regulation (R. Hockett/R. Broemel)

16:15-17:15:
Consumer Contracts (Christopher G. Bradley/Felix Maultzsch)

17:15-18:15:
Discussion in small groups

18:30:
Dinner at Westend restaurant

 

Tuesday, 3 December, 2019

09:00-10:00:
Intellectual Property Law (E. Treppoz/A. Peukert)

10:00-11:00:
Media Law (E. Goodman/M. Kettemann)

11:15-12:15:
Discussion in small groups

12:15-13:00:
Lunch

13:00-14:00:
Conclusion: A Law of Global Digitality? (A. Metzger)

14:00-14:15:
Farewell
 

Presented by:
Forschungsverbund "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität Frankfurt am Main

Kritik der Vernunft oder Vernunft der Kritik?

Vernunftkritik in den kritischen Theorien

31. Januar 2020, 18 Uhr

Podiumsdiskussion mit: PD Dr. Thomas Biebricher (Goethe-Universität Frankfurt am Main, Normative Orders), Dr. Dagmar Comtesse (Goethe-Universität Frankfurt am Main), Prof. Dr. Rainer Forst (Goethe-Universität Frankfurt am Main, Normative Orders), Katharina Hoppe (Goethe-Universität Frankfurt am Main), Dr. Francesca Raimondi (Goethe-Universität Frankfurt am Main, Normative Orders), Prof. Dr. Martin Saar (Goethe-Universität Frankfurt am Main, Normative Orders)

Moderation: Dr. Frieder Vogelmann (Gastprofessur für kritische Gesellschaftstheorie an der Goethe-Universität Frankfurt am Main)

Goethe-Universität Frankfurt am Main
Gebäude "Normative Ordnungen", EG 01
Max Horkheimer Str. 2
60323 Frankfurt am Main

Organisation: Dr. Frieder Vogelmann

Die Veranstaltung ist öffentlich. Um Anmeldung wird gebeten an: This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.

 

Veranstalter:
Gastprofessur Kritische Gesellschaftstheorie Goethe-Universität in Zusammenarbeit mit dem Forschungsverbund "Die Herausbildung normativer Ordnungen" an der Goethe-Universität Frankfurt am Main

Digitale Rechtssubjekte? Zum privatrechtlichen Status autonomer Softwareagenten

Vortragsreihe "Haftungsrecht und Künstliche Intelligenz " im Wintersemester 2019/2020

21. Oktober 2019, 18 Uhr c.t.

Prof. em. Dr. Gunther Teubner (Goethe-Universität Frankfurt am Main)

Goethe-Universität Frankfurt am Main
Campus Westend, Hörsaalzentrum, HZ 11

Die Veranstaltung ist öffentlich. Der Eintritt ist frei

Video:

 

Bildergalerie:

  • Prof. Dr. Joachim Zekoll, LL.M., Professor für Zivilrecht, Zivilprozessrecht und Rechtsvergleichung
  • Prof. em. Dr. Gunther Teubner, Professor für Privatrecht und Rechtssoziologie
  • Prof. em. Dr. Gunther Teubner, Professor für Privatrecht und Rechtssoziologie
  • Prof. em. Dr. Gunther Teubner, Professor für Privatrecht und Rechtssoziologie
  • Prof. em. Dr. Gunther Teubner, Professor für Privatrecht und Rechtssoziologie

Konzeption und Organisation: Prof. Dr. Joachim Zekoll (Professor für Zivilrecht, Zivilprozessrecht und Rechtsvergleichung an der Goethe-Universität Frankfurt am Main und Assoziiertes Mitglied des Exzellenzclusters "Die Herausbildung normativer Ordnungen")

Die Reihe ist Teil des Forschungsnetzwerks "Die normative Ordnung Künstlicher Intelligenz | NO:KI" von Prof. Dr. Christoph Burchard (Professor für Straf- und Strafprozessrecht, Internationales und Europäisches Strafrecht, Rechtsvergleichung und Rechtstheorie der Goethe-Universität Frankfurt am Main, Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen"). Weitere Informationen: Hier...

Weitere Informationen und Programm der Reihe: Hier...

Veranstalter:
Forschungsnetzwerk "Die normative Ordnung künstlicher Intelligenz | NO:KI" am Forschungsverbund "Normative Ordnungen" an der Goethe-Universität Frankfurt am Main

A Light in Dark Times. Celebrating the Centennial of The New School for Social Research

Konferenz

Freitag, 6. Dezember 2019

Gebäude "Normative Ordnungen", EG 01
Campus Westend
Goethe-Universität Frankfurt am Main

Um Anmeldung wird gebeten an: This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.

Programm (pdf): Hier...

 

Programm

15:00 Uhr – 15:15 Uhr

Begrüßung / Welcome

Rainer Forst (Co-Sprecher des Forschungsverbunds „Die Herausbildung normativer Ordnungen” an der Goethe-Universität Frankfurt am Main)


15:15 Uhr – 16:00 Uhr

Vortrag / Lecture

Judith Friedlander (Hunter College, Author of A Light in Dark Times. The New School and its University in Exile)

 

16:00 Uhr - 17:00 Uhr

Panel on Economics – Past and Present

Judith Friedlander (Hunter College)

Harald Hagemann (Universität Hohenheim)

Rainer Klump (Normative Orders, Goethe-Universität Frankfurt am Main)

Moderation: Rainer Forst (Goethe-Universität Frankfurt am Main)

 

17:00 Uhr - 17:30 Uhr

Pause / Coffee Break


17:30 Uhr - 18:30 Uhr

Panel on Philosophy – Past and Present

Richard Bernstein (New School for Social Research)

Rainer Forst  (Normative Orders, Goethe-Universität Frankfurt am Main)

Dmitri Nikulin (New School for Social Research)

Moderation: Rebecca C. Schmidt  (Normative Orders, Goethe-Universität Frankfurt am Main)

 

Bildergalerie:

  • Rainer Forst (Professor für  für Politische Theorie und Philosophie, Co-Sprecher des Forschungsverbunds „Normative Ordnungen” der Goethe-Universität Frankfurt am Main)
  • Rolf van Dick (Vizepräsident der Goethe-Universität Frankfurt am Main)
  • Judith Friedlander (Professorin em. für Anthropologie, Hunter College)
  • Harald Hagemann (Professor em. für Wirtschaftstheorie, Universität Hohenheim)
  • Rainer Forst und Rainer Klump (Professor für Volkswirtschaftslehre, Mitglied des Forschungsverbunds "Normative Orders" der Goethe-Universität Frankfurt)
  • Judith Friedlander
  • Rainer Klump, Harald Hagemann, Rainer Forst, Judith Friedlander
  • Dmitri Nikulin (Professor of Philosophy at the New School for Social Research), Rebecca Caroline Schmidt (Geschäftsführerin des Forschungsverbunds "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität Frankfurt am Main), Rainer Forst, Richard J. Bernstein (Vera List Professor of Philosophy in the Philosophy Department at the New School for Social Research)
  • Dmitri Nikulin und Rebecca Caroline Schmidt
  • Rainer Forst und Richard J. Bernstein
  • Dmitri Nikulin
  • Rainer Forst und Richard J. Bernstein
  • Dmitri Nikulin und Rebecca Caroline Schmidt
  • Rebecca Caroline Schmidt und Rainer Forst

Veranstalter:
Forschungsverbund „Normative Ordnungen” der Goethe-Universität Frankfurt am Main

„Das Finanzregime“

Workshop

28. November 2019, 15 bis 19 Uhr

Prof. Dr. phil. Joseph Vogl (HU Berlin)

Responses:
Prof. Dr. Ute Tellmann (TU Darmstadt)
Dr. Hannes Kuch (Goethe-Universität Frankfurt)
Dr. Frieder Vogelmann (Goethe-Universität Frankfurt)

Goethe-Universität Frankfurt, Campus Westend
Gebäude „Normative Ordnungen“
Max-Horkheimer-Straße 2
Raum 5.01

Anmeldung erbeten an: This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.

Der Workshop ist Teil des Forschungsprojekts "Staat|Gesellschaft. Neue Perspektiven auf ein krisenhaftes Verhältnis" von Prof. Dr. Christoph Menke. Weitere Informationen: Hier...

Veranstalter:
Forschungsverbund "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität Frankfurt am Main"

Frankfurter Kolloquium für Internetforschung VIII

Wintersemester 2019

Die mit den digitalen Informations- und Kommunikationstechnologien verbundenen normativen Herausforderungen werden immer offenkundiger. Als Netzwerk der Netzwerke ist das Internet zu einem zentralen Gegenstand rechts-, sozial-, politik- und geistes-wissenschaftlicher Forschung geworden. Am Cluster wird seit Jahren Internetforschung aus unterschiedlichen, aber einander ergänzenden Perspektiven geleistet. Der Forschungsschwerpunkt Internet und Gesellschaft im Forschungsverbund "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität Frankfurt am Main bündelt diese Initiativen und festigt die Rolle des Verbunds als Zentrum empirisch-normativer Internetforschung. Flagship-Veranstaltung des Forschungsschwerpunktes ist das traditionelle Frankfurter Kolloquium für Internetforschung, ein interdisziplinäres Forum für all jene, die sich in Frankfurt und Umgebung mit Themen aus dem weiten Feld der Netzpolitik auseinandersetzen und in Forschung oder Praxis mit dem Internets zu tun haben.

Eine Anmeldung ist erforderlich: This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.

Convener:
Karolina Zawada (Normative Orders)

 

Termine

Donnerstag, 7. November 2019, 18 Uhr
Prof. David M. Berry (Sussex)
"Understandability" of artificial and machine-learning
(veranstaltet mit Prof. Dr. Klaus Günther und Dr. Linda Monsees)

Gebäude "Normative Ordnungen", 5.01
Max Horkheimer Str. 2
60323 Frankfurt am Main

Donnerstag, 28. November 2019, 18 Uhr
Prof. Dr. Roland Broemel (Frankfurt/Main)
Die Welt der virtuellen Währungen / Libra

RuW 1.101
Theodor-W.-Adorno-Platz 4
60323 Frankfurt am Main

Donnerstag, 12. Dezember 2019, 18 Uhr
Karolina Zawada (Normative Ordnungen)
Die Inhaltspolizei auf YouTube

Gebäude "Normative Ordnungen", 5.01
Max Horkheimer Str. 2
60323 Frankfurt am Main

 

Veranstalter:
Forschungsschwerpunkt Internet und Gesellschaft des Forschungsverbunds „Normative Ordnungen“ der Goethe-Universität Frankfurt am Main

Weitere Informationen: Hier...

Progress and Regression in Politics

Workshop within the Postdoctoral Dialogue Series "Norms, Plurality and Critique"

Friday, December 13th

Recent political developments in many Western countries are frequently described as regressive. The aim of the workshop is to approach the concept of a political regression (in opposition to progress) from a theoretical perspective. Many scholars claim that today it is easier to define progress negatively by identifying regression. However, we still need to clarify what a regression is and how can we diagnose it. Can the notion help us to identify and evaluate certain historical dynamics without buying into the dangers often associated with progressive narratives? Or is it impossible to describe a social or political transformation as regressive without presupposing positive standards of progress? These are some of the questions the contributions will explore from a range of different theoretical perspectives.

Goethe-Universität
Campus Westend
Gebäude "Normative Ordnungen", 5.01
Max-Horkeimerstr. 2
60323 Frankfurt am Main

Please register with Ilaria Cozzaglio (This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.) by December 1st

Organized by: Dr. Ilaria Cozzaglio, Dr. Jakob Huber and Dr. Sofie Møller (Postdoctoral Fellows at Normative Orders)

Schedule
 
10-11.30
Robin Celikates (comments by Eva Buddeberg)

- Coffee break -

12.00-13.30
David Owen (comments by Sofie Møller)

- Lunch break -

14.30 - 16.00
Peter Niesen (comments by Ilaria Cozzaglio)

- Coffee break -

16.30 - 18.00
Rahel Jaeggi (comments by Jakob Huber)

Presented by:
Forschungsverbund "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität Frankfurt am Main

Digitale Rechtspersönlichkeit? Zur Diskussion um die zivilrechtliche Rechtsfähigkeit autonomer Systeme

Vortragsreihe "Haftungsrecht und Künstliche Intelligenz " im Wintersemester 2019/2020

12. November 2019, 18 Uhr c.t.

Prof. Dr. Thomas Riehm (Universität Passau)

Goethe-Universität Frankfurt am Main
Campus Westend, Hörsaalzentrum, HZ 11

Die Veranstaltung ist öffentlich. Der Eintritt ist frei

 

Video:

 

Bildergalerie:

  • Dr. Wiebke Voß, Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl Prof. Dr. Joachim Zekoll an der Goethe-Universität Frankfurt
  • Prof. Dr. Thomas Riehm, Professor für Deutsches und Europäisches Privatrecht, Zivilverfahrensrecht und Rechtstheorie an der Universität Passau
  • Prof. Dr. Thomas Riehm
  • Prof. Dr. Thomas Riehm
  • Prof. em. Dr. Gunther Teubner, Professor für Privatrecht und Rechtssoziologie an der Goethe-Universität Frankfurt am Main
  • Prof. Dr. Thomas Riehm
  • Dr. Wiebke Voß

Konzeption und Organisation: Prof. Dr. Joachim Zekoll (Professor für Zivilrecht, Zivilprozessrecht und Rechtsvergleichung an der Goethe-Universität Frankfurt am Main und Assoziiertes Mitglied des Exzellenzclusters "Die Herausbildung normativer Ordnungen")

Die Reihe ist Teil des Forschungsnetzwerks "Die normative Ordnung Künstlicher Intelligenz | NO:KI" von Prof. Dr. Christoph Burchard (Professor für Straf- und Strafprozessrecht, Internationales und Europäisches Strafrecht, Rechtsvergleichung und Rechtstheorie der Goethe-Universität Frankfurt am Main, Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen"). Weitere Informationen: Hier...

Weitere Informationen und Programm der Reihe: Hier...

Veranstalter:
Forschungsnetzwerk "Die normative Ordnung künstlicher Intelligenz | NO:KI" am Forschungsverbund "Normative Ordnungen" an der Goethe-Universität Frankfurt am Main

Progressive Muslims and the Challenge of Islamism

International Conference

November 29th, 2019

Goethe University Frankfurt
Building „Normative Ordnungen“
Max-Horkheimer-Str. 2
60323 Frankfurt Main

Information and registration: This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.

Program (pdf): Click here...

The conference is part of the project "Der globale Islam zwischen islamistischer Revitalisierung und progressivem Aufbruch".
For further information: Click here...

 

Program

10:00    
Opening Remarks

10:30
How Muslim Countries Can Avoid Islamism and Secularism and Promote Religious Flourishing    
Prof. Dr. Daniel Philpott, Professor of Political Science, University of Notre Dame, USA
        

11:15
The Halal Eco-system
Dr. Florence Bergeaud-Blackler, Université de recherche Paris-Sciences et Lettres, Paris        

12:00
–Lunch–

13:15
Islamist Terrorism threat in Europe, Middle East and Africa
Olivier Guitta, Managing Director of GlobalStrat, London

14:00
The Muslim Brotherhood in the West
Dr. Lorenzo Vidino, George Washington University/Washington D.C.    

14:45   
Islam, politics and society in Germany
Prof. Dr. Susanne Schröter, Direktorin des FFGI, Universität Frankfurt  

15:30
Summary

 

Presented by:
Frankfurt Research Center on Global Islam at „Normative Orders“ Frankfurt University

"Posteurozentrismus"

Workshop

Freitag, 8. November 2019

Goethe-Universität Frankfurt, Campus Westend
Gebäude „Normative Ordnungen“
Max-Horkheimer-Straße 2
Raum 5.02

Workshopleitung: Prof. Dr. Bernhard Jussen (Professor für Mittelalterliche Geschichte mit ihren Perspektiven in der Gegenwart an der Goethe-Unviersität Frankfurt am Main, Mitglied des Forschungsverbunds "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität)

Der Workshop ist Teil des Forschungsprojekts "Nach dem Eurozentrismus. Das Neudenken Europas hat erst begonnen" von Prof. Dr. Bernhard Jussen. Weitere Informationen: Hier...

 

Programm

9.30 Uhr
Beginn des Worshops
Einführung Prof. Dr. Bernhard Jussen (Goethe-Unviersität Frankfurt am Main, "Normative Ordnungen")

10 Uhr
Prof. Dr. Jan Rüdiger (Goethe-Unviersität Frankfurt am Main)

10.20 Uhr
Prof. Dr. Thomas Kohl (Eberhard Karls Universität Tübingen)

10.40 Uhr
PD Gregor Rohmann (Goethe-Unviersität Frankfurt am Main)

11 Uhr
Pause

11.20 Uhr
Prof. Dr. Roland Scheel (Georg-August-Universität Göttingen)

11.40 Uhr
Prof. Dr. Daniel König (Universität Kontanz)

12 Uhr
Dr. Silke Schwandt (Universität Bielefeld)

12.20 Uhr
Dr. des Daniel Föller (Goethe-Unviersität Frankfurt am Main)

12.40 Uhr
Oliver Glaser, M.A. (Goethe-Unviersität Frankfurt am Main)

13 Uhr
Mittagspause

14.30 Uhr
Dr. Judith Blume (Goethe-Unviersität Frankfurt am Main)

14.50 Uhr
Dr. Carola Föller (Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg)

15.10 Uhr
Dr. des Daniel Föller (Goethe-Unviersität Frankfurt am Main)

15.30 Uhr
Dr. des Jörn Christopherson (Goethe-Unviersität Frankfurt am Main)

16 Uhr
Gemeinsame Abschlussdiskussion

17 Uhr
Ende

 

Veranstalter:
Forschungsverbund "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität

Handbuch zur deutschen Rechtsstaatsförderung

Zweiter Workshop

7. bis 9. November 2019

Goethe-Universität Frankfurt, Campus Westend
Gebäude „Normative Ordnungen“
Max-Horkheimer-Straße 2
Raum 5.01

Programm (pdf): Hier...

Ansprechpartner vor Ort:
Matthias Kötter: This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.
Alisha Morell: This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.

Anmeldung erbeten an: tilmann.roeder@fu-berlin

Veranstalter:
RSF Hub in Zusammenarbeit mit dem Forschungsverbund "Normative Orders" der Goethe Universität Frankfurt am Main

Miteinander reden oder aneinander vorbei?

Chancen und Herausforderungen aus der Praxis der Wissenschaftskommunikation

31. Januar 2020 von 9:00 bis 13:00 Uhr an der Goethe-Universität Frankfurt am Main

Führungskräfte aus Politik, Verwaltung und Zivilgesellschaft diskutieren gemeinsam mit ProfessorInnen und Early Career Researchers die Handlungslogiken der jeweils anderen Seite und die jeweiligen Erwartungen an Wissenschaftskommunikation. Welche Bedarfe haben unterschiedliche Sektoren (Ministerien, Medien, Nonprofit-Organisationen, internationale Organisationen) an die Wissenschaft? Was können WissenschaftlerInnen ihnen anbieten? Welche Erfahrungen haben die teilnehmenden ProfessorInnen im Dialog mit der Praxis – z.B. als Mitglieder von Beiräten oder Kommissionen, GutachterInnen im  Rahmen von Anhörungen, als Interviewpartner oder als in der Öffentlichkeit sichtbare WissenschaftlerInnen – gemacht?

Sie als Promovierende und Postdocs können
• zum Dialog von Wissenschaft und Gesellschaft beitragen,
• Netzwerke zu Entscheidungsträger*innen knüpfen,
• Kompetenzen in Wissensvermittlung aufbauen.

Anmeldung bis 17. Januar 2020 an This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.
Weitere Informationen: Hier...

Programm (pdf): Hier...

 

Programm:

Freitag, 31.01.2020, 9.30 - 13.00 Uhr
Goethe-Universität Frankfurt, Theodor-W.-Adorno-Platz 1, PA-Gebäude
Publikum:
- Etwa 20-30 Early Career Researchers
- Etwa 10 Führungskräfte aus der Praxis/Mercator Science Policy Fellows

Vorläufiger Ablaufplan:

09.00-09.10 Uhr
Grußworte durch Präsidentin Prof. Dr. Birgitta Wolff

09.10-10.10 Uhr
Podium 1: Wissenschaft in Dialog mit der Politik
TeilnehmerInnen:
Prof. Nicole Fuchs-Schündeln (Wirtschaftswissenschaften, Goethe Universität Frankfurt)
Prof. Matthias Jahn (Rechtswissenschaften, Goethe-Universität Frankfurt)
Dr. Kristian Krieger (Joint Research Centre, Europäische Union)
Fedor Ruhose (Fraktionsgeschäftsführer der SPD Rheinland-Pfalz)
Prof. Birgitta Wolff (Präsidentin Goethe-Universität Frankfurt)
Moderation: Rebecca Schmidt (Forschungsverbund Normative Orders)

10.10-10.20 Uhr
Pause

10.20-11.20 Uhr
Podium 2: Wissenschaft im Dialog mit Medien und Öffentlichkeit
TeilnehmerInnen:
Prof. Joachim Curtius (Experimentelle Atmosphärenforschung)
Dr. Joachim Klose (Konrad-Adenauer-Stiftung)
Prof. Andreas Nölke (Politikwissenschaft, Goethe-Universität Frankfurt)
Helga Schmidt (ARD Brüssel)
Moderation: Rebecca Schmidt (Forschungsverbund Normative Orders)

11.20-11.30 Uhr
Pause

11.30-12.45 Uhr
Kleingruppengespräche zwischen Führungskräften aus der Praxis (Mercator Science Policy Fellows) und Early Career Researchers
Die Early Career Researcher tauschen sich mit PraxisvertreterInnen über die Arbeitskontexte und Bedarfe an wissenschaftlicher Expertise in den jeweiligen Organisationen aus (z.B. Ministerien, Medien, NGOs).
Anschließend kurze Feedbackrunde im Plenum.
Moderation: Rebecca Schmidt (Forschungsverbund Normative Orders)

Ab 12.45 Uhr
Mittagsimbiss und Wrap Up

 

Veranstalter:
Die Veranstaltung wird organisiert von GRADE Goethe Research Academy for Early Career Researchers und dem Mercator Science-Policy Fellowship-Programm in Kooperation mit dem Forschungsverbund "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität Frankfurt am Main

The Challenge of Market Socialism - Challenges to Market Socialism

Workshop

20. - 21. Februar 2020

Goethe Universität
Campus Westend, IG Farben-Haus
Norbert-Wollheim-Platz 1
Eisenhower-Saal, IG 1.314
60323 Frankfurt/Main

Mit Stefan Gosepath, Hannes Kuch, Helen McCabe, Mirjam Müller, Christian Neuhäuser, Tully Rector, Alan Thomas, Nicholas Vrousalis und Tilo Wesche

Der Workshop ist öffentlich. Anmeldung erforderlich unter: This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.

Organisiert von Hannes Kuch und Gottfried Schweiger

Weitere Informationen: Hier...

Programm

9.30    
Welcome and Introduction

10.00-11.15    
Christian Neuhäuser, “Property-owning Democracy, Market Socialism and Workplace Democracy”

Break    

11.30-12.45    
Helen McCabe, “John Stuart Mill: Market Socialist?”

Lunch    

14.00-15.15    
Stefan Gosepath, “A Defense of Market Socialism”

Break    

15.30-16.45    
Hannes Kuch, “Justice, Ethical Dispositions, and Liberal Socialism”

Break    

17.15.18.30  
Tilo Wesche, “Market Socialism and Economic Democracy”

19.00    
Dinner

     
Friday, 21 February 2020

9.00-10.15    
Mirjam Müller, "A Feminist Market Socialism? Market Socialism and Social Reproduction"

Break    

10.30-11.45    
Nicholas Vrousalis, “Free Productive Agency, or the Nonmarket Limits of Market Socialism”

Lunch    

13.00-14.15    
Alan Thomas, "Market Socialism: Macro-, Meso- and Micro- Justifications”

Break    

14.30-15.45    
Tully Rector, “Market Socialism as a Form of Life: The Community Critique”

15.45    
End of Workshop

 

Presented by:
​Thyssen Stiftung, Research Project “Economy and Social Freedom” (Goethe-University Frankfurt) and Forschungsverbund "Normative Orders" Goethe-University Frankfurt, funded by the German Research Foundation

Spezifische KI-Risiken als Anknüpfungspunkt für Haftungsregelungen

Vortragsreihe "Haftungsrecht und Künstliche Intelligenz " im Wintersemester 2019/2020

16. Dezember 2019, 18 Uhr c.t.

Prof. Dr. Herbert Zech (Humboldt-Universität zu Berlin)

Goethe-Universität Frankfurt am Main
Campus Westend, Hörsaalzentrum, HZ 6

Die Veranstaltung ist öffentlich. Der Eintritt ist frei

Video:

 

Bildergalerie:

  • Prof. Dr. Joachim Zekoll (Professor für Zivilrecht, Zivilprozessrecht und Rechtsvergleichung an der Goethe-Universität Frankfurt am Main und Assoziiertes Mitglied des Forschungsverbunds "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität) und Prof. Dr. Herbert Zech (Humboldt-Universität zu Berlin)
  • Prof. Dr. Herbert Zech (Humboldt-Universität zu Berlin)
  • Prof. Dr. Herbert Zech (Humboldt-Universität zu Berlin)
  • Prof. Dr. Herbert Zech (Humboldt-Universität zu Berlin)
  • Prof. Dr. Herbert Zech (Humboldt-Universität zu Berlin)
  • Prof. Dr. Joachim Zekoll (Professor für Zivilrecht, Zivilprozessrecht und Rechtsvergleichung an der Goethe-Universität Frankfurt am Main und Assoziiertes Mitglied des Forschungsverbunds "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität)
  • Prof. Dr. Joachim Zekoll (Professor für Zivilrecht, Zivilprozessrecht und Rechtsvergleichung an der Goethe-Universität Frankfurt am Main und Assoziiertes Mitglied des Forschungsverbunds "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität)
  • Prof. Dr. Herbert Zech (Humboldt-Universität zu Berlin)

 

Konzeption und Organisation: Prof. Dr. Joachim Zekoll (Professor für Zivilrecht, Zivilprozessrecht und Rechtsvergleichung an der Goethe-Universität Frankfurt am Main und Assoziiertes Mitglied des Exzellenzclusters "Die Herausbildung normativer Ordnungen")

Die Reihe ist Teil des Forschungsnetzwerks "Die normative Ordnung Künstlicher Intelligenz | NO:KI" von Prof. Dr. Christoph Burchard (Professor für Straf- und Strafprozessrecht, Internationales und Europäisches Strafrecht, Rechtsvergleichung und Rechtstheorie der Goethe-Universität Frankfurt am Main, Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen"). Weitere Informationen: Hier...

Weitere Informationen und Programm der Reihe: Hier...

Veranstalter:
Forschungsnetzwerk "Die normative Ordnung künstlicher Intelligenz | NO:KI" am Forschungsverbund "Normative Ordnungen" an der Goethe-Universität Frankfurt am Main

Festakt zum fünfjährigen Bestehen des Frankfurter Forschungszentrums Globaler Islam am Forschungsverbund „Normative Ordnungen“ der Goethe-Universität

Unter der Schirmherrschaft des Hessischen Ministerpräsidenten Volker Bouffier

28. November 2019 an der Goethe-Universität Frankfurt
im Forschungsgebäude „Normative Ordnungen“ │Max-Horkheimer-Str. 2│Ecke Hansaallee

 

Programm

18:00
Eröffnung
Moderation: Evin Jakob, Landeskriminalamt Rheinland-Pfalz
Prof. Dr. Susanne Schröter, Direktorin Frankfurter Forschungszentrum Globaler Islam

18:15
Musikalischer Beitrag     
Impromptu op.86 von Gabriel Fauré
Anne-Sophie Bertrand, Soloharfenistin des hr-Sinfonieorchesters

18:30
Grußworte
Landtagspräsident Boris Rhein, Hessischer Landtag
Generalkonsulin Pascale Trimbach, Französisches Generalkonsulat Frankfurt 
Prof. Dr. Helmut Fünfsinn, Hessischer Generalstaatsanwalt
Präsidentin Sabine Thurau, Hessisches Landeskriminalamt
Prof. Dr. Dr. Volker Mosbrugger, Präsident der Polytechnischen Gesellschaft Frankfurt
Prof. Dr. Klaus Günther, Co-Sprecher des Forschungsverbundes „Normative Ordnungen“                 
Ministerialdirigent Marcus Lübbering, Hessische Staatskanzlei

19:30    
Rück- und Ausblick des FFGI
Prof. Dr. Susanne Schröter, Direktorin Frankfurter Forschungszentrum Globaler Islam  

20:00    
Festrede     
„Islam in Europa“
Prof. em. Dr. Michael Wolffsohn, Universität der Bundeswehr München

20:40    
Festbuffet

Veranstalter:
Frankfurter Forschungszentrum Globaler Islam des Forschungsverbunds „Normative Ordnungen“ der Goethe-Universität 

Rechtsstaatlichkeit in der EU - Ein Grundwert in der Krise?

Crisis Talk

Mittwoch, 5. Februar 2020, 12.30 – 14.30 Uhr

Die Vertretung des Landes Hessen bei der EU
Rue Montoyer 21, 1000 Brüssel

Einladung (pdf): Hier...

Simultanverdolmetschung Deutsch/Englisch

U. A. w. g.: This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.

 

Welcome note | Begrüßung

Mark Weinmeister
Secretary of State for European Affairs of the State of Hessen

Prof. Dr. Nicole Deitelhoff
Leibniz Peace Research Institute Frankfurt, Speaker Leibniz Research Alliance “Crises in a globalised world”

Keynote | Impuls

Prof. Dr. Armin von Bogdandy
Director at the Max Planck Institute for Comparative Public Law and International Law in Heidelberg and Professor for Public Law at the University in Frankfurt, "Normative Orders"

Panel discussion | Podiumsdiskussion

Tanja Fajon
Member of the European Parliament

Prof. Dr. Armin von Bogdandy
Director at the Max Planck Institute for Comparative Public Law and International Law in Heidelberg and Professor for Public Law at the University in Frankfurt, "Normative Orders"

Moderator | Moderation
Rebecca C. Schmidt
Executive Manager, Research Center „Normative Orders“ Goethe University

 

Rechtsstaatlichkeit in der EU - Ein Grundwert in der Krise?
Aus den bitteren Erfahrungen mit Krieg und Gewaltherrschaft in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts entstanden, gehört heute das klare Bekenntnis der EU zur Rechtsstaatlichkeit als Grundprinzip für alle Mitglieder und welche, die es werden wollen, zum unveräußerlichen Markenkern der Union. Dies hat auch in den auswärtigen Beziehungen der EU in Form von Rechtsstaats-Dialogen große Bedeutung. Dabei beschränkt sich Rechtsstaatlichkeit nicht auf die bloße Einhaltung von Verfahrensregeln. Sie umfasst vielmehr zentrale inhaltliche Werte, von dem Bekenntnis zur Menschenwürde bis zu zahlreichen Einzelgrundrechten, deren Beachtung von den Verträgen eingefordert wird und gerichtlich überprüft werden kann. Trotz dieses zentralen Stellenwerts verdeutlichen gerade die Initiativen zum Schutz und zur Förderung der Rechtsstaatlichkeit in der jüngeren Vergangenheit, dass ihr Grundgedanke teilweise in eine Krise innerhalb der Union geraten ist. Diese Krise ist vielfältigen Herausforderungen geschuldet – vom Populismus über die Verbrechensbekämpfung bis hin zur Digitalisierung und Extremismusprävention – und weder auf ein bestimmtes Themenfeld noch auf eine bestimmte Region begrenzt. Zugleich zeigt die Forschung, dass es bei der Rechtsstaatlichkeit kein „Alles oder Nichts“ gibt, sondern dass es auch eines Verständnisses für Abstufungen und Variationen bedarf. Vor diesem Hintergrund bleibt zu diskutieren, wie die EU auf Verletzungen dieses Prinzips reagieren kann und soll: mit gerichtlichen Verfahren, budgetären Konsequenzen oder doch primär politischem Dialog.

Crisis Talks des Leibniz-Forschungsverbund „Krisen einer globalisierten Welt“
Krisen sind in der EU historisch ein wichtiger Motor der Veränderung und des Fortschritts. In Krisensituationen ist die von großer Heterogenität geprägte und auf konsensuale Meinungsbildung ausgerichtete EU bisher meist in der Lage gewesen, gemeinsame Wahrnehmungen herzustellen, Blockaden zu überwinden und Integration zu gestalten. Der Leibniz-Forschungsverbund „Krisen einer globalisierten Welt“ geht in der Reihe Crisis Talks der Frage nach, wie Europa mit seinen aktuellen und vergangenen Krisen umgehen sollte.

 

  • Mark Weinmeister (Staatssekretär für Europa)
  • Prof. Dr. Nicole Deitelhoff (Direktorin des Leibniz-Instituts Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung, Principal Investigator des Forschungsverbunds „Normative Ordnungen“ der Goethe-Universität, Professorin für Internationale Beziehungen und Theorien globaler Ordnungen der Goethe-Universität)
  • Prof. Dr. Armin von Bogdandy (Direktor am Max-Planck-Institut für ausländisches öffentliches Recht und Völkerrecht, Heidelberg und Mitglied des Forschungsverbunds „Normative Ordnungen“ der Goethe-Universität
  • Prof. Dr. Armin von Bogdandy; Rebecca Caroline Schmidt; Tanja Fajon
  • Rebecca Caroline Schmidt Geschäftsführerin des Forschungsverbunds „Normative Ordnungen“ der Goethe-Universität und Tanja Fajon (Abgeordnete im Europäischen Parlament)
  • Prof. Dr. Armin von Bogdandy; Rebecca Caroline Schmidt; Tanja Fajon
  • Prof. Dr. Armin von Bogdandy; Rebecca Caroline Schmidt; Tanja Fajon
  • Prof. Dr. Armin von Bogdandy; Prof. Dr. Nicole Deitelhoff; Tanja Fajon; Rebecca Caroline Schmidt; Mark Weinmeister

© Hessische Landesvertretung/Eric Berghen

 

Veranstalter:
Die Hessische Ministerin für Bundes- und Europaangelegenheiten Lucia Puttrich und der Leibniz-Forschungsverbund „Krisen einer globalisierten Welt“ gemeinsam mit dem Forschungsverbund "Normative Ordnungen" an der Goethe-Universität Frankfurt am Main

Weitere Informationen zur Reihe "Crisis Talks": Hier...

Der Zorn der Moralisten und die Theorie des Ressentiments. Gegenwartsdiagnose mit/gegen Nietzsche

Vortrag

Montag, 20. Januar 2020, 18 Uhr c.t.

Prof. Dr. Albrecht Koschorke (Universität Konstanz)

Gebäude "Normative Ordnungen“
Raum EG.01
Max Horkheimer-Str. 2
60323 Frankfurt

Um Anmeldung per Email an This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it. wird gebeten

Ist der Begriff des Ressentiments geeignet, um kulturelle Spaltungstendenzen in heutigen Gesellschaften zu beschreiben? Als Fremdbeschreibungskategorie, der eine asymmetrische Relation zwischen Beobachtern und Beobachteten herstellt, enthält der Begriff in sozialpsychologischer Verkleidung normative Implikationen. Insofern Ressentiments die Kohäsion der sie kultivierenden Gruppen befördern, steht damit überdies die Frage nach dem Verhältnis zwischen ‚gutem‘ und ‚schlechtem‘ gesellschaftlichem Zusammenhalt im Raum. – Der Vortrag untersucht Reichweite und Grenzen des Ressentiment-Begriffs in einem Durchgang durch einige seiner philosophisch-anthropologischen Konzeptualisierungen. Ein besonderes Augenmerk gilt dabei der Frage nach der spirituellen Dimension sozialmoralischer Protestbewegungen.

Albrecht Koschorke ist Professor für Neuere Deutsche Literatur und Allgemeine Literaturwissenschaft mit Schwerpunkt frühe Neuzeit bis Mitte 18. Jahrhundert. 2003 erhielt er für seine als außergewöhnlich innovativ gelobte Forschung, in der er eine Vielzahl theoretischer und methodischer Ansätze einsetzt, den Gottfried Wilhelm Leibniz-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft. Seit 2013 ist er Mitglied der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften und 2014 wurde er zum ordentlichen Mitglied der Academia Europaea gewählt. Für sein Buch „Hegel und wir“ (Suhrkamp 2015), das aus den Adorno-Vorlesungen in Frankfurt hervorgegangen ist, erhielt er 2016 den Philosophischen Buchpreis.

Albrecht Koschorke ist als Ko-Sprecher des Teilinstituts Konstanz zusammen mit der Goethe-Universität Frankfurt und weiteren neun Standorten an der Gründung des bundesweiten Forschungsinstituts Gesellschaftlicher Zusammenhalt beteiligt.

Bildergalerie:

  • Rainer Forst (Professor für Politische Theorie und Philosophie, Co-Sprecher des Forschungsverbunds „Normative Ordnungen” der Goethe-Universität Frankfurt am Main)
  • Rainer Forst
  • Albrecht Koschorke (Professor für Neuere Deutsche Literatur und Allgemeine Literaturwissenschaft, Universität Konstanz)
  • Albrecht Koschorke
  • Albrecht Koschorke

Video:

 

Veranstalter:
Forschungsverbund "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität Frankfurt am Main in Kooperation mit dem Forschungsinstitut Gesellschaftlicher Zusammenhalt in Gründung

Ausstellungseröffnung: Making Crises Visible

Dienstag, 11. Februar 2020, 18 Uhr

Krisen sind Phänomene gesellschaftlicher Wahrnehmung. Auch Kunst und Gestaltung sind Medien der Wahrnehmung und der Sichtbarmachung von Krisen und Krisenforschung. Wir laden Sie im Namen aller beteiligten Institutionen ganz herzlich ein, mit uns die Eröffnung der Ausstellung »Making Crises Visible« zu feiern und an einem Wissenschaft-Kunst-Experiment teilzunehmen.
Die Exponate der Ausstellung entstanden im Dialog zwischen Wissenschaftler_innen des Leibniz-Forschungsverbundes »Krisen einer globalisierten Welt« und der Goethe-Universität Frankfurt auf der einen und jungen Gestalter_innen und Künstler_innen der Hochschule für Gestaltung Offenbach am Main sowie weiterer kooperierender Hochschulen auf der anderen Seite. Zu sehen sein werden Kunst- und Wissensobjekte, die Projekte aus der Krisenforschung visualisieren.
In gemeinsamer Auseinandersetzung mit den Krisen unserer Zeit, deren wissenschaftlicher Bearbeitung wie auch politischer Relevanz, wurden Reibungsflächen und Berührungspunkte zwischen den Disziplinen erkundet und Horizontlinien verschoben. Die Erschließung neuen Terrains hat damit gerade erst begonnen.
Der Abend wird mitgestaltet von einer Tanz-Performance der Studierenden des Instituts für Angewandte Theaterwissenschaften der Justus-Liebig Universität Gießen.

Einladung (pdf): Hier...
Weitere Informationen zum Rahmenprogramm der Ausstellung: Hier...

Ausstellungseröffnung:

Dienstag, 11. Februar 2020

Senckenberg Naturmuseum, Festsaal im Jügelhaus
Mertonstraße 17, 60325 Frankfurt am Main

18:00 Uhr Beginn der Veranstaltung
18:30 Uhr Grußwort der Schirmherrin Ministerin Angela Dorn
18:40 Uhr Grußwort Prof. Dr. Nicole Deitelhoff
18:50 Uhr Tanz-Performance
19:10 Uhr Grußwort Prof. Dr. Katrin Böhning-Gaese
19:20 Uhr Felix Kosok – Einführung in die Ausstellung
19.30 Uhr Führung durch die Ausstellung

Bitte melden Sie sich bis zum 27.01.2020 unter folgender E-Mail-Adresse an: This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.
Weitere Informationen unter: https://makingcrisesvisible.com/

 

Bildergalerie:

  • Dr. Stefan Kroll (Koordinator des Leibniz-Forschungsverbundes „Krisen einer globalisierten Welt“)
  • Staatsministerin Angela Dorn (Hessische Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst)
  • Staatsministerin Angela Dorn (Hessische Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst)
  • Prof. Dr. Nicole Deitelhoff (Direktorin des Leibniz-Instituts Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung, Principal Investigator des Forschungsverbunds „Normative Ordnungen“ der Goethe-Universität, Professorin für Internationale Beziehungen und Theorien globaler Ordnungen der Goethe-Universität)
  • Prof. Dr. Katrin Böhning-Gaese (Biologin, Direktorin des Senckenberg Biodiversität und Klima Forschungszentrums und Vizepräsidentin der Leibniz-Gemeinschaft)
  • Felix Kosok (Kurator der Ausstellung Making Crisis Visible, Promotionsstudent und Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Hochschule für Gestaltung Offenbach am Main)
  • Prof. Dr. Nicole Deitelhoff (Direktorin des Leibniz-Instituts Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung, Principal Investigator des Forschungsverbunds „Normative Ordnungen“ der Goethe-Universität, Professorin für Internationale Beziehungen und Theorien globaler Ordnungen der Goethe-Universität)

Fotos: © Marina Hoppmann

 

Veranstalter:
Leibniz-Institut Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung, Leibniz-Forschungsverbund „Krisen einer globalisierten Welt“, Hochschule für Gestaltung Offenbach am Main, Senckenberg Naturmuseum, Goethe-Universität Frankfurt am Main, Forschungsverbund "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität Frankfurt am Main und weitere Partner

Making Crises Visible

Rahmenprogramm zur Ausstellung

Das interdisziplinäre Ausstellungsprojekt »Making Crises Visible« setzt es sich zur Aufgabe, im Dialog zwischen Wissenschaft und Kunst einen neuen Weg des Wissenstransfers zu erproben. Die Forschungsprojekte von Wissenschaftler*innen des Leibniz-Forschungsverbundes »Krisen einer globalisierten Welt«, der Goethe-Universität Frankfurt und des Forschungsverbunds "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität treffen auf ihre künstlerische Verarbeitung durch die Studierenden der Hochschule für Gestaltung Offenbach am Main sowie weiterer kooperierender Hochschulen. Die künstlerischen Visualisierungen eröffnen so einen neuen Blick auf die Krisenforschung. Als Interventionen im Senckenberg Naturmuseum werden Krisen nicht nur als lähmend und ausweglos erfahren, sondern die ebenfalls aktivierende Kraft einer Krisendiagnose als Umschlagsmoment in einem kreativen Transformationsprozess wird thematisiert.
Die Ausstellung wird von einem Rahmenprogramm bestehend aus unterschiedlichsten Veranstaltungsformaten begleitet und steht unter der Schirmherrschaft von Staatsministerin Angela Dorn (Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Kunst).

Weitere Informationen zur Ausstellung: https://makingcrisesvisible.com/
Ausstellungsdauer: 12. Februar – 2. Juni 2020
Senckenberganlage 25, 60325 Frankfurt am Main

Programm (pdf): Hier...

Die Ausstellung Making Crises Visible bleibt mindestens bis zum 10. April 2020 geschlossen. Das Rahmenprogramm wird vorrübergehend ausgesetzt!

Rahmenprogramm im Februar 2020:

10. Februar 2020, 19.30 Uhr
Podiumsdiskussion mit Preview
»Making Crises Visible – Krise der Demokratie«

Begrüßung: Prof. Dr. Andreas Mulch, Direktor, Senckenberg Forschungsinstitut und Naturmuseum Frankfurt
Impuls: Prof. Dr. Nicole Deitelhoff, Politikwissenschaftlerin, Goethe-Universität/Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung (HSFK)
Input: Felix Kosok, Kurator der Ausstellung, Hochschule für Gestaltung Offenbach am Main
Podiumsgäste: Prof. Dr. Katrin Böhning-Gaese, Direktorin, Senckenberg Biodiversität & Klima-Forschungszentrum, Prof. Dr. Rainer Forst, Politischer Philosoph, Goethe-Universität, Dr. Stefan Kroll, Politikwissenschaftler, Leibniz-Forschungsverbund »Krisen einer globalisierten Welt«, Prof. Dr. Verena Kuni, Professorin für Visuelle Kultur, Goethe-Universität
Moderation: Susanne Boetsch, Verwaltungsleiterin, HSFK

Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung
Hörsaal im Arthur-von-Weinberg-Haus
Robert-Mayer-Straße 2
60325 Frankfurt am Main

Im Zuge der Frankfurter Bürger-Universität der Goethe-Universität »Demokratie weiter denken«. Weitere Informationen: www.bürger-uni.de
Vor der Veranstaltung wird um 18.30 Uhr eine Preview der Ausstellung angeboten. Anmeldung zur Preview: This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.

Weitere Informationen: Hier...

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11. Februar 2020, 18.00 Uhr
Vernissage der Ausstellung »Making Crises Visible«

Senckenberg Naturmuseum Frankfurt
Senckenberganlage 25
60325 Frankfurt am Main

Um Anmeldung bis zum 27.01.2020 wird gebeten: This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.

Weitere Informationen: Hier...

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12. Februar 2020, 19.00 Uhr
Vortrag
Krise der Demokratie
Prof. Dr. Rainer Forst, Co-Sprecher des Forschungsverbunds »Normative Orders« der Goethe-Universität und Professor für Politische Theorie und Philosophie

Senckenberg Biodiversität und Klima-Forschungszentrum, Hörsaal
Georg-Voigt-Straße 14-16
60325 Frankfurt am Main

Weitere Informationen: Hier...

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18. Februar 2020, 19.00 Uhr
Vortrag
Vom Zwang zum Algorithmus – Krise des Normvertrauens?
Prof. Dr. Klaus Günther, Professor für Rechtstheorie, Strafrecht und Strafprozessrecht, Forschungsverbund »Normative Orders« der Goethe-Universität

Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung
Hörsaal im Arthur-von-Weinberg-Haus
Robert-Mayer-Straße 2
60325 Frankfurt am Main

Weitere Informationen: Hier...

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19. Februar 2020, 12.00 – 18.00 Uhr
Workshop
Visuelle Krisenkommunikation und (Un)Sichtbarkeitspolitiken
Workshop des Lehr-Forschungsprojekts KRISENSTAB Visuelle Kultur, Institut für Kunstpädagogik der Goethe-Universität
Impuls-Gast: Dr. Peer Illner, Kulturwissenschaftler, Postdoktorand des Forschungsverbunds »Normative Orders« der Goethe-Universität

Dante 9, Ausstellungsraum des Universitätsarchivs Frankfurt
Dantestraße 9
60325 Frankfurt am Main

Die Plätze sind begrenzt; um Anmeldung bis 15.02.2020 wird gebeten unter: This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.
Das Projekt KRISENSTAB ist durch den Förderfonds Lehre der Goethe-Universität gefördert.

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19. Februar 2020, 19.00 Uhr
Ausstellung
Making Crises Political
Laufzeit: 20. Februar bis 01. März 2020

Offenes Haus der Kulturen
Mertonstraße 26
60325 Frankfurt am Main

In Kooperation mit Medico International sowie mit freundlicher Unterstützung des Offenen Hauses der Kulturen.
Weitere Informationen: www.medico.de / www.offenes-haus-der-kulturen.de

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26. Februar 2020, 18.00 Uhr / 19.00 – 19.45 Uhr
Kuratorenführung: »Making Crises Visible« / Performance: Frankfurter Hauptschule: MOTOR
18.00 Uhr: Kuratorenführung mit Felix Kosok, Hochschule für Gestaltung, Offenbach am Main
19.00 Uhr: Performance: Frankfurter Hauptschule: MOTOR
1930 wird Bertolt Brechts Drama »Die Maßnahme« uraufgeführt, 46 Jahre später folgt die Premiere von Heiner Müllers Replik »Mauser«. In einem ähnlichen zeitlichen Abstand reagiert die Frankfurter Hauptschule auf die beiden Lehrstücke: Maßnahme – Mauser – Motor. Mit dem von Brecht und Müller entwickelten Instrumentarium geht das Kollektiv in ihrer Performance der Frage nach, wo wir eigentlich geradestehen: Moderne, Postmoderne, Beschleunigung,  Wissensgesellschaft, Fake News, Gegenwartskunst, Dschungelcamp, Klimakatastrophe, Ende?

Senckenberg Naturmuseum Frankfurt
Senckenberganlage 25
60325 Frankfurt am Main

Eintritt mit »Senckenberg Guten Abend Ticket« ab 17.00 Uhr für 6 €; Karten für die Performance der Frankfurter Hauptschule für 10 €
Anmeldung für Führung und/oder Performance bis 19.02.2020: This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.

 

Weitere Informationen zum Programm ab März 2020 folgen in Kürze.
Alle Veranstaltungen, soweit nicht anders angegeben, sind öffentlich und der Eintritt ist frei.

Veranstalter:
Leibniz-Institut Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung, Leibniz-Forschungsverbund „Krisen einer globalisierten Welt“, Hochschule für Gestaltung Offenbach am Main, Senckenberg Naturmuseum, Goethe-Universität Frankfurt am Main, Forschungsverbund "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität Frankfurt am Main und weitere Partner

Aesthetic and Moral Feelings in Modern Philosophy

Workshop within the Postdoctoral Dialogue Series "Norms, Plurality, Critique"

February 7, 2020

Research Center “Normative Orders”, Room EG 02
Goethe University Frankfurt
February 7, 2020

Co-organizers: Javier Burdman (Normative Orders, Goethe University Frankfurt) and Robert Clewis (Gwynedd Mercy University / MPI for Empirical Aesthetics, Frankfurt)

To register, please send an e-mail to: This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.

Programme:

9:30
Introductory Remarks

9:45-11:00
Serena Feloj (University of Pavia)
“Kant on Disgust. A Moral-aesthetic Feeling”

11:15-12:30
Thomas Hilgers (Universität Potsdam)
"The Moral Dimension of Aesthetic Disinterestedness"

Break

14:00-15:15
Javier Burdman (Goethe University Frankfurt)
"Enthusiasm: Moral Ideas, Political Action, and Affect in Kant's Remarks on the French Revolution"

15:30-16:45
Bart Vandenabeele (Ghent University)
“The Existential Value of Aesthetic Contemplation”

17:00-18:15
Robert Clewis (Gwynedd Mercy University / MPI for Empirical Aesthetics, Frankfurt)
“Kant on the Ethics of Humor”

 

Presented by:
Research Center "Normative Orders" of Goethe University Frankfurt

Nur keine Angst! Zivile Unerschrockenheit in Zeiten von Hass und Hetze

Intervention der Römerberggespräche

DER TERMIN WURDE ABGESAGT!

Schauspiel Frankfurt, Chagallsaal
Neue Mainzer Str. 17
60311 Frankfurt am Main

Die Veranstaltung ist öffentlich. Der Eintritt ist frei

Hassreden, Herabwürdigungen, Todesandrohungen bis hin zum tatsächlichen Mord – wer sich hierzulande öffentlich äußert oder politisch engagiert, kann sich offenbar nicht mehr sicher fühlen. Hetze und Gewalt sind für einen Teil unserer Gesellschaft ein offenbar legitimes Mittel, fundamentalen Widerspruch und politische Gegnerschaft auszudrücken. Die Täter sind vermutlich eine Minderheit, aber sie sind sehr sichtbar, und sie erzeugen eine um sich greifende Angst.
Beschädigt werden damit nicht nur Individuen, sondern die Gemeinschaft. Sie erfährt Hass als normale Haltung, und Gewaltandrohung wird zur Lappalie. Vertrauen als Grundlage einer konstruktiven öffentlichen Diskussion geht verloren. Vermag eine zu allem entschlossene Minderheit die Mehrheit nachhaltig einzuschüchtern?
Das Risiko für eine demokratische Kultur ist dabei erheblich, gerade weil das Aushandeln politischer Interessen ein ebenso wichtiger wie empfindlicher Prozess ist. Die Römerberggespräche fragen zu Beginn der neuen Zwanzigerjahre, wie sich Gesellschaften gegen solche Einschüchterungsversuche wehren können? Wie ist Zivilität der Mitte durchzuhalten, wo jederzeit extremistische Tabubrüche drohen und manche politische Gewaltrhetorik national wie international in die Tat kippt.

Moderation: Hadija Haruna-Oelker (Politologin, Journalistin und Moderatorin) und Alf Mentzer (Leiter des Ressorts hr2-Tagesprogramm im Hessischen Rundfunk)

Programm (pdf): Hier...

Programm:

10.00 Uhr
Begrüßung Ina Hartwig, Dezernentin für Kultur und Wissenschaft

10.15 Uhr
„Wandle nur wehrlos fort durchs Leben, und fürchte nichts!“ – Angst und Vertrauen im demokratischen Rechtsstaat
Prof. Klaus Günther, Professor für Rechtstheorie, Strafrecht und Strafprozessrecht der Goethe-Universität Frankfurt am Main, Forschungsverbund "Normative Orders" der Goethe-Universität

Klaus Günther lehrt und forscht seit 1998 als Professor für Rechtstheorie, Strafrecht und Strafprozessrecht am Fachbereich Rechtswissenschaft der Goethe-Universität in Frankfurt am Main, seit 2019 Dekan. Er ist Vorsitzender der deutschen Sektion der Internationalen Vereinigung für Rechts- und Sozialphilosophie (IVR), Mitglied des Kollegiums am Institut für Sozialforschung in Frankfurt am Main sowie Distinguished Fellow am Forschungskolleg  Humanwissenschaften in Bad Homburg v.d.H. 2007-2019 war er Co-Sprecher des Exzellenzclusters Die Herausbildung normativer Ordnungen. Zahlreiche internationale Gastprofessuren, Prof. h.c. Universidad del Rosario, Bogotà. Veröffentlichungen u.a.: Der Sinn für Angemessenheit – Anwendungsdiskurse in Moral und Recht, Frankfurt am Main: Suhrkamp 1988; Schuld und kommunikative Freiheit. Studien zur individuellen Zurechnung strafbaren Unrechts im demokratischen Rechtsstaat, Frankfurt am Main: Vittorio Klostermann Verlag 2005.

11.00 Uhr
Zurück zu 1984 - Umgang mit neuen/alten Verschwörungstheorien
Prof. em. Ruth Wodak, ehemalige Professorin für Sprachwissenschaften der Universität Wien und der Lancaster University

Ruth Wodak, em. Distinguished Professor of Discourse Studies (Diskursforschung), Lancaster University (UK) und o. Univ. Professorin i.R. für Angewandte Linguistik, Universität Wien. 1974 subauspiciis an der Universität Wien promoviert, 1980 habilitiert, und 1991 als ordentliche Professorin an die Universität Wien berufen. 2004 personal chair als distinguished professor an der Lancaster University. Abgesehen von einer Vielzahl von Preisen erhielt sie 1996 den Wittgenstein Preis für Elite WissenschaftlerInnen. 2010 wurde ihr ein Ehrendoktorat der  University Örebro, Schweden verliehen. 2009-2011 war sie Präsidentin der Societas Linguistica Europaea, 2011 wurde ihr das Große Silberne Ehrenkreuz für Verdienste um die Republik Österreich verliehen. 2018 erhielt sie den Lebenswerk Preis des Frauenministeriums. Sie ist Mitglied der Academia Europaea und der British Academy of Social Sciences. Sie hatte zahlreiche Gastprofessuren inne, darunter 1992/3 Austrian Chair, Stanford University, 2003/4 Leverhulme Visiting Professorship an der University of East Anglia, Norwich UK; 2008 den Kerstin Hesselgren Visiting Chair of the Swedish Parliament, Örebro University, 2014 Royden J. Davis Chair for Interdisciplinary Studies, Georgetown University, Washington DC, 2016 war sie Distinguished Schuman-Fellow am European University Institute, und 2017 wurde sie als Willy Brandt Chair an die University Malmö (für eine ein-jährige  Gastprofessur) berufen. 9/2018-6/2019 war sie senior visiting fellow am IWM (Wien). Forschungstätigkeit in folgenden Gebieten: kritische Diskursforschung, Sprache und Politik (Populismusforschung), Identitäts- und  Vergangenheitspolitik, Gender Studies, Migrationsforschung, und linguistische Vorurteilsforschung zu Rassismus und Antisemitismus. Zahlreiche Publikationen (10 Monographien; über 80 (mit)herausgegebene Bücher und special  issues; über 400 Aufsätze und Buchkapitel) in all diesen Gebieten, die u.a. ins Englische, Französische, Italienische, Polnische, Spanische, Portugiesische, Hebräische, Russische, Koreanische, Japanische, Arabische, Griechische und ins Chinesische übersetzt wurden. Rezente Buchpublikationen: Sociolinguistic Perspectives on Migration Control (mit M. Rheindorf), Multilingual Matters 2020; Europe at the Crossroads. (mit P. Bevelander), Nordicum 2019; Kinder der Rückkehr. Geschichte einer marginaliserten Jugend (mit E. Berger), Springer 2018; Handbook of Language and Politics (mit B. Forchtner), Routledge 2018; Politik mit der Angst. Zur Wirkung rechtspopulistischer Diskurse, Konturen 2016 (2017 als Wissenschaftsbuch des Jahres in der Sparte Sozialwissenschaften ausgezeichnet).

12:00 Uhr
Regeln für 2,7 MilliardenWie private Kommunikationsordnungen die Demokratie herausfordern
PD Dr. Matthias C. Kettemann, LL.M. (Harvard), Leibniz-Institut für Medienforschung | Hans-Bredow-Institut (HBI), Forschungsverbund "Normative Orders" der Goethe-Universität

Matthias C. Kettemann ist Privatdozent für Völkerrecht, Internetrecht, Rechtstheorie am Institut für Öffentliches Recht der Goethe-Universität Frankfurt am Main, Forschungsprogrammleiter am Leibniz-Institut für Medienforschung | Hans-Bredow-Institut (HBI) und Projektleiter am Humboldt-Institut für Internet und Gesellschaft, Berlin und assoziiertes Mitglied des Forschungsverbunds "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität. Nach Studien der Rechtswissenschaften in Graz, Genf und als Fulbright-Stipendiat an der Harvard Law School promovierte er in Graz und erhielt 2019 nach fünf Jahren am Exzellenzcluster “Die Herausbildung normativer Ordnungen” Deutschlands erste Lehrbefugnis für Internetrecht. Er war Sachverständiger im Rechtsausschuss des Bundestags und als Berater für Meinungsäußerungs-Governance und Cybersecurity schon für den Europarat, die Europäische Grundrechteagentur, Stiftungen und Unternehmen tätig. Aktuell untersucht er den Einfluss privater Regelbildung auf die öffentliche Kommunikation. Als weltweit erster Forscher führte er regulierungstheoretisch-betriebsethnografische Studien in der Unternehmenszentrale von Facebook durch. In einem seiner letzten Projekt widmete er sich dem Entzaubern von Internetmythen: http://www.internetmythen.de.

12.30 Uhr
Worte, Hass und seine Folgen – Vom Umgang mit Pöblern und Populisten
Hasnain Kazim, Journalist und Autor

Hasnain Kazim lebt und arbeitet als freier Autor in Wien. Er ist gebürtiger Oldenburger und Sohn indisch-pakistanischer Einwanderer. Er wuchs im Alten Land, vor den Toren Hamburgs, und in Karatschi in Pakistan auf, studierte Politikwissenschaften und schlug eine Laufbahn als Marineoffizier ein. Er liebt Grünkohl und Curry, aber nicht zusammen. Das journalistische Handwerk lernte er im Schwäbischen, bei der „Heilbronner Stimme“, schrieb unter anderem für das dpa-Südasienbüro in Delhi und von 2004 bis 2019 für den SPIEGEL und SPIEGEL ONLINE, die meiste Zeit davon als Auslandskorrespondent in Islamabad, Istanbul und Wien. Für seine Arbeit wurde er mit diversen Preisen ausgezeichnet, darunter dem „CNN Journalist Award“. Er hat mehrere Bücher veröffentlicht, darunter „Grünkohl und Curry“, „Plötzlich Pakistan“ und „Krisenstaat Türkei“. „Post von Karlheinz“ (2018), das seine Dialoge mit wütenden Lesern versammelt, stand viele Wochen auf der Bestsellerliste. Sein jüngstes Werk, „Auf sie mit Gebrüll!“ über den Umgang mit Pöblern und Populisten erschien im Februar 2020.

13.15 Uhr
Mittagspause

14.00 Uhr
Furcht und Freiheit: Über Identitätspolitik heute
Prof. Jan-Werner Müller, Professor für Politikwissenschaft an der Princeton University

Jan-Werner Müller lehrt an der Universität Princeton Politische Theorie und Ideengeschichte. Jüngste Veröffentlichungen: Was ist Populismus? sowie Furcht und Freiheit: Für einen anderen Liberalismus, beide erschienen bei Suhrkamp. Müller schreibt unter anderen für die Süddeutsche Zeitung, New York Times und den Guardian.

15.00 Uhr
Wir sind DIE VIELEN – Kulturinstitutionen und ihr Umgang mit antidemokratischen Strömungen
Eine Diskussion mit Amelie Deuflhard, Theaterproduzentin und -Intendantin, Künstlerische Leiterin von Kampnagel in Hamburg, Burkhard C. Kosminsk, Regisseur und Schauspieler und Steffen Mensching, Kulturwissenschaftler, Schriftsteller, Schauspieler und Regisseur

Amelie Deuflhard war von 2000 bis 2007 Künstlerische Leiterin der Sophiensæle (Berlin). 2004/05 war sie Teil der Künstlerischen Leitung von „Volkspalast“, einer festivalartigen Bespielung des dekonstruierten Palastes der Republik. Seit 2007 ist sie Intendantin von Kampnagel (Hamburg), Europas größtem Produktionszentrum für die Freien Darstellenden Künste. Mit EcoFavela Lampedusa Nord initiierte sie 2014 einen Lebens- und Aktionsraum für Geflüchtete. Das Projekt hat auf Kampnagel seine Verlängerung in dem preisgekrönten Begegnungsort Migrantpolitan gefunden. Amelie Deuflhard war Teil des Viererkuratoriums von Theater der Welt 2017. Sie ist Autorin zahlreicher Publikationen und hat regelmäßig Lehraufträge an Hochschulen inne. Für ihr Schaffen wurde sie 2012 mit dem Caroline-Neuber Preis und 2013 mit den Insignien des Chevaliers des Arts et Lettres ausgezeichnet. 2018 erhielt sie die Auszeichnung Europäische Kulturmanagerin des Jahres.
Burkhard C. Kosminski studierte Schauspiel und Regie in New York. Von 2001 bis 2006 war er leitender Regisseur und Mitglied der künstlerischen Leitung am Düsseldorfer Schauspielhaus. 2006 wechselte er ans Nationaltheater Mannheim, zunächst als Schauspieldirektor und von 2013 bis 2018 als Schauspielintendant. Dort war er auch künstlerischer Leiter der zweijährig stattfindenden Internationalen Schillertage und 2014 gemeinsam mit Matthias Lilienthal Festivalintendant von Theater der Welt. Weitere Regiearbeiten führten ihn u. a. an die Berliner Schaubühne, das Staatstheater Dresden und das Schauspiel Frankfurt. Seit der Spielzeit 2018/2019 ist er  Intendant des Schauspiels Stuttgart.
Steffen Mensching, geboren am 27. Dezember 1958 in Berlin (Ost). Schulbesuch. Abitur. Journalistikstudium (Abbruch nach 2 Monaten). Arbeit als Redakteur einer Literaturzeitschrift. Erste Gedichtpublikation 1979, 1982 Studium der Kulturwissenschaften an der Berliner Humboldt-Universität. Arbeit als Autor und Schauspieler einer freien Theatergruppe. Von 1983 bis 1999 Arbeit im Clowns-Duo zusammen mit Hans-Eckardt Wenzel. Bis 2008 freiberuflich tätig als Schriftsteller, Sänger, Schauspieler und Regisseur. Seit August 2008 Intendant am Theater Rudolstadt in Thüringen. 1984 Debütpreis des Schriftstellerverbands der DDR, 1990 Heinrich-Heine-Preis. 2019 Erich-Fried-Preis, 2020 Preis der Uwe-Johnson-Gesellschaft Rostock. Publikationen: Poesiealbum 146, 1979; Erinnerung an eine Milchglasscheibe, Gedichte, 1984; Tuchfühlung, Ged., 1986; Pygmalion, Roman, 1991; Letztes aus der Da Da eR (Film, mit H.-E. Wenzel), 1990; Allerletztes aus der Da Da eR / Hundekomödie (mit H.-E. Wenzel), Textbücher, 1991; Der Abschied der Matrosen vom Kommunismus (mit H.-E. Wenzel), CD, 1993; Der Struwwelpeter neu erzählt, 1994; Das Ballhaus, Stück, 1994; Berliner Elegien; Quijotes letzter Auszug. Ein Monolog nach Cervantes, 2001; Jacobs Leiter, Roman, 2003; Lustigs Flucht, Roman, 2005; Das gewisse Etwas, 2009. – Hg.: Rudolf Leonhard: In derselben Nacht. Das Traumbuch des Exils, 2001; Schermanns Augen, Roman, 2018.

16.00 Uhr
Zweifeln, Zögern & Zukunft – Wie freies Sprechen möglich wird
Kübra Gümüsay, Journalistin, Autorin, Bloggerin und Netz-Aktivistin

Kübra Gümüşay, Autorin und Rednerin, schreibt und referiert zu den Themen Internet, Politik, Feminismus und Rassismus. Ihr Buch „Sprache & Sein“ ist im Frühjahr 2020 bei Hanser Berlin erschienen. Sie ist Co-Gründerin von eeden, einem feministischen co-creation space in Hamburg, sowie zahlreicher Kampagnen und Vereine – u.a. die Antirassismus-Kampagne #SchauHin, das feministische Bündnis #ausnahmslos und die Kampagne „Organisierte Liebe“. Sie ist Fellow des Progressiven Zentrums und Associate Expert am Center for Intersectional Justice. Ihr Blog ein-fremdwoerterbuch.com wurde 2011 für den Grimme Online Award nominiert. Das Magazin Forbes zählte sie 2018 zu den Top 30 unter 30 in Europa im Bereich Media und Marketing.

17.00 Uhr
Die Kunst der Demokratie – Die Bedeutung der Kultur für eine offene Gesellschaft
Dr. Carsten Brosda, Senator der Hamburger Behörde für Kultur und Medien

Dr. Carsten Brosda, Jahrgang 1974, ist Senator für Kultur und Medien in Hamburg sowie Vorsitzender des Kulturforums der Sozialdemokratie und Co-Vorsitzender der Medien- und Netzpolitischen Kommission des SPD-Parteivorstandes. Nach einem Studium der Journalistik und Politikwissenschaft wurde er mit einer Arbeit über „Diskursiven Journalismus“ promoviert. Er war u.a. Leiter der Abteilung Kommunikation des SPD-Parteivorstands und arbeitet seit 2011 in Hamburg, zunächst als Leiter des Amtes Medien, ab 2016 als Staatsrat für Kultur, Medien und Digitalisierung und seit Februar 2017 als Senator. 2019 erschien sein Buch „Die Zerstörung. Warum wir für den gesellschaftlichen Zusammenhalt streiten müssen“. 2020 erschien „Die Kunst der Demokratie. Die Bedeutung der Kultur für eine offene Gesellschaft“. Beide Bücher sind bei Hoffmann und Campe erschienen.

Ende gegen 18.00 Uhr

 

Veranstalter:
Römerberggespräche e.V. in Zusammenarbeit mit dem Forschungsverbund "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität Frankfurt am Main

Normativitäten des Private Ordering

Frankfurter Kolloquium für Internetforschung / Works in Progress in Private Ordering #2

Mittwoch, 5. Februar 2020

Forschungsverbund „Normative Ordnungen“ an der Goethe-Universität Frankfurt
Frankfurter Kolloquium für Internetforschung (Conveners • Matthias C. Kettemann • Alexander Peukert)

Leibniz-Institut für Medienforschung | Hans-Bredow-Institut (HBI)
Works in Progress in Private Ordering #2 (Conveners • Matthias C. Kettemann • Wolfgang Schulz)

Gebäude „Normative Ordnungen“, Raum 5.01
Campus Westend
Goethe-Universität Frankfurt

Anmeldung erbeten an: This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.

 

Programm

Einleitung

11.00-11.10 Uhr
Matthias C. Kettemann:
Einleitung: Normative Ordnungen der Privaten im Kontext der Frankfurter Schule der kritischen Normenforschung

11.10-11.20 Uhr    
Brigitta Lurger:
Privates öffentliches Recht oder öffentliches Privatrecht?

11.20-11.30 Uhr
Matthias Goldmann:
International-öffentliche Gewalt (IPA) und private Ordnungsbildung

11.30-11.40 Uhr
Ben Wagner:
Moderation in der Praxis: Belastbare Zahlen und Fakten

11.40-12.00 Uhr
Q&A

Works in Progress • Chair: Astrid Wiik

12.00-12.15 Uhr   
Anton Peez:
Theorizing the Multinational Technology Firm as a Norm Maker and Taker

12.15-12.30 Uhr
Marlene Brosch:
Die vertragsrechtliche Dimension der Inhaltsmoderation am Beispiel Facebook

12.30-12.45 Uhr
Anna Sophia Tiedeke:
Neukonturierung des Staatsverständnisses im Völkerrecht in Zeiten des Internets

12.45-13.00 Uhr
Nikolaus Raunigg:
Private Rechtssetzung und Vertragsrecht bei Facebook

13.00-13.30 Uhr
Q&A

13.30-14.00 Uhr
Mittagspause

Rechtssetzung • Chair: Amélie Pia Heldt

14.00-14.15 Uhr
Herwig Mitter:
Europäische Medienfreiheit in den globalen Normordnungen der Internet-Intermediäre

14.15-14.30 Uhr
Alexander Pirang:
EU Terrorist Content-VO: Staatlich veranlasstes Private Ordering aus grundrechtlicher Sicht

14.30-14.45 Uhr
Ricardo R. Campos:
Neuer Strukturwandel der Öffentlichkeit durch Netzwerke? Der Fall Brasilien

14.45-15.00 Uhr
Matthias C. Kettemann:
Regeln für 2,7 Milliarden: Die normative Ordnung von Facebook

15.00-15.30 Uhr
Q&A

 

Veranstalter:
Forschungsverbund „Normative Ordnungen“ der Goethe-Universität Frankfurt mit dem Frankfurter Kolloquium für Internetforschung (Conveners Matthias C. Kettemann und Alexander Peukert) in Zusammenarbeit mit dem Leibniz-Institut für Medienforschung | Hans-Bredow-Institut (HBI), Works in Progress in Private Ordering #2 (Conveners Matthias C. Kettemann und Wolfgang Schulz). Kooperationspartner: Projekt „Völkerrecht des Netzes“, Humboldt-Institut für Internet und Gesellschaft, Energy Cluster „Governing Expression in Private-Public Normative Orders“, Privacy and Sustainable Computing Lab, Wirtschaftsuniversität Wien

70 Years of Human Rights and the Rule of Law

XIX. Walter Hallstein-Kolloquium

5th and 6th March 2020

Goethe University
Campus Westend
IG-Farben Building - Room IG-1.134
Norbert-Wollheim-Platz 1
60323 Frankfurt am Main

Please register until 28 February 2020: This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.

Programme (pdf): Click here...

On 4th November 2020, the 70th anniversary of the Convention for the Protection of Human Rights and Fundamental Freedoms, the European Convention on Human Rights (ECHR) will be celebrated. For 60 years, the European Court of Human Rights (ECtHR) has been watching over its application. The Council of Europe, the ECHR’s umbrella organization, had its 70th anniversary on 5th May 2019. These jubilees are reason enough to take a closer look at how these institutions contributed to make human rights and the rule of law a common matter.
Their work had diverse impacts on furthering European integration. In its beginnings, the Council of Europe was thought to be the organization from which the European Union should originate. Its task “to achieve a greater unity between its members for the purpose of safeguarding and realizing the ideals and principles which are their common heritage and facilitating their economic and social progress”, as it is stated in Art. 1 of its statute, has been incorporated in the EU’s catalogue of aims and values. The ECHR’s human rights have been the basis for the European Court of Justice’s case law and the Charter of Fundamental Rights of the European Union.
The work of the so-called Venice Commission, another body of the Council of Europe, is tightly connected with the rule of law framework under which the European Commission monitors critical constitutional developments in EU member states. (The procedures under this framework have been discussed at the 16th Walter Hallstein-Symposium in 2017.) The Council of Europe as well as the European Union recently have been confronted with tendencies of renationalization and an emphasis on interests of national governments in the politics of several European states. An increase in reservations concerning the validity of the ECHR and judgements of the ECtHR can be observed on the level of high courts in some European states. These tendencies, although different in their causes, seem to fit into a global political climate and rough times for individual rights and the rule of law.
At the 19th Walter Hallstein-Symposium the central question will therefore be, in how far these observations can be validated by looking at the practice of the involved institutions. It might be possible to di-vide their history, as is the case with other international institutions, into different phases (such as foundation, consolidation, expansion, backlash). However, this question cannot be answered by an abstract historical periodization, but rather by taking a closer look at the central individual elements of the European Council’s system of values. Therefore, after a reminder of the origins of the ECHR, the different protection systems (ECtHR, systems established by other treaties, Venice Commission) will be discussed individually in the light of the highly sensitive cross-sectoral fields of procedural rights flowing from the rule of law and rights of refugees and migrants. The second day will be devoted to the Venice Commission and the ECtHR, which will be discussed on a panel of judges of national constitutional courts and the ECtHR.

 

Programme

Thursday, 5th March 2020

14:15
Welcome
Rolf van Dick, Goethe-University Frankfurt
Stefan Kadelbach, Center for European Integration and International Economic Order

14:30
The Origins of Human Rights Protection in the Council of Europe
Wilfried Loth, University of Duisburg-Essen

15:00
Discussion

15:15
Treaty Monitoring in the Council of Europe
Thomas Giegerich, University of Saarbrücken

15:45
Discussion

16:00
Coffee Break

16:30
Procedural Rights and Article 6 ECHR
Stefanie Schmahl, University of Würzburg

17:00
Discussion

17.15
Refugees, Asylum, Migration
Jurgen Bast, University of Giessen

17:45
Discussion

Friday, 6th March 2020

09:15
The Council of Europe and the Rule of Law – The Venice Commission
Veronika Bilkova, University of Prague/Venice Commission

09:45
Discussion

10:00
Coffee Break

10:30
Past and Future of the European Convention of Human Rights and its Protection System - Progressive Development or Backlash?
Christoph Grabenwarter, Vice-President at the Constitutional Court, Vienna
Doris König, Judge at the Federal Constitutional Court, Karlsruhe
Angelika Nußberger, Formerly Vice President and Judge at the European Court of Human Rights, Cologne
Paulo Pinto de Albuquerque, Judge at the European Court of Human Rights, Strasbourg

11:30
General Discussion

12:15
Concluding Remarks
Rainer Hofmann, Center for European Integration and International Economic Order

Presented by:
Wilhelm Merton Center Center for European Integration and International Economic Order, Nomos Verlagsgesellschaft and Research Center "Normative Orders" of Goethe University

Antje Krause-Wahl (Frankfurt) im Gespräch mit Vinzenz Hediger (Frankfurt)

Lecture & Film "Jia Zhangke: Kino der Transformation"

12. Dezember 2019, 20.15 Uhr

Vortrag in deutscher Sprache
Film: DONG, VR China 2010, 70 Min.

Deutsches Filminstitut & Filmmuseum
Schaumainkai 41, Frankfurt am Main

Eintritt 5 Euro. Platzzahl beschränkt. Kartenreservierungen empfohlen unter 069 961 220-220.

Video:

 

Weitere Informationen zum Programm der Reihe: Hier...

Veranstalter:
„Jia Zhangke: Kino der Transformation“ wird durchgeführt vom Kino des DFF – Deutsches Filminstitut & Filmmuseum und dem Institut für Theater-, Film- und Medienwissenschaft der Goethe-Universität gemeinsam mit dem Forschungsverbund „Normative Ordnungen“ an der Goethe-Universität und dem DFG-Graduiertenkolleg „Konfigurationen des Films“ (www.konfigurationen-des-films.de) in Kooperation mit der hessischen Film- und Medienakademie und dem Konfuzius Institut Frankfurt.

Digital Copyright - Japanese and European Approaches

Workshop

Dienstag, 11. Februar 2020, 14.15 Uhr

Gebäude „Normative Ordnungen“, Raum 5.02
Campus Westend
Goethe-Universität Frankfurt

Um Anmeldung wird gebeten: This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.

Organisation: Prof. Dr. Moritz Bälz und Prof. Dr. Alexander Peukert

Copyright exhaustion in the digital age:  A cross-country study of consumers' views
Prof. Dr. Branislav Hazucha (Hokkaido University)Copyright exhaustion in the digital age:  A cross-country study of consumers' views
Over the last few years the courts in several major jurisdictions have dealt with questions of whether and to what extent the doctrine of copyright exhaustion should also apply in the digital environment. While the US Second Circuit in Capitol Records, LLC v. ReDigi opposed its extension to the digital environment, the CJEU allowed such extension to computer programs in its ruling in UsedSoft v. Oracle. However, even in Europe AG Szpunar has recently advised the CJEU not to broaden digital exhaustion to other types of copyrighted works in Tom Kabinet. In this controversial discussion several arguments in favour of, and against, digital exhaustion have been presented by courts as well as scholars. This Presentation will thus examine the recent case law and scholarly literature dealing with digital exhaustion. In addition, based upon internet surveys conducted in 4 major economies (i.e. Germany, Japan, the US and China), it will scrutinize to what extent the consumers find this issue important to them.

The ‘flexible’ Japanese copyright exception:  A model for Europe?
Prof. Dr. Branislav Hazucha (Hokkaido University)
After the long and heated discussions over the introduction of a general clause on copyright exceptions and limitations in Japan since 2007, the "flexible" provisions on copyright exception (Arts. 30-4, 47-4 and 47-5) were finally introduced into the Japanese Copyright Act in 2018 and came into effect in 2019, which are unique and different from fair use or fair dealing. The purpose of this presentation is to introduce the recent development in Japan focusing on the "flexible" copyright exception for an exploitation not for "enjoying" (Art. 30-4) and try to consider the possible implication for the (future) European civil law countries.

Private ordering and digital copyright: What role for mediation?
Prof. Dr. Asako Wechs Hatanaka (Ritsumeikan University)
The Google Books Settlement has left us controversy as to the extent of private ordering. As the progress of technology leaves legislation behind, national judiciary is challenged by the extraterritorial impact of digital copyright. Would mediation be a solution for the international regime of copyright? What are the functions performed by mediation, and where are the limitations? In order to answer the questions, a number of legal systems, institutions and dispute resolution providers will be analysed from the viewpoint of civil procedure law, contract law and intellectual property law, based on a comparison between Japan, the European Union, France and the UK.

Veranstalter:
Interdisziplinäres Zentrum für Ostasienstudien, Forschungsverbund Normative Ordnungen der Goethe-Universität und Deutsch-Japanische Juristenvereinigung (DJJV)

Jus Soli: On Normative Grounds

Fellow Colloquium

DER TERMIN WURDE ABGESAGT!

Forschungskolleg Humanwissenschaften of Goethe-University
Am Wingertsberg 4
61348 Bad Homburg v. d. Höhe

Eduardo Mendieta (Pennsylvania State University)

Eduardo Mendieta is Professor of Philosophy and Associate Director of the Rock Ethics Institute at The Pennsylvania State University. He has taught at the University of San Francisco and the Stony Brook University of the SUNY System, as well as universities in Mexico, Colombia and Brazil. He works primarily on twentieth century Latin American philosophy and post-WWII German philosophy (especially the work of Karl-Otto Apel and Jürgen Habermas). In 2017 he received the Frantz Fanon Outstanding Achievements Award.

Closed event. Please register in advance. Contact: Beate Sutterlüty (This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.)

For further information about the Fellowship: Click here...

Doing International Political Sociology!?

1st Meeting of the International Doing IPS Working Group

5-6 March 2020

Goethe University Frankfurt
Building Normative Orders EG 0.2
60323 Frankfurt

Please Register until 25 February at This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.

Program (pdf): Click here...

The Doing IPS research hub is a network bringing together scholars working in the broad area of International Political Sociology across Europe and Brazil. IPS is understood as a field of research that fosters transdisciplinary encounters and critical analysis of the contemporary transformations of the multiple social and political orders. We therefore emphasize the need to understand political processes in their socio-historical context and welcome the engagement with feminist, sociological and historical theories as well as human geography, political theory, and digital humanities. We are interested in challenging dominant modes of knowledge production and offering a platform where concepts, methodologies, and future lines of research are shaped, including novel approaches to critical research. This working group aims specifically at establishing collaborations across national and institutional boundaries to contribute to the future shaping of the burgeoning research field of IPS. To that end, it organises a set of events that are either stand-alone workshops to boost certain research agendas (such as this workshop), local research seminar series, and sections or panels that are part of larger conferences such as the EISA Pan-European conference.

Program

Instead of starting from a general reflection,  speakers briefly – 7 to 10 minutes each – formulate a question that drives their research and explain how the question and their approach to it engages conceptions of the social, political and international and the relation between them. The short presentations are followed by a general discussion in which participants in the workshop are asked to reflect on differences and similarities in how they research the social, political and international and what they consider to be distinctively IPS about it.

Thursday, 5 March

13:30-14:15:
Welcome and coffee; round of introduction

14:15-15:45:
IPS – What do you mean?
Chair: Jef Huysmans (London)
Speakers: Rune Saugman (Tampere), Marijn Hoijtink (Amsterdam), Marie Beauchamps (London)

15:45 -16:15:
Break

16.15-18.00:
Enacting the International
Chair: Marijn Hoijtink (Amsterdam)
Speakers: Jef Huysmans (London), Stéphanie Perazzone (Antwerp), Katja Freistein (Duisburg)

18:30:
Dinner (location to be determined)

 

Friday, 6 March

9:00 - 09:15:
Coffee

9:15-10:45:
Mess and Methods
Chair: Marie Beauchamps (London)
Speakers: Jonathan Austin (Geneva), Linda Monsees (London/Frankfurt), Renata Summa (Rio de Janeiro)

10:45-11.00:
Break

11:00 -12:00:
Concluding Session: The Future of IPS
Chair: Linda Monsees (London/Frankfurt)

 

Presented by:
Research Centre Normative Orders of Goethe University

21st Century Populisms: The cases of the Czech Republic, Germany, Norway, Poland, Serbia, Sweden, Turkey, and the USA

Conference within the Postdoctoral Dialogue Series "Norms, Plurality and Critique"

Die Veranstaltung wird verschoben! Neuer Termin wird bekannt gegeben.

 

Please register by March 18th, 2020, at This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.

Presenters:
Ates Altinrodu, Sabanci University, Turkey
Werner Binder, Masaryk University, Czech Republic
Henrik Enroth, Linnaeus University, Sweden  
Karoline Ihlebæk, Oslo Metropolitan University, Norway  
Nadya Jaworsky, Masaryk University, Czech Republic
Malgorzata Kolankowska, University of Warsaw, Poland  
Maria Luengo, Universidad Carlos III de Madrid, Spain  
Marcus Morgan, University of Bristol, UK
Daniel Suber, Universität Würzburg, Germany

Organized by: Dr. Jason L. Mast, Research Centre Normative Orders of Goethe University

 

Presented by:
Research Centre Normative Orders of Goethe University

Krise der Demokratie

Vortrag innerhalb des Rahmenprogramms zum Ausstellungsprojekt "Making Crises Visible"

Mittwoch, 12. Februar 2020, 19 Uhr

Prof. Dr. Rainer Forst, Co-Sprecher des Forschungsverbunds »Normative Orders« der Goethe-Universität und Professor für Politische Theorie und Philosophie

Senckenberg Biodiversität und Klima-Forschungszentrum, Hörsaal
Georg-Voigt-Straße 14-16
60325 Frankfurt am Main
Der Vortrag ist öffentlich. Der Eintritt ist frei

Video:

 

Bildergalerie:

  • Rebecca Caroline Schmidt, Geschäftsführerin des Forschungsverbunds „Normative Ordnungen“ der Goethe-Universität
  • Rebecca Caroline Schmidt, Geschäftsführerin des Forschungsverbunds „Normative Ordnungen“ der Goethe-Universität
  • Prof. Dr. Rainer Forst, Co-Sprecher des Forschungsverbunds „Normative Ordnungen“ der Goethe-Universität und Professor für Politische Theorie und Philosophie der Goethe-Universität Frankfurt am Main
  • Prof. Dr. Rainer Forst, Co-Sprecher des Forschungsverbunds „Normative Ordnungen“ der Goethe-Universität und Professor für Politische Theorie und Philosophie der Goethe-Universität Frankfurt am Main
  • Prof. Dr. Rainer Forst, Co-Sprecher des Forschungsverbunds „Normative Ordnungen“ der Goethe-Universität und Professor für Politische Theorie und Philosophie der Goethe-Universität Frankfurt am Main
  • Prof. Dr. Rainer Forst, Co-Sprecher des Forschungsverbunds „Normative Ordnungen“ der Goethe-Universität und Professor für Politische Theorie und Philosophie der Goethe-Universität Frankfurt am Main

 

Weitere Informationen zum Rahmenprogramm des Ausstellungsprojekts "Making Crises Visible": Hier...

Veranstalter:
Leibniz-Institut Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung, Leibniz-Forschungsverbund „Krisen einer globalisierten Welt“, Hochschule für Gestaltung Offenbach am Main, Senckenberg Naturmuseum, Goethe-Universität Frankfurt am Main, Forschungsverbund "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität Frankfurt am Main und weitere Partner

Criticism of Religion in the Enlightment Era

Workshop

Thursday, 27 February 2020

Campus Westend
Gebäude „Normative Ordnungen“, SR 5.01 (5th floor)
Max-Horkheimer-Straße 2
60323 Frankfurt a. M.

Convenors: JQ Young Academy and Normative Ordnungen, Forschungsverbund der Goethe-Universität
Organziation: Dr. Eva Buddeberg and Dr. Oliver W. Lembcke
Registration: This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.
www.jqya.de

In recent years, the close coupling between the concepts of modernity and secularization has loosened. At the same time, the interest in the relationship between religion and the Enlightenment has been growing, and so has the interest in the academia in critically examining the concept of an ‘enlightened Christianity’: What is the record of the Enlightenment? What has been achieved? What, historically speaking, was its program of religious criticism? What insights can still be gained from the approaches of that time? And what significance can we still ascribe to them today? These questions are relevant not only from the perspective of theology and political philosophy but also regarding modern societies and their challenges of coping with religious plurality, including the difference between orthodox forms of religion and increasingly free-floating religiosity. The purpose of this workshop is to find some answers to these pressing questions by analyzing and discussing the history of enlightenment with regards to its criticism of religion in general and Christianity in particular.

Program

10:15
Welcome

10:30-11:30
Luke Collison (London): Thomas Hobbes: Critique, eschatology and the katechon

11:45-12:45
Ieva Motuzaite (Berlin): The practical, natural and positivist critique of religion in Leo Strauss’ interpretation of Thomas Hobbes

12:45-14:00
Break

14:00-15:00
Herbert de Vriese (Antwerp): “Thou shalt not revile the gods.” On the status of radical critique of religion in a postsecular society

15:30-16:30
Anna Tomaszewska (Crakow): Kant‘s liberal religion and the relations between church and state

17:00-18:00
Dagmar Comtesse (Frankfurt): The two political programs of religious criticism in 18th century France: skeptical founded secularization and materialist founded scientism

 

Presented by:
JQ Young Academy and Normative Ordnungen, Forschungsverbund der Goethe-Universität

Verbraucherschutz und Meinungsfreiheit in sozialen Netzwerken

Works in Progress in Private Ordering # 3

14. Mai 2020, 14 Uhr

Leibniz-Institut für Medienforschung | Hans-Bredow-Institut (HBI)
Works in Progress in Private Ordering #3 (Convenors: Matthias C. Kettemann • Wolfgang Schulz)

Institut für Zivilrecht, Ausländisches und Internationales Privatrecht, Karl-Franzens-Universität Graz (Leitung: Brigitta Lurger) • Projekt: „Contract Decisions of Consumers between Law and Psychology“ • Forschungsschwerpunkt "Smart Regulation“

Kooperationspartner: Frankfurter Kolloquium für Internetforschung am Forschungsverbund „Normative Ordnungen“ der Goethe-Universität Frankfurt (Convenors: Matthias C. Kettemann und Alexander Peukert) • Projekt „Völkerrecht des Netzes“ am Humboldt-Institut für Internet und Gesellschaft (Leader: Matthias C. Kettemann) • der Research Group „Platform and Content Governance“, Sustainable Computing Lab, Wirtschaftsuniversität Wien (Leaders: Matthias C. Kettemann und Eliška Pírková)

via Skype for Business

Convenors: Brigitta Lurger (Graz) und Matthias C. Kettemann (Hamburg)

Programm (pdf): Hier...

Programm

14:00 – 14:15     
Einführung und Vorstellung

14:15 – 15:00
Verbraucherschutz
Privatautonomie, einseitige Regelsetzung, Entscheidungsforschung und staatliche Kontrolle
Wie soll das Verbraucherschutzrecht auf die einseitige Normsetzung bei Facebook reagieren, wenn der klassische Informationsansatz auf ganzer Linie versagt? Mit der Konzentration auf Verhaltensforschung und Selbstschutz (wie in den USA die Behavioral Law and Economics-Forschung)? Wer legt die Grenzen des Selbstschutzes fest, jenseits derer andere als die Nutzerinnen selbst für Schutz von Rechtsgütern und Fairness sorgen müssen: also Facebook selber oder der Staat? Welche Form genau soll die staatliche Kontrolle annehmen: AGB-Kontrolle durch Gerichte, Regulierungsbehörden wie bei den DAWI? Welche öffentlichen und privaten Ziele hat die staatliche Regulierung: Schutz der Entscheidungsfreiheit, der Vermögensinteressen, der Persönlichkeitsrechte, der Grundrechte wie Meinungsfreiheit und Privatsphäre der Nutzerinnen, demokratische Mitbestimmung an der Selbstregulierung von Facebook?
Brigitta Lurger (Graz)

15:00 – 15:15
Kaffeepause

15:15 – 16:15
Meinungsfreiheit
Wie ist das Verhältnis zu Regeln für Medienunternehmen? Wo gilt wann für wen welche Intensität von Meinungsfreiheit gegenüber wem? Hängt es von der Größe und dem Einfluss des Plattformbetreibers ab, „wie viel“ Meinungsfreiheit dort gilt? Und wie kommt diese Meinungsfreiheit dann in den Nutzungsvertrag oder in das kontrollierte System des Plattformbetreibers mit allen Details und Differenzierungen?
Clara Rauchegger (Innsbruck) und Nikolas Raunigg (Graz)

16:15 – 16:30
Kaffeepause

16:30 – 17:30
Rechtsschutz
Wie funktioniert der Rechtsschutz der Nutzerinnen von Facebook im System (Oversight Board) und außerhalb? Welche Gerichte sind generell zuständig und welches Recht ist anzuwenden? Welches Recht wendet das Oversight Board an? Kann es auch kein externes Recht, sondern nur „eigene“ Regeln anwenden? Wenn ja, welche? Ist es als privates Schiedsgericht zu behandeln? Nach welchem Recht und durch welche Zivilgerichte ist es als Schiedsgericht zu kontrollieren?
Matthias C. Kettemann (Hamburg) und Marlene Brosch (Luxembourg)

17:30 – 18:00
Diskussion und Vernetzung

 

Veranstalter:
Institut für Zivilrecht, Ausländisches und Internationales Privatrecht, Karl-Franzens-Universität Graz, Leibniz-Institut für Medienforschung | Hans-Bredow-Institut (HBI) in Kooperation mit dem Frankfurter Kolloquium für Internetforschung am Forschungsverbund „Normative Ordnungen“ der Goethe-Universität Frankfurt (Convenors: Matthias C. Kettemann und Alexander Peukert), dem Projekt „Völkerrecht des Netzes“ am Humboldt-Institut für Internet und Gesellschaft und der Research Group „Platform and Content Governance“, Sustainable Computing Lab, Wirtschaftsuniversität Wien (Leaders: Matthias C. Kettemann und Eliška Pírková)

Vom Zwang zum Algorithmus – Krise des Normvertrauens?

Vortrag innerhalb des Rahmenprogramms zum Ausstellungsprojekt "Making Crises Visible"

Mittwoch, 12. Februar 2020, 19 Uhr

Prof. Dr. Klaus Günther, Professor für Rechtstheorie, Strafrecht und Strafprozessrecht, Forschungsverbund »Normative Orders« der Goethe-Universität

Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung
Hörsaal im Arthur-von-Weinberg-Haus
Robert-Mayer-Straße 2
60325 Frankfurt am Main

Der Vortrag ist öffentlich. Der Eintritt ist frei

Video:

 

Bildergalerie:

  • Dr. Julia Krohmer, stellvertretende Leiterin Stab Wissenschaftskoordination, Senckenberg Naturmuseum Frankfurt
  • Dr. Julia Krohmer, stellvertretende Leiterin Stab Wissenschaftskoordination, Senckenberg Naturmuseum Frankfurt
  • Heike List, wissenschaftliche Mitarbeiterin des Forschungsverbunds "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität
  • Heike List, wissenschaftliche Mitarbeiterin des Forschungsverbunds "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität
  • Prof. Dr. Klaus Günther, Co-Sprecher des Forschungsverbunds "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität und Professor für Rechtstheorie, Strafrecht und Strafprozessrecht der Goethe-Universität Frankfurt am Main
  • Prof. Dr. Klaus Günther, Co-Sprecher des Forschungsverbunds "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität und Professor für Rechtstheorie, Strafrecht und Strafprozessrecht der Goethe-Universität Frankfurt am Main
  • Prof. Dr. Klaus Günther, Co-Sprecher des Forschungsverbunds "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität und Professor für Rechtstheorie, Strafrecht und Strafprozessrecht der Goethe-Universität Frankfurt am Main
  • Prof. Dr. Klaus Günther, Co-Sprecher des Forschungsverbunds "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität und Professor für Rechtstheorie, Strafrecht und Strafprozessrecht der Goethe-Universität Frankfurt am Main

 

Weitere Informationen zum Rahmenprogramm des Ausstellungsprojekts "Making Crises Visible": Hier...

Veranstalter:
Leibniz-Institut Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung, Leibniz-Forschungsverbund „Krisen einer globalisierten Welt“, Hochschule für Gestaltung Offenbach am Main, Senckenberg Naturmuseum, Goethe-Universität Frankfurt am Main, Forschungsverbund "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität Frankfurt am Main und weitere Partner

»Gegenwart der Religion – Zukunft der Philosophie. Überlegungen im Anschluss an das jüngste Werk von Jürgen Habermas«

DER TERMIN WIRD VERSCHOBEN!

Symposium

Dienstag, 17. März 2020 bis Donnerstag, 19. März 2020

Organisation: Prof. Dr. Dr. Matthias Lutz-Bachmann (Forschungskolleg Humanwissenschaften, Forschungsverbund "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität) und Prof. Dr. Thomas M. Schmidt (Goethe-Universität, Forschungsverbund "Normative Ordnungen")

Forschungskolleg Humanwissenschaften der Goethe-Universität
Am Wingertsberg 4
61348 Bad Homburg v. d. Höhe

Eine Teilnahme ist nur nach vorheriger Anmeldung bis zum 15. März 2020 möglich. Kontakt: Selina Roßgardt (This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.)

Programm (pdf): Hier...

Programm

Dienstag, 17. März 2020

ab 18:00 Uhr
Empfang mit Umtrunk und Imbiss

19:30 – 20:15 Uhr
Begrüßung und Eröffnung (Lutz-Bachmann/Schmidt)

Mittwoch, 18. März 2020

09:30 – 10:00 Uhr
Vortrag
Thomas M. Schmidt: „Versprachlichung des Sakralen – Moralisierung des Heiligen. Transformation und Gegenwärtigkeit von Religion.“

10:00 – 10:30 Uhr
Vortrag
Lukas Fuhr: „Nachmetapyhsische Weltbilder? Welt- und Selbstverständnisse nach dem Ende der Metaphysik.“

10:30 – 11:00 Uhr
Diskussion

11:00 – 11:30 Uhr
Kaffeepause

11:30 – 12:30 Uhr
Vortrag
Amos Nascimento mit Diskussion: „Religion and Philosophy: Beyond metaphysics, secularism, and nationalism.”

12:30 – 14:00 Uhr
Pause, Mittagessen im Haus

ab 14:00 Uhr
Kaffee und Kuchen

14:30 – 15:00 Uhr
Vortrag
Michael Kühnlein: „Alles nur Vernunft?“

15:00 – 15:30 Uhr
Vortrag
Gustavo Leyva: „Glauben und Wissen im nachmetaphysischen Denken. Habermas liest Kant in ‚Auch eine Geschichte der Philosophie‘.“

15:30 – 16:00 Uhr
Diskussion

16:00 – 16:30 Uhr
Kaffeepause

16:30 – 17:15 Uhr
Vortrag
Maeve Cooke mit Diskussion: „Religion als gelebte ‘Wahrheit’: Habermas’ Auseinandersetzung mit Kierkegaard.“

17:30 – 18:45 Uhr
Kurze Statements und Impulse

20:00 Uhr
Gemeinsames Abendessen, Restaurant „Am Römerbrunnen“

Donnerstag, 19. März 2020

09:30 – 10:00 Uhr
Vortrag
Eduardo Mendieta: „Reflexive Secularization: On Habermas's Philosophy of Religion.”

10:00 – 10:30 Uhr
Diskussion und kurze Pause

10:30 – 12:30 Uhr
Kurze Statements und Impulse
Abschlussrunde

12:30 Uhr
Mittagessen im Haus

Veranstalter:
Institut für Religionsphilosophische Forschung (IRF) der Goethe-Universität, Forschungsverbund "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität in Kooperation mit dem am Forschungskolleg Humanwissenschaften angesiedelten Kolleg »Religiöse Dynamiken in Geschichte und Gegenwart« durchgeführt.

Frankfurter Kolloquium für Internetforschung IX

2020

Die mit den digitalen Informations- und Kommunikationstechnologien verbundenen normativen Herausforderungen werden immer offenkundiger. Als Netzwerk der Netzwerke ist das Internet zu einem zentralen Gegenstand rechts-, sozial-, politik- und geistes-wissenschaftlicher Forschung geworden. Am Forschungsverbund wird seit Jahren Internetforschung aus unterschiedlichen, aber einander ergänzenden Perspektiven geleistet. Der Forschungsschwerpunkt Internet und Gesellschaft im Forschungsverbund "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität bündelt diese Initiativen und festigt die Rolle des Verbunds als Zentrum empirisch-normativer Internetforschung. Flagship-Veranstaltung des Forschungsschwerpunktes ist das traditionelle Frankfurter Kolloquium für Internetforschung, ein interdisziplinäres Forum für all jene, die sich in Frankfurt und Umgebung mit Themen aus dem weiten Feld der Netzpolitik auseinandersetzen und in Forschung oder Praxis mit dem Internets zu tun haben.

Termine

Mittwoch, 5. Februar 2020, 10.00 Uhr
Aus den Werkstätten der Internetforschung:  Works in Progress on Private Ordering – The Normativities of Private Ordering

DER TERMIN ENTFÄLLT!
PD Dr. Matthias C. Kettemann (Hamburg/Jena)
Regeln für Milliarden: Die normative Ordnung von Facebook

DER TERMIN ENTFÄLLT!
Prof. Dr. Christoph Burchard (Frankfurt/Main)
Die normative Ordnung künstlicher Intelligenz

DER TERMIN ENTFÄLLT!
Prof. Dr. Nicole Deitelhoff (Frankfurt/Main)
Kommerzielle Normativität im Cyberspace

 

Campus Westend, Gebäude "Normative Ordnungen", 5.02
Max-Horkheimer-Straße 2
60323 Frankfurt am Main

Eine Anmeldung ist erforderlich:
This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.

Convener:
PD Dr. Matthias C. Kettemann, LL.M. (Harvard) (Hamburg/Jena) und Prof. Dr. Alexander Peukert (Frankfurt/Main)

Weitere Informationen: Hier...

Veranstalter:
Forschungsschwerpunkt Internet und Gesellschaft des Forschungsverbunds "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität

Bürger-Universität

Der Forschungsverbund "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität beteiligt sich an der Frankfurter Bürger-Universität, in der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler allgemeinverständlich über aktuelle Forschungen berichten. Mit diesen vielfältigen Vorlesungsreihen besinnt sich die Goethe-Universität, die seit 2008 erneut die Rechtsform der Stiftung angenommen hat, ihrer bürgerlichen Tradition. 1914 entstand die Universität als Bürgerstiftung von überwiegend jüdischen Bürgern für Bürger. Mit der Wahl verschiedener Veranstaltungsorte auch außerhalb der Universität und der Vielfalt des Themenangebots sind die einzelnen öffentlichen Vorlesungsreihen, was sie sein wollen: im wörtlichen Sinne eine Bürger-Universität.


Wintersemester 2019/2020

Demokratie weiter denken
Weitere Informationen: Hier...

 

 

 

 

 

 


Sommersemester 2018 und Wintersemester 2018/2019

50 Jahre in Bewegung – 1968 und die Folgen
Weitere Informationen: Hier...

Normative Orders Insights

In the series "Normative Orders Insights", researchers of our Research Network answer 5 questions on their projects in short videos, relating to a current topic. Finally, a separate question is put to the subsequent researcher in order to enter into an interdisciplinary dialogue.

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... with Nicole Deitelhoff
15 May 2020

Video:

 

... with Matthias C. Kettemann
17 April 2020

Video:

Frankfurter interdisziplinäre Debatte

Die „Frankfurter interdisziplinäre Debatte“ ist ein Versuch des Dialogs zwischen Vertreter*innen unterschiedlicher wissenschaftlicher Disziplinen zu aktuellen Fragestellungen – derzeit im Kontext der Corona-Krise.
Die interdisziplinäre Initiative des Cardio Pulmonary Institute, des Forschungsverbunds Normative Orders der Goethe-Universität, des Leibniz-Instituts Hessische Stiftung Friedes- und Konfliktforschung und des Leibniz-Instituts für Finanzmarktforschung SAFE will unterschiedliche Perspektiven miteinander ins Gespräch bringen, die voneinander lernen und ggf. miteinander streiten sollen. Die Debatte über unterschiedlichste Disziplinen hinweg soll eine informierte und umfassende Betrachtung einer aktuellen gesellschaftspolitischen Thematik erlauben und damit einen wichtigen Beitrag zum öffentlichen Diskurs von Seiten der Wissenschaft leisten.
In regelmäßigen Abständen werden jeweils neue Fragen gestellt und Beiträge, die diese wissenschaftlich untersuchen, auf der Seite veröffentlicht.

Die neue Plattform lädt Expert*innen aus allen Disziplinen ein, sich an der Debatte mit Beiträgen zu beteiligen, um eine umfassende Betrachtung der aktuellen Lage über Disziplinen hinweg zu ermöglichen. Die „Frankfurter interdisziplinäre Debatte“ will sich auf einen wissenschaftsorientierten Austausch fokussieren, heißt jedoch auch sachliche und problemorientierte Beiträge von außerhalb der Wissenschaft willkommen.

Zur Website: Hier...
Kontakt: This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.

Virtual Workshop on the Political Turn(s) in Criminal Law Thinking

Virtual Workshop

In the virtual workshop on criminal law theory, we seek to keep the discussions on criminal law and justice going, despite and because of the Corona crisis.

Convenors: Vincent Chiao (University of Toronto Faculty of Law), Javier Wilenmann von Bernath (Merino & Cía), Rocío Lorca (Universidad de Chile, Law school) and Christoph Burchard (Chair for German, European and International Criminal Law and Justice, Research Centre "Normative Orders" of Goethe University)

Fur further information and to download the papers, please visit the website www.virtual-workshop.info

If you want to present a paper, please drop an email: This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.

Program

27 March 2020, 6.30 p.m.
Antony Duff: What's wrong with vigilantism? Citizens as agents of the criminal law

3 April 2020, 6.30 p.m.
Peter Ramsay: The Sovereign’s Presumption of Authority (aka The Presumption of Innocence)

17 April 2020, 6.30 p.m.
Christian Becker: Criminal Law against Capitalism? Why the Political Turn in Criminal Law Theory is necessary and impossible​

24 April 2020, 6.30 p.m.
Malcolm Thorburn: Policing and Public Office

8 May 2020, 6.30 p.m.
Javier Wilenmann von Bernath, Vincent Chiao, Rocío Lorca and Christoph Burchard: Framing the Political Turn

22 May 2020, 6.30 p.m.
Lindsay Farmer: The Market in Criminal Law Theory

29 May 2020, 6.30 p.m.
Gustavo Beade: The Voice of the Polity in the Criminal Law: A Liberal Republican Approach

5 June 2020, 6.30 p.m.
Stephanie Classmann: Fallacies, False Promises, and Liberal Theories of Criminalisation

12 June 2020, 6.30 p.m.
TBC

19 June 2020, 6.30 p.m.
Javier Ciguela Sola: Social Exclusion and the Political Legitimacy of Punishment

26 June 2020, 6.30 p.m.
Frank Zimmermann: Political Turns in Criminal Law Theory – Steps Towards a More “Political” Criminal Law?

3 & 10 June 2020, 6.30 p.m.
Special Issue: Why is criminal law (not) exceptional?
With input from tbc
hosted by
Antony Duff & Christoph Burchard

17 July 2020, 6.30 p.m.
Rafi Reznik: tbc

24 July 2020, 6.30 p.m.
Alejandro Chehtman: tbc

 


Presented by:
Research Centre "Normative Orders" of Goethe University

Krisentechnologien und Kooperationstechnik: Perspektiven auf die Rolle menschenzentrierter Technik bei der Krisenbewältigung

1. Digitaler Workshop Technikwissenschaften

Donnerstag, 18. Juni 2020, 15-17.30 Uhr • via Zoom

Organisation: Matthias C. Kettemann für das Junge Forum: Technikwissenschaften (JF:TEC), Helmut-Schmidt-Universität/Universität der Bundeswehr Hamburg

Diskutieren Sie mit, welche technischen Entwicklungen nötig sind, welche gesellschaftlichen Probleme wir lösen müssen und welche rechtlichen Schritte zu setzen sind, damit, so die UNO-Generalversammlung in ihrer Corona-Resolution von Anfang April 2020 „die beispiellose Krise, die durch die COVID-19-Pandemie verursacht wurde, durch Leadership und nachhaltige globale Zusammenarbeit und Solidarität gemildert und erfolgreich rückgängig gemacht werden kann“.

Interessierte können sich unter This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it. anmelden. Der Link für die Veranstaltung und Hinweise zur Beteiligung über Social Media wird einige Tage im Voraus versandt.
Programm (PDF): Hier...
Weitere Informationen: Hier...
 
Zum Event
„So viel Wissen über unser Nichtwissen und über den Zwang, unter Unsicherheit handeln und leben zu müssen, gab es noch nie“, sagte Jürgen Habermas Anfang April der Frankfurter Rundschau. Wie können die Unwägbarkeiten des Zwangs des Unsicherheitshandelns und -regulierens technisch abgefedert werden? Welche Rolle spielt Technologie-Pooling? Was sind die soziokulturellen Konditionalitäten des Einsatzes menschenzentrierter Technologie? Gibt es ein innovationsgetriebenes Pandemierecht, das eine kooperationsorientierte, Open Access-gestützte Corona-Wissenschaftsrevolution befördert? Wie hat die Technologie beigetragen zur Bewältigung der Krise?
 
Das Junges Forum: Technikwissenschaften (JF:TEC) als interdisziplinäres Netzwerk von Nachwuchswissenschaftler*innen hat sich seit seiner Gründung die Aufgabe gegeben, Lösungsansätze für die Herausforderungen gegenwärtiger und zukünftiger Technikentwicklung und -gestaltung zu erarbeiten. Die Zeithorizonte schrumpfen in der Krise und dennoch nehmen sich Mitglieder des JF:TEC die Zeit, in einem interdisziplinären Blick eine Bilanz zu ziehen über die ersten Monate der Technikentwicklung im Lichte von Corona. Innovationen müssen der Verbesserung der Lage von Menschen dienen; in Krisen werden die Konturen einer engagierten Technikwissenschaft klar, die Impulse für einen nötigen Dialog über die Interaktion zwischen Technik, Mensch, Gesellschaft und Umwelt gibt. Das Ziel von JF:TEC ist es, zu einer Technik beizutragen, welche die Menschen wirklich wollen. In Zeiten von Corona muss dies ergänzt werden: insbesondere eine Technik und Technologien sind zu erforschen und zu fördern, welche die Menschen wirklich brauchen.
 
Programm

15:00
Eröffnung durch Tobias Redlich (Hamburg), JF:TEC
 
15:10
Gesellschaftliche Konditionalitäten
Leonie Sieger: Soziotechnische Herausforderungen in der Krisenbewältigung
Katharina Mosene: Diskriminierungstechnologien und Emanzipationsperspektiven
Moderation: Sissy-Ve Basmer-Birkenfeld 

15:40
Krisenbewältigungsrecht
Matthias C. Kettemann: Internetzugang als Daseinsvorsorge? Staatliche Pflichten zur Sicherung gesellschaftlicher Teilhabe vor und nach Corona
Christoph Sorge: Datenschutz in Zeiten von Corona
Moderation: Elke Greifeneder

16:10-16:25
Virtuelle Kaffeepause mit Breakout Sessions                   
 
16:25
Kooperationstechnologien
Manuel Moritz: Open Source Hardware und verteilte Produktion in Zeiten von Corona
Paula Bräuer und Athanasios Mazarakis: Open Access und Anreizsysteme
Thomas Niendorf und Alexander Liehr: 3D-Druck als Antwort auf die Krise
Moderation: Walid Maalej

17:05
Gemeinsame Schlussdiskussion: Mit menschenzentrierter Technologie in die Postpandemie
Moderation: Tobias Redlich, JF:TEC
 
17:30
Schluss      

 
Veranstalter:
Junge Forum: Technikwissenschaften (JF:TEC), Helmut-Schmidt-Universität/Universität der Bundeswehr Hamburg in Kooperation mit dem Alexander von Humboldt-Institut für Internet und Gesellschaft, Berlin, dem Sustainable Computing Lab, WU Wien, dem Vertretungslehrstuhl für Internationales Recht, Friedrich-Schiller-Universität Jena, dem Forschungsverbund “Normative Ordnungen” der Goethe-Universität Frankfurt/Main, dem ZBW Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft, Kiel, Christian-der Albrechts-Universität zu Kiel und IBI Humboldt-Universität zu Berlin

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„Frankfurter interdisziplinäre Debatte“. Frankfurter Forschungsinstitute laden zum Austausch über disziplinen-übergreifende Plattform ein

Die „Frankfurter interdisziplinäre Debatte“ ist ein Versuch des Dialogs zwischen Vertreter*innen unterschiedlicher wissenschaftlicher Disziplinen zu aktuellen Fragestellungen – derzeit im Kontext der Corona-Krise und u.a. mit Beiträgen von Prof. Dr. Nicole Deitelhoff, Prof. Dr. Rainer Forst und Prof. Dr. Klaus Günther. Seit Ende März 2020 ist die Onlineplattform der Initiative (www.frankfurter-debatte.de) verfügbar. Mehr...

Bundesministerin Karliczek gibt Startschuss für das neue Forschungsinstitut Gesellschaftlicher Zusammenhalt

In einer Pressekonferenz hat Bundesministerin Anja Karliczek am 28. Mai 2020 den Startschuss für das neue Forschungsinstitut Gesellschaftlicher Zusammenhalt (FGZ) gegeben. Mit dabei waren Sprecherin Prof. Nicole Deitelhoff (Goethe-Uni, Normative Orders), sowie der Geschäftsführende Sprecher Prof. Matthias Middell (Uni Leipzig) und Sprecher Prof. Olaf Groh-Samberg (Uni Bremen). Nun kann auch das Frankfurter Teilinstitut seine Arbeit aufnehmen. Mehr...

Upcoming Events

Bis Ende September 2020

In der Goethe-Universität finden mindestens bis Ende September 2020 keine Präsenzveranstaltungen statt. Das Veranstaltungsprogramm des Forschungsverbunds "Normative Ordnungen" wird ebenfalls bis auf Weiteres ausgesetzt.

29. Mai 2020, 18.30 Uhr

Virtual Workshop on the Political Turn(s) in Criminal Law Thinking: Gustavo Beade: The Voice of the Polity in the Criminal Law: A Liberal Republica. More...

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Latest Media

Krise und Demokratie

Mirjam Wenzel im Gespräch mit Rainer Forst
Tachles Videocast des Jüdischen Museum Frankfurt

Normative Orders Insights

... with Nicole Deitelhoff

New full-text Publications

Burchard, Christoph (2019):

Künstliche Intelligenz als Ende des Strafrechts? Zur algorithmischen Transformation der Gesellschaft. Normative Orders Working Paper 02/2019. More...

Kettemann, Matthias (2020):

The Normative Order of the Internet. Normative Orders Working Paper 01/2020. More...