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Welcome to the website of the Research Centre “Normative Orders” of Frankfurt University!

#StandWithUkraine

The research centre "Normative Orders" of Goethe University and the cluster initiative "ConTrust: Trust in Conflict" declare on Russia's war against Ukraine:

The researchers and staff of the research clusters condemn Russia's brutal war of aggression, which violates international law, in the strongest possible terms. The suffering it is causing is immeasurable, and the consequences for the normative orders in which we live, nationally and internationally, are not yet foreseeable. It is now up to us to support the people in Ukraine as best we can. For us as research institutions, this applies especially towards refugee scientists. At the same time, we would like to warn against bringing the conflict into society. In Germany, people from many nations and with the most diverse cultural affiliations live together - anti-Russian resentment is unacceptable. Especially in times of crisis, respect and tolerance towards all people living here are proof of a democratic society. Our solidarity also goes to the courageous people in Russia who, despite the repressions and dangers to themselves, are raising their voices against the war, as well as to the thousands of Russian scientists and science journalists who have expressed their protest in an open letter: Here...

In the following we document the contributions and statements of researchers and partner institutions involved in our research networks:

Statements

Solidarität mit der Ukraine
Goethe-Universität Frankfurt am Main
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Solidarität mit der Ukraine – Freiheit von Wissenschaft und Forschung verteidigen
Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Kunst
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#StandWithUkraine. Statements des Forschungsinstituts Gesellschaftlicher Zusammenhalt
Forschungsinstitut Gesellschaftlicher Zusammenhalt
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Das Ende des Friedens darf nicht das Ende der Friedenspolitik sein
Leibniz-Institut Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung
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Solidarität mit der Ukraine
Technische Universität Darmstadt
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Statement of the IVR President and Executive Committeeon the Aggression of the Russian Federation against Ukraine
International Association for Philosophy of Law and Social Philosophy
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Statement by Members of the International Law Association Committee on the Use of Force
International Law Association
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Erklärung zum russischen Angriff auf die Ukraine
Deutsche Gesellschaft für Internationales Recht
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Statement by the President and the Board of ESIL on the Russian Aggression against Ukraine
European Society of International Law
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Déclaration de l’Institut de Droit international sur l'aggression en Ukraine
Institut de Droit international
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Press review and event information

Friedensforscherin Deitelhoff "Putin und Russland gehen als ewige Verlierer vom Platz"
3. August 2022, ntv
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Friedensforscherin zu Kretschmer: Ukraine-Krieg einfrieren: Was dagegen spricht
20. Juli 2022, ZDFheute
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Konfliktforscherin: „Bei einem Diktatfrieden hört Russlands Terror nicht auf“
6. Juli 2022, Frankfurter Allgemeine Zeitung
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Krisengipfel gegen Putin – wie lange hält der Westen durch?
30. Juni 2022, "maybrit illner" – Der Polit-Talk im ZDF
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Friedensgutachten mahnt: Vorsicht bei Waffenlieferungen und kein atomarer Erstschlag der Nato
21. Juni 2022, Frankfurter Rundschau
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Forscher zu Ukraine-Krieg "Wir begrüßen die Waffenlieferungen"
21. Juni 2022, tagesschau.de
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Braucht Europa eigene Atomwaffen? (Mit Nicole Deitelhoff ab Minute 9:20)
21. Juni 2022, 3Sat NANO
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»Selbst Putin bemüht völkerrechtliche Argumente für seine Politik« / Interview mit Prof. Dr. Stefan Kadelbach
30. Mai 2022, UniReport
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Friedensforscherin Deitelhoff: "Putin und Russland gehen als ewige Verlierer vom Platz"
15. Mai 2022, ntv
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Frieden schaffen mit noch mehr Waffen – Fehler oder Pflicht?
5. Mai 2022, "maybrit illner" – Der Polit-Talk im ZDF
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Debatten zum Ukrainekrieg: Putin darf nicht siegen
1. Mai 2022, Frankfurter Allgemeine Zeitung
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Frankfurter Römrberggespräche: „Mitmachkrieg“ der Bilder
1. Mai 2022, Frankfurter Allgemeine Zeitung
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Ukraine-Krieg: Ein Land, das Subjekt sein will
1. Mai 2022, Frankfurter Rundschau
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51. Römerberggespräche: Nie wieder Frieden? Der Ukraine-Krieg und die neue Welt-Unordnung
30. April 2022
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Welche Rolle spielt jetzt noch Diplomatie?
19. April 2022, Frankfurter Rundschau
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Das russische Spiel mit der "chlorreichen Offensive"
13. April 2022, Frankfurter Allgemeine Zeitung
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Der Krieg gegen die Ukraine: Einschätzungen und Prognosen aus der Wissenschaft
7. April 2022, UniReport
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Immer mehr ausländische Kämpfer ziehen in den Ukraine-Krieg - welche Folgen hat das?
3. April 2022, Mannheimer Morgen
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Politologe erklärt Gefahr für Weltordnung durch Ukraine-Krieg, Prof. Daase
31. März 2022, Podcast "Argumentorik: Menschen überzeugen mit Wlad Jachtchenko"
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Rainer Forst: „Solidarität ist kein Wert an sich“
30. März 2022, philosophie Magazin
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Zurück auf null. Die europäische Friedensstrategie muss neu aufgestellt werden. Abschreckung und Kooperation gehören gleichermaßen dazu
26. März 2022, taz
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Die neue Wehrhaftigkeit - Gespräch mit Christopher Daase
25. März 2022, 3Sat "Kulturzeit" ab Minute 17:41
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Der Krieg in der Ukraine. Fragen an Prof. Dr. Stefan Fröhlich
23. März 2022 | Deutsch Atlantische Gesellschaft e.V. und „Normative Orders“
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Friedensforscherin zu Krieg in der Ukraine - so geht Frieden | Nicole Deitelhoff & Gert Scobel
23. März 2022, Scobel
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Die Verantwortung der NATO ist begrenzt
23. März 2022, WDR
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Closing Panel on the War in Ukraine
23. März 2022 | Jahreskonferenz der HSFK "ConTrust: Peace Politics and Trust in Conflict"
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Politologe Christopher Daase: „Eine neue EU-Sicherheits- und Friedensordnung aufbauen“
17. März 2022, Deutschlandfunk
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Der Ukraine-Krieg und seine Folgen
17. März 2022 | Crisis Talk
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Gespräche schaffen Lösungs-Korridor
14. März 2022 | ARD MOMA
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Ein Ausweg aus der Eskalationsspirale?
13. März 2022 | ARD titel thesen temperamente
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Wenn Grenzen überschritten werden. Reaktionen auf den Krieg in der Ukraine
11. März 2022 | ZDF aspekte
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Chefinnensache: Krieg in Europa. Der Alptraum des Westens
10. März 2022 | taz
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Die neue Einigkeit – Wie stark ist 'Der Westen'? Der Amerikanist Johannes Völz im Gespräch
10. März 2022, hr2 Der Tag
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Der Krieg in der Ukraine. Fragen an General a.D. Egon Ramms
10. März 2022 | Deutsch Atlantische Gesellschaft e.V. und „Normative Orders“
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Was bedeutet der Krieg in der Ukraine für Hessen
9. März 2022 | hessenschau extra
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Diskursabend zum Krieg in der Ukraine mit Nicole Deitelhoff
9. März 2022 | Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz
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Öffentliche Podiumsdiskussion: Krieg in Europa. Einschätzungen zur Lage in Osteuropa und deren Folgen
7. März 2022 | Schader-Stiftung und TU Darmstadt
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Nur Gewalt im Angebot. Russland ist der große Verlierer der Globalisierung: Statt in Technologie investierte die Elite in Luxuskonsum
7. März 2022, Frankfurter Allgemeine Zeitung
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Putins Angriff auf die Ukraine – Wie hilflos ist der Westen?
7. März 2022, SWR 2
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„Die Waffen nieder!“: Gespräch und Lesung zum Krieg in der Ukraine
6. März 2022 | Schauspiel Frankfurt
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Friedensforscherin über das Ukraine-Dilemma: »Es braucht dringend pazifistische Stimmen, die eine Gegenmeinung vertreten«
5. März 2022, Der Spiegel
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"Der Westen darf Putin nicht zu stark in die Enge treiben"
2. März 2022, ZEIT ONLINE
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Die aktuelle Situation in der Ukraine aus völkerrechtlicher Perspektive
2. März 2022 | Institut für öffentliches Recht der Goethe-Universität
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"Der Westen darf Putin nicht zu stark in die Enge treiben"
2. März 2022, Die Zeit
More... (Paywall)

Friedensverhandlungen und Frieden durch Aufrüstung?
1. März 2022, rbb-online
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Hot War and Cold Freezes. Targeting Russian Central Bank Assets
28. Februar 2022, Verfassungsblog.de
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Angriff auf die Ukraine: was jetzt? Gespräch mit Christopher Daase
28. Februar 2022 | radioeins
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Betroffenheit reicht nicht, mischt euch ein! Die Deutschen und der Krieg in der Ukraine
27. Februar 2022 | Spiegel Online
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Wie es passieren konnte, dass Putin so unterschätzt wurde
26. Februar 2022 | web.de
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Russland wird den Blick nach Moldawien richten
26. Februar 2022 | Deutschlandfunk
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Was der Krieg in der Ukraine für den internationalen Klimaschutz bedeutet
25. Februar 2022 | watson
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Der Krieg und seine Folgen: Expert:innen der TU Darmstadt bewerten die dramatische Lage in Osteuropa
25. Februar 2022 | TU Darmstadt
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„Wir müssen leider in Aufrüstung investieren“
25. Februar 2022 | Frankfurter Allgemeine Zeitung
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Heute in Rhein-Main: Stadtverordnete lassen wegen Krise die Arbeit ruhen
24. Februar 2022, Frankfurter Allgemeine Zeitung
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Friedensforscherin über Ukraine-Konflikt: „Sanktionen allein werden Krieg nicht stoppen“
24. Februar 2022 | Frankfurter Neue Presse
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Frieden am Ende? Die Eskalation im Russland-Ukraine-Konflikt und die Rolle der Friedenspolitik
24. Februar 2022 | PRIF Blog
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NANO vom 24. Februar 2022: Angriff auf die Ukraine
24. Februar 2022 | 3Sat
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Wie umgehen mit Putins Russland?
23. Februar 2022 | Grüner Salon der Heinrich-Böll-Stiftung Hessen
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Der Russland-Ukraine-Konflikt: Gefahr für Frieden, Sicherheit und Energieversorgung?
23. Februar 2022 | Online-Diskussion: Hochschule für Politik München
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Einspruch Exklusiv: Mit voller Härte gegen Putin
22. Februar 2022 | Frankfurter Allgemeine Zeitung
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Wo steckt eigentlich die deutsche Friedensbewegung?
22. Februar 2022 | Der Spiegel
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Ukraine-Konflikt: Wann wird aus Drohungen Ernst?
11. Februar 2022 | SWR
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Konzept und Gestaltung

Nick, Christoph Ph.
c-studios – medienkreation
 

Programmierung

Wolf, Björn
we5 | web engineering

Web: we5.de | xing.we5.de

Events

Content to be added.

The Moral Justification of Contemporary Liberal Eugenics

This panel seeks to portray and discuss the various ways in which eugenic movements are justified (ethically, pragmatically, and socio-politically).  Particular attention is given to contemporary liberal eugenic pursuits, which defend the targeted use of reprogenetic technologies in the name of social justice – for instance, to enhance values such as equal opportunity.

This contemporary eugenics movement tries to distance itself from its past forms.  The arguments for such separation is that, whereas today’s liberal eugenicists seek to further individuals’ reproductive freedom, past movements have proven to be problematic to the extent they allowed government to pursue their eugenic vision, thereby restricting individual freedom.  Is this reasoning persuasive?  What alternative justifications could be given in support of the claim that present-day eugenic pursuits are more or less legitimate than past ones?

This panel welcomes papers dealing with these or similar questions from a variety of possible perspectives, including historical, political, sociological, and philosophical ones. Please send proposals and questions to This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it..  Proposals should be approximately 500 words.  The deadline is 6 July 2009.  Where necessary, some funding can be provided for travel and lodging expenses.  See also www.normativeorders.net.

Justifications of Normative Orders Beyond the Nation-State: Legislative Action in Legal-Historical Perspective

The central reference point of classical legal orders are the legislative acts of a nation-state’s government.  Recently, however, other forms of norm-setting have attracted a greater share of attention.  In particular, private norm-setting and the international and supranational reshaping of national legal orders are being discussed.

These “new” normative forms, however, are not an entirely novel phenomenon.  Since the 19th century, states have submitted to the requirements of international law.  In the domestic sphere, organized private actors have created their own law for quite some time—in the form of articles of association or incorporation, for example, or technical standards, collective agreements, or arrangements concerning competition.  Combinations of private and public forms of regulation are also of long-standing, such as joint regulation of several countries’ railway companies.

Non-state regulations stand and have always stood in need of justification.  From a legal-historical point of view, not only juridical reasons but also economic, sociopolitical, and philosophical considerations are of interest.  In public debate, these various types of justification have often been interconnected.

This panel focuses on the justification of and debates about these various forms of non-state regulation.  Contributions should analyze paradigmatic concepts of private or international regulation.  Addressed are historians, lawyers, political scientists, philosophers, and sociologists, and the subject areas of legal history, administrative history, constitutional history, economic history, history of social policy, and political philosophy.

Please send proposals and questions to This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it. and This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.. Proposals should be approximately 500 words. The deadline is 6 July 2009. Where necessary, some funding can be provided for travel and lodging expenses. See also www.normativeorders.net.

The Struggle for Dogmatic and Hierarchical Norms in the Church Universal of Late Antiquity

With Constantine I turning towards Christianity, both church and empire faced a novel situation, for which neither was prepared, and which made it necessary for participants to define their position vis-a-vis the other of the church or the other of the empire.  Particularly the necessity of creating a homogenous, imperial-wide church organization – arising out of the cooperation between church and empire – led to a series of acute quarrels about the design of church norms for faith and function.  What should the order of the new church look like?  Which officials should determine its order?  Various ecclesiastical and secular actors thus sought to enforce their notions and claims on their respective rivals.  In this process they used different modes of justification and instruments of sanction.  For example, some tried to raise the status of the bishop of Constantinople by emphasizing the political status of his city as the imperial capital.  In response, ecclesiastical rivals began to stress more and more their own apostolic roots.

Apart from questions directly concerning this development of the church universal, the panel provides an opportunity of holding a more methodological discussion: Historical research is especially concerned with the development and the conditionality of historical situations. The outcome of the process of forming the church universal was historic-contingent on many levels as well.  With regard to such a perspective, the question is to examine how changes in normative orders took place and how those changes were reflected in the comments of involved actors; moreover it is to analyze how such comments and justifications depended on historical constellations and how they took effect.  All this is connected to the question of applying theories to historical situations: The potential as well as the limits of this conference’s central, theoretical concepts can be considered in the context of a concrete historical situation.

Almost every aspect of church history between the donatist and the acacian schism—whether centred on the church or on the empire, whether on dogmatic or hierarchic questions—can be a possible topic of examination within this panel.  However, presentations should consider the ways in which actors struggled for the norms of the church in late antiquity, including the instruments of sanction employed in the struggle.  The panel is mainly addressed to specialists in ancient history and related subject areas, such as church history.  But due to its interdisciplinary outlook, the panel will hopefully appeal to a broad range of interests as well.

Please send proposals and questions to This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.. Proposals should be approximately 500 words. The deadline is 6 July 2009. Where necessary, some funding can be provided for travel and lodging expenses. See also www.normativeorders.net.

Democracy-Enhancing Multilateralism: Theoretical and Empirical Perspectives

Robert Keohane, Stephen Macedo, and Andrew Moravcsik have recently argued that the critiques of international multilateralism as non- or even anti-democratic are largely misplaced.  Rather, they maintain that under certain conditions, and taking constitutional rather than merely majoritarian democracy as their starting point, multilateralism beyond the state can instead fulfill a democracy-enhancing function by helping to combat the undue influence of special interests, by protecting individual and minority rights against the state or against factious majorities, and by improving collective deliberation through the enhancement of the “epistemic basis of political decision-making.”

Contributions to this panel should engage these claims from both theoretical and empirical vantage points, investigating the extent to which the concept of constitutional democracy can be successfully expanded to encompass the international realm and be relied upon to justify delegation of decision-making authority to non-majoritarian and even non-participatory multilateral institutions—or whether the concept of democracy (even constitutional democracy) cannot serve as an appropriate normative basis for such a transfer.  Critical submissions may also examine whether Keohane et al.’s arguments, rooted as they are in a specifically U.S.-American constitutional experience, can travel to other politico-legal cultures.

Although open to all with an interest in the panel’s topic, submissions by theory-minded IR scholars and political theorists with an empirical bent are particularly welcome.  Papers should preferably be in English. Please send proposals and questions to This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.. Proposals should be approximately 500 words. The deadline is 6 July 2009. Where necessary, some funding can be provided for travel and lodging expenses. See also www.normativeorders.net.

Normative Orders video

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A research video by the German Research Foundation (DFG)

Frankfurt Research Center for Postcolonial Studies (FRCPS)

Colonial rule and expansion is an efficacious event in the histories of both the global North and the global South leaving a distinct mark on current scholarship, culture, philosophy, literature as well as the economy, politics, law and society. In the past three decades Postcolonial Studies has emerged as a trans-disciplinary research field, which has provided the impetus for important critical interventions within numerous academic disciplines – from Literary and Cultural Studies, History, Sociology, Ethnology and Political Science to Philosophy. Other trans-disciplinary research areas, such as Gender Studies, can no longer be imagined without recourse to postcolonial approaches.

Postcolonial Studies aims to explore the legacies and consequences of European colonialism in its various aspects – literal, figurative, spatial, historical, political and economic. In so doing, the specific focus is never placed on particular countries, regions or even disciplines, but rather the aim is to bring to the forefront past and current interdependences and entanglements in a trans-disciplinary perspective. That which is often referred to as “modern Europe” is read as an outcome of colonial interaction, even as (former) colonies are understood as “laboratories of modernity”. As an influential body of theory, Postcolonial Studies includes analyses of the political, economic and cultural developments in the global South as well the examination of the above-mentioned entanglements with the global North. Furthermore, the strategies of justification of various colonial and neocolonial discourses are also investigated, so that the normative violence, which is exerted in the name of rationality, progress and development, may be critiqued.

Postcolonial Studies is an attempt to reconstruct the effects of Western imperialism, which are at play up to the present day. However, the field also aims to document how precarious and contested these power formations have been, so that the postcolonial constellations can be grasped in their complex and contradictory nature. In the various areas of scholarship it attempts to show the sustained and ambivalent effects of colonial power structures on knowledge production. Postcolonial Studies intends to deconstruct the Eurocentrism that underlies a large part of theory-building in the West. However, it not only challenges Eurocentric claims of universality, but also the complementary assertions of global particularism and cultural relativism.

A postcolonial perspective has also proven to be indispensable for an analysis of political practice and norms. In today’s times global dimensions of social inequalities have to be taken into account. On account of our entangled histories and futures, it is insufficient to seek to address political responsibility only within national borders. Postcolonial theorists have established that it is impossible to write a history of the West without taking into account the histories of the colonies and vice versa. Despite multiple attempts to comprehend global power constellations from a multidimensional perspective − owing to the relatively short German colonial period − critical approaches in German-speaking academia have often neglected to consider the colonial context within which transnational problems and conflicts originated. As a result, in contrast to Anglo-American academia, postcolonial perspectives have for a long time only been per- and received as marginal. The current interest in postcolonial theory in German-speaking countries has now led to a formerly neglected research area receiving attention, contributing to an expansion of critical theory-building and its institutionalization.

Within the German-speaking academic discourse the Frankfurt Research Center for Postcolonial Studies (FRCPS) aims to provide a platform for postcolonial theory in general and feminist-postcolonial theory in particular. The first of its kind in the German Social Sciences landscape, the trans-disciplinary research center intends to promote postcolonial perspectives with a Social Science focus, to further consolidate Postcolonial Studies within Germany, even as it seeks to set new trends within postcolonial theory production itself. The Cluster of Excellence “The Formation of Normative Orders” as well as the Goethe-University Frankfurt, where the FRCPS is located, will visibly be able to distinguish themselves in an influential research area.

The FRCPS will research postcolonial constellations and conflicts in all their complexity. In comparison to other Postcolonial Studies institutes, FRCPS will not only emphasize cultural politics and hybridization processes, but also place an equally strong emphasis on questions of decolonization and democratization in the postcolonial contexts of developing socio-economic and political areas. Investigating the conceptual and cultural flows between the “South” and the “North” also always brings with it recognizing violent and socio-economic exploitation as a defining moment of colonialism. The intermingling of diverse normative orders and their multifaceted impact marks an important point of departure for theory-building and critical intervention. The analyses of different types of norms – juridical, moral or social – and their interaction in different contexts of domination, for instance in regulating gender and sexuality, is indispensable in understanding how colonial justification narratives such as the mission civilisatrice operate. On the other hand, the FRCPS intends to address the critical impetus of norms – such as equality, liberty and justice – which anti-colonial liberation movements have historically employed to challenge colonial rule and which have been mobilized by women’s movements globally in support of their emancipatory claims. By framing gender relations as normative orders, the FRCPS strives to integrate a perspective critical of heteronormativity, which raises important questions such as: How are gender relations and sexualities in postcolonial contexts structured? How can gendered structures be deconstructed? And how do global labor and production processes effect gender relations both within as well as between the “North” and the “South“?

The FRCPS will focus on four research areas:

Race, Class, Gender, Sexuality, Religion and Post/Colonialism

One of feminist-postcolonial theories’ main contributions lie in theorizing the dynamics between race, class, gender, sexuality, religion and other social categories by scrutinizing their formations and intersections. Feminist-postcolonial theory, as advanced by the FRCPS, aims to think various axes of inequality together and reveal theoretical conflicts, in order to make analyses of colonial and postcolonial contexts more complex. Racialisation processes, gendering, Orientalism and heteronormativity in these terms appear as components of colonial domination and its civilizing mission. In response to the critique leveled at Postcolonial Studies of ignoring class relations, we aim to pay serious attention to class (and caste) based inequalities as well as global capitalism and international division of labor.

Postcolonial Diasporas and Transnationalism

In light of ongoing migratory and refugee flows from the “South” to the “North”, analyses of migration and transnationalisation processes are becoming increasingly important within metropolitan postcolonial theories. Anti-racist politics, Critical Whiteness Studies and debates on multiculturalism have transformed the postcolonial diasporic subject-position into a much discussed topic. Within the European context, the colonial continuities of migration policies as well as experiences of racism and discrimination, which determine postcolonial migrants’ everyday life, are important research issues for the FRCPS. Challenging the well-established victimization discourse as well as romanticisation and celebration of migrants, which is all too common within the Social Sciences when referring to migration and diaspora, the FRCPS understands migrants as political agents involved in global socio-economic and cultural transformation processes. Advancing current debates on belonging, identity and culture, the FRCPS seeks to question the hegemonic representations of culture, nation and citizenship from a feminist-postcolonial perspective.

Globalization and Post-Development Studies

The violent insertion of former colonies into a capitalist world economic order and the imperial continuities of current international labor division, which accompany a gender-specific division of the labor market, continue to guarantee the affluence of a global elite. Globalization, in its current economic and cultural form, can thus be read as a displacement of 19th century territorial imperialism. Non-unionized and permanently casual female labor is the mainstay of current world trade. This structure of super-exploitation is further compounded by patriarchal social relations that are upheld through internalized gender roles perceived as ethical choice. In showing how development policies serve as an alibi for continued exploitation, feminist Post-Development theories, which explicitly refer to postcolonial paradigms, have demonstrated how development discourse once more sustains the interplay of colonialism and capitalism. By referring to these theories the FRCPS’ goal is to place the focus of further analyses on the continuities and disjunctures between “direct” colonial rule and structural dependency as prompted by the current global market and international organizations.

Decolonization, Democratization and Gender Justice

Decolonization is a political process, in which colonial structures and forms of knowledge are replaced by democratic procedures. Democracies are often regarded as political systems, in which claims for both equality and justice can be realized. In most postcolonial contexts however, formal independence from European rule and the transfer of government to local elites has only marginally led to improving the daily living and working conditions of the respective majority. From this point of view, the hopes attached to post-colonialism have proven to be false promises. Third World women’s restricted access to economic and political power marks the failure of decolonization. Since not all states of the global South are democratically constituted, the abolition of autocratic regimes has been used to justify military and peace-enforcing interventions. All too often these interventions are conducted under the guise of (re-) establishing gender justice. In the mean time gender mainstreaming has advanced to a norm of military intervention. The FRCPS has taken it upon itself to research the options of decolonizing postcolonial states in a context in which the law, economy and politics are transnationalised and to offer critical impulses from a postcolonial perspective for academic and political debates on global democracy, justice and peace. The question of global gender justice builds a cross-cutting theme, which is part and parcel of questions on transnational power relations and can only be understood with reference to global inequalities.

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3. November 2010, 19 Uhr c.t.

Simon Caney, Professor für Politische Theorie an der Universität Oxford (Magdalen College), geht in seinem Vortrag der Frage nach der Verantwortung verschiedener Akteursgruppen gegenüber den durch den Klimawandel entstehenden Belastungen nach. Prof. Caney ist ein international anerkannter Experte zu diesem Thema mit zahlreichen einschlägigen Veröffentlichungen zum Zusammenhang von Gerechtigkeit im globalen Raum und dem Umgang mit dem Klimawandel. Kürzlich ist von ihm bei Oxford University Press erschienen:

Climate Ethics: Essential Readings, hrsg. zusammen mit Stephen Gardiner, Dale Jamieson and Henry Shue (2010). Caney wird in englischer Sprache vortragen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Plakat hier

Liberalism: Causing or Resolving the Crises of Global Governance?


Is it a certain interpretation of liberalism that has caused these crises? Is the current world order really liberal? Should liberalism serve as a source to solve these crises or is it time to find alternatives? A student initiative from Frankfurt, Darmstadt and Tübingen supported by the Cluster of Excellence "The formation of normative orders", the association of the friends and benefactors of the Goethe University and the Heinrich Böll Foundation Hessen invites you to this Young Researcher's Conference from 3rd-6th February 2011.

About thirty young researchers from Germany and abroad are going to question whether liberalism is a major cause of numerous crises of global governance. In addition to the crisis of the financial markets we exemplarily point to the crisis of climate change, the protests against the results and processes of international summits or the anger at the western-liberal world order which is perceived as impirial by many non-western citizens. Key Notes held by leading political scientists from the Rhein-Main region will be added to the seven Panels staffed by young researchers.
A registratino is requested

Goethe-University Frankfurt am Main, Campus Westend
Casino Gebäude, Room1.801/1.811

Programme (pdf): click here
Poster (pdf): click here
For further information and registration:
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9. May 2011

Workshop

2pm: Constituent Power and Radical Democracy
Andreas Kalyvas (New School for Social Research, New York)

Discussion

3.30pm: Coffee Break

4pm: Statements
Ulrich K. Preuß (Hertie School)
Ellen Kennedy (U. of Pennsylvania)
Robin Celikates (Amsterdam)
Martin Saar (Frankfurt a. M.)

Discussion

TU Darmstadt, Residenzschloss, S 3/13/36

Presented by:
Cluster of Excellence "The Formation of Normative Orders"
Technische Universität Darmstadt

Contact: Prof. Peter Niesen, Darmstadt This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.

Frankfurter Stadtgespräch V

Wohin mit dem Protest?
Von der Zukunft unserer Demokratie

Dr. Erhard Eppler im Gespräch mit Prof. Peter Niesen
Moderation: Peter Siller

5. Mai 2011, 20:00 Uhr

Frankfurter Kunstverein / Steinernes Haus am Römerberg / Markt 44

Eintritt: frei

Eine Veranstaltungsreihe des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“ in Zusammenarbeit mit dem Frankfurter Kunstverein.

Die Republik ist in Bewegung geraten. Vom Massenprotest gegen Stuttgart 21 über das Wiedererstarken der Anti-AKW-Bewegung bis zum Hamburger  Schulentscheid – zum ersten Mal seit längerer Zeit formiert sich an verschiedenen Stellen so etwas wie eine außerparlamentarische Opposition, die sich in politische Fragen einmischt. Doch was sind die Motive dieser Einmischung? Und welche Konsequenzen hat sie für die Verfasstheit unserer Demokratie? Mit Erhard Eppler, Bundesminister a.D. und langjähriger Vorsitzender der Grundwerte-Kommission der SPD, steht einer der angesehensten und interessantesten Politiker der Bundesrepublik Rede und Antwort. Gesprächspartner ist Peter Niesen, Professor für Politikwissenschaft an der TU Darmstadt, der sich seit Langem intensiv mit Demokratietheorie und politischer Ideengeschichte befasst. 

Die Gesprächspartner:

Erhard Eppler wurde 1926 in Ulm geboren und lebt heute in Schwäbisch Hall. Er studierte in Frankfurt a. M., Bern und Tübingen Englisch, Deutsch und Geschichte und arbeitete zunächst als Gymnasiallehrer. Seit 1956 ist er Mitglied der SPD, saß von 1961 bis 1976 für die Sozialdemokraten im Bundestag. Er war 1967/68 Außenpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion und 1968 bis 1974 Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit. Nach zahlreichen Funktionen in der SPD und der EKD (Evangelischen Kirche Deutschland) zog er sich in den 1990ern aus Politik und Kirche allmählich zurück. Eppler ist Mitglied des PEN Clubs. Zu seinen zahlreichen Schriften gehören „Als Wahrheit verordnet wurde – Briefe an meine Enkelin“ (1994), „Die Wiederkehr der Politik“ (1998), „Privatisierung der politischen Moral“ (2000), „Vom Gewaltmonopol zum Gewaltmarkt“ (2002), „Auslaufmodell Staat“ (2005). Seine neuste Veröffentlichung ist „Der Politik aufs Maul geschaut. Kleines Wörterbuch zum öffentlichen Sprachgebrauch“ (2009), in dem er sich mit dem Wortgehalt einiger alltäglicher politischer Begriffe befasst und deren heutige Verwendung kritisiert. Erhard Eppler spricht sich für eine „Demokratisierung der Gesellschaft“ aus. 

Peter Niesen ist Professor der Politikwissenschaft an der Technischen Universität Darmstadt mit dem Schwerpunkt Politische Theorie. Nach dem Studium der Philosophie, Gesellschaftswissenschaften und Germanistik an der Goethe-Universität Frankfurt am Main und dem St. John’s College, Universität Oxford, GB, schloss er 1992 mit der Magisterprüfung ab. Peter Niesen wurde er mit einer Arbeit über das Thema „Kants Theorie der Redefreiheit" promoviert (Erstgutachter: Jürgen Habermas, Zweitgutachterin: Ingeborg Maus). Er habilitierte sich mit einer Schrift "Vom Nutzenprinzip zur Demokratie. Jeremy Benthams Beitrag zur Theorie des radikaldemokratischen Verfassungsstaats" im Jahre 2005. Seit April 2006 ist er Professor für Politikwissenschaft an der TU Darmstadt. Wichtige Buchpublikationen von ihm sind u.a. „Immanuel Kant: Zum ewigen Frieden/Auszüge aus der Rechtslehre. Kommentar von Oliver Eberl und Peter Niesen.  Berlin: Suhrkamp Studienbibliothek 2011, Die Grenzen des Privaten. Schriftenreihe der Sektion für Politische Theorien und Ideengeschichte. Hg. Sandra Seubert/Peter Niesen. Baden-Baden: Nomos 2010 und Anarchie der kommunikativen Freiheit. Jürgen Habermas und die Theorie der internationalen Politik. Hg. mit Benjamin Herborth. Frankfurt a.M: Suhrkamp 2007.

Peter Siller (* 1970) ist Scientific Manager des Exzellenzclusters „Formation of Normative Orders“ an der Goethe-Universität Frankfurt am Main. Zuvor war er Leiter der Abteilung Inland der Heinrich-Böll-Stiftung und Mitglied des Planungsstabes im Auswärtigen Amt. Studium der Rechtswissenschaften und der Philosophie. Er ist außerdem Gründer und leitender Redakteur der Zeitschrift „polar“, die halbjährlich im Campus-Verlag erscheint (www.polar-zeitschrift.de). Zahlreiche Veröffentlichungen zu politischer Philosophie und Praxis, u.a. „Rechtsphilosophische Kontroversen der Gegenwart“ (1999), „Politik als Inszenierung“ (2000), „Zukunft der Programmpartei“ (2002), „Arbeit der Zukunft“ (2006), „Politik der Gerechtigkeit“ (2009).

 Plakat (pdf): hier...

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Breaking the Norms

Conference of the International Graduate Programme (IGP) of the Cluster of Excellence

6.-7. October 2011

Goethe-University, Campus Westend, Frankfurt am Main

Reflecting the heterogeneity within the International Graduate Programme (IGP) of the Cluster of Excellence on “The Formation of Normative Orders” at the Goethe University Frankfurt, the conference theme will be explored from different disciplinary perspectives. Workshop 1 takes a historical-political approach to examine how existing norms are broken in revolutions and are re-evaluated through third party interventions in their immediate aftermath. Workshop 2 explores the normative and meta-ethical foundations of ascribing accountability to norm breakers, focusing on cases in which it was a matter of luck that norms were broken. Panel 3 focuses on the question of breaking the norms from a feminist/gender perspective.

All workshops will take place at IG Farbenhaus, Campus Westend, Goethe University Frankfurt, 6th/7th October 2011.

Poster (pdf): click here...

Programme (pdf): click here...

 

Programme:

Workshop 1: Breaking the Norms NOW: Revolutions and beyond

Room 254, 6.10., 14.30-19.00

Convenors:
Matthias Debald, Mariana Laeger, Michael Lidauer, Carolin Retzlaff, Alex Solovyov, Irene Weipert-Fenner

Revolutions are generally believed to be carried out by the people in pursuit of a radical change of the existing political orders in the name of freedom and justice. This workshop aims at looking beyond this romanticized idea of revolutions, in order to critically question the breaking and re/formation of normative orders. The workshop will be held in two panels: part one will analyze revolutions as moments in time, generating a potential transformation of the existing norms. In the second part, the workshop will investigate the role of the external interventions that take place in the immediate aftermath of contemporary revolutions.

Panel 1: Revolutions: Historical, contemporary and actors’ perspectives

Karl Marx described revolutions as the locomotives of history – but are all revolutions the same? How do revolutions break, negotiate, transform, or replace normative orders? Do revolutions have their own norms? How are they organized, and who pulls the strings? The panel proposes a comparison between the historical accounts of revolutions and their contemporary counterparts, such as the ‘color revolutions’ and the recent revolutionary events in the Middle East. In addition, the panel will incorporate an insider’s perspective familiar with the mechanics of revolutions. 

Speakers:
Larbi Sadiki, PhD, Department of Politics, University of Exeter, UK
Bertel Nygaard, PhD, Department of History and Area Studies, Aarhus University, Denmark
Ivan Marovic, CANVAS, Co-founder of the Serbian youth movement Otpor!, Belgrade

 

 

 

 

 

 

 

Panel 2: Revolution – and what’s next? The role of external actors in the making of new orders

As soon as the streets are empty, meeting rooms fill with "international experts", who discuss issues of public security, governmental reform, and civil society participation with local stakeholders. International organizations provide assistance to re-write constitutions, amend legal frameworks, and organize elections. This panel invites different positions on the immediate interventions after revolutions in order to ask: Which norms are transferred after revolutions? How adaptable are the norms promoted by international actors? And who owns the process?

Speakers:
Gilles Saphy, Senior Independent Election Expert, Frankfurt/ Main
Dr. Thomas Markert, Secretary of the Venice Commission of the Council of Europe, Strasbourg
Dr. Armin Rabitsch, Senior Election Advisor, OSCE Office for Democratic Institutions and Human Rights (ODIHR), Warsaw

 

 

 

 

 

 

 

Workshop 2: Moral Luck als Testfeld der Metaethik

Room 454, 6.10., 14.00-18.30 & 7.10., 09.30-13.30

Convenors:
Martin Ebeling, Agnieszka Kochanowicz, Michael Münch

If we blame an agent for breaking a norm, we presuppose that the agent was responsible for his actions. Usually, we take people to be responsible for things under their control. Cases of moral luck, however, contradict this assumption. Their main characteristic is their ability to show that we blame and praise agents for features beyond their control. The central question in the moral luck debate, therefore, is under what conditions praise and blame are legitimate. The panel adds a new perspective to this debate, as it is mainly concerned with the meta-ethical background assumptions of the Moral Luck debate. Can these background assumptions illuminate how we should understand Moral Luck cases? Can Moral Luck cases indicate the advantages and disadvantages of meta-ethical positions?

Speakers:
Dr. Michael Kühler, Center for Advanced Studies in Bioethics, University of Münster
Gerbert Faure, Katholieke Universiteit Leuven, Belgium
PD Dr. Julius Schälike, Department of Philosophy, University of Konstanz

Dr. Katharina Bauer, Ruhr-Universiy Bochum
Dr. Mario Brandhorst, Department of Philosophy, University of Bielefeld
Prof. Dr. Jens Timmermann, School of Philosophical, Anthropological, and Film Studies, University of St Andrews

Workshop 3: Whither Feminism

Room 457, 7.10., 09.00-12.00

Convenors:
Birte Löschenkohl, Judith Mohrmann, Verena Risse

This panel will investigate the future of feminism, now that important points of its criticism have become widely accepted, if not turned into legally or socially binding norms. Presently, however, feminism seems to experience a backlash/counter movement which expresses itself in two different ways. While on the one hand it is often claimed that feminism is outdated for it has not taken up new fields of activism, one can observe, on the other hand, that traditional role models for women, such as mother or housewife, enjoy a certain comeback.
The panel discussion aims to address these issues from different angles. One perspective explores the self-conception of gender studies and the place for feminism in political philosophy and real politics today. Another empirically informed one deals with the question of whether (and if so, why) there is in fact a movement towards traditional gender norms and female roles today. The third perspective focuses on current debates in neurosciences so as to challenge the uncritical reproduction of outdated opinions about sex/gender differences and heteronormativity.

Speakers: Prof. Dr. Paula-Irene Villa, Sociology/ Gender Studies, LMU Munich
Discussant: Chris Köver, Missy Magazine, Berlin/Hamburg

Dr. Nina Power, Philosophy, University of Roehampton, London
Discussant: Eva von Redecker, Department of Philosophy, Humboldt University, Berlin

Prof. Dr. Anelis Kaiser, Psychology/ Gender Studies, ZIFG/ Technical University Berlin
Discussant: Greta Wagner, IGP, Goethe University Frankfurt

Videos:

Workshop 3: Whither Feminism, Part I

Workshop 3: Whither Feminism, Part II

(Post-)colonialism between Cameroon and Germany. Science, Knowledge and Justice

Konferenz

19.-20. September 2011

Goethe-Universität Frankfurt am Main, Campus Westend, Casino, Raum1.801

In the past few years, Germany has witnessed a renewed interest for its own colonial history. This was also marked by methodological-theoretical dialogue between Anglo-American and German research approaches. The importance for Germany of its own colonial past, both in terms of representation and of its invention as a nation has shifted to the centre of discussion. Recent work seeks to approach German colonial history from a global historical perspective, in the attempt of overcoming the legacy of centre-periphery models.

Connections and interrelations between Europe and the rest of the world are emphasised and the two areas are observed in their „shared history“ (Cooper/Stoler) as one analytical field. The objective of these new approaches is the overcoming of eurocentric perspectives on colonial history and thereby the „provincialisation“ of Europe. It should however be noted that in this system of knowledge that is beginning to take shape, scholars from former German colonial territories (i.e. Cameroon) are still disconcertingly underrepresented. This is so despite the longstanding and lively debates about German colonial history that take place in the former colonies, both in the academic and non-academic environment. The systems of knowledge relating to the issue that are found in these countries consistently fail to gain resonance or recognition in Germany. In the academic sphere, the cultural hegemony of the global North over the global South has made itself remarkable in a way that not even postcolonialist scholars or critics of eurocentrism have dared to question explicitly. Through their award criteria and capacity-building goals, institutional aid mechanisms strengthen the impression that the North should „develop“ university systems in the South. This perception of academic engagement with colonial history in the South as flawed and thus its lack of recognition prevents dialogue and constructive attitudes towards it in the North.

The knowledge produced and circulated in the South is excluded from academic discussion. Knowledge in the North thus remains partial and epistemically flawed. Can „critique of history“ (Soyinka) be achieved as a premise for justice and reconciliation without taking account of former colonies\' historiography? And how can dialogue between equal partners truly take place and „fig-leaf-rhetoric“ be avoided?

The conference aims to discuss these questions with scholars of the field who engage with German colonial history in Cameroon. The ultimate goal of the conference is to start a process which will, with regard to Cameroon at first, explore possibilities for bringing different systems of knowledge into the dialogue, for identifying and overcoming structural inequalities and for setting the preconditions for mutual recognition.
Language conference is English; Presentations in French will be translated into English.

Programme:

Monday, 19 September 2011

10.00 Registration

11.15-11.30 Introduction

11.30-13.00 Opening Lecture:
Elements of postcolonial justice: Cameroon and Germany (Kum’a Ndumbe III., University of Yaoundé I)

13.00 – 14.30 Lunch

14.30-16.00 Panel I: Historiography (Chair: Ronja Metzger)
•    Walter Gam Nkwi (University of Buea): „The Myth of 1916/19 as a historical break in the History of Cameroon and Germany”
•    Caroline Authaler (University of Heidelberg): Historiographies of the German-owned plantations in the anglophone part of Cameroon"

16 – 16.30 Coffee Break

16.30 – 18.00 Panel III: Lieux et Milieux de mémoire (Chair: Parfait Bokohonsi)
•    Regina Schleicher (Goethe-University Frankfurt): “Post-colonial Yaoundé“
•    Joseph Woudammike (University of Maroua): „Tradition orale et monuments comme source d‘écriture de l’historie allemande au Cameroun”
Evening: guided tour of postcolonial sites in Frankfurt by  the group: “frankfurt postkolonial”

Tuesday, 20 September 2011

10.00 – 11.00 Artists’ Space (Chair: Ulrike Hamann)
•    Exhibition: “Deutschland schwarz-weiß” (Uwe Jung, Goethe-Institut Yaoundé)
•    Uropa in Kamerun (Andréas Lang)

11.00 – 11.15 Coffee Break

11.15 – 12.45 Lecture:
Themes in Research and Teaching of German colonialism in Cameroon - the path behind and ahead (Albert-Pascal Temgoua, University of Yaoundé)

12.45 – 14.00 Lunch

14.00 – 15.30 Panel IV: Methods of researching and teaching (Chair: Susanne Heyn)
•    Germain Nyada (Concordia University, Canada): “’German colonialism was not that bad!’ Cameroon, Colonial Memory and German Legacy”
•    Sylvie Bambona (University of Yaoundé)/Eugène Désiré Eloundou Ecole Normale Supérieure Yaoundé): “Recension des travaux de recherche sur l’historie coloniale allemande à l’Ecole Normale Supérieur de Yaoundé et dans les lycées”
•    Ulrike Schaper (FU Berlin): “European Experts and African objects of study? The production of knowledge on African laws in the German colony Cameroon”

15.30-16.00 Coffee Break

16.00 – 18.00 Panelist Discussion: Shared or Divided History? (Chair: Stefanie Michels)

Panelists:
Andreas Eckert (Humboldt University, Berlin) Hans-Peter Hahn (Goethe-University, Frankfurt/Main) Albert-Pascal Temgoua (University of Yaoundé) Kum\'a Ndumbe III. (University of Yaoundé) Astrid Erll (Goethe-University, Frankfurt/Main) (subject to
approval)
_____________________________________________________________

All participants are kindly requested to register for the event.

In order to register, please send your registration to This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.

Registration fees before 02/09/2011 are reduced:
•    23 € (rate for students/unemployed)
•    33 € (regular rate)

Please send the fees to the following bank account:
deutschland postkolonial - erinnern und versöhnen
Sparkasse KölnBonn
BLZ 370 501 98, Kontonummer: 1900407113. SWIFT-BIC: COLSDE33; IBAN: DE02 3705 0198 1900 4071 13

Registration at the conference desk will be possible at the following rates:
•    26 € (rate for students/unempolyed)
•    36 € (regular rate).

Fees cover lunch, beverages, snacks at the conference and the guided city walk (including public transport). If you wish to participate in the conference\'s dinner (at own
expense) please indicate with your registration.

Narration and Justification in Cinema

Lecture Series

In the context of the cluster research project "Rechtfertigungsnarrative: Das Beispiel des gegenwärtigen Kinos" ("Justification Narratives: The Example of Contemporary Cinema"), the lecture series will address the question of how narration and justification relate in different eras and genres of cinema. Using more or less classical films as examples, the individual lectures will scrutinize whether or how cinematic narratives can be - or even effectively are – distinctive contributions to the legitimation and/or de-legitimation of normative attitudes and orders.

The following speakers will provide multiple disciplinary points of view:
Astrid Erll (Frankfurt), Daniel Feige (Berlin), Günter Frankenberg (Frankfurt), Josef Früchtl (Amsterdam), Vinzenz Hediger (Frankfurt), Gertrud Koch (Berlin), Robert Pippin (Chicago), Regine Prange (Frankfurt), Juliane Rebentisch (Frankfurt), Jochen Schuff (Frankfurt), Martin Seel (Frankfurt), Christiane Voss (Weimar), Thomas Wartenberg (South Hadley, MA), George Wilson (Los Angeles) and Hans Jürgen Wulff (Kiel).















Contact: This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it. and This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it." target="_blank">Jochen Schuff

Flyer (pdf): click here...

Programme:

20 October 2011, 4.15pm, HZ9
Martin Seel (Frankfurt am Main): Introduction

27 October 2011, 4.15pm, HZ9
Vinzenz Hediger (Frankfurt am Main): Führbare und unführbare Kriege
about "Dr. Strangelove or: How I Learned to Stop Worrying and Love the Bomb" (R: Stanley Kubrick; UK 1964)

3 November 2011, 4.15pm, HZ9
Martin Seel (Frankfurt am Main: Die Widerstandskraft neurotischer Individuen
about "To Be or Not to Be" (R: Ernst Lubitsch; USA 1942)

10 November 2011, 4.15pm, HZ9
Gertrud Koch (Berlin): Narrative Legitimierung von Affekten – Perspektivendrehungen in Inglourious Basterds
about "Inglourious Basterds" (R: Quentin Tarantino; USA/Deutschland 2009)

17 November 2011, 4.15pm, HZ9
Christiane Voss (Weimar): Zur Taxis und Affektlogik des Bewegbildes im Kino
about "Sud sanaeha [Blissfully Yours]" (R: Apichatpong Weerasethakul; Thailand/Frankreich 2002)

24 November 2011, 4.15pm, HZ9
Astrid Erll (Frankfurt am Main): Jarhead, Remediation und die Logik des Kriegskinos made in Hollywood
about "Jarhead" (R: Sam Mendes; Deutschland/USA 2005)

28 November 2011, 4.15 pm, HZ6
Robert Pippin (Chicago): Passive and Active Skepticism in Nicholas Ray’s In a Lonely Place
about "In a Lonely Place" (R: Nicholas Ray; USA 1950)

1 December 2011, 4.15pm, HZ9
George Wilson (Los Angeles): "God is Wrong": On Nicholas Ray’s Bigger Than Life
about "Bigger Than Life" (R: Nicholas Ray; USA 1956)

8 December 2011, 4.15pm, HZ9
Thomas Wartenberg (South Hadley, MA): Narrating History in John Ford’s The Man Who Shot Liberty Valance
about "The Man Who Shot Liberty Valance" (R: John Ford; USA 1962)

15 December 2011, 4.15pm, HZ9
Jochen Schuff (Frankfurt am Main): Bilder außerhalb der Ordnungen
about "Southland Tales" (R: Richard Kelly; Deutschland/USA/Frankreich 2006)

12 January 2012, 4.15pm, HZ9
Günter Frankenberg (Frankfurt am Main): Die Geschichte der Qiu Ju
about "Qiu Ju da guan si [Die Geschichte der Qiu Ju]" (R: Zhang Yimou; China/Hong Kong 1992)

19 January 2012, 4.15pm, HZ9
Regine Prange (Frankfurt am Main): Monster und Moral – Treue und Verrat in der Trilogie Der Herr der Ringe
about "The Lord of the Rings: The Fellowship of the Ring" (R: Peter Jackson; Neuseeland/USA 2001)

26 January 2012, 4.15pm, HZ9
Daniel Feige (Berlin): Mediale Autopsie des Krieges – Autopsie des medialen Krieges. Brian De Palmas Redacted
about "Redacted" (R: Brian De Palma; USA/Kanada 2007)

2 February 2012, 4.15pm, HZ9
Juliane Rebentisch (Offenbach am Main): I’m Not There. Zur Kritik von Narration und Rechtfertigung im Biopic
about "I’m Not There" (R: Todd Haynes; USA/Deutschland 2007)

9 February 2012, 4.15pm, HZ9
Josef Früchtl (Amsterdam): "Denn da ist keine Stelle, die dich nicht sieht." Überwachen und Strafen in Minority Report
about "Minority Report" (R: Steven Spielberg; USA 2002)

To the project page "Justification Narratives: The Example of Contemporary Cinema": click here...

Dani Gal & Achim Lengerer: voiceoverhead

Performance with live-broadcast in front of an audience in recording studio of Hessischer Rundunk

26 November 2011, 11.05pm

In ihrem „voiceoverhead“-Projekt kreieren Dani Gal und Achim Lengerer mit DJ-Sets vor Publikum einen neuen „Text“ aus Dokumentarmaterial öffentlicher Reden, politischer Statements und anderer zeitbezogener O-Töne. Das Performanceprojekt kann live im Hörspielstudio 7 des Hessischen Rundfunks oder auch in der Sendung „The Artist's Corner“ auf HR2-Kultur ab 23.05 verfolgt werden. Im Januar ist „voiceoverhead“ als Soundinstallation Teil der Ausstellung „Demonstrationen. Vom Werden normativer Ordnungen“ im Frankfurter Kunstverein.

„voiceoverhead“ Performance im Deutsche Guggenheim,
Berlin, 2008 © Gal/ Lengerer

In ihrer gemeinsamen künstlerischen Praxis interessieren sich Gal und Lengerer seit 2005 für Audio-Akustik und Tonarchivierungsmedien. Das voiceoverhead-Konzept basiert auf Gals Tonträgersammlung von rund 350 Aufzeichnungen politischer Ansprachen und sprachbasierter Radiosendungen. Diese „Zeitzeugnisse“ sezieren und kombinieren die beiden Künstler nach politischen und ästhetischen Fragestellungen live vor Publikum an einem DJ-Mischpult derart, dass eine neue eigene Art von Textualität und Klanggewebe entsteht. Ort der Live-Performance ist das Hörspielstudio 7 des Hessischen Rundfunks, dessen Gebäude ursprünglich, wäre 1949 nicht die Entscheidung für Bonn als Hauptstadt der BRD gefallen, als Sitzungssaal des Bundestages geplant war. Gal und Lengerer kehren so nicht nur an eine der Produktionsstätten eines Teils ihres akustischen Materials zurück, sondern nutzen gleichzeitig ein für die öffentliche Meinungsbildung wichtiges Medium.

Participation only with registration until 24 November 2011 (limited number of participants): This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it. or  069219314-40

Hörspielstudio 7, Hessischer Rundfunk
Bertramstraße 8, 60320 Frankfurt a. M.

Presented by:
Cluster of Excellence "The Formation of Normative Orders", Frankfurter Kunstverein, in cooperatoin with Hessischer Rundfunk

Programmübersicht Ausstellung Demonstrationen. Vom Werden normativer Ordnungen

November

Samstag, 26. November 2011, 23.05 Uhr
Performance mit Live-Sendung vor Publikum im hr-Studio
Dani Gal & Achim Lengerer: voiceoverhead
Weitere Informationen: Hier...

Januar

Mittwoch, 18. Januar 2012, 18.15 Uhr
Ringvorlesung des Exzellenzclusters
Axel Honneth: Die Normativität der Sittlichkeit
Goethe-Universität Frankfurt am Main, Campus Westend, Hörsaalzentrum HZ3
Weitere Informationen: Hier...

Donnerstag, 19. Januar 2012, 20 Uhr
Ausstellungseröffnung
Frankfurter Kunstverein
Weitere Informationen: Hier...

Freitag, 20. Januar 2012, 19 Uhr
Künstlergespräch
What Happened When?
Frankfurter Kunstverein
Weitere Informationen: Hier...

Samstag, 21. Januar 2012, 16 Uhr
Performance
Yorgos Sapountzis: Die Herausberufenen
Frankfurter Kunstverein
Weitere Informationen: Hier...

Mittwoch, 25. Januar 2012, 18.15 Uhr
Ringvorlesung des Exzellenzclusters
Rainer Forst: Zur Kritik rechtfertigender Vernunft
Goethe-Universität Frankfurt am Main, Campus Westend, Hörsaalzentrum HZ3
Weitere Informationen: Hier...

Donnerstag, 26. Januar 2012, 16.15 Uhr
Vortrag
Daniel Feige: Mediale Autopsie des Krieges
Goethe-Universität Frankfurt am Main, Campus Westend, Hörsaalzentrum HZ9
Weitere Informationen: Hier...

Freitag 27. Januar 2012 bis Sonntag, 29. Januar 2012
Amt für Umbruchsbewältigung
Frankfurter Kunstverein und Presse- und Informationsamt
Weitere Informationen: Hier...

Freitag, 27. Januar 2012, 19 Uhr
Amt für Umbruchsbewältigung, Podium
In welcher Welt leben wir?
Frankfurter Kunstverein
Weitere Informationen: Hier...

Samstag, 28. Januar 2012, 13 Uhr
Kuratorenführung mit Sabine Witt
Frankfurter Kunstverein
Weitere Informationen: Hier...

Samstag, 28. Januar 2012, 20 Uhr
Amt für Umbruchsbewältigung
Die lange Nacht des Protestsongs
Frankfurter Kunstverein
Weitere Informationen: Hier...

Sonntag, 29. Januar 2012, 14 Uhr
Kuratorenführung mit Britta Peters
Frankfurter Kunstverein
Weitere Informationen: Hier...

Sonntag, 29. Januar 2012, 19 Uhr
Amt für Umbruchsbewältigung, Podium
Wohin mit dem Protest?
Frankfurter Kunstverein
Weitere Informationen: Hier...

Montag, 30. Januar 2012, 19.15 Uhr
Frankfurt Lectures
Philip Pettit: “Republican Justice and Democracy”
Weitere Informationen: Hier...

Dienstag, 31. Januar 2012, 19.15 Uhr
Frankfurt Lectures
Philip Pettit: “Prioritizing Justice and Democracy”
Campus Westend, Casino Festsaal
Weitere Informationen: Hier...

Donnerstag, 2. Februar 2012, 16.15 Uhr
Vortrag
PD Dr. Juliane Rebentisch: I’m Not There. Zur Kritik von Narration und Rechtfertigung im Biopic
Goethe-Universität, Campus Westend, Hörsaalzentrum, HZ 9
Weitere Informationen: Hier...

Samstag, 4. Februar 2012, 17 Uhr
Frankfurter Stadtgespräch
Prof. Joachim Gauck im Gespräch mit Prof. Klaus Günther: Demokratie in der Krise?
Weitere Informationen: Hier...

Samstag, 4. Februar 2012, 20.30 Uhr
Performance
Anna Mendelssohn: Cry Me a River
Gallus Theater
Weitere Informationen: Hier...

Sonntag, 5. Februar 2012, 17.30 Uhr
Kuratorenführung mit Fanti Baum
Weitere Informationen: Hier...

Sonntag, 5. Februar 2012, 20.30 Uhr
Performance
Anna Mendelssohn: Cry Me a River
Gallus Theater
Weitere Informationen: Hier...

Montag, 6. Februar 2012, 14-22 Uhr
Performance
Anordnungskünste. Menschenformationen Vor Kunst, In Kunst, Als Kunst
Frankfurter Kunstverein
Weitere Informationen: Hier...

Mittwoch, 8. Februar 2012, 18.15 Uhr
Ringvorlesung des Exzellenzclusters
Klaus Günther: Die Normativität des Rechts
Goethe-Universität Frankfurt am Main, Campus Westend, Hörsaalzentrum HZ3
Weitere Informationen: Hier...

Donnerstag, 9. Februar 2012, 16.15 Uhr
Vortrag
Josef Früchtl: "Den da ist keine Stelle..."
Goethe-Universität Frankfurt am Main, Campus Westend, Hörsaalzentrum HZ9
Weitere Informationen: Hier...

Donnerstag, 9. Februar 2012, 19 Uhr
Performance
Discoteca Flaming Star: Eigentlich 12 Mal Alissa /Duett #(4Körper)
Frankfurter Kunstverein
Weitere Informationen: Hier...

Freitag, 17. Februar 2012, 19 Uhr
Performance
Claudia Bosse: Burning Beasts
Öffentlicher Raum zwischen Römer, Kunstverein, Schirn und Dom
Treffpunkt Frankfurter Kunstverein
Weitere Informationen: Hier..

Samstag, 18. Februar 2012, 19 Uhr
Performance
Claudia Bosse: Burning Beasts
Frankfurter Stadtgebiet
Weitere Informationen: Hier..

Mittwoch, 22. Februar 2012, 21 Uhr
Performance
Les Trucs: Irgendwas mit Space
Frankfurter Kunstverein
Weitere Informationen: Hier...

Sonntag, 26. Februar 2012, 16.30 Uhr
Kuratorenführung mit Sabine Witt
Frankfurter Kunstverein
Weitere Informationen: Hier...

Donnerstag, 1. März 2012, 19 Uhr
Performance
Lovefuckers: King of the Kings
Pik Dame
Weitere Informationen: Hier...

Donnerstag, 8. März 2012, 20 Uhr
Frankfurter Stadtgespräch
Carl Hegemann im Gespräch mit Christoph Menke: Was macht die Kunst?
Weitere Informationen: Hier...

Freitag, 9. März 2012, 17.30 Uhr
Performance
Schwabinggrad Ballett Jenseits der Eurozone
Vorplatz der EZB
Weitere Inforamationen: Hier...

Mittwoch, 14. März 2012, 19 Uhr
Kuratorengespräch
Karikatur und Karneval
Weitere Informationen: Hier...

Mittwoch, 21. März 2012, 21 Uhr
Performance
Les Trucs: Irgendwas mit Space
Frankfurter Kunstverein
Weitere Informationen: Hier...

Samstag, 24. März 2012, 16 Uhr
Performance
Marcello Maloberti: Happiness of the World
Frankfurter Kunstverein
Weitere Informationen: Hier...

Sonntag, 25. März 2012, 16 Uhr
Kuratorenführung mit Britta Peters
Frankfurter Kunstverein
Weitere Informationen: Hier...

 

 

Amt für Umbruchsbewältigung

27.-29. Januar 2012

Sprechstunden:
Freitag, 27. Januar 2012, 21-23 Uhr
Samstag, 28. Januar 2012, 15-19 Uhr
Sonntag, 29. Januar 2012, 16-19 Uhr

Anmeldung:
Schalter geöffnet je eine Stunde vor Beginn.
Buchung der Wissenschaftler hier durchgehend und jederzeit möglich

Weitere Informationen: 069/219314-77

Zum Programm (pdf): Hier...

Frankfurter Kunstverein
Steinernes Haus am Römerberg
Markt 44
und Presse- und Informationsamt der Stadt Frankfurt


Wir leben in einer Zeit radikaler Umbrüche, von denen wir heute kaum abschätzen können, welchen Ausgang sie nehmen. Aber wie die Verunsicherungen der Zeit bewältigen? Ob empört, unzufrieden oder wissbegierig, ein persönliches Gespräch hilft oft weiter. Im Rahmen der Ausstellung Demonstrationen. Vom Werden normativer Ordnungen eröffnet der Frankfurter Kunstverein zusammen mit dem Exzellenzcluster Die Herausbildung normativer Ordnungen und dem Presse- und Informationsamt der Stadt Frankfurt am Main (PIA) das Amt für Umbruchsbewältigung. Mit dem AMT bringt der Exzellenzcluster sein Wissen mitten auf den Römer. Rund vierzig Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen beziehen für drei Tage die Amtsstuben des PIA und bieten den Besuchern die einmalige Gelegenheit, sich in zwanzigminütigen Einzelgesprächen zu den Umbrüchen unserer Zeit persönlich beraten zu lassen.

Veranstalter:
Exzellenzcluster „Die Herausbildung normativer Ordnungen“ in Zusammenarbeit mit dem Frankfurter Kunstverein

Plakat (pdf): Hier...

Weitere Informationen (Artikel, pdf): Hier...

Ausstellungseröffnung

Pressevorbesichtigung: 19. Januar 2012, 11 Uhr
Eröffnung: 19. Januar 2012, 20 Uhr

Begrüßung:
Prof. Dr. Felix Semmelroth
Kulturdezernent der Stadt Frankfurt am Main

Dr. Holger Kube Ventura
Direktor Frankfurter Kunstverein

Prof. Dr. Klaus Günther
Co-Sprecher Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen"

Einführung:
Dr. Sabine Witt, Britta Peters, Fanti Baum
Kuratorinnen der Ausstellung

 

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Die Ausstellung ist eine Kooperation zwischen dem Exzellenzcluster „Die Herausbildung normativer Ordnungen“ der Goethe-Universität Frankfurt am Main und dem Frankfurter Kunstverein.

Einladung zur Ausstellungseröffnung (pdf): Hier...

Weitere Informationen zur Ausstellung: Hier...

 

 

Bildergalerie:

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Ermöglicht durch:     alt

What happened when?

Künstlergespräch mit Irina Botea, Sandra Schäfer und Aalam Wassef

Moderation: Britta Peters (Kuratorin)

20. Januar 2012, 19 Uhr

Frankfurter Kunstverein
Steinernes Haus am Römerberg
Markt 44

Wie werden revolutionäre Ereignisse in der Kunst reflektiert? Ausgehend von den unterschiedlichen Arbeitsweisen der drei Künstler soll es in dem Gespräch um Aktivismus, Re-Inszenierung und Recherche als künstlerische Annäherungsstrategien an gesellschaftliche Umbrüche gehen. Im Fokus stehen besonders die von ihnen im Frankfurter Kunstverein gezeigten Werke, die ein interessantes geopolitisches Dreieck bilden: Iran 1978/1979 – Rumänien 1989 – Ägypten 2011.

Zur Ausstellungsseite: Hier...

Yorgos Sapountzis: Die Herausberufenen

Performance

Treffpunkt: Frankfurter Kunstverein
Steinernes Haus am Römerberg
Markt 44

Die Performances von Yorgos Sapountzis oszillieren zwischen Prozession und Versammlung: in silberfarbene Rettungsdecken gehüllt oder ausgerüstet mit Konstruktionen aus Alustangen und wehenden Stoffen erforscht er das kulturelle Erbe einer Stadt. Der monumentalen Ästhetik der Denkmäler setzt er das Fragile seiner Performances entgegen. In Frankfurt erkundet er zusammen mit den Herausberufenen den öffentlichen Raum zwischen Römer und Paulskirche.

Veranstalter:

Exzellenzcluster „Die Herausbildung normativer Ordnungen“ und dem Frankfurter Kunstverein.

Zur Ausstellungsseite:
Hier...

 

 

 

al In welcher Welt leben wir? Zeitdiagnostische Perspektiven auf die Gegenwartsgesellschaft

Prof. Dr. Thomas Schramme (Universität Hamburg)

Campus Westend, Hauptgebäude
IG 311

Das Gesundheitssystem steckt in der Krise. Priorisierung und Rationierung von Gesundheitsleistungen werden immer offener diskutiert. Die Politik behilft sich mit dem Mantra, es könnten weiterhin alle notwendigen Leistungen zur Verfügung gestellt werden. Andere Stimmen behaupten, es gebe bereits die Beschneidung medizinisch sinnvoller Maßnahmen. Was ist aber das Notwendige? Kann eine gerechtigkeitstheoretische Perspektive hier Klärendes beitragen? Der Vortrag wird sich mit den theoretischen Grundlagen der medizinischen Gerechtigkeit befassen, dabei aber auch in die Praxis blicken.

Prof. Dr. Thomas Schramme ist Professor für Praktische Philosophie an der Universität Hamburg. Seine Arbeitsschwerpunkte liegen auf Allgemeiner und Angewandter Ethik, Politischer Philosophie und Philosophie der Medizin. Zu seinen wichtigsten Veröffentlichungen zählen: „Patienten und Personen. Zum Begriff der psychischen Krankheit“ (2000), „Philosophy and Psychiatry“ (2004), „Gerechtigkeit und soziale Praxis“ (2006), „Krankheitstheorien“ (im Erscheinen)“.

Presented by:
Cluster of Excellence "The Formation of Normative Orders"
Stipendiatische Arbeitsgemeinschaft „Gesundheit, Ethik, Pharma“ im Studienwerk der Heinrich-Böll-Stiftung,
Mediziner_innen für Menschenrechte
Junge IPPNW Frankfurt am Main
Heinrich-Böll-Stiftung Hessen
Abteilung Medizinische Soziologie, Institut für Arbeits-, Sozial- und Umweltmedizin der
Goethe-Universität Frankfurt am Main

Poster (pdf): click here...

Die lange Nacht des Protestsongs

Amt für Umbruchsbewältigung

Mit Jens Friebe, Christiane Rösinger, Andreas Spechtl, Peter Siller, Thomas Meinecke, Eva Jantschitsch

Moderation: Jan Deck, Klaus Walter

28. Januar 2012, 20 Uhr

Frankfurter Kunstverein
Steinernes Haus am Römerberg
Markt 44

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Musik galt immer als wichtiges Mittel im Kampf um kulturelle Hegemonie im politischen Diskurs. Aber was macht Musik heute politisch? Bei der Langen
Nacht des Protestsongs diskutieren Jens Friebe, Christiane Rösinger (Britta/Lassie Singers), Andreas Spechtl (Ja Panik), Eva Jantschitsch (Gustav), Peter
Siller und Thomas Meinecke über Musik und Politik, Theorie und Praxis, künstlerische Strategien und gesellschaftliche Bewegungen. Immer wieder greifen sie zwischendurch zu ihren Instrumenten und machen gemeinsam Musik. Unterstützt werden Sie von den Moderatoren Klaus Walter und Jan Deck, die Themen, Videos und Sounds in die Runde werfen.

Veranstalter:

Exzellenzcluster „Die Herausbildung normativer Ordnungen“ und Frankfurter Kunstverein

Zur Ausstellungsseite:
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Bildergalerie:

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Wohin mit dem Protest? Demokratische Umbrüche aus demokratischer Perspektive

Amt für Umbruchsbewältigung, Podium

Mit Christoph Menke, Günther Frankenberg, Mahmoud Bassiouni, Irene Weipert-Fenne, Barbara Bishay

Moderation: Klaus Günther

29. Januar 2012, 19 Uhr

Frankfurter Kunstverein
Steinernes Haus am Römerberg
Markt 44

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Im arabischen Frühling wurden zahlreiche Regime mit Mut, Leidenschaft und Kreativität zu Fall gebracht. Aber auch in anderen Regionen und Ländern –
Stuttgart, London, Tel Aviv, Athen, Santiago de Chile – gehen Menschen auf die Straße und fordern die Machthaber heraus. Ein neues globales 68? Inwieweit
lassen sich diese verschiedenen Phänomene auf einen gemeinsamen Nenner bringen? Wo lassen sich Verbindungen erkennen, wo Entgegensetzungen, wo Missverständnisse?

Veranstalter:

Exzellenzcluster „Die Herausbildung normativer Ordnungen“ und Frankfurter Kunstverein

Zur Ausstellungsseite:
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Bildergalerie:

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Irgendwas mit Space

Performance

Les Trucs

22. Februar 2012, 21 Uhr

21. März 2012, 21 Uhr

Les trucs ist ein vollverkabeltes Zwei-Mensch-Ding-Orchester, das durch seine unbändige Energie, den Umgang mit unzähligen technischen Gerätschaften und seine körperliche Präsenz beeindruckt. In Irgendwas mit Space erkunden les trucs drei verschiedene Orte in Frankfurt, denen gesellschaftliche Regeln des Zusammenkommens eingeschrieben sind und erproben eine Neuanordnung des Klangs im Öffentlichen.

Weitere Informationen folgen

Zur Ausstellungsseite: Hier...

Anna Mendelssohn: Cry Me A River

Performance

4. und 5. Februar 2012, 20.30 Uhr

Gallus Theater

Karten: 069.219314-0 (FKV) / 069.75806029 (Gallus Theater)

Eintritt: 8,-/12,- (6,- für FKV-Mitglieder)

In englischer Sprache

Anna Mendelssohn redet, appelliert, flüstert, schreit und weint. Sie spricht über den Lebensraum Eis, die globalen Zusammenhänge der Finanzkrise und kämpft für die Rettung der Welt. In ihrer eindringlichen Rede versammelt sie verschiedene Stimmen in einer vielschichtigen Figur. Geschickt wechselt sie die Perspektive zwischen gesellschaftlicher Handlungsmöglichkeit und individueller Ohnmacht: ein Kaleidoskop zwischen Wut und Hoffnung, Revolution und Stillstand, Zweifel und Legitimation.

Veranstalter:
Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen" in Zusammenarbeit mit dem Frankfurter Kunstverein

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Anordnungskünste Menschenformation vor Kunst, In Kunst Als Kunst

Ringvorlesung der HfG Offenbach a. M.

6. Februar 2012, 14-22 Uhr

Mit Beiträgen von Karl-Siegbert Rehberg (Dresden), Kai Buchholz (Dessau), Britt Schlehahn (Leipzig), Lars Blunck (Berlin), Franz Erhard Walther (Fulda) und Alexander Koch (Berlin) u.a.

Konzeption, Moderation und Einführung: Christian Janecke (Offenbach)

Frankfurter Kunstverein
Steinernes Haus am Römerberg
Markt 44

Anordnungen in Bildern sprechen wir oftmals als Komposition an. Doch wie steht es um die Anordnungen der Betrachter vor diesen Bildern? Welche Gruppierungen, Vereinzelungen, Formationen werden uns als Teilnehmern partizipativer Kunstpraktiken zugemutet? Umgekehrt lässt sich fragen, inwiefern nicht die Zuschauer einer Performance bereits durch die Art ihrer Anordnung autorisierend einwirken auf jenes Ereignis, um dessentwillen sie sich einfanden.
Schließlich können Formationen, sei es in künstlerischen oder politischen Projekten, selbst schon sinnstiftende Funktion haben, also das ‘Werk’ bilden.

Veranstalter:
Exzellenzcluster „Die Herausbildung normativer Ordnungen“ in Zusammenarbeit mit dem Frankfurter Kunstverein

Weitere Informationen (Referenten, Vortragszeiten, Abstracts): Hier...

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Discoteca Flaming Star: Eigentlich 12Mal Alissa/Duett #(4 Körper)

Performance

6. Februar 2012, 19 Uhr

Frankfurter Kunstverein
Steinernes Haus am Römerberg
Markt 44

Anmeldung erforderlich: This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.

Eintritt: 2,- (für FKV -Mitglieder frei)

Anwesende: Cristina Gómez Barrio und Wolfgang Mayer sowie vier Körper mit
auf den Rücken geschriebenen Texten. Unterstützt von der Sound-Skulptur
Fever, umarmt von der Blinky Palermo Wandmalerei im Treppenhaus des
Kunstvereins und dem großen Treppenbanner, reden und singen sie von und
über Monstrosität: Wir hören ein Kampflied, ein Gedicht über Ayn Rand und
von Jacques Brel, und es gibt noch eine nackte ältere Dame im Pelzmantel.
Anda Jaleo!

Veranstalter:
Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen" in Zusammenarbeit mit dem Frankfurter Kunstverein

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Claudia Bosse: Burning Beasts

Performance

17. Februar 2012, 19 Uhr (öffentliche Probe)

18. Februar 2012, 19 Uhr (Try out)

Öffentlicher Raum zwischen Römer, Kunstverein, Schirn und Dom
Treffpunkt Frankfurter Kunstverein
Steinernes Haus am Römerberg
Markt 44

Burning Beasts – ein Projekt von Claudia Bosse
Technische Leitung: Marco Tölzer
Sound: Günther Auer
Performance: Catherine Traveletti;
Meret Kiderlen, Elisabeth Lindig, Gregor Glogowski, Arne Schirmel (Studenten der Angewandten Theaterwissenschaften Gießen)

Ein Projekt in Kooperation mit dem Institut für Angewandte Theaterwissenschaften Gießen und theatercombinat
Mit freundlicher Unterstützung durch / Kindly supported by Künstlerhaus Mousonturm und von DHL Trade Fairs & Events GmbH

Burning Beasts erkundet im öffentlichen Raum die Grenzen und Ikonen der Überschreitung öffentlicher Ordnung. Was ist zu tun angesichts der weltweiten Unsicherheiten über die politische und gesellschaftliche Zukunft? Die Stimme erheben? Kollektiv das Sprechen verweigern? Oder brennende Biester sprechen lassen? Burning Beasts ist eine temporäre performative  Installation im öffentlichen Raum Frankfurts. In Kooperation mit den Studenten des Instituts der Angewandten Theaterwissenschaften der Universität Gießen.

Veranstalter:
Exzellenzcluster „Die Herausbildung normativer Ordnungen“ in Zusammenarbeit mit dem Frankfurter Kunstverein

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Lovefuckers: King of the Kings

Performance

1. März 2012, 19 Uhr

Pik Dame
Elbestraße 31
Karten unter: 069/219314-0 (FKV)

Eintritt: 15.-/12,- (10,- für FKV-Mitglieder)

Selten muteten Machtdemonstrationen so bizarr an, wie die grotesken Auftritte des gestürzten libyschen Diktators Muammar al-Gaddafi in der Weltöffentlichkeit. In ihrem Stück King of the Kings bemächtigt sich die Theatergruppe Lovefuckers Gaddafis Inszenierungsstrategien und zeigt ihn als siebzig Zentimeter große Klappmaulpuppe in einer absurden Show aus Machtdemonstration, Music-Action, Gewehrsalven und Revolution.

Veranstalter:
Exzellenzcluster „Die Herausbildung normativer Ordnungen“ in Zusammenarbeit mit dem Frankfurter Kunstverein

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Schwabinggrader Ballet: Jenseits der Eurozone

Performance

Eine After-Work-Versammlung vor der Europäischen Zentralbank

9. März 2012, 17.30 Uhr

Vorplatz der EZB

Im Februar wählen die Griechen voraussichtlich ein neues Parlament. Aber wozu eigentlich, wenn es nichts mehr zu entscheiden hat? Derweil halten die Leute in großen Versammlungen Rat. Dennoch gilt das, was auf dem Syntagma-Platz in Athen stattgefunden hat, nicht als Politik, sondern als Protest. Das Schwabinggrad Ballett ist nach Athen gefahren, um dort die κοινά, die Dinge, die das Gemeinwesen betreffen, auf der Straße zu suchen. Auf dem Platz vor der EZB, dem hiesigen Ort der Occupy-Bewegung, wird das Hamburger Aktionskollektiv Formen der griechischen Basisdemokratie erproben.

Veranstalter
:
Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen" in Zusammenarbeit mit dem Frankfurter Kunstverein

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Karikatur und Karneval

Kuratorengespräch

Mit Gästen zum subversiven Potential satirischer Kunst

Frankfurter Kunstverein
Steinernes Haus am Römerberg
Markt 44

Demonstrationen von Macht gehen mit dem Interesse einher, die eigene bildliche Darstellung zu kontrollieren. Gerade künstlerische Werke vermögen es diese Inszenierungen pointiert zu entlarven. Häufig sind dabei in der Kunst Äußerungen erlaubt, die im politischen Leben unmöglich erscheinen. Diesen Zusammenhängen geht das Gespräch anhand von Karikaturen, Satire und Theorien zum Karnevalesken nach.

Veranstalter:
Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen" in Zusammenarbeit mit dem Frankfurter Kunstverein

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Marcello Maloberti: I Am The Happiness Of The World

Performance

24 März 2012, 16 Uhr

Frankfurter Kunstverein
Steinernes Haus am Römerberg
Markt 44

Marcello Maloberti lädt Frankfurt zur kollektiven Performance I Am The Happiness Of The World ein. Ausgestattet mit fünf schwarzen Porzellanpanthern, einer verfremdeten Flagge und diversen Alltagsskulpturen zieht Maloberti mit zahlreichen Teilnehmern durch das Frankfurter Bahnhofsviertel – eine Mischung aus absurder Parade, Demonstration und Happening ohne
politische Botschaft, und doch Spiegelbild der Gesellschaft.

Veranstalter
:
Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen" in Zusammenarbeit mit dem Frankfurter Kunstverein

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Gesundheit und Gerechtigkeit: Welche Versorgung ist notwendig?

Prof. Dr. Thomas Schramme (Universität Hamburg)

1 March 2012, 18.15pm
Campus Westend, Hauptgebäude
IG 311


Das Gesundheitssystem steckt in der Krise. Priorisierung und Rationierung von Gesundheitsleistungen werden immer offener diskutiert. Die Politik behilft sich mit dem Mantra, es könnten weiterhin alle notwendigen Leistungen zur Verfügung gestellt werden. Andere Stimmen behaupten, es gebe bereits die Beschneidung medizinisch sinnvoller Maßnahmen. Was ist aber das Notwendige? Kann eine gerechtigkeitstheoretische Perspektive hier Klärendes beitragen? Der Vortrag wird sich mit den theoretischen Grundlagen der medizinischen Gerechtigkeit befassen, dabei aber auch in die Praxis blicken.

Prof. Dr. Thomas Schramme ist Professor für Praktische Philosophie an der Universität Hamburg. Seine Arbeitsschwerpunkte liegen auf Allgemeiner und Angewandter Ethik, Politischer Philosophie und Philosophie der Medizin. Zu seinen wichtigsten Veröffentlichungen zählen: „Patienten und Personen. Zum Begriff der psychischen Krankheit“ (2000), „Philosophy and Psychiatry“ (2004), „Gerechtigkeit und soziale Praxis“ (2006), „Krankheitstheorien“ (im Erscheinen)“.

Presented by:
Cluster of Excellence "The Formation of Normative Orders"
Stipendiatische Arbeitsgemeinschaft „Gesundheit, Ethik, Pharma“ im Studienwerk der Heinrich-Böll-Stiftung,
Mediziner_innen für Menschenrechte
Junge IPPNW Frankfurt am Main
Heinrich-Böll-Stiftung Hessen
Abteilung Medizinische Soziologie, Institut für Arbeits-, Sozial- und Umweltmedizin der
Goethe-Universität Frankfurt am Main

Poster (pdf): click here

Cosmopolitanism and International Relations Theories

International Conference

2 and 3 March 2012

Technische Universität Darmstadt, Schloss R. 56

Presented by:
Cluster of Excellence "The Formation of Normative Orders"

Registration is requested (by 24 February): This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.

Programme
(pdf): click here...

The emerging field of International Political Theory (IPT) increasingly bridges the gulf that opened in the 20th century between normative political theory (PT) and the theory of international relations (IR). Nevertheless, the academic communities of IR theory and political theory remain notably distinct and most IR theorists and political philosophers in their daily routines still turn mainly to their own audience. With this conference we seek to further intensify the intellectual exchange between these two academic communities. Our starting point is the observation that many strands of IR theory have a discernible cosmopolitan dimension (sometimes open and sometimes covert). The liberal internationalism of the early 20th century, for one, was a tradition that openly advocated cosmopolitan idea(l)s. However, there is a more implicit type of cosmopolitanism to be found within a wide range of theories of international relations, such as the universalism of human need in classical functionalism; the universalism of welfare in rationalist theories of international cooperation; or the notion of transnational solidarity inherent in theories of ‘security communities’. Especially since the rise of social constructivism in the discipline of IR, a great number of scholars have turned to the study of empirical phenomena that are easily identified as parts of cosmopolitan projects, such as post-national identities, post-national citizenship, transnational public spheres, and many more.

In recent political theory, a variety of cosmopolitan approaches to transnational justice and supranational democracy have been developed and now occupy a central place on the agenda of the discipline. Interestingly, normative theorists draw on many traditional themes from IR theory when addressing the conditions under which global democracy or the global respect for human rights may or may not come into being, or when debating the feasibility of, and the limits to, cosmopolitan projects. They have mined the rich cosmopolitan traditions of political philosophy and natural international law, in drawing on classical authors from Vitoria and Grotius to Bentham, Kant and Marx. Reconstructing the history of cosmopolitan thought has enabled authors within PT to challenge stale and abstract oppositions between cosmopolitanism and republicanism, between the nation state and the global polity, or between government- and governance-oriented institutional alternatives. 

The goal of this conference is to merge discussions within the disciplines of IR and PT, to discuss theoretically motivated approaches and their normative implications. We will attempt to lay open the cosmopolitan aspects inherent in theories of international relations, both past and present, and to disclose assumptions about international relations made by political philosophers. We will not aim at achieving anything like a new theoretical synthesis. Rather, our aim is to identify new arenas of productive conversation.

Workshop

23-24 March 2012

Welcome Hotel Darmstadt

Jeremy Bentham (1748-1832) ist ein politischer Denker, dessen Status als philosophischer und politischer Klassiker im englischsprachigen Raum völlig unumstritten ist, vor dem aber die deutschsprachige Ideengeschichtsschreibung bis vor kurzem noch meist intuitiv zurückschreckte.

In den letzten Jahrzehnten ist aus tausenden bisher unveröffentlichter Manuskriptseiten in den Collected Works ein neuer kanonischer Bentham entstanden, der die Literatur in der Ideengeschichte und der politischen Theorie zu unorthodoxen Lektüren inspiriert hat. Die Darmstädter Tagung soll erörtern, ob die bahnbrechenden Neuinterpretationen, insbesondere zum liberalen und demokratischen Gehalt seiner Theoriebildung, sich im Rückblick als tragfähig erweisen und ob der gegenwärtige "New Bentham" nicht nur "authentisch" (P. Schofield), sondern auch von bleibender Aktualität ist.

Presented by:
Cluster of Exzellence "The Formation of Normative Orders"
Technische Universität Darmstadt

Registration is requested:
Heike Jensen This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.

Poster and Programme: click here...

22. März 2012, 21 Uhr

Performance

Irgendwas mit Space

Les Trucs


Veranstalter
:
Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen" in Zusammenarbeit mit dem Frankfurter Kunstverein

Zur Ausstellungsseite: Hier...

 

 

 

Proportionality in Theory and Practice II. International and Interdisciplinary Perspectives

14 and 15 June 2012

Goethe-University Frankfurt,
Campus Westend, Casino, Room 1801

 

 

 

 

 

 

 

 

Program (pdf): click here...

Program:

Thursday, 14 June 2012

Welcoming Remarks (2 p.m.)

1. Moral and Political Philosophy (2:15 p.m.)
Richard Bernstein, Vera List Professor of Philosophy, New School for Social Research, New York
Julia Driver, Professor of Philosophy, Washington University, St. Louis
Stefan Gosepath, Professor of Political Theory and Philosophy, Goethe-University, Frankfurt
Mattias Iser, Research Fellow in Political Theory and Philosophy, Goethe-University, Frankfurt

Break (4:15 - 4:45 p.m.)

2. Constitutional Law (4:45 p.m.)
Hon. Susanne Baer, German Constitutional Court Justice, Karlsruhe
Hon. Aharon Barak, former President of the Supreme Court, Professor of Law at the Interdisciplinary Center Herzliya and Hebrew University, Jerusalem
Mattias Kumm, Research Professor at the Social Science Research Center Berlin, Professor of Law at New York University
Michel Rosenfeld, Justice Sydney L. Robins Professor of Human Rights, Cardozo Law School, New York

Friday, 15 June 2012

3. Criminal Law (10:00 a.m.)
Youngjae Lee, Associate Professor of Law, Fordham University School of Law, New York
Klaus Günther, Professor of Legal Theory and Criminal Law, Goethe-University, Frankfurt
Andrew von Hirsch, Honorary Professor of Criminal Law, Goethe-University, Frankfurt

Break (12:15 p.m.)

4. Medicine (2 p.m.)
Govert A. den Hartogh, Professor (em.) of Ethics and its History, Faculty of Humanities, University of Amsterdam   
Christian Kind, Professor of Medicine, Director, Children’s Hospital St. Gallen, President Central Ethics Committee SAMW, St. Gallen
Tia Powell, Professor of Clinical Epidemiology and Clinical Psychiatry, Albert Einstein College of Medicine, New York
Bettina Schöne-Seifert, Professor of Medical Ethics and Philosophy, University of Münster

Coffee Break (4:00 - 4:30 p.m.)

5. Aesthetics/Architecture (4:30 p.m.)
Horst Bredekamp, Professor of Art History, Humboldt-University, Berlin
Sabine Frommel, Professor of Art History and Directeur d’études, Ecole pratique des hautes études, Université Paris-Sorbonne
Dipl.-Ing. Henry Ripke, Architect, Berlin
Martin Seel, Professor of Philosophy, Goethe-University, Frankfurt


Organizers:
Prof. Rainer Forst, Goethe-University Frankfurt
Prof. Michel Rosenfeld, Cardozo School of Law, New York
Prof. Bernhard Schlink, Humboldt University, Berlin

Presented by:
Cluster of Excellence "The Formation of Normative Orders"
Center for Advanced Studies “Justitia Amplificata” at Goethe University, Frankfurt

Entangled Legacies: Enlightenment, Colonialism and the Holocaust

International Workshop

28-29 September 2012

Organized by Nikita Dhawan (Goethe-Universität Frankfurt am Main),  María do Mar Castro Varela (Alice Salomon University, Berlin)

Keynotes: Aamir Mufti (UCLA) & Ella Shohat (NYU)

Inputs: Anaheed Al-Hardan, Micha Brumlik, Liliana Ruth Feierstein, Birgit Rommelspacher, Jürgen Zimmerer (tbc)

Presented by:
Cluster of Excellence "The Formation of Normative Orders"
Frankfurt Research Center for Postcolonial Studies

What are the links between the gruesome atrocities committed during colonialism and the Third Reich? Do colonialism and the Holocaust signal a failure of European Enlightenment or are they both outcome of the “Project of Modernity”? Or was it the Enlightenment that provided the tools to contest Empire and Fascism? How would memory politics and geopolitics be transformed through a simultaneous analysis of the legacies of colonialism and the Holocaust?
Instead of rendering colonialism marginal to Holocaust studies and the Holocaust to Postcolonial Studies, new scholarship exploring important links between imperialism and European Fascism is emerging. Issues ranging from “concentration camps” in the German colonies to racial ideologies and fantasies of supremacy are being extensively investigated. Some commentators, however, remain sceptical about these comparisons and challenge the continuity thesis by emphasising Holocaust uniqueness. These positions raise questions whether the Holocaust can be juxtaposed to other experiences of extreme historical violence. Other scholars emphasize connections between colonial rule and the Nazi regime by examining how colonialism was fuelled by and in turn reinforced perceptions of European racial superiority. Furthermore the link between the loss of German overseas colonies and Nazi expansionism in Eastern Europe as a form of “internal colonization” is highlighted. Seminal work by critics like Hannah Arendt and Aimé Césaire unfold the links between the events of the First and Second World Wars and imperialism, thereby opening up possibilities for a broader understanding of genocide, which encompasses both colonialism as well as the Holocaust.
Cognizant of the specificity of the German context and history, the aim of this workshop is to contribute to the emerging critical field that seeks to think together the legacies of colonialism and the Holocaust. Confronting shared issues like “Paradox of Modernity“, “Biopolitics”, “Decolonization” and “Anti-Fascism”, “Gender and Sexual Politics”, the workshop explores how Postcolonial Studies and Holocaust Studies can productively work together to unfold the violence exercised in the name of racial ideologies and imperial political projects. The discussions will revolve around exploring both the differences and similarities between various genocidal instances of world history and the consequences for remembrance politics in a postcolonial world.
Submission of Paper Proposals

Call for Papers:
We invite paper proposals that examine the entangled legacies of colonialism and the Holocaust. Please submit abstracts (max. 350 words) and a short bio-note (max. 100 words) by 15th June 2012 to: This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.

If your conference proposal is accepted, you must submit a written paper by 31st August 2012. All proposals, presentations and papers must be in English.
A limited number of travel bursaries will be provided for paper presenters (preference will be given to applicants from the global South). Please motivate your application for travel funding in a short accompanying letter (max. 300 words).

Registration:
Only limited seats are available for participants not presenting a paper, so if you wish to take part we request a letter of motivation outlining your interest in the workshop until 15th June 2012 to be sent to: This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it." target="_blank">This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.
Confirmations for both paper presentations and workshop attendance will be sent out by 15th July 2012.

Information to download (pdf): click here...


Grundlagen globaler Gerechtigkeit

Internationale Konferenz über „Global Justice“ am 31. Mai und 1. Juni 2012 an der Goethe-Universität

Pressemitteilung

22. Mai 2012

FRANKFURT. Die Bekämpfung der Armut, der Umgang mit dem Klimawandel, die Einhaltung von Menschenrechten: In einer zunehmend globalisierten Welt stellt sich auch die Frage der politischen Gerechtigkeit nicht mehr allein auf nationalstaatlicher Ebene. Aber wer neben den Nationalstaaten trägt Verantwortung und ist entsprechend verpflichtet, sich an der Bewältigung von Problemen mit globaler Tragweite zu beteiligen? Welche Ordnungen und rechtlichen Institutionen sind dafür erforderlich? Und wie lassen sich diese organisieren und kontrollieren? Besonders um diese Fragen geht es bei der internationalen Konferenz zum

Thema: „Global Justice: Problems, Principles and Institutions“
am: Donnerstag, 31.Mai, und Freitag, 1. Juni 2012
Ort: Campus Westend der Goethe-Universität,
Casinogebäude, Raum 1.811, Grüneburgplatz 1.

Veranstalter der englischsprachigen Tagung mit zehn renommierten Referenten aus England, Kanada und den USA sind der Exzellenzcluster „Die Herausbildung normativer Ordnungen“ an der Goethe-Universität und die ebenfalls hier tätige DFG-Kollegforschergruppe „Justitia Amplificata“. Die wissenschaftliche Leitung haben die Frankfurter Professoren für Politische Philosophie Rainer Forst und Stefan Gosepath. Die Vorträge und Diskussionen beginnen am Donnerstag (31. Mai) um 14.15 Uhr und am Freitag (1. Juni) um 10 Uhr. Die interessierte Öffentlichkeit ist herzlich willkommen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Auf dem Programm steht auch die grundlegende Frage, warum eine genuin globale Sicht auf Gerechtigkeit überhaupt notwendig ist. Es könnte ja auch eine internationale Perspektive genügen, innerhalb derer die normative Beurteilung von Nationalstaaten und ihre Interaktionen im Fokus stehen. Von zentraler Bedeutung in diesem Zusammenhang sind Kriterien zur Begründung globaler Gerechtigkeitsprinzipien. Die Tagung umfasst insgesamt fünf Panels. Thematisiert werden die Frage globaler versus internationaler Gerechtigkeit, die Bedeutung kultureller Differenz für globale Gerechtigkeit, das Verhältnis von Demokratie und globaler Gerechtigkeit, globale Standards für distributive Gerechtigkeit sowie Fragen der Anwendung globaler Gerechtigkeitsprinzipien.

Zu den Vortragenden gehören auch zwei Gastprofessoren, die in diesem Sommersemester als Senior Fellows mit der Forschergruppe „Justitia Amplificata“ zusammenarbeiten: Allen Buchanan ist Professor für Philosophie und Rechtswissenschaft an der Duke University und seit vielen Jahren Berater in verschiedenen nationalen und internationalen Kommissionen – unter anderem für die amerikanische Regierung und die Europäische Union. Während seines Aufenthalts arbeitet er auch am Forschungskolleg Humanwissenschaften der Goethe-Universität in Bad Homburg. Thomas Pogge wiederum, der an der Yale University lehrt, gilt als einer der bedeutendsten Gerechtigkeitstheoretiker weltweit, wobei der aus Deutschland stammende Philosoph immer wieder konkrete praktische Maßnahmen vorschlägt, beispielsweise die Einführung des „Health Impact Fund“, eine Reform für eine bessere und gerechtere medizinische Versorgung von Menschen in extremer Armut. Pogge gehört auch zu den Gründern einer Organisation, die Wissenschaftler zu einem aktiven und persönlichen Engagement gegen Armut ermuntern will. Über die Aufgaben und Ziele von „Academics Stand Against Poverty“ wird er auf der Frankfurter Konferenz berichten.

Programm: Hier...

Informationen: Peter Siller, Exzellenzcluster „Die Herausbildung normativer Ordnungen“, Tel.: (069) 798-22015, This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it., http://www.normativeorders.net/, http://www.justitia-amplificata.de/

The Community Trade Mark and Visions of Europe

Vortrag

Prof. Graeme Dinwoodie

Goethe-Universität Frankfurt am Main, Campus Westend
House of Finance, Raum HoF E.20 / DZ Bank


Veranstalter
:
Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen"
Prof. Dr. Alexander Peukert

Graeme Dinwoodie ist Professor für Immaterialgüter- und IT-Recht an der juristischen Fakultät der Universität Oxford. Sein Forschungsschwerpunkt ist das internationale und vergleichende Immaterialgüterrecht. Zu seinen Schriften zählen "A Neofederalist Vision of TRIPS: The Resilience of the International Intellectual Property Regime" (2012), "Trademarks and Unfair Competition" (3. A. 2010) und "International Intellectual Property and Policy" (2. A. 2008).


Plakat (pdf): Hier...

 

 

Conference

21-23 June 2012

Goethe-University Frankfurt am Main

Organisers: Stefan Gosepath, Martin Seel, Marcus Willaschek

Topic.
There are various 'kinds' or 'dimensions' of normativity, each with its specific characteristics, such as moral, pragmatic, legal, epistemic and aesthetic normativity as well as mental normativity and the normativity of logic and of meaning. What are the differences and commonalities between these dimensions of normativity? Can they come into conflict with one another? Are they all instances of an overarching kind or structure? These are the questions we want to discuss at our conference. Hence, each speaker is invited to focus on a specific dimension of normativity, but also to address questions concerning its relation to other dimensions and to 'normativity' as an overarching structure (if such a thing exists).

Schedule:
Thursday, Casino 1.801

Normativity in the Plurality of its Types

13:00-14:30
Ralph Wedgwood (University of Southern California): Objective and Subjective 'Ought'
Comment: Stefan Gosepath (Frankfurt)

Moral, Ethical, and/or Prudential Normativity I

14:30-16:00
Holmer Steinfath (Göttingen): The Normative Authority of Social Morality
Comments: Martin Seel (Frankfurt)

16:30-18:00
Jonathan Dancy (University of Reading, University of Texas at Austin): Degrees of Rightness
Comments: Barbara Merker (Frankfurt)

Friday, Casino 1.811

Epistemic Normativity

9:00-10:30
Duncan Pritchard (Edingburgh), Truth as the Fundamental Epistemic Good
Comments: Marcus Willaschek (Frankfurt)

Normativity of Logic

11:00-12:30
Hannes Leitgeb (München): Logic and Probability: A Normative Clash?
Comments: Elke Brendel (Bonn)

Linguistic Normativity

14:00-15:30
Hanjo Glock (Zürich), 'Surely some mistake!' A Defence of Semantic Normativity
Comments:  Jasper Liptow (Frankfurt)

Aesthetic Normativity

16:00-17:30
Carlos Pereda (Mexiko City): Art and Normativity
Comments:  Juliane Rebentisch (Offenbach)

Saturday, HZ 10

Moral, Ethical, and/or Prudential Normativity II

9:00-10:30
Sabine Döring (Tübingen): Akrasia, Emotions, and the Normativity of Rationality
Comments: Andreas Maier (Frankfurt)

11:00-12:30
Monika Betzler (Bern): The Normative Structure of Personal Projects
Comments: Achim Vesper (Frankfurt)

14:00-15:30
Rainer Forst (Frankfurt): A Critical Theory of Normativity
Comments: Ulrike Heuer (Leeds)

Legal Normativity

16:00-17:30
Joseph Raz (Oxford/New York): Normative Dimensions: Law and Beyond
Comments:  Samantha Besson (Fribourg)

Global Justice: Problems, Principles and Institutions

International Conference

31 May and 1 June 2012

Goethe University Frankfurt am Main
Campus Westend, Casinogebäude 1.811

Presented by:
Cluster of Excellence "The Formation of Normative Orders"
Centre for Advanced Studies “Justitia Amplificata”

Organizers: Rainer Forst and Stefan Gosepath

Programme:

Thursday, 31 May 2012

Welcome, 2pm

Panel 1
2.15-4.30pm: Global or International Justice?
Speakers:
Darrel Moellendorf (San Diego State): "Why Global Justice?"
Andrea Sangiovanni (King’s College London): "How are Moral and Distributive Equality Related?"

Panel 2
5-7.15pm: Global Justice and Cultural Difference
Speakers:
Allen Buchanan (Duke): "The Ethical Pluralist Challenge to Human Rights"
Melissa Williams (Toronto): "Globalizing Global Justice"

Friday, 1 June 2012

Panel 3
10-12.15am: Global Standards of Distributive Justice
Speakers:
Simon Caney (Oxford): "Tolstoy's Question: On the Ecological Preconditions of Global Justice"
David Miller (Oxford): "Global Egalitarianism: a third look"

Panel 4
1,45-4pm: Global Justice and Democracy
Speakers:
Katrin Flikschuh (LSE): "Cosmopolitanism, Self-Determination, and Non-Domination
Catherine Lu (McGill, Montreal): "Global Justice, Democracy and World Government"

Panel 5
4.30-6.45pm: Global Justice in Practice
Speakers:
Thomas Pogge (Yale): "Meeting Our Responsibilities: Academics Stand Against Poverty (ASAP)"
Henry Shue (Oxford): "Climate Hope: Fair Shares in the Exit Strategy"

Following the Path of the Prophet - Islamic piety, social movements and political organizations

International Workshop

7 July 2012

Forschungskolleg Humanwissenschaften
Institute for Advanced Studies in the Humanities
Am Wingertsberg 4
61348 Bad Homburg v.d. Höhe

Organizations to promote piety and religious virtue are becoming increasingly common in the Islamic world and are often particularly attractive to young (Sunni) Muslims. In the workshop we will examine the ritual practices, everyday actions and political activities of their members as well as the underlying normative foundations by looking at interpretations of the Qur’an and Sunna, (re)imaginations of the Prophet Muhammad, his companions, and – insofar as Muslim women are concerned – also the Proph-et’s wives and daughters as role models for the 21st century. We will also focus on the self-optimizing strategies that actors develop from these textual interpretations and normatively grounded religious role models, which not only aim to achieve a perfect Muslim self, but also further the ultimate goal of realizing a virtuous Muslim community/the Ummah. Ultimately the workshop aims to better grasp the oftentimes politically saturated space between religious textual corpus, normative ideas of piety and politics and the realm of everyday social practice.

Organization:
Prof. Dr. Susanne Schröter

Presented by:
Cluster of Excellence "The Formation of Normative Orders"


Schedule:
10:00 - 10:45       
Farish A. Noor (Nanyang Technological University, Singapore):
The Tablighi Jama’at in the path of the ideal prophetic type

10:45 -11:30       
Bekim Agai (University of Bonn): Bringing the Sunna into daily life:
Living the tradition of the prophet according to Fethullah Gülen

12:00 - 12:45        
Irfan Ahmad (Melbourne University):
One movement, three countries, seven decades:
The trajectory of Jamaat-e-Islami in South Asia

14:00 - 14:45     
Susanne Schröter (University of Frankfurt):
Following the wives of the prophet. Gender conceptions of pious Muslim women in Germany

14:45 - 15:30    
Amporn Marddent (Walailak University, South Thailand):
Mutual ummah, spiritual strength. Religious practices among so-called neo-Salafi women in Thailand

16:00 - 16:45     
Dominik Müller (University of Frankfurt):
Self-optimization through marketization?
The Youth Wing of the Islamic Party of Malaysia (PAS) and its ‘re-branding’ of the ‘pure struggle’

16:45 - 17:30    
Suratno (Paramadima University, Jakarta):
Jihad revisited. The narratives of former radical Muslims in Indonesia

Program: click here and here...

Was hat´s gebracht - Occupy als Anfang einer neuen Bürgerbewegung?

Vortrag

28. Januar 2013, 19.30 Uhr

Raum V, Hörsaalgebäude
Campus Bockenheim, Mertonstraße 17-21

Ist Occupy mehr als eine Zeitgeistbewegung? Welche Botschaft steckt hinter Unterschriftenlisten, Demonstrationen und Dauerzelten vor der Europäischen Zentralbank? Handelt es sich hier gar um einen Wandel der weltweiten Protestkultur, die sich nicht mehr nur gegen die nationalen Regierungen, sondern verstärkt gegen weltweite Regelungen und Institutionen richtet? Das Frankfurter Occupy-Camp hat auch die Frage nach angemessenen Formen des Protests aufgeworfen. Wie kann eine Zukunft im Zeichen des Protests aussehen? Welche Strukturen sind bereits da und welche müssen noch wachsen? Und welche Erfahrungen, gute wie schlechte, wurden in Frankfurt bisher mit den Vertretern von Occupy, Stadt und Land gemacht? Die Veranstaltung geht weiterhin der Frage nach, wie sich Protest artikulieren sollte, um zu wirken. Dabei bleibt die Wirkung selbst oft ungeklärt. Nicht gerade verlockende Aussichten für potenzielle Mitstreiter, auf die auch die Frankfurter Occupy-Aktivisten nicht verzichten können.

Einführung in das Thema: Prof. Werner Plumpe (Historiker)

Gäste der Diskussionsrunde: Prof. Axel Honneth (Philosoph), Jan Umsonst (Occupy-Aktivist aus Frankfurt)

Moderation: Dr. Melanie Amann (FAZ)

Veranstalter:
Goethe-Universität Frankfurt am Main in Kooperation u. a. mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und dem
Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen"

Die Reflexivität des Rechts

Workshop

18.-19. Dezember 2012

Goethe-Universität Frankfurt am Main
Gebäude “Normative Ordnungen”
Lübeckerstraße/Ecke Hansaallee, 60323 Frankfurt am Main


Dienstag, 18.12.2012

15-17 Uhr
Gunther Teubner: Selbstsubversive Gerechtigkeit: Kontingenz- oder Transzendenzformel des Rechts
Response: Petra Gehring

17-19 Uhr
Katrin Trüstedt: Controversia des Verfahrens
Response: Klaus Günther

Mittwoch, 19.12.2012

10-12 Uhr
Andreas Fischer-Lescano: Rechtskraft
Response: Francesca Raimondi

12-14 Uhr
Christoph Menke: Stoff und Form. Die doppelte Selbstreflexion des Rechts
Response: Ralph Christensen

Eine Veranstaltung des Projekts “Normativität und Freiheit” des Exzellenzclusters "Die Herausbildung normativer Ordnungen", in Zusammenarbeit mit dem Arbeitsbereich “Judizialisierung der internationalen Streitbeilegung” im SFB “Staatlichkeit im Wandel” (Universität Bremen).

Die Beiträge werden vorher verschickt und nicht während des Workshops vorgetragen. Um die Papiere zu erhalten, ist eine Anmeldung unter This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it. bis zum 10. Dezember erforderlich.

Polizey

Eine Veranstaltungsreihe im Rahmen des Ausstellungsprojekts „Ohnmacht als Situation. Democracia, Revolutie & Polizey“ (13. Juni - 4. August 2013) in Zusammenarbeit mit dem Exzellenzcluster „Die Herausbildung normativer Ordnungen“

Der Erhalt einer politischen Ordnung und die Durchsetzung ihrer Gesetze bedarf offenbar immer einer Organisation, auf die im Zweifelsfall zurückgegriffen werden kann. Bis heute heißt diese Organisation ›Polizei‹. Jeder kennt sie – oder zumindest ihre Erscheinungsweise. Doch ein paar Uniformierte allein machen noch keine Polizei. Die polizeilichen Praktiken der Prävention, Kontrolle und Strafverfolgung durchziehen, ob sichtbar oder verdeckt, nahezu alle Bereiche der Gesellschaft. Die Geschichte der modernen Polizei und die Anpassung polizeilicher Arbeit an die jeweiligen historischen Bedingungen zeigen ihre starke Verbindung zu gesellschaftlichen Verhältnissen. Die Polizei prägt nicht nur das politische, soziale und rechtliche Zusammenleben, sondern auch den Selbstbezug jedes Einzelnen, von den Gewohnheiten des Alltags bis zum Ausdruck politischen Willens.
Was sind die Voraussetzungen dafür, dass sich die Polizei als diese Instanz der Gesellschaft etabliert? Wer ist die Polizei? Wer ruft sie, wer stellt sich ihr entgegen und wer ergreift solche Arbeit aus welchen Gründen zum Beruf? Subjektive Erfahrungen mit der Polizei sowie die tägliche Polizeiarbeit können gleichermaßen Fragen nach der gesellschaftlichen Rolle und Funktion der Polizei aufwerfen. Zum Gegenstand der Kritik wird sie jedoch nicht erst sobald sie ihre Aufgaben bisweilen verfehlt und z.B. Unsicherheit unnötig schürt oder ihren Zuständigkeitsbereich überschreitet. Der doppelte Sinn des Wortes ›Gewalt‹ eröffnet auch die beunruhigende Frage danach, ob der Polizei stets ein Moment innewohnt, das niemals hinreichend zivilisiert werden kann. Damit steht dann die Legitimierung der Polizei als staatliches Mittel zur Durchsetzung der bestehenden Ordnung auf dem Spiel.

Der dritte Teil des Ausstellungsprojekts „Ohnmacht als Situation. Democracia, Revolutie & Polizey“ ist eine Veranstaltungsreihe, die sich diesen Fragen und Themen in unterschiedlichen Formaten nähert. Sie umfasst Künstlergespräche, Podiumsdiskussionen, Vorträge, Performances und Filmvorführungen. Konzeption: Felix Trautmann, M.A., Doktorand am Institut für Philosophie der Goethe-Universität Frankfurt am Main und Stipendiat des NFS Bildkritik (eikones) der Universität Basel.

(Pressetext des Frankfurter Kunstvereins)

Zur Ausstellungsseite des Frankfurter Kunstvereins: Hier...

Von der guten Ordnung zur Gefahrenabwehr. Policey und Polizei

Prof. em. Dr. Dr. h.c. mult. Michael Stolleis 

19. Juni 2013, 19.30 Uhr

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe des Ausstellungsprojekts "Ohnmacht als Situation – Democracia, Revolutie & Polizey"
Von der guten Ordnung zur Gefahrenabwehr.
Policey und Polizei

Vom Spätmittelalter bis zur Französischen Revolution verstand man unter "Policey" Aufsicht, Kontrolle und Wohlfahrtsförderung der Obrigkeiten im Namen der "guten Ordnung" des Gemeinwesens. Sittlichkeit, Gesundheit, Ordnung des Marktes, Handel und Wandel, Schutz vor Feuers- und Wassersgefahr waren die Gegenstände. Erst mit dem modernen "Rechtsstaat" begrenzte man die Aufgaben auf Gefahrenabwehr. Alle anderen Aufgaben wanderten in das Verwaltungsrecht. Aus der umfassenden "Policey" wurde die rechtlich gebundene "Polizei".

Frankfurter Kunstverein
Steinernes Haus am Römerberg
Markt 44
60311 Frankfurt am Main

Veranstalter:
Frankfurter Kunstverein in Zusammenarbeit mit dem Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen"

Spinoza, Prophecy and Art

Mark Sacks Lecture 2013

7. Juni 2013, 17 Uhr

Prof. Moira Gatens
ist Professorin für Philosophie an der University of Syndey. Ihre Arbeitsgebiete betreffen die Sozialphilosophie und Politische Philosophie, die Ethik, die Philosophie des 17. Jahrhunderts (insbesondere Spinoza), die feministische Theorie und das Spannungsfeld von Philosophie und Literatur.
Zu ihren Buchveröffentlichungen zählen: Spinoza’s Hard Path to Freedom, Assen, Van Gorcum, 2011; Feminist Interpretations of Benedict Spinoza, Pennsylvania, Penn State Press, 2009; Collective Imaginings: Spinoza, Past and Present, London and New York: Routledge, [with G. Lloyd], 1999; Feminism and Philosophy: Perspectives on Difference and Equality, Cambridge: Polity Press & Indiana University Press, 1991; reprinted: 1993, 1995.
 
Mark Sacks Lectures
Die Mark Sacks Lectures werden seit 2004 jährlich durch das European Journal of Philosophy an wechselnden europäischen Universitäten ausgerichtet. Zu den früheren Sprecherinnen und Sprechern der Vortragsreihe zählen: John McDowell, David Wiggins, Avishai Margalit, Alasdair MacIntyre, Onora O'Neill, Béatrice Longuenesse, Alexander Nehamas, Jürgen Habermas und Quentin Skinner.

Campus Westend, Goethe-Universität Frankfurt am Main
Gebäude "Normative Ordnungen", EG 01
Lübeckerstraße/Ecke Hansaallee

Veranstalter:
Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen", European Journal of Philosophy, Wiley-Blackwell

Um Anmeldung wird gebeten: This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.

Plakat (pdf): Hier...

Anstand, Fairness, Gerechtigkeit – ethische Orientierung am Finanzplatz der Zukunft

Veranstaltungsreihe

Veranstalter:
Deutsche Börse AG in Verbindung mit dem Exzellenzcluster „Die Herausbildung normativer Ordnungen“





Konzeption und Beratung:
Prof. Dr. Marcus Willaschek, Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen" an der Goethe-Universität Frankfurt am Main

Die jüngsten Krisen und Skandale der Finanzbranche haben in Öffentlichkeit und Politik den Eindruck eines Werteverlusts hervorgerufen: Banker, Großinvestoren und andere Akteure der Finanzwelt sind demnach nur noch an kurzfristigen Unternehmensgewinnen und ihren eigenen Boni interessiert und ignorieren Werte wie Nachhaltigkeit und Sozialverträglichkeit wirtschaftlichen Handelns. Aus dieser Einschätzung ergeben sich Rufe nach gesetzlicher Regulierung einerseits und einer neuen Werteorientierung für Banken und Investoren andererseits. Doch eine ethische Orientierung kann sich nicht auf innerökonomische Werte wie ökonomische Nachhaltigkeit und Kundenwohl beschränken, sondern muss breiter ansetzen. Dazu soll die Reihe unter den Stichworten „Anstand, Fairness, Gerechtigkeit“ einen Beitrag leisten. Ziel der Veranstaltungsreihe ist es, einen Dialog zwischen Philosophie und Finanzwelt in Gang zu setzen und so zu dem dringend erforderlichen Reflexionsprozess über Werte in der Finanzwelt beizutragen.

Alle Veranstaltungen finden in der Alten Börse, Börsenplatz 4, 60313 Frankfurt am Main statt.
Eine Anmeldung unter This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it. ist unbedingt erforderlich.


Programm
1. Eröffnungsveranstaltung am 4. Juni 2013, 18:00 Uhr (Einlass ab 17:30 Uhr)
Einladung: Hier...

Begrüßung
Prof. Dr. Reto Francioni (CEO, Deutsche Börse)
Prof. Dr. Marcus Willaschek (Universität Frankfurt am Main)

Vortrag „Gerechtigkeit in Zeiten globaler Finanzwirtschaft“
Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Otfried Höffe (Philosoph, Universität Tübingen)


Der Tübinger Philosoph ist einem breiteren Publikum durch regelmäßige Beiträge in überregionalen Zeitungen zu aktuellen Fragen der Politik und Gesellschaft bekannt. Otfried Höffe ist einer der wichtigsten deutschsprachigen Ethiker und politischen Philosophen; seine Werke wurden in über 20 Sprachen übersetzt. Im Mittelpunkt seiner vor allem von Aristoteles und Kant inspirierten praktischen Philosophie steht der Begriff der Gerechtigkeit.

2. Veranstaltung am 14. August 2013, 18 Uhr (Einlass ab 17.30 Uhr)
Vortrag von Prof. Dr. Dr. hc. mult. Axel Honneth (Goethe-Universität Frankfurt am Main/Columbia University, New York)
Markt und Anerkennung. Normative Grundlagen wirtschaftlichen Handelns
Moderation: Prof. Dr. Marcus Willaschek

3. Veranstaltung am 22. November 2013
Vortrag von Prof. Dr. Thomas Pogge (Yale University)
Weltarmut und die Verantwortung der Banken

4. Veranstaltung am 15. Januar 2014
Podiumsdiskussion mit
Dr. Elke König, Präsidentin der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin),
Finja Carolin Kütz, Deutschland-Chefin der auf Banken spezialisierten Beratungsgesellschaft Oliver Wyman,
Prof. Ferdinand Kirchhof, Vizepräsident des Bundesverfassungsgerichts,
Prof. Rainer Forst, politischer Philosoph und Co-Sprecher des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“

Moderation Prof. Marcus Willaschek, Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“

Agrar-Spekulation. "Moral ist ökonomisch sinvoll". Interview mit Prof. Dr. Marcus Willaschek, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 28. Mai 2013: Hier...

Rights based approach to development and the third world

Colloquium (Prof. Dr. Susanne Schröter)

With Subrata Sankar Bagchi, Ph.D. (Associate Professor, Department of Anthropology, Bangabasi Evening College)

Abstract
This paper seeks to explore whether or not the rhetorical shifts to the Rights-based Approach to Development, striving for the “constant improvement of the wellbeing of the entire population and of all individual” as propounded by the Vienna Declaration, can bring substantive changes in the life of the Third World people. It questions whether the conditionality of good governance, participatory poverty reduction and development partnerships associated with the recent international aid could actually cause empowerment of the poor and the incorporation of the local knowledge and critique in the development policy making. The author argues that contrary to the claims by the multilateral aid agencies, recent aid policies such as the poverty reduction framework led to a shrinking of the development policy space, which in turn, constrain and undermine the ability of the ‘locals’ to determine and implement their own development policies based on their own priorities. In the absence of the incorporation of local knowledge and critiques, development is seen by the ‘locals’ in the Third World as a “Gift” from the outside agencies rather than a right for them. Thus the author asks—how does development seen as a “Gift” make humanitarian aid or charitable giving a “problem” for both donors and recipients and can Marcel Mauss’ theory of “The Gift” help shed new light on the silencing of the ‘voices of the local’ in development programs on the one hand and the prioritization of donor policy prescriptions and preferences on the other hand. The author further argues that the absence of voices of the ‘local’ in the development policies framed by the aid agencies pose a grave challenge for the Human Rights Approach to Development in the Third World, which among other things, emphasize sovereignty, self-determination, citizens’ participation and the right to development.  

13 June 2013, 6pm
Campus Westend, Goethe-University Frankfurt am Main
Building "Normative Ordnungen", EG 01
Lübeckerstraße/Ecke Hansaallee

Presented by:
Cluster of Excellence "The Formation of Normative Orders"

Ökonomische Utopien

Tagung für Nachwuchswissenschaftler

Goethe-Universität Frankfurt am Main
Campus Westend

Programm (pdf): Hier...

Ausgehend von Richard Saages Definition politischer Utopien als „Fiktionen innerweltlicher Gesellschaften, die (…) sich entweder zu einem Wunsch- oder eine Furchtbild verdichten, das auf Fehlentwicklungen der eigenen Gesellschaft reagiert“, konzentriert sich die geplante Nachwuchstagung auf die spezifisch ökonomischen Aspekte utopischer Entwürfe seit Beginn einer im modernen Sinn als kapitalistisch zu beschreibenden Wirtschaftsweise. Die kulturelle Auseinandersetzung mit Rationalisierung und Technisierung der westlichen Welt, so unsere Ausgangsthese, produziert eine Vielzahl visionärer ökonomischer Konzepte, in denen sich Wirtschaftstheorie, Wirtschaft und künstlerische Produktion gegenseitig in einer Weise durchdringen, die nur mit einem interdisziplinären Zugang adäquat zu beschreiben ist. Die geplante Tagung soll daher Nachwuchswissenschaftlern (Doktoranden und Postdocs) der Wirtschafts-, Sozial- und Geisteswissenschaften die Möglichkeit zur gemeinsamen Diskussion historischer und aktueller ökonomischer Utopien geben.

Veranstalter:
Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen", Gemeinnützige Hertie-Stiftung

Klingspor

Vortrag

Prof. Dr. Klaus Günther (Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen" an der Goethe-Universität Frankfurt am Main)


Wie die Schrift dem Recht zu seinem Recht verhalf


Klingspor Museum Offenbach
Herrnstraße 80 (Südflügel des Büsing Palais)
63065 Offenbach am Main

Veranstalter:
Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen", Stadt Offenbach am Main, Klingspor Museum Offenbach













Fragile narratives: memory and moving images in Colombian Art

Lecture B3 Biennale des bewegten Bildes 2013

3 November 2013, 11am-12.15pm

Frankfurter Kunstverein
Steinernes Haus am Römerberg
Markt 44
60311 Frankfurt am Main

Lecture in English

Video:




Audio:



Abstract:


The lecture focuses on two artworks by two Colombian artists, the video installation "Project for a Memorial" (2002) by Oscar Munoz and the moving photographs "Novenarios abiding" (2012) by José Manuel Echavarría. Through moving images these artists create a suggestive narrative for the problem of memory and representation of violence in Colombia. the lecture will show how these works keep company to the silence left by the war and become, thanks to the discontinued temporalities and the intervals made possible by its moving narratives, a plea and a place for mourning.



Prof. Dr. María del Rosario Acosta Lopez
, Phd Philospohy, is Professor at the Universidad de los Andes, Bogotá, Colombia, and currently a guest researcher, funded by the Alexander von Humboldt Foundation, in the Cluster of Exzcellence "The formation of normative Orders". She is the author of books on German Romanticism and F. Schiller, and has edited books on Hegel, Schiller, contemporary philosophy oft art, and contemporary politica philosophy. Her current interests are related to Colombian Transitional Justice Process and the questions of memory and representation of violence in Law and Art.
 

Schedule Lectures Cluster of Excellence "The formation of normative orders" at b3 biennale: click here...

Presented by: Hochschule für Gestaltung Offenbach in cooperation (et al.) with the Cluster of Excellence "The Formation of Normative Orders"






















Website of the B3 Biennale 2013: click here...

Picture Gallery:







Normenwandel und die schillernde Macht der Medien im subsaharischen Afrika


Vortrag B3 Biennale des bewegten Bildes 2013


1. November 2013, 20-21.30 Uhr

Weltkulturen Museum
Schaumainkai  37
60594 Frankfurt am Main

Video:



Audio:



Abstract:


Medien übersetzen Erfahrung in eine andere neue Form, durch die Menschen ihre Umwelt besser verstehen können. Sie spielen eine wichtige Rolle für die soziale Integration und die Reflektion von Gesellschaften über sich selbst. Von daher basieren Vorstellungen von Gesellschaft, Nation oder Kultur auf Mediation. Dieser Vortrag untersucht die Veränderung der Rolle von Medien anhand ausgewählter Beispiele aus dem subsaharischen Afrika und zeigt Kontinuitäten in den vorkolonialen und den neuen elektronischen Medien auf sowie Momente der Herausbildung von Normen und der Akzeptanz dieser neuen Medien. Dies erfordert einen umfassenden Begriff von Medien, der ihre historischen und gesellschaftlichen Kontexte einbezieht.


Prof. Dr. Mamadou Diawara ist Professor für die Ethnologie Afrikas an der Goethe-Universität  Frankfurt am Main. Er ist Principal Investigator am Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen", Stellvertretender Direktor am Frobenius Insitut und Gründungsdirektor des Forschungszentrums Point Sud. Zu seinen Forschungsschwerpunkten gehören Populäre Kultur, Medien, Lokales Wissen und Entwicklungsethnologie.



Dr. Ute Röschenthaler
ist Privatdozentin für Ethnologie an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz und wissenschaftliche Mitarbeiterin im Projekt "Arenen des Immateriellen" am Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen" an der Goethe-Universität Frankfurt am Main. Zu ihren Forschungsschwerpunkten gehören Medien, Werbung, geistiges Eigentum, die Verbreitungsgeschichte von Gütern und Institutionen, Handelsnetze und lokales Unternehmertum in Afrika.


Übersicht Vorträge und Gesprächsrunden des Exzellenzclusters "Die Herausbildung normativer Ordnungen" an der B3 Biennale: Hier...

Veranstalter: Hochschule für Gestaltung Offenbach in Kooperation (u. a.) mit dem Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen"

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Wenn Fernsehen für Philologen zur Pflicht wird

Gesprächsrunde, B3 Biennale des bewegten Bildes 2013

30. Oktober 2013, 20.30-22 Uhr

Moderation und Feature: Prof. Dr. Eva Geulen (Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen" an der Goethe-Universität Frankfurt am Main)
Mit Prof. Dr. Julika Griem und Prof. Dr. Heinz Drügh (beide Goethe-Universität Frankfurt am Main)

MMK Museum für Moderne Kunst Frankfurt am Main
Domstraße 10
60311 Frankfurt am Main

Video:



Audio:



Abstract:

Immer wieder heißt es, dass die neuen Fernsehserien (Homeland, The Wire u. a.) zwischenzeitlich besser seien als Gegenwartsliteratur. Mit den Voraussetzungen dieses Formats und den Gründen für das globale Interesse, dessen es sich erfreut, setzen sich Experten auseinander.


Prof. Dr. Eva Geulen, geb. 1962, ist seit 2012 Professorin für Neuere Deutsche Literaturwissenschaft an der Goethe-Universität Frankfurt am Main. Zuletzt erschien: Giorgio Agamben zur Einführung, 2. erweiterte und überarbeitete Auflage 2009. Aktuelle Forschungsschwerpunkte: Erziehungsdiskurse 1800 und 1900; Goethes Morphologie und ihre Rezeption im 20. Jahrhundert.




Prof. Dr. Julika Griem, Studium der Germanistik und Anglistik in Freiburg und Amherst, MA; Promotion zu Jospeh Conrad in Freiburg; Habilitation in Stuttgart; 2005-2012 Professorin an der TU Darmstadt; seit 2012 Professorin für Englische Literaturwissenschaft an der Goethe-Universität Frankfurt am Main. Arbeitsschwerpunkte Erzähltheorie, Intermedialität, Serialität, Kriminalliteratur, Literatur und Raum.




Prof. Dr. Heinz Drügh, geb. 1965. Studium der Germanistik, Philosophie und Politischen Wissenschaft in Bonn, Tübingen und Göttingen. Promotion 1997 an der der Goethe-Universität Frankfurt am Main mit einer Arbeit zur Allegorie. Habilitation 2004 an der Universität Tübingen mit einer Arbeit zur Ästhetik der Beschreibung. 2005 Gastprofessur an der Université Aix en Provence. Seit 2006 W3-Professor für Neuere Deutsche Literatur und Ästhetik an der Goethe-Universität Frankfurt am Main.



Übersicht Vorträge und Gesprächsrunden des Exzellenzclusters "Die Herausbildung normativer Ordnungen" an der B3 Biennale: Hier...

Veranstalter: Hochschule für Gestaltung Offenbach in Kooperation (u. a.) mit dem Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen"

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Rechtfertigungsnarrative des Urheberrechts

Das Urheberrecht wird im öffentlichen Diskurs mit typischen Begründungen legitimiert. Im Vortrag sollen diese Rechtfertigungsnarrative einer kritischen Prüfung unterzogen werden.


Prof. Dr. Alexander Peukert, Jahrgang 1973, studierte und promovierte in Freiburg i. Br. (1993-1999). Nach zweitem Staatsexamen und einer Tätigkeit als Rechtsanwalt in Berlin (1999-2002) war er wissenschaftlicher Referent und Leiter des USA-Referats am Max-Planck-Institut für Immaterialgüter- und Wettbewerbsrecht in München (2002-2009). 2008 habilitierte er sich mit der Schrift "Güterzuordnung als Rechtsprinzip" an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Seit 2009 ist er Inhaber eines Lehrstuhls für Bürgerliches Recht mit Schwerpunkt im internationalen Immaterialgüterrecht an der Goethe-Universität Frankfurt am Main, Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen". Seine Forschungsschwerpunkte sind das Immaterialgüter- und Lauterkeitsrecht.

Vortrag B3 Biennale des bewegten Bildes 2013

1. November 2013, 18.30-19.30 Uhr

Frankfurter Kunstverein
Steinernes Haus am Römerberg
Markt 44
60311 Frankfurt am Main

Präsentation zum Vortrag: Hier...

Bildergalerie:



Übersicht Vorträge und Gesprächsrunden des Exzellenzclusters "Die Herausbildung normativer Ordnungen" an der B3 Biennale: Hier...

Veranstalter: Hochschule für Gestaltung Offenbach in Kooperation (u. a.) mit dem Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen"






















Zur Website der B3 Biennale 2013: Hier...

Limitless Copyright?

Vortrag

5. November 2013, 18.15 Uhr

Prof. Martin Kretschmer (Universität Glasgow)

Gebäude Normative Ordnungen, Raum EG 0.1

Flyer (pdf): Hier...
 
“Government should firmly resist over regulation of activities which do not prejudice the central objective of copyright, namely the provision of incentives to creators.” (Recommendation 5, Hargreaves Review 2011). - Legislative intervention limiting the scope of copyright is only appropriate where owners are unable to enforce their rights.  Where transaction costs between owners and users become low enough for negotiations to occur, exceptions should disappear. (This argument is often attributed (and problematically) to Wendy Gordon’s 1982 paper: “Fair Use as Market Failure”.)
- Who is right? And does empirical evidence contribute to the question?
 
Martin Kretschmer ist Professor für Immaterialgüterrecht an der Universität Glasgow und Direktor von CREATe, einem interdisziplinären Forschungsverbund zu Fragen des Urheberrechts in der digitalen Welt, an dem sieben britische Universitäten beteiligt sind. Kretschmers Forschungsschwerpunkte sind die empirische Analyse des Urheberrechts und die Herausbildung von Normen zur Regulierung der Informationsgesellschaft. Er ist Mitherausgeber der Primary Sources on Copyright (1450-1900) und (Mit-)Autor empirischer Studien zum Einkommen, das Künstler mit dem Urheberrecht erzielen, zu gesetzlichen Vergütungsansprüchen, Musikparodien und verwaisten Werken.
 
Veranstalter:
Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen"

Visions of the Unfulfilled: How and Where Does Protest Culture Push the Arab Spring?

Filmvorführung und Podiumsdiskussion
Vieles hat sich geändert, seit die Revolten in Nordafrika und dem Mittleren Osten begannen. Und vieles ist gleich geblieben. Unerfüllte Hoffnungen gibt es in allen Ländern des Arabischen Frühlings: Hoffnungen auf politische Freiheit, soziale Gerechtigkeit und ein Leben in Würde.
In seinem Film »My Makhzen and Me« dokumentiert der junge Marokkaner Younes Belghazi, wie die alten Zustände das Leben in seinem Land immer noch prägen. Gleichzeitig ist der Film Protestmittel, das aufwecken und mobilisieren will.
Für politische Bewegungen zählt aber nicht nur das, was überwunden werden soll. Nötig sind auch positive Visionen. Was aber sind die Zukunftsbilder, die in kulturellen Protestformen transportiert werden? Haben diese Vorstellungen den Arabischen Frühling beeinflusst – normativ und praktisch? Welche Wirkung hat die Protestkultur auf die Politik und vice versa? Diese Fragen diskutieren wir mit dem Filmmacher und weiteren Experten. Dabei stehen jene normativen Konzepte im Zentrum, die im Arabischen Frühling essenziell waren und sind: Freiheit, Gerechtigkeit und Würde.

Die Veranstaltung findet im Rahmen des internationalen Workshops »Invitation to Discourse – Normative Concepts in Transformation in the Arab Spring and Beyond« für junge Akademiker aus Deutschland und Ägypten statt. Dieser wird vom Institut für Islamwissenschaft der Freien Universität Berlin in Kooperation mit der Cairo University und dem Exzellenzcluster „Normative Orders“ der Goethe-Universität Frankfurt am Main ausgerichtet und aus Mitteln des Auswärtigen Amtes finanziert. Diskussion und Film finden in englischer Sprache statt.

Diskussion:
Younes Belghazi, Filmkünstler und Aktivist
Hadir Elmahdawy, Journalistin und Aktivistin
Dr. Mahmoud Bassiouni, Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen, Goethe-Universität Frankfurt am Main
Prof. Dr. Moustafa Kamel El-Sayed, Faculty of Economics and Political Science, Cairo University

Moderation:
Sarah Dornhof, Graduiertenkolleg InterArt, Freie Universität Berlin

This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.">Freie Universität Berlin, Raum L 113, Seminarzentrum, Silberlaube

Film und Diskussion in englischer Sprache

Plakat (pdf): Hier...

Veranstalter:
Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen" und weitere Partner

Kontakt:
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Islamism versus Post-Islamism? Mapping topographies of Islamic political and cultural practices and discourses

International Conference

The general view seems to be that in many countries of the Muslim world the cultural space shaped by Islamic discourses poses a challenge for Max Weber’s thesis that the world is becoming increasingly secularized and disenchanted. Islam is not only a vital religion attracting more and more followers, it has also undergone a number of adaptations to modernity in the course of the past 100 years. In countries with laical or pluralist political traditions, scores of young people join Islamist organizations, Islamic lifestyles are immensely popular, and Islamic utopias are serving as models for social reform. In many countries of the Muslim World, recent political developments have opened a political space to transform utopian Islamic political visions into policy, developments that seem to support some scholars’ assertions of a crisis of liberal democracy and the coming of a post-secular age.

Yet, the political and civic landscapes in which the actors are (re-)negotiating socio-political orders are far more variegated and not in the least limited to purely secularist or post-secular Islamist visions. In practice, Islamic and Islamist discourses as well as reform efforts are characterized by a great deal of diversity, as well as by ambiguities and paradoxes that touch on all fields of social, economic, political, and cultural activity. Not least among the ambiguities and paadoxes are how Islamist movements have been and currently are positioning themselves vis-à-vis central principles of liberal democracy, such as pluralism, gender justice and unconditional equality before the law. This has led several scholars to suggest that Islamist movements are not necessarily anti-democratic. Rather, such movements may figure as important forces in the political transformation of regimes in the Muslim World
from authoritarian to democratic, a development they identify as a “post-Islamist” turn, the most prominent cases of which are presently Tunisia and Egypt following the “Arab Spring”.

At the same time, polysemic signifiers such as “democracy”, “justice” and “pluralism” are in practice interpreted in highly contrastive ways, with competing actors ascribing substantially different meanings to them in their struggles for social hegemony and political power. The conference seeks to link empirical research with theoretical debates about contemporary social, political and legal changes in the Muslim World, including developments not only in the Middle East and North Africa, but also in Central and South Asia, the Muslim-majority countries of the ASEAN region as well as in Sub-Saharan Africa, and Europe.

Goethe-University Frankfurt am MainCampus Westend

Building "Normative Ordnungen" EG.01
Lübeckerstraße/Ecke Hansaallee

Presented by: Cluster of Excellence: "The formation of normative orders" in cooperation with Department of Social and Cultural Anthropology

Poster (pdf): click here...

Flyer (pdf): click here...

Abstracts (pdf): click here...

Speakers (pdf): click here...

Contact for further information and registration:
Katja Rieck M.A.
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Gunnar Stange Dipl.
Phone: +49-(0)69-798-33061
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Oliver Bertrand M.A.
Phone: +49-(0)69-798-33062
Fax: +49-(0)69-798-33077
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Organization:
Prof. Dr. Susanne Schröter
Institute of Anthropology
Cluster of Excellence “Formation of normative orders“
Grüneburgplatz 1 • 60323 Frankfurt, Germany
Telephone +49 (0)69-798-33063 • Secretariat /-33062
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Abstracts:
(in chronological order)
Friday, 13 December 2013

Keynote I
Katajun Amirpur (Hamburg): A New Generation of Post-Islamist Thinkers. Occidentosis left behind
forthcoming

Europe

Susanne Schröter (Goethe University Frankfurt): Longing for a simple life

Salafism is the fastest growing Islamist movement in Germany and is especially attractive for converts to Islam. Susanne Schröter spoke with young Germans, of both immigrant and non-immigrant backgrounds, about their motivations for turning to this rather strict, rule-bound, scripturalist form of Islam. The longing for an ordered life with clear guidelines and absolute, divinely sanctioned norms and values presented itself as one of the most important reasons for their choice. Salafis seek a way out of the obscurity of postmodernity (Habermas), and the simple world interpretations offered by charismatic preachers and the tight-knit sense of community Salafi groups provide a refuge from the confusion and complexity of the present. Through their performative self-othering and dramatic public performances they have adopted a habitus that has much in common with the aesthetic practices of secular countercultures. What the former also share with the latter is the vision of a future ideal society that is contrasted with a deficient present, a critical stance towards existing circumstances, and the rudiments of a lived counterculture through which the desired utopia is to be achieved.

Armina Omerika (Frankfurt am Main): The Ethnic Turn? Tradition and Ethnicity in the Gender Discourses of the Salafiya in the Western Balkans

The presence of organized Salafi communities in the Western Balkan is a fairly recent phenomenon that dates back to the beginning of the 1990s. Whereas the first decade of their presence was characterized by intense conflicts between this new interpretation of Islam and what was commonly labeled “traditional believers” or “traditional Islam”, the last ten years have witnessed significant changes in both the structures and the discourses of the Salafi communities. Internal shifts and divisions have led to parts of the Salafis being integrated into local Islamic structures, while new network formations with ties to Salafi milieus in Western Europe have emerged. These changes were accompanied by shifts in the discourse practice, in which concepts like “tradition” and “ethnicity”, originally rejected by the Salafi actors, were subjected to renegotiations and acquired new meanings.
At the same time, normative texts on sexuality, reproduction, family, gender determined behavior and social gender roles continue to constitute a huge part of the Salafi literature distributed and produced in the Western Balkans. Here, too, tradition and ethnicity have gained a prominent role in the construction of gender in the Salafi context. The paper looks at the mechanisms through which these construction processes and production of new meanings take place, and places them within the larger context of the ethnicization of Salafi communities in Bosnia and Herzegovina and the Sandžak region.

Kirsten Wesselhoeft (Harvard): “The Day of Beauty and Well-being”: Islamic leisure in urban France and the ‘post-secular’ family

In France, there has been a recent increase in Islamic social events oriented towards women and families. Organized by mosques, Muslim women’s associations, or female entrepreneurs, these events are explicitly oriented towards “relaxation” and “well-being.” This takes the form of beauty services, massages, or exercise classes ranging from zumba to self-defense. At family events, activities from face-painting to pony rides exhibit a programmatic effort to construct both the physical space of the mosque and its social organization as the source of a broader family.
This paper is based in participant observation at several such events in Paris, as well as a comprehensive review of publicity materials and websites. I argue that these events point to the increasing role of women in the management of activities within mosque communities, including to some degree the management of funds. Further, they demonstrate a desire on the part of many French Muslim women to use what disposable income and free time they have to engage in programmed, structured religious activities, rather than socializing primarily in informal ways. Thirdly, they manifest the development of a set of virtues — personal well-being, reflective motherhood, active sisterhood — that connect to certain values and practices of
“secular” French society, while explicitly distinguishing themselves from others. This programmatic model of religious leisure accomplishes several goals that can be considered under the headings of ‘post-Islamism’ and ‘post-secularism,’ while also challenging these terms. On the one hand, they work to center the mosque as the generative heart of social and civic life in a context where Muslims born and educated in France may be more likely to socialize in religiously neutral settings. On the other hand, they incorporate a range of activities into the religious sphere that might otherwise be seen as "secular,” challenging certain models of the secularization of cultural life and ignoring entirely certain politicized attitudes towards European-style leisure. These communities offer a model of socialization and a set of virtues that reform widespread understandings of both piety and ‘Frenchness,’ and that foreground women and youth as the source of a new vision of social ethics modeled on the family.

Turkey

Fabio Vicini (Istanbul): Rethinking Solidarity and Justice in Contemporary Turkey. The case of Muslim civil society organizations

The paper explores how today notions of solidarity, mutual help and justice are rethought and promoted within Mazlumder and Deniz Feneri, two Muslim civil society organizations (STK, Sivil Toplum Kuruluşları) in contemporary Turkey. Its starting assumption is that rather than determining the demise of religion, the secularization of Turkish society has meant the redefinition of the role, spaces and limits of Islam in public debate as well as personal experience. In particular, in conjunction with the opening to neoliberal economy in the 1980s and the development of a culture of “civil society” in the 1990s, Islam has progressively returned to the public sphere and become a central issue for defining moral authority and political legitimacy.
Based on postdoctoral ethnographic research and interviews with young volunteers and workers of these two organizations, the paper elucidates how Turkish Muslim STKs deal with Western legal traditions and the related market-driven political system in ambivalent ways. It will show that the accommodation of Muslim long-standing values with Western modern liberal traditions takes place through some controversial compromises, which are revealed by the difficulties these organizations have in dealing with contested issues such as gay rights and abortion. Moreover, through their reference to Islamic ideals they implicitly disapprove of liberal democratic society's stress on individualism, as well as of what they perceive as capitalism's inclination toward reproducing social divisiveness, inequality and unhappiness.
While elucidating these aspects the presentation aims to show how by recovering long-standing ideals of justice and solidarity Muslim STKs go beyond binary distinctions of an alleged purely secularist versus an Islamist vision that are still reproduced both in some important scholarships and within Turkish society itself. With their call for a revitalization of monotheistic religions' dynamism and stress on the common good, these organizations contribute to the remoralization of the public discourse in ways that are not necessarily in contradiction with secular demands, and rather engage with modern liberal traditions by claiming confrontation on the common ground of universal notions of human solidarity and justice.

Pierre Hecker (Marburg): Hegemony and Resistance. Turkey's post-Islamist turn and the meaning of style

Political Islam in Turkey, for a long time, has found itself in a marginalized position resisting the secularist policies of an authoritarian regime. Today, however, political Islam no longer represents an oppositional counter-public, but—with the victories of the Justice and Development Party (AKP) in three consecutive parliamentary elections (2002, 2007, 2011)—has taken the dominant power positions in state and society. The present paper argues that Turkey is currently witnessing a transition from the old secularist hegemony to a new Islamic hegemony.
The AKP was initially hailed by many observers (e.g. Hakan Yavuz, Ihsan Dagi, Mustafa Akyol) as a liberal, democratic, and, moreover, secular alternative to radical Islam. Ideologically, the new political elite replaced Islamism with what it now officially refers to as “democratic conservatism” (muhafazakar demokrasi). This term, however, is a bit tricky, since conservatism in Turkey can not be thought without religion. Consequently, talking about ‘conservative values’ or a ‘conservative agenda’ practically means talking about religious values or, respectively, about a religious agenda. It is the contention of this paper that Turkey's post-Islamist government, since coming to power in 2002, has been prompting a gradual Islamization of the public sphere, albeit widely adhering to a cosmopolitan, non-Islamic rhetoric. A set of new rules and regulations—dealing with issues of veiling, nudity, sexuality, abortion, alcohol, blasphemy, creationism, religious education, and so on—underline the government’s ambitions of promoting Islamic lifestyles over others. As a consequence, the question of how a person lives—or, more particularly, how a person displays his or her way of life publicly—has turned into an ideological battlefield and stigmatization of the ideological ‘other.’
This paper will address the issue of post-Islamist lifestyle politics by investigating how deviant lifestyles (e.g. rock and metal lifestyles, new Islamic lifestyles) are contesting conservative Islamic hegemony in everyday life. Lifestyle presence, from a perspective of resistance and power, can be an efficient means to lay claim to public space and to challenge the government's political legitimacy. Islamism versus Post-Islamism? Mapping topographies of Islamic political and cultural practices and discourses.

Dana Fennert (Marburg) film (60 min.): Musawah (Equality). The Fight for Gender Equality in Islam

The documentary demonstrates the emergence of the transnational feminist network Musawah (equality) which seeks to reform Muslim family laws. The aim of the documentary is to show the dynamic interaction of the network with conservative counter actors. One of the focus settings is the Malaysian context because the national women´s rights organization Sisters in Islam (SIS) plays a key role within that network and therefore the framework and the strategies of Musawah arose mainly in consideration of the challengers in Malaysia. The reform of the Moroccan Muslim family law is a showcase for the network that Muslim family laws can be changed but even in that Muslim majority country the challengers of feminist are very vocal, as the
documentary shows. The protection of the traditional family with complementary roles of husbands and wives is the common goal of various conservative actors around the world as well as in Malaysia and Morocco, the documentary shows that activities and links between those actors increase and that a pro family countermovement of feminism is arising.

Saturday, 14 December 2013

Keynote II

Gudrun Krämer (Berlin): Secularity in an Islamic Context: Egypt as a case study

Irrespective of long-ongoing processes of secularization in all fields of public and private life, secularity and secularism continue to be highly contested in the Arab Middle East. The reasons are both cultural and political. In the age of colonialism followed by authoritarian rule and accelerated globalization, Islamists were able to project themselves as defenders of popular rights against foreign domination and despotic rule, and to mobilize broad sections of the population in the name of religion in general, and Islam in particular. Egypt is an excellent example. At the same time, Islamization, although dispersed, affected virtually all aspects of public and private life: everyday speech and conduct, ethics and aesthetics, charity, business, and commerce (of which veiling is just one example), Islamizing landscapes, soundscapes, and mediascapes. The Egyptian case ties in with observations that globally speaking, (secularist) accounts as secular, with religion being either irrelevant or reactive, are flawed (Casanova, Taylor, Asad et al.). Yet in Egypt it is not merely a question of faith or belief being prevalent in society but of Islam being established as the state religion. Here as in other parts of the
Muslim world, it is not so much the relation between “state” and “church” (al-Azhar, Sunni religious scholars, and the Coptic Orthodox Church) that shapes the configuration of secularity, but rather the relation between the ordre public and Sharia, or “Islamic references” more generally. The debate on religious freedom highlights the issues at stake. By putting the Egyptian case into a broader historical framework this presentation also contributes to the debates on multiple modernities and multiple secularities.

Sub-Saharan Africa

Dorothea Schulz (Cologne): Muslim Activism, Mass Media and the Making of Religious Attachment in Southern Mali

The paper probes Asef Bayat’s observation that ‘the advent of post-islamism does not necessarily mean the historical end of Islamism’ and that ‘we may witness for some time the simultaneous processes of both islamization and post-islamization’. The paper focuses on the recent invigoration of Islamic renewal and sharia politics in southern and northern Mali and traces the historical antecedents of these developments. Although the various Muslim organizations and activist networks that are currently competing with each other in regional and national arenas could be interpreted as indications of the coexistence of Islamist and post-Islamist trends in Mali, the paper argues that the Islamism/post-islamism interpretive framework does not capture the complexities of the motivations and aspirations of the diverse Muslim activists. To do so, the paper explores the role of “new” media (particularly audio recording technologies) formats and Muslim networks of mutual support in bolstering the appeal of “Islam” as an idiom of social and political mobilization. In so doing, the paper makes a sustained argument for a consideration of the forms of sociality and economic practices within which believers’ engagements with mass-mediated religious discourse need to be understood and that constitute an important site for the making and remaking of religious attachment, community and authority.

Rüdiger Seesemann (Bayreuth): Post-Islamism, Post-secularism, and the Politics of Islamic Knowledge. Insights from Africa

One of the first Western scholars to declare the end of Islamism was the French political scientist Olivier Roy in 1992. Since then, the body of literature on post-Islamism has been steadily growing (Bayat). Many authors have identified the increased importance of individual piety as a distinctive feature of the post-Islamist era, often with a Foucauldian slant that focused on processes of ethical self-fashioning (Mahmood, Hirschkind). This paper will bring to the fore questions of epistemology that have been largely overlooked in these academic debates. Drawing on empirical research in Sudan, Mauritania, and Kenya, I will argue that Islamist and post-Islamist conceptions of Islamic knowledge are predicated on Western modernity to a much greater extent than both the Muslim activists and the academic observers would admit. As I propose to demonstrate, the “ethical turn” (Soares) in the study of Muslim societies has tended to obscure the epistemological underpinnings of contemporary Islamic thought and practice.

North Africa I – Egypt

Jakob Skovgaard-Petersen (Copenhagen): Searching for the Post-Islamist `Alim in Egyptian Fiction and Film

In Egypt, the issue of Post-Islamism is, not least, one of cultural wars. Who is to define Egyptian identity, and who is to define what must be considered correct Islam? Over the last couple of decades, traditional   ulama have been vying with self-styled missionaries (du`a) for such a role. “Fatwa wars” have ensued, as Islamic TV-stations sprang up and competed for public attention.
Given the public attention to these media stars ulama and du`a, it is perhaps no wonder that, in recent years, Egyptian TV dramas and fiction have taken up the significant social roles, and even personal life, of these figures. This is not only to satisfy public curiosity, but to build up cultural icons and propagate specific interpretations of Islam.
This paper will look at the treatments of the preachers’ personal life. It will compare the first treatments of ulama in TV dramas by the director Hassan Yusuf, with recent treatments of TV preachers in the novel Mawlana, and in the 2013 drama al-da`iya.

It argues that, while in the last years of Mubarak Islamism was slowly making its way into mainstream cultural production, in the aftermath new and more inventive fictional engagements have tried to create cultural icons who could serve as alternatives to Islamist and Salafist monopolization of the devout missionary. This kind of creativity can serve as a basis for a different understanding of what Post-Islamism might entail.

Emin Poljarevic (Edinburgh): Is there a Post-Islamist Turn? Differences between the linear and organic progressions of Islamism in Egypt

The Islamists’ failure to maintain political power in Egypt and Tunisia is to a great extent an indictment of the political culture and despotic nature the institutional frameworks of those states. Arguably, these particular Islamist organisations have adopted and committed to the ideas and application of democratic rules in their respective political arenas. Subsequently, we have witnessed a string of their electoral successes and the following political mêlée, particularly brutal in the Egyptian case that has resulted in near-total defeat of the leading Islamists organisation. They have nevertheless demonstrated to be fully committed to democratic instruments of power distribution. Are these observations and assertions definitive signs of post-Islamism. In the words of Asef Bayat the “post” label denotes Islamists departure from exclusivist politics “toward a more rights-centered and inclusive outlook that favors a civil/secular state operating within a pious society” (2013, 29). Bayat and other proponents of post-Islamist theme are correct in that the two Islamist parties have rolled back on parts of their previous promises. They have left much of the perceivably exclusivist political discourse, and even reconsidered the meaning of the Shari’ah ruled society. Does this qualify as a departure from the “ideal type” Islamism? In effect, can we talk about post-Islamism in a useful way? And, if so, does the concept help us explain the multitude of on-going changes within and around Islamist political parties and social movement organisations? My paper attempts to disentangle the various conditions of Islamist political evolution by contextualising the process. I propose that Islamism, as a part of the ideological landscape of Muslim majority societies, has been evolving and changing, affecting and being affected, challenged and being challenged by various socio-political forces and circumstances. In other words, it has never been homogeneous and unchanged, and thus difficult to capture with the labelling of pre- or post-Islamism.

North Africa II – Tunisia

Robert Bianchi (Singapore): The Social Bases of the An-Nahdha Party's Support in Tunisia Ennahdha’s electoral support had deep and diverse

connections to social classes and geographic regions throughout Tunisia. It’s share of the vote was strongest not in the richest or poorest sectors, but in the intermediate groups of rising and struggling neighborhoods in the provincial cities and in greater Tunis. Ennahdha was the only party that managed to assemble an inclusive nationwide coalition of voters that cut across all classes and provinces. It’s weakest performance was in the wealthier districts of the capital city and in the most destitute rural districts of the western mountains and plains. After forming a coalition government, Ennahdha’s opponents clustered on the far left and far right of the ideological spectrum with no coherent coalition in the center that could rival the broad base of the ruling party. The strains of government and internal factionalism may have weakened Ennahdha’s popular appeal in the last two years, but it remains the strongest and best organized mass movement in the country.

Karima El Ouazghari (Frankfurt): Islamism in Action. The Tunisian An-Nahdha party within Changing Contexts

The paper deals with the Tunisian Islamist Movement An-Nahdha, and in particular the following question: How did An-Nahdha change within changing contexts? After arguing why a contexualist approach is much more promising to explain Islamist behavior, the paper will introduce the analytical tool of Opportunity Structures and Frames, which are both derived from the Social Movement Theory. On an empirical level, the paper shows how An-Nahdha’s “Islamic Frame” has shifted within changing opportunity structures from the 1980s until 2011.
The paper focuses on five key empirical results, which show the link between the Frame and the Context:
1)    An-Nahdha’s self-conception as a religious movement can be understood as a reaction to Bourguiba’s repressive secularization policy.
2)    The autocratic and repressive context has clearly contributed to An-Nahdha’s increasing politization in the 1980s.
3)    The Tunisian Islamist movement reduced religious references in 1988 to reach its goal of political participation, after Ben Ali’s ban of religious political parties.
4)    An-Nahdha members increasingly justified the use of violence in the 1990s when state repression made all forms of political participation and expression almost impossible.
5)    Since Ben Ali’s downfall in 2011 so called “discoursive opportunities” became more relevant to An-Nahdha. These discoursive opportunities explain why An-Nahdha avoided to talk about the concept of “Shari’a”.
The paper will conclude that An-Nahdha adapted from the beginning remarkably flexible and pragmatic to changing circumstances. It has proven adept at shifting both individual positions as well as the movement’s self-definition in order to achieve full recognition as a legitimate political actor. At the same time, certain political positions can be identified as consistent patterns: commitment to peaceful means, a strong will for participation within democratic and pluralistic processes and traditional views on gender and family. The Islamic religion remains a crucial part of its identity.

Sunday, 15 December 2013

Southeast Asia I

Dominik Müller (Frankfurt): Resisting the Post-Islamist Evolution: Pop-Islamist youth politics in Malaysia

The Islamist opposition in Malaysia, represented by the Islamic Party of Malaysia (Parti Islam Se-Malaysia, PAS), has long been portrayed by outsiders as an anti-modern group of rural Malay conservatives that seeks to ban modern entertainment and is categorically hostile to Western culture in all of its facets. During the last decade, however, PAS saw an increasing influx of young, media-savvy and university-educated activists from the new Malay middle class who pushed forward a significant transformation of the party’s profile. These new actors are currently reinventing the party’s ‘Islamic struggle’ (perjuangan Islam) in line with contemporary trends of market-driven popular culture. In the course of this contested process of normative transformation, the Islamic Party’s new generation is now most passionately engaging in pop-cultural and commercial activities, while at the same time creatively using these channels for the expression of decidedly Islamist messages. Accordingly, a hybrid fusion of modern popular culture with constitutive elements of classical Islamist political ideology can be observed.
My presentation will theoretically contextualize and ethnographically illustrate the pop-Islamist reorientation of PAS vis-à-vis the concept of a transnational “post-Islamist turn”. As we shall see, the PAS Youth’s current discursive practices contradict the very definition of post-Islamism. In the PAS Youth
community, renewed calls for the establishment of a fully Syariah-based Islamic State, Islamic Criminal Law (hudud/qisas) and other key characteristics of political Islamism are systematically disseminated via social media, commercial activities, celebrity personalities and even rock music - precisely those channels that are widely claimed among scholars of contemporary Islam to be intrinsically linked with the post-Islamist turn.

Kristina Großmann (University Passau): Totalizing Visions of the Shari’a in Everyday Life. Enforcement, re/production and transgression of the Islamic dress code for women in Aceh, Indonesia

In the context of social, cultural and  political Islamization in Aceh’s post-tsunami/post-conflict situation women are increasingly subject to an Islamic dress code in the public sphere. For many women in Aceh, Islam and their personal religiosity are intrinsic parts of their identity, but - in their view – this does not automatically include the obligation to veil, nor the control and enforcement of the Islamic dress code by state and non-state actors. Women criticize this forced compliance with the Islamic dress code, but nevertheless adhere to it, and thereby reproduce it. Women justify this with their fear of discrimination and violent attacks. In this paper I will elaborate on processes of Islamization on the social and cultural level on the basis of the implementation and enforcement of an Islamic dress code for women in Aceh giving special attention to the production, reproduction and changeability of social practices.

Monika Arnez (Hamburg): Islamism or Post-Islamism in Indonesia? A critical analysis

Several scholars (i.e. Azra/Hudson 2008; Barton 2001) have been referring to Indonesia as a showcase of tolerant, moderate and plural Islam. Among the reasons given are the moderating influence of the Muslim mass organizations Nahdlatul Ulama and Muhammadiyah, the fact that Indonesia, in contrast to other Muslim nations, is a democratic state, and the history of Islam in maritime Southeast Asia, which has been shaped by a variety of influences. However, other studies have pointed to how Islamism manifested itself in Indonesia in various forms: through numerous cases of religious conflicts in different regions of the archipelago, for instance in Aceh, the Moluccas, Kalimantan and Poso, violence against minority groups, the implementation of religious bylaws (perda shariah), the Islamization of local practices etc.
Based on fieldwork carried out in the region since 2008 and referring to recent studies on Islamism and post-Islamism (Bayat 2013, 2005, Bruinessen 2013, Tibi 2012, Feillard/Madinier 2011) I will evaluate to what extent we can apply the terms Islamism and post-Islamism to the Indonesian context.

Southeast Asia II

Norshahril Saat (Canberra): Ideological and Utopian Islamism. The official ‘Ulama’ in post-authoritarian Indonesia and Malaysia

Are we living in a post-Islamist era? As Asef Bayat (2005) points out, the term ‘post-Islamism’ has been deployed in various ways which departed from its original intent: to describe the conditions in post-Khomeini Iran. Far from how others have understood the term- that Islamists have departed from Salafi thought, or there is an increasing ‘privatisation’ of Islamization- Bayat’s application of post-Islamism is never intended to depict state-level discourses, but portraying only societal trends. Broadening the Islamism/post-Islamism debate to the state level, this paper examines to what extent the concept post-Islamism explains the religious and political behaviour of the official ulama in contemporary Indonesia and Malaysia. By focusing on the official ulama (Islamic religious scholars in state bureaucracies), mainly those from the Ulama Council of Indonesia (MUI) and the state muftis from Malaysia, I argue that the ulama’s distance from state power, the nature of institutions they occupy, and the political opportunities presented to them condition the form of Islamism adopted, as well as strategies deployed, when engaging their respective states.
Applying Karl Mannheim's sociology of knowledge, this paper demonstrates that what we are witnessing in post-authoritarian Indonesia and Malaysia today is not a shift from Islamism to post-Islamism; but Islamism manifesting itself in ideological and utopian fashion. In short, ideology reflects ideas of groups in power seeking to preserve the existing order, while utopian thinking reflects those seeking to destruct the existing order. MUI, being a quasi-formal institute lacking legal authority apart from delivering non-binding fatwas (legal opinions) adopts a more utopian Islamism. Its legitimacy and authority are contingent upon societal demands for Islamic commodities such as halal economy, Islamic banking, and Islamic tourism, which it champions. Conversely, the Malaysian muftis reflect ideological Islamism, where preserving the ideological thrusts of the ruling elitesmade up of the ruling party UMNO, Malay Royalty, and Malay capitalists- is on top of their agenda. Utilising primary fieldwork data and secondary sources, this paper further argues that the official ulama have not departed from the original goals of Islamism, the formation of Islamic state. Largely coloured by strands of conservatism, it is the expression of Islamic state that varies.

Frederike Trottier (Frankfurt): Sports and Islam: Muslim sportswomen in the Islamic Solidarity Games

The Islamic Solidarity Games (ISG) in Palembang 2003 serve as an example of the attempt to combine a global phenomenon, namely modern competitive sports, with religious concepts and Islamic piety. A publicized goal of the Islamic Solidarity Sports Federation (ISSF, affiliated institution of the Organisation of the Islamic Conference) as the organizer of the games and the Indonesian government was to strengthen the Muslim community in Indonesia and worldwide. The ISG thus embody a trend towards post-Islamism through the combination of Olympic ideas such as solidarity and peace with a strong emphasize on Islam. However, several issues indicate a discrepancy between ideal of the motto “Unity in Harmony” and the reality of the games in Indonesia. In particular the discussion about the “appropriate” clothing of female athletes was among the sticking points during the ISG. Therefore, this paper elaborates on the question of to what extent the (female) body is contested in the Indonesian public with focus on the games. Indonesia provides a telling example of a Muslim majority country with very diverse trends towards post-Islamism as well as neo-Islamism and a myriad
facets in-between. Hence, the Islamist anti-women propaganda on the one hand and the enthusiasm of local Muslim spectators on the other hand demonstrate the ambiguity of this sporting event and its reception in Indonesia.
This paper draws from the results of fieldwork conducted in Palembang during the Islamic Solidarity Games where I undertook participant observation research, conducted interviews and analysed newspaper publications on the games.



Speakers: (in alphabetical order):
Katajun Amirpur is a professor of Islamic Studies at Hamburg University. Her research topics are: Islam & Gender; Reformist approaches to the Qur'an. Her recent book is: Den Islam Neu denken. Der Dschihad für Demokratie, Freiheit und Frauenrechte.

Monika Arnez is Assistant Professor in Austronesian studies at the Department of Southeast Asian Languages and Cultures, University of Hamburg. Her research interest is on Islam as related to social practices and the environment, youth movements, gender and literature in maritime Southeast Asia. Beside two edited volumes on Indonesian theatre (2013) and representations of morality and sexuality in narratives of the Malay world (2011) she has published articles about the transformation of gender dynamics in Indonesia, propagation of Islam through narratives, women’s empowerment in Muslim mass organizations and religion in the practice of daily life in Indonesia.

Robert R. Bianchi is a political scientist and an international lawyer with special interests in China and the Islamic World. He received his doctorate and law degrees at the University of Chicago. He has taught at the University of Chicago, Nanjing University, Qatar University, the American University in Cairo, and the University of Pennsylvania. He frequently advises American foreign policy agencies, international organizations and corporations, and foreign governments on defense and security, transnational finance, and political and legal reform. His most recent book, Islamic Globalization: Pilgrimage, Capitalism, Democracy, and Diplomacy (World Scientific Publishing, 2013), examines Muslim countries’ growing importance in creating a more inclusive and
multicultural international system. His previous books include Guests of God: Pilgrimage and Politics in the Islamic World (Oxford University Press, 2004), Unruly Corporatism: Associational Life in Twentieth-Century Egypt (Oxford University Press, 1989), and Interest Groups and Political Development in Turkey (Princeton University Press, 1984).

Dana Fennert read political science and philosophy at the University in Rostock. She worked as project assistant and research fellow with the Konrad Adenauer Stiftung in their office in Rabat (Morocco). She got a scholarship in the DFG graduate school "Kulturkontakt und Wissenschaftsdiskurs" at the University of Rostock. Since 2010 until 2013, she was a Gerda Henkel scholar working on her PhD under the guidance of Prof. Dr. Claudia Derichs on the project titled "transnational advocacy networks of Muslim women: organisations, goals and counter-movements on the national and transnational level" at the Philipps-University. She found out that the theory about social movements and counter movements is applicable to the transnational level.

Kristina Großmann works currently as Assistant Professor at the Chair of Comparative Development and Cultural Studies - Southeast Asia at the University Passau, Germany. Main research interests are: Gender, Islam, sharia, activism, Civil Society Organizations (CSO), transformation processes, peace and conflict studies, processes of modernity and glocalization in Indonesia. Recent publications include the book: Gender, Islam, Aktivismus. Handlungsräume muslimischer Aktivistinnen nach dem Tsunami in Aceh [Gender, Islam, activism. Scopes of acting of Muslim activists in Aceh after the tsunami] (2013), published by regiospectra in Berlin and the forthcoming book chapter: Women’s rights activists and the drafting process of the Islamic Criminal Law (Qanun Jinayat), which will be published in: David, Kloos/ Feener, Michael/ Samuels, Annemarie (eds), Islam and the limits of the state: reconfigurations of ritual, doctrine, community and authority in contemporary Aceh. Leiden: Brill.

Pierre Hecker is a lecturer at the Centre for Near and Middle Eastern Studies (CNMS) at Marburg University. He is the author of the book 'Turkish Metal: Music, Meaning, and Morality in a Muslim Society', (Ashgate, 2012) and currently works on a joint research project entitled 'Popular Culture and post-Islamist Lifestyle Politics.'"

Gudrun Kraemer ist professor of Islamic Studies and director of the Berlin Graduate School Muslim Cultures and Societies, both at Freie Universität Berlin. She specializes in the history of the Arab Middle East and modern Islamic discourse, and she has published extensively on Islam, pluralism, tolerance, and secularity.

Dominik Müller is a research fellow at the Cluster of Excellence “Normative Orders” at Goethe-University Frankfurt, and was recently a DAAD post-doctoral fellow at Stanford University, USA. His dissertation on Islam, Politics and Youth in Malaysia: The Pop-Islamist Reinvention of PAS received
the Frobenius Society’s Research Award 2012 and will be published by Routledge (Contemporary Southeast Asia Series) in 2014.

Emin Poljarevic is a Visiting Scholar at the University of Edinburgh (2013-2014). His research there aims at analysing Islamist social mobilisation in Egypt and Tunisia in the aftermath of the 2010/2011 popular uprisings. Previously, he worked as a research assistant and project coordinator at the Uppsala University (2004-2007). He was also a visiting assistant professor at the SAXO Institute, University of Copenhagen (2010/11). His publications include articles on Salafism, Islamism and social agency including numerous entries on Political Islam and history of social movement mobilisation in Muslim majority societies. His current research interests intersect between social movement studies, the study of state repression, dynamics of social motivations and social agency. At the time, he is developing a research project intended to explore patterns of identity changes among Muslim youth and dynamics of social in/exclusion of ethnic minorities in Scandinavia.

Norshahril Saat
is PhD Candidate at the Department of Political and Social Change, School of International Political, and Strategic Studies, College of Asia and the Pacific, Australian National University. He is a recipient of the Islamic Religious Council of Singapore (MUIS) Post-graduate
Scholarship 2011. A graduate of National University of Singapore (NUS), he was also a recipient of the prestigious Tun Dato Sir Cheng Lock Tan MA scholarship from Institute of Southeast Asian Studies (ISEAS) and also the National University of Singapore MA scholarship in 2008.

Karima El Ouazghari is a Research Associate at the Peace Research Institute (PRIF) since 2009 and a lecturer at "Technische Universität Darmstadt". She has finished her PhD-dissertation recently about "Islamist's Evolution: The Jordanian Islamic Action Front and the Tunisian An-Nahdha within Changing Opportunity Structures." Her expertise and research interest include Near and Middle Eastern Politics, Political Islam, Islamist Movements and Democratization (especially in Jordan and Tunisia) and Social Movement Theory.

Susanne Schröter holds a position as Professor for the ethnology of colonial and postcolonial orders at the Goethe-University Frankfurt am Main. Up until 2008, she was a lecturer for Southeast Asian Studies at the University of Passau. Her research interests include: cultural and political transformations in the Islamic world, Islamic Feminism, and challenges of multiple modernities. Recent publications: „Gender and Islam in Southeast Asia. Women’s Rights Movements, Religious Resurgence and Local Traditions“. Leiden: Brill, 2013; “Geschlechtergerechtigkeit durch Demokratisierung? Transformationen und Restaurationen von Genderverhältnissen in der islamischen Welt.” Bielefeld: Transcript, 2013; „Tunesien. Vom Staatsfeminismus zum revolutionären Islamismus“. In: Schröter, Susanne (Hg.): „Geschlechtergerechtigkeit durch Demokratisierung? Transformationen und Restaurationen von Genderverhältnissen in der islamischen Welt“. Bielefeld: Transcript, S. 17-44, 2013, (zusammen mit Sonia Zayed)

Rüdiger Seesemann (Ph.D. University of Mainz, Germany, 1993) is Professor of Islamic Studies at the University of Bayreuth (Germany). Specializing in the study of Islam in sub-Saharan Africa, he has done extensive research in various West and East African countries (most notably Senegal, Sudan, and Kenya) on a variety of topics including Sufism, Islam and modernity, Islam and politics, Islamism, and Islamic education. He is the author of Ahmadu Bamba und die Entstehung der Muridiyya (Berlin: Schwarz, 1993), and The Divine Flood: Ibrahim Niasse (1900-1975) and the Roots of a Twentieth-Century Sufi Revival (New York: Oxford University Press, 2011).

Jakob Skovgaard-Petersen, Dr. Phil, Professor at the New Islamic Public Sphere Programme, Department of Cross-Cultural and Regional Studies, University of Copenhagen. His field of research is modern Islam. His focus is on the establishment of a modern Muslim public sphere, and the role of the Muslim ulama in modern Arab states. Lately, his research has primarily focused on Islam’s position in the new pan-Arab television networks, and on renewal of the classical Islamic literary genres, such as the fatwa and the khutba. Key publications include: Defining Islam for the Egyptian State - Muftis and Fatwas of the Dār al-Iftā (Leiden: Brill, 1997), Middle Eastern Cities 1900-1950: Public Spheres and Public Places in Transformation (co-edited with H.C. Nielsen), (AUP, 2001), Global Mufti. The Phenomenon of Yusuf al-Qaradawi. (co-edited with Bettina Gräf). (London, New York: Hurst/Columbia UP, 2009), Islam on Arab TV. Copenhagen: Vandkunsten, 2013 (in Danish), Arab Media Moguls. (co-edited with Naomi Sakr and Donatella della Ratta) London: Tauris, 2014.

Friederike Trotier is a PhD candidate and lecturer at the department of Southeast Asian Studies at Goethe University Frankfurt since October 2012. Her field of research is sport, identity building and Islam in Indonesia. She obtained her Bachelor and Master degree in International Cultural and Business Studies at Passau University, Germany, with a focus on Southeast Asian Studies. She wrote her Master thesis about the legacy of sectarian clashes in the Indonesian province of Maluku. She may be contacted via e-mail at: This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it..">This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it..

Fabio Vicini is currently Postdoctoral Research Fellow at 29 Mayıs University in Istanbul. Previously also PhD fellow at Berlin Graduate School Muslim Cultures and Societies and Zentrum Moderner Orient, he has received his PhD in Anthropology and History in 2013 from SUM Italian Institute for Humanities – University of Siena with a dissertation titled: “Islamic Education, Reasoning Practices and Civic Engagement. The Gülen and Suffa communities in Turkey.” The dissertation has won the Middle East Studies Association’s (MESA) 2013 Malcolm H. Kerr Award in the Social Sciences.

Kirsten Wesselhoeft is a PhD candidate in Religious Studies at Harvard University, with a concentration in Islamic Studies and Ethics. She is currently conducting ethnographic fieldwork for a dissertation on Muslim moral and spiritual education in France in a variety of pedagogical
contexts.

XIII. Walter-Hallstein-Kolloquium

Die Europäische Union am Scheideweg:
Mehr oder weniger Europa?


21.-22. März 2014

Goethe-Universität Frankfurt, Campus Westend
Poelzig-Bau, Eisenhower-Raum (IG 1314)

Veranstalter:
Merton Zentrum für Europäische Integration und Internationale Wirtschaftsordnung in Zusammenarbeit mit dem Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen"

Gefördert von der Fritz Thyssen Stiftung

Programm: Hier...

Anmeldung unter: Professur Dr. Stefan Kadelbach
Luise Mehrling
Goethe-Universität Frankfurt, Grüneburgplatz 1
60323 Frankfurt, Tel. (069) 798-34295, Fax (069) 798-34516
E-Mail This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.


Die gegenwärtige Struktur und Kompetenzausstattung der EU wird allgemein als unbefriedigend empfunden. Die Bewältigung der Finanzkrise ist weitgehend Regierungssache und vollzieht sich, was das Verfahren angeht, nicht in den von den EU-Verträgen vorgespurten Bahnen. Auch inhalt-lich ist bestenfalls umstritten, wie weit die getroffenen Maßnahmen der Regierungen der Euro-gruppe und der Europäischen Zentralbank mit den vertraglichen Voraussetzungen der Wirtschafts- und Währungsunion vereinbar sind. Offenbar ist die EU an den Grenzen ihrer politischen Legitimität angekommen. Ist diese Bestandsaufnahme auch kaum zu bestreiten, so bleibt doch fraglich, was daraus folgen soll.
Die einen sehen die Union mit ihrem Kompetenzbestand als strukturell überfordert und treten für dessen Rückbau ein. Hier treffen sich Positionen unterschiedlicher Provenienz, die teils der Union die Fähigkeit absprechen, den sozialen Frieden zu erhalten, teils überstaatliche Bevormundung für nationale Gestaltungsspielräume fürchten. Dem steht die Forderung gegenüber, in der europäi-schen Integration einen weiteren Schritt zu tun und die Zuständigkeiten der Union zu erweitern; geht es nach ihr, soll die EU politisch und finanziell in die Lage versetzt werden, aus eigener Kraft soziale Verwerfungen abzufangen, die durch die Disfunktionalität der Währungs- ohne Wirtschafts-union entstanden ist.
In der europa- und verfassungsrechtlichen Diskussion wird meist auf die rechtlichen Grenzen kon-kreter Maßnahmen der Krisenbewältigung gesehen. Auf diesem Symposion sollen diese Fragen da-gegen grundsätzlicher diskutiert werden: Lässt das Grundgesetz „mehr Europa“ überhaupt zu? Welche Grenzen sind bei neuen Kompetenzübertragungen zu beachten? Wie lässt sich die Legiti-mität europäischen Regierens erhöhen? Was bedeutet es europa- und verfassungspolitisch, wenn die Besetzung der Kommission direkter an das Europawahlergebnis gebunden oder das führende EU-Personal direkt gewählt wird? Wie kann, ohne die Budgetrechte der staatlichen Parlamente zu verletzen, eine europäische Wirtschafts- und Sozialpolitik aussehen? Oder stoßen selbst Bereiche, in denen, wie in der Gemeinsamen Außen- und Sicherheitspolitik, „mehr Europa“ regelmäßig ge-fordert wird an verfassungsrechtliche Grenzen?

Programm:

Freitag, 21. März 2014

11.00 Uhr
Begrüßung und Einführung: Vizepräsident der Goethe-Universität Frankfurt Prof. Dr. Rainer Klump und Prof. Dr. Stefan Kadelbach, Universität Frankfurt
Thema: Mehr oder weniger Europa?

Thema: Mehr oder weniger Europa?

11.15 Uhr
Vorsitz und Einführung:
Martin Winter, Süddeutsche Zeitung, Brüssel/Colinjnsplaat

Weniger ist mehr – Plädoyer für eine Begrenzung der Kompetenzen der EU
Prof. Dr. Christian Hillgruber, Universität Bonn

Die Handlungsfähigkeit der Europäischen Union – Plädoyer für eine Stärkung ihrer Kompetenzen
Prof. Dr. Clemens Fuest, Präsident des Zentrums für europäische Wirtschafts-forschung, Mannheim

12.15 Uhr Diskussion

13.00 Uhr Mittagspause

Thema: Brauchen wir eine Gemeinsame Wirtschafts-, Fiskal- und Sozialpolitik?

14.00 Uhr
Vorsitz und Einführung:
Prof. Dr. Astrid Wallrabenstein, Universität Frankfurt

Referenten:
Prof. Dr. Beatrice Weder Di Mauro, Universität Mainz
Prof. Dr. Thorsten Kingreen, Universität Regensburg

15.00 Uhr Diskussion

15.45 Uhr Kaffeepause

Thema: Methode und Geometrie der Union

16.00 Uhr
Vorsitz und Einführung:
Prof. Dr. Uwe Volkmann, Universität Mainz

Gemeinschafts- vs. Unionsmethode
Prof. Dr. Franz Schorkopf, Universität Göttingen

Variable Geometrien
Prof. Dr. Frank Schimmelfennig, ETH Zürich

17.00 Uhr Diskussion

Samstag, 22. März 2014

Thema: Wege zu einer vertieften Gemeinsamen Außen- und Sicherheitspolitik


9.00 Uhr
Vorsitz und Einführung:
Prof. Dr. Bernd Martenczuk, EU-Kommission, Brüssel

Referenten:
Prof. Dr. Thomas Giegerich, Universität Saarbrücken
Dr. Arndt Freytag von Loringhoven, Auswärtiges Amt, Berlin

10.00 Uhr Diskussion

10.30 Uhr Kaffeepause

Panel: Eine Reform der institutionellen Architektur Europas?

10.45 Uhr
Vorsitz und Einführung:
Prof. Dr. Philipp Dann, Universität Gießen

Diskutanten:
Prof. Dr. Joachim Wieland, DUV Speyer
Dr. Ulrike Guérot, Open Society Initiative for Europa, Berlin
Prof. Dr. Franz Mayer, Universität Bielefeld

11.45 Uhr Diskussion

12.15 Uhr Schlussbemerkungen:
Prof. Dr. Rainer Hofmann, Universität Frankfurt

Rechtfertigungsnarrative: Terror und Krieg im Kino

Workshop

Mit Elisabeth Bronfen (Zürich), Thomas Elsaesser (Amsterdam/New York), Astrid Erll (Frankfurt am Main), Daniel Martin Feige (Berlin), Rainer Forst (Frankfurt am Main), Josef Früchtl (Amsterdam), Julika Griem (Frankfurt am Main), Klaus Günther (Frankfurt am Main), Vinzenz Hediger (Frankfurt am Main), Angela Keppler (Mannheim), Anja Peltzer (Mannheim), Juliane Rebentisch (Offenbach am Main), Christiane Voss (Weimar), Hans Jürgen Wulff (Kiel)



Unter der Prämisse, dass moralische oder politische Rechtfertigungen stets in größere narrative Strukturen eingebunden sind, beschäftigt sich der Workshop mit der Frage, wie sich filmische Erzählungen von kulturellen und politischen Konflikten zur Legitimation bzw. Delegitimation jeweiliger normativer Umbrüche verhalten. Der Fokus richtet sich dabei auf zwei Gruppen von Filmen und Fernsehserien, in denen auf unterschiedliche Weise die Erschütterung der politischen Weltordnung in Folge der Anschläge am 11.9.2001 thematisch wird. Die erste Gruppe bilden – formal und ideologisch heterogene – Filme, die in mehr oder weniger direkter Reaktion auf die Anschläge und die Kontroversen um ihre Deutung entstanden sind. Die zweite Gruppe bilden – wiederum: formal und ideologisch heterogene – Filme, die seit 2003 die Folgen der alliierten Invasion in den Irak behandeln. In sieben Blöcken steht jeweils ein Exemplar aus diesem Fundus zur Diskussion.
Der Workshop stellt die Abschlussveranstaltung des Forschungsprojekts Rechtfertigungsnarrative: Das Beispiel des gegenwärtigen Kinos im Rahmen des Exzellenzclusters "Die Herausbildung normativer Ordnungen" dar.

Freitag, 14. März 2014

9.30-11.00 Uhr
In the Valley of Elah (Paul Haggis, USA 2007)
Einführung: Daniel Martin Feige (Berlin)

11.30-13.00 Uhr
The Hurt Locker (Kathryn Bigelow, USA 2008)
Einführung: Jochen Schuff (Frankfurt am Main)

Mittagspause

14.30-16.00 Uhr
United 93 (Paul Greengrass, F/GB/USA 2006)
Einführung: Josef Früchtl (Amsterdam)

16.30-18.00 Uhr
Land of Plenty (Wim Wenders, USA/D/CN 2004)
Einführung: Vinzenz Hediger (Frankfurt am Main)

18.30-20.00 Uhr
Zero Dark Thirty (Kathryn Bigelow, USA 2012)
Einführung: Thomas Elsaesser (Amsterdam/New York)

Samstag, 15. März

10.00-11.30 Uhr
Homeland (TV-Serie, Staffeln 1 und 2, USA 2011-2012)
Einführung: Anja Peltzer (Mannheim)

12.00-13.30 Uhr
Generation Kill (TV-Miniserie, USA/GB 2008)
Einführung: Astrid Erll (Frankfurt am Main)

Goethe-Universität Frankfurt am Main, Campus Westend
Lübeckerstraße/Ecke Hansaallee
Gebäude "Normative Ordnungen", Raum 501

Veranstalter:
Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen"

Plakat (pdf): Hier...

Anmeldung unter: This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.

Say Say Say

Light installation Anny and Sibel Öztürk within the Luminale 2014


Town halls are among the local forums, in which civil society negotiates their own order. At the Offenbach City Hall Anny and Sibel Öztürk give citizens, as well as voices from the past, a voice by means of an interactive speech bubble mounted on the facade. The focus is on sustainability, climate and social justice issues.

30 March - 4 April 2014

Light installation, Vernissage and Introduction
Townhall Offenbach
Berliner Straße 100
63065 Offenbach

Vernissage and Introduction
Sunday, 30 March 2014, 7.30pm
With Prof. Dr. Klaus Günther, Cluster of Excellence "The Formation of Normative Orders"

Lecture
Friday, 4 April 2014, 7pm
With Prof. Dr. Darrel Moellendorf, Cluster of Excellence "The Formation of Normative Orders"

Energie, Armut und die Zukunft

Townhall Offenbach
Berliner Straße 100
63065 Frankfurt am Main

Presented by:
Anny und Sibel Öztürk in cooperation with Cluster of Excellence "The Formation of Normative Orders"

Flyer Say Say Say (pdf): click here...

Poster Luminale (pdf): click here...

Say Say Say Speechbubble: click here...

Picture Gallery:

Picture Gallery:

GU 100

Cluster of Excellence throughout "GU 100", the Jubilee of hundred years Goethe-University Frankfurt am Main



Lecture
29 May 2014, 6pm
Prof. Christopher Clark (University of Cambridge)

Frankfurt University and Wilhelmine Germany

Goethe-University Frankfurt am Main
Campus Westend
Hörsaalzentrum, HZ 1

Presented by:
Cluster of Excellence "The Formation of Normative Orders"


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Lecture
4 June 2014, 7.30pm
Prof. Seyla Benhabib (Yale University)

Der ethisch-politische Horizont der Kritischen Theorie: gestern und heute

Goethe-University Frankfurt am Main
Campus Westend
Hörsaalzentrum, HZ 5

Presented by:
Cluster of Excellence "The Formation of Normative Orders"
 


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Lectures
11 June 2014, 2-8pm

2pm
Greeting

2.45pm
Prof. Dr. Michael Bothe  (Goethe-University Frankfurt am Main)

Public International Law in Frankfurt

3.15pm
Prof. Dr. Martti Koskenniemi (University of Helsinki)

The Future of Public International Law

4.30pm Coffee break

5pm
Prof. Dr. Ingolf Pernice (Humboldt-University Berlin)

Das Internet im globalen Konstitutionalismus

5.30pm
Prof. Dr. Joseph H. H. Weiler (New York University)
The Future of European (Union) Law

6.45pm
Finald words

7pm
Reception

Goethe-University Frankfurt am Main
Campus Westend, Casino Raum 1.801


Presented by:
Cluster of Excellence "The Formation of Normative Orders" in cooperation with the Faculty of Law of the Goethe University Frankfurt am Main click here...

Poster (pdf): click here...

Further events of the Cluster of Excellence  throughout "GU 100": click here...

Annual Graduate Conference 2013 "Praktiken der Kritik": click here...

Lecture Series "Rechtswissenschaft in Frankfurt vor den Herausforderungen der nächsten 100 Jahre - Erfahrungen und Erwartungen": click here...

Lecture Series "Gesetz und Gewalt im Kino": click here...

Annual Graduate Conference 2014 Borders of Orders - Grenzziehungen, Konflikte und soziale Ordnung. click here...









Headlines

„Normative Ordnungen“, herausgegeben von Rainer Forst und Klaus Günther, ist im Suhrkamp Verlag erschienen

Am 17. April 2021 ist der Sammelband „Normative Ordnungen“ im Suhrkamp Verlag erschienen. Herausgegeben von den Clustersprechern Prof. Rainer Forst und Prof. Klaus Günther, bietet das Werk einen weit gefassten interdispziplinären Überblick über die Ergebnisse eines erfolgreichen wissenschaftlichen Projekts. Mehr...

Das Postdoc-Programm des Forschungsverbunds „Normative Ordnungen“: Nachwuchsförderung zwischen 2017 und 2020

Die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses ist seit je her ein integraler Bestandteil des Forschungsverbunds „Normative Ordnungen“. Das 2017 neu strukturierte, verbundseigene Postdoc-Programm bietet die besten Bedingungen zu forschen und hochqualifizierte junge Wissenschaftler*innen zu fördern. Zum Erfahrungsbericht: Hier...

Upcoming Events

19. September 2022, 13.00 Uhr

Book lɔ:ntʃ: Friedensfähig in Kriegszeiten - Friedensgutachten 2022. Mit Prof. Dr. Christopher Daase (Professor für Internationale Organisationen, Forschungsverbund "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität Frankfurt am Main und Leibniz-Institut Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung (HSFK)). Mehr...

18. Oktober 2022, 18.30 Uhr

Buchvorstelllung und Podiumsdiskussion: Widersprüchliche Weltmacht China – Was bedeutet der Aufstieg der Volksrepublik für die internationale Ordnung und für Europa? Mehr...

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Weitere Videoaufzeichnungen finden Sie hier...

Antonio de Campos – Konzepte für Zaha Hadid. Zwischen Geniekult und geistigem Eigentum

Mit: Friederike von Brühl (Anwältin für Immaterialgüterrecht, Urheber- und Medienrecht), Antonio de Campos (Künstler, Architekt und Filmemacher), Vinzenz Hediger (Professor für Filmwissenschaft, Forschungsinitiative "ConTrust", Normative Orders) und Niklas Maak (Journalist und Architekturkritiker)
Moderation: Rebecca Caroline Schmidt (Normative Orders)
Podiumsgespräch im Rahmen der Ausstellung "Antonio de Campos – Konzepte für Zaha Hadid"

The Social Circumstances of Epistemic Trust

Prof. Dr. Lisa Herzog (Centre for Philosophy, Politics and Economics der Universität Groningen)
ConTrust Speaker Series

New full-text Publications

Rainer Forst (2021):

Solidarity: concept, conceptions, and contexts. Normative Orders Working Paper 02/2021. More...

Annette Imhausen (2021):

Sciences and normative orders: perspectives from the earliest sciences. Normative Orders Working Paper 01/2021. More...