Veranstaltungen

Haftungsrecht und Künstliche Intelligenz

Vortragsreihe im Wintersemester 2019/2020

„Künstliche Intelligenz“ (KI) ist heute in aller Munde. Und das aus gutem Grunde: KI ist der Motor der immer schneller voranschreitenden Digitalen Revolution, die alle Lebensbereiche durchwirkt. Daher stellen sich die drängenden Fragen, welche normativen Ordnungen KI immanent sind, wie diese unsere bisherigen normativen Ordnungsvorstellungen transformieren und wie sich KI – insbesondere durch das Recht – regulieren lässt. Dem nimmt sich das Forschungsnetzwerk „Die normative Ordnung Künstlicher Intelligenz“ unter der Leitung von Prof. Dr. Christoph Burchard am Cluster „Normative Ordnungen“ an.
Die von Prof. Dr. Joachim Zekoll organisierte Vortagsreihe Haftungsrecht und Künstliche Intelligenz greift diese Frage aus der Perspektive des Privatrechts auf. Sollen etwa KI-System selbst haften, wenn sie Schäden verursachen? Haben Sie also Rechtspersönlichkeit? Und was könnte dadurch regulativ erreicht werden? Welche sonstigen Haftungsregime für autonome und selbst-lernende Softwareagenten sind denkbar, sinnvoll und zielführend? Und inwiefern unterscheiden sich die Risiken von KI-Systemen von traditionellen (informations-)technologischen Systemen? Dies sind einige der Fragen, die sich stellen und die prominente und international renommierte Zivil- und Haftungsrechtler im Wintersemester 2019/2020 aufarbeiten.

Weitere Informationen zum Forschungsnetzwerk "Die normative Ordnung Künstlicher Intelligenz | NO:KI": Hier...

 

Vorläufiges Programm
 
21. Oktober 2019, 18 Uhr c.t.
Digitale Rechtssubjekte? Zum privatrechtlichen Status autonomer Softwareagenten
Prof. em. Dr. Gunter Teubner (Goethe-Universität Frankfurt am Main)
 
12. November 2019, 18 Uhr c.t.
Digitale Rechtspersönlichkeit? Zur Diskussion um die zivilrechtliche Rechtsfähigkeit autonomer Systeme
Prof. Dr. Thomas Riehm (Universität Passau)
 
9. Dezember 2019, 18 Uhr c.t.
Haftungsregime für autonome Systeme
Prof. Dr. Gerhard Wagner, LL.M. University of Chicago (Humboldt-Universität zu Berlin)
 
(TBA)
Spezifische KI-Risiken als Anknüpfungspunkt für Haftungsregelungen
Prof. Dr. Herbert Zech (Humboldt-Universität zu Berlin)

Weitere Informationen folgen

 

Veranstalter:
Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen"

Materiale Gleichheit

Tagung

14. und 15. November 2019

Goethe-Universität
Campus Westend
Gebäude "Normative Ordnungen"
Max-Horkeimerstr. 2
60323 Frankfurt am Main

Das Ringen um Gleichheitsverständnisse prägt aktuelle Auseinandersetzungen im nationalen, supranationalen und internationalen Recht. Zu einem rein formalen tritt ein materiales Gleichheitsverständnis. In historischen Kämpfen wird tatsächliche Gleichbehandlung eingefordert, wobei Hierarchien innerhalb diskriminierter Personengruppen sichtbar werden – Ungleichbehandlung ist immer schon intersektional. Materiale Gleichheitskonzepte stellen die Rechtswissenschaft vor große methodische Herausforderungen, denn hier rücken die Auswirkungen von Normen auf die Lebenswirklichkeit betroffener Personengruppen in den Blick. Eine rein rechtsinterne, normzentrierte Betrachtung muss sich deswegen gegenüber nachbarwissenschaftlichen Wissensbeständen öffnen. Die Tagung bringt Rechts- und Sozialwissenschaften, Geschichte und Philosophie miteinander ins Gespräch und entfaltet so die Komplexität eines materialen Gleichheitsverständnisses und der mit ihm verbundenen neuen dogmatischen Figuren.

Organisation: Prof. Dr. Ute Sacksofsky und Prof. Dr. Anna Katharina Mangold

Anmeldung per Email unter This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.
Anmeldefrist: 15. Oktober 2019
Eine vorherige verbindliche Anmeldung ist Voraussetzung für die Tagungsteilnahme. Die Teilnehmer_innenzahl ist begrenzt.

Programm (pdf): Hier...

Die Tagung ist Teil des Forschungsprojekts "Materiale Gleichheit". Weitere Informationen: Hier...

 

Programm

Donnerstag, 14. November 2019  

I. Wie haben sich rechtliche Kämpfe gegen Diskriminierung historisch entwickelt?

12.30-13.30
Imbiss

13.30-15.00
1. Rechtliche Kämpfe gegen Diskriminierung wegen Behinderung in historischer Perspektive
Felix Welti (Kassel)  

Kommentare:  
Sigrid Graumann (Bochum)  
Daniela Schweigler (Mainz)   

Moderation: Gabriele Britz (Gießen)

15.00-15.30
Kaffee/Tee

15.30-17.00  
2. Rechtliche Kämpfe gegen rassistische  Diskriminierung in historischer Perspektive
Cengiz Barskanmaz (Halle/Saale)

Kommentare:  
Eddie Bruce-Jones (London)   
Mehrdad Payandeh (Hamburg)
 
Moderation: Lena Foljanty (Frankfurt a.M.)

17.00-17.30
Kaffee/Tee

17.30 – 19.00
3. Rechtliche Kämpfe gegen religiöse  Diskriminierung in historischer Perspektive 
Nahed Samour (Göttingen) 

Kommentare:  
Mahmoud Bassiouni (Frankfurt a.M.) 
Alexander Tischbirek (Berlin) 

Moderation: Klaus Günther (Frankfurt a.M.)

ab 19.00 
Gemeinsames Abendessen

 

Freitag, 15. November 2019 

II. Antidiskriminierungsrechtliche Figuren angesichts von Intersektionalität

9.00-10.30 
4. Mittelbare Diskriminierung angesichts von Intersektionalität
Elisabeth Holzleithner (Wien)  

Kommentare: 
Sigrid Boysen (Hamburg)  
Sarah Elsuni (Frankfurt a.M.)

Moderation: Sibylla Flügge (Frankfurt a.M.)

10.30-11.00
Kaffee/Tee

11.00-12.30
5. Angemessene Vorkehrungen angesichts von Intersektionalität
Friederike Wapler (Mainz) 

Kommentare: 
Susanne Dern (Fulda) 
Berit Völzmann (Frankfurt a.M.)

Moderation: Magdalena Pöschl (Wien)

12.30-13.30 
Mittagessen

13.30-15.00
6. Affirmative Action angesichts von Intersektionalität 
Nora Markard (Hamburg) 

Kommentare: 
Heide Pfarr (Berlin) 
Maria Wersig (Dortmund) 

Moderation: 
Laurie Marguet (Paris)

15.00
Tagungsende

 

Veranstalter:
Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen"

Künstliche Intelligenz - Wie können wir Algorithmen vertrauen?

Öffentliche Konferenz im Forschungskolleg Bad Homburg

19. bis 21. September 2019

Forschungskolleg Humanwissenschaften der Goethe-Universität Frankfurt am Main
Am Wingertsberg 4
61348 Bad Homburg

Teilnahme und Anmeldung:

Die Teilnahme an der Bad Homburg Conference ist kostenlos. Zur besseren Disposition und wegen begrenzter Sitzplätze ist die Teilnahme nur nach vorheriger Anmeldung bis Montag, 16. September 2019 und unter Vorlage der Anmeldebestätigung am Veranstaltungstag möglich. Bitte melden Sie sich per Email an unter:  This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.. Bitte geben Sie dabei deutlich an, zu welchem Veranstaltungsteil Sie sich anmelden möchten.

Programm (pdf): Hier...

 

Programm

Donnerstag, 19. September 2019

19.00 Uhr

ERÖFFNUNG DER KONFERENZ
Matthias Lutz-Bachmann, Direktor des Forschungskollegs Humanwissenschaften, Bad Homburg v. d. Höhe
Simone Fulda, Vizepräsidentin der Goethe-Universität Frankfurt am Main
Alexander W. Hetjes, Oberbürgermeister der Stadt Bad Homburg v. d. Höhe
Staatsministerin Kristina Sinemus, Hessische Ministerin für Digitale Strategie und Entwicklung

Vortrag
VALIDIERUNG VON KI-SYSTEMEN  MIT SUPERCOMPUTERN
Thomas Lippert, Direktor am Institute for Advanced Simulation und Head of Jülich Supercomputing Centre, Jülich

 

Freitag, 20. September 2019

11.00 – 18.30 Uhr

Podiumsgespräch
KÜNSTLICHE INTELLIGENZ IN  MEDIZIN UND VORSORGE
Susanne Beck, Professorin für Strafrecht, Strafprozessrecht und Rechtsphilosophie, Leibniz Universität, Hannover
Tim Hahn, Heisenberg Professor für Machine Learning und Prädiktive Analytik am Universitätsklinikum der Westfälischen Wilhelms-Universität, Münster
Jan E. Leister, CEO smart.helios, Berlin, sowie CEO VAMED Gesundheit Deutschland, Hamburg
Peter Wild, Direktor des Senckenberg Instituts für Pathologie, Goethe-Universität Frankfurt am Main
Moderation: Manuela Lenzen, Wissenschaftsjournalistin, Bielefeld

Podiumsgespräch
KÜNSTLICHE INTELLIGENZ IN DER POLIZEIARBEIT
Kristian Kersting, Professor für Maschinelles Lernen, Technische Universität Darmstadt
Andreas Kleinknecht, Mitglied der Geschäftsleitung im Geschäftsbereich Public Sector, Microsoft Deutschland
Christoph Lange, Kriminalhauptkommissar des Landeskriminalamts Hessen, Wiesbaden Kiel
Brennan-Marquez, Associate Professor of Law und William T. Golden Scholar, University of Connecticut
Moderation: Christoph Burchard, Professor für Straf- und Strafprozessrecht, Internationales und Europäisches Strafrecht, Rechtsvergleichung und Rechtstheorie, Goethe-Universität Frankfurt am Main, Normative Orders

Podiumsgespräch
KÜNSTLICHE INTELLIGENZ  IM FINANZSYSTEM
Gamal Moukabary, Co-Founder von Bonify, Berlin
Andreas Hackethal, Professor für Finanzen am House of Finance, Goethe-Universität Frankfurt am Main
Željko Kaurin, Mitglied des Vorstands, ING DeutschlandKatja Langenbucher, Professorin für Bürgerliches Recht, Wirtschaftsrecht und Bankrecht am House of Finance, Goethe-Universität Frankfurt am Main
Kay Hamacher, Professor für Computational Biology and Simulation, Technische Universität Darmstadt
Moderation: Tobias Tröger, Professor für Bürgerliches Recht, Handels- und Wirtschaftsrecht und Rechtstheorie am House of Finance, Goethe-Universität Frankfurt am Main 

 

Samstag, 21. September 2019

10.00 – 14.00 Uhr

Vortrag
KÜNSTLICHE INTELLIGENZ ODER DIE WIEDERENTDECKUNG DER ZUKUNFT
Chris Boos, CEO und Founder der Arago GmbH, Frankfurt am Main, und Mitglied des Digitalrates der Bundesregierung

Podiumsgespräch
Chris Boos, CEO und Founder der Arago GmbH, Frankfurt am Main, und Mitglied des Digitalrates der Bundesregierung
Matthias Lutz-Bachmann, Direktor des Forschungskollegs Humanwissenschaften und Professor für Philosophie, Goethe-Universität Frankfurt am Main
Mutale Nkonde, Founder und Executive Director von AI for the People, Fellow am Berkman Klein Center of Internet and Society der Harvard University und ehemalige Tech-Beraterin der Kongressabgeordneten Yvette Clarke, New York
Wolf Singer, Dir. em. Max Planck Institute for Brain Research und Senior Fellow am Ernst Strüngmann Institute for Neuroscience sowie Senior Fellow am FIAS, Frankfurt am Main
Thomas Steckenreiter, CTO, Vorstand Forschung und Entwicklung, Human Resources, SAMSON AG, Frankfurt am Main
Moderation: Manuela Lenzen, Wissenschaftsjournalistin, Bielefeld

Abschlusskommentar
Christoph Burchard, Professor für Straf- und Strafprozessrecht, Internationales und Europäisches Strafrecht, Rechtsvergleichung und Rechtstheorie, Goethe-Universität Frankfurt am Main, Normative Orders

Veranstalter:
Forschungskolleg Humanwissenschaften, Stadt Bad Homburg, FIAS - Frankfurt Institute for Advanced Studies und Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen"

Contextual Thinking in Economics

Conference

September 11th/12th, 2019

University of Siegen
Unteres Schloß 3
57072 Siegen

The main aim of the conference is to promote fruitful exchange between academics working on contextual approaches to economics. We would like to facilitate serious intellectual exchange about the viability of contextual approaches to the topics usually covered by mainstream economics. The goal is to create a permanent network of intellectuals interested in contextual approaches to social science and to strengthen cooperation between diverse  ways of doing economics. We do not only encourage  debates about issues of contextualism in the practice of economics, but also about ways of implementing it in one's own research- and teaching agenda.

Programme (pdf): Click here...

 

Programme

Wednesday, September 11th, 2019

01:30 PM
Registration and Coffee, Seminar room US-A 120

02:00 PM
Welcome address and Introduction 
Nils Goldschmidt, University of Siegen and Aktionsgemeinschaft Soziale Marktwirtschaft
John B. Davis, Marquette University, Milwaukee  

02:15 PM
Session 1: Culture and Economics
Eelke de Jong, Radboud Univeristy Nijmegen
Nils Goldschmidt, University of Siegen

03:15 PM
Session 2: Economic Inequality 
Gert G. Wagner, Max Planck Institute for Human Development 
Michael Hüther, German Economic Institute (IW Köln)

04:15 PM
Coffee Break

04:45 PM
Session 3: Development Economics
Svenja Flechtner, University of Siegen
N.N.

05:45 PM
Session 4: Education
Hans-Peter Klös, German Economic Institute (IW Köln)
Alexander Lenger, Catholic University of Applied Sciences Freiburg

07:00 PM
Dinner, Restaurant Bar, Löhrstr. 51

 

Thursday, September 12th, 2019 

09:00 AM
Session 5: Economic Methodology 
Ivan Boldyrev, Radboud University Nijmegen
Matthias Klaes, University of Buckingham

10:00 AM
Session 6: Entrepreneurship and SMEs 
David Audretsch, Indiana University Bloomington 
Arndt Werner, University of Siegen

11:00 AM
Coffee Break

11:30 AM
Session 7: Health Economics 
John B. Davis, Marquette University, Milwaukee
Roland Fritz, University of Siegen

00:30 PM
Session 8: Economic Transitions 
Rainer Klump, Frankfurt University, Normative Orders
N.N.

01:30 PM
Closing Remarks

01:45 PM
Light Lunch & Snacks on Campus, departure at will

 

Organized by:
Aktionsgemeinschaft Soziale Marktwirtschaft, Cluster of Excellence "The Formation of Normative Orders", University of Siegen, German Economic Insitute and Hanns Martin Schleyer-Stiftung Heinz Nixdorf Stiftung

„Die gesellschaftlichen Voraussetzungen des Faschismus dauern fort“ Zur Aktualität Adornos

Podiumsdiskussion anlässlich des 50. Todestages Theodor W. Adornos

Dienstag, 13. August 2019, 19.30 Uhr

Evangelische Akademie Frankfurt
Römerberg 9
Frankfurt am Main

Die Kulturdezernentin der Stadt Frankfurt am Main, Dr. Ina Hartwig, lädt Sie herzlich ein, im Rahmen einer öffentlichen Podiumsdiskussion anlässlich des 50. Todestages Theodor W. Adornos einen Blick auf die Aktualität seines Schaffens zu werfen.
Dabei widmen sich die Diskutanten Prof. Dr. Nicole Deitelhoff, geschäftsführendes Vorstandsmitglied des Leibniz-Instituts Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung und Professorin für Internationale Beziehungen und Theorien globaler Ordnungen an der Goethe-Universität Frankfurt, sowie Mitglied des Exzellenzclusters "Die Herausbildung normativer Ordnungen", Prof. Dr. Dr. Michel Friedman, Publizist, Philosoph und geschäftsführender Direktor des Center for Applied European Studies (CAES), Frankfurt am Main, Dr. Ina Hartwig, Dezernentin für Kultur und Wissenschaft Stadt Frankfurt am Main und Prof. Dr. Axel Honneth, Sozialphilosoph, Professor für Humanities an der Columbia University in New York,ehemaliger Direktor des Instituts für Sozialforschung, Frankfurt am Main und Mitglied des Exzellenzclusters "Die Herausbildung normativer Ordnungen" insbesondere dem aktuellen Phänomen der „Neuen Rechten“ vor dem Hintergrund von Adornos Gesellschaftskritik. Das Gespräch wird von Dr. Thomas Sparr, Editor at Large, Suhrkamp Verlag, moderiert.

Theodor W. Adorno, der wie seine Kollegen am Frankfurter Institut für Sozialforschung 1933/34 zur Emigration gezwungen war, setzte sich als Soziologe intensiv mit der nationalsozialistischen Diktatur auseinander. Nach seiner Remigration in die Bundesrepublik und die Rückkehr nach Frankfurt im Jahr 1953 stand er der westdeutschen Nachkriegsgesellschaft mit kritischer Distanz gegenüber und beobachtete mit Schrecken das erfolgreiche Wirken ehemaliger „Parteigenossen“ im öffentlichen Leben.
1967 hielt Adorno auf Einladung des Verbands Sozialistischer Studenten Österreichs einen Vortrag unter dem Titel „Aspekte des neuen Rechtsradikalismus“. Die Ausführungen bezogen sich vor allem auf die damals aktuellen Wahlerfolge der neofaschistischen NPD in Deutschland. „Die gesellschaftlichen Voraussetzungen des Faschismus dauern fort“, mahnte der Wissenschaftler. Doch er bezog sich nicht nur auf die beständigen Laufbahnen von NS-Kadern in der Bundesrepublik. Adornos Analyse liest sich viel mehr auch aus heutiger Sicht als treffende soziologische Analyse von Rechtsextremismus und -populismus in einer pluralistischen Demokratie. Doch wird unsere heutige Demokratie ihren eigenen Ansprüchen gerecht? Hat Adorno hier ein gesellschaftliches Problem aufgezeigt, das sich bis heute nicht wesentlich verändert hat? Wie neu ist das Phänomen der „Neuen Rechten“ betrachtet durch die Brille der Frankfurter Schule?

Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Zur Pressemitteilung

Video:

 

 Bildergalerie:

  • Dr. Thorsten Latzel (Direktor, Pfarrer, Studienleiter für Theologie & Kirche der Evangelischen Akademie Frankfurt), Prof. Dr. Axel Honneth, Dr. Ina Hartwig, Prof. Dr. Dr. Michel Friedman, Prof. Dr. Nicole Deitelhoff und Dr. Thomas Sparr
  • Prof. Dr. Nicole Deitelhoff (Geschäftsführendes Vorstandsmitglied des Leibniz-Instituts Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung, Professorin für Internationale Beziehungen und Theorien globaler Ordnungen an der Goethe-Universität Frankfurt und Mitglied des Exzellenzclusters "Die Herausbildung normativer Ordnungen") und Dr. Thomas Sparr (Editor at Large, Suhrkamp Verlag)
  • Prof. Dr. Dr. Michel Friedman (Publizist, Philosoph und geschäftsführender Direktor des Center for Applied European Studies (CAES)), Prof. Dr. Nicole Deitelhoff und Dr. Thomas Sparr
  • Prof. Dr. Axel Honneth, Dr. Ina Hartwig, Prof. Dr. Dr. Michel Friedman, Prof. Dr. Nicole Deitelhoff und Dr. Thomas Sparr
  • Prof. Dr. Axel Honneth (Sozialphilosoph, Professor für Humanities an der Columbia University in New York, ehemaliger Direktor des Instituts für Sozialforschung, Frankfurt am Main und Mitglied des Exzellenzclusters "Die Herausbildung normativer Ordnungen"), Dr. Ina Hartwig (Dezernentin für Kultur und Wissenschaft Stadt Frankfurt am Main) und Prof. Dr. Dr. Michel Friedman
  • Prof. Dr. Axel Honneth, Dr. Ina Hartwig und Prof. Dr. Dr. Michel Friedman
  • Prof. Dr. Dr. Michel Friedman, Prof. Dr. Nicole Deitelhoff und Dr. Thomas Sparr
  • Prof. Dr. Axel Honneth, Dr. Ina Hartwig, Prof. Dr. Dr. Michel Friedman, Prof. Dr. Nicole Deitelhoff und Dr. Thomas Sparr
  • Prof. Dr. Axel Honneth, Dr. Ina Hartwig, Prof. Dr. Dr. Michel Friedman, Prof. Dr. Nicole Deitelhoff und Dr. Thomas Sparr
  • Prof. Dr. Axel Honneth, Dr. Ina Hartwig, Prof. Dr. Dr. Michel Friedman, Prof. Dr. Nicole Deitelhoff und Dr. Thomas Sparr

© Kulturdezernat der Stadt Frankfurt am Main/Andreas Varnhorn

Veranstalter:
Kulturdezernat der Stadt Frankfurt am Main in Zusammenarbeit mit dem Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen" und hr2-kultur

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Headlines

Denken im Widerspruch

Prof. Dr. Rainer Forst, Co-Sprecher des Exzellenzclusters "Die Herausbildung normativer Ordnungen" zum Gedenken an Theodor W. Adorno aus Anlass seines 50. Todestags. Mehr...

„Noch einmal: Zum Verhältnis von Moralität und Sittlichkeit" - Vortrag von Jürgen Habermas am 19. Juni 2019. Skript und Aufzeichnung verfügbar

Die Meldung zum Vortrag finden Sie: Hier...
Weitere Informationen (Videoaufzeichnung, Skript und Medienecho) finden Sie: Hier...

"The History of Postmetaphysical Philosophy and the Future of Democracy" - Konferenz zu Ehren von Jürgen Habermas

Am 20. und 21. Juni fand am Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen" die Konferenz "The History of Postmetaphysical Philosophy and the Future of Democracy" statt.
Die Meldung zur Konferenz finden Sie hier...
Das Programm und weitere Informationen finden Sie hier...

Upcoming Events

9. September 2019, 11 Uhr

Workshop: Lehrbücher der Zukunft Mehr...

11. und 12. September 2019

Conference: Contextual Thinking in Economics. More...

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