Veranstaltungen

Algorithmic Justice for Deciding on Criminal Matters?

Fellow colloquium

Thursday, 16 December 2021, 11:00 am

With Prof. Dr. Maria Kaiafa-Gbandi (Aristotle University of Thessaloniki)

Forschungskolleg Humanwissenschaften
Am Wingertsberg 4
61348 Bad Homburg

Maria Kaiafa-Gbandi is Professor of Criminal Law at Aristotle University of Thessaloniki. She is also Director of the »Research Institute for Transparency, Corruption and Financial Crime« of the Aristotle University of Thessaloniki and a member of the Expert Group of the European Commission on European Criminal Justice.

From September 2021 to February 2022 she is, on the invitation of Professor Klaus Günther and the Frankfurt Research Center »Normative Orders«, a fellow at the Forschungskolleg Humanwissenschaften. For further information: Click here...

Participation and registration
For participation online or on site, please register in advance (contact: Beate Sutterlüty; email: This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.)

Presented by:
Forschungskolleg Humanwissenschaften of Goethe University and Research Centre "Normative Orders"

Das Afghanistan-Desaster: Lehre für die Zukunft?

Montag, 1. November 2021

Konferenz unter der Leitung von Prof. Dr. Susanne Schröter (Direktorin des Frankfurter Forschungszentrums Globaler Islam (FFGI) am Forschungsverbund „Normative Ordnungen“ an der Goethe-Universität Frankfurt am Main)

Goethe-Universität Frankfurt
Campus Westend
Festsaal des Casinos

Die Teilnahme ist kostenfrei. Anmeldung mit Rückbestätigung erforderlich an This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.. Bitte geben Sie bei Anmeldung an, ob Sie an den Vorträgen, der Podiumsdiskussion oder an beidem teilnehmen möchten.

Die erneute Machtübernahme der Taliban in Afghanistan hat einen Schock in weiten Teilen der internationalen Gemeinschaft ausgelöst. 20 Jahre lang engagierten sich die USA und zahlreiche andere westliche Länder für den Aufbau eines demokratischen Staates, ein modernes Bildungswesen und die Umsetzung der Menschen- und besonders der Frauenrechte. Einheimische Sicherheitskräfte in Armee und Polizei sollten den neuen Staat und seine Errungenschaften gegen islamische Extremisten absichern. Dass es dabei immer wieder Schwierigkeiten gab, wurde mit der allgegenwärtigen Korruption oder auch Fällen von Fehlverhalten ausländischer Militärangehöriger zugeschrieben, bei denen einheimische Zivilisten starben. Erfolge wurden medial so präsentiert, als ob die demokratische Transformation insgesamt auf einem guten Weg sei. Jetzt wurde offensichtlich, dass dies eher einem Wunsch als den Tatsachen entsprach. Die seit Jahren erstarkenden Taliban marschierten ohne nennenswerten Widerstand durch das Land und nahmen eine Stadt nach der anderen ein. Zuletzt auch Kabul. Der Truppenabzug westlicher Armeen ähnelt einer überhasteten Flucht und hinterlässt auch eine humanitäre Katastrophe.
Das Desaster wirft eine Reihe von Fragen auf, die wir auf der Konferenz ansprechen möchten.

1. War das anvisierte Ziel, einen demokratischen Staat aufzubauen, von Anfang utopisch oder hätte es Möglichkeiten gegeben, dieses auch zu realisieren? Welche Kardinalfehler wurden gemacht? Was bleibt von den zivilgesellschaftlichen Projekten?
2. Was bedeutet die Entwicklung in Afghanistan für die deutsche Außenpolitik und speziell für laufende oder zukünftige Missionen?
3. Schon jetzt wird Erfolg Sieg der Taliban von Islamisten als Etappensieg über den Westen gefeiert. Müssen wir mit einem Erstarken des politischen Islam und des internationalen Dschihadismus rechnen? Welche Konsequenzen hat dies für die Innenpolitik?
4. Die Machtübernahme der Taliban wird von Politik, Medien und Zivilgesellschaft im Hinblick auf Menschenrechtsverletzungen nahezu einhellig verurteilt, doch eine ähnliche Verurteilung des Iran, die der slowenische Ministerpräsident im Juli gefordert hatte, wurde in der EU abgelehnt. Verfängt sich Westen in seiner eigenen Doppelmoral und verspielt dadurch seine Glaubwürdigkeit?
5. Wie könnte eine Politik Deutschlands aussehen, die sowohl wirtschaftliche, politische und ideelle Ziele miteinander in Einklang bringt, ohne entweder als blauäugig oder egoistisch wahrgenommen zu werden?
6. Einer der Befunde der Ereignisse lautet, dass Freiheit nicht mit Zwang aufoktroyiert werden kann. Ist dies eine Bankrotterklärung für die universellen Menschenrechte?

Programm:

8:30 Uhr
Begrüßung  
Prof. Dr. Enrico Schleiff, Präsident der Goethe-Universität Frankfurt am Main
Prof. Dr. Susanne Schröter, Direktorin des FFGI am Forschungsverbund „Normative Ordnungen“       
Prof. Dr. Rainer Forst, Sprecher des Forschungsverbundes „Normative Ordnungen“

9:00 Uhr
Prof. Dr. Christopher Daase, Leibniz-Institut Hessische Stiftung Friedens- u. Konfliktforschung, Forschungsverbund „Normative Ordnungen“:
Sicherheitspolitische Lehren aus dem Scheitern in Afghanistan

9:45 Uhr
Kaffeepause

10:15 Uhr 
Generalleutnant Markus Laubenthal, stellvertretender Generalinspekteur der Bundeswehr:
Titel folgt

11:00 Uhr
Prof. Dr. Ebrahim Afsah, Institut für Internationales Recht, Universität Wien:
Staatsaufbau als Systemwettstreit: islamischer Staat als Gegenmodel zum Westen

11:45 Uhr
Mittagspause

12:30 Uhr
Zarifa Ghafari, Bürgermeisterin der afghanischen Stadt Maidan Shar:
Titel folgt

13:15 Uhr
Prof. Dr. Susanne Schröter, Direktorin des FFGI, Universität Frankfurt: 
Die Hybris des Westens und die Universalität der Menschenrechte

14:00 Uhr
Kaffeepause
                        
14:30 Uhr
Podiumsdiskussion: „Afghanistan als Wendepunkt des Westens?
Staatsministerin Lucia Puttrich
, MdL Hessen (CDU)
Vizepräsidentin des Europäischen Parlaments Nicola Beer, MdEP (FDP)
Armand Zorn, MdB (SPD)
Omid Nouripour, Sprecher für Außenpolitik, MdB (Bündnis 90/Die Grünen)
                
16:30 Uhr
Verabschiedung

Veranstalter:
Frankfurter Forschungszentrum Globaler Islam (FFGI) am Forschungsverbund „Normative Ordnungen“ an der Goethe-Universität Frankfurt am Main unter Schirmherrschaft von Lucia Puttrich, Hessische Ministerin für Bundes- und Europaangelegenheiten

Vertrauen und Konflikt

1. Jahrestagung des Clusterprojekts „ConTrust: Vertrauen im Konflikt. Politisches Zusammenleben unter Bedingungen der Ungewissheit“

4. November 2021, 17.00 Uhr

Vertrauen wird oftmals als Gegenbegriff zu dem des Konflikts verstanden. Die Forscher*innen der Clusterinitiative ConTrust gehen hingegen davon aus, dass sich in modernen Gesellschaften Vertrauen in Konflikten nicht nur bewähren muss und damit gefestigt werden kann, sondern unter bestimmten Bedingungen dort erst entsteht. Zugleich gibt es problematische Dynamiken, in denen Vertrauen in bestimmte Personen oder Parteien Konflikte schürt oder verhärtet. Für ConTrust ergibt sich aus dieser Beobachtung die Aufgabe, die Kontexte von Vertrauen und Konflikt zu beleuchten, um die Bedingungen eines gelungenen Austragens sozialer Konflikte zu bestimmen.

Die Veranstaltung kann via Livestream verfolgt werden. Die Login-Daten erhalten Sie nach Anmeldung an This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.

Programm:

17.00 Uhr
Begrüßung
Prof. Dr. Enrico Schleiff (Präsident der Goethe-Universität)
Staatsministerin Angela Dorn (Hessische Ministerin für Wissenschaft und Kunst)
Prof. Dr. Nicole Deitelhoff und Prof. Dr. Rainer Forst (Sprecher*innen ConTrust)

17.30 Uhr
„What Kinds of Trust Does Democracy Need?“
Prof. Mark Warren (University of British Columbia, online zugeschaltet)

18.55 Uhr
Roundtable
Prof. Dr. Jan Delhey (Magdeburg), Prof. Dr. Sally J. Scholz (Villanova), Dr. Clara Weinhardt (Maastricht), Prof. Dr. Thomas Biebricher (PI ConTrust)
Moderation:
Dr. Tobias Wille (Forschungskoordinator ConTrust)

 

Veranstalter:
Forschungsinitiative „ConTrust: Vertrauen im Konflikt – Politisches Zusammenleben unter Bedingungen der Ungewissheit“ am Forschungsverbund "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität

Wissenschaftsfreiheit im Konflikt

Buchvorstellung und Diskussion

Donnerstag, 28. Oktober 2021, 14.00 Uhr

Prof. Dr. Elif Özmen (JLU Gießen)

Kommentare:
Dr. Cord Schmelzle (Goethe-Universität) und Prof. Dr. Richard Traunmüller (Universität Mannheim)

Moderation: Prof. Dr. Hanna Pfeifer (Goethe-Universität)

Die Veranstaltung kann online via Zoom verfolgt werden.
Die Login-Daten erhalten Sie nach Anmeldung an This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.

Demokratie gründet auf dem Recht des Einzelnen, anderer Meinung sein und diese frei äußern und verbreiten zu dürfen. Analog verhält es sich innerhalb der Institutionen der freien Wissenschaft und der kritischen Universität: Sie dienen der Selbstkontrolle wissenschaftlicher Tätigkeit, ebenso dem Schutz einer kritischen Öffentlichkeit. Aber unter welchen Voraussetzungen entwickelt Wissenschaftsfreiheit dieses epistemische, ethische und demokratische Potential? Darf man im universitären Raum alles sagen und diskutieren? Oder gibt es eine Grenze zwischen Freiheit und Zügellosigkeit? Wer sollte nach welchen Maßstäben Grenzen ziehen zwischen dem legitimen Wettbewerb um Meinungen einerseits und der Provokation, Diskriminierung und der Verachtung des Gegners andererseits? Gibt es normative Grundlagen für den Gebrauch der akademischen Freiheiten, die ihre Grenzen zu bestimmen erlauben?
Die Diskussion findet im Rahmen der Arbeitsgruppe 4 - Wissen der Forschungsinitiative ConTrust statt und wird u.a. danach fragen, welche Rolle epistemisches Vertrauen in der Debatte um Wissenschaftsfreiheit spielt.

Weitere Informationen zum Buch "Wissenschaftsfreiheit im Konflikt. Grundlagen, Herausforderungen und Grenzen. Hrsg. von Elif Özmen. J.B. Metzler 2021": Hier...

Veranstalter:
Forschungsinitiative „ConTrust: Vertrauen im Konflikt – Politisches Zusammenleben unter Bedingungen der Ungewissheit“ am Forschungsverbund "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität

Sprache. Macht. Gerechtigkeit. Wer darf wie reden?

50. Römerberggespräche

Samstag, 6. November 2021

Schauspiel Frankfurt, Chagallsaal
Neue Mainzer Str. 17
60311 Frankfurt am Main

Gender-Sternchen, Binnen-I, N- oder Z- Wort – um nichts wird derzeit so leidenschaftlich gestritten wie über die richtige Sprachverwendung. Gerechtigkeitsempfinden steht dabei gegen Sprachgefühl. Die einen wollen inklusiver und diskriminierungsfreier sprechen, die anderen fühlen sich zu phonetischen Verrenkungen genötigt. Während für die einen Sprache der Hort historischer und gesellschaftlicher Ungerechtigkeiten ist, fühlen andere sich durch die Inflation immer neuer Sprachnormen bevormundet und überfordert. Schon macht die Behauptung von einer „Sprachdiktatur“ die Runde. Es geht hier offenbar um mehr als nur um die korrekte Wortendung. Worum geht es hier eigentlich und wer bestimmt, wie wir reden sollen?

Die Veranstaltung ist öffentlich. Weitere Informationen und Programm folgen

Veranstalter:
Römerberggespräche e.V. in Zusammenarbeit mit dem Forschungsverbund "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität Frankfurt am Main

The Government of Things - Foucault and the New Materialisms

Buchvorstellung und Diskussion

Freitag, 29. Oktober 2021, 17.00 Uhr

Prof. Dr. Thomas Lemke (Goethe-Universität Frankfurt)

Kommentare:
Prof. Dr. Ute Tellmann (TU Darmstadt) und Prof. Dr. Reiner Keller (Universität Augsburg)

Moderation: Dr. Katharina Hoppe (Goethe-Universität Frankfurt) und PD Dr. Frieder Vogelmann (Albert-Ludwigs-Universität Freiburg)

Achtung: Raumänderung. Neuer Ort wird noch bekannt gegeben. Teilnahme möglich via Livestream

Anmeldungen bitte an: This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.

Veranstalter:
Goethe-Universität Frankfurt in Kooperation mit dem Forschungsverbund "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität und LaSST – Lab for Studies of Science and Technology

Studieren, Forschen, Lehren trotz Corona-Pandemie

Frankfurter interdisziplinäre Live-Debatte

Dienstag, 21. September 2021, 18.00 Uhr

Diskussion mit: Prof. Dr. Nicole Deitelhoff (HSFK und „Normative Ordnungen“), Prof. Dr. Stefanie Dimmeler (Cardio-Pulmonary Institute und Goethe-Universität Frankfurt), Prof. Dr. Klaus Günther („Normative Ordnungen“) und Prof. Dr. Jan Pieter Krahnen (SAFE)

Moderation: Doris Renck (hr-Journalistin)

Eine Anmeldung ist erforderlich: hier.... Sie erhalten einen Link zur Teilnahme an der Live-Debatte einen Tag vor der Veranstaltung.

Das Podium der „Frankfurter interdisziplinären Live-Debatte“ kommt am 21. September 2021 um 18.00 Uhr zur zweiten Runde zusammen, um über das Thema „Studieren, Forschen, Lehren trotz Corona-Pandemie“ zu diskutieren. Ausgangspunkt der digitalen Veranstaltung ist die Beobachtung, dass sich der gesamte Bildungssektor durch die Corona-Pandemie stark verändert hat. Die Diskussionsrunde wird sich daher sowohl den Vorteilen als auch den kritischen Aspekten der Digitalisierung von Bildung widmen und erörtern, welche Folgen für Hochschulen, Gesellschaft und ferne auch die Arbeitswelt zu erwarten sind.
Ursprünglich als Blog-Plattform gestartet, wurde die „Frankfurter interdisziplinäre Debatte“ als Serie von Live-Podiumsdiskussionen im Mai 2021 neu gestartet. Neben dem Leibniz-Institut für Finanzmarktforschung SAFE zählen zu den Gründungsinstitutionen des im Jahr 2020 begonnenen Blogs „Frankfurter Debatte“ das Leibniz-Institut Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung (HSFK), der Forschungsverbund „Normative Ordnungen“ der Goethe-Universität Frankfurt sowie das Exzellenzcluster „Cardio-Pulmonary Institute“ (CPI) der Universitäten Frankfurt und Gießen zusammen mit dem Max-Planck-Institut für Herz- und Lungenforschung.
Somit setzt sich das Podium der „Frankfurter Live-Debatte“ regelmäßig neben SAFE-Direktor Jan Krahnen aus HSFK-Leiterin Nicole Deitelhoff, Stefanie Dimmeler als Vertreterin des CPI sowie Rainer Forst und Klaus Günther von „Normative Ordnungen“ zusammen. In dieser Besetzung sind die Disziplinen der Wirtschafts-, Politik-, Natur- und Rechtswissenschaften sowie der Philosophie fest bei der Debatte vertreten. Die Runde trifft in Abständen zusammen, um den Umgang und Zusammenhalt von Gesellschaft, Wirtschaft und Politik über die akute Coronakrise hinaus auf den Prüfstand zu stellen. Moderiert wird die zweite Debattenrunde erneut von Doris Renck, Journalistin des Hessischen Rundfunks.

Video:

 

Weitere Informationen zur Frankfurter interdisziplinären Debatte: Hier...

Veranstalter:
Exzellenzcluster Cardio-Pulmonary Institute, Leibniz-Institut Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung HSFK, Forschungsverbund „Normative Ordnungen“ der Goethe-Universität Frankfurt und Leibniz-Institut für Finanzmarktforschung SAFE („Sustainable Architecture for Finance in Europe“)

„Grenzen der Meinungsfreiheit“

StreitClub des FGZ-Standort Frankfurt

4. Oktober 2021, 19.30 Uhr

English Theatre
Gallusanlage 7
60329 Frankfurt

Tickets kosten für Schüler:innen 10€, für alle anderen 12€ und sind über das English Theatre erhältlich.

Lasst uns reden! Lasst uns debattieren! Lasst uns STREITEN!

Kaum etwas ist so häufig Teil unseres Alltags und dabei gleichzeitig so negativ besetzt wie der Streit. Häufig assoziieren wir ihn mit Eskalation, zermürbenden Endlos-Auseinandersetzungen und mit Wut, Enttäuschung oder Aggression. Streit bedeutet Konflikt. Streitkultur hingegen bedeutet Konfliktaustragung und -einhegung. Streitkultur meint also nichts anderes als die Kunst des produktiven Streitens. Als solche ist sie unverzichtbar für stabile zwischenmenschliche Beziehungen, denn im Streit loten wir unsere wechselseitigen Grenzen aus, wir lernen an- und voneinander. Das gilt genauso für unser gesellschaftliches Zusammenleben: Erst im Ringen miteinander entdecken wir uns als Gesellschaft und entwickeln und testen politische Alternativen, die unser Zusammenleben strukturieren. Höchste Zeit also, dass wir uns darin wieder üben!

Der StreitClub, ein Veranstaltungsformat des Frankfurter Standorts des Forschungsinstituts Gesellschaftlicher Zusammenhalt (FGZ) an der Goethe-Universität, hat sich daher der Aufgabe verschrieben, Streitkultur zu fördern und ihr eine Bühne zu geben. Er verhandelt aktuelle Kontroversen in einem produktiven Streitgespräch, das wieder Lust auf Streit machen soll. Zwei streitfreudige Gäste sitzen zwei ebenso streitfreudigen und -erfahrenen Gastgebern gegenüber: Nicole Deitelhoff (Politikwissenschaftlerin, Sprecherin des FGZ, Co-Sprecherin des Forschungsverbunds „Normative Ordnungen“ der Goethe-Universität und Direktorin des Leibniz-Instituts HSFK) und Michel Friedman (Jurist, Publizist, Philosoph und geschäftsführender Direktor des Center for Applied European Studies (CAES), Frankfurt am Main).

Die Veranstaltung wird jeweils von Schüler:innen einer Klasse aus Frankfurt und Umgebung begleitet. Sie fungieren als Streitanalysten, erfassen die verschiedenen Argumente und Für- und Wider-Positionen in Echtzeit, visualisieren den Streit und können auch intervenieren.

Zur Auftaktveranstaltung am 04. Oktober 2021 nimmt sich der StreitClub mithilfe von Staranwalt Christian Schertz und Kabarettist Florian Schroeder einer der großen aktuellen Streitfragen an: Wie weit geht die Meinungsfreiheit? Es ist eine oft gehörte Frage ohne Antwort: „Was darf man denn noch sagen?“ Die Grenzen des Sagbaren irrlichtern zu verschiedenen Anlässen immer wieder durch die Öffentlichkeit: von Jan Böhmermanns Gedicht über den türkischen Präsidenten bis hin zu shitstormenden Querdenkern im Internet oder sich dem Gendern verweigernden sogenannten „alten, weißen Männern“. Die Frage stellt sich also immer wieder neu und fordert eine stetige Auseinandersetzung mit den Inhalten, aber auch der eigenen und fremden Perspektiven.

Zum StreitClub lädt der FGZ-Standort Frankfurt gemeinsam mit dem English Theatre ein, das sich seinerseits in der aktuellen Spielzeit mit Stücken wie „American Son“, „The Totalitarians“ oder „Malala – A Girl with a Book“ verstärkt politischen – und Menschenrechtsthemen widmet. Die Kooperation zwischen dem Forschungsinstitut Gesellschaftlicher Zusammenhalt (FGZ), dem Center for Applied European Studies (CAES) und dem English Theatre schlägt die Brücke zwischen Wissenschaft und Kultur und macht so die Thesen und Themen des StreitClubs für die Stadtgesellschaft zugänglich.

Veranstalter:
Frankfurter Standort des Forschungsinstituts Gesellschaftlicher Zusammenhalt (FGZ) am Forschungsverbund "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität und Center for Applied European Studies (CAES) | Frankfurt UAS mit dem English Theatre

Moralismus in analogen und digitalen Debatten: Eine Gefahr für die Demokratie?

Kontrovers: Aus dem FGZ

Donnerstag, 23. September 2021, 18.30-20.00 Uhr

Mit: Dr. Cord Schmelzle (FGZ Frankfurt, Goethe-Universität) und
Prof. Dr. Wolfgang Merkel (WZB)
Moderation: Prof. Dr. Nicole Deitelhoff (FGZ Frankfurt, Goethe-Universität, HSFK, Normative Orders)

Die Veranstaltung findet online via Zoom statt. Eine Anmeldung an This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it. ist erforderlich. Die Login-Daten werden nach Anmeldung übermittelt.

Ob in der Twittersphäre oder in öffentlichen Debatten jenseits der sozialen Medien: wenn es um politische Streitfragen der Gegenwart wie den Klimawandel, die Corona-Pandemie, Migration oder Gender geht, wird schnell der Vorwurf des Moralismus laut.
Diejenigen, die ihn erheben, beklagen, dass moralische Argumente in diesen Auseinandersetzungen opportunistisch und übergriffig eingesetzt werden, um die eigene Position als alternativlos auszuzeichnen und die Gegenposition moralisch zu disqualifizieren. Umgekehrt sehen sich Personen und politische Bewegungen, die moralisch argumentieren, zu Unrecht angegriffen und durch diesen Vorwurf der Instrumentalisierung moralischen Sprechens diskreditiert. Ein Diskurs zum eigentlichen Thema kann so nur schwer zu Stande kommen.
Aber ist nun der Austausch moralischer Argumente im politischen Streit eine Notwendigkeit oder wird dadurch die Ebene der sachlichen Auseinandersetzung verlassen? Ab welchem Zeitpunkt schlägt moralisches Argumentieren in Moralismus um? Ziehen Moralismus und Moralisierungen eine gesellschaftliche Polarisierung – Moral gegen Unmoral, „gut“ gegen „böse“ – nach sich und werden Menschen durch die moralische Kritik an ihren Positionen an den Rand der demokratischen Gesellschaft gedrängt? Konstituiert der Moralismus gar eine Krise der Demokratie und stellt eine Gefahr für sie und den gesellschaftlichen Zusammenhalt dar?
Mit der Diskussion dieser Fragen zwischen Dr. Cord Schmelzle (Politikwissenschaftler mit dem Arbeitsschwerpunkt Politische Theorie und Philosophie, FGZ Frankfurt/Goethe-Universität) und Prof. Dr. Wolfgang Merkel (Direktor em. am Wissenschaftszentrum Berlin (WZB)), moderiert von Prof. Dr. Nicole Deitelhoff (Professorin für Internationale Beziehungen, FGZ Frankfurt/HSFK), wird die Reihe „Kontrovers: Aus dem FGZ“ fortgesetzt.

Cord Schmelzle ist Politikwissenschaftler mit dem Arbeitsschwerpunkt Politische Theorie und Philosophie. Am FGZ-Standort Frankfurt leitet er das Teilprojekt „Desintegration durch Moral? Moralische Argumentieren und der Vorwurf des Moralismus in öffentlichen Debatten“ und ist zugleich wissenschaftlicher Koordinator des Frankfurter Teilinstituts. Seine Forschung befasst sich mit konzeptionellen und normativen Fragen politischer Legitimität und Autorität, politischen Institutionen, der Theorie des gerechten Krieges und dem Status moralischer Argumente in der Politik.
 
Wolfgang Merkel ist Politikwissenschaftler und Demokratieforscher. Er ist Direktor em. am Wissenschaftszentrum Berlin (WZB), wo er bis 2020 die Abteilung „Demokratie und Demokratisierung“ leitete, und Senior Fellow am Democracy Institute der Central European University in Budapest. Seine Forschungsthemen umfassen politische Regime, Demokratisierung, politische Parteien, die Sozialdemokratie und soziale Gerechtigkeit. Dabei prägte er maßgeblich die Forschung zu Demokratisierungsprozessen, Systemwechseln und Systemzusammenbrüchen.
 
Nicole Deitelhoff ist Professorin für Internationale Beziehungen an der Goethe-Universität Frankfurt, Sprecherin des FGZ und seit 2016 Direktorin des Leibniz-Instituts Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung (HSFK). Sie ist zudem Sprecherin des Leibniz-Forschungsverbunds Krisen einer globalisierten Welt und Co-Sprecherin des Forschungsverbunds Normative Ordnungen. Ihre Lehr- und Forschungsschwerpunkte umfassen Konflikte um Institutionen und Normen, Grundlagen politischer Herrschaft und ihrer Legitimation sowie Widerstands- und Protestphänomene mit einem Schwerpunkt auf soziale Bewegungen und Radikalisierungsdynamiken.

Zum Format:
In der Debattenreihe „Kontrovers: Aus dem FGZ“ werden Themen und Thesen aus der Frankfurter Forschung zum gesellschaftlichen Zusammenhalt in öffentlichen Debatten zu kontroversen Positionen zugespitzt, in einem Dialog vermittelt und zur Diskussion gestellt.
"Kontrovers" ist eines von drei Transferformaten aus dem Transferprojekt „Frankfurt streitet!“ des Frankfurter Standorts des Forschungsinstituts Gesellschaftlicher Zusammenhalt. Ziel des Transferprojekts ist es, in verschiedenen Formaten die Bedeutung einer Konfliktkultur des produktiven Streits für gesellschaftlichen Zusammenhalt zu vermitteln und praktisch erlebbar zu machen. Das Projekt möchte dabei den Gedanken aufgreifen, dass es für den gesellschaftlichen Zusammenhalt entscheidend ist, Konflikte nicht zu vermeiden, sondern sozial produktiv auszutragen.

Veranstalter
Frankfurter Teilinstitut des Forschungsinstituts Gesellschaftlicher Zusammenhalt am Forschungsverbund "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität Frankfurt am Main

RAY Festival 2021 IDEOLOGIEN

Im Rahmen der Internationalen Fotografie-Triennale RAY 2021 IDEOLOGIEN findet vom 1. bis 3. September das RAY Festival mit Vorträgen und Talks statt. An drei Festivaltagen diskutieren internationale Künstler_innen, Kurator_innen und Expert_innen die vielfältigen Perspektiven und fotografischen Positionen zum Thema IDEOLOGIEN. Festivalort von RAY 2021 ist das Museum Angewandte Kunst in Frankfurt am Main. Hier werden auch vom 1. bis 12. September die Ergebnisse der RAY MASTER CLASS präsentiert, die unter der Leitung der RAY Künstlerin Johanna Diehl stattgefunden hat. Das RAY Festival wird von der Deutsche Börse Photography Foundation ermöglicht.
Der Forschungsverbund "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität ist wissenschaftlicher Partner des Projekts. Im Rahmen der Kooperation finden zwei Festival-Veranstaltungen statt.

Museum Angewandte Kunst
Schaumainkai 17
60594 Frankfurt

Tickets sind im Museum Angewandte Kunst erhältlich und während der Festivallaufzeit außerdem gültig für die RAY IDEOLOGIEN Ausstellungen, Partnerprojekte und die RAY MASTER CLASS. Aufgrund der Pandemiebedingungen ist die Anzahl der Plätze begrenzt. Eine Reservierung kann unter This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it. vorgenommen werden. Das Festivalticket kostet 20€. Ein Tagesticket können die Besucher_innen für 10€ erwerben. Studierende haben freien Eintritt. Über die aktuellen Hygienevorschiften informiert die Website des Museum Angewandte Kunst.


Programm:

Mittwoch, 1. September 2021, 14.30 Uhr
Wahrheit, Demokratie und Ideologie (Vortrag)
Prof. Dr. Rainer Forst (Professor für Politische Theorie und Philosophie und Co-Sprecher des Forschungsverbunds "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität)

Mittwoch, 1. September 2021, 15.35 Uhr
Ideologien (Podiumsdiskussion)
Mit: Matthias Wagner K, Anne-Marie Beckmann, Celina Lunsford, Alexandra Lechner und Susanne Pfeffer (Korator*innen RAY 2021)
Moderation: Rebecca Caroline Schmidt (Geschäftsführerin des Forschungsverbunds "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität Frankfurt am Main)

Zum Livestream der Veranstaltungen gelangen Sie hier: https://ray2021.de/ray-festival/
Vollständiges Programm (pdf): Hier...

 

Bildergalerie:

  • Prof. Matthias Wagner K (Direktor, Museum Angewandte Kunst)
  • Anne-Marie Beckmann (Kuratorin, Deutsche Böse Photography Foundation)
  • Prof. Dr. Rainer Forst (Co-Sprecher des Forschungsverbunds "Normative Orders" der Goethe-Universität Frankfurt und Professor für Politische Theorie und Philosophie der Goethe-Universität Frankfurt am Main)
  • Prof. Dr. Rainer Forst (Co-Sprecher des Forschungsverbunds "Normative Orders" der Goethe-Universität Frankfurt und Professor für Politische Theorie und Philosophie der Goethe-Universität Frankfurt am Main)
  • Prof. Susanne Pfeffer (Direktorin des Museum für Moderne Kunst Frankfurt am Main), Anne-Marie Beckmann (Kuratorin, Deutsche Böse Photography Foundation, Celina Lunsfordund (Künstlerische Leiterin des Fotografie Forum Frankfurt), Prof. Matthias Wagner K (Direktor, Museum Angewandte Kunst) und Rebecca Caroline Schmidt (Geschäftsführerin des Forschungsverbunds "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität Frankfurt am Main)
  • Celina Lunsfordund (Künstlerische Leiterin des Fotografie Forum Frankfurt), Prof. Matthias Wagner K (Direktor, Museum Angewandte Kunst) und Rebecca Caroline Schmidt (Geschäftsführerin des Forschungsverbunds "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität Frankfurt am Main)
  • Prof. Susanne Pfeffer (Direktorin des Museum für Moderne Kunst Frankfurt am Main), Anne-Marie Beckmann (Kuratorin, Deutsche Böse Photography Foundation, Celina Lunsfordund (Künstlerische Leiterin des Fotografie Forum Frankfurt), Prof. Matthias Wagner K (Direktor, Museum Angewandte Kunst) und Rebecca Caroline Schmidt (Geschäftsführerin des Forschungsverbunds "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität Frankfurt am Main)
  • Prof. Susanne Pfeffer (Direktorin des Museum für Moderne Kunst Frankfurt am Main), Anne-Marie Beckmann (Kuratorin, Deutsche Böse Photography Foundation, Celina Lunsfordund (Künstlerische Leiterin des Fotografie Forum Frankfurt)
  • Prof. Susanne Pfeffer (Direktorin des Museum für Moderne Kunst Frankfurt am Main), Anne-Marie Beckmann (Kuratorin, Deutsche Böse Photography Foundation, Celina Lunsfordund (Künstlerische Leiterin des Fotografie Forum Frankfurt)

Veranstalter:
RAY Fotografieprojekte Frankfurt/RheinMain in Kooperation mit dem Museum Angewandte Kunst und dem Forschungsverbund "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität Frankfurt am Main

Weitere Information zu RAY 2021 IDEOLOGIEN: Hier...
Weitere Informationen zur Beteiligung in 2015: Hier...

Europa kann mehr! Friedensgutachten 2021

Book lɔ:ntʃ

22. September 2021, 13.00 Uhr

Mit: Prof. Dr. Christopher Daase (Professor für Internationale Organisationen, Mitglied des Forschungsverbunds "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität Frankfurt am Main und stellvertretendes geschäftsführendes Vorstandsmitglied des Leibniz-Instituts Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung (HSFK))

transcript Verlag 2021

Die Europäische Union (EU) steht vor enormen Herausforderungen: In der Rivalität zwischen den USA und China muss sie ihre Position bestimmen. Die Konflikte in Osteuropa und im Südkaukasus brauchen kreative, pragmatische Lösungen. Um die Folgen der Covid-19-Pandemie zu bewältigen, ist globale Solidarität vonnöten. Und es gilt, sich der weltweiten Erosion der Demokratie entgegenzustellen. All das erfordert, dass die EU ihre „strategische Autonomie“ gezielt friedenspolitisch ausrichtet. Nicht zuletzt könnten die Reduktion der Militärausgaben und die Eindämmung von Gewalt eine Corona-Friedensdividende erzeugen, um die Auswirkungen der Pandemie abzumildern und die Weltwirtschaft sozial-ökologisch zu erneuern. Europa kann mehr – aber es muss auch mehr wollen.

Das Friedensgutachten ist das gemeinsame Gutachten der deutschen Friedensforschungsinstitute (BICC / HSFK / IFSH / INEF) und erscheint seit 1987. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus verschiedenen Fachgebieten untersuchen darin internationale Konflikte aus einer friedensstrategischen Perspektive und geben klare Empfehlungen für die Politik.

Video:

 

Die Veranstaltung findet via Zoom statt. Um Anmeldung an This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it. wird gebeten. Die Einwahldaten werden nach der Anmeldung übermittelt.

Weitere Informationen zur Veranstaltungsreihe: Hier...

Weitere Informationen zum Friedensgutachten und Download der Publikatiion: Hier...

Veranstalter:
Forschungsverbund "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität Frankfurt am Main

Identität_Aber welche?

Identität – dahinter ließe sich ein Fragezeichen setzen oder doch besser ein Ausrufezeichen? Eines ist klar: Es ist ein problematischer und zugleich politischer Begriff geworden, der die gegenwärtige öffentliche Debatte bestimmt. Wie wir anderen Menschen begegnen, entspricht oftmals nicht dem, wie sie selber gelesen werden wollen. Wer entscheidet über die Zugehörigkeit zum Geschlecht, zum Kulturkreis? Prägt die Herkunft unsere Identität mehr als unsere Bildung? Wie konstruiert sich überhaupt unsere Identität im gesellschaftlichen Feld? Wer darüber zu bestimmen sich anmaßt, ergreift Macht. Meist ist es eine Macht, die den Anderen ausgrenzt, weil er nicht in das Muster der eigenen Identität passt. Für die einen ist der Begriff der Identität daher ein Vehikel, um Diskriminierung zu rechtfertigen, für andere ist das Beharren auf einer besonderen, eben nicht universalen Identität der Weg, endlich als öffentliche Stimme gehört zu werden. Versteckt sich hinter der politischen Kontroverse ein ideologischer Verteilungskampf oder entpuppt sie sich als notwendigen Schritt auf dem Weg zur Teilhabe? Die Diskurse über Identität spalten unsere Gesellschaft und bieten doch zugleich die Möglichkeit, über Gleichberechtigung und Selbstbestimmung neu nachzudenken: Grund genug, sie in unserer partizipativen Redenreihe DenkArt zu reflektieren.

Ziel der Reihe "DenkArt" ist, die öffentliche Debattenkultur zu pflegen und einen partizipativen Diskursraum zu gesellschaftlichen Themen der Gegenwart zu ermöglichen. Nach jedem Impulsvortrag der Reihe erhalten alle Zuhörer die Möglichkeit, in kleinen Gesprächsrunden zu jeweils zehn Personen die dargelegten Thesen und Analysen zu diskutieren und Fragen an die Rednerin oder den Redner zu formulieren. Die jeweilige Moderatorin des Abends sammelt diese Eindrücke ein und konfrontiert den eingeladenen Gast auf diese Weise mit den Fragen des Publikums.

August bis Dezember 2021

Haus am Dom
Domplatz 3
60311 Frankfurt am Main

Die Tickets erhalten Sie an der Rezeption im Haus am Dom, im Internet unter ticket.hausamdom.de oder an den AD-Ticket-Vorverkaufsstellen adticket.de/vorverkaufsstellen

Übertragung auch per Livestream:
youtube.com/hausamdom

Programm (pdf): Hier...

Bitte beachten Sie, dass es gegebenenfalls kurzfristige Änderungen beim Ticketverkauf und Livestreaming-Angebot geben kann.


Programm:

Mittwoch, 25. August 2021, 19.30 Uhr
Identitätsspiel_Was bestimmt uns wirklich?
Dr. Mithu Sanyal (Autorin)
Moderation: Prof. Dr. Joachim Valentin, Direktor der katholischen Akademie Rabanus Maurus, Haus am Dom Frankfurt

 

Mittwoch, 3. November 2021, 19.30 Uhr
Identitätspolitik_Was soll das denn sein?
Prof. Dr. Stephan Lessenich (Soziologe)
Moderation: Rebecca Caroline Schmidt, Geschäftsführerin des Forschungsverbundes Normative Ordnungen der Goethe-Universität Frankfurt am Main

Donnerstag, 2. Dezember 2021, 19.30 Uhr
Identitäsraub_Wer darf über wen sprechen?
Dr. Emilia Roig (Politologin)
Moderation: Prof. Marion Tiedtke, Professorin für Schauspiel an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main und Dramaturgin

Veranstalter:
Katholische Akademie Rabanus Maurus, Haus am Dom, Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main, Forschungsverbund „Normative Ordnungen“ der Goethe-Universität Frankfurt am Main und Heinrich-Böll-Stiftung Hessen e.V.. Unterstützt wird die Reihe durch die Sebastian-Cobler-Stiftung für Bürgerrechte.

Zu den vergangenen DenkArt- und Denkraum-Reihen

"Solidarität_Aber wie?": Hier...
„Der normalisierte Ausnahmezustand“:
Hier...
"Zukunft_Aber wie?"
: Hier...
"Verfassung_Aber wie?": Hier...

Gesundheitsdatenraum im Spannungsfeld zwischen medizinischer Versorgung, Forschungsfreiheit und Datensicherheit

Crisis Talk

Donnerstag, 1. Juli 2021, 13 - 14 Uhr

Verfolgen Sie den deutschen Livestream auf dem Youtube-Kanal "Hessen in Berlin und Europa": Hier...

Please put questions to the panelists here: This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.
Please register here: https://eu.hessen.de/Krisenmanagement
Der Livestream wird simultan verdolmetscht (Englisch/Deutsch).

Video:

 

Begrüßung
Lucia Puttrich (Minister for European Affairs of the State of Hessen)
Prof Dr Nicole Deitelhoff (Leibniz Peace Research Institute Frankfurt/Speaker Leibniz Research Alliance “Crises in a Globalised World”)

Impuls
Prof Dr  Indra Spiecker genannt Döhmann (Goethe University Frankfurt, ConTrust)

Podiumsdiskussion
Prof Dr Indra Spiecker genannt Döhmann (Goethe University Frankfurt, ConTrust)
Axel Voss (Member of the European Parliament)
Ioana-Maria Gligor (tbc) (Directorate-General for Health and Food Safety of the European Commission)

Moderation
Alexandra von Nahmen (Deutsche Welle, Bureau Chief in Brussels)

Digitale Daten haben ein großes Potential für ein verbessertes Gesundheitswesen und die medizinische Forschung. Zugleich handelt es sich um höchstpersönliche Informationen, deren Schutz eine der zentralen technischen, politischen und rechtlichen wie ethischen Herausforderungen der Digitalisierung ist. Die EU widmet sich den Herausforderungen, aber auch Potenzialen in den Planungen eines gemeinsamen Gesundheitsdatenraums. Wie gelingt es, einen institutionellen Rahmen zu entwickeln, der das Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger in die Datensicherheit stützt und zugleich die Möglichkeiten für eine Verbesserung der medizinischen Forschung sowie Versorgung nutzt? In diesem Crisis Talk sprechen wir über die Zukunft der EU-Gesundheitspolitik und legen dabei einen Fokus auf die rechtlichen Rahmenbedingungen für Forschung und Datensicherheit. Dabei geht es letztlich immer auch um die Anforderung, die Digitalisierung so zu begleiten und zu gestalten, dass dabei nicht die Privatsphäre in eine Krise gerät. Stellt doch der europäische Raum für Gesundheitsdaten das Recht von Einzelpersonen auf Kontrolle über ihre personenbezogenen Gesundheitsdaten in den Mittelpunkt. Nicht zuletzt vor dem Hintergrund der öffentlichen Konsultation der Europäischen Kommission (03. Mai bis 26. Juli 2021) zum europäischen Raum für Gesundheitsdaten – ein wichtiger Baustein der Europäischen Gesundheitsunion – soll darüber diskutiert werden, wie digitale Gesundheitsdienste in vollem Umfang zu nutzen sind, um eine hochwertige Gesundheitsversorgung zu gewährleisten.

Crisis Talks des Leibniz-Forschungsverbund „Krisen einer globalisierten Welt“
Krisen sind in der EU historisch ein wichtiger Motor der Veränderung und des Fortschritts. In Krisensituationen ist die von großer Heterogenität geprägte und auf konsensuale Meinungsbildung ausgerichtete EU bisher meist in der Lage gewesen, gemeinsame Wahrnehmungen herzustellen, Blockaden zu überwinden und Integration zu gestalten. Der Leibniz-Forschungsverbund „Krisen einer globalisierten Welt“ geht in der Reihe Crisis Talks der Frage nach, wie Europa mit seinen aktuellen und vergangenen Krisen umgehen sollte.

Veranstalter:
Die Hessische Ministerin für Bundes- und Europaangelegenheiten Lucia Puttrich und der Leibniz-Forschungsverbund „Krisen einer globalisierten Welt“ gemeinsam mit dem Forschungsverbund "Normative Ordnungen" an der Goethe-Universität Frankfurt am Main

Weitere Informationen zur Reihe "Crisis Talks": Hier...

Your body is a battleground - Ultrakonservative Strategien zur Wiederherstellung einer „natürlichen Ordnung”

Zweitägiges Forum

18. und 19. September 2021

Gerade einmal fünfzig Jahre nach der Frauenbewegung erleben wir heute, dass Errungenschaften, die wir längst für selbstverständlich gehalten hatten, unter Beschuss stehen. Weltweit sind politische Akteure auf dem Vormarsch, die eine vermeintlich „natürliche Ordnung“ wiederherstellen wollen. Frauen und LGBTQI+ sind dadurch akut bedroht. Aufgeweicht oder abgeschafft werden unter anderem das Recht auf sexuelle Selbstbestimmung, das Recht auf Schutz vor häuslicher Gewalt, der Zugang zu sicheren Schwangerschaftsabbrüchen sowie zu modernen Fortpflanzungstechnologien. Auch auf dem Arbeitsmarkt, in der Politik und der Kultur herrscht keine Geschlechtergerechtigkeit, vielerorts sinkt der Frauenanteil sogar wieder.

Verantwortlich für diesen globalen Backlash sind Ultrakonservative bzw. Rechtsextreme aus aller Welt. Akademiker*innen, religiöse Gruppierungen, Aktivist*innen, Adelige und Oligarchen schließen sich in transnationalen, also grenzüberschreitenden Allianzen zusammen. Die Politik mit Frauen und Familie dient dabei auch einem allgemeineren Zweck: Mithilfe dieser Themen bauen Ultrakonservative weltweit ihre Netzwerke und ihre Macht aus. Durch veränderte Begriffe, Sprache, Bilder, kommunikative und operative Strategien gelingt es ihnen, fundamentalistische Positionen als normal darzustellen und so im Mainstream zu verankern. Diese Verschiebung der öffentlichen Debatte nach rechts hat gravierende Auswirkungen auf demokratische, pluralistische Gesellschaften und das alltägliche Zusammenleben. Längst überholt geglaubte Wertvorstellungen wurden schleichend wieder salonfähig gemacht.

Diese Strategien und Praktiken beobachten Journalist*innen, Aktivist*innen und Forscher*innen aus aller Welt seit Jahren. Ihre Erkenntnisse und Erfahrungen sollen im Rahmen des zweitägigen Forums Your body is a battleground für eine breitere Öffentlichkeit sichtbar gemacht und debattiert werden. Teilnehmen können alle Interessierten kostenlos und ohne Voranmeldung – vor Ort im Frankfurter Kunstverein oder online. Alle Panels des Forums Your body is a battleground – ultrakonservative Strategien zur Wiederherstellung einer „natürlichen Ordnung“ werden live auf dem Youtube-Kanal des Frankfurter Kunstvereins übertragen.

Kuratorin: Asia Leofreddi

Programm (PDF): Hier...

Zum Livestream: Hier...

Videos:

Samstag, 18. September 2021

 

Sonntag, 19. September 2021

 

Bildergalerie:

  • Prof. Dr. Sarah Speck (Soziologin, Goethe-Universität Frankfurt), Natascha Strobl (Politikwissenschaftlerin), Rebecca C. Schmidt (Normative Orders, Goethe-Universität Frankfurt) und Prof. Dr. Thomas Biebricher (Politikwissenschaftler, Copenhagen Business School, Normative Orders, Goethe-Universität Frankfurt)
  • Prof. Dr. Sarah Speck (Soziologin, Goethe-Universität Frankfurt)
  • Prof. Dr. Sarah Speck (Soziologin, Goethe-Universität Frankfurt), Natascha Strobl (Politikwissenschaftlerin), Rebecca C. Schmidt (Normative Orders, Goethe-Universität Frankfurt) und Prof. Dr. Thomas Biebricher (Politikwissenschaftler, Copenhagen Business School, Normative Orders, Goethe-Universität Frankfurt)
  • Prof. Nany Fraser (Henry A. und Louise Loeb Professorin an der New School for Social Research) und Prof. Dr. Rainer Forst (Politischer Philosoph, Normative Orders, Goethe-Universität Frankfurt)
  • Prof. Nancy Fraser (Henry A. und Louise Loeb Professorin an der New School for Social Research) und Prof. Dr. Rainer Forst (Politischer Philosoph, Normative Orders, Goethe-Universität Frankfurt)
  • Natascha Strobl (Politikwissenschaftlerin), Rebecca C. Schmidt (Normative Orders, Goethe-Universität Frankfurt) und Prof. Dr. Thomas Biebricher (Politikwissenschaftler, Copenhagen Business School, Normative Orders, Goethe-Universität Frankfurt)
  • Natascha Strobl (Politikwissenschaftlerin) und Rebecca C. Schmidt (Normative Orders, Goethe-Universität Frankfurt)
  • Prof. Dr. Sarah Speck (Soziologin, Goethe-Universität Frankfurt), Natascha Strobl (Politikwissenschaftlerin), Rebecca C. Schmidt (Normative Orders, Goethe-Universität Frankfurt) und Prof. Dr. Thomas Biebricher (Politikwissenschaftler, Copenhagen Business School, Normative Orders, Goethe-Universität Frankfurt)

 

Programm:

Samstag, 18. September 2021

11.00 Uhr
Begrüßung

Dr. Ina Hartwig (Dezernentin für Kultur und Wissenschaft der Stadt Frankfurt am Main)
Rosemarie Heilig (Dezernentin für Umwelt und Frauen der Stadt Frankfurt am Main)
Prof. Franziska Nori (Direktorin Frankfurter Kunstverein)

11.45 Uhr
Keynote: Ultrakonservative Strategien zur Wiederherstellung einer ’natürlichen Ordnung‘: Die Netzwerke der ‚Agenda Europe‘

Neil Datta (Sekretär des Europäischen Parlamentarischen Forums für sexuelle und reproduktive Rechte, EPF. Herausgeber der Berichte The Tip of the Iceberg (Die Spitze des Eisbergs), 2021, Modern Day Crusaders (Die heutigen Kreuzritter), 2020, Restoring the Natural Order (Die natürliche Ordnung wiederherstellen), 2018)
Im Gespräch mit: Asia Leofreddi (Kuratorin des Forums, Journalistin, Soziologin und Doktorandin in Human Rights, Society and Multi-level Governance an der Universität Padua)

13.00 – 13.45 Uhr Mittagspause

13.45 Uhr
Was ist radikaler Konservativismus und warum ist er so gefährlich?
Die normativen Ordnungen des radikalen Konservativismus

Prof. Dr. Thomas Biebricher (Politikwissenschaftler, Copenhagen Business School, Normative Orders, Goethe-Universität Frankfurt, Autor von Geistig-moralische Wende: Die Erschöpfung des deutschen Konservatismus, Berlin 2018)
Natascha Strobl (Politikwissenschaftlerin, Schwerpunkte auf Rechtsextremismus und die Neue Rechte, Mitautorin von Die Identitären. Handbuch zur Jugendbewegung der Neuen Rechten in Europa, Münster 2017)
Prof. Dr. Sarah Speck (Soziologin mit Schwerpunkt auf Frauen- und Genderstudien, Goethe-Universität Frankfurt)
Moderation: Rebecca C. Schmidt (Normative Orders, Goethe-Universität Frankfurt)

15.15 Uhr
Die Instrumentalisierung und Unterwanderung der Menschenrechte durch ultrakonservative Bewegungen

Prof. Dr. Kristina Stoeckl (Soziologin, Forschungsleiterin ERC POstSEcularConflicts, Universität Innsbruck)
Prof. Dr. Susanna Mancini (Juristin, Universität Bologna. In ihrer Arbeit beschäftigt sie sich mit Fragen des Rechts und der Religion, reproduktiven Rechten, der Partnerschaft von Feminismus und Multikulturalismus)
Prof. Dr. Paul Blokker (Soziologe, Assoziierter Professor mit dem Forschungsschwerpunkt auf Populismus und Recht in Mittel- und Osteuropa, Universität Bologna)
Moderation: Dr. Gesine Dornblueth (Journalistin)

16.30 – 16.45 Uhr Kaffeepause

16.45 Uhr
Our Bodies, Our Politics: Against The Ultra-Conservatives and Their Liberal Enablers

Vortrag von Prof. Dr. Nancy Fraser (Livestream)
Nancy Fraser ist Henry A. und Louise Loeb Professorin an der New School for Social Research und Mitglied des Redaktionsausschusses der New Left Review. Als ausgebildete Philosophin hat sie sich auf kritische Gesellschaftstheorie und politische Philosophie spezialisiert. Ihre neuesten Bücher sind Cannibal Capitalism (erscheint 2022 bei Verso) und Feminism for the 99%: Ein Manifest, gemeinsam verfasst mit Cinzia Arruzza und Tithi Bhattacharya (Verso, 2019 übersetzt in 24 weiteren Sprachen).

Einführung von Prof. Dr. Rainer Forst (Politischer Philosoph, Normative Orders, Goethe-Universität Frankfurt)

Sonntag, 19. September 2021

11.00 Uhr
Die weltweiten Netzwerke ultrakonservativer Bewegungen

Dr. Massimo Prearo (Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Forschungszentrum Politik und Theorie der Sexualität, Universität Verona)
Dr. Katharina Hajek (Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Fakultät für Kulturwissenschaften, Universität Koblenz-Landau)
Prof. Dr. Elżbieta Korolczuk (Assoziierte Professorin für Soziologie an der Södertörn Universität Stockholm und am Zentrum für Amerikastudien der Universität Warschau. Zu ihren jüngsten Veröffentlichungen gehört der von ihr mit herausgegebene Band Women’s Rebellion. Black Protests and Women’s Strikes, 2019.)
Moderation: Annalisa Camilli (Journalistin, Internazionale)

12.30 Uhr
Ursachen und Herausforderungen der Krise: Welche Rolle spielen progressive / liberale Bewegungen?

Eszter Kováts (Doktorandin in Politikwissenschaft an der ELTE Universität Budapest. Von 2012 bis 2019 war sie im ungarischen Büro der Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) für das Genderprogramm der Stiftung für Ostmitteleuropa zuständig.)
Prof. Dr. Sara Farris (Assoziierte Professorin, Soziologin und Autorin, Goldsmith Universität London. Sie ist Autorin von In the name of women’s rights. Der Aufstieg des Femonationalismus, 2017 und hat zahlreiche weitere Publikationen zu Gender, Migration, Theorien der sozialen Reproduktion veröffentlicht.)
Judith Goetz (Literatur- und Politikwissenschaftlerin, Universität Wien. Sie ist Mitglied der Forschungsgruppe Ideologien und Politiken der Ungleichheit sowie des Forschungsnetzwerks Frauen und Rechtsextremismus.)
Prof. Dr. Ilse Lenz (Professorin em. für Soziologie mit dem Schwerpunkt Geschlechter- und Sozialstrukturforschung an der Ruhr-Universität-Bochum.)
Moderation: Asia Leofreddi (Kuratorin des Forums, Journalistin, Soziologin und PhD Studentin des Programms Human Rights, Society and Multi-level Governance an der Universität Padua)

Voraussichtliches Ende: ca. 14.30 Uhr

Veranstalter:
Frankfurter Kunstverein und Forschungsverbund "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität Frankfurt am Main. Das Forum findet unter der Schirmherrschaft des Kulturamtes der Stadt Frankfurt am Main und des Amtes für Umwelt und Frauen der Stadt Frankfurt am Main statt.

Artificial Intelligence and Criminal Justice

International Summer School

12-16 July 2021

The International Summer School on “AI and Criminal Justice”, organized by Luiss School of Law in cooperation with Goethe University Frankfurt am Main is an advanced course which gives a comprehensive and up-to-date overview of the interrelations between AI and criminal justice.
The course is one-of-a-kind, as it will bring together internationally recognized academics and practitioners who will co-teach during the interdisciplinary modules of the course.
The course is based on a blended learning model and it will be held both in presence at Luiss University and through Webex online platform.
Course objectives: The International Summer School on “AI and Criminal Justice” aims at providing participants with a comprehensive knowledge, as well as conceptual and normative tools to understand and manage opportunities and threats brought by the latest AI developments in the different areas of criminal justice.To this purpose, the course will primarily give a solid background on how algorithms work, essential in order to gain a full expertise to combine the related advantages and disadvantages. Afterwards, lessons will be focused on AI applications in the criminal justice area, exploring the use of AI as a supportive tool in the public and private sectors and training participants’ skills to frame and solve the criminal liability issues related to these new agents coming on to stage.
Target: The International Summer School on “AI and Criminal Justice” is an advanced course open to graduates, PhD students, post-doctoral researchers as well as to practitioners from public and private sectors who intend to acquire an interdisciplinary and in-depth knowledge in the cutting-edge area of AI and criminal justice in its most recent developments at the international level.
Course grading: 80% final exam and 20% class participation. The final exam consists in writing a short paper on a specific topic addressed during the course and approved by the coordinator/tutor.

Academic Directors:
Prof. Dr. Christoph Burchard
Prof. Dr. Antonio Gullo
Prof. Dr. Giuseppe F. Italiano

For more information about how to apply please click here...
Deadline for Applications: by 30 June 2021

Program:

Monday 12 July 2021
Morning 9:30 am-12:30 pm
Afternoon 2:00 pm-6:00pm

Presentation of the Programme
Module 1:
Artificial Intelligence and Algorithms
Introduction to Artificial Intelligence and Machine
Learning Algorithms
Artificial Intelligence and Algorithms

Tuesday 13 July 2021
Morning 9:30 am-12:30 pm
Afternoon 2:00 pm-6:00pm

Module 2:
Agency and Responsibility for and of Harmful Artificial Intelligence
AI Agents’ Criminal Liability
The Implications of Artificial Intelligence on The Financial
Sector.
Market Manipulation by High Frequency Traders

Wednesday 14 July 2021
Morning 9:30 am-12:30 pm
Afternoon 3:30 pm-5:30 pm

Module 3:
The Use of Algorithms to Prevent Crimes
AI and Cybersecurity
Predictive Policing Algorithms: General Introduction
and Concrete Applications

Thursday 15 July 2021
Morning 9:30 am-12:30 pm
Afternoon 3:00 pm-5:30 pm

Module 4:
Artificial Intelligence and Criminal Compliance
Roundtable. Artificial Intelligence and Criminal Compliance
Practical Lab

Friday 16 July 2021
Morning 9:30 am-12:30 pm
Afternoon 3:30 pm-5:30pm

Module 5:
The Use of Risk Assessment Algorithms
in the Decision-Making Processes
Algorithmic Risk Assessment in The Decision-Making Processes
Algorithmic Risk Assessment in Sentencing

For further information: Click here...

Presented by:
Luiss School of Law and the Research Initiative “ConTrust: Trust in Conflict – Political Life under Conditions of Uncertainty” at the Research Centre "Normative Orders" of Goethe University. With the support and participation of Elettronica Group

Von großen und kleinen Räumen. Das Zusammenleben auf glokaler Ebene

tinyMONDAY im Rahmen der Ausstellung "tinyBE • living in a sculpture"

Montag, 5. Juli 2021 ab 16.00 Uhr

Ausgehend vom Beispiel Frankfurt werden Fragen um die „auseinanderwachsende Stadt“ auf regionaler Ebene beleuchtet und anschließend in den Kontext der Urbanisierung auf globaler Ebene gesetzt. In Podiumsdiskussionen und Wortwechseln werden Antworten auf die Frage gefunden, wie wir die Zukunft des Zusammenlebens als Individuum und Gesellschaft mitgestalten können. Wie viel Ungleichheit ist gut für ein Gemeinwesen? Wie können öffentliche Räume im virtuellen Raum belebt werden? Und wie lässt sich ein Auseinanderdriften der Quartiere, Viertel und Stadtteile verhindern? Ein Themennachmittag, der mit Impulsen aus der Stadtentwicklungs-Perspektive gegenwärtige soziale Auseinandersetzungen und demokratische Aushandlungsprozesse in den Blick nimmt.

Online via Zoom. Um Anmeldung an This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it. wird gebeten

Weitere Informationen zur Beteiligung des Forschungsverbunds "Normative Ordnungen" an "tinyBE • living in a sculpture": Hier...

Programm:

16.00 Uhr

Begrüßung von Cornelia Saalfrank (Kuratorin von "tinyBE • living in a sculpture") 

Input von Prof. Dr. Rainer Forst (Co-Sprecher des Forschungsverbunds "Normative Orders" der Goethe-Universität Frankfurt und Professor für Politische Theorie und Philosophie der Goethe-Universität Frankfurt am Main)

16.15 Uhr, Podiumsdiskussion

„Frankfurt – eine auseinanderwachsende Stadt?“
Frankfurt wächst – vor einigen Jahren überschritt die Einwohnerzahl erstmals die Grenze von 700.000. Doch Frankfurt wächst nicht zusammen, sondern weiter auseinander. Während im Europaviertel hochpreisige Luxuswohnungen entstehen, sind die Wohnbedingungen in der Bonameser Flüchtlingsunterkunft von Enge und schlechten hygienischen Bedingungen geprägt. Und während sich Frankfurt sein Prestigeprojekt „Neue Altstadt“ viele Millionen Euro hat kosten lassen, nimmt der soziale Wohnungsbau beständig ab - und dies bei kontinuierlich steigenden Mietpreisen. Nicht zuletzt vertieft die Corona-Pandemie die soziale Ungleichheit.
Vor allem von Seiten der Stadtbevölkerung gibt es auch gegenläufige Bemühungen: Projekte wie „Solidarisch trotz Corona“ versuchen, der sozialen Fragmentierung mit nachbarschaftlichen Wohnformen jenseits einer gewinnorientierten Immobiliennutzung. Schließlich sind Bürgerinitiativen wie die „Grüne Lunge am Günthersburgpark“ bestrebt, eine ökologische und nachhaltige Stadtentwicklung zu befördern, was auch die sich neu bildende, grün angeführte Stadtregierung verspricht.
Wie lässt sich diese Verschärfung der sozialen Ungleichheit stadtpolitisch im Sinne eines solidarischeren Zusammenlebens adressieren? Sind diese wiederum auf kommunaler Ebene umsetzbar? Wie kann die Heterogenität in der Bevölkerungsstruktur dabei als Chance begriffen werden?

Podiumsgäste: Peter Cachola Schmal (Leitender Direktor des Deutschen Architekturmuseums), Tim Noller (Transition Town Frankfurt), Dr. Greta Wagner (Soziologin, Technische Universität Darmstadt, Forschungsverbund „Normative Ordnungen“)

Moderation: Rebecca Caroline Schmidt (Geschäftsführerin des Forschungsverbunds "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität Frankfurt am Main)

Video:

 

18.00 Uhr, Podiumsdiskussion

„Der urbane Planet - soziale, ökonomische und ökologische Herausforderungen für das globale Zusammenleben der Gegenwart“

In den vergangenen zehn Jahren haben wir eine weltweite Beschleunigung der Urbanisierung erlebt, immer mehr Menschen zieht es in Großstädte. Die Anziehungskraft des städtischen Lebens speist sich aus verschiedenen Quellen: Arbeitsplätze, Infrastruktur, Versprechungen einer verbesserten Lebenssituation für lokale Landbevölkerung wie globale Migrationsbewegungen.
Doch neben einer Verschärfung der Wohnraumsituation hat das geballte Leben in Großstädten auch soziale und ökologische Effekte. Viele Menschen leben isoliert ohne soziale Netzwerke in Großstädten; dies mündet oftmals in Vereinsamung, Suchtkrankheiten oder Depressionen. Mit der Urbanisierung geht häufig auch Naturzerstörung einher, die Versiegelung von Grünflächen, schwindende Biodiversität, Luftverschmutzung und insbesondere im globalen Süden auch eine mangelnde Wasserversorgung und hygienische Missstände. Nicht zuletzt die Covid 19-Pandemie kann als Folge dieser zunehmenden Naturzerstörung verstanden werden.
Wie können wir den globalen Trend zur Urbanisierung verstehen und seine Auswirkungen antizipieren? Geschichtswissenschaftlich gefragt, was können wir aus der Geschichte von Stadt und Bürgertum über Urbanisierungsprozesse lernen? In ökonomischer und ökologischer Perspektive ist zu fragen, wo die Chancen und Grenzen der globalen Urbanisierung liegen, gerade auch in Hinblick auf eine nachhaltige und klimasensible Entwicklung.

Podiumsgäste: Prof. Dr. Susanne Heeg (Professorin für Geographische Stadtforschung am Institut für Humangeographie der Goethe-Universität), Prof. Dr. Darrel Moellendorf (Klimaphilosoph, Professor für Internationale Politische Theorie sowie Philosophie der Goethe-Universität, Forschungsverbund „Normative Ordnungen“), Prof. Dr. Andreas Fahrmeir (Professor für Neuere Geschichte unter besonderer Berücksichtigung des 19. Jahrhunderts am Historischen Seminar der Goethe-Universität, Forschungsverbund „Normative Ordnungen“).

Moderation: Regina Schidel (Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Forschungsverbund „Normative Ordnungen“)

 Video:

 

Veranstalter:
Forschungsverbund "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität in Zusammenarbeit mit tinyBE gGmbH

Armed non-state actors and the politics of recognition

Online-Book lɔ:ntʃ

Freitag, 16. Juli 2021, 13 Uhr

Mit Prof. Dr. Anna Geis (Professorin für Politikwissenschaft, insbesondere Internationale Sicherheitspolitik und Konfliktforschung, an der Helmut-Schmidt-Universität Hamburg), Prof. Dr. Hanna Pfeifer (Professorin für Politikwissenschaft mit dem Schwerpunkt Radikalisierungs- und Gewaltforschung der Goethe-Universität Frankfurt am Main, Principal Investigator im Clusterprojekt "ConTrust: Vertrauen im Konflikt"), Prof. Dr. Martin Saar (Professor für Sozialphilosophie, Principal Investigator im Clusterprojekt "ConTrust: Vertrauen im Konflikt" und "Normative Orders") und Prof. Dr. Reinhard Wolf (Professor für Internationale Beziehungen mit dem Schwerpunkt Weltordnungsfragen der Goethe-Universität Frankfurt am Main).

Geis, Anna/Clément, Maéva/Pfeifer, Hanna (eds), (2021): Armed non-state actors and the politics of recognition, Manchester: Manchester University Press
Weitere Informationen zum Buch: Hier...

An­erkennung wird oft als Mittel zur De­eskalation von Kon­flikten und zur Förderung friedlicher sozialer Inter­aktionen angesehen. Der Sammel­band "Armed non-state actors and the politics of recognition" von Anna Geis, Maéva Clément und Hanna Pfeifer erforscht die Formen, die soziale An­erkennung und ihre Ver­weigerung in asymmetrischen bewaffneten Kon­flikten annehmen können. Außerdem untersuchen die Autor:innen die Risiken und Chan­cen, die entstehen, wenn lokale, staatliche und trans­nationale Akteure bewaffnete nichtstaatliche Akteure anerkennen, falsch anerkennen oder ihnen die An­erkennung verweigern.

Durch die Unter­suchung zentraler asymmetrischer Konflikte durch das Prisma der An­erkennung bietet der Band eine innovative Perspektive auf die Inter­aktionen zwischen bewaffneten nicht-staatlichen Akteuren und staatlichen Akteuren. In welchen Kon­texten fördert die An­erkennung von bewaffneten nichtstaatlichen Akteuren die Konflikttransformation? Was passiert, wenn Regier­ungen die An­erkennung verweigern oder bewaffnete nichtstaatliche Akteure in einer Weise etikettieren, die sie als Fehl­anerkennung wahrnehmen? Die Autor:innen untersuchen die Ambivalenz von An­erkennungsprozessen in Gewalt­konflikten und ihre manchmal unbeabsichtigten Folgen. Der Band zeigt, dass Nicht-Anerkennung Konflikt­transformation verhindert, während die An­erkennung bewaffneter nicht-staatlicher Akteure kontra­produktive Präzedenz­fälle und neue Formen des Ausschlusses in der inner­staatlichen und transnationalen Politik erzeugen kann.

Online via Zoom. Sie erhalten die Logindaten nach Anmeldung an This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.

Video:

 

Veranstalter:
Forschungsverbund "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität Frankfurt am Main

Krisen sichtbar machen

Gespräch und Buchvorstellung

Mittwoch, 16. Juni 2021, 18 Uhr

“Never miss a good crisis!” – wusste auch schon Winston Churchill. Krisenhafte Momente sind Zuspitzungen, die kritische Entscheidungen notwendig machen, um eine Katastrophe abzuwenden. Aber woher kommt das Wissen, um richtig entscheiden und handeln zu können? Wer trifft diese Entscheidungen? Und für wen?

Wenn Krisen eines deutlich machen, dann dass Wissenschaft, Kunst und Design gemeinsam in einen Dialog mit der Öffentlichkeit treten müssen. In eben solch einen Dialog traten die Forscher:innen des Leibniz Forschungsverbundes Krisen einer globalisierten Welt mit den Studierenden der HfG Offenbach. Das Ergebnis war Making Crises Visible, eine Ausstellung im Senckenberg Naturmuseum, die über die Wissenschaftskommunikation hinaus neue Perspektiven auf die Krisen dieser Welt werfen wollte.

HSFK-Leiterin Nicole Deitelhoff spricht im Frankfurter Museum Angewandte Kunst mit Brigitte Franzen, der Direktorin des Senckenberg Naturmuseums, sowie Felix Kosok, Stefan Kroll, Verena Kuni und Ellen Wagner, den Herausgeber:innen der Publikation Krisen Sichtbar Machen, über Krisenforschung, Wissenschaftskommunikation und Interdisziplinarität. Im Anschluss wird die Publikation Krisen Sichtbar Machen vorgestellt, welche die Dialoge zwischen Wissenschaft, Kunst und Design fortführt. Es geht dabei nicht zuletzt auch um die spezifische Rolle der Wissenschaft in politischen, ökonomischen und ökologischen Krisen.

Podiumsgäste:

Nicole Deitelhoff, HSFK und Normative Orders
Brigitte Franzen, Direktorin des Senckenberg Naturmuseums
Felix Kosok, Hochschule für Gestaltung Offenbach
Stefan Kroll, HSFK
Verena Kuni, Goethe-Universität Frankfurt/M.
Ellen Wagner, Hochschule für Gestaltung Offenbach

Liveübertragung aus dem Museum Angewandte Kunst via Zoom: Hier...

Veranstalter:
Leibniz-Institut Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung (HSFK), Hochschule für Gestaltung Offenbach am Main, Goethe-Universität Frankfurt am Main und Forschungsverbund "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität

tinyBE • living in a sculpture


Ausstellung

Welche Orte brauchen wir zum Leben und Arbeiten? Wie groß, wie klein kann der Raum für ein erfülltes und nachhaltiges Leben sein? Die Ausstellung "tinyBE • living in a sculpture" – vom 26. Juni bis 26. September im Frankfurter Metzler Park, mit Satelliten in Darmstadt und Wiesbaden, – greift diese Fragen mit bewohnbaren Skulpturen internationaler Künstler*Innen auf. Eine digitale Info-Box informiert vom 29. Mai bis 24. Juni 2021 auf dem Campus Westend über das Projekt, das vom Forschungsverbund „Normative Ordnungen“ der Goethe-Universität wissenschaftlich begleitet wird. Die Ausstellung greift aktuelle Debatten über die Zukunft von Wohnen und Arbeiten auf, über soziokulturelle Herausforderungen und den ressourcenschonenden Umgang mit Lebensräumen in künstlerisch und funktional gestalteten Kleinarchitekturen – Themen, mit denen sich auch die Wissenschaftler*Innen des Forschungsverbunds „Normative Ordnungen“ befassen. Am 5. Juli findet dazu ein tinyMONDAY unter dem Titel "Von großen und kleinen Räumen. Das Zusammenleben auf glokaler Ebene" mit Beträgen von Wissenschaftler*innen des Verbunds statt.

Beteiligte Künstler*Innen und Kollektive
Onur Gökmen – Christian Jankowski – Alison Knowles – Terence Koh – MY-CO-X – Laure Prouvost – Mia Eve Rollow & Caleb Duarte – Sterling Ruby – Thomas Schütte – tinyBE extra: Charlotte Posenenske
Kuratorin: Cornelia Saalfrank, Co-Kuratorin: Katrin Lewinsky

Weitere Informationen: Hier...

tinyMONDAY im Rahmen der Ausstellung "tinyBE • living in a sculpture"

Montag, 5. Juli 2021 ab 16.00 Uhr

Von großen und kleinen Räumen. Das Zusammenleben auf glokaler Ebene

Ausgehend vom Beispiel Frankfurt werden Fragen um die „auseinanderwachsende Stadt“ auf regionaler Ebene beleuchtet und anschließend in den Kontext der Urbanisierung auf globaler Ebene gesetzt. In Podiumsdiskussionen und Wortwechseln werden Antworten auf die Frage gefunden, wie wir die Zukunft des Zusammenlebens als Individuum und Gesellschaft mitgestalten können. Wie viel Ungleichheit ist gut für ein Gemeinwesen? Wie können öffentliche Räume im virtuellen Raum belebt werden? Und wie lässt sich ein Auseinanderdriften der Quartiere, Viertel und Stadtteile verhindern? Ein Themennachmittag, der mit Impulsen aus der Stadtentwicklungs-Perspektive gegenwärtige soziale Auseinandersetzungen und demokratische Aushandlungsprozesse in den Blick nimmt.

Um Anmeldung an This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it. wird gebeten

Weitere Informationen und Programm: Hier...

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Die rote tinyBE-Info-Box

Die wissenschaftlichen Videobeiträge für die tinyBE-Info-Box der Architekten schneider+schumacher vor dem Casino-Anbau auf dem Campus Westend stammen von den Mitgliedern des Forschungsverbunds Jun.-Prof. Dr. Franziska Fay (Juniorprofessorin für Ethnologie mit dem Schwerpunkt Politische Ethnologie der Johannes Gutenberg Universität Mainz und ehemalige Postdoktorandin des Forschungsverbunds „Normative Ordnungen“), Prof. Dr. Darrel Moellendorf (Professor für Internationale Politische Theorie und Philosophie der Goethe-Universität), Prof. Dr. Indra Spiecker gen. Döhmann, LL.M. (Professorin für Öffentliches Recht, Umweltrecht, Informationsrecht und Verwaltungswissenschaften der Goethe-Universität) und Dr. Tatjana Sheplyakova (Postdoktorandin des Forschungsverbunds „Normative Ordnungen“). Sie richten aus Sicht ihrer aktuellen Forschung einen kommentierenden Blick auf die Skulpturen FIRST von Onur Gökmen, MY-CO SPACE des SciArt Kollektivs MY-CO-X, Alison Knowles The House of Dust und Laure Prouvosts Boobs Hills Burrows.

Zur ausführlichen Meldung: Hier...

Die Videobeiträge

 

 

 

 

 

Veranstalter:
tinyBE gGmbH in Zusammenarbeit mit dem Forschungsverbund "Normative Ordnugnen" der Goethe-Universität. Das Gesamtprojekt wird gefördert vom Kulturfonds Frankfurt RheinMain und unterstützt von der Stiftung Flughafen Frankfurt/Main für die Region, den Städten Frankfurt, Wiesbaden und Darmstadt, dem Land Hessen und weiteren Stiftungen und Sponsor:innen. Schirmherrin ist Dr. Ina Hartwig, Kulturdezernentin der Stadt Frankfurt a.M.

 

Zahlen lügen nicht? - Von trügerischer Objektivität und historic bias bei algorithmenbasiertem Kreditscoring

Digital Lecture Series "Algorithms - Between Trust and Control" Summer Term 2021

Thursday, 27 May 2021, 18.00-19.30 CEST

Prof. Katja Langenbucher (Goethe University, Professor of Civil Law, Commercial Law and Banking Law)

Convenors: Prof. Christoph Burchard (Goethe University, Professor of Criminal Justice, PI of ConTrust and "Normative Orders") and Prof. Indra Spiecker gen. Döhmann (Goethe University, Professor of Public Law, PI of ConTrust)

Video:

 

Presented by:
Forschungsverbund "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität Frankfurt am Main, "ConTrust" - ein Clusterprojekt des Landes Hessen, Frankfurter Gespräche zum Informationsrecht des Lehrstuhls für Öffentliches Recht, Umweltrecht, Informationsrecht und Verwaltungswissenschaften und Zentrum verantwortungsbewusste Digitalisierung

Solidarität_Welche Rolle spielen Emotionen, Regeln, Infrastrukturen?

DenkArt "Solidarität_Aber wie?"

Dienstag, 8. Juni 2021, 19.30 Uhr

Prof. Dr. Sighard Neckel (Professor für Gesellschaftsanalyse und sozialen Wandel im Fachbereich Sozialwissenschaften der Universität Hamburg und Assoziiertes Mitglied des Forschungsverbunds „Normati-ve Ordnungen“ der Goethe-Universität Frankfurt am Main)
Moderation: Rebecca Caroline Schmidt, Geschäftsführerin des Forschungsverbundes Normative Ordnungen der Goethe-Universität Frankfurt am Main

Sighard Neckel (*1956) ist Professor für Gesellschaftsanalyse und sozialen Wandel im Fachbereich Sozialwissenschaften der Universität Hamburg und Sprecher der dortigen DFG-Kolleg-Forschungsgruppe „Zukünfte der Nachhaltigkeit“. Er ist Assoziiertes   Mitglied des Forschungsverbunds „Normati-ve Ordnungen“ der Goethe-Universität Frankfurt am Main und war bis 2017 Mitglied des Kollegiums des Instituts für Sozialforschung (IfS). Seine Forschungsschwerpunkte sind Wirtschaftssoziologie, soziale Ungleichheit, Kultursoziologie, Emotionsforschung und Gesellschaftstheorie. Zu seinen Publikationen gehören „Leistung und Erschöpfung. Burnout in der Wettbewerbsgesellschaft“ (2013, hg. zus. mit Greta Wagner), „Sternstunden der Soziologie. Wegweisende Theoriemodelle des soziologischen Denkens“ (2010, zus. mit Ana Mijic, Christian von Scheve und Monica Titton) und jüngst „Gesellschaftstheorie im Anthropozän“ (2020, hg. zus. mit Frank Adloff)

Übertragung ausschließlich via Livestream: Hier...

Weitere Informationen zum Programm der Reihe: Hier...

Video:

 

Veranstalter:
Katholische Akademie Rabanus Maurus, Haus am Dom, Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main, Forschungsverbund „Normative Ordnungen“ der Goethe-Universität Frankfurt am Main und Heinrich-Böll-Stiftung Hessen e.V.. Unterstützt wird die Reihe durch die Sebastian-Cobler-Stiftung für Bürgerrechte.

Lehren aus der Pandemie - Das europäische und das globale Krisenmanagement der EU

Crisis Talk

Mittwoch, 23. Juni 2021, 13:00 - 14:00 Uhr

Verfolgen Sie den deutschen Livestream auf dem Youtube-Kanal "Hessen in Berlin und Europa": Hier...

Einladung (pdf): Hier...

Please put questions to the panelists here: This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.
Please register here: https://eu.hessen.de/Krisenmanagement
Der Livestream wird simultan verdolmetscht (Englisch/Deutsch).

Video:

 

Welcome note | Begrüßung

Mark Weinmeister, Secretary of State for European Affairs of the State of Hessen
Rebecca Caroline Schmidt, Goethe University Frankfurt, Normative Orders

Keynote | Impuls

Prof. Dr. Nicole Deitelhoff, Leibniz Peace Research Institute Frankfurt/Speaker Leibniz Research Alliance “Crises in a Globalised world”

Panel discussion | Podiumsdiskussion

Prof. Dr. Nicole Deitelhoff, Leibniz Peace Research Institute Frankfurt/Speaker Leibniz Research Alliance “Crises in a Globalised world”
Jens Gieseke (tbc), Member of the European Parliament
Kim Eling, Deputy Head of Cabinet of the Commissioner for Crisis Management, European Commission

Moderator | Moderation

Gudrun Engel, TV-Correspondent, WDR

Europa und die Welt wurden in nahezu allen Lebensbereichen durch die Pandemie betroffen. Vertreter zahlreicher Politikbereiche haben sich schwergetan, strukturelle Antworten auf die Herausforderungen zu geben. Doch soll es bei der Veranstaltung nicht um Personen, sondern um Strukturen gehen. Es soll beleuchtet werden, wie es um die Organisationen und Regeln bestellt ist, die zur Bewältigung von Krisen existieren und die ein koordiniertes Krisenhandeln garantieren sollen. In die Diskussion soll ferner einbezogen werden, dass das Wissen über diese Krise schnell anwuchs und für die Entscheidungen in den politischen Institutionen zur Verfügung stand, auch wenn Unsicherheit sich nicht vollständig auflöste. Der Crisis Talk thematisiert vor diesem Hintergrund das Krisenmanagement der EU und berücksichtigt dabei auch den globalen Kontext. Wie gut war die EU auf eine solche Krise vorbereitet, sprich inwieweit existierten Pläne zur Krisenabwehr? Wie ist das koordinierte Handeln in der EU nach über einem Jahr Pandemie zu bewerten? Und wie ist die EU der globalen Verantwortung für andere Weltregionen gerecht geworden? Die Perspektive ist somit nicht auf die Pandemie beschränkt, sondern bezieht auch die Folgen für den europäischen Zusammenhalt und der Rolle Europas in der Welt mit ein.

Crisis Talks des Leibniz-Forschungsverbund „Krisen einer globalisierten Welt“
Krisen sind in der EU historisch ein wichtiger Motor der Veränderung und des Fortschritts. In Krisensituationen ist die von großer Heterogenität geprägte und auf konsensuale Meinungsbildung ausgerichtete EU bisher meist in der Lage gewesen, gemeinsame Wahrnehmungen herzustellen, Blockaden zu überwinden und Integration zu gestalten. Der Leibniz-Forschungsverbund „Krisen einer globalisierten Welt“ geht in der Reihe Crisis Talks der Frage nach, wie Europa mit seinen aktuellen und vergangenen Krisen umgehen sollte.

Veranstalter:
Die Hessische Ministerin für Bundes- und Europaangelegenheiten Lucia Puttrich und der Leibniz-Forschungsverbund „Krisen einer globalisierten Welt“ gemeinsam mit dem Forschungsverbund "Normative Ordnungen" an der Goethe-Universität Frankfurt am Main

Weitere Informationen zur Reihe "Crisis Talks": Hier...

Vertrauen und Konflikt. Anmerkungen zu einer komplexen Konstellation

1. Vortrag innerhalb der ConTrust Speaker Series

Donnerstag, 17. Juni 2021, 16 Uhr

Prof. Dr. Martin Hartmann (Professor für Philosophie, Universität Luzern)

Begrüßung: Prof. Dr. Rainer Forst (Professor für Politische Theorie und Philosophie der Goethe-Universität Frankfurt am Main, Sprecher von ConTrust und Normative Orders)

Online via Zoom. Eine Anmeldung an This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it. ist erforderlich. Die Logindaten werden nach Anmeldung übermittelt.

Video:

 

ConTrust Speaker Series
A standard assumption of research is that trust and conflict stand in opposition and exclude one another. ConTrust questions that assumption and inquires into the dynamics of trust and conflict in various contexts of social life. Can trust arise in, manifest itself and be stabilized in conflicts rather than apart from them? What are the conditions for that?

Veranstalter: 
„ConTrust. Vertrauen im Konflikt. Politisches Zusammenleben unter Bedingungen der Ungewissheit“ - ein Clusterprojekt des Landes Hessen am Forschungsverbund "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität Frankfurt am Main

Freiheit und/oder Leben – Das Abwägungsproblem der Zukunft?

Tagung

20. und 21. Mai 2021

Nach einer ersten Phase weitgehend kooperativen, solidarischen Handelns in Akzeptanz der Freiheitseinschränkungen, die zur Verminderung der Coronainfektionszahlen und -geschwindigkeit im Verordnungswege erlassen wurden, begann in einer zweiten Phase eine öffentliche Kontroverse über deren Verhältnismäßigkeit. Befeuert wurde diese Kontroverse nicht zuletzt durch Äußerungen wie derjenigen des Bundestagspräsidenten Schäuble, dass das Grundgesetz keinen absoluten Lebensschutz gebiete, sondern nur einen absoluten Schutz der Würde, dass zudem Krankheit und Tod zum allgemeinen Lebensrisiko gehören würden. An dieser Kontroverse wird ein zentrales Problem deutlich, das die Grundlagen des Zusammenhalts moderner Gesellschaften berührt, aber auch in globaler Perspektive immer virulenter wird: Wie ist das Verhältnis zwischen individueller Freiheit und Gesundheit, Freiheit und Leben bisher austariert worden und wie sollte es künftig konzipiert werden? Das gleiche Recht auf individuelle Freiheit, so sehr sein Wert für jeden Einzelnen auch von ungleich verteilten materiellen Ressourcen auch bestimmt ist, gehört zu den fundamentalen Prinzipien der meisten westlichen Gesellschaften. Mit dem Gebrauch dieses Freiheitsrechts gingen stets Risiken für Leben und Gesundheit einher. Am deutlichsten vielleicht sichtbar im motorisierten Straßenverkehr: Tausende von Unfalltoten werden jährlich in Kauf genommen, weil Bewegungsfreiheit und Mobilität einen hohen Stellenwert besitzen. Dahinter steht eine Abwägung, die viele Gesellschaften implizit getroffen haben: Die Freiheit qua Mobilität hat mehr Gewicht als Leben und Gesundheit vieler Menschen. Freilich gilt dies nicht absolut, sondern hängt von der Zahl der tödlichen Unfälle ab, und sie wird vorgenommen im widerleglichen Vertrauen darauf, dass jeder Verkehrsteilnehmer sich eigenverantwortlich an die Regeln hält, die der Vermeidung von tödlichen Unfällen dienen, und sei es auch nur aus Selbstschutz. Was dennoch an Todesfällen vorkommt, gilt als „allgemeines Lebensrisiko“ im Straßenverkehr, also als unvermeidbares Schicksal und nicht als vermeidbares Unrecht. Freiheit bedeutet also, dass man Risiken für Leben und Gesundheit eingehen darf (oder sogar soll), dabei jedoch eigenverantwortlich handelt, um durch geeignete Sorgfaltsmaßnahmen weder das eigene Leben noch das der anderen übermäßig zu gefährden.

Nicht erst Corona hat deutlich werden lassen, dass diese Kalkulation so nicht mehr aufgeht. Spätestens mit der Reaktor-Katastrophe in Tschernobyl ist klar geworden, dass es aus dem jeweils individuellen Freiheitsgebrauch resultierende Risiken gibt, die sich nicht mehr beherrschen lassen und Leben/Gesundheit einer Vielzahl von Menschen unmittelbar betreffen. Kurz vor Corona hatten die „Friday for Future“-Proteste daran erinnert, dass der Klimawandel nicht nur den Wohlstand, sondern vor allem Leben und Gesundheit der gegenwärtigen und vor allem der künftigen Generationen in bisher so nicht vorhergesehenem Maße gefährdet. Damit rückt die Frage nach der Abwägung zwischen dem Recht auf Freiheit und dem Recht auf Gesundheit und Leben in den Fokus. Die Gerichtsverfahren sowie die Diskussion um Dieselfahrverbote oder um die künstliche Verteuerung von Flugreisen waren Beispiele dafür. Wieviel Feinstaubbelastung, wieviel Erwärmung der Atmosphäre sind noch tolerierbar angesichts der Gesundheitsgefahren, wie z.B. erhöhte Zahlen an Atemwegserkrankungen, Herzinfarkten, etc. Corona hat diese Abwägungsproblematik wie unter einem Brennglas noch einmal ganz konkret und unmittelbar verschärft: Wie viele Freiheitseinschränkungen sind geboten und hinzunehmen, um Leben und Gesundheit eines Teils der Gesellschaft zu schützen? Kaum jemand will das Extrem einer Diktatur des Lebensschutzes analog zur weitgehend perhorreszierten Fiktion einer Öko-Diktatur. Aber wieviel Lebens- und Gesundheitsschutz sind zu fordern, wie viel davon lässt sich über die Eigenverantwortung der Bürger*innen, wie viel durch zwangsbewehrte Verbote und andere freiheitsbeschränkende Maßnahmen und, nicht zuletzt, durch höhere Investitionen in eine besseres, effektiveres Gesundheitssystem oder in nachhaltigere Energien bewerkstelligen? Dabei wird auch die Frage aufkommen, was eigentlich "Leben" ist, wieviel Freiheitsgebrauch zu einem menschlichen Leben gehört, auch wenn das mehr oder weniger indirekt schädliche Auswirkungen auf das Leben Dritter (oder auf einen selbst) hat? Aktuell zeichnen sich wenigstens zwei Diskussionslinien ab: Für die einen ist Freiheit ohne Lebens- und Gesundheitsrisiko undenkbar, weshalb eher für weniger Restriktionen im Namen des Lebessschutzes plädiert wird. Daraus resultierende Gesundheitsgefahren sind dann als Schicksal hinzunehmen. Das "allgemeine Lebensrisiko" könnte dann unter der Hand zu einem sozi-aldarwinistischen Ausleseprinzip werden, mit dem die Freiheitsrechte der risikofreudigen Starken von den Lebensschutzrechten der risikoscheuen Schwachen sortiert werden. Vor allem in globaler Perspektive bedeutet dies, dass diejenigen Regionen der Welt, die den Freiheitsgebrauch der Privilegierten mit erhöhten Gesundheitsgefahren für sich selbst ermöglichen, unfair behandelt werden. Dagegen stehen diejenigen, die für einen Vorrang des Lebensschutzes gegenüber der Freiheit plädieren, nicht zuletzt deshalb, weil das Leben die vitale Grundlage der Freiheit, auch der Freiheit als Selbstbestimmung, ist. Aber wo ist die Grenze zwischen einem selbstbestimmten Leben in Freiheit und selbstbestimmter Lebensgefährdung – vor allem, wenn es um Leben und Gesundheit Dritter geht?

Der geplante Workshop will sich diesen Fragen widmen und unter Einbeziehung der einschlägigen verfassungsrechtlichen sowie (rechts-)philosophischen Literatur ausloten, welche gesellschaftlichen Verständnisse von Freiheit und Leben sowie von dem Verhältnis zwischen Freiheit und Leben grundlegend sind und in welchen Hinsichten sie kritisiert werden müssen oder gerechtfertigt werden können.

Convenors: Prof. Dr. Klaus Günther (Professor für Rechtstheorie, Strafrecht und Strafprozessrecht der Goethe-Universität, "Normative Orders", FGZ) und Prof. Dr. Uwe Volkmann (Professor für Öffentliches Recht und Rechtsphilosophie der Goethe-Universität, FGZ)

Anmeldungen bitte an: This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.

Veranstalter:
Forschungsinstitut Gesellschaftlicher Zusammenhalt (FGZ) und Forschungsverbund "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität Frankfurt am Main

Disputing Discipline. Child Protection, Punishment, and Piety in Zanzibar Schools

Book lɔ:ntʃ

Friday, 22 October 2021, 2 p.m.

Jun.-Prof. Dr. Franziska Fay (Juniorprofessorin für Ethnologie mit dem Schwerpunkt Politische Ethnologie der Johannes Gutenberg Universität Mainz, ehemalige Postdoktorandin des Forschungsverbunds "Normative Ordnungen")

Comment by Dr. Claudia Seymour (Senior Researcher with the Centre on Conflict, Development and Peacebuilding at the Graduate Institute of International and Development Studies, Geneva)

Moderation: Dr. Ilaria Cozzaglio (Postdoktorandin des Forschungsverbunds "Normative Ordnungen")

Rutgers University Press 2021

Disputing Discipline explores how global and local children’s rights activists’ efforts within the school systems of Zanzibar to eradicate corporal punishment are changing the archipelago’s moral and political landscape. Through an equal consideration of child and adult perspectives, Fay explores what child protection means for Zanzibari children who have to negotiate their lives at the intersections of universalized and local "child protection" aspirations while growing up to be pious and responsible adults. Through a visual and participatory ethnographic approach that foregrounds young people’s voices through their poetry, photographs, and drawings, paired with in-depth Swahili language analysis, Fay shows how children’s views and experiences can transform our understanding of child protection. This book demonstrates that to improve interventions, policy makers and practitioners need to understand child protection beyond a policy sense of the term and respond to the reality of children’s lives to avoid unintentionally compromising, rather than improving, young people’s well-being.

For further information: Click here...
More information and discount on the book (pdf): Here...

Online via Zoom. Registrtration required: This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.

 

The event will be held in english

Veranstalter:
Forschungsverbund "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität Frankfurt am Main

Solidarität_Wie lässt sich ein alter Wert neu denken?

DenkArt "Solidarität_Aber wie?"

Dienstag, 4. Mai 2021, 19.30 Uhr

Lukas Bärfuss (Autor und Büchnerpreisträger)
Moderation: Prof. Marion Tiedtke, Professorin für Schauspiel an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main und Dramaturgin

Lukas Bärfuss (*1971) ist einer der erfolgreichsten Schrift-steller unserer Zeit. Er lebt und arbeitet in Zürich, übersetzt und schreibt Romane („Hundert Tage“ 2008, „Koala“ 2014 u.a.), Erzählungen („Malinois“ 2019), Essays (zuletzt „Die Kro-ne der Schöpfung“ 2020) sowie Theaterstücke (u.a. „Der Bus“ 2005, „Julien - Rot und Schwarz“ 2020), die an vielen Bühnen weltweit gespielt werden. Immer wieder trifft er dabei den Nerv politischer Diskurse. Bärfuss ist Mitglied der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung. Seine Werke wurden mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, zuletzt 2019 mit dem Georg-Büchner-Preis.

Übertragung ausschließlich via Livestream: Hier...

Weitere Informationen zum Programm der Reihe: Hier...

Video:

 

Veranstalter:
Katholische Akademie Rabanus Maurus, Haus am Dom, Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main, Forschungsverbund „Normative Ordnungen“ der Goethe-Universität Frankfurt am Main und Heinrich-Böll-Stiftung Hessen e.V.. Unterstützt wird die Reihe durch die Sebastian-Cobler-Stiftung für Bürgerrechte.

 

„Zukunft der Solidarität“

Frankfurter interdisziplinäre Live-Debatte online

Mittwoch, 12. Mai 2021, 18 Uhr

Impuls von: Prof. Dr. Rainer Forst („Normative Ordnungen“)

Diskussion mit: Prof. Dr. Nicole Deitelhoff (HSFK und „Normative Ordnungen“), Prof. Dr. Stefanie Dimmeler (Cardio-Pulmonary Institute und Goethe-Universität Frankfurt), Prof. Dr. Rainer Forst („Normative Ordnungen“), Prof. Dr. Klaus Günther („Normative Ordnungen“) und Prof. Dr. Jan Pieter Krahnen (SAFE)

Moderation: Doris Renck (hr-Journalistin)

Eine Anmeldung ist erforderlich: hier.... Sie erhalten einen Link zur Teilnahme an der Live-Debatte einen Tag vor der Veranstaltung.

Neustart für die „Frankfurter interdisziplinäre Debatte“: Im Jahr 2020 als Blog gestartet, geht die Frankfurter Debatte als eine Serie von Podiumsdiskussionen weiter. Die Initiatorinnen und Initiatoren der Dialogplattform greifen dabei Perspektiven aus unterschiedlichen wissenschaftlichen Disziplinen zu aktuellen Fragestellungen rund um das Thema „Zukunft Post-Covid“ auf. Starttermin für das neue Format „Frankfurter interdisziplinäre Live-Debatte“ ist Mittwoch, 12. Mai 2021, 18 Uhr. Der Auftakt wird als digitale Veranstaltung aus dem Campus Westend der Goethe-Universität Frankfurt übertragen.

Video:

 

Weitere Informationen zur Frankfurter interdisziplinären Debatte: Hier...

Veranstalter:
Exzellenzcluster Cardio-Pulmonary Institute, Leibniz-Institut Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung HSFK, Forschungsverbund „Normative Ordnungen“ der Goethe-Universität Frankfurt und Leibniz-Institut für Finanzmarktforschung SAFE („Sustainable Architecture for Finance in Europe“)

Fairen Wettbewerb in der Europäischen Union sichern

Digitale Tagung

Freitag, 7. Mai 2021, 10–17 Uhr

Die Gewährleistung fairer Wettbewerbsbedingungen in der Europäischen Union ist zentraler Aspekt der Wettbewerbspolitik. Die Globalisierung und offenen Grenzen gestatten Investitionen auf der gesamten Welt. Der Europäische Binnenmarkt ist einer der größten Wirtschaftsräume auf der Welt, unterliegt jedoch auch stets Herausforderungen und Gefahren durch „unfaire“ Wettbewerbspraktiken – sowohl von „innen“ als auch von „außen“. Die Tagung nimmt diese aktuellen Entwicklungen zum Anlass, um über die Zukunft des Wettbewerbs in der Europäischen Union zu diskutieren.

Online via Zoom. Anmeldungen bis zum 5. Mai 2021 an This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.

Programm (pdf): Hier...


Programm

10.00 Uhr
Begrüßung
Prof. Dr. Dr. Rainer Hofmann (Wilhelm-Merton-Zentrum Frankfurt am Main)
Alexander Heger (Goethe-Universität Frankfurt am Main)

Grußwort der Hessischen Staatsministerin für Bundes- und Europaangelegenheiten Lucia Puttrich MdL
Grußwort des Vizepräsidenten der Goethe-Universität Frankfurt am Main Prof. Dr. Michael Huth

10.20 Uhr
Securing a level playing field through Free Trade Agreements: New developments in recent EU practice
Prof. Dr. Frank Hoffmeister (Europäische Kommission, Generaldirektion Handel)

10.40 Uhr
Die Reform der handelspolitischen Schutzinstrumente der Europäischen Union
Patricia Trapp (Universität Passau)

11.00 Uhr
Diskussion

11.40 Uhr
Instrumente aus dem Weißbuch zur Gewährleistung fairer Wettbewerbsbedingungen bei Subventionen aus Drittstaaten
Dr. Simone Ritzek-Seidl (Europäische Kommission, Generaldirektion Wettbewerb)

12.00 Uhr
„Was interessiert die Union?“ - Das Unionsinteresse bei der Prüfung drittstaatlicher Subventionen
Frederik Gutmann (Humboldt-Universität zu Berlin)
Lennart Gau (Humboldt-Universität zu Berlin)

12.20 Uhr
Diskussion

13.00 Uhr
Mittagspause

14.00 Uhr
Ausgewählte Aspekte der Digitalwirtschaft aus wettbewerbsrechtlicher Perspektive
Dr. Sebastian Wismer (Bundeskartellamt, Referat Digitale Wirtschaft)

14.20 Uhr
Der Digital Markets Act der EU für mehr Fairness in der Digitalwirtschaft?
Dr. Ranjana Andrea Achleitner (Johannes Kepler Universität Linz)

14.40 Uhr
Diskussion

15.20 Uhr
Außerwettbewerbliche Schutzziele in der wettbewerbsrechtlichen Anwendungspraxis
Prof. Dr. Hans-Georg Kamann (Rechtsanwalt und Partner bei WilmerHale)

15.40 Uhr
Fairness als Prinzip des Europäischen Wirtschaftsrechts. Zum Begriff des level playing field im Wettbewerbs- und Außenwirtschaftsrecht der Union
Philipp Reinhold (Universität des Saarlandes)
Max Erdmann (Ludwig-Maximilians-Universität München)

16.00 Uhr
Diskussion

16.40 Uhr
Schlussbemerkungen
Prof. Dr. Stefan Kadelbach (Wilhelm-Merton-Zentrum Frankfurt am Main, Mitglied des Forschungsverbunds "Normative Orders")
Dr. Sascha Gourdet (Goethe-Universität Frankfurt am Main)


Veranstalter:
Merton Zentrum für Europäische Integration und internationale Wirtschaftsordnung in Zusammenarbeit mit dem Forschungsverbund "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität Frfankfurt am Main

Die Republik auf allen Viren – wieviel Angst verträgt die Demokratie?

49. Römerberggespräche

Samstag, 22. Mai 2021 – live und interaktiv
via YouTube übertragen aus dem Chagall-Saal des Schauspiel Frankfurt

Die Pandemie gerät zum Stresstest – nicht nur für das Individuum, sondern auch für das politische System. Grundrechte werden eingeschränkt, Gesetze zu Verordnungen verkürzt. Die Regierung inszeniert sich als effizienter Krisenmanager, der aus wissenschaftlichen Erkenntnissen alternativlose Konsequenzen zieht. Grenzüberschreitend werden angesichts der viralen Bedrohung Rückfälle in autoritär anmutendes Staatshandeln und überwunden geglaubten Nationalismus sichtbar.
Bleibt den Bürger*innen derweil nur noch Angst und Ohnmacht, wenn Experten das Sagen haben? Welche Langzeitfolgen wird der fortgesetzte Lockdown haben – psychisch und politisch? Was wird aus individueller Freiheit, wechselseitigem Vertrauen und staatsbürgerlicher Souveränität? Wie verändert sich das Verhältnis von Staat, Wissenschaft und Gesellschaft? Wie kann die Zivilgesellschaft wieder zum Ort einer kritischen Öffentlichkeit werden? Wieviel Vertrauen müssen wir dem staatlichen Handeln und wissenschaftlicher Wahrheit gegenüber aufbringen; wie sehr können wir es in Frage stellen – ohne haltlosem Verschwörungsglauben in die Hände zu spielen?

In Krisenzeiten werden die Grenzen und Möglichkeiten des Politischen neu bestimmt – mit welchen Risiken und Nebenwirkungen? Das fragen die Römerberggespräche im Superwahljahr 2021 und vier Monate vor der Bundestagswahl.

Live und interaktiv auf www.roemerberggespraeche-ffm.de

Programm (pdf): Hier...
Einleger (pdf): Hier...

  • Hadija Haruna-Oelker (Journalistin und Moderatorin) und Alf Mentzer (Leiter der Literaturredaktion von hr2-kultur)
  • Prof. Dr. Klaus Günther (Professor für Rechtstheorie, Strafrecht und Strafprozessrecht der Goethe-Universität Frankfurt am Main und Mitglied des Forschungsverbunds "Normative Orders")
  • Prof. Dr. Dr. Günter Frankenberg (Professor für Öffentliches Recht, Rechtsphilosophie und Rechtsvergleichung und Assoziiertes Mitglied des des Forschungsverbunds "Normative Orders")
  • Prof. Dr. Valentin Groebner (Historiker, Universität Luzern)
  • Staatsministerin Angela Dorn (Hessische Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst)
  • Dr. Ina Hartwig (Dezernentin für Kultur und Wissenschaft der Stadt Frankfurt am Main)
  • Prof. Armin Nassehi (Soziologe, LMU München)
  • Prof. Dr. Dr. Günter Frankenberg (Professor für Öffentliches Recht, Rechtsphilosophie und Rechtsvergleichung und Assoziiertes Mitglied des des Forschungsverbunds "Normative Orders"), Thomas Brussig (Autor) und Alf Mentzer (Leiter der Literaturredaktion von hr2-kultur) (v.l.)
  • Prof. Dr. Dr. Günter Frankenberg (Professor für Öffentliches Recht, Rechtsphilosophie und Rechtsvergleichung und Assoziiertes Mitglied des des Forschungsverbunds "Normative Orders")
  • Prof. Dr. Dr. Günter Frankenberg (Professor für Öffentliches Recht, Rechtsphilosophie und Rechtsvergleichung und Assoziiertes Mitglied des des Forschungsverbunds "Normative Orders")
  • Prof. Dr. Dr. Günter Frankenberg (Professor für Öffentliches Recht, Rechtsphilosophie und Rechtsvergleichung und Assoziiertes Mitglied des des Forschungsverbunds "Normative Orders")
  • Prof. Dr. Dr. Günter Frankenberg (Professor für Öffentliches Recht, Rechtsphilosophie und Rechtsvergleichung und Assoziiertes Mitglied des des Forschungsverbunds "Normative Orders")
  • Prof. Dr. Rudolf Stichweh (Soziologe, Universität Bonn)

Programm:

10:00 Uhr
Begrüßung der Ministerin für Wissenschaft und Kunst Angela Dorn und Dr. Ina HartwigDezernentin für Kultur und Wissenschaft der Stadt Frankfurt am Main

10:15 Uhr
Prof. Armin Nassehi (Soziologe, LMU München): Die infizierte Gesellschaft und ihre Immunreaktionen

11.00 Uhr
Thomas Brussig (Autor) –  Prof. Günter Frankenberg (Jurist, Goethe-Universität, Assoziiertes Mitglied "Normative Orders"): „Mehr Diktatur wagen? Demokratie und Rechtsstaat in der Pandemie“

12.00 Uhr
Prof. Birgit Aschmann (Historikerin, HU Berlin) – Prof. Valentin Groebner (Historiker, Universität Luzern): „Tod und Krankheit – Politik- und Sozialgeschichte der Pandemie“

13.00 Uhr
Mittagspause

14.00 Uhr
Dr. Romy Jaster (Lehrstuhl für Theoretische Philosophie an der HU Berlin) – Prof. Rudolf Stichweh (Soziologe, Universität Bonn): „Wahnsinn und Methode – Was bleibt von der Wahrheit in Corona-Zeiten?“

15.00 Uhr
Prof. Christiane Eichenberg (Leiterin des Instituts für Psychosomatik der Sigmund Freud Privatuniversität) – Prof. Nico Dragano (Medizinsoziologe, Universitätsklinikum Düsseldorf): „Stresstest Pandemie – Psychische Leiden im Lockdown“

16.00 Uhr
Prof. Klaus Günther (Dekan des Fachbereichs Rechtswissenschaft der Goethe-Universität, "Normative Orders"): „Wandle nur wehrlos fort durchs Leben, und fürchte nichts! – Angst und Vertrauen im demokratischen Rechtsstaat“

17.00 Uhr
Ende

Moderation: Hadija Haruna-Oelker und Alf Mentzer

Video:

 

Veranstalter:
Römerberggespräche e.V. in Zusammenarbeit mit dem Forschungsverbund "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität Frankfurt am Main

Selbsttransformierendes Leben? Lukács und die Kritik des Kapitalismus

Internationale Tagung

Donnerstag, 22. April 2021, ab 13 Uhr

„Unsere Welt ist unendlich groß geworden und in jedem Winkel reicher an Geschenken und Gefahren als die griechische, aber dieser Reichtum hebt den tragenden und positiven Sinn ihres Lebens auf: die Totalität.“
Mit diesem Satz formuliert Georg Lukács in seiner Theorie des Romans eine Erfahrung die nicht zuletzt durch den Kriegsausbruch 1914 ausgelöst wird. Gegen die „kriegsbejahende Stellungnahme der Sozialdemokratie“ und vieler Intellektueller seiner Zeit nahm der ungarische Philosoph dieses verheerende Ereignis und seine weit verbreitete Akklamation zum Anlass, eine doppelte Kritik, sowohl ästhetisch als auch sozial, zu entwickeln, die dem Lebensbegriff eine zentrale Rolle beimisst und gleichzeitig versucht, die Gefahren seiner Hypostasierung zu vermeiden. Diese Perspektive wurde in der Kritik der kapitalistischen Verdinglichung, die er einige Jahre später in Geschichte und Klassenbewußtsein vorstellte, weiterverfolgt und modifiziert. Dieses Buch, dessen Bedeutung für die Kritische Theorie nicht überbewertet werden kann, wurde wiederum oft als problematisch angesehen, weil es auf totalisierende Vorstellungen von menschlichem Leben und Geschichte angewiesen sei. Genau hier liegt jedoch das Interesse an einem solchen Werk für uns heute. In einer Zeit, in der die ethische Kritik des Kapitalismus, seine ontologischen Grundlagen und die problematischen Beziehungen zwischen Leben und Form wieder im Mittelpunkt der Debatten der Kritischen Theorie stehen, kann sich eine Neubewertung von Lukács’ Werk als bereichernd für diese intellektuelle Tradition erweisen.

Mit: Csaba Olay (Eötvös Loránd University Budapest), Timothy Bewes (Brown University), Eva Geulen (HU Berlin), Patrick Eiden-Offe (University of Illinois Chicago), Arthur Bueno (Goethe University Frankfurt), Alberto Toscano (Goldsmiths, University of London), Konstantinos Kavoulakos (University of Thessaloniki).

Zoom-Event / Bitte anmelden: This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.

Organisiert von Arthur Bueno (Frankfurt) & Simon Gurisch (Frankfurt)

Programm:

Thursday, April 22nd, 2021

1:00 – 1:15:
Introduction

1:15 – 1:45:
Csaba Olay (Eötvös Loránd University Budapest):
Lukács’ Early Conception of Reification in the Light of Recent Interpretations

1:45 – 2:15:
Timothy Bewes (Brown University):
Notes for a Hypothetical Theory of the Novel

2:15 – 2:30:
Eva Geulen (HU Berlin) (comment)

2:30 – 3:00:
Discussion

(30 min break)

3:30 – 4:00:
Patrick Eiden-Offe (University of Illinois Chicago):
Revolution as a Way of Life: On the Experiment of Writing Lukács' Life

4:00 – 4:30:
Arthur Bueno (Goethe University Frankfurt):
The Experience of the Crisis: Reification and Emancipation as Life-Processes

4:30 – 5:00:
Discussion

(30 min break)

5:30 – 6:00:
Alberto Toscano (Goldsmiths, University of London):
Life, Tragedy & Justice

6:00 – 6:30:
Konstantinos Kavoulakos (University of Thessaloniki):
Georg Lukács' Early Critique of Everyday Life and his Theory of Reification

6:30 – 7:00:
Discussion


Veranstalter:
Lehrstuhl für Praktische Philosophie mit Schwerpunkt Politische Philosophie und Rechtsphilosophie und Forschungsverbund "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität

Politische Falschheiten: Diagnosen und Konzepte

Vortragsreihe im Sommersemester 2021

Unwahrheiten in der Politik haben eine neue Prominenz erhalten. So lautet jedenfalls die These vieler Gegenwartsdiagnosen, die ein postfaktisches Zeitalter, die Rückkehr der Ideologien, oder den Aufschwung von Verschwörungstheorien feststellen. In der Vortragsreihe werden diese Diagnosen, die ihnen zugrundliegenden Phänomene und die verwendeten Begriffe kritisch diskutiert. Welche Konzepte helfen uns, trennscharf zu erfassen, welche Art der politischen Falschheiten heute wirksam sind? Was ist neu an der gegenwärtigen Art und Weise, Politik mit Unwahrheiten zu machen? Und wie sollten wir damit umgehen?

Organisation: Dr. Frieder Vogelmann (Vertretungsprofessor für Soziologie mit dem Schwerpunkt Soziologische Theorie und Theoriegeschichte am Fachbereich Gesellschaftswissenschaften der Goethe-Universität Frankfurt am Main)

Alle Vorträge finden, sofern nicht anders angegeben, von 18-20 Uhr online statt. Den Link erhalten Sie nach einer Anmeldung unter https://t1p.de/falschheiten jeweils am Tag des Vortrags

QR zur Anmeldung:

 

 

 

 

Programm:

Mittwoch, 2. Juni 2021, 18.00 Uhr
Ideologie und Wahrheit
Dr. Christian Schmidt (Humboldt-Universität zu Berlin)

Mittwoch, 9. Juni 2021, 18.00 Uhr
Was tun mit der Erkenntnis? Wahrheit und Wissenschaft in der gegenwärtigen Politik
Dr. Javier Burdman (Université de Strasbourg)

Mittwoch, 16. Juni 2021, 18.00 Uhr
Post-Truth und Postfaktizität: Anmerkungen zu einer politischen Theorie der Wahrheit
Dr. Sergej Seitz (Universität Innsbruck) & Dr. Gerald Posselt (Universität Wien)

Mittwoch, 23. Juni 2021, 20.00 Uhr
To Deny, Downplay, or Disinform about COVID-19: Studying the Workings and Breakdowns of the Fact-Value Dichotomy
Dr. Carmen Lea Dege (Van Leer Jerusalem Institute)

Mittwoch, 7. Juli 2021, 18.00 Uhr
Halbwahrheiten. Zur Manipulation von Wirklichkeit
Prof. Dr. Nicola Gess (Universität Basel)

Mittwoch, 14. Juli 2021, 18.00 Uhr
Verschwörungstheorie, Verschwörungsmythos, Verschwörungsideologie? Für eine präzisere Analytik der Desinformation
Dr. Eva Marlene Hausteiner (Universität Greifswald)

 

Veranstalter:
Fachbereich Gesellschaftswissenschaften der Goethe-Universität Frankfurt am Main und Forschungsverbund "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität Frankfurt am Main

Solidarität_Wie ist Teilhabe für alle möglich?

DenkArt "Solidarität_Aber wie?"

Dienstag, 9. März 2021, 19.30 Uhr

Kübra Gümüşay (Autorin und Publizistin)
Moderation: Prof. Joachim Valentin, Direktor der katholischen Akademie Rabanus Maurus, Haus am Dom Frankfurt

Kübra Gümüşay (*1988) ist eine der einflussreichsten Journalistinnen  und  politischen  Aktivistinnen  unseres  Landes.  Sie  studierte  Politikwissenschaften  in  Hamburg  und  an  der  London  School of Oriental and African Studies. 2011 wurde ihr Blog „Ein Fremdwörterbuch“ für den Grimme Online Award nominiert. Sie war Kolumnistin der tageszeitung und stand mehrfach auf der TEDx-Bühne. Die von ihr mitbegründete Kampagne #ausnahmslos wurde 2016 mit dem Clara-Zetkin-Frauenpreis ausgezeichnet. Nach Jahren in Oxford lebt sie mit ihrem Mann und  ihrem  Sohn  wieder  in  Hamburg.  In  ihrem  aktuellen  Buch  „Sprache und Sein“ (2020) reflektiert sie vor dem konkreten Hintergrund ihrer Biographie wie Sprache Denken prägt und Politik bestimmt.

Übertragung ausschließlich via Livestream: Hier...

Podcast:

 

Weitere Informationen zum Programm der Reihe: Hier...

 

Veranstalter:
Katholische Akademie Rabanus Maurus, Haus am Dom, Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main, Forschungsverbund „Normative Ordnungen“ der Goethe-Universität Frankfurt am Main und Heinrich-Böll-Stiftung Hessen e.V.. Unterstützt wird die Reihe durch die Sebastian-Cobler-Stiftung für Bürgerrechte.

Lecture Series on Rule of Law and Democracy

Postdoctoral Dialogue Series "Norms, Plurality and Critique"

The crisis of democracy we face today triggers many questions about the very concept of democracy as well as its interaction with other political ideals.
Some of those who embody this crisis claim to speak in the name of the people and contradict, at the same time, the most basic democratic institutions of Constitutional states. That pushes us to look at one highly contested issue, which is the relation between democracy and the rule of law ideal. Are they based on contradictory principles, and united, paradoxically, in Constitutional Democracies - as Habermas has pointed it out? Are they completely independent one from another - as some other scholars believe? Does it make sense to talk about a democratic rule of law ideal?
The Lecture Series on Rule of Law and Democracy attempts to address this issue from a multidisciplinary perspective. History, Philosophy of Law and Political Philosophy are here brought together to enrich and shed different lights on this old debate that revives once again.

Online via Zoom. Please register in advance: This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.

Organized by Dr. María Emilia Barreyro (Postdoctoral Fellow at Normative Orders), Dr. Sofie Møller (Postdoctoral Fellow at Normative Orders) and Carlos Gálvez-Bermúdez (PhD student at Normative Orders)

Programm:

Friday, March 19th, 17.15 h CET
Crisis of democracy: Rule of law and Rule by law
Prof. Klaus Günther (Goethe University, Normative Orders)
Commentators Prof Michael Wilkinson (London School of Economics) and Dr María Emilia Barreyro (Goethe University, Normative Orders)

Video:

 

Friday, March 26th, 17.15 h CET
Constitutivism and the Rule of Law
Prof. Herlinde Pauer-Studer (Universität Wien)
Commentators Prof George Pavlakos (University of Glasgow) and Carlos Gálvez Bermúdez (Goethe University, Normative Orders)

Video:

 

Friday, April 9th, 17.15 h CET
The Democratic Case for Judicial Review: A Participatory interpretation of the internal relation between the Rule of Law and Democracy
Prof. Cristina Lafont (Northwestern University)
Commentators Prof Richard Bellamy (University College London) and Dr Sofie Møller (Goethe University, Normative Orders)

Video:

 


Presented by
Research Centre Normative Orders of Goethe University

Medea: Violence – Family – Liberation

Workshop at Goethe-University Frankfurt

February 25th/26th, online via Zoom

Who is Medea? Feminist, mother; stranger, murderer, victim, displaced, driven, knowing (as her name says) or desperate (as her deeds tell), "witch", "fury"... How is her violent strike to be understood - as revenge, as rescue, as liberation...? What does the violence she exerts say about the violence she is exposed to? What understanding of femininity does she represent and what significance does she place on the (destruction or even preservation of the) family? What role does it play for her story and her actions that she does not belong to the world in which she lives, that she is a stranger who has no home? In what way is Medea a political figure?
Through these many ambivalences this figure contains, it has inspired the most diverse interpretations, appropriations and transformations. In philosophy, on the other hand, she has repeatedly been overshadowed by another great female figure of ancient tragedy: Antigone. In this way, however, a specific form of female liberation and a specific reference to the family, which distinguishes Medea from Antigone, are getting lost. Quoting Slavoj Zizek: „So it’s time to reassert Medea against Antigone: Medea or Antigone, that's the ultimate choice today. In other words, how are we to fight power? Through the fidelity to the old organic Mores threatened by Power, or by out-violencing Power itself? Two versions of femininity: Antigone can still be read as standing for the particular family roots against the universality of the public space of State Power; Medea, on the contrary, out-universalizes universal Power itself.” (https://www.lacan.com/zizek-love.htm)
With this workshop, we aim to place Medea at the center of an interdisciplinary dialogue. On the basis of the themes that become visible in and through the different versions of the Medea figure we want to ask: How is (female) liberation possible?

Organizers: Jonas Heller (Philosophy, Goethe-University Frankfurt, Normative Orders) and Marina Martinez Mateo (Philosophy, Goethe-University Frankfurt, Normative Orders)

Please register in advance: This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it. or This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.

It is intended that the lectures will not be presented, but circulated in advance. At the workshop itself, there will be brief comments from the other panel participants.

Program (pdf): Here...

Program

February 25th 2021

3:15-3:30 pm
Introduction
Jonas Heller & Marina Martinez Mateo (Philosophy, Goethe-University Frankfurt, Normative Orders)

3:30-5:30 pm
Foreignness and Racism

Medea, the refugee
Demetra Kasimis (Political Science, University of Chicago)

Mythical Enjambment in The Hungry Woman: Nation, Desire, and Cherríe Moraga's Utopic Turn
Michelle Martin-Baron (LGBT Studies, Hobart and William Smith Colleges)

6:00-7:00 pm
Ambivalent Motherhood

Ambivalences of family and love. Reflections with Hegel, Antigone, and Medea
Marina Martinez Mateo (Philosophy, Goethe-University Frankfurt, Normative Orders)

February 26th 2021

2:00-4:00 pm
Affect and Subjectivity

The Dynamics of Emotion in Euripides’ Medea
Douglas Cairns (Classics, University of Edinburgh)

The Irony of Unreason. Medea after Euripides, Ovid, and Davidson
Dirk Setton (Philosophy, Freie Universität Berlin)

4:30-6:30 pm
Violence and Liberation

Good Girls Go to Heaven, Bad Girls Go Everywhere: Medea, Mistress of Violence
Katharina Wesselmann (Classics, Christian-Albrechts-Universität zu Kiel)

Violating Order. Medea and Marriage
Jonas Heller (Philosophy, Goethe-University Frankfurt, Normative Orders)

6:30-7:00 pm
Final Discussion

 

Presented by:
Institute of Philosophy Goethe University an Research Centre Normative Orders

Kooperativer Grundrechtsschutz in der Europäischen Union. Aktuelle Entwicklungen im Lichte der neuen Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts und des EuGH

XX. Walter Hallstein-Kolloquium

Donnerstag, 4. März 2021, 16 Uhr, Online via Zoom

Das Thema

In gewissem Gegensatz zur allgemeinen Wahrnehmung seiner Rechtsprechung zu den Anleihekäufen der EZB hat das Bundesverfassungsgericht in seiner neueren Rechtsprechung zum Grundrechtsschutz im europäischen Mehrebenensystem einen neuen Weg für sein Verhältnis zum Europäischen Gerichtshof eingeschlagen. Mit der Anerkennung der Unionsgrundrechte als verfassungsrechtlichen Prüfungsmaßstab haben beide Senate des BVerfG ihre Rechtsprechung auf eine neue Grundlage gestellt.
Auch in anderen Mitgliedstaaten der Europäischen Union zeigt sich, dass Verfassungs- und Höchstgerichte zunehmend bereit sind, die Unionsgrundrechte in die eigene Prüfung einzubeziehen. Damit aufgeworfen ist die Frage, in welchem Verhältnis die Grundrechtsebenen in der EU zukünftig stehen sollten. Insbesondere ist zu klären, inwieweit nationale Grundrechtsgewährleistungen im Zusammenspiel mit den Unionsgrundrechten zu berücksichtigen sind. Die Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofs steht insoweit einem pluralistischen Verständnis offen.
Diese Entwicklungen geben Anlass dazu, die Strukturen im europäischen Grundrechtsverbund neu zu überdenken. Dabei kommt der Idee eines kooperativen Grundrechtsschutzes durch nationale Verfassungs- und Höchstgerichte sowie den EuGH besondere Bedeutung zu.

Referent*innen

Prof. Dr. Gabriele Britz
Gabriele Britz ist seit 2011 Richterin des Ersten Senats am Bundesverfassungsgericht. Nach ihrer Promotion und Habilitation an der Goethe-Universität Frankfurt ist sie seit 2011 Professorin für Öffentliches Recht und Europarecht an der Justus-Liebig-Universität Gießen. Zu ihren Forschungsinteressen zählen u.a. das öffentliche Umwelt- und Energierecht und die Grundrechte.

Prof. Dr. Pedro Cruz Villalón
Pedro Cruz Villalón war von 2009 bis 2015 Generalanwalt am Gerichtshof der Europäischen Union. Zuvor hatte er den Lehrstuhl für Verfassungsrecht an der Autonamen Universität Madrid inne. Er war von 1992 bis 1998 Richter am Spanischen Verfassungsgericht und von 1998 bis 2001 dessen Präsident. Er ist Mitherausgeber mehrerer Bände des Handbuchs "lus Publicum Europaeum."

Prof. Dr. Dr. h.c. lngolf Pernice
lngolf Pernice gründete das Walter Hallstein-lnstitut für Europäisches Verfassungsrecht an der Humboldt-Universität zu Berlin und war bis 2016 Geschäftsführender Direktor des Instituts. Er befasst sich u.a. mit Fragen der verfassungstheoretischen Begründung und Entwicklung der Europäischen Union. Zuletzt erschien dazu sein Schriftenband „Der Europäische Verfassungsverbund".

Anmeldung

Um Anmeldung an This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it. bis zum 3. März 2021 wird gebeten.
Die Zugangsdaten für die Zoom-Veranstaltung erhalten Sie am Tag der Veranstaltung per E-Mail.

Convenors: Prof. Dr. Stefan Kadelbach, LL.M. (Co-Direktor des Wilhelm Merton-Zentrums, Institut für Europäische Integration und Internationale Wirtschaftsordnung, Mitglied des Forschungsverbunds "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität Frankfurt am Main) und Prof. Dr. Dr. Rainer Hofmann (Co-Direktor des Wilhelm Merton-Zentrums, Institut für Europäische Integration und Internationale Wirtschaftsordnung)

Veranstalter:
Wilhelm Merton-Zentrum für Europäische Integration und Internationale Wirtschaftsordnung

DenkArt

Ziel der Reihe "DenkArt" ist, die öffentliche Debattenkultur zu pflegen und einen partizipativen Diskursraum zu gesellschaftlichen Themen der Gegenwart zu ermöglichen. Nach jedem Impulsvortrag der Reihe erhalten alle ZuhörerInnen die Möglichkeit, in kleinen Gesprächsrunden zu jeweils zehn Personen die dargelegten Thesen und Analysen zu diskutieren und Fragen an die Rednerin oder den Redner zu formulieren. Die jeweilige Moderation des Abends sammelt diese Eindrücke ein und konfrontiert den eingeladenen Gast auf diese Weise mit den Fragen des Publikums.


August bis Dezember 2021
DenkArt "Identität_Aber welche?"
Weitere Informationen: Hier...

 

Vergangene Veranstaltungen:

März 2021 bis Juni 2021
DenkArt "Solidarität_Aber wie?"

September 2020 bis Dezember 2020
DenkArt „Der normalisierte Ausnahmezustand“

September 2019 bis Juni 2020
Denkraum "Zukunft_aber wie?"

Oktober 2018 bis April 2019
Denkraum "Verfassung_Aber wie?"

DenkArt "Solidarität_Aber wie?"

Mehr denn je brauchen wir in Zeiten von Corona einen gesellschaftlichen Zusammenhalt. Jeder ist in dieser Krisensituation gefragt, Verantwortung auch für andere zu übernehmen, jeder muss sich beteiligen, wenn es gilt, die wirtschaftlichen Folgen gemeinsam zu tragen. Doch seit zwanzig Jahren zeichnet sich in unserer Gesellschaft eine Entwicklung ab, die unsere Öffentlichkeit in partielle Interessengruppen zerfallen lässt. Parallelwelten tun sich auf, Blasen, in denen wir uns einrichten und zugleich abgrenzen. Sei es in Fragen der Religion, der Herkunft, der sozialen Stellung, der politischen Haltung, des eigenen Lebensstils: die Gesellschaft ist divers und droht in dieser Vielfalt als Gemeinschaft zu zerfallen. Was verbindet uns noch, wenn Fake-News keine Wahrheit mehr zulassen, wenn Werte strittig geworden sind, wenn Meinungen statt Argumente zählen, wenn das Soziale uns immer mehr spaltet? Nur mit Solidarität werden wir die Aufgaben der Zukunft bewältigen, und nur mit Solidarität lassen sich die demokratischen Rechte schützen. Aber wie ist Solidarität heute überhaupt noch möglich?

Ziel der Reihe "DenkArt" ist, die öffentliche Debattenkultur zu pflegen und einen partizipativen Diskursraum zu gesellschaftlichen Themen der Gegenwart zu ermöglichen. Nach jedem Impulsvortrag der Reihe erhalten alle Zuhörer die Möglichkeit, in kleinen Gesprächsrunden zu jeweils zehn Personen die dargelegten Thesen und Analysen zu diskutieren und Fragen an die Rednerin oder den Redner zu formulieren. Die jeweilige Moderatorin des Abends sammelt diese Eindrücke ein und konfrontiert den eingeladenen Gast auf diese Weise mit den Fragen des Publikums.

März 2021 bis Juni 2021

Haus am Dom
Domplatz 3
60311 Frankfurt am Main

Die Tickets erhalten Sie an der Rezeption im Haus am Dom, im Internet unter ticket.hausamdom.de oder an den AD-Ticket-Vorverkaufsstellen adticket.de/vorverkaufsstellen

Übertragung auch per Livestream:
youtube.com/hausamdom

Programm (pdf): Hier...

Bitte beachten Sie, dass es gegebenenfalls kurzfristige Änderungen beim Ticketverkauf und Livestreaming-Angebot geben kann.


Programm:

Dienstag, 9. März 2021, 19.30 Uhr
Solidarität_Wie ist Teilhabe für alle möglich?
Kübra Gümüşay (Autorin und Bloggerin)
Moderation: Prof. Joachim Valentin, Direktor der katholischen Akademie Rabanus Maurus, Haus am Dom Frankfurt
Weitere Informationen: Hier...

Dienstag, 4. Mai 2021, 19.30 Uhr
Solidarität_Wie lässt sich ein alter Wert neu denken?
Lukas Bärfuss (Autor und Büchnerpreisträger)
Moderation: Prof. Marion Tiedtke, Professorin für Schauspiel an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main und Dramaturgin
Weitere Informationen: Hier...

Dienstag, 8. Juni 2021, 19.30 Uhr
Solidarität_Welche Rolle spielen Emotionen, Regeln, Infrastrukturen?
Prof. Sighard Neckel (Soziologe)
Moderation: Rebecca Caroline Schmidt, Geschäftsführerin des Forschungsverbundes Normative Ordnungen der Goethe-Universität Frankfurt am Main
Weitere Informationen: Hier...

 

Veranstalter:
Katholische Akademie Rabanus Maurus, Haus am Dom, Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main, Forschungsverbund „Normative Ordnungen“ der Goethe-Universität Frankfurt am Main und Heinrich-Böll-Stiftung Hessen e.V.. Unterstützt wird die Reihe durch die Sebastian-Cobler-Stiftung für Bürgerrechte.

Zu den vergangenen DenkArt- und Denkraum-Reihen

„Der normalisierte Ausnahmezustand“: Hier...
"Zukunft_Aber wie?"
: Hier...
"Verfassung_Aber wie?": Hier...

Pandemic Media. Preliminary Notes Toward an Inventory

Book lɔ:ntʃ

28 January 2021, 12.30 p.m.

The book will be presented by the editors:

Laliv Melamed, PhD (Post-Doc, “Konfigurationen des Films”)
Philipp Dominik Keidl, PhD (Post-Doc, “Konfigurationen des Films”)
Prof. Antonio Somaini (Professor of Cinema and Media Studies, Université Paris-3 Sorbonne Nouvelle)
Prof. Vinzenz Hediger (Professor of Cinema Studies, Goethe University, Member of “Normative Orders”, Program Director “Konfigurationen des Films”)

Welcome Address by Prof. Rainer Forst (Co-Director of the Research Centre "Normative Orders" of Goethe University and Professor of Political Theory and Philosophy, Goethe University)

meson press 2020

With its unprecedented scale and consequences, the COVID-19 pandemic has challenged norms and put systems of governance to the test, but also generated a variety of new configurations of media. Responding to demands for information, synchronization, regulation, and containment, these “pandemic media” reshape social interactions, spaces, and temporalities.
„Pandemic Media. Preliminary Notes Toward an Inventory” is a collection of 37 essays studying how media emerge, operate, and change in response to the global crisis. Edited by an international group of researchers working with the Research Centre Normative Orders and the Gradudate Research Training Program “Konfigurationen des Films” at Goethe Universität, “Pandemic Media” proposes to provide elements towards an understanding of the post-pandemic world to come.

“Pandemic Media” is published in an open access format in the “Configurations of film” book series with meson press: https://pandemicmedia.meson.press/

Online via Zoom. Please register in advance: This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.

Video: 

 

Presented by:
Research Centre “Normative Orders” of Goethe University and Graduiertenkolleg “Konfigurationen des Films”

„Gegenwart der Religion - Zukunft der Philosophie. Überlegungen im Anschluss an das jüngste Werk von Jürgen Habermas“

Internationale Video-Tagung

20. und 21. November 2020

Mit: Maeve Cooke (University College Dublin, Irland), Ingolf Dalferth (Claremont Graduate University, USA), Rainer Forst (Goethe-Universität Frankfurt), Volker Gerhardt (Humboldt-Universität zu Berlin), Maureen Junker-Kenny (University of Dublin, Trinity College, Irland), Gustavo Leyva (Universidad Autónoma Metropolitana, Mexiko), Eduardo Mendieta (Pennsylvania State University, USA), Michael Moxter (Universität Hamburg) und Thomas M. Schmidt (Goethe-Universität Frankfurt)

Programm (pdf): Hier...

Programm

Freitag, 20. November 2020

13.00 – 13.15 Uhr
Begrüßung/Einführung

13.15. – 14.00 Uhr
Volker Gerhardt, Humboldt-Universität zu Berlin
mit anschl. Diskussion

14.00 – 14.15 Uhr
Pause

14.15 – 15.00 Uhr
Maureen Junker-Kenny, University of Dublin, Trinity College, Irland: „"Faith" in an antithetical key. The effects of approaching Christianity from Paul and Augustine on its relation to "knowledge"“
mit anschl. Diskussion

15.00 – 15.30 Uhr
Pause

15.30 – 16.15 Uhr
Rainer Forst, Goethe-Universität Frankfurt: „Die Autonomie der Autonomie“
mit anschl. Diskussion

16.15 – 16.30 Uhr
Pause

16.30 – 17.15 Uhr
Gustavo Leyva, Universidad Autónoma Metropolitana, Mexiko: „Glauben und Wissen im nachmetaphysischen Denken. Habermas liest Kant in "Auch eine Geschichte der Philosophie"“
mit anschl. Diskussion

17.15 – 17.45 Uhr
Pause

17.45 – 18.30 Uhr
Maeve Cooke, University College Dublin, Irland: „Existentially Lived Truth or Communicative Reason? Habermas’ Critique of Kierkegaard / Gelebte Wahrheit oder kommunikative Vernunft? Habermas’ Auseinandersetzung mit Kierkegaard“
mit anschl. Diskussion

 

Samstag, 21. November 2020

14.00 – 14.45 Uhr
Thomas M. Schmidt, Goethe-Universität Frankfurt: „Der okzidentale Entwicklungspfad nachmetaphysischen Den-kens. Ein eurozentrisches Programm?“
mit anschl. Diskussion

14.45 – 15.00 Uhr
Pause

15.15 – 16.00 Uhr
Michael Moxter, Universität Hamburg: „Wort und Sakrament – Vernunft und Ritus. Beobachtungen zum Begriff des Darstellenden Handelns“
mit anschl. Diskussion

16.00 – 16.30 Uhr
Pause

16.30 – 17.15 Uhr
Eduardo Mendieta, Pennsylvania State University, USA: „The Alphabetization of Religion and the Linguistification of Freedom: Also a History of the Holy Word“
mit anschl. Diskussion

17.15 – 17.30 Uhr
Pause

17.30 – 18.15 Uhr
Ingolf Dalferth, Claremont Graduate University, USA: „Vom Verkümmern der Vernunft in der säkularen Moderne“
mit anschl. Diskussion

18.15 – 18.30 Uhr
Pause

18.30 – 19.00 Uhr
Abschlussdiskussion

 

Veranstalter:
Institut für Religionsphilosophische Forschung (IRF) und Forschungsverbund "Normative Ordnungen" der Goethe-Universtität Frankfurt am Main in Kooperation mit dem Forschungskolleg Humanwissenschaften Bad Homburg

Interpreting the Anthropocene

Online Workshop

December 3rd 2020, 14.00-19.15 and December 4th 2020, 14.00-19.00

The Anthropocene is the era of pervasive human impact on the planet. Atmospheric carbon dioxide and methane concentrations that exceed Holocene peak levels, techno-fossils frozen in Greenland ice sheets, and massive species extinction are all indications of planetary boundaries that have come under stress due to human industrial, commercial, and agricultural activity. Humanity’s relationship to its environment is changing. Lagging behind that change is serious reflection on how best to understand and direct it.

This will bring together theorists working at the intersection of moral, political, social, and environmental theory/philosophy.

With: William A. Barbieri (Catholic University of America), Jelena Belic (Leiden University), Nihan Bozok (Beykent University Istanbul), Daniel Callies (UCSD), Arianne Conty (American University of Sharjah), Jamie Draper (University of Oxford), Petra Gümplová (University of Erfurt), Özge Kelekçi (METU Ankara), Facundo Nahuel Martín (Universidad de Buenos Aires), Alex McLaughlin (University of Cambridge), Darrel Moellendorf (GU Frankfurt, Normative Orders), Ben Mylius (Columbia University) and Patrick Taylor Smith (University of Twente)

Digital via Zoom. For more information or to register, please contact Ellen Nieß (This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.) or Brian Milstein (This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.)

Program (pdf): Click here...

The event is part of the project "Interpreting the Anthropocene: Hope and Anxiety at the End of Nature". For further information: Click here...

Program

All times Central European (UTC+01.00)

Thursday, 3 December

14.00 – 14.15
Welcome and Introduction
Darrel Moellendorf, Goethe-Universität Frankfurt

14.15 – 15.45
Session One

Jamie Draper, University of Oxford: “Territory and Self-Determination in the Anthropocene”

Petra Gümplová, Max-Weber-Kolleg Erfurt: “Common Ownership or Global Commons? Reassessing Risse’s Common Ownership of the Earth Thesis in the Climate Crisis”

15.45 – 16.00
Coffee Break (15 min)

16.00 – 17.30
Session Two

Jelena Belic, Leiden University: “Rethinking Human Rights in the Anthropocene”

Facundo Nahuel Martín, Universidad de Buenos Aires: “The Anthropocene in Ecological Marxism: A Latin American Reading”

17.30 – 17.45
Coffee Break (15 min)

17.45 – 19.15
Session Three

Daniel Callies, University of California – San Diego: “Intentionally Modifying the Climate in the Anthropocene”
Alex McLaughlin, University of Cambridge: “Disobedience in the Anthropocene: Climate Change and Intergenerational Resistance”

Friday, 4 December

14.00 – 15.30
Session Four

Arianne Conty, American University of Sharjah: “Animism in the Anthropocene”

Özge Kelekçi, Middle East Technical University, Nihan Bozok, Beykent University Istanbul: “A Discussion on Anthropocene from Rosi Braidotti's Feminist Perspective”

15.30 – 15.45
Coffee Break (15 min)

15.45 – 17.15
Session Five

Darrel Moellendorf, Goethe-Universität Frankfurt: “The Anthropocene: A Realistic Utopia”

Patrick Taylor Smith, University of Twente: “The Anthropocene as Revolutionary Ideal: Moral Pathway Infeasibility and Climate Change”

17.15 – 17.30
Coffee Break (15 min)

17.30 – 19.00
Session Six

Ben Mylius, Columbia University: “The Concept of the Anthropocene and the Fiction of ‘Humanity as agent’”

William A. Barbieri, The Catholic University of America: “Moral Ecology in the Anthropocene”

End of workshop

 

Presented by:
Workshop organized by the Lehrstuhl für Internationale Politische Theorie, Research Centre “Normative Orders” of Goethe University

Disasters and Social Reproduction - Crisis Response between the State and Community

(Pluto Press 2020 / Mapping Social Reproduction Theory Series)

Booklaunch within the Postdoctoral Dialogue Series "Norms, Plurality and Critique"

Friday, 22 January 2021, 12.30 p.m.

With Dr. Peer Illner (Normative Orders, Goethe University) and Prof. Darrel Moellendorf (Normative Orders, Goethe University)

Welcome Address by: Prof. Rainer Forst (Normative Orders, Goethe University)

Organised by: Dr. Peer Illner (Author)

Please register in advance: This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.

Many communities in the United States have been abandoned by the state. What happens when natural disasters add to their misery? This book looks at the broken relationship between the federal government and civil society in times of crises.
Mutual aid has gained renewed importance in providing relief when hurricanes, floods and pandemics hit, as cuts to state spending put significant strain on communities struggling to survive. Harking back to the self-organised welfare programmes of the Black Panther Party, radical social movements from Occupy to Black Lives Matter are building autonomous aid networks within and against the state. However, as the federal responsibility for relief is lifted, mutual aid faces a profound dilemma: do ordinary people become complicit in their own exploitation?
Reframing disaster relief through the lens of social reproduction, Peer Illner tracks the shifts in American emergency aid, from the economic crises of the 1970s to the COVID-19 pandemic, raising difficult questions about mutual aid’s double-edged role in cuts to social spending. As sea levels rise, climate change worsens and new pandemics sweep the globe, Illner’s analysis of the interrelations between the state, the market and grassroots initiatives will prove indispensable.

For further information about the book: Click here...

Video:

 

Presented by:
Research Centre Normative Orders of Goethe University Frankfurt

Das Klimasystem in der Krise - Politisches Entscheiden in langfristiger Perspektive

Crisis Talk

Dienstag, 1. Dezember 2020, 13:00 - 14:00 Uhr

Verfolgen Sie den deutschen Livestream auf dem Youtube-Kanal "Hessen in Berlin und Europa": Hier...

Please register here: http://eu.hessen.de/crisistalk
Der Livestream wird simultan verdolmetscht (Englisch/Deutsch).

 

Welcome note | Begrüßung

Mark Weinmeister, Secretary of State for European Affairs of the State of Hessen
Prof. Dr. Nicole Deitelhoff, Leibniz Peace Research Institute Frankfurt, Normative Orders

Keynote | Impuls

Prof. Dr. h.c. Volker Mosbrugger, Director General of the Senckenberg Society for Nature Research

Panel discussion | Podiumsdiskussion

Prof. Dr. h.c. Volker Mosbrugger, Director General of the Senckenberg Society for Nature Research
Niels Schuster, European Commission, General Directorate Climate

Moderator | Moderation

Ralph Sina, Head of WDR|NDR-Radiostudio Brussels

 

Crisis Talks des Leibniz-Forschungsverbund „Krisen einer globalisierten Welt“
Krisen sind in der EU historisch ein wichtiger Motor der Veränderung und des Fortschritts. In Krisensituationen ist die von großer Heterogenität geprägte und auf konsensuale Meinungsbildung ausgerichtete EU bisher meist in der Lage gewesen, gemeinsame Wahrnehmungen herzustellen, Blockaden zu überwinden und Integration zu gestalten. Der Leibniz-Forschungsverbund „Krisen einer globalisierten Welt“ geht in der Reihe Crisis Talks der Frage nach, wie Europa mit seinen aktuellen und vergangenen Krisen umgehen sollte.

Veranstalter:
Die Hessische Ministerin für Bundes- und Europaangelegenheiten Lucia Puttrich und der Leibniz-Forschungsverbund „Krisen einer globalisierten Welt“ gemeinsam mit dem Forschungsverbund "Normative Ordnungen" an der Goethe-Universität Frankfurt am Main

Weitere Informationen zur Reihe "Crisis Talks": Hier...

Normative Economic Policy

Online Closing Event

December 11, 2020, 14.30 - 17.00

Digital via Zoom

In this online conference we deal with important shifts in the normatively of economic policy during the last decades until today. As a starting point we present a quantitative analysis of the choice of subjects, their presentation and their normative assessment in one of the leading introductory textbooks that has influenced generations of students and shaped the view of “mainstream economics” in business, media, politics and society over decades. The second presentation on normative political economy discusses the relationship between normative principles and institutions in the egalitarian theories of John Rawls and Thomas Piketty and the need for egalitarianism to take into consideration the concerns of cosmopolitanism, sustainability, and resilience.
Finally, the keynote lecture by Sanjay Reddy (New School University, New York) will discuss the important medium- and long-term effects of the Covid-19 pandemic for normative economic policy