Veranstaltungen

Sprache. Macht. Gerechtigkeit. Wer darf wie reden?

50. Römerberggespräche

Samstag, 6. November 2021

Schauspiel Frankfurt, Chagallsaal
Neue Mainzer Str. 17
60311 Frankfurt am Main

Gender-Sternchen, Binnen-I, N- oder Z- Wort – um nichts wird derzeit so leidenschaftlich gestritten wie über die richtige Sprachverwendung. Gerechtigkeitsempfinden steht dabei gegen Sprachgefühl. Die einen wollen inklusiver und diskriminierungsfreier sprechen, die anderen fühlen sich zu phonetischen Verrenkungen genötigt. Während für die einen Sprache der Hort historischer und gesellschaftlicher Ungerechtigkeiten ist, fühlen andere sich durch die Inflation immer neuer Sprachnormen bevormundet und überfordert. Schon macht die Behauptung von einer „Sprachdiktatur“ die Runde. Es geht hier offenbar um mehr als nur um die korrekte Wortendung. Worum geht es hier eigentlich und wer bestimmt, wie wir reden sollen?

Die Veranstaltung ist öffentlich. Weitere Informationen und Programm folgen

Veranstalter:
Römerberggespräche e.V. in Zusammenarbeit mit dem Forschungsverbund "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität Frankfurt am Main

The Government of Things - Foucault and the New Materialisms

Buchvorstellung und Diskussion

Freitag, 29. Oktober 2021, 17.00 Uhr

Prof. Dr. Thomas Lemke (Goethe-Universität Frankfurt)

Kommentare:
Prof. Dr. Ute Tellmann (TU Darmstadt) und Prof. Dr. Reiner Keller (Universität Augsburg)

Moderation: Dr. Katharina Hoppe (Goethe-Universität Frankfurt) und PD Dr. Frieder Vogelmann (Goethe-Universität Frankfurt)

Goethe-Universität Frankfurt
Gebäude "Normative Ordnungen", EG 01 und Livestream

Anmeldungen bitte an: This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.

Veranstalter:
Fachbereich 3 der Goethe-Universität Frankfurt in Kooperation mit dem Forschungsverbund "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität und LaSST – Lab for Studies of Science and Technology

Studieren, Forschen, Lehren trotz Corona-Pandemie

Frankfurter interdisziplinäre Live-Debatte

Dienstag, 21. September 2021, 18.00 Uhr

Diskussion mit: Prof. Dr. Nicole Deitelhoff (HSFK und „Normative Ordnungen“), Prof. Dr. Stefanie Dimmeler (Cardio-Pulmonary Institute und Goethe-Universität Frankfurt), Prof. Dr. Klaus Günther („Normative Ordnungen“) und Prof. Dr. Jan Pieter Krahnen (SAFE)

Moderation: Doris Renck (hr-Journalistin)

Eine Anmeldung ist erforderlich: hier.... Sie erhalten einen Link zur Teilnahme an der Live-Debatte einen Tag vor der Veranstaltung.

Das Podium der „Frankfurter interdisziplinären Live-Debatte“ kommt am 21. September 2021 um 18.00 Uhr zur zweiten Runde zusammen, um über das Thema „Studieren, Forschen, Lehren trotz Corona-Pandemie“ zu diskutieren. Ausgangspunkt der digitalen Veranstaltung ist die Beobachtung, dass sich der gesamte Bildungssektor durch die Corona-Pandemie stark verändert hat. Die Diskussionsrunde wird sich daher sowohl den Vorteilen als auch den kritischen Aspekten der Digitalisierung von Bildung widmen und erörtern, welche Folgen für Hochschulen, Gesellschaft und ferne auch die Arbeitswelt zu erwarten sind.
Ursprünglich als Blog-Plattform gestartet, wurde die „Frankfurter interdisziplinäre Debatte“ als Serie von Live-Podiumsdiskussionen im Mai 2021 neu gestartet. Neben dem Leibniz-Institut für Finanzmarktforschung SAFE zählen zu den Gründungsinstitutionen des im Jahr 2020 begonnenen Blogs „Frankfurter Debatte“ das Leibniz-Institut Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung (HSFK), der Forschungsverbund „Normative Ordnungen“ der Goethe-Universität Frankfurt sowie das Exzellenzcluster „Cardio-Pulmonary Institute“ (CPI) der Universitäten Frankfurt und Gießen zusammen mit dem Max-Planck-Institut für Herz- und Lungenforschung.
Somit setzt sich das Podium der „Frankfurter Live-Debatte“ regelmäßig neben SAFE-Direktor Jan Krahnen aus HSFK-Leiterin Nicole Deitelhoff, Stefanie Dimmeler als Vertreterin des CPI sowie Rainer Forst und Klaus Günther von „Normative Ordnungen“ zusammen. In dieser Besetzung sind die Disziplinen der Wirtschafts-, Politik-, Natur- und Rechtswissenschaften sowie der Philosophie fest bei der Debatte vertreten. Die Runde trifft in Abständen zusammen, um den Umgang und Zusammenhalt von Gesellschaft, Wirtschaft und Politik über die akute Coronakrise hinaus auf den Prüfstand zu stellen. Moderiert wird die zweite Debattenrunde erneut von Doris Renck, Journalistin des Hessischen Rundfunks.

Weitere Informationen zur Frankfurter interdisziplinären Debatte: Hier...

Veranstalter:
Exzellenzcluster Cardio-Pulmonary Institute, Leibniz-Institut Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung HSFK, Forschungsverbund „Normative Ordnungen“ der Goethe-Universität Frankfurt und Leibniz-Institut für Finanzmarktforschung SAFE („Sustainable Architecture for Finance in Europe“)

„Grenzen der Meinungsfreiheit“

StreitClub des FGZ-Standort Frankfurt

4. Oktober 2021, 19.30 Uhr

English Theatre
Gallusanlage 7
60329 Frankfurt

Tickets kosten für Schüler:innen 10€, für alle anderen 12€ und sind über das English Theatre erhältlich.

Lasst uns reden! Lasst uns debattieren! Lasst uns STREITEN!

Kaum etwas ist so häufig Teil unseres Alltags und dabei gleichzeitig so negativ besetzt wie der Streit. Häufig assoziieren wir ihn mit Eskalation, zermürbenden Endlos-Auseinandersetzungen und mit Wut, Enttäuschung oder Aggression. Streit bedeutet Konflikt. Streitkultur hingegen bedeutet Konfliktaustragung und -einhegung. Streitkultur meint also nichts anderes als die Kunst des produktiven Streitens. Als solche ist sie unverzichtbar für stabile zwischenmenschliche Beziehungen, denn im Streit loten wir unsere wechselseitigen Grenzen aus, wir lernen an- und voneinander. Das gilt genauso für unser gesellschaftliches Zusammenleben: Erst im Ringen miteinander entdecken wir uns als Gesellschaft und entwickeln und testen politische Alternativen, die unser Zusammenleben strukturieren. Höchste Zeit also, dass wir uns darin wieder üben!

Der StreitClub, ein Veranstaltungsformat des Frankfurter Standorts des Forschungsinstituts Gesellschaftlicher Zusammenhalt (FGZ) an der Goethe-Universität, hat sich daher der Aufgabe verschrieben, Streitkultur zu fördern und ihr eine Bühne zu geben. Er verhandelt aktuelle Kontroversen in einem produktiven Streitgespräch, das wieder Lust auf Streit machen soll. Zwei streitfreudige Gäste sitzen zwei ebenso streitfreudigen und -erfahrenen Gastgebern gegenüber: Nicole Deitelhoff (Politikwissenschaftlerin, Sprecherin des FGZ, Co-Sprecherin des Forschungsverbunds „Normative Ordnungen“ der Goethe-Universität und Direktorin des Leibniz-Instituts HSFK) und Michel Friedman (Jurist, Publizist, Philosoph und geschäftsführender Direktor des Center for Applied European Studies (CAES), Frankfurt am Main).

Die Veranstaltung wird jeweils von Schüler:innen einer Klasse aus Frankfurt und Umgebung begleitet. Sie fungieren als Streitanalysten, erfassen die verschiedenen Argumente und Für- und Wider-Positionen in Echtzeit, visualisieren den Streit und können auch intervenieren.

Zur Auftaktveranstaltung am 04. Oktober 2021 nimmt sich der StreitClub mithilfe von Staranwalt Christian Schertz und Kabarettist Florian Schroeder einer der großen aktuellen Streitfragen an: Wie weit geht die Meinungsfreiheit? Es ist eine oft gehörte Frage ohne Antwort: „Was darf man denn noch sagen?“ Die Grenzen des Sagbaren irrlichtern zu verschiedenen Anlässen immer wieder durch die Öffentlichkeit: von Jan Böhmermanns Gedicht über den türkischen Präsidenten bis hin zu shitstormenden Querdenkern im Internet oder sich dem Gendern verweigernden sogenannten „alten, weißen Männern“. Die Frage stellt sich also immer wieder neu und fordert eine stetige Auseinandersetzung mit den Inhalten, aber auch der eigenen und fremden Perspektiven.

Zum StreitClub lädt der FGZ-Standort Frankfurt gemeinsam mit dem English Theatre ein, das sich seinerseits in der aktuellen Spielzeit mit Stücken wie „American Son“, „The Totalitarians“ oder „Malala – A Girl with a Book“ verstärkt politischen – und Menschenrechtsthemen widmet. Die Kooperation zwischen dem Forschungsinstitut Gesellschaftlicher Zusammenhalt (FGZ), dem Center for Applied European Studies (CAES) und dem English Theatre schlägt die Brücke zwischen Wissenschaft und Kultur und macht so die Thesen und Themen des StreitClubs für die Stadtgesellschaft zugänglich.

Veranstalter:
Frankfurter Standort des Forschungsinstituts Gesellschaftlicher Zusammenhalt (FGZ) am Forschungsverbund "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität und Center for Applied European Studies (CAES) | Frankfurt UAS mit dem English Theatre

Moralismus in analogen und digitalen Debatten: Eine Gefahr für die Demokratie?

Kontrovers: Aus dem FGZ

Donnerstag, 23. September 2021, 18.30-20.00 Uhr

Mit: Dr. Cord Schmelzle (FGZ Frankfurt, Goethe-Universität) und
Prof. Dr. Wolfgang Merkel (WZB)
Moderation: Prof. Dr. Nicole Deitelhoff (FGZ Frankfurt, Goethe-Universität, HSFK, Normative Orders)

Die Veranstaltung findet online via Zoom statt. Eine Anmeldung an This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it. ist erforderlich. Die Login-Daten werden nach Anmeldung übermittelt.

Ob in der Twittersphäre oder in öffentlichen Debatten jenseits der sozialen Medien: wenn es um politische Streitfragen der Gegenwart wie den Klimawandel, die Corona-Pandemie, Migration oder Gender geht, wird schnell der Vorwurf des Moralismus laut.
Diejenigen, die ihn erheben, beklagen, dass moralische Argumente in diesen Auseinandersetzungen opportunistisch und übergriffig eingesetzt werden, um die eigene Position als alternativlos auszuzeichnen und die Gegenposition moralisch zu disqualifizieren. Umgekehrt sehen sich Personen und politische Bewegungen, die moralisch argumentieren, zu Unrecht angegriffen und durch diesen Vorwurf der Instrumentalisierung moralischen Sprechens diskreditiert. Ein Diskurs zum eigentlichen Thema kann so nur schwer zu Stande kommen.
Aber ist nun der Austausch moralischer Argumente im politischen Streit eine Notwendigkeit oder wird dadurch die Ebene der sachlichen Auseinandersetzung verlassen? Ab welchem Zeitpunkt schlägt moralisches Argumentieren in Moralismus um? Ziehen Moralismus und Moralisierungen eine gesellschaftliche Polarisierung – Moral gegen Unmoral, „gut“ gegen „böse“ – nach sich und werden Menschen durch die moralische Kritik an ihren Positionen an den Rand der demokratischen Gesellschaft gedrängt? Konstituiert der Moralismus gar eine Krise der Demokratie und stellt eine Gefahr für sie und den gesellschaftlichen Zusammenhalt dar?
Mit der Diskussion dieser Fragen zwischen Dr. Cord Schmelzle (Politikwissenschaftler mit dem Arbeitsschwerpunkt Politische Theorie und Philosophie, FGZ Frankfurt/Goethe-Universität) und Prof. Dr. Wolfgang Merkel (Direktor em. am Wissenschaftszentrum Berlin (WZB)), moderiert von Prof. Dr. Nicole Deitelhoff (Professorin für Internationale Beziehungen, FGZ Frankfurt/HSFK), wird die Reihe „Kontrovers: Aus dem FGZ“ fortgesetzt.

Cord Schmelzle ist Politikwissenschaftler mit dem Arbeitsschwerpunkt Politische Theorie und Philosophie. Am FGZ-Standort Frankfurt leitet er das Teilprojekt „Desintegration durch Moral? Moralische Argumentieren und der Vorwurf des Moralismus in öffentlichen Debatten“ und ist zugleich wissenschaftlicher Koordinator des Frankfurter Teilinstituts. Seine Forschung befasst sich mit konzeptionellen und normativen Fragen politischer Legitimität und Autorität, politischen Institutionen, der Theorie des gerechten Krieges und dem Status moralischer Argumente in der Politik.
 
Wolfgang Merkel ist Politikwissenschaftler und Demokratieforscher. Er ist Direktor em. am Wissenschaftszentrum Berlin (WZB), wo er bis 2020 die Abteilung „Demokratie und Demokratisierung“ leitete, und Senior Fellow am Democracy Institute der Central European University in Budapest. Seine Forschungsthemen umfassen politische Regime, Demokratisierung, politische Parteien, die Sozialdemokratie und soziale Gerechtigkeit. Dabei prägte er maßgeblich die Forschung zu Demokratisierungsprozessen, Systemwechseln und Systemzusammenbrüchen.
 
Nicole Deitelhoff ist Professorin für Internationale Beziehungen an der Goethe-Universität Frankfurt, Sprecherin des FGZ und seit 2016 Direktorin des Leibniz-Instituts Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung (HSFK). Sie ist zudem Sprecherin des Leibniz-Forschungsverbunds Krisen einer globalisierten Welt und Co-Sprecherin des Forschungsverbunds Normative Ordnungen. Ihre Lehr- und Forschungsschwerpunkte umfassen Konflikte um Institutionen und Normen, Grundlagen politischer Herrschaft und ihrer Legitimation sowie Widerstands- und Protestphänomene mit einem Schwerpunkt auf soziale Bewegungen und Radikalisierungsdynamiken.

Zum Format:
In der Debattenreihe „Kontrovers: Aus dem FGZ“ werden Themen und Thesen aus der Frankfurter Forschung zum gesellschaftlichen Zusammenhalt in öffentlichen Debatten zu kontroversen Positionen zugespitzt, in einem Dialog vermittelt und zur Diskussion gestellt.
"Kontrovers" ist eines von drei Transferformaten aus dem Transferprojekt „Frankfurt streitet!“ des Frankfurter Standorts des Forschungsinstituts Gesellschaftlicher Zusammenhalt. Ziel des Transferprojekts ist es, in verschiedenen Formaten die Bedeutung einer Konfliktkultur des produktiven Streits für gesellschaftlichen Zusammenhalt zu vermitteln und praktisch erlebbar zu machen. Das Projekt möchte dabei den Gedanken aufgreifen, dass es für den gesellschaftlichen Zusammenhalt entscheidend ist, Konflikte nicht zu vermeiden, sondern sozial produktiv auszutragen.

Veranstalter
Frankfurter Teilinstitut des Forschungsinstituts Gesellschaftlicher Zusammenhalt am Forschungsverbund "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität Frankfurt am Main

RAY Festival 2021 IDEOLOGIEN

Im Rahmen der Internationalen Fotografie-Triennale RAY 2021 IDEOLOGIEN findet vom 1. bis 3. September das RAY Festival mit Vorträgen und Talks statt. An drei Festivaltagen diskutieren internationale Künstler_innen, Kurator_innen und Expert_innen die vielfältigen Perspektiven und fotografischen Positionen zum Thema IDEOLOGIEN. Festivalort von RAY 2021 ist das Museum Angewandte Kunst in Frankfurt am Main. Hier werden auch vom 1. bis 12. September die Ergebnisse der RAY MASTER CLASS präsentiert, die unter der Leitung der RAY Künstlerin Johanna Diehl stattgefunden hat. Das RAY Festival wird von der Deutsche Börse Photography Foundation ermöglicht.
Der Forschungsverbund "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität ist wissenschaftlicher Partner des Projekts. Im Rahmen der Kooperation finden zwei Festival-Veranstaltungen statt.

Museum Angewandte Kunst
Schaumainkai 17
60594 Frankfurt

Tickets sind im Museum Angewandte Kunst erhältlich und während der Festivallaufzeit außerdem gültig für die RAY IDEOLOGIEN Ausstellungen, Partnerprojekte und die RAY MASTER CLASS. Aufgrund der Pandemiebedingungen ist die Anzahl der Plätze begrenzt. Eine Reservierung kann unter This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it. vorgenommen werden. Das Festivalticket kostet 20€. Ein Tagesticket können die Besucher_innen für 10€ erwerben. Studierende haben freien Eintritt. Über die aktuellen Hygienevorschiften informiert die Website des Museum Angewandte Kunst.


Programm:

Mittwoch, 1. September 2021, 14.30 Uhr
Wahrheit, Demokratie und Ideologie (Vortrag)
Prof. Dr. Rainer Forst (Professor für Politische Theorie und Philosophie und Co-Sprecher des Forschungsverbunds "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität)

Mittwoch, 1. September 2021, 15.35 Uhr
Ideologien (Podiumsdiskussion)
Mit: Matthias Wagner K, Anne-Marie Beckmann, Celina Lunsford, Alexandra Lechner und Susanne Pfeffer (Korator*innen RAY 2021)
Moderation: Rebecca Caroline Schmidt (Geschäftsführerin des Forschungsverbunds "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität Frankfurt am Main)

Zum Livestream der Veranstaltungen gelangen Sie hier: https://ray2021.de/ray-festival/
Vollständiges Programm (pdf): Hier...

 

Bildergalerie:

  • Prof. Matthias Wagner K (Direktor, Museum Angewandte Kunst)
  • Anne-Marie Beckmann (Kuratorin, Deutsche Böse Photography Foundation)
  • Prof. Dr. Rainer Forst (Co-Sprecher des Forschungsverbunds "Normative Orders" der Goethe-Universität Frankfurt und Professor für Politische Theorie und Philosophie der Goethe-Universität Frankfurt am Main)
  • Prof. Dr. Rainer Forst (Co-Sprecher des Forschungsverbunds "Normative Orders" der Goethe-Universität Frankfurt und Professor für Politische Theorie und Philosophie der Goethe-Universität Frankfurt am Main)
  • Prof. Susanne Pfeffer (Direktorin des Museum für Moderne Kunst Frankfurt am Main), Anne-Marie Beckmann (Kuratorin, Deutsche Böse Photography Foundation, Celina Lunsfordund (Künstlerische Leiterin des Fotografie Forum Frankfurt), Prof. Matthias Wagner K (Direktor, Museum Angewandte Kunst) und Rebecca Caroline Schmidt (Geschäftsführerin des Forschungsverbunds "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität Frankfurt am Main)
  • Celina Lunsfordund (Künstlerische Leiterin des Fotografie Forum Frankfurt), Prof. Matthias Wagner K (Direktor, Museum Angewandte Kunst) und Rebecca Caroline Schmidt (Geschäftsführerin des Forschungsverbunds "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität Frankfurt am Main)
  • Prof. Susanne Pfeffer (Direktorin des Museum für Moderne Kunst Frankfurt am Main), Anne-Marie Beckmann (Kuratorin, Deutsche Böse Photography Foundation, Celina Lunsfordund (Künstlerische Leiterin des Fotografie Forum Frankfurt), Prof. Matthias Wagner K (Direktor, Museum Angewandte Kunst) und Rebecca Caroline Schmidt (Geschäftsführerin des Forschungsverbunds "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität Frankfurt am Main)
  • Prof. Susanne Pfeffer (Direktorin des Museum für Moderne Kunst Frankfurt am Main), Anne-Marie Beckmann (Kuratorin, Deutsche Böse Photography Foundation, Celina Lunsfordund (Künstlerische Leiterin des Fotografie Forum Frankfurt)
  • Prof. Susanne Pfeffer (Direktorin des Museum für Moderne Kunst Frankfurt am Main), Anne-Marie Beckmann (Kuratorin, Deutsche Böse Photography Foundation, Celina Lunsfordund (Künstlerische Leiterin des Fotografie Forum Frankfurt)

Veranstalter:
RAY Fotografieprojekte Frankfurt/RheinMain in Kooperation mit dem Museum Angewandte Kunst und dem Forschungsverbund "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität Frankfurt am Main

Weitere Information zu RAY 2021 IDEOLOGIEN: Hier...
Weitere Informationen zur Beteiligung in 2015: Hier...

Identität_Aber welche?

Identität – dahinter ließe sich ein Fragezeichen setzen oder doch besser ein Ausrufezeichen? Eines ist klar: Es ist ein problematischer und zugleich politischer Begriff geworden, der die gegenwärtige öffentliche Debatte bestimmt. Wie wir anderen Menschen begegnen, entspricht oftmals nicht dem, wie sie selber gelesen werden wollen. Wer entscheidet über die Zugehörigkeit zum Geschlecht, zum Kulturkreis? Prägt die Herkunft unsere Identität mehr als unsere Bildung? Wie konstruiert sich überhaupt unsere Identität im gesellschaftlichen Feld? Wer darüber zu bestimmen sich anmaßt, ergreift Macht. Meist ist es eine Macht, die den Anderen ausgrenzt, weil er nicht in das Muster der eigenen Identität passt. Für die einen ist der Begriff der Identität daher ein Vehikel, um Diskriminierung zu rechtfertigen, für andere ist das Beharren auf einer besonderen, eben nicht universalen Identität der Weg, endlich als öffentliche Stimme gehört zu werden. Versteckt sich hinter der politischen Kontroverse ein ideologischer Verteilungskampf oder entpuppt sie sich als notwendigen Schritt auf dem Weg zur Teilhabe? Die Diskurse über Identität spalten unsere Gesellschaft und bieten doch zugleich die Möglichkeit, über Gleichberechtigung und Selbstbestimmung neu nachzudenken: Grund genug, sie in unserer partizipativen Redenreihe DenkArt zu reflektieren.

Ziel der Reihe "DenkArt" ist, die öffentliche Debattenkultur zu pflegen und einen partizipativen Diskursraum zu gesellschaftlichen Themen der Gegenwart zu ermöglichen. Nach jedem Impulsvortrag der Reihe erhalten alle Zuhörer die Möglichkeit, in kleinen Gesprächsrunden zu jeweils zehn Personen die dargelegten Thesen und Analysen zu diskutieren und Fragen an die Rednerin oder den Redner zu formulieren. Die jeweilige Moderatorin des Abends sammelt diese Eindrücke ein und konfrontiert den eingeladenen Gast auf diese Weise mit den Fragen des Publikums.

August bis Dezember 2021

Haus am Dom
Domplatz 3
60311 Frankfurt am Main

Die Tickets erhalten Sie an der Rezeption im Haus am Dom, im Internet unter ticket.hausamdom.de oder an den AD-Ticket-Vorverkaufsstellen adticket.de/vorverkaufsstellen

Übertragung auch per Livestream:
youtube.com/hausamdom

Programm (pdf): Hier...

Bitte beachten Sie, dass es gegebenenfalls kurzfristige Änderungen beim Ticketverkauf und Livestreaming-Angebot geben kann.


Programm:

Mittwoch, 25. August 2021, 19.30 Uhr
Identitätsspiel_Was bestimmt uns wirklich?
Dr. Mithu Sanyal (Autorin)
Moderation: Prof. Dr. Joachim Valentin, Direktor der katholischen Akademie Rabanus Maurus, Haus am Dom Frankfurt

 

Mittwoch, 3. November 2021, 19.30 Uhr
Identitätspolitik_Was soll das denn sein?
Prof. Dr. Stephan Lessenich (Soziologe)
Moderation: Rebecca Caroline Schmidt, Geschäftsführerin des Forschungsverbundes Normative Ordnungen der Goethe-Universität Frankfurt am Main

Donnerstag, 2. Dezember 2021, 19.30 Uhr
Identitäsraub_Wer darf über wen sprechen?
Dr. Emilia Roig (Politologin)
Moderation: Prof. Marion Tiedtke, Professorin für Schauspiel an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main und Dramaturgin

Veranstalter:
Katholische Akademie Rabanus Maurus, Haus am Dom, Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main, Forschungsverbund „Normative Ordnungen“ der Goethe-Universität Frankfurt am Main und Heinrich-Böll-Stiftung Hessen e.V.. Unterstützt wird die Reihe durch die Sebastian-Cobler-Stiftung für Bürgerrechte.

Zu den vergangenen DenkArt- und Denkraum-Reihen

"Solidarität_Aber wie?": Hier...
„Der normalisierte Ausnahmezustand“:
Hier...
"Zukunft_Aber wie?"
: Hier...
"Verfassung_Aber wie?": Hier...

Europa kann mehr! Friedensgutachten 2021

Book lɔ:ntʃ

22. September 2021, 13.00 Uhr

Mit: Prof. Dr. Christopher Daase (Professor für Internationale Organisationen, Mitglied des Forschungsverbunds "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität Frankfurt am Main und stellvertretendes geschäftsführendes Vorstandsmitglied des Leibniz-Instituts Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung (HSFK))

transcript Verlag 2021

Die Europäische Union (EU) steht vor enormen Herausforderungen: In der Rivalität zwischen den USA und China muss sie ihre Position bestimmen. Die Konflikte in Osteuropa und im Südkaukasus brauchen kreative, pragmatische Lösungen. Um die Folgen der Covid-19-Pandemie zu bewältigen, ist globale Solidarität vonnöten. Und es gilt, sich der weltweiten Erosion der Demokratie entgegenzustellen. All das erfordert, dass die EU ihre „strategische Autonomie“ gezielt friedenspolitisch ausrichtet. Nicht zuletzt könnten die Reduktion der Militärausgaben und die Eindämmung von Gewalt eine Corona-Friedensdividende erzeugen, um die Auswirkungen der Pandemie abzumildern und die Weltwirtschaft sozial-ökologisch zu erneuern. Europa kann mehr – aber es muss auch mehr wollen.

Das Friedensgutachten ist das gemeinsame Gutachten der deutschen Friedensforschungsinstitute (BICC / HSFK / IFSH / INEF) und erscheint seit 1987. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus verschiedenen Fachgebieten untersuchen darin internationale Konflikte aus einer friedensstrategischen Perspektive und geben klare Empfehlungen für die Politik.

Die Veranstaltung findet via Zoom statt. Um Anmeldung an This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it. wird gebeten. Die Einwahldaten werden nach der Anmeldung übermittelt.

Weitere Informationen zur Veranstaltungsreihe: Hier...

Weitere Informationen zum Friedensgutachten und Download der Publikatiion: Hier...

Veranstalter:
Forschungsverbund "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität Frankfurt am Main

Gesundheitsdatenraum im Spannungsfeld zwischen medizinischer Versorgung, Forschungsfreiheit und Datensicherheit

Crisis Talk

Donnerstag, 1. Juli 2021, 13 - 14 Uhr

Verfolgen Sie den deutschen Livestream auf dem Youtube-Kanal "Hessen in Berlin und Europa": Hier...

Please put questions to the panelists here: This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.
Please register here: https://eu.hessen.de/Krisenmanagement
Der Livestream wird simultan verdolmetscht (Englisch/Deutsch).

Video:

 

Begrüßung
Lucia Puttrich (Minister for European Affairs of the State of Hessen)
Prof Dr Nicole Deitelhoff (Leibniz Peace Research Institute Frankfurt/Speaker Leibniz Research Alliance “Crises in a Globalised World”)

Impuls
Prof Dr  Indra Spiecker genannt Döhmann (Goethe University Frankfurt, ConTrust)

Podiumsdiskussion
Prof Dr Indra Spiecker genannt Döhmann (Goethe University Frankfurt, ConTrust)
Axel Voss (Member of the European Parliament)
Ioana-Maria Gligor (tbc) (Directorate-General for Health and Food Safety of the European Commission)

Moderation
Alexandra von Nahmen (Deutsche Welle, Bureau Chief in Brussels)

Digitale Daten haben ein großes Potential für ein verbessertes Gesundheitswesen und die medizinische Forschung. Zugleich handelt es sich um höchstpersönliche Informationen, deren Schutz eine der zentralen technischen, politischen und rechtlichen wie ethischen Herausforderungen der Digitalisierung ist. Die EU widmet sich den Herausforderungen, aber auch Potenzialen in den Planungen eines gemeinsamen Gesundheitsdatenraums. Wie gelingt es, einen institutionellen Rahmen zu entwickeln, der das Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger in die Datensicherheit stützt und zugleich die Möglichkeiten für eine Verbesserung der medizinischen Forschung sowie Versorgung nutzt? In diesem Crisis Talk sprechen wir über die Zukunft der EU-Gesundheitspolitik und legen dabei einen Fokus auf die rechtlichen Rahmenbedingungen für Forschung und Datensicherheit. Dabei geht es letztlich immer auch um die Anforderung, die Digitalisierung so zu begleiten und zu gestalten, dass dabei nicht die Privatsphäre in eine Krise gerät. Stellt doch der europäische Raum für Gesundheitsdaten das Recht von Einzelpersonen auf Kontrolle über ihre personenbezogenen Gesundheitsdaten in den Mittelpunkt. Nicht zuletzt vor dem Hintergrund der öffentlichen Konsultation der Europäischen Kommission (03. Mai bis 26. Juli 2021) zum europäischen Raum für Gesundheitsdaten – ein wichtiger Baustein der Europäischen Gesundheitsunion – soll darüber diskutiert werden, wie digitale Gesundheitsdienste in vollem Umfang zu nutzen sind, um eine hochwertige Gesundheitsversorgung zu gewährleisten.

Crisis Talks des Leibniz-Forschungsverbund „Krisen einer globalisierten Welt“
Krisen sind in der EU historisch ein wichtiger Motor der Veränderung und des Fortschritts. In Krisensituationen ist die von großer Heterogenität geprägte und auf konsensuale Meinungsbildung ausgerichtete EU bisher meist in der Lage gewesen, gemeinsame Wahrnehmungen herzustellen, Blockaden zu überwinden und Integration zu gestalten. Der Leibniz-Forschungsverbund „Krisen einer globalisierten Welt“ geht in der Reihe Crisis Talks der Frage nach, wie Europa mit seinen aktuellen und vergangenen Krisen umgehen sollte.

Veranstalter:
Die Hessische Ministerin für Bundes- und Europaangelegenheiten Lucia Puttrich und der Leibniz-Forschungsverbund „Krisen einer globalisierten Welt“ gemeinsam mit dem Forschungsverbund "Normative Ordnungen" an der Goethe-Universität Frankfurt am Main

Weitere Informationen zur Reihe "Crisis Talks": Hier...

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„Normative Ordnungen“, herausgegeben von Rainer Forst und Klaus Günther, erscheint am 17. April 2021 im Suhrkamp Verlag

Am 17. April 2021 erscheint der Sammelband „Normative Ordnungen“ im Suhrkamp Verlag. Herausgegeben von den Clustersprechern Prof. Rainer Forst und Prof. Klaus Günther, bietet das Werk einen weit gefassten interdispziplinären Überblick über die Ergebnisse eines erfolgreichen wissenschaftlichen Projekts. Mehr...

Das Postdoc-Programm des Forschungsverbunds „Normative Ordnungen“: Nachwuchsförderung zwischen 2017 und 2020

Die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses ist seit je her ein integraler Bestandteil des Forschungsverbunds „Normative Ordnungen“. Das 2017 neu strukturierte, verbundseigene Postdoc-Programm bietet die besten Bedingungen zu forschen und hochqualifizierte junge Wissenschaftler*innen zu fördern. Zum Erfahrungsbericht: Hier...

„Symposium on Jürgen Habermas’ Auch eine Geschichte der Philosophie“ herausgegeben von Rainer Forst erschienen

Als jüngste Ausgabe der Zeitschrift "Constellations: An International Journal of Critical and Democratic Theory" ist kürzlich das „Symposium on Jürgen Habermas, Auch eine Geschichte der Philosophie“ herausgegeben von Prof. Rainer Forst erschienen. Mehr...

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23. September 2021, 18.30 Uhr

Kontrovers: Aus dem FGZ: Moralismus in analogen und digitalen Debatten: Eine Gefahr für die Demokratie? Mehr...

4. Oktober 2021, 19.30 Uhr

StreitClub des FGZ-Standort Frankfurt: „Grenzen der Meinungsfreiheit“. Mit Prof. Dr. Nicole Deitelhoff (FGZ, Goethe-Universität), Prof. Dr. Dr. Michel Friedman (Frankfurt UAS), Prof. Dr. Christian Schertz (Technische Universität Dresden) und Florian Schroeder (Kabarettist). Mehr...

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Identitätsspiel_Was bestimmt uns wirklich?

Dr. Mithu Sanyal (Autorin)
Moderation: Prof. Dr. Joachim Valentin, Direktor der katholischen Akademie Rabanus Maurus, Haus am Dom Frankfurt
DenkArt "Identität_Aber welche?

Armed non-state actors and the politics of recognition

Prof. Dr. Anna Geis (Helmut-Schmidt-Universität Hamburg), Prof. Dr. Hanna Pfeifer (Goethe-Universität Frankfurt am Main, Principal Investigator im Clusterprojekt "ConTrust: Vertrauen im Konflikt"), Prof. Dr. Martin Saar (Goethe-Universität Frankfurt am Main, Principal Investigator im Clusterprojekt "ConTrust: Vertrauen im Konflikt" und "Normative Orders") und Prof. Dr. Reinhard Wolf (Goethe-Universität Frankfurt am Main).
Moderation: Regina Schidel (Forschungsverbund "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität)
Book lɔ:ntʃ

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Rainer Forst (2021):

Solidarity: concept, conceptions, and contexts. Normative Orders Working Paper 02/2021. More...

Annette Imhausen (2021):

Sciences and normative orders: perspectives from the earliest sciences. Normative Orders Working Paper 01/2021. More...