Forschung aktuell

Buchvorstellung: Prof. Sighard Neckel spricht mit Prof. Jan Pieter Krahnen über die globale Finanzklasse

Von Tanja Strukelj

Mit der größten Börse Deutschlands gehört Frankfurt zu den wichtigsten Finanzschauplätzen der Welt. Als der Soziologe Sighard Neckel im Jahr 2011 nach Frankfurt zog, stand für ihn fest: „Wir müssen etwas zu den Verhältnissen in den Türmen machen.“ Bald entstand die Idee, die „globale Finanzklasse“ in Frankfurt und Sydney in einer vergleichenden Perspektive zu untersuchen. Die Ergebnisse dieser Studie wurden im Juli 2018 als Buch mit dem Titel Die globale Finanzklasse: Business, Karriere, Kultur in Frankfurt und Sydney veröffentlicht, welches Neckel gemeinsam mit seinen wissenschaftlichen Mitarbeitern Lukas Hofstätter und Marco Hohmann verfasst hatte. In dem Buch gehen die Autoren den Fragen nach, wodurch die globale Finanzklasse charakterisiert ist und welche gesellschaftlichen Konsequenzen dies mit sich zieht. In den Blick nehmen sie dabei sowohl die institutionellen Strukturen der Finanzmärkte in Frankfurt und Sydney, die Organisationen und Distrikte, in denen die Financial Professionals arbeiten, als auch die berufliche Praxis, die Bildungs- und Karriereverläufe und die kulturellen Praktiken.

Am 14. November 2018 folgte Sighard Neckel einer Einladung des Exzellenzclusters Normative Orders, der Katholischen Akademie Rabanus Maurus sowie der Frankfurt School of Finance und stellte im Rahmen einer öffentlichen Lesung zentrale Befunde seines jüngst veröffentlichten Buchs vor, welche im Anschluss von dem Wirtschaftswissenschaftler Jan Pieter Krahnen kommentiert wurden. Sighard Neckel ist Professor für Gesellschaftsanalyse und sozialen Wandel an der Universität Hamburg und war von 2012 bis 2016 Principal Investigator am Exzellenzcluster Normative Orders. Jan Pieter Krahnen ist Professor für Kreditwirtschaft und Finanzierung im House of Finance der Goethe-Universität Frankfurt und leitet als (Co-)Direktor das Center for Financial Studies (CFS) sowie das Forschungszentrum SAFE an der Universität.

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Die filmische Vermittlung des kolonialen Wahns. Vinzenz Hediger spricht über „La Folie Almayer“ von Chantal Akerman und dessen Romanvorlage von Joseph Conrad

Von Steffen Andrae

Das Kino ist eine der jüngeren Formen der Kunst und in ständigem Wandel. Doch selbst bei einem derart von Neuerungen und Brüchen geprägten Medium hat die Aussage, dass es mit dem Werk einer bestimmten Künstlerin neu beginne, Seltenheitswert. Die aktuelle Reihe Lecture & Film annonciert den filmgeschichtlichen Stellenwert des Schaffens von Chantal Akerman eben so: „Mit Godard wird das Kino historisch, mit Akerman fängt es neu an.“ Das einflussreiche Werk der belgischen Regisseurin, Installationskünstlerin und Schriftstellerin ist von Oktober 2018 bis Juli 2019 Thema der vom Institut für Theater-, Film- und Medienwissenschaft und dem Exzellenzcluster „Die Herausbildung normativer Ordnungen“ gemeinsam mit einer Reihe von weiteren Kooperationspartnern organisierten Veranstaltungsreihe „Die Erfinderin der Formen. Das Kino von Chantal Akerman“. Den Auftakt der Lecture & Film-Reihe bildete am 25. Oktober 2018 Akermans später Film „La Folie Almayer“, der von Prof. Vinzenz Hediger einführend kommentiert und in Beziehung zum Gesamtwerk der Künstlerin gesetzt wurde. Hediger ist Professor für Filmwissenschaft an der Goethe-Universität Frankfurt, Mitglied des Exzellenzclusters und leitet das Graduiertenkolleg „Konfiguration des Films“.
Das Kino von Chantal Akerman sei, so Hediger, vor dem Hintergrund einer klaren Auffassung der vorangegangenen Entwicklungen des Mediums entstanden, die sie sich in den später 1960er-Jahren als junge Studentin der Theaterwissenschaft in der altgedienten Cinémathèque française in Paris angeeignet hatte. In dem historischen Bewusstsein, an einer Kunst weiterzuarbeiten, die eine Geschichte hat, folge Akerman dem erklärten Selbstverständnis der Nouvelle Vague. Während diese jedoch bei Godard eine Hegelsche Wendung nehme – ganz wie der große Systemdenker des Deutschen Idealismus lässt er die Geschichte nämlich mit seinem eigenen Werk enden –, erfand Akerman auch nach dem Grandseigneur des europäischen Avantgardefilms noch neue Formen und Formate, die den Fortgang des Kinos nachhaltig beeinflussten.

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Sind wir Filterblasen ausgeliefert?

Am Freitag, 7. Dezember 2018, brachten Dr. Matthias C. Kettemann und Dr.-Ing. Tobias Redlich Mitglieder vom Jungen Forum: Technikwissenschaften (JF:TEC), Helmut-Schmidt-Universität/Universität der Bundeswehr Hamburg, an der Goethe-Universität zusammen, um im Rahmen der „Norms, Plurality and Critique | Postdoctoral Dialogue Series 2018/2019“ des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“ an der Goethe-Universität Frankfurt am Main das Thema Normativität der Technik |Technik der Normativität zu erörtern.
In einem Panel mit dem Titel „Demokratie, öffentlicher Raum und Technikwissenschaft: Perspektiven im Licht von Filterblasen, Fakes, algorithmischen Entscheidungen und mediatisierten Öffentlichkeiten“ diskutierten lokale Forscher vom Forschungsschwerpunkt Internet und Gesellschaft des Clusters mit den Mitgliedern des JF:TEC. Der Exzellenzcluster „Die Herausbildung normativer Ordnungen“ befasst sich schwerpunktmäßig mit den gegenwärtigen sozialen Auseinandersetzungen, insbesondere mit einer gerechten Ordnung der Gesellschaft in Zeiten der Globalisierung, und deren Vorgeschichten.

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Veranstaltungsbericht zum Crisis Talk "Die Krise Europas als Krise ihres Mehrwerts?"

Von Dr. Stefan Kroll

Ein wichtiges Kriterium für die Bewertung der europäischen Politik ist der europäische Mehrwert. Bezogen auf den Haushalt besteht die Erwartung darin, die EU-Ausgaben daran zu messen, ob sie einen Mehrwert gegenüber den Ausgaben der Mitgliedstaaten erzielen.
Meist werden qualitative Kriterien herangezogen, um den Mehrwert der EU zu beschreiben. Der Ökonom Friedrich Heinemann (Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung und Mitglied im Lenkungskreis des Leibniz-Forschungsverbundes „Krisen einer globalisierten Welt“) entwickelt in seinen Forschungen hingegen quantitative Kriterien, anhand derer der ökonomische Mehrwert der EU-Politik bestimmt werden kann.
Die engagiert geführten Diskussion, an der neben Friedrich Heinemann noch Jo Leinen (Mitglied des Europäischen Parlaments) und Benjamin Hartmann (European Political Strategy Centre) teilnahmen, drehte sich zunächst um die Frage, in welchen Bereichen der EU-Politik sich Mehrwertversprechen erfüllten und in welchen eher nicht. Insbesondere in der Agrarpolitik sei der Mehrwert eher negativ, so Friedrich Heinemann.

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Die Krise der liberalen Weltordnung: Prof. Christopher Daase spricht über die aktuellen Herausforderungen der internationalen Politik

Von Tanja Strukelj

Während in den 1990er Jahren das „Ende der Geschichte“ von dem US-amerikanischen Politikwissenschaftler Francis Fukuyama eingeläutet und von einem Triumph des Liberalismus gesprochen wurde, so ist heute eher von einer Krise des Liberalismus die Rede. Seit den 2000ern ist die Demokratie in mehreren Ländern zusammengebrochen, autoritäre Länder wurden autoritärer, demokratische Länder wie Polen, Ungarn oder die Türkei wurden weniger demokratisch. International scheint der Liberalismus auf dem Rückzug zu sein. Aber worin besteht die liberale Weltordnung und wie kann deren Krise erklärt werden?

Diesen Fragen widmete sich der Politikwissenschaftler Prof. Christopher Daase in seinem Vortrag „Die Krise der liberalen Weltordnung“ am 15. August 2018 im Klingspor-Museum in Offenbach im Rahmen der Goethe Lectures. Christopher Daase ist Professor für Internationale Organisationen an der Goethe-Universität Frankfurt, Principal Investigator am Exzellenzcluster „Die Herausbildung normativer Ordnungen“ sowie stellvertretendes geschäftsführendes Vorstandsmitglied am Leibniz-Institut Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung (HSFK).

 

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Im Namen des Gesetzes: Geistiges Eigentum und Urheberrecht im afrikanischen Kontext

Von Johanna Schafgans

„Es ist mir eine Ehre in der Kathedrale der Schriftkunst das Wort ergreifen zu dürfen“, so eröffnete Prof. Dr. Mamadou Diawara seinen Vortrag „Im Namen des Gesetzes: Geistiges Eigentum und Urheberrecht im afrikanischen Kontext“  am 10. April 2018 im Klingspor Museum für Schriftkunst und Typographie in Offenbach.     
Prof. Dr. Mamadou Diawara, Professor für Anthropologie am Institut für Ethnologie an der Goethe-Universität Frankfurt am Main,  Principal Investigator des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“ und Direktor von Point Sud, Forschungszentrum für lokales Wissen in Bamako, Mali, näherte sich der Problematik des Urheberrechts vor allem aus der Perspektive seiner Disziplin: der Ethnologie. Das Thema aus dieser Sichtweise zu betrachten, sei so wichtig, weil geistiges Eigentumsrecht heute mehr denn je zuvor im Zentrum des globalen Handelns von Firmen und Regierungen stehe. Dies betreffe nicht nur die Länder, in denen diese „normative Ordnung“ entstanden sei, sondern auch die Regionen, wo sie kolonial bedingt eingeführt wurde. Somit stand am Anfang der Offenbach Lecture die Frage: wie wird dieses geistige Eigentumsrecht in den unterschiedlichen ethnischen und kulturellen Kontexten, vor allem außerhalb der westlichen Welt, verstanden und erlebt?

 

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Édition critique française de "Mein Kampf" - Die französische kritische Ausgabe von "Mein Kampf"

Von Johanna Schafgans

Dass am 13. Juni 2018 im IG-Farbenhaus der Goethe-Universität, also der ehemaligen Firmenzentrale der IG-Farben, über die französische kritische Ausgabe von „Mein Kampf" diskutiert wurde, führt uns zunächst zu jenem Datum, das diese Veranstaltung erst ermöglichte. Am 31. Dezember 2015, also siebzig Jahre nach dem Tod Adolf Hitlers, erloschen die Urheberrechte an diesem Buch. Schon im Vorfeld dieses Auslauftermins hatte das Institut für Zeitgeschichte (IfZ) eine kritische Edition in Angriff genommen, die im Januar 2016 erschien. Auch in Frankreich hatte bereits 2011 die Édition Fayard ein kritisches Editionsprojekt von „Mein Kampf“ gestartet, an dem seit 2015 ein Team von ausgewiesenen französischen und deutschen SpezialistInnen unter der Leitung von Florent Brayard arbeitet. Der Text wird für diese Ausgabe neu übersetzt und für das französische Publikum kommentiert. Was diese Ausgabe charakterisiert und welche Diskussionen damit verbunden sind, war Thema der Kooperationsveranstaltung zwischen dem Fritz Bauer Institut zur Geschichte und Wirkung des Holocaust, dem Institut Franco-allemand de Sciences Historiques et Sociales und dem Exzellenzcluster „Die Herausbildung normativer Ordnungen“ am 13. Juni 2018. Dabei diskutierten Dr. Stefan Martens, Stellvertretender Direktor am Deutschen Historischen Institut in Paris und Co-Herausgeber sowie Dr. Florent Brayard, Forschungsdirektor am Centre National de la Recherche Scientifique in Paris und Leiter des Editionsprojekts.
Dr. Stefan Martens startete mit einem Vortrag zur Geschichte von „Mein Kampf“ und seiner Rezeption in Deutschland und Frankreich. Das Buch hat zwischen dem ersten Erscheinen 1924 und dem Kriegsende 1945 über 1000 Auflagen mit 12 Millionen Exemplaren und in diversen Auflagen auch manche Umgestaltungen erfahren.

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Neville d’Almeidas Mangue Bangue: Grenzsituationen, Hygienerituale und das Delirium des Alltagslebens. Vortrag innerhalb der Reihe „Tropical Underground“

Von Juana de O. Lorena

Der „Außenseiter unter den Außenseitern des Cinema Marginal“. So wurde Neville D’Almeida, der Regisseur des am Abend des 12. April 2018 gezeigten Films „Mangue Bangue“, im Veranstaltungsprogramm angekündigt. Nach einer Einführung von Max Jorge Hinderer Cruz feierte der selten vorgeführte Film seine Premiere für ein breiteres Publikum in Deutschland. Die Vorführung wurde durch eine Kooperation zwischen dem Deutschen Filmmuseum und dem Museum of Modern Art (MoMA) ermöglicht, erläuterte Laura Teixeira, Assistentin der Programmrealisierung im Deutschen Filmmuseum, zu Beginn.
Der Vortragende des Abends – Max Jorge Hinderer Cruz – ist freier Autor und Kulturkritiker. Wie von Vinzenz Hediger, dem Kurator der Vortragsreihe, vorgestellt, ist er einer der größten Experten für das Werk Hélio Oiticicas – der Künstler, der die Installation „Tropicália“ entworfen hat, aus der die gleichnamige Bewegung hervorging.
Zunächst begann Hinderer Cruz mit einem Blick auf den historischen Kontext des Films und erläuterte das Zivil-Militär-Regime, das in Brasilien von 1964 bis 1985 herrschte. Dieser historische Rahmen sei bedeutetend um den Film „Mangue Bangue“ verstehen zu können, weil dieser die politische Situation und die damit einhergehende Repression auf einzigartige Weise widerspiegle und dadurch provozieren würde. An dieser Stelle machte Hinderer Cruz einen Exkurs auf die aktuelle politischen Lage in Brasilien: Er erzählte von der Absetzung der demokratisch gewählten Präsidentin Dilma Rousseff und von den Folgen ihrer Amtsenthebung. Insbesondere konzentrierte sich Hinderer Cruz auf die Folgen des Dekrets von Michel Temer (der nach seiner Auffassung ein illegitimer Vertreter von Rousseff sei). Nach dieser Ausnahmeregelung stehe das Bundesland Rio de Janeiro unter militärischer Kontrolle der brasilianischen Armee. Eine der Folge davon sei, dass das Landesparlament seine Entscheidungsmacht verliere: Die Abgeordneten dürften zwar über verschiedene Themen beratschlagen, es sei allerdings verboten, die von ihnen getroffenen Beschlüsse auch umzusetzen. Darüber hinaus sei eine Folge dieses Dekrets der Verlust der Kontrolle des Parlaments über das Budget des Bundeslandes. Die Kritik, die Hinderer Cruz übte, richtet sich insofern gegen das Fehlen dessen, was eine moderne Demokratie kennzeichnen würde – nämlich die Gewaltentrennung zwischen Judikative, Exekutive und Legislative. Letztere seien im Moment durch die Militärautorität besetzt.

 

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Exile, Law and Human Attachment. Seyla Benhabib on Hannah Arendt and Judith Shklar

By Steffen Andrae

Some of the most important 20th century intellectuals such as Hannah Arendt, Judith Shklar, Theodor W. Adorno and Isaiah Berlin have two things in common: They come from Jewish families and they fled from anti-Semitic persecution and discrimination. To examine possible cerebral affinities between these thinkers relating to their historical experience as exiled Jewish intellectuals is an endeavor that Seyla Benhabib has worked on extensively. At the annual Martin Buber Lecture on Jewish Intellectual History and Philosophy, the Eugene Mayer Professor of Political Science and Philosophy at Yale University presented some sections from her new book called Exile, Statelessness and Migration. The event was co-organized by the Cluster of Excellence “The Formation of Normative Orders” and took place on June 11th 2018 at Goethe-University Frankfurt.
Benhabib introduced her new book as a composition of selected philosophical-political profiles. Exile, Statelessness and Migration tracks the intertwinement of the lives and thoughts of exiled Jewish intellectuals as they confronted flight, homelessness and the devastating consequences of the First and Second World War. Although, as she pointed out, a discussion of Arendt and Shklar might seem far from Buber’s thought, it actually is not. Both Arendt’s and Shklar’s conditions as well as their thinking was closely linked with their Jewish origins, regardless of their identification, belief or practice. “The Jewish question”, said Benhabib, “is never absent from their writings.” 1939, at the age of eleven, Shklar’s family fled Latvia from World War II to Canada via Sweden, the Soviet Union, Japan and the United States. Shklar eventually studied in Montreal and later went to Harvard to do a PhD. There she would meet Hannah Arendt at one of the symposia organized by Carl Joachim Friedrich, a German-American professor and political theorist. Arendt herself had left Germany after a brief imprisonment by the Gestapo in 1933. Following stays in Czechoslovakia and Switzerland she managed to get to Paris, from where she fled after the German invasion of France.

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Headlines

„Frankfurter interdisziplinäre Debatte“. Frankfurter Forschungsinstitute laden zum Austausch über disziplinen-übergreifende Plattform ein

Die „Frankfurter interdisziplinäre Debatte“ ist ein Versuch des Dialogs zwischen Vertreter*innen unterschiedlicher wissenschaftlicher Disziplinen zu aktuellen Fragestellungen – derzeit im Kontext der Corona-Krise und u.a. mit Beiträgen von Prof. Dr. Nicole Deitelhoff, Prof. Dr. Rainer Forst und Prof. Dr. Klaus Günther. Seit Ende März 2020 ist die Onlineplattform der Initiative (www.frankfurter-debatte.de) verfügbar. Mehr...

Bundesministerin Karliczek gibt Startschuss für das neue Forschungsinstitut Gesellschaftlicher Zusammenhalt

In einer Pressekonferenz hat Bundesministerin Anja Karliczek am 28. Mai 2020 den Startschuss für das neue Forschungsinstitut Gesellschaftlicher Zusammenhalt (FGZ) gegeben. Mit dabei waren Sprecherin Prof. Nicole Deitelhoff (Goethe-Uni, Normative Orders), sowie der Geschäftsführende Sprecher Prof. Matthias Middell (Uni Leipzig) und Sprecher Prof. Olaf Groh-Samberg (Uni Bremen). Nun kann auch das Frankfurter Teilinstitut seine Arbeit aufnehmen. Mehr...

Upcoming Events

Bis Ende September 2020

In der Goethe-Universität finden mindestens bis Ende September 2020 keine Präsenzveranstaltungen statt. Das Veranstaltungsprogramm des Forschungsverbunds "Normative Ordnungen" wird ebenfalls bis auf Weiteres ausgesetzt.

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Krise und Demokratie

Mirjam Wenzel im Gespräch mit Rainer Forst
Tachles Videocast des Jüdischen Museum Frankfurt

Normative Orders Insights

... with Nicole Deitelhoff

New full-text Publications

Burchard, Christoph (2019):

Künstliche Intelligenz als Ende des Strafrechts? Zur algorithmischen Transformation der Gesellschaft. Normative Orders Working Paper 02/2019. More...

Kettemann, Matthias (2020):

The Normative Order of the Internet. Normative Orders Working Paper 01/2020. More...