Forschung aktuell

Frankfurter Bürger-Universität: Entfesseltes Ich – 1968 und das Experiment mit neuen Lebensformen

Von Marian Nestroy

Mit 1968 verbinden sich im kulturellen Gedächtnis nicht nur eine Reihe politischer Ereignisse, vielmehr gilt das Jahr auch als Zeitpunkt sozialer Umbrüche. Bis heute prägen die Ereignisse unser Zusammenleben. So wenig sind etwa Wohngemeinschaften aus der Gegenwart wegzudenken. Doch wollten diejenigen, die sich vor 50 Jahren auf die Suche begaben, nicht mehr als das? Rückblickend erscheinen die späten 1960er und frühen 1970er als umfassendes Sozialexperiment auf mehreren Ebenen: mit neuen Beziehungsformen, einer neuen Sexualmoral und durch die antiautoritäre Erziehung wurde das Private politisch reformuliert und so radikal hinterfragt. Das Subjekt jener Zeit schien dabei den Ballast abzuwerfen, der es in den konservativen 1950ern beschwerte.

Doch was bedeutet diese Entfesselung? Und was wurde aus dem entfesselten Selbst? Haben sich die lebenspraktischen Formen, die die neuen Konzepte hervorbringen sollten, bewährt oder laufen wir gegenwärtig Gefahr hinter das zurückzufallen, was überwunden werden sollte? Diesen Fragen widmete sich die Frankfurter Bürger-Universität mit einer Diskussionsveranstaltung, zu der neben dem Historiker Till van Rahden die Juristin und Frauenrechtlerin Sibylla Flügge, die ehemalige Kommunardin Gisela Getty sowie der als 'Zukunfts- und Trendforscher' beschriebene Matthias Horx eingeladen waren. Die Moderation des Abends, der von der Goethe-Universität, dem Exzellenzcluster „Die Herausbildung normativer Ordnungen“ und der Frankfurter Allgemeinen Zeitung in der Reihe „50 Jahre in Bewegung – 1968 und die Folgen“ veranstaltet wurde, führte Thomas Thiel (Frankfurter Allgemeine Zeitung).

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Kein „Alarmismus“ und „transnationale Lösungen“. Beim Auftakt der Bürgeruni-Reihe zum Thema 1968 ging es auch um Maßnahmen gegen einen möglichen Backlash

Von Bernd Frye

Zur Frankfurter Bürgeruniversität gehört in diesem Jahr die vierteilige Reihe „50 Jahre in Bewegung: 1968 und die Folgen“. Sie startete am 25. Mai mit der Frage „Demokratie für alle: Ist der 68er-Aufbruch in Gefahr?“. Die Reihe, die noch bis ins Wintersemester fortgeführt wird, ist eine Kooperation der Goethe-Universität mit dem Exzellenzcluster „Die Herausbildung normativer Ordnungen“ und der Frankfurter Allgemeinen Zeitung.

Die Auftaktveranstaltung fand im Foyer des Präsidiums-Gebäudes statt. Mit dabei von Seiten des Clusters waren Nicole Deitelhoff, Professorin für Internationale Beziehungen und Theorien globaler Ordnungen, in deren Händen die Moderation lag, und der Co-Sprecher des Forschungsverbundes Rainer Forst, Professor für Politische Theorie und Philosophie. Von der FAZ kam Jürgen Kaube, der für das Feuilleton zuständige Herausgeber. Komplettiert wurde das Podium durch Jutta Ditfurth, Soziologin, Autorin und Frankfurter Stadtverordnete, sowie den Rechts- und Politikwissenschaftler Albrecht von Lucke, Redakteur der „Blätter für deutsche und internationale Politik“.

 

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Der Elefant im Raum: 68 und die (noch) offene Frage der Demokratie

Von Juana de O. Lorena

Eine „undemokratische Demokratie“? Ist das – über das Oxymoron hinaus – vorstellbar? Nach den Forderungen der 68er-Bewegungen, die von Professor Martin Saar analysiert wurden, kann diese Frage mit „ja“ beantwortet werden. Die Infragestellung dieses Defizits in der Demokratie sei, so Saars These, die Erbschaft der damaligen linken Protestbewegungen.
Im Rahmen der Intervention der Römerberggespräche „1968-2018: What is Left? Errungenschaften und Bürde eines politischen Aufbruchs“ warf der Philosoph Martin Saar die Frage auf, was bedeutet es eigentlich, die Demokratie zu demokratisieren? Der Referent hat seit Herbst 2017 die Professur für Sozialphilosophie an der Goethe-Universität Frankfurt inne und ist Principal Investigator des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“.
In seinem Vortrag sprach er über mögliche Zugänge, sich der Thematik 68er anzunähern. Er erläuterte seine Position basiere auf unserer jetzigen Deutung und Konstruktion des Geschehens. Vor diesem Hintergrund schlug Saar eine Interpretation vor, um zu zeigen, worum es in den damaligen Demonstrationen ging. Er stellte die These auf, die Bürger und Bürgerinnen hätten sich aufgrund ihrer Frustration über die unvollständige Verwirklichung der demokratischen Verheißung politisch organisiert. Näher betrachtet, sie hätten sich zusammengestellt, um der vermeintlichen Lücke zwischen der demokratischen Versprechung (der Partizipation, Teilhabe und Gleichheit) und der Realität der demokratischen Lage entgegen zu wirken. Darüber hinaus identifizierte Martin Saar diese Problematik ebenfalls in den aktuellen Debatten um die Demokratie: die Schuld sei immer noch nicht abgegolten.

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Achtundsechzig im Kontext. Der Historiker Ulrich Herbert und der Soziologe Armin Nassehi sprechen bei den Römerberggesprächen über Verflechtungen und Verirrungen der studentischen Protestbewegung

Von Steffen Andrae

In einem Jubiläumsjahr besteht immer auch Anlass zur Retrospektion. Doch im Vergleich zur festlichen Rückschau bei Geburtstagen verhält es sich mit der Vergegenwärtigung gesellschaftsgeschichtlicher Großereignisse schwierig. Die Erinnerung an kollektive Episoden scheint eine Auseinandersetzung zu erfordern, die weniger behaglich und antiquarisch, sondern kritisch und reflexiv sein soll. Dies gilt zumindest dann, wenn das, was erinnert werden soll, in keinem eindeutigen Bezug zur Gegenwart steht. Achtundsechzig ist so ein Fall. Grund genug also danach zu fragen, was wir mit dieser zur Chiffre geronnenen Jahreszahl eigentlich verbinden.
Unter dem Titel „1968-2018. What is left?“ fand eine Intervention der Römerberggespräche am 28. April 2018 im Chagallsaal des Schauspiel Frankfurt statt. Das historische Jubiläum wurde dabei auch zum Anlass genommen für eine aktuelle und persönliche Selbstvergewisserung, die danach fragt, welche Veränderungen wir heute brauchen, und inwieweit die Erfahrungen der globalen Protestbewegung von 1968 uns dabei helfen oder blockieren. Zwei Vorträge gingen am Vormittag den Verflechtungen und Verirrungen der studentischen Protestbewegung nach: Unter dem Titel „Reform und Revolte – 1968 in diachroner und transnationaler Perspektive“ untersuchte der Freiburger Historiker Prof. Dr. Ulrich Herbert den geschichtlichen und geografischen Ereigniskontext von Achtundsechzig, der Soziologe Prof. Dr. Armin Nassehi von der Universität München hingegen spürte in seinem Vortrag „Reflexion und Moralisierung als Pose – was von 1968 geblieben ist“ den Erbschaften jener Zeit nach.

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Im Rausch der Referenzen. Martin Schlesingers Vortrag ‚The Red Light Bandit – Der Angriff des Marginalen auf das übrige Kino‘

Von Marian Nestroy

Mit seinem 1968 erschienen Film O Bandido da Luz Vermelha begründete der damals 22-jährige Rogerio Sganzerla das Cinema Marginal nicht. Dennoch prägte er es auf entscheidende Weise. Der Film erzählt die Geschichte eines Kriminellen im Großstadtgetümmel São Paulos, der seine Opfer beraubt, vergewaltigt und dennoch von der Presse zur Kultfigur erhoben wird. Auch 50 Jahre nach dem Erscheinen des Films gibt es in Brasilien kein staatliches Interesse am Avantgardekino der 60er und 70er Jahre. Insofern ist Martin Schlesingers Einführung in Sganzerlas Werk und das Cinema Marginal mehr als ein Vortrag, sie ist ein Schritt in Richtung Aufarbeitung der brasilianischen Filmgeschichte.
Als der junge Sganzerla nach São Paulo kommt, findet er sich im armen aber von kreativen Filmemacher_innen bevölkerten Boca do Lixo, auf Deutsch wörtlich ‚Müllmund‘, wieder. Wie andere spätere Regiepersönlichkeiten betätigt er sich nicht von Anfang an in der Filmproduktion, sondern hegt Ambitionen als Filmkritiker zu arbeiten. Schlesinger vollzieht von hier aus die Karriere Sganzerlas im kreativen Untergrund nach. Künstlerischer Ausgangspunkt ist dabei das Cinema Novo und vor allem der zu jener Zeit bekannteste Regisseur Glauber Rocha, der mit seiner ‚Ästhetik des Hungers‘ an die tropicalistische Bewegung aus den 20er Jahren anschließt.

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Die geordnete Unordnung der Dinge. Zum Eröffnungspodium des 11. Lichter Filmfests

Von Steffen Andrae

„Aufgabe von Kunst heute ist es, Chaos in die Ordnung zu bringen“, schrieb Theodor W. Adorno in seinen 'Minima Moralia'. Generationen radikaler Künstlerinnen und Künstler folgten einer solchen Auffassung von Kunst als gesellschaftlichem Störenfried. Aber ließe sich dieses Diktum auch auf das Feld der Politik münzen? Oder besteht deren Aufgabe nicht umgekehrt darin, Ordnung in das Chaos zu bringen? Im politischen Kontext scheint das Chaos jedenfalls stärker umstritten zu sein als im künstlerischen: den einen ist es Bedrohung und Ärgernis, den anderen produktive und schöpferische Agenda im Gestaltungsprozess öffentlicher Belange. Über „Chaos als politisches Konzept“ diskutierten beim Eröffnungspodium des 11. Lichter Filmfests Ralf Fücks vom Zentrum Liberale Moderne und ehemaliges Vorstandsmitglied der Heinrich-Böll-Stiftung, Prof. Marion Tiedtke, Chefdramaturgin und stellvertretende Intendantin des Schauspiel Frankfurt, sowie Prof. Dr. Martin Saar, Professor für Sozialphilosophie an der Goethe-Universität Frankfurt und Principal Investigator des Exzellenzcluster „Die Herausbildung normativer Ordnungen“. Die FAZ-Redakteurin Corinna Budras moderierte das Gespräch, das am 4. April 2018 in der Naxoshalle stattfand.

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Die Ordnung des Netzes und das Netz der Ordnung. Matthias Kettemann und Marcus Döller über digitale, rechtliche und praktische Ordnung und Chaotik

Von Steffen Andrae

Dass es sich beim Chaos um einen Zustand der Unordnung und des Durcheinanders handelt, liegt im Begriff der Sache. Weniger tut dies hingegen die eindeutige Bestimmung des Verhältnisses von Chaos und seinem Gegenteil, Ordnung. Geht diese aus jenem hervor und beendet es gleichsam durch seine Formierung? Oder bricht das Chaos immer wieder in die Ordnung hinein, ist ständiger Verfolger, gar latente Gefahr? Oder aber muss die Beziehung zwischen Chaos und Ordnung vielleicht auf andere Weise konzipiert werden? Dr. Matthias Kettemann und Marcus Döller vom Exzellenzcluster „Die Herausbildung normativer Ordnungen“ sprachen im Rahmen des wissenschaftlichen Begleitprogramms des 11. Internationalen Lichter Filmfests Frankfurt International zur inneren Dynamik von Chaos und Ordnung.
Unter dem Titel „Tohuwabohu 2.0:  Das Chaos im Netz als Produktivkraft und Gefahrenquelle“ erörterte Matthias Kettemann, Postdoktorand am Exzellenzcluster „Die Herausbildung normativer Ordnungen“, grundlegende Fragen hinsichtlich der Ordnung des Internets. Bei dessen Entstehung habe das Chaos eine zentrale Rolle gespielt. In der Sorge vor atomaren Erstschlägen hätte die US-Regierung verschiedene Projekte mit dem Ziel einer Dezentralisierung von Informationsstrukturen gefördert, die letztendlich zur Entwicklung des Internets führten. Das Netz ging also aus einem apokalyptischen Denken hervor, das die Suche nach einer resilienten Architektur von Datenverwaltung befeuert hatte. Im Internet entwickelten sich früh informelle Ordnungsfunktionen, die ein Gegengewicht zur Abwesenheit völkerrechtlicher und internationaler Regeln in Bezug auf das Verhalten von Staaten oder Unternehmen im World Wide Web darstellte.

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„The End is Not the End. Post-apocalyptic Imaginaries in Contemporary Movies“ - Vortrag und Gespräch während des Lichter Filmfest Frankfurt International

Von Catia Faranda

Unter dem Leitthema „Chaos“ des Lichter Filmfest Frankfurt International sprachen am 6. April 2018 der Kurator und Kulturwissenschaftler Jacob Lillemose, PhD und Dr. Peer Illner, Postdoktorand des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“, unter dem Titel „The End is Not the End. Post-apocalyptic Imaginaries in Contemporary Movies“ über filmische Entwürfe postapokalyptischer Szenarien im Deutschen Filmmuseum.
Jacob Lillemose ist als Kurator im Filmhouse Kopenhagen tätig und untersucht dort die Darstellung von Katastrophen in den visuellen Medien. Daran anknüpfend warf er in seinem Eröffnungsvortrag einen Blick auf Filmbespiele, in denen chaotische und desaströse Zustände abgebildet werden. Diese unterzog er tieferen Untersuchungen und hinterfragte die Darstellung des Chaos als Konzept aus ästhetischer und kulturwissenschaftlicher Perspektive.
Desaster-Filme erstrecken sich über die gesamte Zeitspanne der Filmgeschichte, sind jedoch besonders in Zeiten der Veränderung und Unsicherheit zahlreich erschienen. So wurde u.a. in den 1970er Jahren eine größere Anzahl von  Desaster-Filmen produziert, die eine ebenfalls hohe Zahl an Kinobesuchern verbuchen konnten. Lillemose führte dieses wachsende Interesse in seinem Vortrag einerseits auf das Post-Vietnam-Trauma und die zunehmend bewusst werdende Umweltverschmutzung und Klimaveränderung zurück, wie sie  beispielsweise in dem Film The Squirm (Jeff Lieberman, USA 1976) aufgearbeitet werden. Andererseits begründete er die Verbreitung der Filme durch das gleichzeitige Entstehen einer beschleunigten, neuen Konsumkultur in dieser Zeit, die sich stark auf die Gesellschaft und deren Rezeptionsverhalten auswirkte.

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Einheit in der Differenz? Der Anthropologe Eduardo Viveiros de Castro über die Kategorie des Menschen

Von Steffen Andrae

Nach seinem Höhenflug in den 1980er und 90er Jahren wirkt der Begriff der Postmoderne mittlerweile etwas abgeschmackt. Und doch bringt er eine Problematik zum Ausdruck, die virulent bleibt: das sogenannte Ende der großen Erzählungen. Was hat es damit auf sich? Im Kreuzverhör der postmodernen Kritik stehen die hehren Vorstellungen der Moderne: Aufklärung, Vernunft, Autonomie, Fortschritt, Wissenschaft. Sie seien, so beispielsweise der postkoloniale Vorwurf, Teil eines bloß partikularen Welt- und Geschichtsverständnisses, das anderen Teilen der Welt vom Westen gewaltsam oktroyiert wurde. Dieses Argumentationsmuster trifft auf postmoderne Kritiken jeder Couleur zu, denn angeklagt werden die universalistischen Ideen der Moderne stets im Namen einer lädierten Partikularität. Die Klägerbank setzt sich aus unterdrückten Minderheiten und Völkern, diskriminierten Identitäten, deklassierten Spezies und einer ausgebeuteten Natur zusammen; der Tatvorwurf reicht von Kolonialismus und Eurozentrismus über kulturelle Diskriminierung bis hin zu Speziesismus und Naturzerstörung. Was sich in und durch die Postmoderne reflektiert, ist das Fragwürdig-Werden einer Weltanschauung, die selbst dazu angetreten war auf die Fragwürdigkeit der Welt zu antworten.

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„Frankfurter interdisziplinäre Debatte“. Frankfurter Forschungsinstitute laden zum Austausch über disziplinen-übergreifende Plattform ein

Die „Frankfurter interdisziplinäre Debatte“ ist ein Versuch des Dialogs zwischen Vertreter*innen unterschiedlicher wissenschaftlicher Disziplinen zu aktuellen Fragestellungen – derzeit im Kontext der Corona-Krise und u.a. mit Beiträgen von Prof. Dr. Nicole Deitelhoff, Prof. Dr. Rainer Forst und Prof. Dr. Klaus Günther. Seit Ende März 2020 ist die Onlineplattform der Initiative (www.frankfurter-debatte.de) verfügbar. Mehr...

Bundesministerin Karliczek gibt Startschuss für das neue Forschungsinstitut Gesellschaftlicher Zusammenhalt

In einer Pressekonferenz hat Bundesministerin Anja Karliczek am 28. Mai 2020 den Startschuss für das neue Forschungsinstitut Gesellschaftlicher Zusammenhalt (FGZ) gegeben. Mit dabei waren Sprecherin Prof. Nicole Deitelhoff (Goethe-Uni, Normative Orders), sowie der Geschäftsführende Sprecher Prof. Matthias Middell (Uni Leipzig) und Sprecher Prof. Olaf Groh-Samberg (Uni Bremen). Nun kann auch das Frankfurter Teilinstitut seine Arbeit aufnehmen. Mehr...

Upcoming Events

Bis Ende September 2020

In der Goethe-Universität finden mindestens bis Ende September 2020 keine Präsenzveranstaltungen statt. Das Veranstaltungsprogramm des Forschungsverbunds "Normative Ordnungen" wird ebenfalls bis auf Weiteres ausgesetzt.

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Krise und Demokratie

Mirjam Wenzel im Gespräch mit Rainer Forst
Tachles Videocast des Jüdischen Museum Frankfurt

Normative Orders Insights

... with Nicole Deitelhoff

New full-text Publications

Burchard, Christoph (2019):

Künstliche Intelligenz als Ende des Strafrechts? Zur algorithmischen Transformation der Gesellschaft. Normative Orders Working Paper 02/2019. More...

Kettemann, Matthias (2020):

The Normative Order of the Internet. Normative Orders Working Paper 01/2020. More...