Meldungen

"Navigating Normative Orders - Interdisciplinary Perspectives" - 26. Band der Schriftenreihe "Normative Orders" erscheint am 22. Juli 2020

"Navigating Normative Orders - Interdisciplinary Perspectives" heißt der nächste Band der Schriftenreihe "Normative Orders", die im Campus Verlag erscheint. Herausgegeben wird er von Dr. Matthias C. Kettemann, LL.M. (Harvard) (Leibniz-Institut für Medienforschung │ Hans-Bredow-Institut, Forschungsverbund "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität Frankfurt am Main). Der Band versammelt Beiträge von NachwuchswissenschaftlerInnen, die im Forschungsverbund "Normative Ordnungen" tätig waren und sind. Sie zeigen ein breites Spektrum der beteiligten Disziplinen und spiegeln zugleich den Dialog zwischen den Perspektiven wider, die die Methodologie normativer Ordnungen bietet. Dabei konzentrieren sich die Aufsätze auf institutionelle Ordnungen und ihre Dynamiken im Lichte interner Formen der Kritik. Sie zeigen aber auch die Grenzen institutioneller Ordnungen und die Veränderungen auf, denen sie unterworfen sind, da z.B. der Territorialstaat radikal in Frage gestellt wird oder das globale Internet untersucht wird, welches sich in eine normative Ordnung verwandelt, die neue Formen der Bewertung erfordert. Das Buch erscheint am 22. Juli im Campus Verlag.
Im Vorfeld des Erscheinens präsentieren die AutorInnen ihre Beiträge in kurzen Videos, die über den Twitter- und Youtube-Kanal des Forschungsverbunds "Normative Ordnungen" aufrufbar sind.

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Letzte Chance für Europa? - Friedensgutachten 2020 erschienen

Unter dem Titel "Im Schatten der Pandemie: letzte Chance für Europa" wurde am 16. Juni das Friedensgutachten 2020 bei der Bundespressekonferenz in Berlin vorgestellt. Prof. Dr. Conrad Schetter (Bonn International Center for Conversion), Prof. Dr. Nicole Deitelhoff, Prof. Dr. Christopher Daase (beide Mitglieder des Forschungsverbunds "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität und dessen Partnerinstitution Leibniz-Institut Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung) und Dr. Claudia Baumgart-Ochse (Leibniz-Institut Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung) präsentierten das Friedensgutachten 2020 und seine zentralen Forderungen an die Bundesregierung. Prof. Dr. Christopher Daase wird das Friedensgutachten 2020 zudem am 29. Juni in einem Book lɔ:ntʃ vorstellen und diskutieren.

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Die neue Normalität? Wissenschaftliche Perspektiven auf die Coronakrise

Die Corona-Pandemie ist mehr als EINE Krise. Sie fächert sich vielmehr auf in eine ganze Reihe voneinander abhängiger Krisen. Sie ist eine Krise der Gesundheitssysteme, der Wirtschafts- und Sozialsysteme, und teilweise auch eine Krise internationaler Kooperation. Darüber hinaus droht sie weitere Krisen anzufeuern, weil sie Kapazitäten und Aufmerksamkeit auf sich konzentriert, die in anderen Politikfeldern fehlen. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aller Disziplinen befassen sich daher aus den verschiedensten Perspektiven mit den Auswirkungen der Pandemie - überall auf der Welt, so auch in Frankfurt.
Die Initiative "Die neue Normalität? Wissenschaftliche Perspektiven auf die Coronakrise" bündelt Beiträge zur Krise aus dem Leibniz-Institut Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung (HSFK/PRIF), dem Leibniz-Forschungsverbund "Krisen einer globalisierten Welt", dem Forschungsverbund "Normative Ordnungen" der Goethe Universität Frankfurt, der Frankfurter interdisziplinären Debatte und dem interdisziplinären Ausstellungsprojekt "Making Crises Visible".

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Prof. Nicola Fuchs-Schündeln in französische Wirtschaftskommission berufen

Nicola Fuchs-Schündeln, Professorin für Makroökonomie und Entwicklung an der Goethe-Universität und Mitglied des Forschungsverbunds "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität, ist in eine neu eingesetzte internationale Expertenkommission berufen worden, die den französischen Präsidenten Emmanuel Macron zu den großen wirtschaftlichen Herausforderungen beraten wird.
Insgesamt 24 Ökonominnen und Ökonomen aus der ganzen Welt sollen darin Zukunftskonzepte zu den Themen Ungleichheit, Klimawandel und Demographie erarbeiten. Die Leiter der Kommission sind der Nobelpreisträger Jean Tirole und der ehemalige Chefökonom des Internationalen Währungsfonds Olivier Blanchard.
Prof. Fuchs-Schündeln ist bereits seit September 2019 Mitglied des deutsch-französischen Expertenrats für Wirtschaft. Dieses Gremium besteht aus fünf deutschen und fünf französischen Wirtschaftsexpertinnen und -experten.

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Das Forschungsinstitut Gesellschaftlicher Zusammenhalt (FGZ) nimmt seine Arbeit auf

Nach einer eineinhalbjährigen Vorbereitungsphase startet am 1. Juni das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderte Forschungsinstitut Gesellschaftlicher Zusammenhalt (FGZ).
In einer Pressekonferenz am gestrigen Vormittag hat Bundesministerin Anja Karliczek gemeinsam mit dem Geschäftsführenden Sprecher des FGZ, Prof. Matthias Middell (Professor für Kulturgeschichte in Leipzig), und den Institutsprecher*innen Prof. Olaf Groh-Samberg (Professor für Soziologie an der Universität Bremen) und Prof. Nicole Deitelhoff (Professorin für Internationale Beziehungen an der Goethe-Universität Frankfurt und Mitglied des Forschungsverbund "Normative Ordnungen") den Startschuss für das neue Forschungsinstitut Gesellschaftlicher Zusammenhalt (FGZ) gegeben. Nun kann auch das Frankfurter Teilinstitut seine Arbeit aufnehmen.
Das interdisziplinär besetzte Frankfurter FGZ-Team, das im Forschungsverbund Normative Ordnungen der Goethe-Universität angesiedelt ist, geht unter der Leitung von Prof. Dr. Nicole Deitelhoff (Stellvertretung: Prof. Dr. Daniela Grunow und Prof. Dr. Rainer Forst) der Frage nach, wie die Pluralisierung moderner Gesellschaften auf Fragen des Zusammenhalts einwirkt und wie Konflikte so gestaltet werden können, dass sie demokratischen Zusammenhalt stabilisieren, nicht schwächen.

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Auftakt des Berliner Fellowship Programms von Humanity in Action in Kooperation mit dem Forschungsverbund "Normative Ordnungen" mit Gastvortrag von Prof. Sybille Steinbacher

Prof. Sybille Steinbacher, Direktorin des Fritz Bauer Instituts, Inhaberin des Lehrstuhls zur Erforschung der Geschichte und Wirkung des Holocaust und Mitglied des Forschungsverbunds "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität Frankfurt am Main, wird am Abend des 8. Juni einen virtuellen Vortrag vor rund 120 internationalen Studierenden, jungen Absolvent:innen und geladenen Gästen zum Thema "National Socialism and the Shoah – On Dealing with the Nazi Past in Germany" halten. Ihre Zuhörer:innen sind Fellows des 2020er Jahrgangs des Humanity in Action Fellowships aus Europa und den USA. Humanity in Action fördert Demokratiebewusstsein, Empathie und die Übernahme gesellschaftlicher Verantwortung bei jungen Menschen, die sich durch ihren aktiven Einsatz für gesellschaftliche Vielfalt und Menschenrechte auszeichnen.
Die deutsche Sektion von Humanity in Action kooperiert im Rahmen des Berliner Fellowship Programms mit dem Forschungsverbund Normativen Ordnungen der Goethe-Universität. Das Projekt wird von der VolkswagenStiftung gefördert.

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Weitere Informationen zum Fellowship-Programm: Hier...
Das Programm der Berlin-Fellowships 2020 (pdf): Hier...

"Die Ästhetiken der Philosophischen Anthropologie" herausgegeben von Thomas Ebke und Tatjana Sheplyakova erschienen

"Die Ästhetiken der Philosophischen Anthropologie" ist kürzlich als Band 9/2019 des "Internationalen Jahrbuchs für Philosophische Anthropologie" bei De Gruyter erschienen. Das Buch geht aus der gleichnamigen interdisziplinären Tagung hervor, welche die Herausgeber am Forschungsverbund "Normative Ordnungen" im Frühjahr 2019 organisiert haben.
Die Beiträge des Sammelbands zielen auf eine eingehende Bestandsaufnahme der historischen Positionen der Philosophischen Anthropologen auf dem Feld der Theoretisierung des Ästhetischen einschließlich einer Archäologie der Einflüsse und Effekte, die diese Ästhetikentwürfe in den Kunst-, Literatur- und Filmwissenschaften gezeitigt haben. Darüber hinaus wird der Versuch unternommen, prominente Theoreme der Philosophischen Anthropologie (Schelers Lehre von den Ausdrucks- und Darstellungsfunktionen der Kunst, Plessners Hypothese von der exzentrischen Positionalität des Menschen, Gehlens Topos der Kommentarbedürftigkeit der Avantgarde, Jonas' und Blumenbergs Formel des homo pictor usw.) für eine Beschreibung moderner ästhetischer Praktiken und ihrer wissenschaftlichen Explikationen, die selbst keinen expliziten Bezug zur Philosophischen Anthropologie vorweisen, fruchtbar zu machen.

Weitere Informationen und zur Online-Ausgabe des Buchs: Hier...
Das Inhaltsverzeichnes zum Download (pdf): Hier...
Weitere Informationen zur interdisziplinären Tagung: Hier...

"Hope in political philosophy". Artikel von Dr. Claudia Blöser, Dr. Jakob Huber und Prof. Darrel Moellendorf im Philosophy Compass erschienen

Die Sprache der Hoffnung ist ein allgegenwärtiger Teil des politischen Lebens, aber ihr Wert ist zunehmend umtritten. Während in der politischen Philosophie eine Debatte über den Begriff "Hoffnung" aufkeimt, steht eine Bewertung der vorherrschenden Skepsis gegenüber seiner Rolle in der unpolitischen Praxis noch aus.
In dem kürzlich veröffentlichten Aufsatz "Hope in political philosophy", der als Open Access-Artikel in der Zeitschrift Philosophy Compass bei John Wiley & Sons Ltd erschienen ist, untersuchen Dr. Claudia Blöser (Institut für Philosophie der Goethe-Universität Frankfurt am Main), Dr. Jakob Huber (Forschungsverbund "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität Frankfurt am Main) und Prof. Darrel Moellendorf (Forschungsverbund "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität Frankfurt am Main) Herausforderungen für eine systematische Darstellung des Begriffs "Hoffnung" in politischen Zusammenhängen. Beispiele wie Rassenungerechtigkeit oder der Klimawandel zeigen, so die Autorinnen, eine Notwendigkeit einer neuen systematischen normativen Darstellung, die sowohl auf die Unvermeidbarkeit der Hoffnung in der Politik als auch die damit einhergehenden Gefahren eingeht.

Der Artikel zum freien Download: Hier...

Neue Reihe "Normative Orders Insights"

Der Forschungsverbund startet mit "Normative Orders Insights" eine eigene Vlog-Reihe mit den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern sowie assoziierten Mitgliedern des Verbundes.
In dem neuen Format beantworten diese in kurzen Videos jeweils 5 Fragen zu Ihren Forschungsprojekten in Bezug auf ein aktuelles Oberthema - im ersten Anlauf die Coronakrise und ihre Auswirkungen. Abschließend wird eine eigene Frage an den/die nachfolgende/n Wissenschaftler*in gestellt, um so in einen interdisziplinären Dialog zu treten.
Die Beiträge zur Reihe werden regelmäßig auf der Website sowie dem Youtube-Kanal des Forschungsverbundes erscheinen.

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Prof. Nicola Fuchs-Schündeln zur Vorsitzenden der "Review of Economic Studies" gewählt

Das Editorial Board der "Review of Economic Studies" hat Prof. Dr. Nicola Fuchs-Schündeln (Professorin für Makroökonomie und Entwicklung der Goethe-Universität und Mitglied des Forschungsverbunds "Normative Ordnungen") zur neuen Vorsitzenden gewählt. Ihre Amtszeit läuft bis 2023. "The Review of Economic Studies" wurde 1933 von einer Gruppe junger britischer und amerikanischer Wirtschaftswissenschaftler gegründet und hat sich zum Ziel gesetzt, die Forschung in theoretischer und angewandter Wirtschaftswissenschaft, insbesondere von jungen Ökonomen, zu fördern. Heute ist sie weithin als eine der fünf wichtigsten Wirtschaftszeitschriften anerkannt.

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Monografie "Nonviolent Resistance and Democratic Consolidation" erschienen

Am 29. April 2020 erscheint das Buch "Nonviolent Resistance and Democratic Consolidation" bei Palgrave Macmillan. Darin untersucht PD Dr. Daniel Lambach (Wissenschaftliche Leitung des Heisenberg-Projekts: "Raum, Agency und Praktiken in der postnationalen Konstellation" am Forschungsverbund "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität) gemeinsam mit Markus Bayer, Dr. Felix S. Bethke, Matteo Dressler und Dr. Véronique Dudouet die Herausbildung von Demokratien aus friedlichen Protestbewegungen. Dabei verfolgen sie die Annahme, dass solche Demokratien langlebiger sind und ein höheres Maß an "democratic quality" erreichen als Demokratien, denen gewaltsamer Widerstand als Mittel zur Durchsetzung gegen eine Diktatur vorausging. Im Gegensatz zu vielen anderen Studien betrachten die Autor*innen in ihren Fallstudien die Entwicklungen mit einer langerfristigen Perspektive.
Die Publikation ist aus dem gleichnamigen DFG-geförderten Forschungsprojekt hervorgegangen.

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Wir trauern um Rainer Schmalz-Bruns (11.9.1954 – 31.3.2020)

Mit Rainer Schmalz-Bruns ist einer der wichtigsten und einflussreichsten Politikwissenschaftler unseres Landes von uns gegangen. Wir verlieren mit ihm einen der originellsten Denker in Bezug auf die Dynamiken demokratischer Ordnungen, auf dessen Expertise und Rat wir stets zurückgreifen konnten, und wir verlieren einen wundervollen Menschen – und lieben Freund – der uns sehr fehlen wird.
Rainer Schmalz-Bruns war seit 2005 Professor für Politikwissenschaft in Hannover. Zuvor war er seit 1997 Professor für Politische Theorie an der TU Darmstadt, und seit jener Zeit war er ein nicht wegzudenkender Gesprächspartner für viele an der Goethe-Universität. Gemeinsam mit Rainer Forst erarbeitete er den bis heute sehr erfolgreichen Studiengang Politische Theorie, und seine Theorie der „Reflexiven Demokratie“ von 1995 ist nach wie vor einer der international besten Beiträge zur Diskussion um die Grundidee und den Zuschnitt einer „deliberativen Demokratie“ – eine besonders in Frankfurt lebhaft geführte Debatte.
Die Frage, welche Rolle die Rationalität in politischen Verfahren und der politischen Kultur einer Demokratie generell zu spielen vermag, und was das institutionell bedeutet, war das wissenschaftliche Lebensthema von Rainer Schmalz-Bruns. Von diesem normativen Kern seines Denkens ließ er nie ab, doch seine soziologische und institutionenanalytische Schulung ließ ihn an hochfliegenden normativen Idealen zweifeln, die er aber deshalb nicht aufgab, sondern vielmehr erdete. Schmalz-Bruns stand fest in dieser Welt, und wenn man wissen wollte, was die Chancen und Probleme des deliberativen Ansatzes jenseits des Nationalstaats waren, gab es keinen Besseren als ihn. Sein Ansatz des „Deliberativen Supranationalismus“ (1999) ist ein Markstein der Forschung dazu.

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Forschungsinstitut Gesellschaftlicher Zusammenhalt nimmt im Juni die Arbeit auf

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hat entschieden, das neue Forschungsinstitut Gesellschaftlicher Zusammenhalt (FGZ) für zunächst vier Jahre zu fördern.

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hat entschieden, das neue Forschungsinstitut Gesellschaftlicher Zusammenhalt (FGZ) für zunächst vier Jahre zu fördern. Das Forschungsinstitut Gesellschaftlicher Zusammenhalt ist ein Verbund aus elf Hochschul- und Forschungsinstituten, die in zehn verschiedenen Bundesländern angesiedelt sind und dadurch auch die regionale Vielfalt gesellschaftlichen Zusammenhalts in Deutschland in den Blick nehmen. Zusammen sollen die mehr als 100 Wissenschaftler*innen aus vielen verschiedenen Disziplinen mit empirischen Untersuchungen und großangelegten Vergleichen praxisrelevante Vorschläge erarbeiten, die dazu beitragen, gesellschaftlichen Herausforderungen der Gegenwart zu begegnen. Sie decken Aspekte wie Identitäten und regionale Erfahrungswelten, Ungleichheiten und Solidarität, Medien und Konfliktkultur, Polarisierung und Populismus, aber auch Antisemitismus und Hasskriminalität ab und erforschen diese im europäischen Vergleich und darüber hinaus.
In der anderthalbjährigen Vorphase des FGZ, in der das Gründungskonzept für das Institut erarbeitet wurde, wurde ein umfangreiches Forschungs- und Transferprogramm mit mehr als 70 Teilprojekten und institutsübergreifenden Arbeitsbereichen entwickelt, die ab dem 1. Juni 2020 realisiert werden.

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Die Website der „Frankfurter interdisziplinären Debatte“ ist online

Die „Frankfurter interdisziplinäre Debatte“ ist ein Versuch des Dialogs zwischen Vertreter*innen unterschiedlicher wissenschaftlicher Disziplinen zu aktuellen Fragestellungen – derzeit im Kontext der Corona-Krise. Seit heute ist die Onlineplattform des Projekts (www.frankfurter-debatte.de) aufrufbar. 
Die interdisziplinäre Initiative des Cardio Pulmonary Institute, des Forschungsverbunds Normative Orders der Goethe-Universität, des Leibniz-Instituts Hessische Stiftung Friedes- und Konfliktforschung und des Leibniz-Instituts für Finanzmarktforschung SAFE will unterschiedliche Perspektiven miteinander ins Gespräch bringen, die voneinander lernen und ggf. miteinander streiten sollen. Die Debatte über unterschiedlichste Disziplinen hinweg soll eine informierte und umfassende Betrachtung einer aktuellen gesellschaftspolitischen Thematik erlauben und damit einen wichtigen Beitrag zum öffentlichen Diskurs von Seiten der Wissenschaft leisten.
In regelmäßigen Abständen werden jeweils neue Fragen gestellt und Beiträge, die diese wissenschaftlich untersuchen, auf der Seite veröffentlicht.
Aktuell lautet die Leitfrage der Debatte „Alternativlos? Besteht derzeit in der Gesellschaft eine wohlbegründete Einigkeit über die Ziele der im Zuge der Coronakrise in Gang gesetzten Maßnahmen, und entsprechen diese Maßnahmen zweifel- oder gar alternativlos diesen Zielen?“ Von Seiten des Forschungsverbunds Normative Ordnungen der Goethe-Universität gehen Prof. Dr. Nicole Deitelhoff, Prof. Dr. Rainer Forst und Prof. Dr. Klaus Günther in ihren Beiträgen dieser Frage nach. 

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"Prussians, Nazis and Peaceniks. Changing images of Germany in International Relations" von Prof. Jens Steffek und Dr. Leonie Holthaus erscheint im März

Diesen Monat erscheint der Sammelband "Prussians, Nazis and Peaceniks. Changing images of Germany in International Relations" herausgegeben von Prof. Dr. Jens Steffek (Professor für Transnationales Regieren am Institut für Politikwissenschaft an der TU Darmstadt und Mitglied des Forschungsverbunds "Normative Orders" der Goethe-Universität) und Dr. Leonie Holthaus (Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Arbeitsbereich „Transnationales Regieren“ des Institus für Politikwissenschaft, TU Darmstadt) bei Manchester University Press. Die Beträgerinnen und Beiträger des Bandes befassen sich darin mit dem Wandel der Wahrnehmung Deutschlands in den Internationalen Beziehungen. Hervorgegangen ist der Band aus dem Forschungsprojekt "Legitimation durch Völkerrecht und Legitimation des Völkerrechts" im Forschungsverbund "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität.

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Prof. Beatrice Brunhöber zu neuer Goethe-Fellow am Forschungskolleg Humanwissenschaften der Goethe-Universität ernannt

Zum Auftakt des Sommersemesters 2020 hat die Präsidentin der Goethe-Universität, Prof. Dr. Birgitta Wolff, drei Professorinnen als Goethe-Fellows am Forschungskolleg Humanwissenschaften ernannt. Neben der Sozialpädagogin und Familienforscherin Prof. Dr. Sabine Andresen und der Linguistin Prof. Dr. Cornelia Ebert wird auch Prof. Dr. Beatrice Brunhöber (Professorin für Strafrecht, Strafprozessrecht, Rechtsphilosophie und Rechtsvergleichung an der Goethe-Universität und Mitglied des Forschungsverbunds "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität) für ein Jahr an dem Fellowship-Programm teilnehmen.
Unter dem Titel "Das Recht der globalen Digitalität" wird Prof. Brunhöber die Frage untersuchen, ob sich ein spezifisches Recht der globalen Digitalität herausgebildet hat, dessen besondere Eigengesetzlichkeiten bei der Gesetzgebung und Rechtsanwendung Berücksichtigung finden sollten. Ferner wird es darum gehen, ob und inwiefern dem Missbrauch digitaler Macht durch Unternehmen wie Google ebenso wie durch den Staat rechtlich vorgebeugt werden kann und wie die emanzipativen Möglichkeiten der neuen Informationstechnologien rechtlich gestärkt werden können.

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"Nur keine Angst! Zivile Unerschrockenheit in Zeiten von Hass und Hetze" - Intervention der Römerberggespräche

DER TERMIN WURDE ABGESAGT!

Der Forschungsverbund "Normative Orders" der Goethe-Universität beteiligt sich am Samstag, dem 21. März 2020, erneut an einer Intervention der Römerberggespräche, die ab 10 Uhr im Chagallsaal des Schauspiel Frankfurt stattfindet. Unter dem Titel "Nur keine Angst! Zivile Unerschrockenheit in Zeiten von Hass und Hetze" untersuchen die Römerberggespräche an diesem Tag, wie Hetze und Gewalt für einen Teil unserer Gesellschaft ein scheinbar legitimes Mittel geworden sind, fundamentalen Widerspruch und politische Gegnerschaft auszudrücken und wie sich nun sowohl Individuen als auch die Gemeinschaft dagegen wehren können.

Von Seiten des Forschungsverbundes wird Prof. Dr. Klaus Günther (Professor für Rechtstheorie, Strafrecht und Strafprozessrecht der Goethe-Universität Frankfurt am Main) die Veranstaltung mit dem Vortrag "„Wandle nur wehrlos fort durchs Leben, und fürchte nichts!“ – Angst und Vertrauen im demokratischen Rechtsstaat" eröffnen. Am Vormittag spricht außerdem PD Dr. Matthias C. Kettemann, LL.M. (Harvard) (Leibniz-Institut für Medienforschung | Hans-Bredow-Institut (HBI)), darüber, wie private Kommunikationsordnungen im Netz die Demokratie herausfordern.

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Hessische Ministerin für Wissenschaft und Kunst Angela Dorn zu Besuch beim Forschungsverbund „Normative Ordnungen“ der Goethe-Universität

  • Rebecca Caroline Schmidt, Prof. Dr. Klaus Günther, Prof. Dr. Nicole Deitelhoff, Angela Dorn, Prof. Dr. Birgitta Wolff, Prof. Dr. Rainer Forst
  • Prof. Dr. Birgitta Wolff (Präsidentin der Goethe-Universität Frankfurt am Main), Angela Dorn (Hessische Ministerin für Wissenschaft und Kunst)
  • Prof. Dr. Birgitta Wolff (Präsidentin der Goethe-Universität Frankfurt am Main), Angela Dorn (Hessische Ministerin für Wissenschaft und Kunst)
  • Prof. Dr. Klaus Günther (Co-Sprecher des Forschungsverbunds "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität Frankfurt)
  • Prof. Dr. Nicole Deitelhoff (Mitglied des Forschungsverbunds "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität Frankfurt)
  • PD Dr. Thomas Biebricher (Postdoktorand am Forschungsverbund "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität Frankfurt), Prof. Dr. Rainer Forst (Co-Sprecher des Forschungsverbunds "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität Frankfurt), Prof. Dr. Nicole Deitelhoff (Mitglied des Forschungsverbunds "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität Frankfurt), Angela Dorn (Hessische Ministerin für Wissenschaft und Kunst)
  • Prof. Dr. Vinzenz Hediger (Mitglied des Forschungsverbunds "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität Frankfurt), Dr. Sofie Møller (Postdoktorandin am Forschungsverbund "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität Frankfurt), Dr. Greta Wagner (Postdoktorandin am Forschungsverbund "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität Frankfurt), Prof. Dr. Vinzenz Hediger (Mitglied des Forschungsverbunds "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität Frankfurt), Prof. Dr. Nicola Fuchs-Schündeln (Mitglied des Forschungsverbunds "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität Frankfurt)
  • Prof. Dr. Alexander Peukert (Mitglied des Forschungsverbunds "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität Frankfurt)
  • Angela Dorn (Hessische Ministerin für Wissenschaft und Kunst), Prof. Dr. Birgitta Wolff (Präsidentin der Goethe-Universität Frankfurt am Main)
  • Prof. Dr. Vinzenz Hediger (Mitglied des Forschungsverbunds "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität Frankfurt)
  • Prof. Dr. Vinzenz Hediger (Mitglied des Forschungsverbunds "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität Frankfurt), Prof. Dr. Nicola Fuchs-Schündeln (Mitglied des Forschungsverbunds "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität Frankfurt)
  • Dr. Greta Wagner (Postdoktorandin am Forschungsverbund "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität Frankfurt), Prof. Dr. Vinzenz Hediger (Mitglied des Forschungsverbunds "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität Frankfurt)
  • Prof. Dr. Birgitta Wolff (Präsidentin der Goethe-Universität Frankfurt am Main), Angela Dorn (Hessische Ministerin für Wissenschaft und Kunst)
  • Prof. Dr. Rainer Forst (Co-Sprecher des Forschungsverbunds "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität Frankfurt)

Fotos: Jürgen Lecher

Die hessische Ministerin für Wissenschaft und Kunst, Angela Dorn, besuchte am 6. März 2020 den Forschungsverbund „Normative Ordnungen“ der Goethe-Universität Frankfurt am Main. Im Anschluss an einen Rundgang durch den Forschungsbau auf dem Campus Westend und Bürobesuche bei einigen VertreterInnen der internationalen Postdocs, wurde die Ministerin von der Präsidentin der Goethe-Universität Frankfurt am Main, Prof. Dr. Birgitta Wolff, sowie von Seiten des Forschungsverbunds durch Prof. Dr. Nicole Deitelhoff, Prof. Dr. Rainer Forst, Prof. Dr. Klaus Günther und Rebecca Caroline Schmidt begrüßt.
Im Anschluss daran wurde in dem Treffen zunächst auf die bisherige Forschung und Arbeit von „Normative Orders“ zurückgeblickt, bevor das aktuelle Forschungsthema und die interdisziplinären Forschungsschwerpunkte durch Mitglieder des Verbundes näher vorgestellt wurden. So boten die PostdoktorandInnen PD Dr. Thomas Biebricher, Dr. Sofie Møller und Dr. Greta Wagner sowie Prof. Dr. Alexander Peukert, Prof. Dr. Vinzenz Hediger und Prof. Dr. Nicola Fuchs-Schündeln Einblicke in ihre gegenwärtigen Forschungstätigkeiten innerhalb des Verbundes. Die Ministerin zeigte sich von den Forschungen zu zentralen Fragen des gesellschaftlichen Zusammenhalts und den Dynamiken der politischen Ordnungen überaus beeindruckt.

"Autoritarismus - Verfassungstheoretische Perspektiven" von Prof. Dr. Dr. Günter Frankenberg bei Suhrkamp erschienen

Zu Beginn dieses Jahres ist Prof. Dr. Dr. Günter Frankenbergs (Professor für Öffentliches Recht, Rechtsphilosophie und Rechtsvergleichung und assoziiertes Mitglied des Forschungsverbunds „Normative Ordnungen“ der Goethe-Universität Frankfurt) neues Buch "Autoritarismus - Verfassungstheoretische Perspektiven" bei Suhrkamp erschienen. Darin untersucht Frankenberg, weshalb sich autoritäre Regime Verfassungen geben und zeigt wie diese als für ein Publikum geschriebene Texte, mit denen Zwecke verfolgt werden, verstanden werden müssen. Ausgehend von einer imaginären Gemeinschaft von Herrschern und Beherrschten beschreibt er Merkmale eines autoritären Konstitutionalismus, darunter Partizipation als Komplizenschaft, Macht als Privateigentum und den Kult der Unmittelbarkeit.

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"Irrationalität als Wagnis. Philosophische Theorie und psychoanalytische Praxis" von Dr. Judith-Frederike Popp erschienen

In ihrem Buch "Irrationalität als Wagnis. Philosophische Theorie und psychoanalytische Praxis", welches kürzlich im Wissenschaftsverlag Velbrück und bei Nomos als E-Book erschienen ist, untersucht Dr. Judith-Frederike Popp das spannungsvolle Verhältnis zwischen Philosophie und Psychoanalyse. Den Ausgangspunkt ihrer Untersuchungen bildet ein Unbehagen gegenüber philosophischen Ansätzen, die ein Ideal praktischer Vernünftigkeit und Selbstbestimmung propagieren, das sich primär auf die reflexive Distanznahme beruft. Es wird dafür argumentiert, dass dieses Ideal der Vielfalt des Handelns nicht gerecht wird, was auch mit dem Fehlen methodologischer Selbstreflexion zusammenhängt.  
Judith-Frederike Popp ist Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Fakultät Gestaltung, Schwerpunkt Philosophie, Wissenschaftstheorie und Ästhetik an der Hochschule für angewandte Wissenschaften Würzburg-Schweinfurt. Sie studierte Philosophie, Psychoanalyse und Germanistik in Frankfurt am Main und forschte am Exzellenzcluster "Die Herausbildung normative Ordnungen" unter dem Thema "Grenzgänge des Verstehens - Das psychoanalytische Setting als interdisziplinärer Prüfstein der Handlungsrationalität". 2018 wurde sie an der Goethe-Universität Frankfurt am Main promoviert.

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Miteinander reden oder aneinander vorbei? Workshop zu Chancen und Herausforderungen aus der Praxis der Wissenschaftskommunikation

Führungskräfte aus Politik, Verwaltung und Medien diskutierten am vergangenen Freitag gemeinsam mit ProfessorInnen und Early Career Researchers die Handlungslogiken der jeweils anderen Seite und die jeweiligen Erwartungen an Wissenschaftskommunikation. Dabei standen die Fragen "Welche Bedarfe haben unterschiedliche Sektoren (Ministerien, Medien, Nonprofit-Organisationen, internationale Organisationen) an die Wissenschaft? Was können WissenschaftlerInnen ihnen anbieten? Welche Erfahrungen haben WissenschaftlerInnen im Dialog mit der Praxis – z.B. als Mitglieder von Beiräten oder Kommissionen, GutachterInnen im Rahmen von Anhörungen, als Interviewpartner oder als in der Öffentlichkeit sichtbare ForscherInnen – gemacht?" im Zentrum der Gespräche.

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Goethe-Universität wird Partner von "Humanity in Action" - Fellowships für Studierende und frische AbsolventInnen

Die Goethe-Universität Frankfurt geht, vertreten durch Prof. Nicole Deitelhoff (Mitglied des Forschungsverbunds „Normative Ordnungen“ der Goethe-Universität und Professorin für Internationale Beziehungen und Theorien globaler Ordnungen) und Prof. Rainer Forst (Co-Sprecher des Forschungsverbunds „Normative Ordnungen“ der Goethe-Universität Frankfurt und Professor für Politische Theorie und Philosophie), von 2020 bis 2021 eine Kooperation mit der internationalen gemeinnützigen Organisation "Humanity in Action" ein.
Der Kern der Zusammenarbeit wird jeweils ein einjähriges Fellowship-Programm sein, das sich gezielt an Studierende aller Fachbereiche und AbsolventInnen, die ihr Studium erst kürzlich abgeschlossen haben, richtet. Das Programm besteht aus einem vierwöchigen Planungsaufenthalt in Berlin und einer elfmonatigen Durchführungsphase von Aktionsprojekten und wird von der VolkswagenStiftung gefördert.
"Humanity in Action" wurde 1997 gegründet und setzt sich zusammen aus über 2000 internationalen Fellows und Senior Fellows, die sich weltweit mit sozialer Gerechtigkeit befassen. Die Organisation hat sich dabei zum Ziel gesetzt, einen Dialog zu fördern, um auf die Herausforderungen, denen sich immer heterogener werdende demokratische Gesellschaften stellen müssen, angemessen reagieren zu können.

Weitere Informationen zur Partnerschaft: Hier...
Programminformationen und Bewerbung für die Berlin-Fellowships: Hier...

"Making Crises Visible" - Vernissage der Ausstellung am 11. Februar 2020

Krisen sind Phänomene gesellschaftlicher Wahrnehmung. Auch Kunst und Gestaltung sind Medien der Wahrnehmung und der Sichtbarmachung von Krisen und Krisenforschung. Das interdisziplinäre Ausstellungsprojekt »Making Crises Visible« setzt es sich zur Aufgabe, im Dialog zwischen Wissenschaft und Kunst einen neuen Weg des Wissenstransfers zu erproben. Am 11. Februar 2020 um 18 Uhr findet die Vernissage des Projekts im Senckenberg Naturmuseum Frankfurt statt. Eröffnen werden die Schrimherrin des Projekts Staatsministerin Angela Dorn (Hessische Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst), Geschäftsführendes Vorstandsmitglied der Hessischen Stiftung Friedens- und Konfliktforschung (HSFK) und "Normative Orders"-Mitglied Prof. Dr. Nicole Deitelhoff, die Direktorin des Senckenberg Biodiversität- und Klima-Forschungszentrums Prof. Dr. Katrin Böhning-Gaese, sowie der Kurator der Ausstellung Felix Kosok (Hochschule für Gestaltung, Offenbach am Main).
In dem wissenschaftlich-künstlerischen Projekt „Making Crises Visible" arbeiteten Forscherinnen und Forscher der HSFK, des Leibniz-Forschungsverbundes „Krisen einer globalisierten Welt“, des Forschungsverbunds "Normative Ordnungen" und der Goethe-Universität Frankfurt mit Studierenden der Hochschule für Gestaltung Offenbach am Main zusammen, um Ideen für die künstlerische Visualisierung von Forschungsergebnissen zu entwickeln, die sich mit Krisen befassen.
Darüber hinaus beteiligt sich der Forschungsverbund "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität am Rahmenprogramm zum Ausstellungsprojekt. Im Februar finden Vorträge der beiden Sprecher des Verbunds, Prof. Dr. Rainer Forst (Co-Sprecher des Forschungsverbunds "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität und Professor für Politische Theorie und Philosophie) und Prof. Dr. Klaus Günther (Co-Sprecher des Forschungsverbunds "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität und Professor für Rechtstheorie, Strafrecht und Strafprozessrecht), sowie ein Workshop mit Dr. Peer Illner (Kulturwissenschaftler und Postdoktorand des Forschungsverbunds "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität) statt. Weitere Termine werden folgen.

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DFG fördert Kolleg-Forschungsgruppe „Polyzentrik und Pluralität vormoderner Christentümer“ an der Goethe-Universität

Welche Rolle spielen Religionen für die Organisation von Gesellschaften, für ihre Konflikte und ihren Zusammenhalt? Diese Frage ist nicht nur politisch hochaktuell, sondern auch relevant für die historische Forschung. Eine neue, von der DFG geförderte Kolleg-Forschungsgruppe mit dem Titel  „Polyzentrik und Pluralität vormoderner Christentümer“ richtet den Blick auf frühere Formen des Christentums. Sprecherinnen der Kolleg-Forschungsgruppe sind Prof. Dr. Birgit Emich, die an der Goethe-Universität die Professur für Geschichte der Frühen Neuzeit innehat, und Prof. Dr. Dorothea Weltecke, Professorin für Mittelalterliche Geschichte an der Goethe-Universität und Mitglied des Forschungsverbunds "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität.
Das Projekt ist zunächst auf vier Jahre bewilligt und wird mit ca. 3 Millionen Euro gefördert. Es startet mit seinem Fellow-Programm im Oktober 2020.
Ziel der Kolleg-Forschungsgruppe ist es, die Vielfalt der Christentümer terminologisch wie konzeptionell neu zu fassen und ein Modell zu entwerfen, das die Vorstellungen historischer Dynamik im Mittelalter und in der Frühen Neuzeit grundlegend erweitert. Methodischer Ausgangspunkt ist der Begriff der „Christentümer“, der den Kirchen, d.h. den Institutionen mit ihren Apparaten und Hierarchien, zur Seite gestellt wird.

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"Der Zorn der Moralisten und die Theorie des Ressentiments." Vortrag von Prof. Albrecht Koschorke am 20. Januar 2020

Am 20. Januar 2020 um 18.15 Uhr spricht Prof. Dr. Albrecht Koschorke (Universität Konstanz) am Forschungsverbund "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität in Raum EG 01 unter dem Titel "Der Zorn der Moralisten und die Theorie des Ressentiments. Gegenwartsdiagnose mit/gegen Nietzsche". In seinem Vortrag befasst sich der Leibniz-Preisträger 2003 mit dem Begriff des Ressentiments und untersucht, ob dieser geeignet ist Spaltungstendenzen in der heutigen Gesellschaften zu beschreiben. Dabei beleuchtet er die Reichweite und die Grenzen des Ressentiment-Begriffs in einem Durchgang durch einige seiner philosophisch-anthropologischen Konzeptualisierungen. Ein besonderes Augenmerk gilt dabei der Frage nach der spirituellen Dimension sozialmoralischer Protestbewegungen.
Albrecht Koschorke ist als Ko-Sprecher des Teilinstituts Konstanz zusammen mit der Goethe-Universität Frankfurt und weiteren neun Standorten an der Gründung des bundesweiten Forschungsinstituts Gesellschaftlicher Zusammenhalt beteiligt, das gemeinsam mit dem Forschungsverbund "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität auch Veranstalter des Vortragsabends ist.

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Nächster Crisis Talk untersucht die Rechtsstaatlichkeit in der EU als Grundwert in der Krise

Der nächste Crisis Talk am 5. Feburar 2020 um 12.30 Uhr in der Vertretung des Landes Hessen bei der Europäischen Union untersucht die Rechsstaatlichkeit in der EU als Grundwert in gegenwärtigen Krisenzeiten. Dabei wird u.a. diskutiert werden, wie die EU auf Verletzungen dieses Prinzips reagieren kann und soll: mit gerichtlichen Verfahren, budgetären Konsequenzen oder doch primär politischem Dialog. Prof. Dr. Armin von Bogdandy (Direktor am Max-Planck-Institut für ausländisches öffentliches Recht und Völkerrecht, Heidelberg, Mitglied des Forschungsverbunds "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität Frankfurt am Main) gibt einen Impuls und diskutiert anschließend mit Tanja Fajon (Mitglied des Europäischen Parlaments). Moderieren wird Rebecca Caroline Schmidt (Geschäftsführerin des Forschungsverbunds "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität Frankfurt am Main).

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Celebrating the Centennial of The New School for Social Research - Wissenschaftliche Konferenz anlässlich Jubiläums der New School

Am 6. Dezember 2019 findet anlässlich des 100-jährigen Bestehens der The New School in New York die wissenschaftliche Konferenz "A Light in Dark Times. Celebrating the Centennial of The New School for Social Research" am Forschungsverbund Normative Orders der Goethe-Universität statt. Die Keynote Lecture wird Judith Friedlander (Professorin em. für Anthropologie, Hunter College), Autorin von "A Light in Dark Times. The New School and its University in Exile", halten. Von der New School of Social Research werden Richard J. Bernstein (Vera List Professor of Philosophy) und Dmitri Nikulin (Professor of Philosophy) anwesend sein und in einer Paneldiskussion "on Philosophy – Past and Present" mit Rainer Forst (Co-Sprecher "Normative Orders", Professor für Politische Theorie und Philosophie, Goethe-Universität Frankfurt am Main) zusammentreffen.
Als weitere Gäste tragen Harald Hagemann (Professor em. für Wirtschaftstheorie, Universität Hohenheim) und Rainer Klump (Mitglied "Normative Orders", Professor für Volkswirtschaftslehre, Goethe-Universität Frankfurt am Main) gemeinsam mit Judith Friedlander mit der Paneldiskussionen "on Economics – Past and Present" zur Jubiläumskonferenz bei.

1919 wurde The New School als New School for Social Research von einer Gruppe progressiver Intellektueller gegründet. Ihre Geschichte und Leitsätze sind im amerikanischen Progressivismus, in der europäischen Kritischen Theorie und in ihrer Existenz als "University in Exile" während der 1930er und 40er Jahre begründet.

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Wiederauftakt der Postodoctoral Dialogue Series mit Buchpräsentation von Prof. Quinn Slobodian

Mit der Buchvorstellung und dem Vortrag "Globalisten: Das Ende der Imperien und die Geburt des Neoliberalismus" von Prof. Quinn Slobodian (Associate Professor of History, Wellesley College) wird am 28. November 2019 die Postdoctoral Dialogue Series "Norms, Plurality and Critique" fortgesetzt. Die von PD Dr. Thomas Biebricher (Postdoktorand am Forschungsverbund "Die Herausbildung normativer Ordnungen") moderierte und organisierte Buchvorstellung bildet die Wiederaufnahme der Reihe, in der sich die Nachwuchswissenschaftler*innen des Forschungsverbunds "Die Herausbildung normativer Ordnungen" an der Goethe-Universität Frankfurt am Main in unterschiedlichen Formaten interdisziplinär mit Normen, Vielfalt und Kritik auseinandersetzen.

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12. Internationale Jahreskonferenz des Forschungsverbunds "Normative Ordnungen" am 5. Dezember 2019

Die diesjährige Jahreskonferenz des Forschungsverbunds "Die Herausbildung normativer Ordnungen" findet unter dem Titel “Smart Orders and/or Democracy" am 5. Dezember im Gebäude "Normative Ordnungen" auf dem Campus Westend statt. Zum Konferenzauftakt trägt Prof. Dr. Klaus Günther (Co-Sprecher des Forschungsverbunds "Normative Orders" und Professor für Rechtstheorie, Strafrecht und Strafprozessrecht der Goethe-Universität Frankfurt am Main) zu "Von normativen zu smarten Ordnungen" vor. Anschließend kommentieren werden Prof. Dr. Vinzenz Hediger (Professor für Filmwissenschaft an der Goethe-Universität Frankfurt am Main und Mitglied des Forschungsverbunds "Normative Orders") und Prof. Dr. Beatrice Brunhöber (Professorin für Strafrecht, Strafprozessrecht, Rechtsphilosophie und Rechtsvergleichung an der Goethe-Universität Frankfurt am Main und Mitglied des Forschungsverbunds "Normative Orders") unter der Moderation von Prof. Dr. Nicole Deitelhoff (Professorin für Internationale Beziehungen und Theorien globaler Ordnungen der Goethe-Universität und Mitglied des Forschungsverbunds "Normative Orders").
Am Nachmittag spricht Prof. Dr. Richard J. Bernstein (Vera List Professor of Philosophy in the Philosophy Department at the New School for Social Research, New York) unter dem Titel "Reflections on Hannah Arendt's Contemporary Relevance". Moderieren wird Prof. Dr. Rainer Forst (Co-Sprecher des Forschungsverbunds "Normative Orders" und Professor für Politische Theorie und Philosophie der Goethe-Universität Frankfurt am Main).

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"Constitutionalism Justified: Rainer Forst in Discourse" erschienen

Am 12. November 2019 ist das Buch "Constitutionalism Justified: Rainer Forst in Discourse" herausgegeben von Ester Herlin-Karnell, Matthias Klatt und Héctor A. Morales Zúñiga bei Oxford University Press erschienen. Der Band analysiert Rainer Forsts Theorie des Rechts auf Rechtfertigung aus einer rechtsphilosophischen und konstitutionell-theoretischen Perspektive. Die Autorinnen und Autoren behandeln in ihren Beiträgen die philosophischen Grundlagen der Rechtfertigung und des Konstitutionalismus, der Rechtfertigung von Menschenrechten, die Anforderungen sozialer Gerechtigkeit und bedeutende Elemente des Verfassungsrechts. Rainer Forst antwortet den Beiträgern in einem abschließenden, zusammenfassenden Kapitel.

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Kantorowicz Lecture in Political Language von Christoph Möllers am 27. November 2019

Bei der diesjährigen Kantorowicz Lecture in Political Language spricht Prof. Dr. Christoph Möllers, LL.M (Chicago) am 27. November 2019 um 18 Uhr im IG Farben Gebäude, Raum 411, auf dem Campus Westend unter dem Titel "Kritik der Wertegemeinschaft oder: Über den Platz der Politik in der politischen Auseinandersetzung". In seinem Vortrag wird er sich mit der Rolle der Politik und insbesondere der Bestimmung normativer Gemeinsamkeit in einer "Wertegemeinschaft" und deren problematischen Auswirkungen auf politische Auseinandersetzungen befassen. Der Versuch, eine große Konsenskoalition zu bilden, verkehrt sich, laut Möllers, so in sein Gegenteil: Weil sich viele Positionen ausgeschlossen finden, entstehe mehr Polarisierung.
Veranstalter ist das Forschungszentrum Historische Geisteswissenschaften in Zusammenarbeit mit dem Forschungsverbund "Die Herausbildung normativer Ordnungen" an der Goethe-Unviersität Frankfurt am Main.

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Nächster Crisis Talk behandelt Entscheidungsfindungen in Krisenzeiten

"Gipfelnächte in Europa: Die Krise als Entscheidungsmodus" lautet der Titel des kommenden Crisis Talk in der Vertretung des Landes Hessen bei der Europäischen Union am 13. November 2019 um 12.30 Uhr. Prof. Dr. Oliver Ibert (Direktor des Leibniz-Instituts für Raumbezogene Sozialforschung) wird einen Impuls zu dem anschließenden Podiumsgespräch mit Dr. Carsten Pillath (Generaldirektor, Rat der Europäischen Union) und Prof. Dr. Mark Rhinard (Stockholm University, Institute of International Affairs) geben. Der Crisis Talk widmet sich dem Thema des Entscheidens unter Krisenbedingungen, die auch dadurch gekennzeichnet sind, dass bisherige Gewissheiten nicht mehr gelten, und dass der Entscheidungsdruck für die Lösungen existentiell wahrgenommener Bedrohungen besonders hoch ist. Im Rahmen dieses Crisis Talks werden Analysen solcher Entscheidungssituationen im Fokus der Diskussion stehen.

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Rechte, Pflichten und Verantwortung in der post-humanistischen Konstellation - Frankfurt Lectures XI

Prof. Dr. iur. Anne Peters, LL.M. (Harvard), Direktorin am Max-Planck-Institut für ausländisches öffentliches Recht und Völkerrecht in Heidelberg wird die nächsten Frankfurt Lectures am 4. sowie 5. November 2019 halten. In der ersten Lecture beschäftigt sich Prof. Peters mit dem Themenkomplex "Rechte der Tiere und der Natur", während sie im zweiten Vortrag dem Thema "Pflichten, Verantwortung und künstliche Intelligenz" nachgeht. Beide Vorträge finden um 18.15 Uhr in HZ 3 im Hörsaalzentrum, Campus Westend statt.
Bei den XI. Frankfurt Lectures erötert Prof. Peters, welche Folgen sich für Rechte und Pflichten aus der zunehmenden Verschwimmung der Grenzen zwischen Tier, Mensch und Maschine ergeben. In dieser post-humanistischen Konstellation drängen sich konkrete Fragen auf: Was sind die praktischen Konsequenzen für unseren Umgang mit der Natur und mit Tieren, insbesondere jenen, die wir milliardenfach ausbeuten und töten? Sollten wir auf der anderen Seite, intelligenten Maschinen Rechtspflichten auferlegen? Könnte sich eine unbemannte Drohne selbst strafbar machen, wenn sie das humanitäre Völkerrecht verletzt? Müssen wir eine neue Rechtsgemeinschaft gründen, in der Menschen, Tiere und Cyborgs Platz haben?

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47. Römerberggespräche mit Beiträgen von Prof. Dr. Gunther Hellmann und PD Dr. Thomas Biebricher

Unter dem Titel "30 Jahre nach dem Mauerfall – mehr Aufbruch wagen!" nehmen die 47. Römerberggespräche am 2. November 2019 ab 10 Uhr im Chagallsaal des Schauspiel Frankfurt das 30-jährige Jubiläum des Mauerfalls zum Anlass einer kritischen Bilanz der globalen Gegenwart und stellen die Fragen "Wo verlaufen heute die großen Konfliktlinien und Gräben, und wo müsste 2019 ein vergleichbar mutiger Aufbruch in eine neue Epoche gewagt werden?"
Der Forschungsverbund „Normative Ordnungen“ ist erneut Partner und beteiligt sich durch Beiträge von Prof. Dr. Gunther Hellmann (Professor für Vergleichende Politikwissenschaft und Internationale Beziehungen, Mitglied des Forschungsverbunds "Normative Ordnungen") und PD Dr. Thomas Biebricher (Postdoktorand des Forschungsverbunds "Normative Ordnungen"). Weitere Beiträgerinnen und Beiträger sind: Dr. Ivan Krastev (Leiter des 'Centre for Liberal Strategies' in Sofia, Permanent Fellow am Institut für die Wissenschaften vom Menschen), Prof. Dr. Steffen Mau (Humboldt-Universität zu Berlin), Dr. Patrice G. Poutrus (Universität Erfurt), Manuela Bojadžijev (Leuphana Universität Lüneburg), Jana Hensel (Autorin und Journalistin) und Prof. Dr. Stephan Lessenich (LMU München). Moderieren werden Hadija Haruna-Oelker (Politologin, Journalistin und Moderatorin), Rebecca C. Schmidt (Geschäftsführerin des Forschungsverbund "Normative Ordnungen" und Uwe Berndt (Moderator, hr1).

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Lecture & Film "Jia Zhangke: Kino der Transformation" beginnt am 31. Oktober 2019

Die nächste Lecture & Film-Reihe "Jia Zhangke: Kino der Transformation" widmet sich ab dem 31. Oktober Jia Zhangke, dem bedeutendsten chinesischen Regisseur der Gegenwart. Von Oktober 2019 bis Juli 2020 befasst sich die Reihe im DFF - Deutsches Filminstitut & Filmmuseum in Vorträgen und Filmvorführungen mit seinem Werk. Den Eröffnungsvortrag um 20.15 Uhr im Kino des DFF Deutsches Filminstitut & Filmmuseum hält Prof. Dr. Vinzenz Hediger (Professor für Filmwissenschaft an der Goethe-Universität Frankfurt am Main und Principal Investigator des Exzellenzcluster „Die Herausbildung normativer Ordnungen“) zu "Das filmische Gedächtnis der Stadt: I wish I knew" (VR China 2010, 138 Min.). Im weiteren Programm behandeln namhafte internationale Kennerinnen und Kenner wie Dai Jinhua (Peking), Dudley Andrew (Yale), Cecilia Mello (Sao Paulo), Rey Chow (Duke University) oder Victor Fan (King’s College London) Zhangkes Werk in zahlreichen Facetten von den großen Spielfilmen über die dokumentarischen Arbeiten bis zu den Kurzfilmen.

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23. Frankfurter Stadtgespräch "Das islamische Kopftuch zwischen Glaubensfreiheit, staatlicher Neutralität und Gleichberechtigung" mit Seyran Ateş und Prof. Ute Sacksofsky

Individueller Ausdruck der grundrechtlichen Glaubensfreiheit oder politisches Symbol eines paternalistischen, emanzipationsfeindlichen Islam? Über diese Leitfrage diskutieren am 1. November 2019 um 18.30 Uhr Seyran Ateş (Rechtsanwältin, Autorin, Imamin und Mitbegründerin der liberalen Ibn-Rushd-Goethe-Moschee in Berlin) und Prof. Ute Sacksofsky (Professorin für Öffentliches Recht und Rechtsvergleichung und Mitglied des Forschungsverbunds „Die Herausbildung normativer Ordnungen“ an der Goethe-Universität) im Historischen Museum Frankfurt. Moderieren wird Rebecca Caroline Schmidt (Geschäftsführerin des Forschungsverbunds "Die Herausbildung normativer Ordnungen"). Bei dem Gespräch soll insbesondere der (verfassungs-)rechtliche Rahmen der teils hitzigen Diskussionen um das Kopftuch beleuchtet werden. Verletzen die Forderungen nach Kopftuchverboten die grundrechtlich geschützte Glaubensfreiheit von Kopftuch tragenden Frauen? Oder verlangt im Gegenteil die staatliche Neutralität, dass Lehrerinnen und Richterinnen sich im Dienst unverhüllt zeigen? Wie ist das Kopftuch aus feministischer Sicht zu bewerten?

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Auftakt der Reihe "Demokratie weiter denken" am 28. Oktober 2019

Die Reihe "Demokratie weiter denken" setzt sich im Wintersemester 2019/2020 das Ziel, die Gegenwart der Demokratie und ihre Zukunftspotenziale zu analysieren. Mit der Podiumsdiskussion "Ungleiches Deutschland - Gesellschaftlicher und geographischer Zusammenhalt in der Demokratie" beginnt die Reihe, die zugleich Teil der Frankfurter Bürger-Universität ist, am 28. Oktober 2019 um 19.30 Uhr im Renate von Metzler-Saal im Casino-Gebäude auf dem Campus Westend. An der Auftaktdiskussion werden Prof. Dr. Birgitta Wolff (Präsidentin der Goethe- Universität), Prof. Dr. Matthias Middell (Kulturhistoriker, Universität Leipzig), Prof. Dr. Nicola Fuchs-Schündeln (Wirtschaftswissenschaftlerin, Goethe-Universität, Normative Orders) und Prof. Dr. Uwe Cantner (Vorsitz der Expertenkommission Forschung und Innovation der Bundesregierung, Universität Jena) teilnehmen. Moderieren wird Meinhard Schmidt-Degenhard (Fernsehmoderator und Autor). 

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"Demokratie - Eine gefährdete Lebensform" von Prof. Till van Rahden erscheint am 20. November 2019

In seinem Buch "Demokratie - Eine gefährdete Lebensform", das am 20. November 2019 im Campus Verlag erscheinen wird, wirft Prof. Dr. Till van Rahden (Inhaber des Canada Research Chair in German and European Studies an der Université de Montréal) einen Blick auf die Krise der Demokratie und unterstreicht, dass es insbesondere eine Pflege demokratischer Umgangsformen, einer Stärkung der Streitkultur und einem Ausbau öffentlicher Räume bedarf, um sie zu stärken. Dabei wirft er Schlaglichter auf die Geschichte der Bundesrepublik, die ihre sozialen und kulturellen Voraussetzungen anschaulich machen. 
Prof. van Rahden war mehrfach Fellow des Exzellenzclusters "Die Herausbildung normativer Ordnungen". 2015 und 2017 arbeitete er in Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Andreas Fahrmeir an dem Projekt "Forms, Style and Manners: Democracy as a Way of Life".

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Nächster "Book lɔ:ntʃ" mit Dr. Linda Monsees "Crypto-Politics. Encryption and Democratic Practices in the Digital Era" am 31. Oktober 2019

Innerhalb des nächsten "Book lɔ:ntʃ" des Exzellenzclusters "Die Herausbildung normativer Ordnungen" stellt Dr. Linda Monsees am 31. Oktober 2019 um 12.30 Uhr ihr im August dieses Jahres bei Routledge veröffentlichtes Buch "Crypto-Politics. Encryption and Democratic Practices in the Digital Era" vor. Zu Gast sein werden ebenfalls Prof. Peter Burgess (Professor and Chair of Geopolitics of Risk at the Ecole Normale Supérieure, Paris) und Prof. Dr. Nicole Deitelhoff (Direktorin des Leibniz-Instituts Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung, Principal Investigator des Exzellenzclusters "Die Herausbildung normativer Ordnungen", Professorin für Internationale Beziehungen und Theorien globaler Ordnungen der Goethe-Universität), die das Buch diskutieren werden. Das Buch konzentriert sich auf die Debatte um digitale Verschlüsselung in Deutschland und den USA nach den Enthüllungen eines globalen Überwachungs- und Spionageapparats durch Edward Snowden.

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Dr. Judith Blume und Dr. Sarah Lenz auf Shortlist für Opus Primum Nachwuchsförderpreis

Gleich zwei ehemalige Mitarbeiterinnen des Exzellenzclusters "Die Herausbildung normativer Ordnungen" wurden für den Opus Primum Nachwuchsförderpreis der Volkswagenstiftung nominiert. Die Monografie von Dr. Judith Blume "Wissen und Konsum. Eine Geschichte des Sammelbildalbums", erschienen im Wallstein Verlag, untersucht exemplarisch den Einfluss des damaligen Massenmediums Sammelbild auf die Wissens- und Konsumgeschichte der deutschen Gesellschaft und baut auf ihrer Arbeit in dem Projekt "Ikonologie der Geschichtswissenschaft" am Exzellenzcluster. Das Werk von Dr. Sarah Lenz "Ethische Geldinstitute. Normative Orientierungen und Kritik im Bankenwesen", erschienen im Springer Verlag, systematisiert die Kritik und die Praktiken ethischer Banken in Deutschland und fragt nach denkonstitutiven sozialen und normativen Strukturen. Am Exzellenzcluster war Dr. Lenz an dem Projekt "Die Berufsmoral der Banker. Milieubildungen und Professionsethiken im globalen Finanzwesen" beteiligt.

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„The End of Security as we Know it?”

Paneldiskussion der Veranstaltung „The End of Security as we Know it? Understanding the Security Challenges of Artificial Intelligence“ (Foto © Hessische Landesvertretung in Brüssel)

Wissenschaftler der Goethe-Universität, der Hessischen Stiftung für Friedens-und Konfliktforschung und der Vrije Universiteit Brussels tauschten sich am 25. September in Brüssel mit Praxisvertretern über das Thema Künstliche Intelligenz und Sicherheit aus. Die Veranstaltung „The End of Security as we Know it? Understanding the Security Challenges of Artificial Intelligence“ ermöglichte Führungskräften aus der EU, NATO, Ministerien, Medien und NGOs im persönlichen Gespräch mit Wissenschaftlern verschiedene Perspektiven aus der Wirtschaftsinformatik, Politikwissenschaft, Sozialpsychologie und Rechtswissenschaft auf den Themenkomplex Künstliche Intelligenz und Sicherheit kennenzulernen.

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Prof. Nicola Fuchs-Schündeln ist neues Mitglied des deutsch-französischen Wirtschaftsrats

Prof. Nicola Fuchs-Schündeln, Professorin für Makroökonomie und Entwicklung der Goethe-Universität Frankfurt und Principal Investigator des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“, ist in den neu gegründeten deutsch-französischen Expertenrat für Wirtschaft berufen worden. Dies wurde in der 50. Sitzung des Deutsch-Französischen Wirtschafts- und Finanzministerrats in Paris beschlossen. Der Rat setzt sich aus zehn unabhängigen Wirtschaftsexpertinnen und -experten zusammen und soll den Regierungen Deutschlands und Frankreichs wirtschaftspolitische Empfehlungen geben.

Neben Fuchs-Schündeln wurden auf deutscher Seite Marcel Fratzscher (Präsident des Wirtschaftsforschungsinstituts DIW), Clemens Fuest (Präsident des Wirtschaftsforschungsinstituts ifo), Isabel Schnabel (Wirtschaftsprofessorin an der Universität Bonn) und Christoph M. Schmidt (Vorsitzender des deutschen Sachverständigenrats zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung und Präsident des Wirtschaftsforschungsinstituts RWI Essen) berufen. Die französische Seite benannte Philippe Martin (Sciences Po Paris), Agnès Benassy-Quéré (Université Paris 1 Panthéon-Sorbonne), Katheline Schubert (Université Paris 1 Panthéon-Sorbonne), Xavier Ragot (Sciences Po Paris) und Christian Gollier (Toulouse School of Economics).

Prof. Dr. Lisa Herzog erhält den Deutschen Preis für Philosophie und Sozialethik

Für ihre beiden Bücher „Die Freiheit gehört nicht nur den Reichen“ (2014) und „Die Rettung der Arbeit“ (2019) erhält Prof. Dr. Lisa Herzog (zuletzt Professorin für Politische Philosophie und Theorie an der Technischen Universität München und ehemaliges Mitglied des Exzellenzclusters "Die Herausbildung normativer Ordnungen") den Philosophierpreis der Max Uwe Redler Stiftung. Der mit 100 000 Euro dotierte Preis, und damit die höchste Auszeichnung, die von einer privaten Stiftung in den Geisteswissenschaften verliehen wird, wird am 28. Oktober in der Universität Hamburg überreicht.
In der Begründung der Jury heißt es: „Lisa Herzog setzt sich ökonomisch kompetent und ideengeschichtlich fundiert mit den aktuellen Entwicklungen von Märkten und deren Auswirkungen auf liberale Gesellschaften auseinander.“ Zudem wird ihre Arbeit als "wegweisend" für den philosophischen und politischen Diskurs und als ethischer "moralischer Ankerpunkt in einer immer dynamischer werdenden Gesellschaft" beschrieben.

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Vortragsreihe „Haftungsrecht und Künstliche Intelligenz“ im Wintersemester 2019/20

Am 21. Oktober beginnt die Vortragsreihe „Haftungsrecht und Künstliche Intelligenz“, die im Wintersemester 2019/20 an der Goethe-Universität Frankfurt stattfinden wird. Eröffnet wird die Reihe von Prof. em. Dr. Gunther Teubner (Goethe-Universität Frankfurt) mit dem Vortrag "Digitale Rechtssubjekte? Zum privatrechtlichen Status autonomer Softwareagenten." Es folgen weitere Vorträge von Prof. Dr. Thomas Riehm (Universität Passau), Prof. Dr. Gerhard Wagner (Humboldt-Universität zu Berlin) und Prof. Dr. Herbert Zech (Humboldt-Universität zu Berlin).
Konzipiert und organisiert wird die Reihe durch Prof. Dr. Joachim Zekoll (Professor für Zivilrecht, Zivilprozessrecht und Rechtsvergleichung an der Goethe-Universität Frankfurt am Main und Assoziiertes Mitglied des Exzellenzclusters "Die Herausbildung normativer Ordnungen") im Rahmen des Forschungsnetzwerks "Die normative Ordnung Künstlicher Intelligenz | NO:KI" von Prof. Dr. Christoph Burchard (Professor für Straf- und Strafprozessrecht, Internationales und Europäisches Strafrecht, Rechtsvergleichung und Rechtstheorie der Goethe-Universität Frankfurt am Main, Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen"). Die Vorträge finden im Hörsaalzentrum auf dem Campus Westend jeweils um 18.15 Uhr statt.

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Neue Reihe "Denkraum" im Schauspiel Frankfurt erneut in Kooperation mit dem Exzellenzcluster

„Zukunft_Aber wie?“ lautet der Titel der neuen Ausgabe der partizipativen Redenreihe „Denkraum“ des Schauspiel Frankfurt in Kooperation mit dem Exzellenzcluster „Die Herausbildung normativer Ordnungen“. Auch dieses Mal gehören Mitglieder des geistes- und sozialwissenschaftlichen Forschungsverbundes mit Sitz an der Goethe-Universität zu den Vortragenden.
Die Reihe wird am 24. September um 20 Uhr im Chagallsaal des Schauspiel Frankfurt von der Politikwissenschaftlerin Nicole Deitelhoff (Direktorin des Leibniz-Instituts Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung, Mitglied des Exzellenzclusters "Die Herausbildung normativer Ordnungen", Professorin für Internationale Beziehungen und Theorien globaler Ordnungen der Goethe-Universität) eröffnet. Sie wird einen Impulsvortrag zum Thema „Konflikte_Wie werden wir unser Zusammenleben gestalten?“ halten, nach dem die Zuhörer die Möglichkeit erhalten, in kleinen Tischgesprächen die dargelegten Thesen und Analysen zu diskutieren und Fragen an die Rednerin zu formulieren. An weiteren Terminen sprechen Robert Habeck (Bundesvorsitzender der Grünen) zu Klima, Martin Saar (Mitglied des Exzellenzclusters "Die Herausbildung normativer Ordnungen", Professor für Sozialphilosophie an der Goethe-Universität) zu Demokratie, Susanne Wiest (Aktivistin der Bewegung für Bedingungsloses Grundeinkommen) zu Arbeit, Sophie Passmann (Autorin und Moderatorin) zu Gleichheit und Axel Honneth (Mitglied des Exzellenzclusters "Die Herausbildung normativer Ordnungen" und Professor for the Humanities an der Columbia University in New York) zu Anerkennung.

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Kult der Unmittelbarkeit - Nächste Goethe Lecture Offenbach am 24. Oktober 2019 mit Prof. Dr. Dr. Günter Frankenberg

Prof. Dr. Dr. Günter Frankenberg (Professor für Öffentliches Recht, Rechtsphilosophie und Rechtsvergleichung und assoziiertes Mitglied des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“ an der Goethe-Universität Frankfurt am Main) beschäftigt sich in der nächsten Goethe Lecture Offenbach am 24. Oktober 2019 im Klingspor Museum Offenbach mit der unmittelbaren Kommunikation autoritärer Führer und Regimes. Deren Ziel, die Foren für öffentliche Konflikte zu kontrollieren, versuchen sie durch unvermittelte Verbreitung von Propaganda unter Umgehung von rechtsstaatlichen Institutionen zu erreichen. Dies trage zu einer illusorischen Vereinigung von "Führern" und "Geführten" bei - ein Markenzeichen faschistischer, aber auch populistischer Regime - so Frankenberg.

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REALITIES* B3 Biennale des Bewegten Bildes - Exzellenzcluster erneut Parcourspartner

Erneut ist der Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen" Parcouspartner bei der B3 Biennale des bewegten Bildes und beteiligt sich mit Vorträgen seiner Sprecher Prof. Dr. Rainer Forst und Prof. Dr. Klaus Günther am diesjährigen Rahmenprogramm. Am Mittwoch, dem 16. Oktober 2019, um 17 Uhr spricht Prof. Dr. Klaus Günther (Co-Sprecher des Exzellenzclusters "Die Herausbildung normativer Ordnungen" und Professor für Rechtstheorie, Strafrecht und Strafprozessrecht der Goethe-Universität Frankfurt am Main) unter dem Titel "Ach! Über wirkliche Fiktionen und fiktionale Wirklichkeiten". Einen Tag darauf, am 17. Oktober um 15.30 Uhr, trägt Prof. Dr. Rainer Forst (Co-Sprecher des Exzellenzclusters "Die Herausbildung normativer Ordnungen" und Professor für Politische Theorie und Philosophie der Goethe-Universität Frankfurt am Main) unter dem Titel "In der Höhle. Über Wirklichkeit und Macht" vor.
Die Leitausstellung der B3 trägt in diesem Jahr das Leitthema REALITIES und findet in strategischer Kooperation mit THE ARTS+ Future of Culture Festival auf der Frankfurter Buchmesse in Halle 4.1 statt. Die Inhalte, Werke, Protagonisten und Redner der verschiedenen B3 Veranstaltungsformate werden sich mit dem B3 Leitthema hauptsächlich gesellschaftspolitisch, künstlerisch, philosophisch, technologisch und wirtschaftswissenschaftlich beschäftigen. Im Vordergrund steht hierbei immer das bewegte Bild u.a. auch in Bezug auf seine crossmedialen Ansätze, aber auch die Einbettung in größere Zusammenhänge.

Weitere Informationen zu den Programmbeiträgen von Prof. Dr. Forst und Prof. Dr. Günther: Hier...
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30 Jahre Mauerfall – Die Bedeutung des Mauerfalls für die Entwicklung europäischer Gesellschaften - Crisis Talk am 1. Oktober 2019

Der nächste Crisis Talk "30 Jahre Mauerfall – Die Bedeutung des Mauerfalls für die Entwicklung europäischer Gesellschaften" diskutiert am 1. Oktober in der Hessischen Landesvertretung in Brüssel die Folgen und die Bedeutung des Mauerfalls für Europa. Die Fragen hierbei lauten unter anderem: "Welchen Beitrag haben die EU-Institutionen sowie die europäischen Partner zur Wiedervereinigung Deutschlands geleistet? Welche Auswirkungen hat die Wiedervereinigung insbesondere auf die osteuropäischen Staaten? Wo stehen heute die europäischen Gesellschaften in Zeiten populistischer Strömungen und was bedeutet das für die EU? Was kann man aus dem damaligen Konflikt zwischen Ost und West lernen?".
Den Impuls zum Auftakt gibt Roland Jahn (Bundesbeauftragter für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen Deutschen Demokratischen Republik (BStU)). An der anschließenden Diskussion nehmen, neben Jahn, Prof. Dr. Frank Bösch (Direktor des Leibniz-Zentrums für Zeithistorische Forschung Potsdam) und Prof. Dr. Ruth Leiserowitz (Stellvertretende Direktorin des Deutschen Historischen Insituts in Warschau) teil. Moderieren wird Ralph Sina (EU-Korrespondent in Brüssel und Leiter der WDR/NDR-Hörfunkstudio).

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„Mehr Mut zur Relevanz“: Professorin Nicole Deitelhoff reflektiert den Austausch zwischen Wissenschaft und Praxis in aktueller Publikation des Mercator Science-Policy Fellowship-Programm

Was bedeutet dialogorientierte Wissenschaftskommunikation für Universitäten und Praxis? Clustermitglied Prof. Dr. Nicole Deitelhoff (Direktorin des Leibniz-Instituts Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung, Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen", Professorin für Internationale Beziehungen und Theorien globaler Ordnungen der Goethe-Universität) publiziert im aktuellen Science Policy Paper "Mehr als Politikberatung und Medienpräsenz. Reflexionen über die Bedeutung dialogorientierter Wissenschaftskommunikation für Universitäten und Praxis." (Hg. v. Birgitta Wolf, Georg Krausch und Hans Jürgen Prömel, 2019) den Artikel "Mehr Mut zur Relevanz" über den Austausch zwischen Wissenschaft und Praxis.
Die Gesamtpublikation bietet einen Überblick zu den unterschiedlichen Formen und Herausforderungen des Wissenstransfers zwischen Universitäten, Ministerien, Behörden und Medien.

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Neuer europäischer Forschungsverbund untersucht ab 2020 Wahlen in Zeiten der Krise demokratischer Ordnungen

Im Rahmen des neuen, von der Europäischen Kommission geförderten Forschungsverbunds „Reconstructing Democracy in Times of Crisis“ analysiert Rainer Forst, Co-Sprecher des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“, zukünftig die Legitimität von und die Legitimation durch Wahlen in Zeiten der Krise der Demokratie.

Wahlen sollen Regierungen legitimieren. Allerdings sind es die Wahlen selbst, deren Legitimität derzeitig in Frage zu stehen scheint. In vielen europäischen Ländern sind die WählerInnen zunehmend unwillig zu wählen; und wenn sie es tun, dann werden sie oft von Parteien angezogen, deren Ziele und Vorstellungen in einem mehr und weniger großen Widerspruch zu den demokratischen Grundnormen von Freiheit und Gleichheit zu stehen scheinen. Diese Entwicklungen werfen die fundamentale Frage nach der langfristigen Fähigkeit von Wahlen zur Legitimierung von Institutionen und Regierungen in Europa auf. Es ist ebendiese Frage, deren Untersuchung im Zentrum des neuen EU-Forschungsprojekts „Reconstructing Democracy in Times of Crisis: A Voter-Centred Perspective“ (REDEM) steht.

Die an REDEM beteiligten ForscherInnen, darunter politische TheoretikerInnen wie Rainer Forst sowie empirische PolitikwissenschaftlerInnen, forschen an verschiedenen Standorten in neun europäischen Ländern: Von Dänemark, Deutschland und Frankreich über Großbritannien, Italien und Holland bis hin zu Rumänien, Schweden, der Schweiz und Spanien. In enger Kooperation untersuchen sie in Zukunft die Legitimität von und die Legitimation durch Wahlen im europäischen Kontext, indem sie sich sowohl theoretisch mit der relevanten sozialwissenschaftlichen und historischen Literatur als auch empirisch mit bisher unveröffentlichten Daten und Forschungsarbeiten aus europäischen Projekten befassen. Der offizielle Startschuss für die Arbeit von REDEM ist für den Zeitraum von Ende Januar bis Anfang Februar 2020 angesetzt.

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Zentrale Ergebnisse des Projekts „Die Berufsmoral der Banker. Milieubildungen und Professionsethiken im globalen Finanzwesen“ in mehreren Publikationen veröffentlicht

In dem Projekt „Die Berufsmoral der Banker. Milieubildungen und Professionsethiken im globalen Finanzwesen“ wurde erforscht, ob und in welcher Weise sich Gruppenprozesse und Milieubildungen beruflicher Akteure des internationalen Finanzwesens vollziehen, die zur sozialen Grundlage der Entstehung von Berufsmoral und eines „kritischen Professionalismus“ im Finanzwesen werden könnten. Nun sind mehrere Publikationen erschienen, in denen zentrale Ergebnisse dieses Projekts zu finden sind. Von Projektmitarbeiterin Claudia Czingon ist die auf ihrer Dissertation basierende Monographie "Die Berufsmoral der Banker. Potentiale und Grenzen finanzwirtschaftlicher Selbstregulierung" im Campus-Verlag (Frankfurt am Main/New York) erschienen. Gemeinsam mit seinen Projektmitarbeiterinnen veröffentlichte Prof. Dr. Sighard Neckel (Professor für Gesellschaftsanalyse und sozialen Wandel an der Universität Hamburg und ehemaliger Principal Investigator des Exzellenzclusters "Die Herausbildung normativer Ordnungen") die Aufsätze „Ethical Banks between Moral Self-Commitment and Economic Expansion“ in dem Sammelband „The Contested Morality of Markets“ (herausgegeben von Philip Balsiger und Simone Schiller-Merkens bei Emerald) sowie „Kulturwandel im Geldgeschäft? Potenziale einer ethischen Selbsterneuerung im Banken- und Finanzwesen“ im Sonderheft 58 der „Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie“.
Ebenso vor kurzem erschienen ist das auf der Dissertation von Projektmitarbeiterin Sarah Lenz basierende Buch „Ethische Geldinstitute. Normative Orientierungen und Kritik im Bankenwesen“ (Wiesbaden: Springer, 2019, Reihe Wirtschaft + Gesellschaft). Der Band systematisiert die Kritik und die Praktiken ethischer Banken in Deutschland und fragt nach denkonstitutiven sozialen und normativen Strukturen.

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"Politischer Islam - Stresstest für Deutschland" - Buchpräsentation mit Prof. Dr. Susanne Schröter am 16. Oktober 2019

Das Buch "Politischer Islam - Stresstest für Deutschland" von Prof. Dr. Susanne Schröter (Professorin für Ethnologie kolonialer und postkolonialer Ordnungen an der Goethe-Universität Frankfurt, Principal Investigator des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“) ist am 26. August 2019 im Gütersloher Verlagshaus erschienen. Am 16. Oktober 2019 um 18.30 Uhr verantaltet der Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen" eine öffentliche Präsentation des Buches im Historischen Museum in Frankfurt.
Prof. Dr. Susanne Schröter untersucht in dem neuen Buch die Ursprünge und Ausprägungen des politischen Islam und dessen Auswirkungen auf Deutschland. Sie schlägt dabei in der Geschichte des politischen Islam einen Bogen von der Frühzeit des Islam bis zur Gegenwart. Von Tunesien über den Iran bis zur Hamas in Gaza. Darauf aufbauend beschreibt sie Organisationen und Akteure des politischen Islam und ihre Einflussnahme auf Deutschland, insbesondere um Wege aufzuzeigen, wie Konfliktsituationen eingeschätzt und bewältigt werden können. Die Veranstaltung zum Buch ist öffentlich. Der Eintritt ist frei.

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"Wissen und Konsum. Eine Geschichte des Sammelbildalbums 1860-1952" von Dr. Judith Blume erschienen

Cover Wissen und KonsumAnfang August ist das Buch "Wissen und Konsum. Eine Geschichte des Sammelbildalbums 1860-1952" von Dr. Judith Blume im Wallstein Verlag erschienen. Anhand von exemplarischen Studien zu vier unterschiedlichen Firmen analysiert sie darin den Einfluss des damaligen Massenmediums Sammelbild auf die Wissens- und Konsumgeschichte der deutschen Gesellschaft. Dabei steht das Album als ordnende und sinnstiftende (Bild-)Instanz im Vordergrund der Untersuchungen.
Von April 2015 bis Januar 2017 war Dr. Blume wissenschaftliche Mitarbeiterin im Projekt "Ikonologie der Geschichtswissenschaft" am Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen", in dem sie einen Bildbestand von ca. 100.000 Illustrationen aufbereitet und für eine öffentlich zugängliche, webbasierte Datenbank vorbereitet hat. Ihre Dissertation, auf der das nun erschienene Buch aufbaut, stellt eine erste kulturwissenschaftliche Gesamtdarstellung dieses Materials dar.

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Denken im Widerspruch

Prof. Dr. Rainer Forst, Co-Sprecher des Exzellenzclusters "Die Herausbildung normativer Ordnungen" zum Gedenken an Theodor W. Adorno aus Anlass seines 50. Todestags

So wie das Verstehen der Texte Adornos eine nicht geringe Denkaufgabe ist, so ist es auch das Gedenken seiner als Wissenschaftler und Intellektueller. Denn sein Werk und Wirken, das die Goethe-Universität nachhaltig geprägt und dazu beigetragen hat, dass Frankfurt im Geistesleben der Bundesrepublik zum Ort der Aufklärung und Kritik wurde, lässt sich nicht auf wenige Begriffe reduzieren oder – wie er gesagt hätte – museal verdinglichen. Es lebt fort, dieses Denken, aber nur im Ein- und Widerspruch, und dieser bleibt aktuell, weil er sich nicht nur auf Vergangenes richtet, sondern auf all die Gestalten und Spuren des Unmenschlichen, die die Gegenwart aufweist. Sein jetzt neu edierter Text über den Rechtsradikalismus, der aus dem Jahre 1967 stammt, belegt dies eindrucksvoll.
Adorno war vieles – Philosoph, Soziologe, Musiktheoretiker, Komponist, politischer Intellektueller, und die Art, in der er diese Rollen separierte und doch verband, war einzigartig und exemplarisch für das, was „kritische Theorie“ genannt wird. Während seine Philosophie noch in den fortschrittlichsten Theorien der Aufklärung die Momente des Beherrschungsdenkens ausmachte, das sie eigentlich überwinden wollten, war seine Soziologie materialistisch geerdet und suchte die Verbindung zu den avanciertesten Wissenschaften seiner Zeit, etwa der Psychoanalyse, um zu erklären, aus wie vielen Quellen sich die Möglichkeit des Umschlags des sozialen Lebens in Gewalt und Barbarei speist. Sein Festhalten an den ästhetischen sowie den moralischen Kriterien der Moderne blieb dabei ebenso unbeirrt wie seine scharfe Kulturkritik und sein aktiver Einsatz für die Erziehung zu Autonomie und Demokratie sowie die Aufarbeitung der nationalsozialistischen Vergangenheit, was ihn mit der studentischen Emanzipationsbewegung verband, von der er sich zum Ende seines Lebens jedoch entfremdete und missverstanden sah.

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Wie frei sind wir im digitalen Echoraum? - Nächste Goethe Lecture Offenbach am 20. August 2019

Wie frei sind wir im digitalen Echoraum? Dieser Frage geht Prof. Dr. Klaus Günther (Professor für Rechtstheorie, Strafrecht und Strafprozessrecht an der Goethe-Universität Frankfurt am Main, Co-Sprecher des Exzellenzclusters "Die Herausbildung normativer Ordnungen") in der nächsten Goethe Lecture Offenbach am 20. August 2019 im Klingspor Museum Offenbach nach. Die von uns durch private und staatliche Organisationen im Internet gesammelten Daten zur Erstellung von Persönlichkeitsprofilen - ob zum Zweck der Überwachung oder Produktwerbung - lassen um uns herum eine Art digitales Spiegelkabinett enstehen, das uns in unseren Ansichten bestätigt und künftiges Verhalten immer genauer vorherzusagen weiß. Ob und auf welche Weise sich durch diese digitalen Echoräume unsere Freiheit verändert, untersucht Klaus Günther in seinem Vortrag.

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"Talking About a Revolution: Rechtswissenschaft und Filmwissenschaft im Gespräch über künstliche Intelligenz und Kino" am 12. und 16. Juli 2019 im DFF - Deutsches Filminstitut & Filmmuseum

Unter dem Titel "Talking About a Revolution: Rechtswissenschaft und Filmwissenschaft im Gespräch über künstliche Intelligenz und Kino" finden am 12. und 16. Juli 2019 zwei Diskussionsveranstaltungen im DFF - Deutsches Filminstitut & Filmmuseum in Zusammenarbeit mit dem Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen" statt. Am 12. Juli um 18 Uhr diskutieren Prof. Dr. Vinzenz Hediger (Professor für Filmwissenschaft an der Goethe-Universität Frankfurt am Main und Principal Investigator des Exzellenzcluster „Die Herausbildung normativer Ordnungen“) und Prof. Dr. Alexander Peukert (Professor für Bürgerliches Recht und Wirtschaftsrecht an der Goethe-Universität Frankfurt am Main und Principal Investigator des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“) unter dem Titel „Können Roboter Autoren sein? Ein Gespräch über Copyright und künstliche Intelligenz rund um die Filme von Jan Bot“ mit anschließender Vorführung der Filme von Jan Bot. Am 16. Juli um 20.15 Uhr sprechen Prof. Dr. Vinzenz Hediger und Prof. Dr. Christoph Burchard (Professor für Straf- und Strafprozessrecht, Internationales und Europäisches Strafrecht, Rechtsvergleichung und Rechtstheorie der Goethe-Universität Frankfurt am Main und Principal Investigator des Exzellenzcluster „Die Herausbildung normativer Ordnungen“) unter dem Titel „Verzerrt das Kino die KI? Ein Gespräch über Privatheit, IT-Vertrauen und Repräsentation anhand von The Circle“ mit anschließender Filmvorführung von The Circle, USA 2017, 110 min.

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"The Value of Critique" - 25. Band der Clusterreihe bei Campus erscheint am 17. Juli 2019

"The Value of Critique - Exploring the Interrelations of Value, Critique, and Artistic Labour" lautet der Titel des 25. Bands der Schriftenreihe "Normative Orders", die im Campus Verlag erscheint. Herausgegeben wird er von Prof. Isabelle Graw und Prof. Christoph Menke (Principal Investigator des Exzellenzclusters "Die Herausbildung normativer Ordnungen" und Professor für Praktische Philosophie mit Schwerpunkt Politische Philosophie und Rechtsphilosophie an der Goethe-Universität). Der Band geht aus dem gleichnamigen Symposium, das am 18. Januar 2017 vom Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen" und der Hochschule für Bildende Künste Städelschule in Frankfurt am Main veranstaltet wurde, hervor. In den Beiträgen wird untersucht, wie eine Opposition dieser beiden Denkweisen verstanden wird, und fragt danach, ob und wie sie sich überwinden lässt. Dabei spielen die Praktiken der Urteilens im Feld der Kunst eine paradigmatische Rolle. Er versammelt Beiträge von namhaften Theoretikerinnen und Theoretiker wie Luc Boltanski, Eva Geulen, Rahel Jaeggi, Bruno Latour und weiteren und erscheint am 17. Juli 2019.

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Ein gelungenes Geburtstagsgeschenk

Beim Workshop zu Ehren von Jürgen Habermas ging es auch um sein bald erscheinendes neues Buch

  • Prof. Rainer Forst (Goethe-Universität Frankfurt am Main, Co-Sprecher des Exzellenzclusters "Die Herausbildung normativer Ordnungen")
  • Prof. Hauke Brunkhorst (Europa-Universität Flensburg (EUF) - Uni Flensburg)
  • Prof. em. Jürgen Habermas
  • Prof. Klaus Günther (Goethe-Universität Frankfurt am Main, Co-Sprecher des Exzellenzclusters "Die Herausbildung normativer Ordnungen")
  • Prof. Armin von Bogdandy(Max-Planck-Institut für ausländisches öffentliches Recht und Völkerrecht, Heidelberg, Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen")
  • Prof. Rainer Forst (Goethe-Universität Frankfurt am Main, Co-Sprecher des Exzellenzclusters "Die Herausbildung normativer Ordnungen")
  • Prof. em. Jürgen Habermas
  • Prof. Charles Taylor (McGill University,Montreal) und Prof. Maeve Cook (University College Dublin)
  • Prof. Nancy Fraser (New School, New York City)
  • Prof. Christine Lafont (Northwestern University)
  • Prof. Christine Lafont (Northwestern University)
  • Prof. Peter Niesen (Universität Hamburg)
  • Prof. em. Jürgen Habermas

„Wenn es in meinem Alter ein befriedigendes Geburtstagsgeschenk gibt - dies ist eins“, sagte Jürgen Habermas am Anfang des zweitägigen Workshops zu seinen Ehren, der im Gebäude des Forschungsverbundes „Normative Ordnungen“ stattfand. Veranstaltet wurde dieser von dessen Co-Sprecher und Habermas-Schüler, dem politischen Philosophen Rainer Forst, durch dessen Leibnizpreis-Forschungsgruppe „Transnationale Gerechtigkeit“ in Kooperation mit dem Exzellenzcluster. Forst hatte nach eigener Aussage noch nie zuvor so schnelle und so begeisterte Zusagen für eine wissenschaftliche Konferenz bekommen.

Der Workshop begann einen Tag nach dem vielbeachteten öffentlichen Vortrag von Jürgen Habermas. Die Teilnehmerliste liest sich wie ein Who is Who der Kritischen Theorie verschiedener Generationen und Schwerpunktsetzungen. Um nur einige zu nennen: Aus den USA angereist waren die Philosophinnen Nancy Fraser (New York) und Seyla Benhabib (Yale), aber auch Richard Bernstein (New York), Peter Gordon (Harvard), Andrew Arato (New York, Jean Cohen (New York) und Thomas McCarthy (Chicago) - und nicht zu vergessen Charles Taylor, auch er schon eine Legende. Aus Deutschland kamen unter anderem Hauke Brunkhorst, Claus Offe und Oskar Negt und von den Frankfurter Normativen Ordnungen neben Rainer Forst dessen Co-Sprecher Klaus Günther sowie Armin von Bogdandy, Günter Frankenberg, Axel Honneth, Matthias Lutz-Bachmann, Christoph Menke, Darrel Moellendorf, Martin Saar, Thomas Schmidt und Martin Seel. Ebenfalls angereist waren u.a. die ehemaligen Habermas-Schüler Cristina Lafont (Evanston), Peter Niesen (Hamburg) und Pauline Kleingeld (Groningen).

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„Noch einmal: Zum Verhältnis von Moralität und Sittlichkeit“ Die vielbeachtete Rede von Jürgen Habermas an der Goethe-Universität im Wortlaut

  • Prof. em. Jürgen Habermas, Philosoph und Soziologe
  • Prof. Birgitta Wolff, Präsidentin der Goethe-Universität Frankfurt am Main
  • Staatssekretärin Ayse Asar, Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Kunst
  • Staatssekretärin Ayse Asar, Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Kunst
  • Prof. Dr. Rainer Forst, Co-Sprecher des Exzellenzclusters "Die Herausbildung normativer Ordnungen" und Professor für Politische Theorie und Philosophie der Goethe-Universität Frankfurt am Main
  • Prof. Rolf van Dick (Vizepräsident der Goethe-Universität Frankfurt am Main), Prof. Simone Fulda (Vizepräsidentin der Goethe-Universität Frankfurt am Main), Prof. Manfred Schubert-Zsilavecz (Vizepräsident der Goethe-Universität Frankfurt am Main), Brigitte Hückmann und Prof. Manfred Erb (Vizepräsident der Goethe-Universität Frankfurt am Main)

„Das akademische Ereignis des Jahres“, hieß es in den Zeitungen der folgenden Tage. Und in der Tat, dass der „berühmteste lebende Philosoph“ Jürgen Habermas („Die Zeit“) einen Tag nach seinem Geburtstag an seine alte Wirkungsstätte kam, sorgte für ein hohes Medienecho und immenses Publikumsinteresse; rund 3000 Menschen verfolgten den Auftritt des Jubilars im Hörsaalzentrum, viele von ihnen via Livestream. Aber auch die Rede selbst schien einen Nerv zu treffen und darf als Beispiel gelten für den nach wie vor dringend notwendigen „öffentlichen Gebrauch der Vernunft“, von dem Rainer Forst, Professor für politische Philosophie und Schüler Habermas‘, nach Grußworten von Präsidentin Birgitta Wolff und Staatssekretärin Ayse Asar, in seinen einleitenden Worten sprach.

Mit der freundlichen Genehmigung von Professor Habermas stellen wir hier das Manuskript seiner Rede „Noch einmal: Zum Verhältnis von Moralität und Sittlichkeit“ zur Verfügung (auch die Aufzeichnung der Gesamtveranstaltung ist hier abrufbar.) Im Anschluss an seine philosophischen Ausführungen, in denen er Kant, Hegel und Marx mit Blick auf aktuelle Anforderungen miteinander ins Gespräch brachte, ließ Habermas in einer persönlichen Bemerkung seine Erfahrungen in Frankfurt und an der Goethe-Universität Revue passieren, wo er nach eigener Aussage insbesondere in den frühen 80er Jahren „die befriedigendste Zeit“ seines akademischen Lebens verbracht hat. In diesem ebenfalls hier dokumentierten Manuskript betonte Habermas ferner, „dass eine Universität mehr ist als eine vom Wissenschaftsrat beurteilte Anstalt für Forschung und Lehre“. Mit Blick auf ihre Entstehungsgeschichte und ihren Gründungsgeist gab sich Habermas optimistisch, dass an der Goethe-Universität „auch ein Jahrhundert später ein ähnliches intellektuelles Milieu“ sprießen könne, „das sich nicht planen lässt, das aber seine schützenden Nischen braucht – und verdient“.

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„Frankfurt European Conference“ untersucht ab 2020 die Zukunft Europas

Ab Sommer des kommenden Jahres veranstalten das Center for Applied European Studies (CAES) der FUAS, die Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung und Mitglieder des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“ die „Frankfurt European Conference.“ Zu den Initiatoren gehören Prof. Nicole Deitelhoff, Direktorin der Hessischen Stiftung Friedens- und Konfliktforschung (HSFK), Prof. Rainer Forst, Sprecher des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“ und Prof. Michel Friedman, geschäftsführender Direktor des Center for Applied European Studies (CAES).
Bei der international besetzten Konferenz sollen WissenschaftlerInnen, Intellektuelle, PolitikerInnen, KünstlerInnen, EntscheidungsträgerInnen und vor allem BürgerInnen zusammenkommen, um über die zentralen Entwicklungen und aktuellen Herausforderungen Europas zu sprechen.
Nach dem Vorbild der Münchener Sicherheitskonferenz soll so ein Denkraum geschaffen werden, um offen und interdisziplinär über die Zukunft Europas zu diskutieren. Mit ihrer interdisziplinären Ausrichtung und der Pluralität der einbezogenen Perspektiven möchte die Konferenz zu einer demokratischen Debatten- und Streitkultur über das zukünftige Europa beitragen. Auch verschiedene skeptische und kontroverse Meinungen sollen zu Wort kommen.
Die erste Konferenz soll am 4. und 5. Juni 2020 abgehalten werden unter dem Titel „Europe’s Future: Democracy“. Fortan wird sie jährlich unter wechselnden Themen zur Zukunft der EU und Europas stattfinden. Dabei sollen Fragen wie „Wie demokratisch ist die EU?“ und „Welche Ideen und Projekte könnten helfen, um sie demokratischer zu gestalten?“ diskutiert werden. Vor dem Hintergrund des Demokratiedefizits der EU könnten durch die Konferenzen wichtige Impulse entstehen, um die Union auch langfristig für die Menschen in Europa attraktiver zu machen.

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Professor Maimako - Vizekanzler der Universität Jos - besucht die Goethe-Universität

Der Vizekanzler der University of Jos Prof. Sebastian Seddi Maimako besuchte am 17. Juni 2019 gemeinsam mit Prof. Tor Iorapuu (Theatre and Film Arts Department, University of Jos) die Goethe-Universität. An dem Treffen nahmen auch Prof. Dr. Rolf van Dick (Vizekanzler der Goethe-Universität), Rebecca Caroline Schmidt (Geschäftsführerin des Exzellenzclusters) und Prof. Dr. Vinzenz Hediger (Professor für Filmwissenschaft an der Goethe-Universität Frankfurt und Principal Investigator des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“) teil. Im kommenden Wintersemester beginnt die Kooperation zwischen der University of Jos, dem Nigerian Film Institute und der Goethe-Universität aus der das Projekt „Archival Studies Master Program Jos“ hervorgeht.
Aus dem Zusammentreffen ergab sich ein reger Austausch über aktuelle Forschung der beiden Universitäten und es wurden Anknüpfungspunkte für zukünftige gemeinsame Projekte diskutiert. Mit dem Master Programm, zu dem zusätzlich auch ein Austauschprogramm für Studierende zwischen Frankfurt und Jos in naher Zukunft geplant ist, wird der Ausbau eines internationalen, filmkulturellen Netzwerks angestrebt. Nigerias Filmindustrie gehört zu den produktionsstärksten Filmbranchen weltweit.

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"Grundrechte und Religion im Europa der Frühen Neuzeit (16.–18. Jh.)" herausgegeben von PD Dr. Cecilia Cristellon und Prof. em. Dr. Luise Schorn-Schütte erschienen

Hervorgegangen aus dem Forschungsprojekt "Die Bibel als norma normans" und einer internationalen Tagung am Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen" ist kürzlich der Band "Grundrechte und Religion im Europa der Frühen Neuzeit (16.–18. Jh.)" herausgegeben von PD Dr. Cecilia Cristellon und Prof. em. Dr. Luise Schorn-Schütte bei Vandenhoeck & Ruprecht erschienen. In dem Band beschreiben die Autorinnen und Autoren wie sich die Anerkennung der Menschenwürde und Grundrechte bereits im Europa der Frühen Neuzeit ausprägten. Ausgehend von Untersuchungen der juristischen und theologischen Dimension von Begriffen wie »Gewissen« oder »Gerechtigkeit« bietet der Band zudem einen Einblick in die frühneuzeitliche Erfahrung von Grundrechten und in die auf Normenvielfalt innerhalb der christlichen Konfessionen und des Judentums beruhenden Praktiken, die bisweilen damit verbunden wurden.

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Hessische Wissenschaftsministerin Angela Dorn wird Schirmherrin des wissenschaftlich-künstlerischen Projektes „Making Crises Visible"

Die Hessische Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst Angela Dorn übernimmt die Schirmherrschaft für das Projekt "Making Crises Visible" des Leibniz-Forschungsverbundes „Krisen einer globalisierten Welt“, das federführend vom Leibniz-Institut Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung (HSFK) koordiniert und gemeinsam mit der Hochschule für Gestaltung Offenbach (HfG) unter Beiteiligung der Goethe-Universität Frankfurt und des Exzellenzclusters „Herausbildung normativer Ordnung“ sowie weiterer Partner entwickelt wird.  
Durch unterschiedliche künstlerische Zugänge sollen in dem wissenschaftlich-künslerischen Projekt die Verfahren und Ergebnisse exemplarischer Forschung aus den genannten Institutionen visualisiert werden, um ein Bewusstsein für die nicht nur lähmende, sondern auch aktivierende Kraft von Krisen zu schaffen.
Die im Projekt entstandenen „Wissens-Kunst-Objekte“ werden im Frühjahr 2020 im Senckenberg Museum ausgestellt und von einem veranstalterischen Rahmenprogramm begeleitet. Zur Eröffnung wird die Ministerin ein Grußwort sprechen.

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„Noch einmal: Zum Verhältnis von Moralität und Sittlichkeit" - Vortrag von Jürgen Habermas am 19. Juni 2019

Jürgen Habermas ist der wichtigste deutsche Philosoph der Gegenwart und einer der weltweit meistzitierten Intellektuellen. Die politischen Debatten der Bundesrepublik hat er entscheidend mitgeprägt. Aus Anlass seines 90. Geburtstags kommt Professor Habermas an die Goethe-Universität, wo er bis zu seiner Emeritierung forschte und lehrte. Auf dem Programm steht auch ein öffentlicher Vortrag des Jubilars mit dem Titel „Noch einmal: Zum Verhältnis von Moralität und Sittlichkeit“ am Mittwoch, den 19. Juni 2019, um 18.00 Uhr im Hörsaalzentrum (HZ 1) auf dem Campus Westend der Goethe-Universität.
In seinem Vortrag greift Jürgen Habermas ein klassisches Thema der praktischen Philosophie auf, das in seinem Werk eine große Rolle spielt. Ausgehend von der Kontroverse zwischen Kant und Hegel stellt er die Frage, wie sich die Prinzipien moralischer und politischer Autonomie zu der „sittlichen“ Realität historisch situierter Gemeinwesen verhalten. Er plädiert für den Vorrang von Prinzipien der Gerechtigkeit vor Imperativen sozialer Integration und zieht daraus Schlüsse für unsere Gegenwart.

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Friedensgutachten 2019 fordert friedenspolitische Initiative der Bundesregierung

In dem Friedensgutachten 2019, das am 4. Juni in Berlin unter dem Titel „Vorwärts in die Vergangenheit / Frieden braucht Partner“ vorgestellt wurde, fordern die führenden deutschen Friedensforschungsinstitute die Bundesregierung auf, sich aktiver in die internationale Sicherheitspolitik einzubringen.
Zu den Herausgebern, die das Friedensgutachtens bei der Bundespressekonferenz präsentierten, gehören neben Prof. Dr. Tobias Debiel (Institut für Entwicklung und Frieden, Universität Duisburg Essen),  Prof. Dr. Ursula Schröder (Direktorin des Instituts für Friedensforschung und Sicherheitspolitik an der Universität Hamburg) und Prof. Dr. Conrad Schetter (Bonn International Center for Conversion), auch Prof. Dr. Nicole Deitelhoff und Prof. Dr. Christopher Daase von Seiten des Exzellenzclusters "Die Herausbildung normativer Ordnungen" und dessen Partnerinstition der Hessischen Stiftung Friedens- und Konfliktforschung.
Seit 1987 analysiert das Friedensgutachten aktuelle Gewaltkonflikte, zeigt Trends der internationalen Außen-, Sicherheits- und Entwicklungspolitik auf und trifft Empfehlungen für die Politik. Es wird vom Leibniz-Institut Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung (HSFK) unter der Leitung von Prof. Dr. Nicole Deitelhoff, dem BICC (Bonn International Center for Conversion), dem IFSH (Institut für Friedens- und Sicherheitspolitik) und dem INEF (Institut für Entwicklung und Frieden) herausgegeben und von der Deutschen Stiftung Friedensforschung (DSF) gefördert.

Das Friedensgutachten 2019 zum Download: Hier...
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Cambridge University Press veröffentlicht Lexikon zu Jürgen Habermas

Der Verlag Cambridge University Press hat im Jahr seines 90. Geburtstages ein umfassendes Lexikon über den Philosophen und Soziologen Jürgen Habermas herausgebracht. Das Kompendium wurde ihm nun feierlich auf einer Präsentation des Lexikons im Forschungskolleg Humanwissenschaften der Goethe-Universität von den beiden Herausgebern Amy Allen und Eduardo Mendieta persönlich überreicht.
Das Werk enthält in etwa 200 Einträge, die die grundlegenden Konzepte, Kategorien und Themen Habermas‘ erklären sowie fachliche und intellektuelle Kontexte heruasarbeiten. Besprochen werden im Kapitel »Names Associated« auch die Frankfurter Philosophen und Mitglieder des Exzellenzclusters "Die Herausbildung normativer Ordnungen" Axel Honneth und Rainer Forst.
Matthias Lutz-Bachmann, Professor für Philosophie an der Goethe-Universität und Direktor des Forschungskollegs Humanwissenschaften, betonte, dass das „Cambridge Habermas Lexicon“ die überragende Bedeutung Habermas‘ zeige: „Ja, ich möchte so weit gehen und feststellen, dass Jürgen Habermas sogar der weltweit wichtigste Philosoph unter den heute lebenden Philosophen ist. Und wir dürfen stolz darauf und dankbar dafür sein, dass er ein Mitglied des Instituts für Philosophie der Goethe-Universität und ein häufiger Gast auch am Forschungskolleg Humanwissenschaften sowie des Frankfurter Exzellenzclusters ‚Die Herausbildung normativer Ordnungen’ ist. Wir haben alle von ihm bis auf den heutigen Tag unendlich viel gelernt.“

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Nächster "Book lɔ:ntʃ" mit Dr. Thomas Biebricher "The Political Theory of Neoliberalism" am 29. Mai 2019

Innerhalb des nächsten "Book lɔ:ntʃ" des Exzellenzclusters "Die Herausbildung normativer Ordnungen" stellt PD Dr. Thomas Biebricher am 29. Mai 2019 um 12 Uhr sein im Februar dieses Jahres bei Stanford University Press veröffentlichtes Buch "The Political Theory of Neoliberalism" vor. In dem Buch untersucht Biebricher die verbreitete negative Konnotation des Begriffs "Neoliberalismus" und zeigt auf welche politische Dimensionen dem Begriff und der Kritik an ihm innewohnen.

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Kamingespräch des Frauennetzwerks mit Prof. Helen Longino am 28. Mai 2019 um 13 Uhr

Das Frauennetzwerk des Exzellenzclusters "Die Herausbildung normativer Ordnungen" lädt gemeinsam mit dem Institut für Philosophie der Goethe-Universität und dem Cornelia Goethe Centrum interessierte Frauen am Dienstag, den 28. Mai 2019, um 13 Uhr zu einem Kamingespräch in den Forschungsbau "Normative Ordnungen" ein. Zu Gast sein wird Prof. Helen Longino (Clarence Irving Lewis Professor of Philosophy at Stanford University).
In der Reihe "Kamingespräche" berichten Frauen über ihren persönlichen Werdegang und ihre Motivation. Im Anschluss daran stehen die Gäste für Fragen aus dem Publikum zur Verfügung. Insbesondere junge Wissenschaftlerinnen können in diesen Gesprächen wertvolle Einsichten in unterschiedliche Karrierewege gewinnen und diese Informationen für ihre eigene Zukunftsplanung nutzen. Die Veranstaltung richtet sich an Frauen in und außerhalb des Clusters, an administrative Mitarbeiterinnen, an Geisteswissenschaftlerinnen genauso wie an Naturwissenschaftlerinnen.

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Projekt “VICTOR-E” untersucht in Zukunft die Kriegszerstörung und den Wiederaufbau im nichtfiktionalen Film

Aus insgesamt 300 Bewerbungen wurde das Projekt „VICTOR-E Visual Culture of Trauma, Obliteration and Reconstruction in Post-WW II Europe“, welches unter der Leitung von Prof. Dr. Vinzenz Hediger (Professor für Filmwissenschaft an der Goethe-Universität Frankfurt am Main und Principal Investigator des Exzellenzcluster „Die Herausbildung normativer Ordnungen“) auch am Exzellenzcluster „Die Herausbildung normativer Ordnungen“ angesiedelt wird, als eines von 22 Projekten innerhalb des Förderlinie HERA (Humanities in the European Research Area) des Forschungsförderprogramms Horizon 2020 bewilligt und wird bis 2022 mit insgesamt einer Million Euro gefördert. 
Das Forschungsprojekt entsteht in Kooperation der Goethe-Universität mit der Università degli Studi di Udine, der Academy of Sciences of the Czech Republic und der Université Paris 1 – Sorbonne Panthéon. Das Frankfurter Teilprojekt übernimmt dabei die Koordination und wird etwa die Hälfte der bewilligten Fördersumme erhalten.

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Welche Auswirkungen hat Künstliche Intelligenz?

Am 14. Mai 2019 fand an der TU Darmstadt ein Austauschtreffen statt, bei dem die Frage möglicher Auswirkungen Künstlicher Intelligenz diskutiert wurden. Prof. Dr. Christoph Burchard (Professor für Straf- und Strafprozessrecht, Internationales und Europäisches Strafrecht, Rechtsvergleichung und Rechtstheorie an der Goethe-Universität und Principal Investigator des Exzellenzclusters "Die Herausbildung normativer Ordnungen") und Dr. Niklas Schörnig (Hessische Stiftung für Friedens- und Konfliktforschung (HSFK), Programmbereich Internationale Sicherheit) vertraten dabei das Forschungsnetzwerk „Die normative Ordnung Künstlicher Intelligenz (NO:KI)."
Anlässlich des Wissenschaftstag Künstliche Intelligenz an die TU Darmstadt tauschten sich Führungskräfte aus Ministerien, Medien und staatlichen Organisationen gemeinsam mit Wissenschaftlern der Rhein-Main-Universitäten zu Funktionsweise und Anwendungen von Künstlicher Intelligenz aus, wobei u.a. über den Auswirkungen von Künstlicher Intelligenz auf die Arbeitswelt und die Rechtsprechung gesprochen wurde.

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Buchpräsentation "Das Humboldt Forum und die Ethnologie" im Weltkulturen Museum

Am 22. Mai 2019 wird um 19 Uhr im Weltkulturen Museum das im Februar erschienene Buch "Das Humboldt Forum und die Ethnologie" vorgestellt, das aus einer ethnologischen Perspektive heraus die Entstehung des Humboldt Forums und seine Bedeutung für die Museums- und die Universitätsethnologie verhandelt. Drei der Autoren, Prof. em. Dr. Karl-Heinz Kohl (Professor emeritus für Kultur- und Völkerkunde an der Goethe-Universität Frankfurt am Main, Exzellenzcluster „Die Herausbildung normativer Ordnungen“), Johann Michael Möller (Hörfunkdirektor des Mitteldeutschen Rundfunks a.D.) und Prof. Gereon Sievernich (Kurator des Hauptstadtkulturfonds, ehemaliger Direktor des Martin-Gropius-Baus (MGB)), werden im Rahmen eines Podiumsgesprächs einige der Streitpunkte, auf die sie im Buch Bezug nehmen, nachzeichnen und diskutieren. Moderieren wird die Diskussion Dr. Eva Charlotte Raabe (Kommissarische Leitung und Kustodin Ozeanien, Weltkulturen Museum).

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Christoph Burchard ist neuer Goethe-Fellow am Forschungskolleg Humanwissenschaften der Goethe-Universität

Im Rahmen eines Empfangs zur Eröffnung des Sommersemsters wurde Prof. Dr. Christoph Burchard (Professor für Straf- und Strafprozessrecht, Internationales und Europäisches Strafrecht, Rechtsvergleichung und Rechtstheorie an der Goethe-Universität sowie Principal Investigator am Exzellenzcluster „Die Herausbildung normativer Ordnungen) am vergangenen Montag, dem 6. Mai 2019, von Prof. Simone Fulda, Vizepräsidentin der Goethe-Universität und Kollegsdirektor Prof. Dr. Dr. Matthias Lutz-Bachmann als neuer Goethe-Fellow am Forschungskolleg Humanwissenschaften der Goethe-Universität begrüßt und vorgestellt. Burchards Forschungsprojekt im Rahmen des Fellowships trägt den Titel „Die normative Ordnung künstlicher Intelligenz“ und untersucht wie sich bestehende normative Ordnungen durch Künstliche Intelligenz ändern, wie sie reguliert werden kann und welche normativen Ordnungsvorstellungen KI-Applikationen unterliegen. Das Projekt steht in inhaltlichem Zusammenhang mit dem Aufbau des interdisziplinären Forschungsnetzwerks "Die normative Ordnung Künstlicher Intelligenz | NO:KI", von dem ein Teil am Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen" angesiedelt wird.

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"Kritik der Ontologie des Immaterialgüterrechts" erhält den Preis „GWI International“ zur Förderung der Übersetzung ins Englische

Das von Prof. Dr. Alexander Peukert (Professor für Bürgerliches Recht und Wirtschaftsrecht an der Goethe-Universität Frankfurt am Main und Principal Investigator des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“) verfasste Buch "Kritik der Ontologie des Immaterialgüterrechts" wurde von der Jury "Geisteswissenschaften International" des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels für die Förderung der Übersetzung ins Englische ausgewählt.
In dem Buch geht Peukert der Frage nach, in welcher Weise Werke, Erfindungen und andere Schutzgegenstände des 'geistigen Eigentums' existieren. Er zeigt, dass die Vorstellung von abstrakten Immaterialgütern eine sprachliche Konstruktion darstellt, die sich erst im 18. Jahrhundert herausbildete. Ihr alleiniger Zweck besteht darin, ein Eigentumsobjekt zu fingieren. Am 12. Juli 2018 wurde das Buch im Rahmen eines Book lɔ:ntʃ des Exzellenzclusters vorgestellt.

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Von der ‚Geistig-Moralischen Wende‘ zur Erschöpfung des deutschen Konservatismus" - Nächste Goethe Lecture Offenbach am 16. Mai 2019

PD Dr. Thomas Biebricher (Goethe-Universität Frankfurt, Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen") befasst sich in der nächsten Goethe Lecture Offenbach am 16. Mai 2019 um 19 Uhr im Klingspor Museum Offenbach mit der Geschichte des deutschen Konservatismus in der jüngeren Vergangenheit. Er untersucht in seinem Vortrag, inwieweit der Konservatismus sich tatsächlich in einer Krise befindet, worin genau diese gegebenenfalls besteht und wo die Ursprünge liegen. Von der deutschen Nachkriegszeit über die "Geistig-moralische Wende", die von der Regierung Kohl/Genscher zu Beginn der 1980er verkündet wurde, bis zum ernüchternden Ergebnis der Union bei der letzten Bundestagswahl skizziert Biebricher eine kontinuierliche Auszehrung des Konservatismus und gibt einen Ausblick auf mögliche Zukunftsaussichten sowie die Auswirkungen auf die liberale Demokratie in Deutschland insgesamt.   

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"The Crisis of Non-Proliferation – How to Build a New Nuclear Order?" - Nächster Crisis Talk am 15. Mai 2019 in Brüssel

"The Crisis of Non-Proliferation – How to Build a New Nuclear Order?" Dieser Frage geht der nächste Crisis Talk am 15. Mai 2019 um 12.30 Uhr in der Vertretung des Landes Hessen bei der Europäischen Union nach. Prof. Dr. Christopher Daase (Prinicipal Investigator des Exzellenzclusters "Die Herausbildung normativer Ordnungen", Professor für Internationale Organisationen der Goethe-Universität Frankfurt am Main, Leibniz Institut Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung) wird einen Impulsvortrag halten, der von einem Podiumsgespräch mit Elizabeth Konstantinova (Europäischer Auswärtiger Dienst) und Dr. Tytti Erästö (Stockholm International Peace Research Institute) gefolgt wird.
Die nukleare Weltordnung befindet sich in einer Krise. Abrüstungsverträge werden verletzt oder beendet. Es ist darüber hinaus umstritten, wie das Ziel einer Welt ohne oder mit weniger Atomwaffen erreicht werden könnte. Welche sind die konkreten Schritte zur Überwachung, Überprüfung oder Verbannung nuklearer Waffen? Wie kann die bestehende Atomordnung erneuert werden, um das Ziel eines „Global Zero“ zu erreichen? Welche Kooperationsformen eignen sich, um die Interessen der Staatengruppen zu diskutieren, die über Atomwaffen verfügen, und derjenigen, die atomwaffenfrei sind?

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Intervention der Römerberggespräche "Last Exit nach dem Brexit – Ist Europa noch zu retten?" - Exzellenzcluster erneut Partner

Der Exzellenzcluster „Die Herausbildung normativer Ordnungen“ beteiligt sich am Samstag, dem 11. Mai 2019, erneut an einer Intervention der Römerberggespräche, die ab 10 Uhr im Chagallsaal des Schauspiel Frankfurt stattfindet. Unter dem Titel "Last Exit nach dem Brexit – Ist Europa noch zu retten?" nehmen die Römerberggespräche an diesem Tag die bevorstehende Europawahl zum Anlass danach zu fragen, was Europa angesichts des drohenden Brexits und der schwindenen Einigkeit noch zusammenhält. Von Seiten des Forschungsverbundes wird Prof. Dr. Stefan Kadelbach (Professor für Öffentliches Recht an der Goethe-Universität Frankfurt am Main und Principal Investigator des Excellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“) mögliche Szenarien für die Zukunft Europas beleuchten.

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Vorlesungsreihe "Kino": "Fragile Kooperationen: Produktionskrisen des Kinos" beginnt am 30. April 2019

"Fragile Kooperationen: Produktionskrisen des Kinos" lautet der Titel der nächsten Vorlesungsreihe "Kino", die von Prof. Dr. Angela Keppler (Principal Investigator des Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen" und Professorin für Mediensoziologie der Universität Mannheim), Prof. Dr. Christoph Menke (Principal Investigator des Exzellenzclusters "Die Herausbildung normativer Ordnungen" und Professor für Praktische Philosophie mit Schwerpunkt Politische Philosophie und Rechtsphilosophie an der Goethe-Universität) und Prof. Dr. Martin Seel (Principal Investigator des Exzellenzclusters "Die Herausbildung normativer Ordnungen" und Professor für Philosophie an der Goethe-Universität Frankfurt am Main) organisiert wird. An vier Terminen nehmen die Vortragenden die Diagnose einer "Fragilität normativer Ordnungen" zum Anlass, die Krisenhaftigkeit solcher Ordnung an dem Mikrokosmos der an der Produktion von Filmen beteiligten Akteure zu untersuchen und zeigen dies exemplarisch an Kinofilmen, die das Scheitern oder Misslingen solcher Produktionen in fiktionalen und dokumentarischen Formen zum Thema haben. Die Reihe beginnt am 30. April um 19 Uhr im Kinosaal des MUSEUM MMK mit Prof. Dr. Lisa Gotto und ihrem Vortrag "Fragile Zeitlichkeiten".

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Ringvorlesung "Demokratie in der Krise? Bruch, Regression und Resilienz" im Sommersemester 2019

Die Ringvorlesung "Demokratie in der Krise? Bruch, Regression und Resilienz" des Exzellenzclusters "Die Herausbildung normativer Ordnungen" beginnt am 24. April 2019 um 18.15 Uhr in HZ 6 im Hörsaalzentrum auf dem Campus Westend der Goethe-Universität Frankfurt am Main. In der Vortragsreihe wird der Eindruck einer Krise der Demokratie ins Zentrum gestellt. Fragen wie "Wie soll nach dieser Krise der Demokratie, wie wir sie kannten, staatsbürgerschaftliche Zugehörigkeit organisiert sein, wie kann soziale Teilhabe gewährleistet werden und auf welchen staatlichen und überstaatlichen Ebenen ist Demokratie überhaupt grundsätzlich realisierbar?" sollen untersucht und beantwortet werden.
Konzipiert wurde die Reihe von Prof. Dr. Martin Saar (Goethe-Universität Frankfurt am Main, Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen") und PD Dr. Thomas Biebricher (Goethe-Universität Frankfurt am Main, Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen").

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Aufbau des interdisziplinären Forschungsnetzwerks "Die normative Ordnung Künstlicher Intelligenz | NO:KI"

Unter dem Titel "Die normative Ordnung Künstlicher Intelligenz | NO:KI" fördert der Exzellenzcluster „Die Herausbildung normativer Ordnungen“ den Aufbau eines interdisziplinären Forschungsnetzwerks unter der Betreuung von Prof. Dr. Christoph Burchard (Professor für Straf- und Strafprozessrecht, Internationales und Europäisches Strafrecht, Rechtsvergleichung und Rechtstheorie an der Goethe-Universität und Principal Investigator des Exzellenzclusters "Die Herausbildung normativer Ordnungen"). Das Forschungsnetzwerk verfolgt das Ziel, informationstechnische und normative Grundlagen, sowie Auswirkungen von KI zu erforschen. Im Zentrum sollen dabei drei verzahnte Fragenkomplexe stehen, die „Normative Ordnungen in KI“, „Normative Umordnungen durch KI“ und „Normative Umordnungen von KI“ in den Fokus nehmen wollen.
Das Forschungsnetzwerk NO:KI basiert auf einer Kooperation zwischen der Goethe-Universität Frankfurt am Main und der Technischen Universität Darmstadt. Darüber hinaus sind weitere nationale und internationale Kooperationen in Planung, die unter anderem zu einer Vernetzung in Zivilgesellschaft, Wirtschaft und Politik beitragen soll. Am 19. Februar fand an der Goethe-Universität Frankfurt ein Gründungsworkshop statt, in dem das Projekt vorgestellt wurde, Gemeinsamkeiten und Überschneidungen der Forschungsinteressen der Anwesenden identifiziert und weitere Projektschritte, wie die Identifikation weiterer Projektpartner und die Planung von Veranstaltungen besprochen wurden.

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22. Frankfurter Stadtgespräch "Das Verbrechen des Holocaust verjährt nicht - Die Aufgaben von Historie und Justiz"

PD Dr. Boris Burghardt (Lehrstuhl für Strafrecht, Strafprozessrecht und Rechtsinformatik, Humboldt-Universität zu Berlin), Günther Feld (Staatsanwalt a.D., Rechtsanwalt) und Prof. Dr. Sybille Steinbacher (Direktorin des Fritz Bauer Instituts und Principal Investigator des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen") werden das 22. Frankfurter Stadtgespräch unter dem Titel "Das Verbrechen des Holocaust verjährt nicht - Die Aufgaben von Historie und Justiz" am 25. April 2019 um 19 Uhr im Historischen Museum Frankfurt führen. Moderieren wird Rebecca Caroline Schmidt (Geschäftsführerin des Exzellenzclusters "Die Herausbildung normativer Ordnungen").
In dem Gespräch werden die Aufarbeitung der NS-Vergangenheit und Fragen von Schuldzuschreibungen seit dem Jerusalemer Prozess des Jahres 1961 und den wenig später beginnenden Frankfurter Auschwitz-Prozessen sowohl aus historischer als auch aus juristischer Perspektive in den Blick genommen und diskutiert wie sich Geschichtswissenschaft und Justiz insbesondere auch den jüngsten Relativierungsversuchen und der Gefahr eines wachsenden Antisemitismus gegenüber verhalten sollten.

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Ayelet Shachar mit Leibniz-Preis 2019 ausgezeichnet

Wie am 6. Dezember 2018 von der Deutschen Forschungsgemeinschaft bekannt gegeben wurde, ist Prof. Dr. Ayelet Shachar, Direktorin am Max-Planck-Institut zur Erforschung multireligiöser und multiethnischer Gesellschaften in Göttingen und Principal Investigator des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“, Gottfried Wilhelm Leibniz-Preisträgerin 2019. Am heutigen Tag wurde der mit 2,5 Millionen Euro dotierte Leibniz-Preis feierlich in der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften in Berlin verliehen. Shachar wurde damit für ihre "multidisziplinären Arbeiten zu Staatsbürgerschaft und rechtlichen Rahmenbedingungen in multikulturellen Gesellschaften als eine der führenden Expertinnen auf diesem Gebiet ausgezeichnet" ausgezeichnet. Am kommenden Freitag, dem 15. März 2019, trägt Shachar auf dem dritten Goethe-Göttingen Exchange "The Contours of Citizenship" zu "The Marketization of Citizenship" vor. Kommentieren werden Dr. Eszter Kollár (KU Leuven) und Prof. Dr. Rainer Forst (Normative Orders, Goethe-Universität Frankfurt).

Zur Meldung vom 6. Dezember 2018 mit weiteren Informationen: Hier...

Goethe Lecture Offenbach mit Dr. Peer Illner am 20. März 2019

"Krise und Gesellschaft: Eine Katastrophengeschichte" lautet der Titel der nächsten Goethe Lecture Offenbach mit Dr. Peer Illner (Postdoktorand am Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen") am 20. März 2019 um 19 Uhr im Klingspor Museum Offenbach am Main. Unter Bezug auf zeitgenössische Fallstudien von "Hurricane Katrina" bis "Superstorm Sandy" untersucht Illner in seinem Vortrag was passiert, wenn sich die USA in Zeiten des anthropogenen Klimawandels aus der Katastrophenhilfe schrittweise zurückziehen und die Zivilgesellschaft in Zukunft selber für ihren Katastrophenschutz aufkommen muss.

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Dr. Frieder Vogelmann übernimmt Gastprofessur für kritische Gesellschaftstheorie

Dr. Frieder Vogelmann übernimmt im Sommersemester 2019 die Gastprofessur für kritische Gesellschaftstheorie am Fachbereich Gesellschaftswissenschaften der Goethe-Universität Frankfurt am Main. Die Gastprofessur dient der Vermittlung der historischen Dimensionen und der aktuellen Perspektiven kritischer Gesellschaftstheorie in der Tradition der Frankfurter Schule im Lehrangebot des Fachbereichs und wird beauftragt in Kooperation mit dem Exzellenzcluster „Die Herausbildung normativer Ordnungen“. Dr. Frieder Vogelmann war von 2009 bis 2012 Stipendiat in der Nachwuchsgruppe „Variationen und Transformationen des Neoliberalismus“ am Exzellenzcluster „Die Herausbildungen normativer Ordnungen” und wurde 2012 mit einer Arbeit zum Thema „Im Bann der Verantwortung“ am Institut für Philosophie der Goethe-Universität Frankfurt am Main promoviert.

„The Contours of Citizenship”. Dritter Goethe-Göttingen Critical Exchange am 15. März 2019

In Kooperation mit dem Max-Planck-Institut zur Erforschung multireligiöser und multiethnischer Gesellschaften in Göttingen findet am 15. März 2019 der dritte Goethe-Göttingen Critical Exchange am Exzellenzcluster „Die Herausbildung normativer Ordnungen“ in Frankfurt am Main statt.  Mit international renommierten Expertinnen und Experten werden unter dem Titel „The Contours of Citizenship” Fragen wie "Wie käuflich ist die Zugehörigkeit zu einem Staat, wie religiös „neutral“ sollen und können liberale Gesellschaften sein, und was sind die Bedingungen dafür, dass sich soziale Gruppen nicht von den Institutionen eines Staates ausgeschlossen und entsprechend entfremdet sehen?" analysiert und diskutiert. 
Organisiert wird die Konferenz von Prof. Dr. Ayelet Shachar (Direktorin des Max-Planck-Institut zur Erforschung multireligiöser und multiethnischer Gesellschaften und Principal Investigator des Exzellenzcluster „Die Herausbildung normativer Ordnungen“), die zwei Tage vorher, am 13. März, den Gottfried Wilhelm Leibniz-Preis 2019 verliehen bekommen wird, und Prof. Dr. Rainer Forst (Co-Sprecher des Exzellenzclusters "Die Herausbildung normativer Ordnungen" und Professor für Politische Theorie und Philosophie der Goethe-Universität Frankfurt am Main).

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Videoaufzeichnungen der Ringvorlesung "The End of Pacification? The Transformation of Political Violence in the 21st Century" vollständig abrufbar

Die Videoaufzeichnungen der Ringvorlesung "The End of Pacification? The Transformation of Political Violence in the 21st Century" des Exzellenzclusters "Die Herausbildung normativer Ordnungen" aus dem Wintersemester 2018/2019 sind nun vollständig über den Youtube-Kanal des Clusters abrufbar.
Innerhalb der Reihe befassten sich Prof. Michael Mann (University of California, Los Angeles), Prof. Elisabeth J. Wood (Yale University), Prof. Christopher Daase ("Normative Orders" Goethe-Universität Frankfurt am Main, Leibniz-Institut Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung), Prof. Matthew A. Evangelista (Cornell Universit), Prof. Stathis N. Kalyvas (University of Oxford) und Prof. Jennifer M. Welsh (McGill University, Montreal) mit dem Wandel von Krieg und politischer Gewalt.  

Weitere Informationen zur vergangenen Ringvorlesung: Hier...
Zu den Videoaufzeichnungen der einzelnen Termine: Hier...

"Das Humboldt Forum und die Ethnologie" von Prof. Dr. Karl-Heinz Kohl et al. erschienen

Anfang dieses Monats ist das Buch "Das Humboldt Forum und die Ethnologie. Ein Gespräch zwischen Karl-Heinz Kohl, Fritz Kramer, Johann Michael Möller, Gereon Sievernich und Gisela Völger" im kula Verlag, Frankfurt am Main, erschienen. In dem Band wirft Prof. Dr. Karl-Heinz Kohl (Professor für Enthnologie an der Goethe-Universität Frankfurt am Main und Principal Investigator des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“) gemeinsam mit den weiteren Autoren einen ethnologischen Blick auf die Entstehung des Humboldt Forums und seine Bedeutung für die Museums- und die Universitätsethnologie. Im Zentrum steht dabei der langwierige Streit um die völkerkundlichen Sammlungen und die damit verwobene koloniale Verantwortung sowie die Frage nach der Restitution der Objekte.

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Prof. Dr. Hartmut Leppin erhält Erwin-Stein-Preis 2019

Prof. Dr. Hartmut Leppin (Professor für Alte Geschichte an der Goethe-Universität Frankfurt am Main und Principal Investigator des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“) erhält in diesem Jahr den Erwin-Stein-Preis. Die Verleihung findet am 13. März 2019 um 17 Uhr c.t. im Senatssaal der Justus-Liebig-Universität Gießen statt. Der Erwin-Stein-Preis ist mit 10.000 Euro dotiert und wird jährlich für eine hervorragende interdisziplinäre wissenschaftliche Arbeit, die ein philosophisches, staatsrechtlich-politologisches, religiöses, literarisches oder naturwissenschaftliches Thema zum Gegenstand hat, verliehen. Hartmut Leppin wird für seine Forschungen zur Polyphonie des frühen Christentums ausgezeichnet. In der Begründung der Erwin-Stein-Stiftung heißt es hierzu "Seine Forschungen zur Polyphonie des frühen Christentums - insbesondere zu den orientalischen Christentümem - stellen und durchdringen fundamentale theologische, historische und politische Fragen, vor allem jene nach der Transformation antiker Religion, dem Phanomen religioser Toleranz und den Beziehungen zwischen religiosen und politischen Formationen."

Kamingespräch des Frauennetzwerks mit Prof. Dr. Nicole Deitelhoff am 7. März 2019 um 14 Uhr

Das Frauennetzwerk des Exzellenzclusters "Die Herausbildung normativer Ordnungen"  lädt interessierte Frauen am Donnerstag, dem 7. März 2019, um 14  Uhr zu einem Kamingespräch in den Forschungsbau "Normative Ordnungen" ein. Zu Gast sein wird Prof. Dr. Nicole Deitelhoff (Professorin für Internationale Beziehungen und Theorien globaler Ordnungspolitik an der Goethe-Universität Frankfurt am Main, Principal Investigator des Exzellenzclusters "Die Herausbildung normativer Ordnungen" und Leiterin der Hessischen Stiftung Friedens- und Konfliktforschung).
In der Reihe "Kamingespräche" berichten Frauen über ihren persönlichen Werdegang und ihre Motivation. Im Anschluss daran stehen die Gäste für Fragen aus dem Publikum zur Verfügung. Insbesondere junge Wissenschaftlerinnen können in diesen Gesprächen wertvolle Einsichten in unterschiedliche Karrierewege gewinnen und diese Informationen für ihre eigene Zukunftsplanung nutzen. Die Veranstaltung richtet sich an Frauen in und außerhalb des Clusters, an administrative Mitarbeiterinnen, an Geisteswissenschaftlerinnen genauso wie an Naturwissenschaftlerinnen.

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Thomas Biebricher untersucht in seinem neuen Buch die Erschöpfung des deutschen Konservatismus

Zum Ende letzten Jahres veröffentlichte Dr. phil. Thomas Biebricher sein neues Buch „Geistig-moralische Wende: Die Erschöpfung des deutschen Konservatismus“ bei Matthes und Seitz, welches nun in die ZEIT Sachbuch-Bestenliste für Februar aufgenommen wurde. Thomas Biebricher ist Postdoktorand des Exzellenzclusters und forscht zum Thema „Die politische Theorie des Neoliberalismus – Die Krise des Konservatismus“. Der Politikwissenschaftler hinterfragt in seinem Buch was mit dem Konservatismus in den letzten 35 Jahren geschehen ist. Er attestiert dem Konservatismus eine Identitätskrise und stellt fest, dass ähnliche Vorwürfe bereits zur Kohl-Ära laut wurden. Mit seinen Untersuchungen geht er zurück bis in die alte Bundesrepublik und die Wendezeit und liefert Erklärungen für die steigende Orientierungslosigkeit zwischen Neue Rechte und Neoliberalismus. Sein Buch „Neoliberalismus zur Einführung“ (Junius Verlag) erschien bereits in dritter erweiterter Auflage.

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Buchvorstellung von "Zur rechten Zeit: Wider die Rückkehr des Nationalismus" mit Prof. Dr. Norbert Frei, Dr. Franka Maubach, PD Dr. Christina Morina und Dr. Maik Tändler am 25. Februar 2019

"Zur rechten Zeit: Wider die Rückkehr des Nationalismus" lautet der Titel des von Prof. Dr. Norbert Frei, Dr. Franka Maubach, PD Dr. Christina Morina und Dr. Maik Tändler verfassten Buches, das am 22. Februar 2019 bei Ullstein erscheinen wird. Anlässlich der Veröffentlichung veranstaltet der Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen" gemeinsam mit dem Fritz Bauer Institut zur „Geschichte und Wirkung des Holocaust“, den Ullstein Buchverlagen und der Deutschen Nationalbibliothek am 25. Februar 2019 um 19.30 Uhr ein Podiumsgespräch im Vortragssaal der Deutschen Nationalbibliothek moderiert von Rebecca Caroline Schmidt (Geschäftsführerin des Exzellenzclusters "Die Herausbildung normativer Ordnungen").
Prof. Dr. Norbert Frei ist seit dem 1. November 2018 Fellow des Clusters in Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Sybille Steinbacher und arbeitet zu einem Forschungsprojekt mit dem Titel "“Niemand will Nazi gewesen sein”. Die Nachgeschichte des Dritten Reiches".

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Lucy Jeannette Bermúdez Bermúdez wird neue Präsidentin des Consejo de Estado in Kolumbien

Lucy Jeannette Bermúdez Bermúdez ist seit 2013 Bundesrichterin in Kolumbien und war zuvor Vorsitzende der für Wahlangelegenheiten zuständigen 5. Kammer des Consejo de Estado de Colombia, dem Staatsrat Kolumbiens. Sie leitete bedeutende Prozesse wie die Nichtigkeitsklage gegen die Ergebnisse der Volksabstimmung für den Frieden in Kolumbien. Zudem war sie Vizepräsidentin der Nationalen Kommission für Kontrolle und Wahlangelegenheiten der Generalstaatsanwaltschaft und Richterin am Nationalen Wahlrat und lehrte an verschiedenen kolumbianischen Universitäten.
Im November des vergangenen Jahres war sie Fellow in Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Klaus Günther (Co-Sprecher des Exzellenzclusters "Die Herausbildung normativer Ordnungen" und Professor für Rechtstheorie, Strafrecht und Strafprozessrecht der Goethe-Universität Frankfurt am Main) am Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen". Während ihres Fellowships hielt sie verschiedene Vorträge zum Friedensprozess und zum demokratischen System in Kolumbien und in diesem Zusammenhang zur Rolle der Wahlgerichtsbarkeit im Postkonflikt.
Bei der Wahl am 22. Januar setzte sie sich gegen den amtierenden Vizepräsidenten des Consejo de Estado Ramiro Pasos Guerrero durch, der der Tradition entsprechend das Präsidentenamt übernehmen sollte, und übernimmt nun die Leitung des Consejo de Estado in Bogotá, Kolumbien.
Im Anschluss an ihre Wahl erklärte sie ihre Absicht, jedes von der Regierung vorgelegte Justizreformprojekt zu prüfen. Zudem will sie weiter daran arbeiten, die Justiz den Bürgerinnen und Bürgern ihres Landes näher zu bringen.
Der Exzellenzcluster gratuliert ihr herzlich zu ihrer Wahl und wünscht ihr für ihren weiteren beruflichen Lebensweg alles Gute.

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Nächster Crisis Talk "Wahlen zum Europäischen Parlament nach, während und vor der Krise – was nun?" am 19. Februar

"Wahlen zum Europäischen Parlament nach, während und vor der Krise – was nun?" lautet der Titel des nächsten Crisis Talk am 19. Feburar 2019 um 12.30 Uhr in der Vertretung des Landes Hessen bei der Europäischen Union. Prof. Dr. Rainer Forst (Co-Sprecher des Exzellenzclusters "Die Herausbildung normativer Ordnungen" und Professor für Politische Theorie und Philosophie der Goethe-Universität Frankfurt am Main) wird einen Impulsvortrag vor dem anschließenden Podiumsgespräch mit Prof. Dr. Ulrike Guérot (Leiterin des Departments für Europapolitik und Demokratieforschung, Donau-Universität Krems, Gründerin European Democracy Lab) halten. Im Zentrum der Diskussion wird die bevorstehende Wahl zum Europäischen Parlament im Mai 2019 stehen, die auch eine Abstimmung über den politischen und gesellschaftlichen Umgang Europas mit Krisen sein wird.

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Dr. Franziska Fay und Dr. Patrick Sachweh als Vertreterin und Vertreter im Direktorium des Exzellenzclusters gewählt

 

 

 

 

 

 

 


Am 14. Januar 2019 wurden Dr. Franziska Fay und Dr. Patrick Sachweh als zukünftige Mitarbeitervertreterin und Mitarbeitervertreter der Postdoktorandinnen und Postdoktoranden im Direktorium des Exzellenzclusters "Die Herausbildung normativer Ordnungen" einstimmig gewählt.
Dr. Franziska Fay tritt damit die Nachfolge von Dr. Matthias C. Kettemann LL.M. (Harvard) an, Dr. Patrick Sachweh führt sein Amt fort.

Nächster "Book lɔ:ntʃ" mit Prof. Dr. Hartmut Leppin "Die frühen Christen - Von den Anfängen bis Konstantin" am 24. Januar 2019

Prof. Dr. Hartmut Leppins (Professor für Alte Geschichte an der Goethe-Universität Frankfurt am Main und Principal Investigator des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“) Buch "Die frühen Christen - Von den Anfängen bis Konstantin" (C.H. Beck) wird am 24. Januar 2019 um 12.30 Uhr in einem "Book lɔ:ntʃ" des Exzellenzclusters "Die Herausbildung normativer Ordnungen" vorgestellt. Darin untersucht Leppin das Wirken und die Irritationen, die die antiken Christen auslösten aber auch wie sich die anfangs kleine und sozial schwache Gruppe aus der Peripherie ausbreiten konnte.

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Prof. Dr. Norbert Frei spricht am 24. Januar 2019 zur Nachgeschichte des "Dritten Reiches"

Unter dem Titel "Niemand will Nazi gewesen sein." Überlegungen zur Nachgeschichte des "Dritten Reiches" spricht Professor Norbert Frei (Professor für Neuere und Neueste Geschichte an der Friedrich-Schiller-Universität Jena) am 24. Januar 2019 über die Distanzierung des deutschen Volkes gegenüber dem NS-Regime in der Nachgeschichte des Zweiten Weltkriegs.
Prof. Dr. Norbert Frei ist gegenwärtig Fellow am Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen" und arbeitet an einer Monographie, die innerhalb der Reihe “Die Deutschen und der Nationalsozialismus", die seit 2015 im Verlag C.H. Beck München unter der Herausgeberschaft von Frei erscheinen wird.
Der öffentliche Vortrag findet um 18.30 Uhr in Raum 1.801 des Casino-Gebäudes auf dem Campus Westend der Goethe-Universität statt und wird veranstaltet vom Exzellenzcluster und dem Fritz Bauer Institut zur Geschichte und Wirkung des Holocaust.

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"1968 in an Expanded Field"- Vortrag von Prof. Martin Jay am 17. Januar 2019 am Exzellenzcluster

Am 17. Januar 2019 ist Professor Martin Jay (UC Berkeley) zu Gast am Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen". Der Historiker von der University of California, Berkeley wird in seinem Vortrag "1968 in an Expanded Field: The Frankfurt School and the Uneven Course of History" um 18.15 Uhr im Gebäude "Normative Ordnungen" die kritische Theorie im Umfeld von 1968 und darüber hinaus aus historischer und internationaler Perspektive beleuchten.
Jays Forschungen zur Ideengeschichte der „Frankfurter Schule“, insbesondere sein grundlegendes Werk "Dialektische Phantasie", das die Geschichte der Frankfurter Schule zwischen 1923 und 1950 untersucht, sowie sein jüngstes Buch "Reason after its Ecplise", gehören zu den wichtigsten Analysen und Positionsbestimmungen Kritischer Theorie.

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Nächster "Book lɔ:ntʃ" mit Prof. Dr. Dr. Günter Frankenberg "Comparative Constitutional Studies - Between Magic and Deceit" am 16. Januar 2019

Im nächsten "Book lɔ:ntʃ" des Exzellenzclusters "Die Herausbildung normativer Ordnungen" am 16. Januar um 12.30 Uhr stellt Prof. Dr. Dr. Günter Frankenberg (Professor für Öffentliches Recht, Rechtsphilosophie und Rechtsvergleichung und assoziiertes Mitglied des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“) sein Buch "Comparative Constitutional Studies - Between Magic and Deceit" (Edward Elgar Publishing 2018) vor. Die Buchvorstellung wird von Prof. em. Dr. Dr. h.c. mult. Michael Stolleis (Max-Planck-Insitut für europäische Rechtsgeschichte) übernommen.
In der Veranstaltungsreihe "Book lɔ:ntʃ" stellen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Exzellenzclusters neuerschienene Publikationen vor. Ein interdisziplinärer Austausch schließt sich an.

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Goethe-Uni und Partnerhochschulen wollen sich zur „Europäischen Universität“ vernetzen

Die Goethe-Universität hat sich gemeinsam mit Hochschulen in Mailand, Lyon und Birmingham zu einer Allianz europäischer Hochschulen zusammengeschlossen, um in Zukunft noch intensiver zu kooperieren. Gemeinsam will man sich im Februar um den Titel „Europäische Universität“ und Förderung durch die EU bewerben. Am Montag und Dienstag trafen sich die Partner, darunter auch der Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen, in Frankfurt, um Ziele und Möglichkeiten der Kooperation zu diskutieren.

Zur Pressemitteilung der Goethe-Universität: Hier...

Leibniz-Preis 2019 für Ayelet Shachar

Professorin Ayelet Shachar, Direktorin am Max-Planck-Institut zur Erforschung multireligiöser und multiethnischer Gesellschaften in Göttingen und Principal Investigator des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“, erhält den Gottfried Wilhelm Leibniz-Preis 2019. Das gab der Hauptausschuss der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) heute in Bonn bekannt.
Der mit 2,5 Millionen Euro dotierte Leibniz-Preis ist der wichtigste Forschungsförderpreis in Deutschland. Die offizielle Verleihung findet am 13. März 2019 in Berlin statt.
Das Göttinger MPI ist eine Partnerorganisation des Exzellenzclusters mit Sitz an der Goethe-Universität. Ayelet Shachar ist das mittlerweile siebte Mitglied des Clusters, dem der Leibniz-Preis zuerkannt wurde, davon allein fünf in der zweiten Laufzeit des Clusters seit 2012.
Prof. Rainer Forst und Prof. Klaus Günther, die Sprecher des Exzellenzclusters, gratulieren der ausgezeichneten Wissenschaftlerin herzlich im Namen des Forschungsverbundes: „Die Arbeiten Ayelet Shachars haben gleichermaßen Einfluss auf die juristische wie auch auf die philosophische und politikwissenschaftliche Beschäftigung mit Migration. Sie hat sich bereits vor den aktuellen, häufig sprunghaft geführten Kontroversen fundiert mit den Herausforderungen globaler Wanderungsbewegungen beschäftigt. Wir freuen uns mit ihr über diese wunderbare Anerkennung und sind sehr glücklich, eine derart renommierte Wissenschaftlerin in unseren Reihen zu haben“.
Ayelet Shachar, so die Cluster-Sprecher weiter, habe bereits mit ihrem viel beachteten Buch „The Birthright Lottery: Citizenship and Global Inequality“ (2009) Maßstäbe gesetzt für eine moralisch und rechtlich produktive Debatte über das moderne Staatsbürgerschaftsrecht und dessen Konsequenzen für die Problematik globaler Ungleichheit.
In jüngerer Zeit werden vor allem auch ihre Beiträge zum Phänomen der „shifting borders“ international lebhaft diskutiert. Diese sich „verschiebenden“ Staatsgrenzen spielten auch eine zentrale Rolle in ihrer Keynote auf der Internationalen Jahreskonferenz des Clusters 2016. (Weitere Informationen: Hier...)

Zur Pressemitteilung der DFG: Hier...
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Weitere Informationen zur Person auf der Website des Max-Planck-Instituts: Hier...


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„Frankfurter interdisziplinäre Debatte“. Frankfurter Forschungsinstitute laden zum Austausch über disziplinen-übergreifende Plattform ein

Die „Frankfurter interdisziplinäre Debatte“ ist ein Versuch des Dialogs zwischen Vertreter*innen unterschiedlicher wissenschaftlicher Disziplinen zu aktuellen Fragestellungen – derzeit im Kontext der Corona-Krise und u.a. mit Beiträgen von Prof. Dr. Nicole Deitelhoff, Prof. Dr. Rainer Forst und Prof. Dr. Klaus Günther. Seit Ende März 2020 ist die Onlineplattform der Initiative (www.frankfurter-debatte.de) verfügbar. Mehr...

Bundesministerin Karliczek gibt Startschuss für das neue Forschungsinstitut Gesellschaftlicher Zusammenhalt

In einer Pressekonferenz hat Bundesministerin Anja Karliczek am 28. Mai 2020 den Startschuss für das neue Forschungsinstitut Gesellschaftlicher Zusammenhalt (FGZ) gegeben. Mit dabei waren Sprecherin Prof. Nicole Deitelhoff (Goethe-Uni, Normative Orders), sowie der Geschäftsführende Sprecher Prof. Matthias Middell (Uni Leipzig) und Sprecher Prof. Olaf Groh-Samberg (Uni Bremen). Nun kann auch das Frankfurter Teilinstitut seine Arbeit aufnehmen. Mehr...

Upcoming Events

Bis Ende September 2020

In der Goethe-Universität finden mindestens bis Ende September 2020 keine Präsenzveranstaltungen statt. Präsenzveranstaltungen des Forschungsverbunds "Normative Ordnungen" werden ebenfalls bis auf Weiteres ausgesetzt.

10. September 2020, 12.30 Uhr

Online Book lɔ:ntʃ: Prof. Dr. Dr. Günter Frankenberg: Autoritarismus - Verfassungstheoretische Perspektiven (Suhrkamp 2020). Mehr...

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Normative Orders Insights

... with Franziska Fay

Normative Orders Insights

... with Rainer Forst

New full-text Publications

Burchard, Christoph (2019):

Künstliche Intelligenz als Ende des Strafrechts? Zur algorithmischen Transformation der Gesellschaft. Normative Orders Working Paper 02/2019. More...

Kettemann, Matthias (2020):

The Normative Order of the Internet. Normative Orders Working Paper 01/2020. More...