Clustergebäude steht nach zehnjähriger Laufzeit für herausragende und nachhaltige Spitzenforschung


Das Forschungsgebäude für den Exzellenzcluster „Die Herausbildung normativer Ordnungen“ gehörte seinerzeit als einziges geistes- und sozialwissenschaftliches Bauvorhaben zu den Gewinnern eines Wettbewerbs des Wissenschaftsrates und der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz (GWK) des Bundes und der Länder und ist seither eine weithin sichtbare Adresse für die Forschungstätigkeit des wissenschaftlichen Verbundes. Nach zehnjähriger Laufzeit beauftragte die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz (GWK) im vergangenen Jahr eine Expertenkommission mit der Evaluierung der gemeinsamen Förderung von Forschungsbauten, deren Endbericht nun vorliegt.
Das Gutachten bescheinigt, dass die geförderten Forschungsbauten die internationale Sichtbarkeit und Wettbewerbsfähigkeit verbessert haben. Dies gelte mit Blick auf die wissenschaftlichen Erkenntnisse, die eine nachhaltige positive Wirkung in der Forschung zeitigten, die internationale Anwerbung von Spitzenforschern, eine explizite Förderung interdisziplinärer Kooperationen sowie die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses und der Lehre.

Die Gutachterkommission lobt zudem die durch die Förderung von Forschungsbauten erfolgte deutliche Verbesserung der nationalen und internationalen wissenschaftlichen Vernetzung und Kooperation mit anderen Forschungseinrichtungen, den erfolgreichen Wissens- und Technologietransfer durch vielfältige Kontakte mit der Gesellschaft, sowie die langfristige Profilbildung und strukturprägende Wirkung der Hochschullandschaft und der an der jeweiligen Hochschule angebotenen Studiengänge.

Bis heute arbeiten im Gebäude "Normative Ordnungen" rund 140 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in den Büroräumen des von der Berliner Architektin Gesine Weinmiller entworfenen Baus. Zahlreiche internationale Konferenzen, Workshops und öffentliche Veranstaltungen erfüllen seine Bestimmung, ein räumlicher Mittelpunkt für den interdisziplinären Austausch über die Herausbildung normativer Ordnungen zu sein und wichtige Impulse für die dynamische Fortschreibung der Forschungsprogrammatik zu setzen.

Zur Pressemeldung der GWK: Hier...

Zum Endbericht der Expertenkommission: Hier...


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