Veranstaltungen

Die EU und der Indo-pazifische Raum – Gemeinsame Strategie in der Krise?

Crisis Talk

Donnerstag, 8. November 2021, 13 - 14 Uhr

Verfolgen Sie den deutschen Livestream auf dem Youtube-Kanal "Hessen in Berlin und Europa": Hier...

Please put questions to the panelists here: This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.
Please register here: https://eu.hessen.de/Krisenmanagement
Der Livestream wird simultan verdolmetscht (Englisch/Deutsch).

Programm (pdf): Hier...

 

Begrüßung
Lucia Puttrich
Hessische Ministerin für Bundes- und Europaangelegenheiten

Impuls
Dr. Christian Wirth
Research Fellow Leibniz-Institut für Globale und Regionale Studien

Podiumsdiskussion
Dr. Christian Wirth
Research Fellow Leibniz-Institut für Globale und Regionale Studien
Prof. Dr. Nicole Deitelhoff
Leibniz-Institut Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung/Goethe-Universität Frankfurt am Main
David McAllister, MdEP
Vorsitzender des Ausschusses für auswärtige Angelegenheiten im Europäischen Parlament
Dr. Reinhold Brender
Referatsleiter des Europäischen Auswärtigen Dienstes für den Bereich Japan, Korea, Australien, Neuseeland und den Pazifik

Moderation
Rebecca. C. Schmidt
Geschäftsführerin des Forschungsverbunds Normative Ordnungen der Goethe-Universität Frankfurt

Die EU und der Indo-pazifische Raum - Gemeinsame Strategie in der Krise?
Die indo-pazifische Region gewinnt zunehmend an strategischer Bedeutung für die EU. Die Europäische Kommission hat kürzlich ihre Strategie für die Zusammenarbeit im Indo-Pazifik verabschiedet. Das Ziel besteht darin, das europäische Engagement in dieser ökonomisch und geopolitisch zunehmend wichtigen Region zu stärken. Dies unterstreicht auch den europäischen Anspruch, in außen- und sicherheitspolitischen Fragen als globaler und eigenständiger Akteur wahrgenommen zu werden. Es stellt sich jedoch die Frage, ob diese Bemühungen durch das trilaterale Militärbündnis der USA, Großbritanniens und Australiens in eine Krise geraten könnten. Oder liegt hier vielmehr auch eine Chance für die EU, die Akzente ihrer Indo-pazifik-Politik noch deutlicher herauszuarbeiten? Zentrale Punkte, die im Rahmen der Veranstaltung diskutiert werden sollen, sind die Förderung der regelbasierten Ordnung, freie Schifffahrts- und Handelswege sowie eine europäische Haltung gegenüber der neuen Weltmacht China.

Crisis Talks des Leibniz-Forschungsverbund „Krisen einer globalisierten Welt“
Krisen sind in der EU historisch ein wichtiger Motor der Veränderung und des Fortschritts. In Krisensituationen ist die von großer Heterogenität geprägte und auf konsensuale Meinungsbildung ausgerichtete EU bisher meist in der Lage gewesen, gemeinsame Wahrnehmungen herzustellen, Blockaden zu überwinden und Integration zu gestalten. Der Leibniz-Forschungsverbund „Krisen einer globalisierten Welt“ geht in der Reihe Crisis Talks der Frage nach, wie Europa mit seinen aktuellen und vergangenen Krisen umgehen sollte.

Veranstalter:
Die Hessische Ministerin für Bundes- und Europaangelegenheiten Lucia Puttrich und der Leibniz-Forschungsverbund „Krisen einer globalisierten Welt“ gemeinsam mit dem Forschungsverbund "Normative Ordnungen" an der Goethe-Universität Frankfurt am Main

Weitere Informationen zur Reihe "Crisis Talks": Hier...

 

Algorithmic Justice for Deciding on Criminal Matters?

Fellow colloquium

Thursday, 16 December 2021, 11:00 am

With Prof. Dr. Maria Kaiafa-Gbandi (Aristotle University of Thessaloniki)

Forschungskolleg Humanwissenschaften
Am Wingertsberg 4
61348 Bad Homburg

Maria Kaiafa-Gbandi is Professor of Criminal Law at Aristotle University of Thessaloniki. She is also Director of the »Research Institute for Transparency, Corruption and Financial Crime« of the Aristotle University of Thessaloniki and a member of the Expert Group of the European Commission on European Criminal Justice.

From September 2021 to February 2022 she is, on the invitation of Professor Klaus Günther and the Frankfurt Research Center »Normative Orders«, a fellow at the Forschungskolleg Humanwissenschaften. For further information: Click here...

Participation and registration
For participation online or on site, please register in advance (contact: Beate Sutterlüty; email: This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.)

Presented by:
Forschungskolleg Humanwissenschaften of Goethe University and Research Centre "Normative Orders"

Das Afghanistan-Desaster: Lehre für die Zukunft?

Montag, 1. November 2021

Konferenz unter der Leitung von Prof. Dr. Susanne Schröter (Direktorin des Frankfurter Forschungszentrums Globaler Islam (FFGI) am Forschungsverbund „Normative Ordnungen“ an der Goethe-Universität Frankfurt am Main)

Gebäude "Normative Ordnungen"
Campus Westend
Max Horkheimer Str. 2

In Präsenz unter Hygieneauflagen der 2-G-Regel

Die Teilnahme ist kostenfrei. Anmeldung mit Rückbestätigung erforderlich an This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.. Bitte geben Sie bei Anmeldung an, ob Sie an den Vorträgen, der Podiumsdiskussion oder an beidem teilnehmen möchten.

Livestream, Link zur Einwahl folgt alsbald

Die erneute Machtübernahme der Taliban in Afghanistan hat einen Schock in weiten Teilen der internationalen Gemeinschaft ausgelöst. 20 Jahre lang engagierten sich die USA und zahlreiche andere westliche Länder für den Aufbau eines demokratischen Staates, ein modernes Bildungswesen und die Umsetzung der Menschen- und besonders der Frauenrechte. Einheimische Sicherheitskräfte in Armee und Polizei sollten den neuen Staat und seine Errungenschaften gegen islamische Extremisten absichern. Dass es dabei immer wieder Schwierigkeiten gab, wurde mit der allgegenwärtigen Korruption oder auch Fällen von Fehlverhalten ausländischer Militärangehöriger zugeschrieben, bei denen einheimische Zivilisten starben. Erfolge wurden medial so präsentiert, als ob die demokratische Transformation insgesamt auf einem guten Weg sei. Jetzt wurde offensichtlich, dass dies eher einem Wunsch als den Tatsachen entsprach. Die seit Jahren erstarkenden Taliban marschierten ohne nennenswerten Widerstand durch das Land und nahmen eine Stadt nach der anderen ein. Zuletzt auch Kabul. Der Truppenabzug westlicher Armeen ähnelt einer überhasteten Flucht und hinterlässt auch eine humanitäre Katastrophe.
Das Desaster wirft eine Reihe von Fragen auf, die wir auf der Konferenz ansprechen möchten.

1. War das anvisierte Ziel, einen demokratischen Staat aufzubauen, von Anfang utopisch oder hätte es Möglichkeiten gegeben, dieses auch zu realisieren? Welche Kardinalfehler wurden gemacht? Was bleibt von den zivilgesellschaftlichen Projekten?
2. Was bedeutet die Entwicklung in Afghanistan für die deutsche Außenpolitik und speziell für laufende oder zukünftige Missionen?
3. Schon jetzt wird Erfolg Sieg der Taliban von Islamisten als Etappensieg über den Westen gefeiert. Müssen wir mit einem Erstarken des politischen Islam und des internationalen Dschihadismus rechnen? Welche Konsequenzen hat dies für die Innenpolitik?
4. Die Machtübernahme der Taliban wird von Politik, Medien und Zivilgesellschaft im Hinblick auf Menschenrechtsverletzungen nahezu einhellig verurteilt, doch eine ähnliche Verurteilung des Iran, die der slowenische Ministerpräsident im Juli gefordert hatte, wurde in der EU abgelehnt. Verfängt sich Westen in seiner eigenen Doppelmoral und verspielt dadurch seine Glaubwürdigkeit?
5. Wie könnte eine Politik Deutschlands aussehen, die sowohl wirtschaftliche, politische und ideelle Ziele miteinander in Einklang bringt, ohne entweder als blauäugig oder egoistisch wahrgenommen zu werden?
6. Einer der Befunde der Ereignisse lautet, dass Freiheit nicht mit Zwang aufoktroyiert werden kann. Ist dies eine Bankrotterklärung für die universellen Menschenrechte?

Programm (pdf): Hier...

Programm:

8:30 Uhr
Begrüßung  
Prof. Dr. Enrico Schleiff, Präsident der Goethe-Universität Frankfurt am Main
Prof. Dr. Susanne Schröter, Direktorin des FFGI am Forschungsverbund „Normative Ordnungen“       
Rebecca Caroline Schmidt, Geschäftsführerin des Forschungsverbundes „Normative Ordnungen“

9:00 Uhr
Prof. Dr. Christopher Daase, Leibniz-Institut Hessische Stiftung Friedens- u. Konfliktforschung, Forschungsverbund „Normative Ordnungen“:
Sicherheitspolitische Lehren aus dem Scheitern in Afghanistan

9:45 Uhr
Kaffeepause

10:15 Uhr 
Generalleutnant Markus Laubenthal, stellvertretender Generalinspekteur der Bundeswehr:
20 Jahre Afghanistan – von 9/11 bis zu den Evakuierungsflügen

11:00 Uhr
Prof. Dr. Ebrahim Afsah, Institut für Internationales Recht, Universität Wien:
Staatsaufbau als Systemwettstreit: islamischer Staat als Gegenmodel zum Westen

11:45 Uhr
Mittagspause

12:30 Uhr
Zarifa Ghafari, Bürgermeisterin der afghanischen Stadt Maidan Shar:
Titel folgt

13:15 Uhr
Prof. Dr. Susanne Schröter, Direktorin des FFGI, Universität Frankfurt: 
Die Hybris des Westens und die Universalität der Menschenrechte

14:00 Uhr
Kaffeepause
                        
14:30 Uhr
Podiumsdiskussion: „Afghanistan als Wendepunkt des Westens?
Staatsministerin Lucia Puttrich
, MdL Hessen (CDU)
Vizepräsidentin des Europäischen Parlaments Nicola Beer, MdEP (FDP)
Lamya Kaddor, MdB (Bündnis 90/Die Grünen)
Armand Zorn, MdB (SPD)
                
16:30 Uhr
Verabschiedung

Veranstalter:
Frankfurter Forschungszentrum Globaler Islam (FFGI) am Forschungsverbund „Normative Ordnungen“ an der Goethe-Universität Frankfurt am Main unter Schirmherrschaft von Lucia Puttrich, Hessische Ministerin für Bundes- und Europaangelegenheiten

Vertrauen und Konflikt

1. Jahrestagung des Clusterprojekts „ConTrust: Vertrauen im Konflikt. Politisches Zusammenleben unter Bedingungen der Ungewissheit“

4. November 2021, 17.00 Uhr

Vertrauen wird oftmals als Gegenbegriff zu dem des Konflikts verstanden. Die Forscher*innen der Clusterinitiative ConTrust gehen hingegen davon aus, dass sich in modernen Gesellschaften Vertrauen in Konflikten nicht nur bewähren muss und damit gefestigt werden kann, sondern unter bestimmten Bedingungen dort erst entsteht. Zugleich gibt es problematische Dynamiken, in denen Vertrauen in bestimmte Personen oder Parteien Konflikte schürt oder verhärtet. Für ConTrust ergibt sich aus dieser Beobachtung die Aufgabe, die Kontexte von Vertrauen und Konflikt zu beleuchten, um die Bedingungen eines gelungenen Austragens sozialer Konflikte zu bestimmen.

Die Veranstaltung kann via Livestream verfolgt werden. Die Login-Daten erhalten Sie nach Anmeldung an This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.

Programm:

17.00 Uhr
Begrüßung
Prof. Dr. Enrico Schleiff (Präsident der Goethe-Universität)
Staatsministerin Angela Dorn (Hessische Ministerin für Wissenschaft und Kunst)
Prof. Dr. Nicole Deitelhoff und Prof. Dr. Rainer Forst (Sprecher*innen ConTrust)

17.30 Uhr
„What Kinds of Trust Does Democracy Need?“
Prof. Mark Warren (University of British Columbia, online zugeschaltet)

18.55 Uhr
Roundtable
Prof. Dr. Jan Delhey (Magdeburg), Prof. Dr. Sally J. Scholz (Villanova), Dr. Clara Weinhardt (Maastricht), Prof. Dr. Thomas Biebricher (PI ConTrust)
Moderation:
Dr. Tobias Wille (Forschungskoordinator ConTrust)

 

Veranstalter:
Forschungsinitiative „ConTrust: Vertrauen im Konflikt – Politisches Zusammenleben unter Bedingungen der Ungewissheit“ am Forschungsverbund "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität

Wissenschaftsfreiheit im Konflikt

Buchvorstellung und Diskussion

Donnerstag, 28. Oktober 2021, 14.00 Uhr

Prof. Dr. Elif Özmen (JLU Gießen)

Kommentare:
Dr. Cord Schmelzle (Goethe-Universität) und Prof. Dr. Richard Traunmüller (Universität Mannheim)

Moderation: Prof. Dr. Hanna Pfeifer (Goethe-Universität)

Die Veranstaltung kann online via Zoom verfolgt werden.
Die Login-Daten erhalten Sie nach Anmeldung an This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.

Demokratie gründet auf dem Recht des Einzelnen, anderer Meinung sein und diese frei äußern und verbreiten zu dürfen. Analog verhält es sich innerhalb der Institutionen der freien Wissenschaft und der kritischen Universität: Sie dienen der Selbstkontrolle wissenschaftlicher Tätigkeit, ebenso dem Schutz einer kritischen Öffentlichkeit. Aber unter welchen Voraussetzungen entwickelt Wissenschaftsfreiheit dieses epistemische, ethische und demokratische Potential? Darf man im universitären Raum alles sagen und diskutieren? Oder gibt es eine Grenze zwischen Freiheit und Zügellosigkeit? Wer sollte nach welchen Maßstäben Grenzen ziehen zwischen dem legitimen Wettbewerb um Meinungen einerseits und der Provokation, Diskriminierung und der Verachtung des Gegners andererseits? Gibt es normative Grundlagen für den Gebrauch der akademischen Freiheiten, die ihre Grenzen zu bestimmen erlauben?
Die Diskussion findet im Rahmen der Arbeitsgruppe 4 - Wissen der Forschungsinitiative ConTrust statt und wird u.a. danach fragen, welche Rolle epistemisches Vertrauen in der Debatte um Wissenschaftsfreiheit spielt.

Weitere Informationen zum Buch "Wissenschaftsfreiheit im Konflikt. Grundlagen, Herausforderungen und Grenzen. Hrsg. von Elif Özmen. J.B. Metzler 2021": Hier...

Veranstalter:
Forschungsinitiative „ConTrust: Vertrauen im Konflikt – Politisches Zusammenleben unter Bedingungen der Ungewissheit“ am Forschungsverbund "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität

Sprache. Macht. Gerechtigkeit. Wer darf wie reden?

50. Römerberggespräche

Samstag, 6. November 2021

Schauspiel Frankfurt, Chagallsaal
Neue Mainzer Str. 17
60311 Frankfurt am Main

Die Veranstaltung wird nach der 2G-Regel durchgeführt

Gender-Sternchen, Binnen-I, N- oder Z- Wort – um nichts wird derzeit so leidenschaftlich gestritten wie über die richtige Sprachverwendung. Gerechtigkeitsempfinden steht dabei gegen Sprachgefühl. Die einen wollen inklusiver und diskriminierungsfreier sprechen, die anderen fühlen sich zu phonetischen Verrenkungen genötigt. Während für die einen Sprache der Hort historischer und gesellschaftlicher Ungerechtigkeiten ist, fühlen andere sich durch die Inflation immer neuer Sprachnormen bevormundet und überfordert. Schon macht die Behauptung von einer „Sprachdiktatur“ die Runde. Es geht hier offenbar um mehr als nur um die korrekte Wortendung. Worum geht es hier eigentlich und wer bestimmt, wie wir reden sollen?

Die Veranstaltung ist öffentlich. Programm (pdf): Hier...

Programm

10.00 Uhr
Begrüßung
Ina Hartwig (Dezernentin für Kultur und Wissenschaft der Stadt Frankfurt am Main)

10.15 Uhr
Aladin El-Mafaalani (Universität Osnabrück)
Kampfzone Sprache: Was verhandelt die Gesellschaft?

11.00 Uhr
Paula-Irene Villa Braslavsky (Universität München)
Identität, Sprache und Diskriminierung – Wie verständigt sich eine Gesellschaft?

12.00 Uhr
Henning Lobin (Leibniz-Insitut für deutsche Sprache) – Peter Graf von KielmanseggThomas Thiel (Frankfurter Allgemeine Zeitung)
Framing – Wie mit Sprache Politik gemacht wird

13.00 Uhr
Mittagspause

14.00 Uhr
Gudrun Perko (Fachhochschule Potsdam) – Ute Sacksofsky (Normative Orders, Goethe-Universität)
Sprache und Gerechtigkeit

14.45 Uhr
Nele Pollatschek (Schriftstellerin) – Anatol Stefanowitsch (FU Berlin)
Sprache und Protest – Die Genderdebatte in Deutschland

15.45 Uhr
Sasha Marianna Salzmann (Autorin)
Anerkennende Sprache

16.15 Uhr
Martin Seel (Normative Orders)
Macht und Gegenmacht der Sprache

Ende gegen 17.00 UHR

Veranstalter:
Römerberggespräche e.V. in Zusammenarbeit mit dem Forschungsverbund "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität Frankfurt am Main

(Universität Osnabrück)

The Government of Things - Foucault and the New Materialisms

Buchvorstellung und Diskussion

Freitag, 29. Oktober 2021, 17.00 Uhr

Prof. Dr. Thomas Lemke (Goethe-Universität Frankfurt)

Kommentare:
Prof. Dr. Ute Tellmann (TU Darmstadt) und Prof. Dr. Reiner Keller (Universität Augsburg)

Moderation: Dr. Katharina Hoppe (Goethe-Universität Frankfurt) und PD Dr. Frieder Vogelmann (Albert-Ludwigs-Universität Freiburg)

Achtung: Raumänderung. Neuer Ort wird noch bekannt gegeben. Teilnahme möglich via Livestream

Anmeldungen bitte an: This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.

Veranstalter:
Goethe-Universität Frankfurt in Kooperation mit dem Forschungsverbund "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität und LaSST – Lab for Studies of Science and Technology

Studieren, Forschen, Lehren trotz Corona-Pandemie

Frankfurter interdisziplinäre Live-Debatte

Dienstag, 21. September 2021, 18.00 Uhr

Diskussion mit: Prof. Dr. Nicole Deitelhoff (HSFK und „Normative Ordnungen“), Prof. Dr. Stefanie Dimmeler (Cardio-Pulmonary Institute und Goethe-Universität Frankfurt), Prof. Dr. Klaus Günther („Normative Ordnungen“) und Prof. Dr. Jan Pieter Krahnen (SAFE)

Moderation: Doris Renck (hr-Journalistin)

Eine Anmeldung ist erforderlich: hier.... Sie erhalten einen Link zur Teilnahme an der Live-Debatte einen Tag vor der Veranstaltung.

Das Podium der „Frankfurter interdisziplinären Live-Debatte“ kommt am 21. September 2021 um 18.00 Uhr zur zweiten Runde zusammen, um über das Thema „Studieren, Forschen, Lehren trotz Corona-Pandemie“ zu diskutieren. Ausgangspunkt der digitalen Veranstaltung ist die Beobachtung, dass sich der gesamte Bildungssektor durch die Corona-Pandemie stark verändert hat. Die Diskussionsrunde wird sich daher sowohl den Vorteilen als auch den kritischen Aspekten der Digitalisierung von Bildung widmen und erörtern, welche Folgen für Hochschulen, Gesellschaft und ferne auch die Arbeitswelt zu erwarten sind.
Ursprünglich als Blog-Plattform gestartet, wurde die „Frankfurter interdisziplinäre Debatte“ als Serie von Live-Podiumsdiskussionen im Mai 2021 neu gestartet. Neben dem Leibniz-Institut für Finanzmarktforschung SAFE zählen zu den Gründungsinstitutionen des im Jahr 2020 begonnenen Blogs „Frankfurter Debatte“ das Leibniz-Institut Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung (HSFK), der Forschungsverbund „Normative Ordnungen“ der Goethe-Universität Frankfurt sowie das Exzellenzcluster „Cardio-Pulmonary Institute“ (CPI) der Universitäten Frankfurt und Gießen zusammen mit dem Max-Planck-Institut für Herz- und Lungenforschung.
Somit setzt sich das Podium der „Frankfurter Live-Debatte“ regelmäßig neben SAFE-Direktor Jan Krahnen aus HSFK-Leiterin Nicole Deitelhoff, Stefanie Dimmeler als Vertreterin des CPI sowie Rainer Forst und Klaus Günther von „Normative Ordnungen“ zusammen. In dieser Besetzung sind die Disziplinen der Wirtschafts-, Politik-, Natur- und Rechtswissenschaften sowie der Philosophie fest bei der Debatte vertreten. Die Runde trifft in Abständen zusammen, um den Umgang und Zusammenhalt von Gesellschaft, Wirtschaft und Politik über die akute Coronakrise hinaus auf den Prüfstand zu stellen. Moderiert wird die zweite Debattenrunde erneut von Doris Renck, Journalistin des Hessischen Rundfunks.

Video:

 

Weitere Informationen zur Frankfurter interdisziplinären Debatte: Hier...

Veranstalter:
Exzellenzcluster Cardio-Pulmonary Institute, Leibniz-Institut Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung HSFK, Forschungsverbund „Normative Ordnungen“ der Goethe-Universität Frankfurt und Leibniz-Institut für Finanzmarktforschung SAFE („Sustainable Architecture for Finance in Europe“)

„Grenzen der Meinungsfreiheit“

StreitClub des FGZ-Standort Frankfurt

4. Oktober 2021, 19.30 Uhr

English Theatre
Gallusanlage 7
60329 Frankfurt

Tickets kosten für Schüler:innen 10€, für alle anderen 12€ und sind über das English Theatre erhältlich.

Lasst uns reden! Lasst uns debattieren! Lasst uns STREITEN!

Kaum etwas ist so häufig Teil unseres Alltags und dabei gleichzeitig so negativ besetzt wie der Streit. Häufig assoziieren wir ihn mit Eskalation, zermürbenden Endlos-Auseinandersetzungen und mit Wut, Enttäuschung oder Aggression. Streit bedeutet Konflikt. Streitkultur hingegen bedeutet Konfliktaustragung und -einhegung. Streitkultur meint also nichts anderes als die Kunst des produktiven Streitens. Als solche ist sie unverzichtbar für stabile zwischenmenschliche Beziehungen, denn im Streit loten wir unsere wechselseitigen Grenzen aus, wir lernen an- und voneinander. Das gilt genauso für unser gesellschaftliches Zusammenleben: Erst im Ringen miteinander entdecken wir uns als Gesellschaft und entwickeln und testen politische Alternativen, die unser Zusammenleben strukturieren. Höchste Zeit also, dass wir uns darin wieder üben!

Der StreitClub, ein Veranstaltungsformat des Frankfurter Standorts des Forschungsinstituts Gesellschaftlicher Zusammenhalt (FGZ) an der Goethe-Universität, hat sich daher der Aufgabe verschrieben, Streitkultur zu fördern und ihr eine Bühne zu geben. Er verhandelt aktuelle Kontroversen in einem produktiven Streitgespräch, das wieder Lust auf Streit machen soll. Zwei streitfreudige Gäste sitzen zwei ebenso streitfreudigen und -erfahrenen Gastgebern gegenüber: Nicole Deitelhoff (Politikwissenschaftlerin, Sprecherin des FGZ, Co-Sprecherin des Forschungsverbunds „Normative Ordnungen“ der Goethe-Universität und Direktorin des Leibniz-Instituts HSFK) und Michel Friedman (Jurist, Publizist, Philosoph und geschäftsführender Direktor des Center for Applied European Studies (CAES), Frankfurt am Main).

Die Veranstaltung wird jeweils von Schüler:innen einer Klasse aus Frankfurt und Umgebung begleitet. Sie fungieren als Streitanalysten, erfassen die verschiedenen Argumente und Für- und Wider-Positionen in Echtzeit, visualisieren den Streit und können auch intervenieren.

Zur Auftaktveranstaltung am 04. Oktober 2021 nimmt sich der StreitClub mithilfe von Staranwalt Christian Schertz und Kabarettist Florian Schroeder einer der großen aktuellen Streitfragen an: Wie weit geht die Meinungsfreiheit? Es ist eine oft gehörte Frage ohne Antwort: „Was darf man denn noch sagen?“ Die Grenzen des Sagbaren irrlichtern zu verschiedenen Anlässen immer wieder durch die Öffentlichkeit: von Jan Böhmermanns Gedicht über den türkischen Präsidenten bis hin zu shitstormenden Querdenkern im Internet oder sich dem Gendern verweigernden sogenannten „alten, weißen Männern“. Die Frage stellt sich also immer wieder neu und fordert eine stetige Auseinandersetzung mit den Inhalten, aber auch der eigenen und fremden Perspektiven.

Zum StreitClub lädt der FGZ-Standort Frankfurt gemeinsam mit dem English Theatre ein, das sich seinerseits in der aktuellen Spielzeit mit Stücken wie „American Son“, „The Totalitarians“ oder „Malala – A Girl with a Book“ verstärkt politischen – und Menschenrechtsthemen widmet. Die Kooperation zwischen dem Forschungsinstitut Gesellschaftlicher Zusammenhalt (FGZ), dem Center for Applied European Studies (CAES) und dem English Theatre schlägt die Brücke zwischen Wissenschaft und Kultur und macht so die Thesen und Themen des StreitClubs für die Stadtgesellschaft zugänglich.

Veranstalter:
Frankfurter Standort des Forschungsinstituts Gesellschaftlicher Zusammenhalt (FGZ) am Forschungsverbund "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität und Center for Applied European Studies (CAES) | Frankfurt UAS mit dem English Theatre

Moralismus in analogen und digitalen Debatten: Eine Gefahr für die Demokratie?

Kontrovers: Aus dem FGZ

Donnerstag, 23. September 2021, 18.30-20.00 Uhr

Mit: Dr. Cord Schmelzle (FGZ Frankfurt, Goethe-Universität) und
Prof. Dr. Wolfgang Merkel (WZB)
Moderation: Prof. Dr. Nicole Deitelhoff (FGZ Frankfurt, Goethe-Universität, HSFK, Normative Orders)

Die Veranstaltung findet online via Zoom statt. Eine Anmeldung an This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it. ist erforderlich. Die Login-Daten werden nach Anmeldung übermittelt.

Ob in der Twittersphäre oder in öffentlichen Debatten jenseits der sozialen Medien: wenn es um politische Streitfragen der Gegenwart wie den Klimawandel, die Corona-Pandemie, Migration oder Gender geht, wird schnell der Vorwurf des Moralismus laut.
Diejenigen, die ihn erheben, beklagen, dass moralische Argumente in diesen Auseinandersetzungen opportunistisch und übergriffig eingesetzt werden, um die eigene Position als alternativlos auszuzeichnen und die Gegenposition moralisch zu disqualifizieren. Umgekehrt sehen sich Personen und politische Bewegungen, die moralisch argumentieren, zu Unrecht angegriffen und durch diesen Vorwurf der Instrumentalisierung moralischen Sprechens diskreditiert. Ein Diskurs zum eigentlichen Thema kann so nur schwer zu Stande kommen.
Aber ist nun der Austausch moralischer Argumente im politischen Streit eine Notwendigkeit oder wird dadurch die Ebene der sachlichen Auseinandersetzung verlassen? Ab welchem Zeitpunkt schlägt moralisches Argumentieren in Moralismus um? Ziehen Moralismus und Moralisierungen eine gesellschaftliche Polarisierung – Moral gegen Unmoral, „gut“ gegen „böse“ – nach sich und werden Menschen durch die moralische Kritik an ihren Positionen an den Rand der demokratischen Gesellschaft gedrängt? Konstituiert der Moralismus gar eine Krise der Demokratie und stellt eine Gefahr für sie und den gesellschaftlichen Zusammenhalt dar?
Mit der Diskussion dieser Fragen zwischen Dr. Cord Schmelzle (Politikwissenschaftler mit dem Arbeitsschwerpunkt Politische Theorie und Philosophie, FGZ Frankfurt/Goethe-Universität) und Prof. Dr. Wolfgang Merkel (Direktor em. am Wissenschaftszentrum Berlin (WZB)), moderiert von Prof. Dr. Nicole Deitelhoff (Professorin für Internationale Beziehungen, FGZ Frankfurt/HSFK), wird die Reihe „Kontrovers: Aus dem FGZ“ fortgesetzt.

Cord Schmelzle ist Politikwissenschaftler mit dem Arbeitsschwerpunkt Politische Theorie und Philosophie. Am FGZ-Standort Frankfurt leitet er das Teilprojekt „Desintegration durch Moral? Moralische Argumentieren und der Vorwurf des Moralismus in öffentlichen Debatten“ und ist zugleich wissenschaftlicher Koordinator des Frankfurter Teilinstituts. Seine Forschung befasst sich mit konzeptionellen und normativen Fragen politischer Legitimität und Autorität, politischen Institutionen, der Theorie des gerechten Krieges und dem Status moralischer Argumente in der Politik.
 
Wolfgang Merkel ist Politikwissenschaftler und Demokratieforscher. Er ist Direktor em. am Wissenschaftszentrum Berlin (WZB), wo er bis 2020 die Abteilung „Demokratie und Demokratisierung“ leitete, und Senior Fellow am Democracy Institute der Central European University in Budapest. Seine Forschungsthemen umfassen politische Regime, Demokratisierung, politische Parteien, die Sozialdemokratie und soziale Gerechtigkeit. Dabei prägte er maßgeblich die Forschung zu Demokratisierungsprozessen, Systemwechseln und Systemzusammenbrüchen.
 
Nicole Deitelhoff ist Professorin für Internationale Beziehungen an der Goethe-Universität Frankfurt, Sprecherin des FGZ und seit 2016 Direktorin des Leibniz-Instituts Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung (HSFK). Sie ist zudem Sprecherin des Leibniz-Forschungsverbunds Krisen einer globalisierten Welt und Co-Sprecherin des Forschungsverbunds Normative Ordnungen. Ihre Lehr- und Forschungsschwerpunkte umfassen Konflikte um Institutionen und Normen, Grundlagen politischer Herrschaft und ihrer Legitimation sowie Widerstands- und Protestphänomene mit einem Schwerpunkt auf soziale Bewegungen und Radikalisierungsdynamiken.

Zum Format:
In der Debattenreihe „Kontrovers: Aus dem FGZ“ werden Themen und Thesen aus der Frankfurter Forschung zum gesellschaftlichen Zusammenhalt in öffentlichen Debatten zu kontroversen Positionen zugespitzt, in einem Dialog vermittelt und zur Diskussion gestellt.
"Kontrovers" ist eines von drei Transferformaten aus dem Transferprojekt „Frankfurt streitet!“ des Frankfurter Standorts des Forschungsinstituts Gesellschaftlicher Zusammenhalt. Ziel des Transferprojekts ist es, in verschiedenen Formaten die Bedeutung einer Konfliktkultur des produktiven Streits für gesellschaftlichen Zusammenhalt zu vermitteln und praktisch erlebbar zu machen. Das Projekt möchte dabei den Gedanken aufgreifen, dass es für den gesellschaftlichen Zusammenhalt entscheidend ist, Konflikte nicht zu vermeiden, sondern sozial produktiv auszutragen.

Veranstalter
Frankfurter Teilinstitut des Forschungsinstituts Gesellschaftlicher Zusammenhalt am Forschungsverbund "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität Frankfurt am Main

RAY Festival 2021 IDEOLOGIEN

Im Rahmen der Internationalen Fotografie-Triennale RAY 2021 IDEOLOGIEN findet vom 1. bis 3. September das RAY Festival mit Vorträgen und Talks statt. An drei Festivaltagen diskutieren internationale Künstler_innen, Kurator_innen und Expert_innen die vielfältigen Perspektiven und fotografischen Positionen zum Thema IDEOLOGIEN. Festivalort von RAY 2021 ist das Museum Angewandte Kunst in Frankfurt am Main. Hier werden auch vom 1. bis 12. September die Ergebnisse der RAY MASTER CLASS präsentiert, die unter der Leitung der RAY Künstlerin Johanna Diehl stattgefunden hat. Das RAY Festival wird von der Deutsche Börse Photography Foundation ermöglicht.
Der Forschungsverbund "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität ist wissenschaftlicher Partner des Projekts. Im Rahmen der Kooperation finden zwei Festival-Veranstaltungen statt.

Museum Angewandte Kunst
Schaumainkai 17
60594 Frankfurt

Tickets sind im Museum Angewandte Kunst erhältlich und während der Festivallaufzeit außerdem gültig für die RAY IDEOLOGIEN Ausstellungen, Partnerprojekte und die RAY MASTER CLASS. Aufgrund der Pandemiebedingungen ist die Anzahl der Plätze begrenzt. Eine Reservierung kann unter This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it. vorgenommen werden. Das Festivalticket kostet 20€. Ein Tagesticket können die Besucher_innen für 10€ erwerben. Studierende haben freien Eintritt. Über die aktuellen Hygienevorschiften informiert die Website des Museum Angewandte Kunst.


Programm:

Mittwoch, 1. September 2021, 14.30 Uhr
Wahrheit, Demokratie und Ideologie (Vortrag)
Prof. Dr. Rainer Forst (Professor für Politische Theorie und Philosophie und Co-Sprecher des Forschungsverbunds "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität)

Mittwoch, 1. September 2021, 15.35 Uhr
Ideologien (Podiumsdiskussion)
Mit: Matthias Wagner K, Anne-Marie Beckmann, Celina Lunsford, Alexandra Lechner und Susanne Pfeffer (Korator*innen RAY 2021)
Moderation: Rebecca Caroline Schmidt (Geschäftsführerin des Forschungsverbunds "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität Frankfurt am Main)

Zum Livestream der Veranstaltungen gelangen Sie hier: https://ray2021.de/ray-festival/
Vollständiges Programm (pdf): Hier...

 

Bildergalerie:

  • Prof. Matthias Wagner K (Direktor, Museum Angewandte Kunst)
  • Anne-Marie Beckmann (Kuratorin, Deutsche Böse Photography Foundation)
  • Prof. Dr. Rainer Forst (Co-Sprecher des Forschungsverbunds "Normative Orders" der Goethe-Universität Frankfurt und Professor für Politische Theorie und Philosophie der Goethe-Universität Frankfurt am Main)
  • Prof. Dr. Rainer Forst (Co-Sprecher des Forschungsverbunds "Normative Orders" der Goethe-Universität Frankfurt und Professor für Politische Theorie und Philosophie der Goethe-Universität Frankfurt am Main)
  • Prof. Susanne Pfeffer (Direktorin des Museum für Moderne Kunst Frankfurt am Main), Anne-Marie Beckmann (Kuratorin, Deutsche Böse Photography Foundation, Celina Lunsfordund (Künstlerische Leiterin des Fotografie Forum Frankfurt), Prof. Matthias Wagner K (Direktor, Museum Angewandte Kunst) und Rebecca Caroline Schmidt (Geschäftsführerin des Forschungsverbunds "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität Frankfurt am Main)
  • Celina Lunsfordund (Künstlerische Leiterin des Fotografie Forum Frankfurt), Prof. Matthias Wagner K (Direktor, Museum Angewandte Kunst) und Rebecca Caroline Schmidt (Geschäftsführerin des Forschungsverbunds "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität Frankfurt am Main)
  • Prof. Susanne Pfeffer (Direktorin des Museum für Moderne Kunst Frankfurt am Main), Anne-Marie Beckmann (Kuratorin, Deutsche Böse Photography Foundation, Celina Lunsfordund (Künstlerische Leiterin des Fotografie Forum Frankfurt), Prof. Matthias Wagner K (Direktor, Museum Angewandte Kunst) und Rebecca Caroline Schmidt (Geschäftsführerin des Forschungsverbunds "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität Frankfurt am Main)
  • Prof. Susanne Pfeffer (Direktorin des Museum für Moderne Kunst Frankfurt am Main), Anne-Marie Beckmann (Kuratorin, Deutsche Böse Photography Foundation, Celina Lunsfordund (Künstlerische Leiterin des Fotografie Forum Frankfurt)
  • Prof. Susanne Pfeffer (Direktorin des Museum für Moderne Kunst Frankfurt am Main), Anne-Marie Beckmann (Kuratorin, Deutsche Böse Photography Foundation, Celina Lunsfordund (Künstlerische Leiterin des Fotografie Forum Frankfurt)

Veranstalter:
RAY Fotografieprojekte Frankfurt/RheinMain in Kooperation mit dem Museum Angewandte Kunst und dem Forschungsverbund "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität Frankfurt am Main

Weitere Information zu RAY 2021 IDEOLOGIEN: Hier...
Weitere Informationen zur Beteiligung in 2015: Hier...

Europa kann mehr! Friedensgutachten 2021

Book lɔ:ntʃ

22. September 2021, 13.00 Uhr

Mit: Prof. Dr. Christopher Daase (Professor für Internationale Organisationen, Mitglied des Forschungsverbunds "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität Frankfurt am Main und stellvertretendes geschäftsführendes Vorstandsmitglied des Leibniz-Instituts Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung (HSFK))

transcript Verlag 2021

Die Europäische Union (EU) steht vor enormen Herausforderungen: In der Rivalität zwischen den USA und China muss sie ihre Position bestimmen. Die Konflikte in Osteuropa und im Südkaukasus brauchen kreative, pragmatische Lösungen. Um die Folgen der Covid-19-Pandemie zu bewältigen, ist globale Solidarität vonnöten. Und es gilt, sich der weltweiten Erosion der Demokratie entgegenzustellen. All das erfordert, dass die EU ihre „strategische Autonomie“ gezielt friedenspolitisch ausrichtet. Nicht zuletzt könnten die Reduktion der Militärausgaben und die Eindämmung von Gewalt eine Corona-Friedensdividende erzeugen, um die Auswirkungen der Pandemie abzumildern und die Weltwirtschaft sozial-ökologisch zu erneuern. Europa kann mehr – aber es muss auch mehr wollen.

Das Friedensgutachten ist das gemeinsame Gutachten der deutschen Friedensforschungsinstitute (BICC / HSFK / IFSH / INEF) und erscheint seit 1987. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus verschiedenen Fachgebieten untersuchen darin internationale Konflikte aus einer friedensstrategischen Perspektive und geben klare Empfehlungen für die Politik.

Video:

 

Die Veranstaltung findet via Zoom statt. Um Anmeldung an This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it. wird gebeten. Die Einwahldaten werden nach der Anmeldung übermittelt.

Weitere Informationen zur Veranstaltungsreihe: Hier...

Weitere Informationen zum Friedensgutachten und Download der Publikatiion: Hier...

Veranstalter:
Forschungsverbund "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität Frankfurt am Main

Identität_Aber welche?

Identität – dahinter ließe sich ein Fragezeichen setzen oder doch besser ein Ausrufezeichen? Eines ist klar: Es ist ein problematischer und zugleich politischer Begriff geworden, der die gegenwärtige öffentliche Debatte bestimmt. Wie wir anderen Menschen begegnen, entspricht oftmals nicht dem, wie sie selber gelesen werden wollen. Wer entscheidet über die Zugehörigkeit zum Geschlecht, zum Kulturkreis? Prägt die Herkunft unsere Identität mehr als unsere Bildung? Wie konstruiert sich überhaupt unsere Identität im gesellschaftlichen Feld? Wer darüber zu bestimmen sich anmaßt, ergreift Macht. Meist ist es eine Macht, die den Anderen ausgrenzt, weil er nicht in das Muster der eigenen Identität passt. Für die einen ist der Begriff der Identität daher ein Vehikel, um Diskriminierung zu rechtfertigen, für andere ist das Beharren auf einer besonderen, eben nicht universalen Identität der Weg, endlich als öffentliche Stimme gehört zu werden. Versteckt sich hinter der politischen Kontroverse ein ideologischer Verteilungskampf oder entpuppt sie sich als notwendigen Schritt auf dem Weg zur Teilhabe? Die Diskurse über Identität spalten unsere Gesellschaft und bieten doch zugleich die Möglichkeit, über Gleichberechtigung und Selbstbestimmung neu nachzudenken: Grund genug, sie in unserer partizipativen Redenreihe DenkArt zu reflektieren.

Ziel der Reihe "DenkArt" ist, die öffentliche Debattenkultur zu pflegen und einen partizipativen Diskursraum zu gesellschaftlichen Themen der Gegenwart zu ermöglichen. Nach jedem Impulsvortrag der Reihe erhalten alle Zuhörer die Möglichkeit, in kleinen Gesprächsrunden zu jeweils zehn Personen die dargelegten Thesen und Analysen zu diskutieren und Fragen an die Rednerin oder den Redner zu formulieren. Die jeweilige Moderatorin des Abends sammelt diese Eindrücke ein und konfrontiert den eingeladenen Gast auf diese Weise mit den Fragen des Publikums.

August bis Dezember 2021

Haus am Dom
Domplatz 3
60311 Frankfurt am Main

Die Tickets erhalten Sie an der Rezeption im Haus am Dom, im Internet unter ticket.hausamdom.de oder an den AD-Ticket-Vorverkaufsstellen adticket.de/vorverkaufsstellen

Übertragung auch per Livestream:
youtube.com/hausamdom

Programm (pdf): Hier...

Bitte beachten Sie, dass es gegebenenfalls kurzfristige Änderungen beim Ticketverkauf und Livestreaming-Angebot geben kann.


Programm:

Mittwoch, 25. August 2021, 19.30 Uhr
Identitätsspiel_Was bestimmt uns wirklich?
Dr. Mithu Sanyal (Autorin)
Moderation: Prof. Dr. Joachim Valentin, Direktor der katholischen Akademie Rabanus Maurus, Haus am Dom Frankfurt

 

Mittwoch, 3. November 2021, 19.30 Uhr
Identitätspolitik_Was soll das denn sein?
Prof. Dr. Stephan Lessenich (Soziologe)
Moderation: Rebecca Caroline Schmidt, Geschäftsführerin des Forschungsverbundes Normative Ordnungen der Goethe-Universität Frankfurt am Main

Donnerstag, 2. Dezember 2021, 19.30 Uhr
Identitäsraub_Wer darf über wen sprechen?
Dr. Emilia Roig (Politologin)
Moderation: Prof. Marion Tiedtke, Professorin für Schauspiel an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main und Dramaturgin

Veranstalter:
Katholische Akademie Rabanus Maurus, Haus am Dom, Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main, Forschungsverbund „Normative Ordnungen“ der Goethe-Universität Frankfurt am Main und Heinrich-Böll-Stiftung Hessen e.V.. Unterstützt wird die Reihe durch die Sebastian-Cobler-Stiftung für Bürgerrechte.

Zu den vergangenen DenkArt- und Denkraum-Reihen

"Solidarität_Aber wie?": Hier...
„Der normalisierte Ausnahmezustand“:
Hier...
"Zukunft_Aber wie?"
: Hier...
"Verfassung_Aber wie?": Hier...

Gesundheitsdatenraum im Spannungsfeld zwischen medizinischer Versorgung, Forschungsfreiheit und Datensicherheit

Crisis Talk

Donnerstag, 1. Juli 2021, 13 - 14 Uhr

Verfolgen Sie den deutschen Livestream auf dem Youtube-Kanal "Hessen in Berlin und Europa": Hier...

Please put questions to the panelists here: This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.
Please register here: https://eu.hessen.de/Krisenmanagement
Der Livestream wird simultan verdolmetscht (Englisch/Deutsch).

Video:

 

Begrüßung
Lucia Puttrich (Minister for European Affairs of the State of Hessen)
Prof Dr Nicole Deitelhoff (Leibniz Peace Research Institute Frankfurt/Speaker Leibniz Research Alliance “Crises in a Globalised World”)

Impuls
Prof Dr  Indra Spiecker genannt Döhmann (Goethe University Frankfurt, ConTrust)

Podiumsdiskussion
Prof Dr Indra Spiecker genannt Döhmann (Goethe University Frankfurt, ConTrust)
Axel Voss (Member of the European Parliament)
Ioana-Maria Gligor (tbc) (Directorate-General for Health and Food Safety of the European Commission)

Moderation
Alexandra von Nahmen (Deutsche Welle, Bureau Chief in Brussels)

Digitale Daten haben ein großes Potential für ein verbessertes Gesundheitswesen und die medizinische Forschung. Zugleich handelt es sich um höchstpersönliche Informationen, deren Schutz eine der zentralen technischen, politischen und rechtlichen wie ethischen Herausforderungen der Digitalisierung ist. Die EU widmet sich den Herausforderungen, aber auch Potenzialen in den Planungen eines gemeinsamen Gesundheitsdatenraums. Wie gelingt es, einen institutionellen Rahmen zu entwickeln, der das Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger in die Datensicherheit stützt und zugleich die Möglichkeiten für eine Verbesserung der medizinischen Forschung sowie Versorgung nutzt? In diesem Crisis Talk sprechen wir über die Zukunft der EU-Gesundheitspolitik und legen dabei einen Fokus auf die rechtlichen Rahmenbedingungen für Forschung und Datensicherheit. Dabei geht es letztlich immer auch um die Anforderung, die Digitalisierung so zu begleiten und zu gestalten, dass dabei nicht die Privatsphäre in eine Krise gerät. Stellt doch der europäische Raum für Gesundheitsdaten das Recht von Einzelpersonen auf Kontrolle über ihre personenbezogenen Gesundheitsdaten in den Mittelpunkt. Nicht zuletzt vor dem Hintergrund der öffentlichen Konsultation der Europäischen Kommission (03. Mai bis 26. Juli 2021) zum europäischen Raum für Gesundheitsdaten – ein wichtiger Baustein der Europäischen Gesundheitsunion – soll darüber diskutiert werden, wie digitale Gesundheitsdienste in vollem Umfang zu nutzen sind, um eine hochwertige Gesundheitsversorgung zu gewährleisten.

Crisis Talks des Leibniz-Forschungsverbund „Krisen einer globalisierten Welt“
Krisen sind in der EU historisch ein wichtiger Motor der Veränderung und des Fortschritts. In Krisensituationen ist die von großer Heterogenität geprägte und auf konsensuale Meinungsbildung ausgerichtete EU bisher meist in der Lage gewesen, gemeinsame Wahrnehmungen herzustellen, Blockaden zu überwinden und Integration zu gestalten. Der Leibniz-Forschungsverbund „Krisen einer globalisierten Welt“ geht in der Reihe Crisis Talks der Frage nach, wie Europa mit seinen aktuellen und vergangenen Krisen umgehen sollte.

Veranstalter:
Die Hessische Ministerin für Bundes- und Europaangelegenheiten Lucia Puttrich und der Leibniz-Forschungsverbund „Krisen einer globalisierten Welt“ gemeinsam mit dem Forschungsverbund "Normative Ordnungen" an der Goethe-Universität Frankfurt am Main

Weitere Informationen zur Reihe "Crisis Talks": Hier...

Your body is a battleground - Ultrakonservative Strategien zur Wiederherstellung einer „natürlichen Ordnung”

Zweitägiges Forum

18. und 19. September 2021

Gerade einmal fünfzig Jahre nach der Frauenbewegung erleben wir heute, dass Errungenschaften, die wir längst für selbstverständlich gehalten hatten, unter Beschuss stehen. Weltweit sind politische Akteure auf dem Vormarsch, die eine vermeintlich „natürliche Ordnung“ wiederherstellen wollen. Frauen und LGBTQI+ sind dadurch akut bedroht. Aufgeweicht oder abgeschafft werden unter anderem das Recht auf sexuelle Selbstbestimmung, das Recht auf Schutz vor häuslicher Gewalt, der Zugang zu sicheren Schwangerschaftsabbrüchen sowie zu modernen Fortpflanzungstechnologien. Auch auf dem Arbeitsmarkt, in der Politik und der Kultur herrscht keine Geschlechtergerechtigkeit, vielerorts sinkt der Frauenanteil sogar wieder.

Verantwortlich für diesen globalen Backlash sind Ultrakonservative bzw. Rechtsextreme aus aller Welt. Akademiker*innen, religiöse Gruppierungen, Aktivist*innen, Adelige und Oligarchen schließen sich in transnationalen, also grenzüberschreitenden Allianzen zusammen. Die Politik mit Frauen und Familie dient dabei auch einem allgemeineren Zweck: Mithilfe dieser Themen bauen Ultrakonservative weltweit ihre Netzwerke und ihre Macht aus. Durch veränderte Begriffe, Sprache, Bilder, kommunikative und operative Strategien gelingt es ihnen, fundamentalistische Positionen als normal darzustellen und so im Mainstream zu verankern. Diese Verschiebung der öffentlichen Debatte nach rechts hat gravierende Auswirkungen auf demokratische, pluralistische Gesellschaften und das alltägliche Zusammenleben. Längst überholt geglaubte Wertvorstellungen wurden schleichend wieder salonfähig gemacht.

Diese Strategien und Praktiken beobachten Journalist*innen, Aktivist*innen und Forscher*innen aus aller Welt seit Jahren. Ihre Erkenntnisse und Erfahrungen sollen im Rahmen des zweitägigen Forums Your body is a battleground für eine breitere Öffentlichkeit sichtbar gemacht und debattiert werden. Teilnehmen können alle Interessierten kostenlos und ohne Voranmeldung – vor Ort im Frankfurter Kunstverein oder online. Alle Panels des Forums Your body is a battleground – ultrakonservative Strategien zur Wiederherstellung einer „natürlichen Ordnung“ werden live auf dem Youtube-Kanal des Frankfurter Kunstvereins übertragen.

Kuratorin: Asia Leofreddi

Programm (PDF): Hier...

Zum Livestream: Hier...

Videos:

Samstag, 18. September 2021

 

Sonntag, 19. September 2021

 

Bildergalerie:

  • Prof. Dr. Sarah Speck (Soziologin, Goethe-Universität Frankfurt), Natascha Strobl (Politikwissenschaftlerin), Rebecca C. Schmidt (Normative Orders, Goethe-Universität Frankfurt) und Prof. Dr. Thomas Biebricher (Politikwissenschaftler, Copenhagen Business School, Normative Orders, Goethe-Universität Frankfurt)
  • Prof. Dr. Sarah Speck (Soziologin, Goethe-Universität Frankfurt)
  • Prof. Dr. Sarah Speck (Soziologin, Goethe-Universität Frankfurt), Natascha Strobl (Politikwissenschaftlerin), Rebecca C. Schmidt (Normative Orders, Goethe-Universität Frankfurt) und Prof. Dr. Thomas Biebricher (Politikwissenschaftler, Copenhagen Business School, Normative Orders, Goethe-Universität Frankfurt)
  • Prof. Nany Fraser (Henry A. und Louise Loeb Professorin an der New School for Social Research) und Prof. Dr. Rainer Forst (Politischer Philosoph, Normative Orders, Goethe-Universität Frankfurt)
  • Prof. Nancy Fraser (Henry A. und Louise Loeb Professorin an der New School for Social Research) und Prof. Dr. Rainer Forst (Politischer Philosoph, Normative Orders, Goethe-Universität Frankfurt)
  • Natascha Strobl (Politikwissenschaftlerin), Rebecca C. Schmidt (Normative Orders, Goethe-Universität Frankfurt) und Prof. Dr. Thomas Biebricher (Politikwissenschaftler, Copenhagen Business School, Normative Orders, Goethe-Universität Frankfurt)
  • Natascha Strobl (Politikwissenschaftlerin) und Rebecca C. Schmidt (Normative Orders, Goethe-Universität Frankfurt)
  • Prof. Dr. Sarah Speck (Soziologin, Goethe-Universität Frankfurt), Natascha Strobl (Politikwissenschaftlerin), Rebecca C. Schmidt (Normative Orders, Goethe-Universität Frankfurt) und Prof. Dr. Thomas Biebricher (Politikwissenschaftler, Copenhagen Business School, Normative Orders, Goethe-Universität Frankfurt)

 

Programm:

Samstag, 18. September 2021

11.00 Uhr
Begrüßung

Dr. Ina Hartwig (Dezernentin für Kultur und Wissenschaft der Stadt Frankfurt am Main)
Rosemarie Heilig (Dezernentin für Umwelt und Frauen der Stadt Frankfurt am Main)
Prof. Franziska Nori (Direktorin Frankfurter Kunstverein)

11.45 Uhr
Keynote: Ultrakonservative Strategien zur Wiederherstellung einer ’natürlichen Ordnung‘: Die Netzwerke der ‚Agenda Europe‘

Neil Datta (Sekretär des Europäischen Parlamentarischen Forums für sexuelle und reproduktive Rechte, EPF. Herausgeber der Berichte The Tip of the Iceberg (Die Spitze des Eisbergs), 2021, Modern Day Crusaders (Die heutigen Kreuzritter), 2020, Restoring the Natural Order (Die natürliche Ordnung wiederherstellen), 2018)
Im Gespräch mit: Asia Leofreddi (Kuratorin des Forums, Journalistin, Soziologin und Doktorandin in Human Rights, Society and Multi-level Governance an der Universität Padua)

13.00 – 13.45 Uhr Mittagspause

13.45 Uhr
Was ist radikaler Konservativismus und warum ist er so gefährlich?
Die normativen Ordnungen des radikalen Konservativismus

Prof. Dr. Thomas Biebricher (Politikwissenschaftler, Copenhagen Business School, Normative Orders, Goethe-Universität Frankfurt, Autor von Geistig-moralische Wende: Die Erschöpfung des deutschen Konservatismus, Berlin 2018)
Natascha Strobl (Politikwissenschaftlerin, Schwerpunkte auf Rechtsextremismus und die Neue Rechte, Mitautorin von Die Identitären. Handbuch zur Jugendbewegung der Neuen Rechten in Europa, Münster 2017)
Prof. Dr. Sarah Speck (Soziologin mit Schwerpunkt auf Frauen- und Genderstudien, Goethe-Universität Frankfurt)
Moderation: Rebecca C. Schmidt (Normative Orders, Goethe-Universität Frankfurt)

15.15 Uhr
Die Instrumentalisierung und Unterwanderung der Menschenrechte durch ultrakonservative Bewegungen

Prof. Dr. Kristina Stoeckl (Soziologin, Forschungsleiterin ERC POstSEcularConflicts, Universität Innsbruck)
Prof. Dr. Susanna Mancini (Juristin, Universität Bologna. In ihrer Arbeit beschäftigt sie sich mit Fragen des Rechts und der Religion, reproduktiven Rechten, der Partnerschaft von Feminismus und Multikulturalismus)
Prof. Dr. Paul Blokker (Soziologe, Assoziierter Professor mit dem Forschungsschwerpunkt auf Populismus und Recht in Mittel- und Osteuropa, Universität Bologna)
Moderation: Dr. Gesine Dornblueth (Journalistin)

16.30 – 16.45 Uhr Kaffeepause

16.45 Uhr
Our Bodies, Our Politics: Against The Ultra-Conservatives and Their Liberal Enablers

Vortrag von Prof. Dr. Nancy Fraser (Livestream)
Nancy Fraser ist Henry A. und Louise Loeb Professorin an der New School for Social Research und Mitglied des Redaktionsausschusses der New Left Review. Als ausgebildete Philosophin hat sie sich auf kritische Gesellschaftstheorie und politische Philosophie spezialisiert. Ihre neuesten Bücher sind Cannibal Capitalism (erscheint 2022 bei Verso) und Feminism for the 99%: Ein Manifest, gemeinsam verfasst mit Cinzia Arruzza und Tithi Bhattacharya (Verso, 2019 übersetzt in 24 weiteren Sprachen).

Einführung von Prof. Dr. Rainer Forst (Politischer Philosoph, Normative Orders, Goethe-Universität Frankfurt)

Sonntag, 19. September 2021

11.00 Uhr
Die weltweiten Netzwerke ultrakonservativer Bewegungen

Dr. Massimo Prearo (Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Forschungszentrum Politik und Theorie der Sexualität, Universität Verona)
Dr. Katharina Hajek (Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Fakultät für Kulturwissenschaften, Universität Koblenz-Landau)
Prof. Dr. Elżbieta Korolczuk (Assoziierte Professorin für Soziologie an der Södertörn Universität Stockholm und am Zentrum für Amerikastudien der Universität Warschau. Zu ihren jüngsten Veröffentlichungen gehört der von ihr mit herausgegebene Band Women’s Rebellion. Black Protests and Women’s Strikes, 2019.)
Moderation: Annalisa Camilli (Journalistin, Internazionale)

12.30 Uhr
Ursachen und Herausforderungen der Krise: Welche Rolle spielen progressive / liberale Bewegungen?

Eszter Kováts (Doktorandin in Politikwissenschaft an der ELTE Universität Budapest. Von 2012 bis 2019 war sie im ungarischen Büro der Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) für das Genderprogramm der Stiftung für Ostmitteleuropa zuständig.)
Prof. Dr. Sara Farris (Assoziierte Professorin, Soziologin und Autorin, Goldsmith Universität London. Sie ist Autorin von In the name of women’s rights. Der Aufstieg des Femonationalismus, 2017 und hat zahlreiche weitere Publikationen zu Gender, Migration, Theorien der sozialen Reproduktion veröffentlicht.)
Judith Goetz (Literatur- und Politikwissenschaftlerin, Universität Wien. Sie ist Mitglied der Forschungsgruppe Ideologien und Politiken der Ungleichheit sowie des Forschungsnetzwerks Frauen und Rechtsextremismus.)
Prof. Dr. Ilse Lenz (Professorin em. für Soziologie mit dem Schwerpunkt Geschlechter- und Sozialstrukturforschung an der Ruhr-Universität-Bochum.)
Moderation: Asia Leofreddi (Kuratorin des Forums, Journalistin, Soziologin und PhD Studentin des Programms Human Rights, Society and Multi-level Governance an der Universität Padua)

Voraussichtliches Ende: ca. 14.30 Uhr

Veranstalter:
Frankfurter Kunstverein und Forschungsverbund "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität Frankfurt am Main. Das Forum findet unter der Schirmherrschaft des Kulturamtes der Stadt Frankfurt am Main und des Amtes für Umwelt und Frauen der Stadt Frankfurt am Main statt.

Artificial Intelligence and Criminal Justice

International Summer School

12-16 July 2021

The International Summer School on “AI and Criminal Justice”, organized by Luiss School of Law in cooperation with Goethe University Frankfurt am Main is an advanced course which gives a comprehensive and up-to-date overview of the interrelations between AI and criminal justice.
The course is one-of-a-kind, as it will bring together internationally recognized academics and practitioners who will co-teach during the interdisciplinary modules of the course.
The course is based on a blended learning model and it will be held both in presence at Luiss University and through Webex online platform.
Course objectives: The International Summer School on “AI and Criminal Justice” aims at providing participants with a comprehensive knowledge, as well as conceptual and normative tools to understand and manage opportunities and threats brought by the latest AI developments in the different areas of criminal justice.To this purpose, the course will primarily give a solid background on how algorithms work, essential in order to gain a full expertise to combine the related advantages and disadvantages. Afterwards, lessons will be focused on AI applications in the criminal justice area, exploring the use of AI as a supportive tool in the public and private sectors and training participants’ skills to frame and solve the criminal liability issues related to these new agents coming on to stage.
Target: The International Summer School on “AI and Criminal Justice” is an advanced course open to graduates, PhD students, post-doctoral researchers as well as to practitioners from public and private sectors who intend to acquire an interdisciplinary and in-depth knowledge in the cutting-edge area of AI and criminal justice in its most recent developments at the international level.
Course grading: 80% final exam and 20% class participation. The final exam consists in writing a short paper on a specific topic addressed during the course and approved by the coordinator/tutor.

Academic Directors:
Prof. Dr. Christoph Burchard
Prof. Dr. Antonio Gullo
Prof. Dr. Giuseppe F. Italiano

For more information about how to apply please click here...
Deadline for Applications: by 30 June 2021

Program:

Monday 12 July 2021
Morning 9:30 am-12:30 pm
Afternoon 2:00 pm-6:00pm

Presentation of the Programme
Module 1:
Artificial Intelligence and Algorithms
Introduction to Artificial Intelligence and Machine
Learning Algorithms
Artificial Intelligence and Algorithms

Tuesday 13 July 2021
Morning 9:30 am-12:30 pm
Afternoon 2:00 pm-6:00pm

Module 2:
Agency and Responsibility for and of Harmful Artificial Intelligence
AI Agents’ Criminal Liability
The Implications of Artificial Intelligence on The Financial
Sector.
Market Manipulation by High Frequency Traders

Wednesday 14 July 2021
Morning 9:30 am-12:30 pm
Afternoon 3:30 pm-5:30 pm

Module 3:
The Use of Algorithms to Prevent Crimes
AI and Cybersecurity
Predictive Policing Algorithms: General Introduction
and Concrete Applications

Thursday 15 July 2021
Morning 9:30 am-12:30 pm
Afternoon 3:00 pm-5:30 pm

Module 4:
Artificial Intelligence and Criminal Compliance
Roundtable. Artificial Intelligence and Criminal Compliance
Practical Lab

Friday 16 July 2021
Morning 9:30 am-12:30 pm
Afternoon 3:30 pm-5:30pm

Module 5:
The Use of Risk Assessment Algorithms
in the Decision-Making Processes
Algorithmic Risk Assessment in The Decision-Making Processes
Algorithmic Risk Assessment in Sentencing

For further information: Click here...

Presented by:
Luiss School of Law and the Research Initiative “ConTrust: Trust in Conflict – Political Life under Conditions of Uncertainty” at the Research Centre "Normative Orders" of Goethe University. With the support and participation of Elettronica Group

Von großen und kleinen Räumen. Das Zusammenleben auf glokaler Ebene

tinyMONDAY im Rahmen der Ausstellung "tinyBE • living in a sculpture"

Montag, 5. Juli 2021 ab 16.00 Uhr

Ausgehend vom Beispiel Frankfurt werden Fragen um die „auseinanderwachsende Stadt“ auf regionaler Ebene beleuchtet und anschließend in den Kontext der Urbanisierung auf globaler Ebene gesetzt. In Podiumsdiskussionen und Wortwechseln werden Antworten auf die Frage gefunden, wie wir die Zukunft des Zusammenlebens als Individuum und Gesellschaft mitgestalten können. Wie viel Ungleichheit ist gut für ein Gemeinwesen? Wie können öffentliche Räume im virtuellen Raum belebt werden? Und wie lässt sich ein Auseinanderdriften der Quartiere, Viertel und Stadtteile verhindern? Ein Themennachmittag, der mit Impulsen aus der Stadtentwicklungs-Perspektive gegenwärtige soziale Auseinandersetzungen und demokratische Aushandlungsprozesse in den Blick nimmt.

Online via Zoom. Um Anmeldung an This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it. wird gebeten

Weitere Informationen zur Beteiligung des Forschungsverbunds "Normative Ordnungen" an "tinyBE • living in a sculpture": Hier...

Programm:

16.00 Uhr

Begrüßung von Cornelia Saalfrank (Kuratorin von "tinyBE • living in a sculpture") 

Input von Prof. Dr. Rainer Forst (Co-Sprecher des Forschungsverbunds "Normative Orders" der Goethe-Universität Frankfurt und Professor für Politische Theorie und Philosophie der Goethe-Universität Frankfurt am Main)

16.15 Uhr, Podiumsdiskussion

„Frankfurt – eine auseinanderwachsende Stadt?“
Frankfurt wächst – vor einigen Jahren überschritt die Einwohnerzahl erstmals die Grenze von 700.000. Doch Frankfurt wächst nicht zusammen, sondern weiter auseinander. Während im Europaviertel hochpreisige Luxuswohnungen entstehen, sind die Wohnbedingungen in der Bonameser Flüchtlingsunterkunft von Enge und schlechten hygienischen Bedingungen geprägt. Und während sich Frankfurt sein Prestigeprojekt „Neue Altstadt“ viele Millionen Euro hat kosten lassen, nimmt der soziale Wohnungsbau beständig ab - und dies bei kontinuierlich steigenden Mietpreisen. Nicht zuletzt vertieft die Corona-Pandemie die soziale Ungleichheit.
Vor allem von Seiten der Stadtbevölkerung gibt es auch gegenläufige Bemühungen: Projekte wie „Solidarisch trotz Corona“ versuchen, der sozialen Fragmentierung mit nachbarschaftlichen Wohnformen jenseits einer gewinnorientierten Immobiliennutzung. Schließlich sind Bürgerinitiativen wie die „Grüne Lunge am Günthersburgpark“ bestrebt, eine ökologische und nachhaltige Stadtentwicklung zu befördern, was auch die sich neu bildende, grün angeführte Stadtregierung verspricht.
Wie lässt sich diese Verschärfung der sozialen Ungleichheit stadtpolitisch im Sinne eines solidarischeren Zusammenlebens adressieren? Sind diese wiederum auf kommunaler Ebene umsetzbar? Wie kann die Heterogenität in der Bevölkerungsstruktur dabei als Chance begriffen werden?

Podiumsgäste: Peter Cachola Schmal (Leitender Direktor des Deutschen Architekturmuseums), Tim Noller (Transition Town Frankfurt), Dr. Greta Wagner (Soziologin, Technische Universität Darmstadt, Forschungsverbund „Normative Ordnungen“)

Moderation: Rebecca Caroline Schmidt (Geschäftsführerin des Forschungsverbunds "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität Frankfurt am Main)

Video:

 

18.00 Uhr, Podiumsdiskussion

„Der urbane Planet - soziale, ökonomische und ökologische Herausforderungen für das globale Zusammenleben der Gegenwart“

In den vergangenen zehn Jahren haben wir eine weltweite Beschleunigung der Urbanisierung erlebt, immer mehr Menschen zieht es in Großstädte. Die Anziehungskraft des städtischen Lebens speist sich aus verschiedenen Quellen: Arbeitsplätze, Infrastruktur, Versprechungen einer verbesserten Lebenssituation für lokale Landbevölkerung wie globale Migrationsbewegungen.
Doch neben einer Verschärfung der Wohnraumsituation hat das geballte Leben in Großstädten auch soziale und ökologische Effekte. Viele Menschen leben isoliert ohne soziale Netzwerke in Großstädten; dies mündet oftmals in Vereinsamung, Suchtkrankheiten oder Depressionen. Mit der Urbanisierung geht häufig auch Naturzerstörung einher, die Versiegelung von Grünflächen, schwindende Biodiversität, Luftverschmutzung und insbesondere im globalen Süden auch eine mangelnde Wasserversorgung und hygienische Missstände. Nicht zuletzt die Covid 19-Pandemie kann als Folge dieser zunehmenden Naturzerstörung verstanden werden.
Wie können wir den globalen Trend zur Urbanisierung verstehen und seine Auswirkungen antizipieren? Geschichtswissenschaftlich gefragt, was können wir aus der Geschichte von Stadt und Bürgertum über Urbanisierungsprozesse lernen? In ökonomischer und ökologischer Perspektive ist zu fragen, wo die Chancen und Grenzen der globalen Urbanisierung liegen, gerade auch in Hinblick auf eine nachhaltige und klimasensible Entwicklung.

Podiumsgäste: Prof. Dr. Susanne Heeg (Professorin für Geographische Stadtforschung am Institut für Humangeographie der Goethe-Universität), Prof. Dr. Darrel Moellendorf (Klimaphilosoph, Professor für Internationale Politische Theorie sowie Philosophie der Goethe-Universität, Forschungsverbund „Normative Ordnungen“), Prof. Dr. Andreas Fahrmeir (Professor für Neuere Geschichte unter besonderer Berücksichtigung des 19. Jahrhunderts am Historischen Seminar der Goethe-Universität, Forschungsverbund „Normative Ordnungen“).

Moderation: Regina Schidel (Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Forschungsverbund „Normative Ordnungen“)

 Video:

 

Veranstalter:
Forschungsverbund "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität in Zusammenarbeit mit tinyBE gGmbH

Armed non-state actors and the politics of recognition

Online-Book lɔ:ntʃ

Freitag, 16. Juli 2021, 13 Uhr

Mit Prof. Dr. Anna Geis (Professorin für Politikwissenschaft, insbesondere Internationale Sicherheitspolitik und Konfliktforschung, an der Helmut-Schmidt-Universität Hamburg), Prof. Dr. Hanna Pfeifer (Professorin für Politikwissenschaft mit dem Schwerpunkt Radikalisierungs- und Gewaltforschung der Goethe-Universität Frankfurt am Main, Principal Investigator im Clusterprojekt "ConTrust: Vertrauen im Konflikt"), Prof. Dr. Martin Saar (Professor für Sozialphilosophie, Principal Investigator im Clusterprojekt "ConTrust: Vertrauen im Konflikt" und "Normative Orders") und Prof. Dr. Reinhard Wolf (Professor für Internationale Beziehungen mit dem Schwerpunkt Weltordnungsfragen der Goethe-Universität Frankfurt am Main).

Geis, Anna/Clément, Maéva/Pfeifer, Hanna (eds), (2021): Armed non-state actors and the politics of recognition, Manchester: Manchester University Press
Weitere Informationen zum Buch: Hier...

An­erkennung wird oft als Mittel zur De­eskalation von Kon­flikten und zur Förderung friedlicher sozialer Inter­aktionen angesehen. Der Sammel­band "Armed non-state actors and the politics of recognition" von Anna Geis, Maéva Clément und Hanna Pfeifer erforscht die Formen, die soziale An­erkennung und ihre Ver­weigerung in asymmetrischen bewaffneten Kon­flikten annehmen können. Außerdem untersuchen die Autor:innen die Risiken und Chan­cen, die entstehen, wenn lokale, staatliche und trans­nationale Akteure bewaffnete nichtstaatliche Akteure anerkennen, falsch anerkennen oder ihnen die An­erkennung verweigern.

Durch die Unter­suchung zentraler asymmetrischer Konflikte durch das Prisma der An­erkennung bietet der Band eine innovative Perspektive auf die Inter­aktionen zwischen bewaffneten nicht-staatlichen Akteuren und staatlichen Akteuren. In welchen Kon­texten fördert die An­erkennung von bewaffneten nichtstaatlichen Akteuren die Konflikttransformation? Was passiert, wenn Regier­ungen die An­erkennung verweigern oder bewaffnete nichtstaatliche Akteure in einer Weise etikettieren, die sie als Fehl­anerkennung wahrnehmen? Die Autor:innen untersuchen die Ambivalenz von An­erkennungsprozessen in Gewalt­konflikten und ihre manchmal unbeabsichtigten Folgen. Der Band zeigt, dass Nicht-Anerkennung Konflikt­transformation verhindert, während die An­erkennung bewaffneter nicht-staatlicher Akteure kontra­produktive Präzedenz­fälle und neue Formen des Ausschlusses in der inner­staatlichen und transnationalen Politik erzeugen kann.

Online via Zoom. Sie erhalten die Logindaten nach Anmeldung an This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.

Video:

 

Veranstalter:
Forschungsverbund "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität Frankfurt am Main

Krisen sichtbar machen

Gespräch und Buchvorstellung

Mittwoch, 16. Juni 2021, 18 Uhr

“Never miss a good crisis!” – wusste auch schon Winston Churchill. Krisenhafte Momente sind Zuspitzungen, die kritische Entscheidungen notwendig machen, um eine Katastrophe abzuwenden. Aber woher kommt das Wissen, um richtig entscheiden und handeln zu können? Wer trifft diese Entscheidungen? Und für wen?

Wenn Krisen eines deutlich machen, dann dass Wissenschaft, Kunst und Design gemeinsam in einen Dialog mit der Öffentlichkeit treten müssen. In eben solch einen Dialog traten die Forscher:innen des Leibniz Forschungsverbundes Krisen einer globalisierten Welt mit den Studierenden der HfG Offenbach. Das Ergebnis war Making Crises Visible, eine Ausstellung im Senckenberg Naturmuseum, die über die Wissenschaftskommunikation hinaus neue Perspektiven auf die Krisen dieser Welt werfen wollte.

HSFK-Leiterin Nicole Deitelhoff spricht im Frankfurter Museum Angewandte Kunst mit Brigitte Franzen, der Direktorin des Senckenberg Naturmuseums, sowie Felix Kosok, Stefan Kroll, Verena Kuni und Ellen Wagner, den Herausgeber:innen der Publikation Krisen Sichtbar Machen, über Krisenforschung, Wissenschaftskommunikation und Interdisziplinarität. Im Anschluss wird die Publikation Krisen Sichtbar Machen vorgestellt, welche die Dialoge zwischen Wissenschaft, Kunst und Design fortführt. Es geht dabei nicht zuletzt auch um die spezifische Rolle der Wissenschaft in politischen, ökonomischen und ökologischen Krisen.

Podiumsgäste:

Nicole Deitelhoff, HSFK und Normative Orders
Brigitte Franzen, Direktorin des Senckenberg Naturmuseums
Felix Kosok, Hochschule für Gestaltung Offenbach
Stefan Kroll, HSFK
Verena Kuni, Goethe-Universität Frankfurt/M.
Ellen Wagner, Hochschule für Gestaltung Offenbach

Liveübertragung aus dem Museum Angewandte Kunst via Zoom: Hier...

Veranstalter:
Leibniz-Institut Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung (HSFK), Hochschule für Gestaltung Offenbach am Main, Goethe-Universität Frankfurt am Main und Forschungsverbund "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität

tinyBE • living in a sculpture


Ausstellung

Welche Orte brauchen wir zum Leben und Arbeiten? Wie groß, wie klein kann der Raum für ein erfülltes und nachhaltiges Leben sein? Die Ausstellung "tinyBE • living in a sculpture" – vom 26. Juni bis 26. September im Frankfurter Metzler Park, mit Satelliten in Darmstadt und Wiesbaden, – greift diese Fragen mit bewohnbaren Skulpturen internationaler Künstler*Innen auf. Eine digitale Info-Box informiert vom 29. Mai bis 24. Juni 2021 auf dem Campus Westend über das Projekt, das vom Forschungsverbund „Normative Ordnungen“ der Goethe-Universität wissenschaftlich begleitet wird. Die Ausstellung greift aktuelle Debatten über die Zukunft von Wohnen und Arbeiten auf, über soziokulturelle Herausforderungen und den ressourcenschonenden Umgang mit Lebensräumen in künstlerisch und funktional gestalteten Kleinarchitekturen – Themen, mit denen sich auch die Wissenschaftler*Innen des Forschungsverbunds „Normative Ordnungen“ befassen. Am 5. Juli findet dazu ein tinyMONDAY unter dem Titel "Von großen und kleinen Räumen. Das Zusammenleben auf glokaler Ebene" mit Beträgen von Wissenschaftler*innen des Verbunds statt.

Beteiligte Künstler*Innen und Kollektive
Onur Gökmen – Christian Jankowski – Alison Knowles – Terence Koh – MY-CO-X – Laure Prouvost – Mia Eve Rollow & Caleb Duarte – Sterling Ruby – Thomas Schütte – tinyBE extra: Charlotte Posenenske
Kuratorin: Cornelia Saalfrank, Co-Kuratorin: Katrin Lewinsky

Weitere Informationen: Hier...

tinyMONDAY im Rahmen der Ausstellung "tinyBE • living in a sculpture"

Montag, 5. Juli 2021 ab 16.00 Uhr

Von großen und kleinen Räumen. Das Zusammenleben auf glokaler Ebene

Ausgehend vom Beispiel Frankfurt werden Fragen um die „auseinanderwachsende Stadt“ auf regionaler Ebene beleuchtet und anschließend in den Kontext der Urbanisierung auf globaler Ebene gesetzt. In Podiumsdiskussionen und Wortwechseln werden Antworten auf die Frage gefunden, wie wir die Zukunft des Zusammenlebens als Individuum und Gesellschaft mitgestalten können. Wie viel Ungleichheit ist gut für ein Gemeinwesen? Wie können öffentliche Räume im virtuellen Raum belebt werden? Und wie lässt sich ein Auseinanderdriften der Quartiere, Viertel und Stadtteile verhindern? Ein Themennachmittag, der mit Impulsen aus der Stadtentwicklungs-Perspektive gegenwärtige soziale Auseinandersetzungen und demokratische Aushandlungsprozesse in den Blick nimmt.

Um Anmeldung an This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it. wird gebeten

Weitere Informationen und Programm: Hier...

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Die rote tinyBE-Info-Box

Die wissenschaftlichen Videobeiträge für die tinyBE-Info-Box der Architekten schneider+schumacher vor dem Casino-Anbau auf dem Campus Westend stammen von den Mitgliedern des Forschungsverbunds Jun.-Prof. Dr. Franziska Fay (Juniorprofessorin für Ethnologie mit dem Schwerpunkt Politische Ethnologie der Johannes Gutenberg Universität Mainz und ehemalige Postdoktorandin des Forschungsverbunds „Normative Ordnungen“), Prof. Dr. Darrel Moellendorf (Professor für Internationale Politische Theorie und Philosophie der Goethe-Universität), Prof. Dr. Indra Spiecker gen. Döhmann, LL.M. (Professorin für Öffentliches Recht, Umweltrecht, Informationsrecht und Verwaltungswissenschaften der Goethe-Universität) und Dr. Tatjana Sheplyakova (Postdoktorandin des Forschungsverbunds „Normative Ordnungen“). Sie richten aus Sicht ihrer aktuellen Forschung einen kommentierenden Blick auf die Skulpturen FIRST von Onur Gökmen, MY-CO SPACE des SciArt Kollektivs MY-CO-X, Alison Knowles The House of Dust und Laure Prouvosts Boobs Hills Burrows.

Zur ausführlichen Meldung: Hier...

Die Videobeiträge

 

 

 

 

 

Veranstalter:
tinyBE gGmbH in Zusammenarbeit mit dem Forschungsverbund "Normative Ordnugnen" der Goethe-Universität. Das Gesamtprojekt wird gefördert vom Kulturfonds Frankfurt RheinMain und unterstützt von der Stiftung Flughafen Frankfurt/Main für die Region, den Städten Frankfurt, Wiesbaden und Darmstadt, dem Land Hessen und weiteren Stiftungen und Sponsor:innen. Schirmherrin ist Dr. Ina Hartwig, Kulturdezernentin der Stadt Frankfurt a.M.

 

Zahlen lügen nicht? - Von trügerischer Objektivität und historic bias bei algorithmenbasiertem Kreditscoring

Digital Lecture Series "Algorithms - Between Trust and Control" Summer Term 2021

Thursday, 27 May 2021, 18.00-19.30 CEST

Prof. Katja Langenbucher (Goethe University, Professor of Civil Law, Commercial Law and Banking Law)

Convenors: Prof. Christoph Burchard (Goethe University, Professor of Criminal Justice, PI of ConTrust and "Normative Orders") and Prof. Indra Spiecker gen. Döhmann (Goethe University, Professor of Public Law, PI of ConTrust)

Video:

 

Presented by:
Forschungsverbund "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität Frankfurt am Main, "ConTrust" - ein Clusterprojekt des Landes Hessen, Frankfurter Gespräche zum Informationsrecht des Lehrstuhls für Öffentliches Recht, Umweltrecht, Informationsrecht und Verwaltungswissenschaften und Zentrum verantwortungsbewusste Digitalisierung

Solidarität_Welche Rolle spielen Emotionen, Regeln, Infrastrukturen?

DenkArt "Solidarität_Aber wie?"

Dienstag, 8. Juni 2021, 19.30 Uhr

Prof. Dr. Sighard Neckel (Professor für Gesellschaftsanalyse und sozialen Wandel im Fachbereich Sozialwissenschaften der Universität Hamburg und Assoziiertes Mitglied des Forschungsverbunds „Normati-ve Ordnungen“ der Goethe-Universität Frankfurt am Main)
Moderation: Rebecca Caroline Schmidt, Geschäftsführerin des Forschungsverbundes Normative Ordnungen der Goethe-Universität Frankfurt am Main

Sighard Neckel (*1956) ist Professor für Gesellschaftsanalyse und sozialen Wandel im Fachbereich Sozialwissenschaften der Universität Hamburg und Sprecher der dortigen DFG-Kolleg-Forschungsgruppe „Zukünfte der Nachhaltigkeit“. Er ist Assoziiertes   Mitglied des Forschungsverbunds „Normati-ve Ordnungen“ der Goethe-Universität Frankfurt am Main und war bis 2017 Mitglied des Kollegiums des Instituts für Sozialforschung (IfS). Seine Forschungsschwerpunkte sind Wirtschaftssoziologie, soziale Ungleichheit, Kultursoziologie, Emotionsforschung und Gesellschaftstheorie. Zu seinen Publikationen gehören „Leistung und Erschöpfung. Burnout in der Wettbewerbsgesellschaft“ (2013, hg. zus. mit Greta Wagner), „Sternstunden der Soziologie. Wegweisende Theoriemodelle des soziologischen Denkens“ (2010, zus. mit Ana Mijic, Christian von Scheve und Monica Titton) und jüngst „Gesellschaftstheorie im Anthropozän“ (2020, hg. zus. mit Frank Adloff)

Übertragung ausschließlich via Livestream: Hier...

Weitere Informationen zum Programm der Reihe: Hier...

Video:

 

Veranstalter:
Katholische Akademie Rabanus Maurus, Haus am Dom, Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main, Forschungsverbund „Normative Ordnungen“ der Goethe-Universität Frankfurt am Main und Heinrich-Böll-Stiftung Hessen e.V.. Unterstützt wird die Reihe durch die Sebastian-Cobler-Stiftung für Bürgerrechte.

Lehren aus der Pandemie - Das europäische und das globale Krisenmanagement der EU

Crisis Talk

Mittwoch, 23. Juni 2021, 13:00 - 14:00 Uhr

Verfolgen Sie den deutschen Livestream auf dem Youtube-Kanal "Hessen in Berlin und Europa": Hier...

Einladung (pdf): Hier...

Please put questions to the panelists here: This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.
Please register here: https://eu.hessen.de/Krisenmanagement
Der Livestream wird simultan verdolmetscht (Englisch/Deutsch).

Video:

 

Welcome note | Begrüßung

Mark Weinmeister, Secretary of State for European Affairs of the State of Hessen
Rebecca Caroline Schmidt, Goethe University Frankfurt, Normative Orders

Keynote | Impuls

Prof. Dr. Nicole Deitelhoff, Leibniz Peace Research Institute Frankfurt/Speaker Leibniz Research Alliance “Crises in a Globalised world”

Panel discussion | Podiumsdiskussion

Prof. Dr. Nicole Deitelhoff, Leibniz Peace Research Institute Frankfurt/Speaker Leibniz Research Alliance “Crises in a Globalised world”
Jens Gieseke (tbc), Member of the European Parliament
Kim Eling, Deputy Head of Cabinet of the Commissioner for Crisis Management, European Commission

Moderator | Moderation

Gudrun Engel, TV-Correspondent, WDR

Europa und die Welt wurden in nahezu allen Lebensbereichen durch die Pandemie betroffen. Vertreter zahlreicher Politikbereiche haben sich schwergetan, strukturelle Antworten auf die Herausforderungen zu geben. Doch soll es bei der Veranstaltung nicht um Personen, sondern um Strukturen gehen. Es soll beleuchtet werden, wie es um die Organisationen und Regeln bestellt ist, die zur Bewältigung von Krisen existieren und die ein koordiniertes Krisenhandeln garantieren sollen. In die Diskussion soll ferner einbezogen werden, dass das Wissen über diese Krise schnell anwuchs und für die Entscheidungen in den politischen Institutionen zur Verfügung stand, auch wenn Unsicherheit sich nicht vollständig auflöste. Der Crisis Talk thematisiert vor diesem Hintergrund das Krisenmanagement der EU und berücksichtigt dabei auch den globalen Kontext. Wie gut war die EU auf eine solche Krise vorbereitet, sprich inwieweit existierten Pläne zur Krisenabwehr? Wie ist das koordinierte Handeln in der EU nach über einem Jahr Pandemie zu bewerten? Und wie ist die EU der globalen Verantwortung für andere Weltregionen gerecht geworden? Die Perspektive ist somit nicht auf die Pandemie beschränkt, sondern bezieht auch die Folgen für den europäischen Zusammenhalt und der Rolle Europas in der Welt mit ein.

Crisis Talks des Leibniz-Forschungsverbund „Krisen einer globalisierten Welt“
Krisen sind in der EU historisch ein wichtiger Motor der Veränderung und des Fortschritts. In Krisensituationen ist die von großer Heterogenität geprägte und auf konsensuale Meinungsbildung ausgerichtete EU bisher meist in der Lage gewesen, gemeinsame Wahrnehmungen herzustellen, Blockaden zu überwinden und Integration zu gestalten. Der Leibniz-Forschungsverbund „Krisen einer globalisierten Welt“ geht in der Reihe Crisis Talks der Frage nach, wie Europa mit seinen aktuellen und vergangenen Krisen umgehen sollte.

Veranstalter:
Die Hessische Ministerin für Bundes- und Europaangelegenheiten Lucia Puttrich und der Leibniz-Forschungsverbund „Krisen einer globalisierten Welt“ gemeinsam mit dem Forschungsverbund "Normative Ordnungen" an der Goethe-Universität Frankfurt am Main

Weitere Informationen zur Reihe "Crisis Talks": Hier...

Vertrauen und Konflikt. Anmerkungen zu einer komplexen Konstellation

1. Vortrag innerhalb der ConTrust Speaker Series

Donnerstag, 17. Juni 2021, 16 Uhr

Prof. Dr. Martin Hartmann (Professor für Philosophie, Universität Luzern)

Begrüßung: Prof. Dr. Rainer Forst (Professor für Politische Theorie und Philosophie der Goethe-Universität Frankfurt am Main, Sprecher von ConTrust und Normative Orders)

Online via Zoom. Eine Anmeldung an This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it. ist erforderlich. Die Logindaten werden nach Anmeldung übermittelt.

Video:

 

ConTrust Speaker Series
A standard assumption of research is that trust and conflict stand in opposition and exclude one another. ConTrust questions that assumption and inquires into the dynamics of trust and conflict in various contexts of social life. Can trust arise in, manifest itself and be stabilized in conflicts rather than apart from them? What are the conditions for that?

Veranstalter: 
„ConTrust. Vertrauen im Konflikt. Politisches Zusammenleben unter Bedingungen der Ungewissheit“ - ein Clusterprojekt des Landes Hessen am Forschungsverbund "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität Frankfurt am Main

Freiheit und/oder Leben – Das Abwägungsproblem der Zukunft?

Tagung

20. und 21. Mai 2021

Nach einer ersten Phase weitgehend kooperativen, solidarischen Handelns in Akzeptanz der Freiheitseinschränkungen, die zur Verminderung der Coronainfektionszahlen und -geschwindigkeit im Verordnungswege erlassen wurden, begann in einer zweiten Phase eine öffentliche Kontroverse über deren Verhältnismäßigkeit. Befeuert wurde diese Kontroverse nicht zuletzt durch Äußerungen wie derjenigen des Bundestagspräsidenten Schäuble, dass das Grundgesetz keinen absoluten Lebensschutz gebiete, sondern nur einen absoluten Schutz der Würde, dass zudem Krankheit und Tod zum allgemeinen Lebensrisiko gehören würden. An dieser Kontroverse wird ein zentrales Problem deutlich, das die Grundlagen des Zusammenhalts moderner Gesellschaften berührt, aber auch in globaler Perspektive immer virulenter wird: Wie ist das Verhältnis zwischen individueller Freiheit und Gesundheit, Freiheit und Leben bisher austariert worden und wie sollte es künftig konzipiert werden? Das gleiche Recht auf individuelle Freiheit, so sehr sein Wert für jeden Einzelnen auch von ungleich verteilten materiellen Ressourcen auch bestimmt ist, gehört zu den fundamentalen Prinzipien der meisten westlichen Gesellschaften. Mit dem Gebrauch dieses Freiheitsrechts gingen stets Risiken für Leben und Gesundheit einher. Am deutlichsten vielleicht sichtbar im motorisierten Straßenverkehr: Tausende von Unfalltoten werden jährlich in Kauf genommen, weil Bewegungsfreiheit und Mobilität einen hohen Stellenwert besitzen. Dahinter steht eine Abwägung, die viele Gesellschaften implizit getroffen haben: Die Freiheit qua Mobilität hat mehr Gewicht als Leben und Gesundheit vieler Menschen. Freilich gilt dies nicht absolut, sondern hängt von der Zahl der tödlichen Unfälle ab, und sie wird vorgenommen im widerleglichen Vertrauen darauf, dass jeder Verkehrsteilnehmer sich eigenverantwortlich an die Regeln hält, die der Vermeidung von tödlichen Unfällen dienen, und sei es auch nur aus Selbstschutz. Was dennoch an Todesfällen vorkommt, gilt als „allgemeines Lebensrisiko“ im Straßenverkehr, also als unvermeidbares Schicksal und nicht als vermeidbares Unrecht. Freiheit bedeutet also, dass man Risiken für Leben und Gesundheit eingehen darf (oder sogar soll), dabei jedoch eigenverantwortlich handelt, um durch geeignete Sorgfaltsmaßnahmen weder das eigene Leben noch das der anderen übermäßig zu gefährden.

Nicht erst Corona hat deutlich werden lassen, dass diese Kalkulation so nicht mehr aufgeht. Spätestens mit der Reaktor-Katastrophe in Tschernobyl ist klar geworden, dass es aus dem jeweils individuellen Freiheitsgebrauch resultierende Risiken gibt, die sich nicht mehr beherrschen lassen und Leben/Gesundheit einer Vielzahl von Menschen unmittelbar betreffen. Kurz vor Corona hatten die „Friday for Future“-Proteste daran erinnert, dass der Klimawandel nicht nur den Wohlstand, sondern vor allem Leben und Gesundheit der gegenwärtigen und vor allem der künftigen Generationen in bisher so nicht vorhergesehenem Maße gefährdet. Damit rückt die Frage nach der Abwägung zwischen dem Recht auf Freiheit und dem Recht auf Gesundheit und Leben in den Fokus. Die Gerichtsverfahren sowie die Diskussion um Dieselfahrverbote oder um die künstliche Verteuerung von Flugreisen waren Beispiele dafür. Wieviel Feinstaubbelastung, wieviel Erwärmung der Atmosphäre sind noch tolerierbar angesichts der Gesundheitsgefahren, wie z.B. erhöhte Zahlen an Atemwegserkrankungen, Herzinfarkten, etc. Corona hat diese Abwägungsproblematik wie unter einem Brennglas noch einmal ganz konkret und unmittelbar verschärft: Wie viele Freiheitseinschränkungen sind geboten und hinzunehmen, um Leben und Gesundheit eines Teils der Gesellschaft zu schützen? Kaum jemand will das Extrem einer Diktatur des Lebensschutzes analog zur weitgehend perhorreszierten Fiktion einer Öko-Diktatur. Aber wieviel Lebens- und Gesundheitsschutz sind zu fordern, wie viel davon lässt sich über die Eigenverantwortung der Bürger*innen, wie viel durch zwangsbewehrte Verbote und andere freiheitsbeschränkende Maßnahmen und, nicht zuletzt, durch höhere Investitionen in eine besseres, effektiveres Gesundheitssystem oder in nachhaltigere Energien bewerkstelligen? Dabei wird auch die Frage aufkommen, was eigentlich "Leben" ist, wieviel Freiheitsgebrauch zu einem menschlichen Leben gehört, auch wenn das mehr oder weniger indirekt schädliche Auswirkungen auf das Leben Dritter (oder auf einen selbst) hat? Aktuell zeichnen sich wenigstens zwei Diskussionslinien ab: Für die einen ist Freiheit ohne Lebens- und Gesundheitsrisiko undenkbar, weshalb eher für weniger Restriktionen im Namen des Lebessschutzes plädiert wird. Daraus resultierende Gesundheitsgefahren sind dann als Schicksal hinzunehmen. Das "allgemeine Lebensrisiko" könnte dann unter der Hand zu einem sozi-aldarwinistischen Ausleseprinzip werden, mit dem die Freiheitsrechte der risikofreudigen Starken von den Lebensschutzrechten der risikoscheuen Schwachen sortiert werden. Vor allem in globaler Perspektive bedeutet dies, dass diejenigen Regionen der Welt, die den Freiheitsgebrauch der Privilegierten mit erhöhten Gesundheitsgefahren für sich selbst ermöglichen, unfair behandelt werden. Dagegen stehen diejenigen, die für einen Vorrang des Lebensschutzes gegenüber der Freiheit plädieren, nicht zuletzt deshalb, weil das Leben die vitale Grundlage der Freiheit, auch der Freiheit als Selbstbestimmung, ist. Aber wo ist die Grenze zwischen einem selbstbestimmten Leben in Freiheit und selbstbestimmter Lebensgefährdung – vor allem, wenn es um Leben und Gesundheit Dritter geht?

Der geplante Workshop will sich diesen Fragen widmen und unter Einbeziehung der einschlägigen verfassungsrechtlichen sowie (rechts-)philosophischen Literatur ausloten, welche gesellschaftlichen Verständnisse von Freiheit und Leben sowie von dem Verhältnis zwischen Freiheit und Leben grundlegend sind und in welchen Hinsichten sie kritisiert werden müssen oder gerechtfertigt werden können.

Convenors: Prof. Dr. Klaus Günther (Professor für Rechtstheorie, Strafrecht und Strafprozessrecht der Goethe-Universität, "Normative Orders", FGZ) und Prof. Dr. Uwe Volkmann (Professor für Öffentliches Recht und Rechtsphilosophie der Goethe-Universität, FGZ)

Anmeldungen bitte an: This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.

Veranstalter:
Forschungsinstitut Gesellschaftlicher Zusammenhalt (FGZ) und Forschungsverbund "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität Frankfurt am Main

Disputing Discipline. Child Protection, Punishment, and Piety in Zanzibar Schools

Book lɔ:ntʃ

Friday, 22 October 2021, 2 p.m.

Jun.-Prof. Dr. Franziska Fay (Juniorprofessorin für Ethnologie mit dem Schwerpunkt Politische Ethnologie der Johannes Gutenberg Universität Mainz, ehemalige Postdoktorandin des Forschungsverbunds "Normative Ordnungen")

Comment by Dr. Claudia Seymour (Senior Researcher with the Centre on Conflict, Development and Peacebuilding at the Graduate Institute of International and Development Studies, Geneva)

Moderation: Dr. Regina Schidel (Postdoktorandin des Forschungsverbunds "Normative Ordnungen")

Rutgers University Press 2021

Disputing Discipline explores how global and local children’s rights activists’ efforts within the school systems of Zanzibar to eradicate corporal punishment are changing the archipelago’s moral and political landscape. Through an equal consideration of child and adult perspectives, Fay explores what child protection means for Zanzibari children who have to negotiate their lives at the intersections of universalized and local "child protection" aspirations while growing up to be pious and responsible adults. Through a visual and participatory ethnographic approach that foregrounds young people’s voices through their poetry, photographs, and drawings, paired with in-depth Swahili language analysis, Fay shows how children’s views and experiences can transform our understanding of child protection. This book demonstrates that to improve interventions, policy makers and practitioners need to understand child protection beyond a policy sense of the term and respond to the reality of children’s lives to avoid unintentionally compromising, rather than improving, young people’s well-being.

For further information: Click here...
More information and discount on the book (pdf): Here...

Online via Zoom. Registrtration required: This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.

 

The event will be held in english

Veranstalter:
Forschungsverbund "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität Frankfurt am Main

Solidarität_Wie lässt sich ein alter Wert neu denken?

DenkArt "Solidarität_Aber wie?"

Dienstag, 4. Mai 2021, 19.30 Uhr

Lukas Bärfuss (Autor und Büchnerpreisträger)
Moderation: Prof. Marion Tiedtke, Professorin für Schauspiel an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main und Dramaturgin

Lukas Bärfuss (*1971) ist einer der erfolgreichsten Schrift-steller unserer Zeit. Er lebt und arbeitet in Zürich, übersetzt und schreibt Romane („Hundert Tage“ 2008, „Koala“ 2014 u.a.), Erzählungen („Malinois“ 2019), Essays (zuletzt „Die Kro-ne der Schöpfung“ 2020) sowie Theaterstücke (u.a. „Der Bus“ 2005, „Julien - Rot und Schwarz“ 2020), die an vielen Bühnen weltweit gespielt werden. Immer wieder trifft er dabei den Nerv politischer Diskurse. Bärfuss ist Mitglied der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung. Seine Werke wurden mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, zuletzt 2019 mit dem Georg-Büchner-Preis.

Übertragung ausschließlich via Livestream: Hier...

Weitere Informationen zum Programm der Reihe: Hier...

Video:

 

Veranstalter:
Katholische Akademie Rabanus Maurus, Haus am Dom, Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main, Forschungsverbund „Normative Ordnungen“ der Goethe-Universität Frankfurt am Main und Heinrich-Böll-Stiftung Hessen e.V.. Unterstützt wird die Reihe durch die Sebastian-Cobler-Stiftung für Bürgerrechte.

 

„Zukunft der Solidarität“

Frankfurter interdisziplinäre Live-Debatte online

Mittwoch, 12. Mai 2021, 18 Uhr

Impuls von: Prof. Dr. Rainer Forst („Normative Ordnungen“)

Diskussion mit: Prof. Dr. Nicole Deitelhoff (HSFK und „Normative Ordnungen“), Prof. Dr. Stefanie Dimmeler (Cardio-Pulmonary Institute und Goethe-Universität Frankfurt), Prof. Dr. Rainer Forst („Normative Ordnungen“), Prof. Dr. Klaus Günther („Normative Ordnungen“) und Prof. Dr. Jan Pieter Krahnen (SAFE)

Moderation: Doris Renck (hr-Journalistin)

Eine Anmeldung ist erforderlich: hier.... Sie erhalten einen Link zur Teilnahme an der Live-Debatte einen Tag vor der Veranstaltung.

Neustart für die „Frankfurter interdisziplinäre Debatte“: Im Jahr 2020 als Blog gestartet, geht die Frankfurter Debatte als eine Serie von Podiumsdiskussionen weiter. Die Initiatorinnen und Initiatoren der Dialogplattform greifen dabei Perspektiven aus unterschiedlichen wissenschaftlichen Disziplinen zu aktuellen Fragestellungen rund um das Thema „Zukunft Post-Covid“ auf. Starttermin für das neue Format „Frankfurter interdisziplinäre Live-Debatte“ ist Mittwoch, 12. Mai 2021, 18 Uhr. Der Auftakt wird als digitale Veranstaltung aus dem Campus Westend der Goethe-Universität Frankfurt übertragen.

Video:

 

Weitere Informationen zur Frankfurter interdisziplinären Debatte: Hier...

Veranstalter:
Exzellenzcluster Cardio-Pulmonary Institute, Leibniz-Institut Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung HSFK, Forschungsverbund „Normative Ordnungen“ der Goethe-Universität Frankfurt und Leibniz-Institut für Finanzmarktforschung SAFE („Sustainable Architecture for Finance in Europe“)

Fairen Wettbewerb in der Europäischen Union sichern

Digitale Tagung

Freitag, 7. Mai 2021, 10–17 Uhr

Die Gewährleistung fairer Wettbewerbsbedingungen in der Europäischen Union ist zentraler Aspekt der Wettbewerbspolitik. Die Globalisierung und offenen Grenzen gestatten Investitionen auf der gesamten Welt. Der Europäische Binnenmarkt ist einer der größten Wirtschaftsräume auf der Welt, unterliegt jedoch auch stets Herausforderungen und Gefahren durch „unfaire“ Wettbewerbspraktiken – sowohl von „innen“ als auch von „außen“. Die Tagung nimmt diese aktuellen Entwicklungen zum Anlass, um über die Zukunft des Wettbewerbs in der Europäischen Union zu diskutieren.

Online via Zoom. Anmeldungen bis zum 5. Mai 2021 an This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.

Programm (pdf): Hier...


Programm

10.00 Uhr
Begrüßung
Prof. Dr. Dr. Rainer Hofmann (Wilhelm-Merton-Zentrum Frankfurt am Main)
Alexander Heger (Goethe-Universität Frankfurt am Main)

Grußwort der Hessischen Staatsministerin für Bundes- und Europaangelegenheiten Lucia Puttrich MdL
Grußwort des Vizepräsidenten der Goethe-Universität Frankfurt am Main Prof. Dr. Michael Huth

10.20 Uhr
Securing a level playing field through Free Trade Agreements: New developments in recent EU practice
Prof. Dr. Frank Hoffmeister (Europäische Kommission, Generaldirektion Handel)

10.40 Uhr
Die Reform der handelspolitischen Schutzinstrumente der Europäischen Union
Patricia Trapp (Universität Passau)

11.00 Uhr
Diskussion

11.40 Uhr
Instrumente aus dem Weißbuch zur Gewährleistung fairer Wettbewerbsbedingungen bei Subventionen aus Drittstaaten
Dr. Simone Ritzek-Seidl (Europäische Kommission, Generaldirektion Wettbewerb)

12.00 Uhr
„Was interessiert die Union?“ - Das Unionsinteresse bei der Prüfung drittstaatlicher Subventionen
Frederik Gutmann (Humboldt-Universität zu Berlin)
Lennart Gau (Humboldt-Universität zu Berlin)

12.20 Uhr
Diskussion

13.00 Uhr
Mittagspause

14.00 Uhr
Ausgewählte Aspekte der Digitalwirtschaft aus wettbewerbsrechtlicher Perspektive
Dr. Sebastian Wismer (Bundeskartellamt, Referat Digitale Wirtschaft)

14.20 Uhr
Der Digital Markets Act der EU für mehr Fairness in der Digitalwirtschaft?
Dr. Ranjana Andrea Achleitner (Johannes Kepler Universität Linz)

14.40 Uhr
Diskussion

15.20 Uhr
Außerwettbewerbliche Schutzziele in der wettbewerbsrechtlichen Anwendungspraxis
Prof. Dr. Hans-Georg Kamann (Rechtsanwalt und Partner bei WilmerHale)

15.40 Uhr
Fairness als Prinzip des Europäischen Wirtschaftsrechts. Zum Begriff des level playing field im Wettbewerbs- und Außenwirtschaftsrecht der Union
Philipp Reinhold (Universität des Saarlandes)
Max Erdmann (Ludwig-Maximilians-Universität München)

16.00 Uhr
Diskussion

16.40 Uhr
Schlussbemerkungen
Prof. Dr. Stefan Kadelbach (Wilhelm-Merton-Zentrum Frankfurt am Main, Mitglied des Forschungsverbunds "Normative Orders")
Dr. Sascha Gourdet (Goethe-Universität Frankfurt am Main)


Veranstalter:
Merton Zentrum für Europäische Integration und internationale Wirtschaftsordnung in Zusammenarbeit mit dem Forschungsverbund "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität Frfankfurt am Main

Die Republik auf allen Viren – wieviel Angst verträgt die Demokratie?

49. Römerberggespräche

Samstag, 22. Mai 2021 – live und interaktiv
via YouTube übertragen aus dem Chagall-Saal des Schauspiel Frankfurt

Die Pandemie gerät zum Stresstest – nicht nur für das Individuum, sondern auch für das politische System. Grundrechte werden eingeschränkt, Gesetze zu Verordnungen verkürzt. Die Regierung inszeniert sich als effizienter Krisenmanager, der aus wissenschaftlichen Erkenntnissen alternativlose Konsequenzen zieht. Grenzüberschreitend werden angesichts der viralen Bedrohung Rückfälle in autoritär anmutendes Staatshandeln und überwunden geglaubten Nationalismus sichtbar.
Bleibt den Bürger*innen derweil nur noch Angst und Ohnmacht, wenn Experten das Sagen haben? Welche Langzeitfolgen wird der fortgesetzte Lockdown haben – psychisch und politisch? Was wird aus individueller Freiheit, wechselseitigem Vertrauen und staatsbürgerlicher Souveränität? Wie verändert sich das Verhältnis von Staat, Wissenschaft und Gesellschaft? Wie kann die Zivilgesellschaft wieder zum Ort einer kritischen Öffentlichkeit werden? Wieviel Vertrauen müssen wir dem staatlichen Handeln und wissenschaftlicher Wahrheit gegenüber aufbringen; wie sehr können wir es in Frage stellen – ohne haltlosem Verschwörungsglauben in die Hände zu spielen?

In Krisenzeiten werden die Grenzen und Möglichkeiten des Politischen neu bestimmt – mit welchen Risiken und Nebenwirkungen? Das fragen die Römerberggespräche im Superwahljahr 2021 und vier Monate vor der Bundestagswahl.

Live und interaktiv auf www.roemerberggespraeche-ffm.de

Programm (pdf): Hier...
Einleger (pdf): Hier...

  • Hadija Haruna-Oelker (Journalistin und Moderatorin) und Alf Mentzer (Leiter der Literaturredaktion von hr2-kultur)
  • Prof. Dr. Klaus Günther (Professor für Rechtstheorie, Strafrecht und Strafprozessrecht der Goethe-Universität Frankfurt am Main und Mitglied des Forschungsverbunds "Normative Orders")
  • Prof. Dr. Dr. Günter Frankenberg (Professor für Öffentliches Recht, Rechtsphilosophie und Rechtsvergleichung und Assoziiertes Mitglied des des Forschungsverbunds "Normative Orders")
  • Prof. Dr. Valentin Groebner (Historiker, Universität Luzern)
  • Staatsministerin Angela Dorn (Hessische Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst)
  • Dr. Ina Hartwig (Dezernentin für Kultur und Wissenschaft der Stadt Frankfurt am Main)
  • Prof. Armin Nassehi (Soziologe, LMU München)
  • Prof. Dr. Dr. Günter Frankenberg (Professor für Öffentliches Recht, Rechtsphilosophie und Rechtsvergleichung und Assoziiertes Mitglied des des Forschungsverbunds "Normative Orders"), Thomas Brussig (Autor) und Alf Mentzer (Leiter der Literaturredaktion von hr2-kultur) (v.l.)
  • Prof. Dr. Dr. Günter Frankenberg (Professor für Öffentliches Recht, Rechtsphilosophie und Rechtsvergleichung und Assoziiertes Mitglied des des Forschungsverbunds "Normative Orders")
  • Prof. Dr. Dr. Günter Frankenberg (Professor für Öffentliches Recht, Rechtsphilosophie und Rechtsvergleichung und Assoziiertes Mitglied des des Forschungsverbunds "Normative Orders")
  • Prof. Dr. Dr. Günter Frankenberg (Professor für Öffentliches Recht, Rechtsphilosophie und Rechtsvergleichung und Assoziiertes Mitglied des des Forschungsverbunds "Normative Orders")
  • Prof. Dr. Dr. Günter Frankenberg (Professor für Öffentliches Recht, Rechtsphilosophie und Rechtsvergleichung und Assoziiertes Mitglied des des Forschungsverbunds "Normative Orders")
  • Prof. Dr. Rudolf Stichweh (Soziologe, Universität Bonn)

Programm:

10:00 Uhr
Begrüßung der Ministerin für Wissenschaft und Kunst Angela Dorn und Dr. Ina HartwigDezernentin für Kultur und Wissenschaft der Stadt Frankfurt am Main

10:15 Uhr
Prof. Armin Nassehi (Soziologe, LMU München): Die infizierte Gesellschaft und ihre Immunreaktionen

11.00 Uhr
Thomas Brussig (Autor) –  Prof. Günter Frankenberg (Jurist, Goethe-Universität, Assoziiertes Mitglied "Normative Orders"): „Mehr Diktatur wagen? Demokratie und Rechtsstaat in der Pandemie“

12.00 Uhr
Prof. Birgit Aschmann (Historikerin, HU Berlin) – Prof. Valentin Groebner (Historiker, Universität Luzern): „Tod und Krankheit – Politik- und Sozialgeschichte der Pandemie“

13.00 Uhr
Mittagspause

14.00 Uhr
Dr. Romy Jaster (Lehrstuhl für Theoretische Philosophie an der HU Berlin) – Prof. Rudolf Stichweh (Soziologe, Universität Bonn): „Wahnsinn und Methode – Was bleibt von der Wahrheit in Corona-Zeiten?“

15.00 Uhr
Prof. Christiane Eichenberg (Leiterin des Instituts für Psychosomatik der Sigmund Freud Privatuniversität) – Prof. Nico Dragano (Medizinsoziologe, Universitätsklinikum Düsseldorf): „Stresstest Pandemie – Psychische Leiden im Lockdown“

16.00 Uhr
Prof. Klaus Günther (Dekan des Fachbereichs Rechtswissenschaft der Goethe-Universität, "Normative Orders"): „Wandle nur wehrlos fort durchs Leben, und fürchte nichts! – Angst und Vertrauen im demokratischen Rechtsstaat“

17.00 Uhr
Ende

Moderation: Hadija Haruna-Oelker und Alf Mentzer

Video:

 

Veranstalter:
Römerberggespräche e.V. in Zusammenarbeit mit dem Forschungsverbund "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität Frankfurt am Main

Selbsttransformierendes Leben? Lukács und die Kritik des Kapitalismus

Internationale Tagung

Donnerstag, 22. April 2021, ab 13 Uhr

„Unsere Welt ist unendlich groß geworden und in jedem Winkel reicher an Geschenken und Gefahren als die griechische, aber dieser Reichtum hebt den tragenden und positiven Sinn ihres Lebens auf: die Totalität.“
Mit diesem Satz formuliert Georg Lukács in seiner Theorie des Romans eine Erfahrung die nicht zuletzt durch den Kriegsausbruch 1914 ausgelöst wird. Gegen die „kriegsbejahende Stellungnahme der Sozialdemokratie“ und vieler Intellektueller seiner Zeit nahm der ungarische Philosoph dieses verheerende Ereignis und seine weit verbreitete Akklamation zum Anlass, eine doppelte Kritik, sowohl ästhetisch als auch sozial, zu entwickeln, die dem Lebensbegriff eine zentrale Rolle beimisst und gleichzeitig versucht, die Gefahren seiner Hypostasierung zu vermeiden. Diese Perspektive wurde in der Kritik der kapitalistischen Verdinglichung, die er einige Jahre später in Geschichte und Klassenbewußtsein vorstellte, weiterverfolgt und modifiziert. Dieses Buch, dessen Bedeutung für die Kritische Theorie nicht überbewertet werden kann, wurde wiederum oft als problematisch angesehen, weil es auf totalisierende Vorstellungen von menschlichem Leben und Geschichte angewiesen sei. Genau hier liegt jedoch das Interesse an einem solchen Werk für uns heute. In einer Zeit, in der die ethische Kritik des Kapitalismus, seine ontologischen Grundlagen und die problematischen Beziehungen zwischen Leben und Form wieder im Mittelpunkt der Debatten der Kritischen Theorie stehen, kann sich eine Neubewertung von Lukács’ Werk als bereichernd für diese intellektuelle Tradition erweisen.

Mit: Csaba Olay (Eötvös Loránd University Budapest), Timothy Bewes (Brown University), Eva Geulen (HU Berlin), Patrick Eiden-Offe (University of Illinois Chicago), Arthur Bueno (Goethe University Frankfurt), Alberto Toscano (Goldsmiths, University of London), Konstantinos Kavoulakos (University of Thessaloniki).

Zoom-Event / Bitte anmelden: This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.

Organisiert von Arthur Bueno (Frankfurt) & Simon Gurisch (Frankfurt)

Programm:

Thursday, April 22nd, 2021

1:00 – 1:15:
Introduction

1:15 – 1:45:
Csaba Olay (Eötvös Loránd University Budapest):
Lukács’ Early Conception of Reification in the Light of Recent Interpretations

1:45 – 2:15:
Timothy Bewes (Brown University):
Notes for a Hypothetical Theory of the Novel

2:15 – 2:30:
Eva Geulen (HU Berlin) (comment)

2:30 – 3:00:
Discussion

(30 min break)

3:30 – 4:00:
Patrick Eiden-Offe (University of Illinois Chicago):
Revolution as a Way of Life: On the Experiment of Writing Lukács' Life

4:00 – 4:30:
Arthur Bueno (Goethe University Frankfurt):
The Experience of the Crisis: Reification and Emancipation as Life-Processes

4:30 – 5:00:
Discussion

(30 min break)

5:30 – 6:00:
Alberto Toscano (Goldsmiths, University of London):
Life, Tragedy & Justice

6:00 – 6:30:
Konstantinos Kavoulakos (University of Thessaloniki):
Georg Lukács' Early Critique of Everyday Life and his Theory of Reification

6:30 – 7:00:
Discussion


Veranstalter:
Lehrstuhl für Praktische Philosophie mit Schwerpunkt Politische Philosophie und Rechtsphilosophie und Forschungsverbund "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität

Politische Falschheiten: Diagnosen und Konzepte

Vortragsreihe im Sommersemester 2021

Unwahrheiten in der Politik haben eine neue Prominenz erhalten. So lautet jedenfalls die These vieler Gegenwartsdiagnosen, die ein postfaktisches Zeitalter, die Rückkehr der Ideologien, oder den Aufschwung von Verschwörungstheorien feststellen. In der Vortragsreihe werden diese Diagnosen, die ihnen zugrundliegenden Phänomene und die verwendeten Begriffe kritisch diskutiert. Welche Konzepte helfen uns, trennscharf zu erfassen, welche Art der politischen Falschheiten heute wirksam sind? Was ist neu an der gegenwärtigen Art und Weise, Politik mit Unwahrheiten zu machen? Und wie sollten wir damit umgehen?

Organisation: Dr. Frieder Vogelmann (Vertretungsprofessor für Soziologie mit dem Schwerpunkt Soziologische Theorie und Theoriegeschichte am Fachbereich Gesellschaftswissenschaften der Goethe-Universität Frankfurt am Main)

Alle Vorträge finden, sofern nicht anders angegeben, von 18-20 Uhr online statt. Den Link erhalten Sie nach einer Anmeldung unter https://t1p.de/falschheiten jeweils am Tag des Vortrags

QR zur Anmeldung:

 

 

 

 

Programm:

Mittwoch, 2. Juni 2021, 18.00 Uhr
Ideologie und Wahrheit
Dr. Christian Schmidt (Humboldt-Universität zu Berlin)

Mittwoch, 9. Juni 2021, 18.00 Uhr
Was tun mit der Erkenntnis? Wahrheit und Wissenschaft in der gegenwärtigen Politik
Dr. Javier Burdman (Université de Strasbourg)

Mittwoch, 16. Juni 2021, 18.00 Uhr
Post-Truth und Postfaktizität: Anmerkungen zu einer politischen Theorie der Wahrheit
Dr. Sergej Seitz (Universität Innsbruck) & Dr. Gerald Posselt (Universität Wien)

Mittwoch, 23. Juni 2021, 20.00 Uhr
To Deny, Downplay, or Disinform about COVID-19: Studying the Workings and Breakdowns of the Fact-Value Dichotomy
Dr. Carmen Lea Dege (Van Leer Jerusalem Institute)

Mittwoch, 7. Juli 2021, 18.00 Uhr
Halbwahrheiten. Zur Manipulation von Wirklichkeit
Prof. Dr. Nicola Gess (Universität Basel)

Mittwoch, 14. Juli 2021, 18.00 Uhr
Verschwörungstheorie, Verschwörungsmythos, Verschwörungsideologie? Für eine präzisere Analytik der Desinformation
Dr. Eva Marlene Hausteiner (Universität Greifswald)

 

Veranstalter:
Fachbereich Gesellschaftswissenschaften der Goethe-Universität Frankfurt am Main und Forschungsverbund "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität Frankfurt am Main

Solidarität_Wie ist Teilhabe für alle möglich?

DenkArt "Solidarität_Aber wie?"

Dienstag, 9. März 2021, 19.30 Uhr

Kübra Gümüşay (Autorin und Publizistin)
Moderation: Prof. Joachim Valentin, Direktor der katholischen Akademie Rabanus Maurus, Haus am Dom Frankfurt

Kübra Gümüşay (*1988) ist eine der einflussreichsten Journalistinnen  und  politischen  Aktivistinnen  unseres  Landes.  Sie  studierte  Politikwissenschaften  in  Hamburg  und  an  der  London  School of Oriental and African Studies. 2011 wurde ihr Blog „Ein Fremdwörterbuch“ für den Grimme Online Award nominiert. Sie war Kolumnistin der tageszeitung und stand mehrfach auf der TEDx-Bühne. Die von ihr mitbegründete Kampagne #ausnahmslos wurde 2016 mit dem Clara-Zetkin-Frauenpreis ausgezeichnet. Nach Jahren in Oxford lebt sie mit ihrem Mann und  ihrem  Sohn  wieder  in  Hamburg.  In  ihrem  aktuellen  Buch  „Sprache und Sein“ (2020) reflektiert sie vor dem konkreten Hintergrund ihrer Biographie wie Sprache Denken prägt und Politik bestimmt.

Übertragung ausschließlich via Livestream: Hier...

Podcast:

 

Weitere Informationen zum Programm der Reihe: Hier...

 

Veranstalter:
Katholische Akademie Rabanus Maurus, Haus am Dom, Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main, Forschungsverbund „Normative Ordnungen“ der Goethe-Universität Frankfurt am Main und Heinrich-Böll-Stiftung Hessen e.V.. Unterstützt wird die Reihe durch die Sebastian-Cobler-Stiftung für Bürgerrechte.

Lecture Series on Rule of Law and Democracy

Postdoctoral Dialogue Series "Norms, Plurality and Critique"

The crisis of democracy we face today triggers many questions about the very concept of democracy as well as its interaction with other political ideals.
Some of those who embody this crisis claim to speak in the name of the people and contradict, at the same time, the most basic democratic institutions of Constitutional states. That pushes us to look at one highly contested issue, which is the relation between democracy and the rule of law ideal. Are they based on contradictory principles, and united, paradoxically, in Constitutional Democracies - as Habermas has pointed it out? Are they completely independent one from another - as some other scholars believe? Does it make sense to talk about a democratic rule of law ideal?
The Lecture Series on Rule of Law and Democracy attempts to address this issue from a multidisciplinary perspective. History, Philosophy of Law and Political Philosophy are here brought together to enrich and shed different lights on this old debate that revives once again.

Online via Zoom. Please register in advance: This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.

Organized by Dr. María Emilia Barreyro (Postdoctoral Fellow at Normative Orders), Dr. Sofie Møller (Postdoctoral Fellow at Normative Orders) and Carlos Gálvez-Bermúdez (PhD student at Normative Orders)

Programm:

Friday, March 19th, 17.15 h CET
Crisis of democracy: Rule of law and Rule by law
Prof. Klaus Günther (Goethe University, Normative Orders)
Commentators Prof Michael Wilkinson (London School of Economics) and Dr María Emilia Barreyro (Goethe University, Normative Orders)

Video:

 

Friday, March 26th, 17.15 h CET
Constitutivism and the Rule of Law
Prof. Herlinde Pauer-Studer (Universität Wien)
Commentators Prof George Pavlakos (University of Glasgow) and Carlos Gálvez Bermúdez (Goethe University, Normative Orders)

Video:

 

Friday, April 9th, 17.15 h CET
The Democratic Case for Judicial Review: A Participatory interpretation of the internal relation between the Rule of Law and Democracy
Prof. Cristina Lafont (Northwestern University)
Commentators Prof Richard Bellamy (University College London) and Dr Sofie Møller (Goethe University, Normative Orders)

Video:

 


Presented by
Research Centre Normative Orders of Goethe University

Medea: Violence – Family – Liberation

Workshop at Goethe-University Frankfurt

February 25th/26th, online via Zoom

Who is Medea? Feminist, mother; stranger, murderer, victim, displaced, driven, knowing (as her name says) or desperate (as her deeds tell), "witch", "fury"... How is her violent strike to be understood - as revenge, as rescue, as liberation...? What does the violence she exerts say about the violence she is exposed to? What understanding of femininity does she represent and what significance does she place on the (destruction or even preservation of the) family? What role does it play for her story and her actions that she does not belong to the world in which she lives, that she is a stranger who has no home? In what way is Medea a political figure?
Through these many ambivalences this figure contains, it has inspired the most diverse interpretations, appropriations and transformations. In philosophy, on the other hand, she has repeatedly been overshadowed by another great female figure of ancient tragedy: Antigone. In this way, however, a specific form of female liberation and a specific reference to the family, which distinguishes Medea from Antigone, are getting lost. Quoting Slavoj Zizek: „So it’s time to reassert Medea against Antigone: Medea or Antigone, that's the ultimate choice today. In other words, how are we to fight power? Through the fidelity to the old organic Mores threatened by Power, or by out-violencing Power itself? Two versions of femininity: Antigone can still be read as standing for the particular family roots against the universality of the public space of State Power; Medea, on the contrary, out-universalizes universal Power itself.” (https://www.lacan.com/zizek-love.htm)
With this workshop, we aim to place Medea at the center of an interdisciplinary dialogue. On the basis of the themes that become visible in and through the different versions of the Medea figure we want to ask: How is (female) liberation possible?

Organizers: Jonas Heller (Philosophy, Goethe-University Frankfurt, Normative Orders) and Marina Martinez Mateo (Philosophy, Goethe-University Frankfurt, Normative Orders)

Please register in advance: This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it. or This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.

It is intended that the lectures will not be presented, but circulated in advance. At the workshop itself, there will be brief comments from the other panel participants.

Program (pdf): Here...

Program

February 25th 2021

3:15-3:30 pm
Introduction
Jonas Heller & Marina Martinez Mateo (Philosophy, Goethe-University Frankfurt, Normative Orders)

3:30-5:30 pm
Foreignness and Racism

Medea, the refugee
Demetra Kasimis (Political Science, University of Chicago)

Mythical Enjambment in The Hungry Woman: Nation, Desire, and Cherríe Moraga's Utopic Turn
Michelle Martin-Baron (LGBT Studies, Hobart and William Smith Colleges)

6:00-7:00 pm
Ambivalent Motherhood

Ambivalences of family and love. Reflections with Hegel, Antigone, and Medea
Marina Martinez Mateo (Philosophy, Goethe-University Frankfurt, Normative Orders)

February 26th 2021

2:00-4:00 pm
Affect and Subjectivity

The Dynamics of Emotion in Euripides’ Medea
Douglas Cairns (Classics, University of Edinburgh)

The Irony of Unreason. Medea after Euripides, Ovid, and Davidson
Dirk Setton (Philosophy, Freie Universität Berlin)

4:30-6:30 pm
Violence and Liberation

Good Girls Go to Heaven, Bad Girls Go Everywhere: Medea, Mistress of Violence
Katharina Wesselmann (Classics, Christian-Albrechts-Universität zu Kiel)

Violating Order. Medea and Marriage
Jonas Heller (Philosophy, Goethe-University Frankfurt, Normative Orders)

6:30-7:00 pm
Final Discussion

 

Presented by:
Institute of Philosophy Goethe University an Research Centre Normative Orders

Kooperativer Grundrechtsschutz in der Europäischen Union. Aktuelle Entwicklungen im Lichte der neuen Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts und des EuGH

XX. Walter Hallstein-Kolloquium

Donnerstag, 4. März 2021, 16 Uhr, Online via Zoom

Das Thema

In gewissem Gegensatz zur allgemeinen Wahrnehmung seiner Rechtsprechung zu den Anleihekäufen der EZB hat das Bundesverfassungsgericht in seiner neueren Rechtsprechung zum Grundrechtsschutz im europäischen Mehrebenensystem einen neuen Weg für sein Verhältnis zum Europäischen Gerichtshof eingeschlagen. Mit der Anerkennung der Unionsgrundrechte als verfassungsrechtlichen Prüfungsmaßstab haben beide Senate des BVerfG ihre Rechtsprechung auf eine neue Grundlage gestellt.
Auch in anderen Mitgliedstaaten der Europäischen Union zeigt sich, dass Verfassungs- und Höchstgerichte zunehmend bereit sind, die Unionsgrundrechte in die eigene Prüfung einzubeziehen. Damit aufgeworfen ist die Frage, in welchem Verhältnis die Grundrechtsebenen in der EU zukünftig stehen sollten. Insbesondere ist zu klären, inwieweit nationale Grundrechtsgewährleistungen im Zusammenspiel mit den Unionsgrundrechten zu berücksichtigen sind. Die Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofs steht insoweit einem pluralistischen Verständnis offen.
Diese Entwicklungen geben Anlass dazu, die Strukturen im europäischen Grundrechtsverbund neu zu überdenken. Dabei kommt der Idee eines kooperativen Grundrechtsschutzes durch nationale Verfassungs- und Höchstgerichte sowie den EuGH besondere Bedeutung zu.

Referent*innen

Prof. Dr. Gabriele Britz
Gabriele Britz ist seit 2011 Richterin des Ersten Senats am Bundesverfassungsgericht. Nach ihrer Promotion und Habilitation an der Goethe-Universität Frankfurt ist sie seit 2011 Professorin für Öffentliches Recht und Europarecht an der Justus-Liebig-Universität Gießen. Zu ihren Forschungsinteressen zählen u.a. das öffentliche Umwelt- und Energierecht und die Grundrechte.

Prof. Dr. Pedro Cruz Villalón
Pedro Cruz Villalón war von 2009 bis 2015 Generalanwalt am Gerichtshof der Europäischen Union. Zuvor hatte er den Lehrstuhl für Verfassungsrecht an der Autonamen Universität Madrid inne. Er war von 1992 bis 1998 Richter am Spanischen Verfassungsgericht und von 1998 bis 2001 dessen Präsident. Er ist Mitherausgeber mehrerer Bände des Handbuchs "lus Publicum Europaeum."

Prof. Dr. Dr. h.c. lngolf Pernice
lngolf Pernice gründete das Walter Hallstein-lnstitut für Europäisches Verfassungsrecht an der Humboldt-Universität zu Berlin und war bis 2016 Geschäftsführender Direktor des Instituts. Er befasst sich u.a. mit Fragen der verfassungstheoretischen Begründung und Entwicklung der Europäischen Union. Zuletzt erschien dazu sein Schriftenband „Der Europäische Verfassungsverbund".

Anmeldung

Um Anmeldung an This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it. bis zum 3. März 2021 wird gebeten.
Die Zugangsdaten für die Zoom-Veranstaltung erhalten Sie am Tag der Veranstaltung per E-Mail.

Convenors: Prof. Dr. Stefan Kadelbach, LL.M. (Co-Direktor des Wilhelm Merton-Zentrums, Institut für Europäische Integration und Internationale Wirtschaftsordnung, Mitglied des Forschungsverbunds "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität Frankfurt am Main) und Prof. Dr. Dr. Rainer Hofmann (Co-Direktor des Wilhelm Merton-Zentrums, Institut für Europäische Integration und Internationale Wirtschaftsordnung)

Veranstalter:
Wilhelm Merton-Zentrum für Europäische Integration und Internationale Wirtschaftsordnung

DenkArt

Ziel der Reihe "DenkArt" ist, die öffentliche Debattenkultur zu pflegen und einen partizipativen Diskursraum zu gesellschaftlichen Themen der Gegenwart zu ermöglichen. Nach jedem Impulsvortrag der Reihe erhalten alle ZuhörerInnen die Möglichkeit, in kleinen Gesprächsrunden zu jeweils zehn Personen die dargelegten Thesen und Analysen zu diskutieren und Fragen an die Rednerin oder den Redner zu formulieren. Die jeweilige Moderation des Abends sammelt diese Eindrücke ein und konfrontiert den eingeladenen Gast auf diese Weise mit den Fragen des Publikums.


August bis Dezember 2021
DenkArt "Identität_Aber welche?"
Weitere Informationen: Hier...

 

Vergangene Veranstaltungen:

März 2021 bis Juni 2021
DenkArt "Solidarität_Aber wie?"

September 2020 bis Dezember 2020
DenkArt „Der normalisierte Ausnahmezustand“

September 2019 bis Juni 2020
Denkraum "Zukunft_aber wie?"

Oktober 2018 bis April 2019
Denkraum "Verfassung_Aber wie?"

DenkArt "Solidarität_Aber wie?"

Mehr denn je brauchen wir in Zeiten von Corona einen gesellschaftlichen Zusammenhalt. Jeder ist in dieser Krisensituation gefragt, Verantwortung auch für andere zu übernehmen, jeder muss sich beteiligen, wenn es gilt, die wirtschaftlichen Folgen gemeinsam zu tragen. Doch seit zwanzig Jahren zeichnet sich in unserer Gesellschaft eine Entwicklung ab, die unsere Öffentlichkeit in partielle Interessengruppen zerfallen lässt. Parallelwelten tun sich auf, Blasen, in denen wir uns einrichten und zugleich abgrenzen. Sei es in Fragen der Religion, der Herkunft, der sozialen Stellung, der politischen Haltung, des eigenen Lebensstils: die Gesellschaft ist divers und droht in dieser Vielfalt als Gemeinschaft zu zerfallen. Was verbindet uns noch, wenn Fake-News keine Wahrheit mehr zulassen, wenn Werte strittig geworden sind, wenn Meinungen statt Argumente zählen, wenn das Soziale uns immer mehr spaltet? Nur mit Solidarität werden wir die Aufgaben der Zukunft bewältigen, und nur mit Solidarität lassen sich die demokratischen Rechte schützen. Aber wie ist Solidarität heute überhaupt noch möglich?

Ziel der Reihe "DenkArt" ist, die öffentliche Debattenkultur zu pflegen und einen partizipativen Diskursraum zu gesellschaftlichen Themen der Gegenwart zu ermöglichen. Nach jedem Impulsvortrag der Reihe erhalten alle Zuhörer die Möglichkeit, in kleinen Gesprächsrunden zu jeweils zehn Personen die dargelegten Thesen und Analysen zu diskutieren und Fragen an die Rednerin oder den Redner zu formulieren. Die jeweilige Moderatorin des Abends sammelt diese Eindrücke ein und konfrontiert den eingeladenen Gast auf diese Weise mit den Fragen des Publikums.

März 2021 bis Juni 2021

Haus am Dom
Domplatz 3
60311 Frankfurt am Main

Die Tickets erhalten Sie an der Rezeption im Haus am Dom, im Internet unter ticket.hausamdom.de oder an den AD-Ticket-Vorverkaufsstellen adticket.de/vorverkaufsstellen

Übertragung auch per Livestream:
youtube.com/hausamdom

Programm (pdf): Hier...

Bitte beachten Sie, dass es gegebenenfalls kurzfristige Änderungen beim Ticketverkauf und Livestreaming-Angebot geben kann.


Programm:

Dienstag, 9. März 2021, 19.30 Uhr
Solidarität_Wie ist Teilhabe für alle möglich?
Kübra Gümüşay (Autorin und Bloggerin)
Moderation: Prof. Joachim Valentin, Direktor der katholischen Akademie Rabanus Maurus, Haus am Dom Frankfurt
Weitere Informationen: Hier...

Dienstag, 4. Mai 2021, 19.30 Uhr
Solidarität_Wie lässt sich ein alter Wert neu denken?
Lukas Bärfuss (Autor und Büchnerpreisträger)
Moderation: Prof. Marion Tiedtke, Professorin für Schauspiel an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main und Dramaturgin
Weitere Informationen: Hier...

Dienstag, 8. Juni 2021, 19.30 Uhr
Solidarität_Welche Rolle spielen Emotionen, Regeln, Infrastrukturen?
Prof. Sighard Neckel (Soziologe)
Moderation: Rebecca Caroline Schmidt, Geschäftsführerin des Forschungsverbundes Normative Ordnungen der Goethe-Universität Frankfurt am Main
Weitere Informationen: Hier...

 

Veranstalter:
Katholische Akademie Rabanus Maurus, Haus am Dom, Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main, Forschungsverbund „Normative Ordnungen“ der Goethe-Universität Frankfurt am Main und Heinrich-Böll-Stiftung Hessen e.V.. Unterstützt wird die Reihe durch die Sebastian-Cobler-Stiftung für Bürgerrechte.

Zu den vergangenen DenkArt- und Denkraum-Reihen

„Der normalisierte Ausnahmezustand“: Hier...
"Zukunft_Aber wie?"
: Hier...
"Verfassung_Aber wie?": Hier...

Pandemic Media. Preliminary Notes Toward an Inventory

Book lɔ:ntʃ

28 January 2021, 12.30 p.m.

The book will be presented by the editors:

Laliv Melamed, PhD (Post-Doc, “Konfigurationen des Films”)
Philipp Dominik Keidl, PhD (Post-Doc, “Konfigurationen des Films”)
Prof. Antonio Somaini (Professor of Cinema and Media Studies, Université Paris-3 Sorbonne Nouvelle)
Prof. Vinzenz Hediger (Professor of Cinema Studies, Goethe University, Member of “Normative Orders”, Program Director “Konfigurationen des Films”)

Welcome Address by Prof. Rainer Forst (Co-Director of the Research Centre "Normative Orders" of Goethe University and Professor of Political Theory and Philosophy, Goethe University)

meson press 2020

With its unprecedented scale and consequences, the COVID-19 pandemic has challenged norms and put systems of governance to the test, but also generated a variety of new configurations of media. Responding to demands for information, synchronization, regulation, and containment, these “pandemic media” reshape social interactions, spaces, and temporalities.
„Pandemic Media. Preliminary Notes Toward an Inventory” is a collection of 37 essays studying how media emerge, operate, and change in response to the global crisis. Edited by an international group of researchers working with the Research Centre Normative Orders and the Gradudate Research Training Program “Konfigurationen des Films” at Goethe Universität, “Pandemic Media” proposes to provide elements towards an understanding of the post-pandemic world to come.

“Pandemic Media” is published in an open access format in the “Configurations of film” book series with meson press: https://pandemicmedia.meson.press/

Online via Zoom. Please register in advance: This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.

Video: 

 

Presented by:
Research Centre “Normative Orders” of Goethe University and Graduiertenkolleg “Konfigurationen des Films”

„Gegenwart der Religion - Zukunft der Philosophie. Überlegungen im Anschluss an das jüngste Werk von Jürgen Habermas“

Internationale Video-Tagung

20. und 21. November 2020

Mit: Maeve Cooke (University College Dublin, Irland), Ingolf Dalferth (Claremont Graduate University, USA), Rainer Forst (Goethe-Universität Frankfurt), Volker Gerhardt (Humboldt-Universität zu Berlin), Maureen Junker-Kenny (University of Dublin, Trinity College, Irland), Gustavo Leyva (Universidad Autónoma Metropolitana, Mexiko), Eduardo Mendieta (Pennsylvania State University, USA), Michael Moxter (Universität Hamburg) und Thomas M. Schmidt (Goethe-Universität Frankfurt)

Programm (pdf): Hier...

Programm

Freitag, 20. November 2020

13.00 – 13.15 Uhr
Begrüßung/Einführung

13.15. – 14.00 Uhr
Volker Gerhardt, Humboldt-Universität zu Berlin
mit anschl. Diskussion

14.00 – 14.15 Uhr
Pause

14.15 – 15.00 Uhr
Maureen Junker-Kenny, University of Dublin, Trinity College, Irland: „"Faith" in an antithetical key. The effects of approaching Christianity from Paul and Augustine on its relation to "knowledge"“
mit anschl. Diskussion

15.00 – 15.30 Uhr
Pause

15.30 – 16.15 Uhr
Rainer Forst, Goethe-Universität Frankfurt: „Die Autonomie der Autonomie“
mit anschl. Diskussion

16.15 – 16.30 Uhr
Pause

16.30 – 17.15 Uhr
Gustavo Leyva, Universidad Autónoma Metropolitana, Mexiko: „Glauben und Wissen im nachmetaphysischen Denken. Habermas liest Kant in "Auch eine Geschichte der Philosophie"“
mit anschl. Diskussion

17.15 – 17.45 Uhr
Pause

17.45 – 18.30 Uhr
Maeve Cooke, University College Dublin, Irland: „Existentially Lived Truth or Communicative Reason? Habermas’ Critique of Kierkegaard / Gelebte Wahrheit oder kommunikative Vernunft? Habermas’ Auseinandersetzung mit Kierkegaard“
mit anschl. Diskussion

 

Samstag, 21. November 2020

14.00 – 14.45 Uhr
Thomas M. Schmidt, Goethe-Universität Frankfurt: „Der okzidentale Entwicklungspfad nachmetaphysischen Den-kens. Ein eurozentrisches Programm?“
mit anschl. Diskussion

14.45 – 15.00 Uhr
Pause

15.15 – 16.00 Uhr
Michael Moxter, Universität Hamburg: „Wort und Sakrament – Vernunft und Ritus. Beobachtungen zum Begriff des Darstellenden Handelns“
mit anschl. Diskussion

16.00 – 16.30 Uhr
Pause

16.30 – 17.15 Uhr
Eduardo Mendieta, Pennsylvania State University, USA: „The Alphabetization of Religion and the Linguistification of Freedom: Also a History of the Holy Word“
mit anschl. Diskussion

17.15 – 17.30 Uhr
Pause

17.30 – 18.15 Uhr
Ingolf Dalferth, Claremont Graduate University, USA: „Vom Verkümmern der Vernunft in der säkularen Moderne“
mit anschl. Diskussion

18.15 – 18.30 Uhr
Pause

18.30 – 19.00 Uhr
Abschlussdiskussion

 

Veranstalter:
Institut für Religionsphilosophische Forschung (IRF) und Forschungsverbund "Normative Ordnungen" der Goethe-Universtität Frankfurt am Main in Kooperation mit dem Forschungskolleg Humanwissenschaften Bad Homburg

Interpreting the Anthropocene

Online Workshop

December 3rd 2020, 14.00-19.15 and December 4th 2020, 14.00-19.00

The Anthropocene is the era of pervasive human impact on the planet. Atmospheric carbon dioxide and methane concentrations that exceed Holocene peak levels, techno-fossils frozen in Greenland ice sheets, and massive species extinction are all indications of planetary boundaries that have come under stress due to human industrial, commercial, and agricultural activity. Humanity’s relationship to its environment is changing. Lagging behind that change is serious reflection on how best to understand and direct it.

This will bring together theorists working at the intersection of moral, political, social, and environmental theory/philosophy.

With: William A. Barbieri (Catholic University of America), Jelena Belic (Leiden University), Nihan Bozok (Beykent University Istanbul), Daniel Callies (UCSD), Arianne Conty (American University of Sharjah), Jamie Draper (University of Oxford), Petra Gümplová (University of Erfurt), Özge Kelekçi (METU Ankara), Facundo Nahuel Martín (Universidad de Buenos Aires), Alex McLaughlin (University of Cambridge), Darrel Moellendorf (GU Frankfurt, Normative Orders), Ben Mylius (Columbia University) and Patrick Taylor Smith (University of Twente)

Digital via Zoom. For more information or to register, please contact Ellen Nieß (This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.) or Brian Milstein (This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.)

Program (pdf): Click here...

The event is part of the project "Interpreting the Anthropocene: Hope and Anxiety at the End of Nature". For further information: Click here...

Program

All times Central European (UTC+01.00)

Thursday, 3 December

14.00 – 14.15
Welcome and Introduction
Darrel Moellendorf, Goethe-Universität Frankfurt

14.15 – 15.45
Session One

Jamie Draper, University of Oxford: “Territory and Self-Determination in the Anthropocene”

Petra Gümplová, Max-Weber-Kolleg Erfurt: “Common Ownership or Global Commons? Reassessing Risse’s Common Ownership of the Earth Thesis in the Climate Crisis”

15.45 – 16.00
Coffee Break (15 min)

16.00 – 17.30
Session Two

Jelena Belic, Leiden University: “Rethinking Human Rights in the Anthropocene”

Facundo Nahuel Martín, Universidad de Buenos Aires: “The Anthropocene in Ecological Marxism: A Latin American Reading”

17.30 – 17.45
Coffee Break (15 min)

17.45 – 19.15
Session Three

Daniel Callies, University of California – San Diego: “Intentionally Modifying the Climate in the Anthropocene”
Alex McLaughlin, University of Cambridge: “Disobedience in the Anthropocene: Climate Change and Intergenerational Resistance”

Friday, 4 December

14.00 – 15.30
Session Four

Arianne Conty, American University of Sharjah: “Animism in the Anthropocene”

Özge Kelekçi, Middle East Technical University, Nihan Bozok, Beykent University Istanbul: “A Discussion on Anthropocene from Rosi Braidotti's Feminist Perspective”

15.30 – 15.45
Coffee Break (15 min)

15.45 – 17.15
Session Five

Darrel Moellendorf, Goethe-Universität Frankfurt: “The Anthropocene: A Realistic Utopia”

Patrick Taylor Smith, University of Twente: “The Anthropocene as Revolutionary Ideal: Moral Pathway Infeasibility and Climate Change”

17.15 – 17.30
Coffee Break (15 min)

17.30 – 19.00
Session Six

Ben Mylius, Columbia University: “The Concept of the Anthropocene and the Fiction of ‘Humanity as agent’”

William A. Barbieri, The Catholic University of America: “Moral Ecology in the Anthropocene”

End of workshop

 

Presented by:
Workshop organized by the Lehrstuhl für Internationale Politische Theorie, Research Centre “Normative Orders” of Goethe University

Disasters and Social Reproduction - Crisis Response between the State and Community

(Pluto Press 2020 / Mapping Social Reproduction Theory Series)

Booklaunch within the Postdoctoral Dialogue Series "Norms, Plurality and Critique"

Friday, 22 January 2021, 12.30 p.m.

With Dr. Peer Illner (Normative Orders, Goethe University) and Prof. Darrel Moellendorf (Normative Orders, Goethe University)

Welcome Address by: Prof. Rainer Forst (Normative Orders, Goethe University)

Organised by: Dr. Peer Illner (Author)

Please register in advance: This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.

Many communities in the United States have been abandoned by the state. What happens when natural disasters add to their misery? This book looks at the broken relationship between the federal government and civil society in times of crises.
Mutual aid has gained renewed importance in providing relief when hurricanes, floods and pandemics hit, as cuts to state spending put significant strain on communities struggling to survive. Harking back to the self-organised welfare programmes of the Black Panther Party, radical social movements from Occupy to Black Lives Matter are building autonomous aid networks within and against the state. However, as the federal responsibility for relief is lifted, mutual aid faces a profound dilemma: do ordinary people become complicit in their own exploitation?
Reframing disaster relief through the lens of social reproduction, Peer Illner tracks the shifts in American emergency aid, from the economic crises of the 1970s to the COVID-19 pandemic, raising difficult questions about mutual aid’s double-edged role in cuts to social spending. As sea levels rise, climate change worsens and new pandemics sweep the globe, Illner’s analysis of the interrelations between the state, the market and grassroots initiatives will prove indispensable.

For further information about the book: Click here...

Video:

 

Presented by:
Research Centre Normative Orders of Goethe University Frankfurt

Das Klimasystem in der Krise - Politisches Entscheiden in langfristiger Perspektive

Crisis Talk

Dienstag, 1. Dezember 2020, 13:00 - 14:00 Uhr

Verfolgen Sie den deutschen Livestream auf dem Youtube-Kanal "Hessen in Berlin und Europa": Hier...

Please register here: http://eu.hessen.de/crisistalk
Der Livestream wird simultan verdolmetscht (Englisch/Deutsch).

 

Welcome note | Begrüßung

Mark Weinmeister, Secretary of State for European Affairs of the State of Hessen
Prof. Dr. Nicole Deitelhoff, Leibniz Peace Research Institute Frankfurt, Normative Orders

Keynote | Impuls

Prof. Dr. h.c. Volker Mosbrugger, Director General of the Senckenberg Society for Nature Research

Panel discussion | Podiumsdiskussion

Prof. Dr. h.c. Volker Mosbrugger, Director General of the Senckenberg Society for Nature Research
Niels Schuster, European Commission, General Directorate Climate

Moderator | Moderation

Ralph Sina, Head of WDR|NDR-Radiostudio Brussels

 

Crisis Talks des Leibniz-Forschungsverbund „Krisen einer globalisierten Welt“
Krisen sind in der EU historisch ein wichtiger Motor der Veränderung und des Fortschritts. In Krisensituationen ist die von großer Heterogenität geprägte und auf konsensuale Meinungsbildung ausgerichtete EU bisher meist in der Lage gewesen, gemeinsame Wahrnehmungen herzustellen, Blockaden zu überwinden und Integration zu gestalten. Der Leibniz-Forschungsverbund „Krisen einer globalisierten Welt“ geht in der Reihe Crisis Talks der Frage nach, wie Europa mit seinen aktuellen und vergangenen Krisen umgehen sollte.

Veranstalter:
Die Hessische Ministerin für Bundes- und Europaangelegenheiten Lucia Puttrich und der Leibniz-Forschungsverbund „Krisen einer globalisierten Welt“ gemeinsam mit dem Forschungsverbund "Normative Ordnungen" an der Goethe-Universität Frankfurt am Main

Weitere Informationen zur Reihe "Crisis Talks": Hier...

Normative Economic Policy

Online Closing Event

December 11, 2020, 14.30 - 17.00

Digital via Zoom

In this online conference we deal with important shifts in the normatively of economic policy during the last decades until today. As a starting point we present a quantitative analysis of the choice of subjects, their presentation and their normative assessment in one of the leading introductory textbooks that has influenced generations of students and shaped the view of “mainstream economics” in business, media, politics and society over decades. The second presentation on normative political economy discusses the relationship between normative principles and institutions in the egalitarian theories of John Rawls and Thomas Piketty and the need for egalitarianism to take into consideration the concerns of cosmopolitanism, sustainability, and resilience.
Finally, the keynote lecture by Sanjay Reddy (New School University, New York) will discuss the important medium- and long-term effects of the Covid-19 pandemic for normative economic policy.

Organized by the Chair of International Political Theory and the Chair of Economic Policy, Research Center “Normative Orders”.

If you plan to attend please register with Ellen Nieβ at This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.

The event is part of the project "Normative Wirtschaftspolitik – Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft". For further information: Click here...

Schedule

2 – 2:15pm
Greetings

2:15-3:45pm
Rainer Klump (Goethe University, Frankfurt, Normative Orders): Shifts in Canonized Economic Knowledge: A Quantitative Assessment of „Economics“ à la Paul Samuelson and William Nordhaus (1948-2005)

Darrel Moellendorf(Goethe University, Frankfurt, Normative Orders): “Normative Political Economy in Rawls and Picketty: Equality, Sustainability, and Resilience”

3:45-4:00
Coffee Break

4-5pm
Keynote:
Sanjay Reddy (New School): "Covid-19 and the Return of Normative Economic Policy"

 

Presented by:
Chair of International Political Theory and the Chair of Economic Policy, Research Center “Normative Orders”.

„Teilhabe oder Rückschritt?“ – Die Position der Frau in Zeiten von Corona

DenkArt „Der normalisierte Ausnahmezustand“

Dienstag, 17. November 2020, 19.30 Uhr

Prof. Jutta Allmendinger Ph.D., Präsidentin des Wissenschaftszentrums Berlin für Sozialforschung
Moderation: Dr. Mechtild M. Jansen, Heinrich-Böll-Stiftung Hessen

Übertragung ausschließlich via Livestream: Hier...

Weitere Informationen zum Programm der Reihe: Hier...

Video:

 

Bildergalerie:

  • Dr. Mechtild M. Jansen (Heinrich-Böll-Stiftung Hessen), Prof. Jutta Allmendinger Ph.D. (Präsidentin des Wissenschaftszentrums Berlin für Sozialforschung) und Prof. Marion Tiedtke (Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main) (v.l.)
  • Prof. Jutta Allmendinger Ph.D. (Präsidentin des Wissenschaftszentrums Berlin für Sozialforschung)
  • Prof. Jutta Allmendinger Ph.D. (Präsidentin des Wissenschaftszentrums Berlin für Sozialforschung) und Prof. Marion Tiedtke (Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main) (v.l.)
  • Dr. Mechtild M. Jansen (Heinrich-Böll-Stiftung Hessen) und Prof. Jutta Allmendinger Ph.D. (Präsidentin des Wissenschaftszentrums Berlin für Sozialforschung) (v.l.)
  • Prof. Marion Tiedtke (Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main) und Prof. Jutta Allmendinger Ph.D. (Präsidentin des Wissenschaftszentrums Berlin für Sozialforschung) (v.l.)
  • Dr. Mechtild M. Jansen (Heinrich-Böll-Stiftung Hessen) und Prof. Marion Tiedtke (Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main) (v.l.)
  • Dr. Mechtild M. Jansen (Heinrich-Böll-Stiftung Hessen), Prof. Jutta Allmendinger Ph.D. (Präsidentin des Wissenschaftszentrums Berlin für Sozialforschung) und Prof. Marion Tiedtke (Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main) (v.l.)

 

Veranstalter:
Katholische Akademie Rabanus Maurus, Haus am Dom, Forschungsverbund „Normative Ordnungen“ der Goethe-Universität Frankfurt am Main und Heinrich-Böll-Stiftung Hessen e.V.. Unterstützt wird die Reihe durch die Sebastian-Cobler-Stiftung für Bürgerrechte.

13. FFGI Vortragsreihe

Vortragsreihe

Die FFGI-Vortragsreihe befasst sich mit kulturellen und politischen Transformationsprozessen in der islamischen Welt sowie mit Problemen der Formierung einer multikulturellen deutschen Moderne. Die Konflikte zwischen säkularen Muslimen, die einen liberalen und weltoffenen Islam propagieren, und islamistischen Gegenbewegungen, die Werte und Normen vertreten die sich an einer fundamentalistischen Auslegung des Islam orientieren, werden zunehmend auf Europa übertragen. Die Deutungshoheit über die Auslegung des Islam wird von Seiten der Islamisten politisch aber auch gewaltvoll geführt und theologisch legitimiert. Die Vorträge zeigen regionale, nationale und transnationale Fallbeispiele und Zusammenhänge dieser Spannungen auf.

Organisation: Prof. Dr. Susanne Schröter, Direktorin des Frankfurter Forschungszentrum Globaler Islam (FFGI), Forschungsverbund "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität Frankfurt am Main

Aufgrund der aktuellen Hygieneauflagen finden die Vorträge diesmal nicht in Präsenz an der Goethe-Universität Frankfurt, sondern donnerstags von 18:00 bis 19:30 Uhr digital statt.

Die Veranstaltung ist kostenfrei und öffentlich.
Einfache Zoomeinwahl ohne Voranmeldung: hier...
Meeting-ID: 910 7850 9991
Kenncode: 655610

Programm (PDF): hier...

Aktuelle Änderungen und Neuigkeiten: hier...

Programm

12. November 2020, 18.15 Uhr
Prof. Dr. Mouhanad Khorchide (Uni Münster): Gottes falsche Anwälte. Der Verrat am Islam

19. November 2020, 18.15 Uhr
Pater Richard Nennstiel (Erzbistum Hamburg): Die katholische Kirche und der politische Islam

26. November 2020, 18.15 Uhr
Prof. Dr. Dr. Jan Kizilhan (Duale Hochschule Baden-Württemberg): Zur Psychologie des islamisierten Terrors und ihrer totalitären Ideologie

21. Januar 2021, 18.15 Uhr
Dr. Cinzia Sciuto (Journalistin, Frankfurt): Menschenrechte in einer pluralistischen Gesellschaft. Warum wir mehr Laizität brauchen

28. Januar 2021, 18.15 Uhr
Arta Ramadan (ZDF-Reporterin): Kosovo, Deutschland und der liberale Islam

4. Februar 2021, 18.15 Uhr
Hamed Abdel-Samad (Deutsch-Ägyptischer Politikwissenschaftler): Aus Liebe zu Deutschland. Ein Warnruf

 

Veranstalter:
Frankfurter Forschungszentrum Globaler Islam am Forschungsverbund "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität Frankfurt am Main

Kant's Tribunal of Reason. Legal Metaphor and Normativity in the Critique of Pure Reason

Booklaunch within the Postdoctoral Dialogue Series "Norms, Plurality and Critique"

Friday, 4 December 2020, 4.00 p.m.

With Rainer Forst (Normative Orders, Goethe University), Jakob Huber (Normative Orders, Goethe University), Sofie Møller (Normative Orders, Goethe University), Susan Shell (Boston College), Martin Sticker (University of Bristol), Marcus Willaschek (Normative Orders, Goethe University)

Moderated by Lara Scaglia (University of Warsaw)

Organised by Sofie Møller (Author)

Please register in advance: This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.

Kant's Critique of Pure Reason, his main work of theoretical philosophy, frequently uses metaphors from law. In this first book-length study in English of Kant's legal metaphors and their role in the first Critique, Sofie Møller shows that they are central to Kant's account of reason. Through an analysis of the legal metaphors in their entirety, she demonstrates that Kant conceives of reason as having a structure mirroring that of a legal system in a natural right framework. Her study shows that Kant's aim is to make cognisers become similar to authorized judges within such a system, by proving the legitimacy of the laws and the conditions under which valid judgments can be pronounced. These elements consolidate her conclusion that reason's systematicity is legal systematicity.

For further information about the book: Click here...

Video:

 

Presented by:
Research Centre Normative Orders of Goethe University Frankfurt

30 Jahre Deutsche Einheit – Auswirkungen auf europäische Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft

Crisis Talk

Mittwoch, 18. November 2020, 13 bis 14 Uhr

Verfolgen Sie den deutschen Livestream auf dem Youtube-Kanal "Hessen in Berlin und Europa": Hier...

Über This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it. können Sie den Panelisten gerne Ihre Fragen stellen.
Der Livestream wird simultan verdolmetscht (Englisch/Deutsch).

Einladung (pdf): Hier...

 

Begrüßung

Lucia Puttrich, Hessische Ministerin für Bundes- und Europaangelegenheiten

Prof. Dr. Nicole Deitelhoff, Leibniz-Institut Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung/Sprecherin des Leibniz-Forschungsverbunds „Krisen einer globalisierten Welt“/Mitglied des Forschungsverbunds "Normative Orders" der Goethe-Universität Frankfurt am Main

Impuls

Roland Jahn, Leiter der Stasiunterlagenbehörde (BStU)

Podiumsdiskussion

Roland Jahn, Leiter der Stasiunterlagenbehörde (BStU)
Prof. Dr. Andreas Wirsching, Direktor des Instituts für Zeitgeschichte München – Berlin
Prof. Dr. Danuta Hübner, Mitglied des Europäischen Parlaments

Moderation
Ralph Sina, Leiter WDR/NDR-Hörfunkstudio Brüssel

 

Auswirkungen auf europäische Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft
Als zeithistorisches Ereignis der jüngeren Vergangenheit hat die Wiedervereinigung nicht nur die deutsche, sondern auch die europäische Geschichte gleichsam als Meilenstein und Motor der europäischen Integration tief geprägt. Wie steht es aber um die Einheit Deutschlands und Europas 30 Jahre nach der Wiedervereinigung? Was kennzeichnet das wiedervereinigte Deutschland heute in einer Zeit der miteinander verbundenen Krisen des Multilateralismus, der Wirtschafts- und Sozialsysteme in Zeiten der Pandemie, der Migrationsbewegungen, des Klimawandels und der Herausforderungen der Digitalisierung? Wie steht es um den europäischen Zusammenhalt? Die gegenwärtigen Krisen fordern die Werte eines offenen, solidarischen und demokratischen Europas heraus- und ein. In diesem Crisis Talk sollen die Einflüsse der Wiedervereinigung in den vergangenen 30 Jahren auf Europa diskutiert und gefragt werden, welchen Beitrag das wiedervereinigte Deutschland gerade auch in der Bewältigung der aktuellen Krisen leisten kann.

Crisis Talks des Leibniz-Forschungsverbund „Krisen einer globalisierten Welt“
Krisen sind in der EU historisch ein wichtiger Motor der Veränderung und des Fortschritts. In Krisensituationen ist die von großer Heterogenität geprägte und auf konsensuale Meinungsbildung ausgerichtete EU bisher meist in der Lage gewesen, gemeinsame Wahrnehmungen herzustellen, Blockaden zu überwinden und Integration zu gestalten. Der Leibniz-Forschungsverbund „Krisen einer globalisierten Welt“ geht in der Reihe Crisis Talks der Frage nach, wie Europa mit seinen aktuellen und vergangenen Krisen umgehen sollte.

Veranstalter:
Die Hessische Ministerin für Bundes- und Europaangelegenheiten Lucia Puttrich und der Leibniz-Forschungsverbund „Krisen einer globalisierten Welt“ gemeinsam mit dem Forschungsverbund "Normative Ordnungen" an der Goethe-Universität Frankfurt am Main

Weitere Informationen zur Reihe "Crisis Talks": Hier...

Populism in the Civil Sphere

Research Network Symposium within the Postdoctoral Dialogue Series "Norms, Plurality and Critique"

18 November 2020, 5-7pm, closed event

Participants:
AteŞ Altinrodu (Sabanci University, Turkey)
Werner Binder (Masaryk University, Czech Republic)
Henrik Enroth (Linnaeus University, Sweden)
Karoline Ihlebæk (Oslo Metropolitan University, Norway)
Nadya Jaworsky (Masaryk University, Czech Republic)
Malgorzata Kolankowska (University of Warsaw, Poland)
Maria Luengo (Universidad Carlos III de Madrid, Spain)
Marcus Morgan (University of Bristol, UK)
Daniel Suber (Universität Würzburg, Germany)

For further information about the Participants’ forthcoming volume "Populism in the Civil Sphere”: Please click here...

Organized by: Dr. Jason L. Mast, Research Centre Normative Orders of Goethe University

Presented by:
Research Centre Normative Orders of Goethe University

Zwischen Wahnsinn und Methode - Die Bedrohung der zivilen Vernunft in Zeiten von Pandemie und Populismus

48. Römerberggespräche

DER TERMIN WURDE ABGESAGT!

Als wäre dieses Jahr politisch nicht unheilvoll genug gewesen: der amerikanische Präsidentschaftswahlkampf, der Brexit, die Aushöhlung des europäischen Rechtsgefüges. Doch die Corona-Pandemie hat alles noch verschlimmert. Neben den humanitären und materiellen Kosten hat sie die Verunsicherung und Spaltung unserer Gesellschaft vorangetrieben. Der Populismus erfährt im Kampf gegen die unterstellte Virus-Verschwörung einen abermaligen Aufschwung.
Schon vorher hatten Hassreden und Todesandrohungen bis hin zum tatsächlichen Mord die Macht des Ressentiments sichtbar gemacht. Hetze und Gewalt scheinen für einen Teil unserer Gesellschaft ein legitimes Mittel, fundamentalen Widerspruch und politische Gegnerschaft auszudrücken. Der durch die Gesundheitskrise begründete Ausnahmezustand hat die gesellschaftliche Polarisierung noch verstärkt. Wissenschaftliche Erkenntnisprozesse werden
diskreditiert; bislang geltende Kriterien der Wahrheitsbehauptung ignoriert; die seit der Aufklärung als Fundament unseres Zusammenlebens akzeptierte Vernunft gegen sich selbst gewendet.
Wie sehr hat der Irrationalismus die öffentlichen Diskussionen unterdessen beschädigt? Was ist dem von Pandemie und Populismus begünstigten Partikularismus entgegenzusetzen? Oder vermag eine zu allem entschlossene Minderheit die Mehrheit nachhaltig einzuschüchtern? Diese Fragen stellen sich in der aktuellen Situation verschärft. Die Römerberggespräche wollen prüfen, ob und wie sich demokratisch verfasste Gesellschaften gegen solche Einschüchterungsversuche wehren können.

Moderation: Hadija Haruna-Oelker (Politologin, Journalistin und Moderatorin) und Alf Mentzer (Leiter des Ressorts hr2-Tagesprogramm im Hessischen Rundfunk)

Veranstalter:
Römerberggespräche e.V. in Zusammenarbeit mit dem Forschungsverbund "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität Frankfurt am Main

Kritische Theorie(n)

Ein Workshop mit Martin Saar

20. und 21. November 2020 Frankfurt am Main und digital

Mit Beiträgen von:
Kerstin Andermann (Lüneburg), Sarah Bianchi (Frankfurt am Main), Robin Celikates (Berlin), Corina Färber (Frankfurt am Main), Daniel Loick (Amsterdam), Martin Nonhoff (Bremen), Patricia Purtschert (Bern), Eva von Redecker (Berlin/Verona), Marc Rölli (Leipzig) und Frieder Vogelmann (Frankfurt am Main)

Anmeldung zum Workshop unter: This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.
Informationen zur Übertragung erhalten Sie nach der Anmeldung

Programm (PDF): Hier...

Der Workshop wird organisiert von Sarah Bianchi, Corina Färber, Hannes Kuch, Kristina Lepold und Frieder Vogelmann in Zusammenarbeit mit dem Forschungsverbund „Normative Ordnungen“ der Goethe-Universität und dem Institut für Sozialforschung (IfS)

 

Veranstalter:
Forschungsverbund „Normative Ordnungen“ der Goethe-Universität und Institut für Sozialforschung (IfS)

Clausewitz – Inspiration für die Kämpfe unserer Zeit? Ein Streitgespräch

Book lɔ:ntʃ

16. November 2020, 12 Uhr

Dr. Sebastian Schindler (Ludwig-Maximilians-Universität München, Autor von „Clausewitz zur Einführung“) im Gespräch mit Prof. Christopher Daase (Professor für Internationale Organisationen der Goethe-Universität Frankfurt am Main, Forschungsverbund "Normative Orders", Leibniz-Institut Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung), Prof. Hanna Pfeifer (Kooperationsprofessur für Politikwissenschaft mit dem Schwerpunkt Radikalisierungs- und Gewaltforschung an der Goethe-Universität) und Dr. Tobias Wille (Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Forschungsverbund "Normative Orders")

„Clausewitz zur Einführung“ Junius Verlag 2020

Der preußische Offizier und Philosoph Carl von Clausewitz (1780-1831) wollte der Nachwelt ein Werk hinterlassen, das ihr von dauerhaftem Nutzen sein sollte. So ist sein berühmtes Werk „Vom Kriege“ entstanden, das Generäle und Strategen genauso faszinierte wie linke Revolutionäre und avancierte Theoretiker. Aber welchen Wert hat es heute, sich mit Clausewitz zu beschäftigen? In seinem Buch „Clausewitz zur Einführung“ erläutert Sebastian Schindler die grundlegenden Einsichten, die Clausewitz beim Nachdenken über den Krieg gewann. Als Soldat, politischer Reformer und Denker hat Clausewitz ein tiefes Verständnis vom Wesen und Sinn des Kämpfens erlangt. Seine Ideen können dazu inspirieren, für die eigenen Überzeugungen einzustehen, selbst wenn die Hindernisse überwältigend und die Erfolgschancen gering scheinen.

Um Anmeldung an: This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it. wird gebeten. Die Veranstaltung wird virtuell stattfinden. Die Einwahldaten werden nach der Anmeldung übermittelt.

Weitere Informationen zum Buch: Hier...
Weitere Informationen zu Reihe "Book lɔ:ntʃ": Hier...

Veranstalter:
Forschungsverbund "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität Frankfurt am Main und Leibniz-Institut Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung

Debating Critical Theory - Engagements with Axel Honneth

Buchpräsentation | Booklaunch

6. November 2020, 16 Uhr | 4 PM (CET)

Mit: Amy Allen (Professorin für Philosophie, Frauen-, Gender- und Sexualwissenschaften an der Pennsylvania State University), Rainer Forst (Co-Sprecher des Forschungsverbunds "Normative Orders" der Goethe-Universität Frankfurt und Professor für Politische Theorie und Philosophie der Goethe-Universität Frankfurt am Main), Sally Haslanger (Ford-Professorin für Philosophie und Frauen und Gender Studies am Massachusetts Institute of Technology), Axel Honneth (Jack C. Weinstein Professor for the Humanities an der Columbia University, Forschungsverbund "Normative Orders"), Beate Rössler (Professorin für Philosophie an der Universität Amsterdam) und Martin Saar (Professor für Sozialphilosophie der Goethe-Universität, Forschungsverbund "Normative Orders").

Moderation: Daniel Loick (Associate Professor of Political and Social Philosophy an der Universität Amsterdam) und Kristina Lepold (Juniorprofessorin für Sozialphilosophie/Kritische Theorie an der Humboldt-Universität zu Berlin)

Rowman & Littlefield 2020

Axel Honneth is widely regarded as one of the most important contemporary critical theorists. His oeuvre, which spans more than four decades of writing—from his early engagement with critique in the Frankfurt School tradition to his theory of recognition and the latest discussions of freedom in modern ethical life and the question of socialism—has been enormously influential in the shaping of current critical theory and beyond. Bringing together leading scholars in contemporary social and political philosophy, this authoritative book takes the central themes of Honneth’s work as a starting point for debating the present and future of critical theory as a form of socially grounded philosophy that is geared toward analyzing and critiquing society.

Honneth’s writings revolve around five key themes: critique, recognition, freedom, progress, and socialism. His arguments engaging with each of these themes have substantially advanced current debates in critical theory and social and political philosophy more generally. The contributing authors take on these five themes and use them as a springboard to structure their discussion of the future of critical theory in our contemporary moment.

Weitere Informationen zum Buch: Hier...

Um Anmeldung an: This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it. wird gebeten. Die Veranstaltung wird virtuell und auf Englisch stattfinden. Die Einwahldaten werden nach der Anmeldung übermittelt.

Veranstalter:
Forschungsverbund "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität Frankfurt am Main

Rethinking the Transatlantic: The U.S. Elections and the Challenges to a Sustainable Transatlantic Partnership

Online Discussion

Tuesday, October 27, 2020, 7:30 p.m.

Over the past four years, longstanding norms of liberal democracy have been thrown into question in the United States. The current administration has looked askance at state institutions. International treaties and commitments have come under harsh review; some of them have been discarded. Moreover, the very legitimacy of democratic elections has been thrown into doubt. As political elites have polarized electoral politics, the American people have become more divided than they have been since Reconstruction. Perhaps the only thing they agree on: American democracy is in crisis.
Given this domestic political turmoil, the future of the transatlantic partnership can no longer be taken for granted. And yet it is hard to imagine a strong international alliance of defenders of liberal democracy without a robust working relationship between Europe and the US. Indeed, the 2020 US Presidential election will prove to be a watershed moment for both American democracy and transatlantic relations.
Against this backdrop, we have gathered an esteemed group of transatlantic policy experts who will discuss the European–American partnership in light of the 2020 US elections: Daniel Benjamin, president of the American Academy Berlin; Nicole Deitelhoff, a professor of international relations at Goethe University Frankfurt and director of the Peace Research Institute Frankfurt; and Jürgen Trittin MP, a member of the Committee on Foreign Affairs in the German Parliament. Their virtual discussion will be moderated by Rebecca Schmidt, managing director of the Research Centre Normative Orders at Goethe University Frankfurt.

The American Academy in Berlin, the German Atlantic Association, and Goethe University Frankfurt in conjunction with its Research Centre Normative Orders cordially invite you to take part in this one-hour Zoom event, which will be held in English and will be followed by an open Q&A. The evening’s program is organized by Dr. Berit Ebert, Head of Programs and Development at the American Academy, Elisabet Tsirkinidou, Head of Office of the German Atlantic Association, and Johannes Völz, Heisenberg-Professor of American Studies at Goethe-University Frankfurt.

Online via Zoom. To register, please click here...

Invitation (Pdf): Click here...

Welcome Remarks:

Prof. Dr. Birgitta Wolff
President, Goethe University Frankfurt am Main

Christian Schmidt MP
President, German Atlantic Association
Federal Minister of Food and Agriculture (2014-2018)

Discussion:

Ambassador Daniel Benjamin
President of the American Academy in Berlin
Coordinator for Counterterrorism at the United States Department of State (2009-2012)

Prof. Dr. Nicole Deitelhoff
Director, Peace Research Institute Frankfurt (PRIF) and Professor of International Relations, Goethe University Frankfurt

Jürgen Trittin MP
Member of the Committee on Foreign Affairs in the German Parliament (since 2014)
Federal Minister for the Environment (1998-2005)

Chair:
Rebecca C. Schmidt
Managing Director, Research Centre Normative Orders, Goethe University Frankfurt

Organized by Prof. Dr. Johannes Völz, Heisenberg-Professor of American Studies, Democracy, and Aesthetics, Goethe University Frankfurt

Video:

 

Presented by:
Goethe University Frankfurt am Main, Research Centre Normative Orders, German Atlantic Association and American Academy in Berlin

„Autoritäre Bedrohungen oder liberale Demokratie?“ – Die offene Gesellschaft im Ausnahmezustand

DenkArt „Der normalisierte Ausnahmezustand“

Dienstag, 8. September 2020, 19.30 Uhr

Prof. Wilhelm Heitmeyer, Soziologe am Institut für Konflikt- und Gewaltforschung der Universität Bielefeld

Moderation: Rebecca Caroline Schmidt, Geschäftsführerin des Forschungsverbunds „Normative Ordnungen“ und Administrative Geschäftsführerin des Forschungsinstituts Gesellschaftlicher Zusammenhalt

Haus am Dom
Domplatz 3
60311 Frankfurt am Main

Die Plätze sind begrenzt. Um Anmeldung wird gebeten unter 069/80087 18400 oder This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.
Tickets: regulär 10 €, ermäßigt 7 €

Übertragung via Livestream: https://youtube.com/hausamdom

Weitere Informationen zum Programm der Reihe: Hier...

Fragen und Thesen aus den Gruppendiskussionen (pdf): Hier...

Bildergalerie:

  • Prof. Wilhelm Heitmeyer (Soziologe am Institut für Konflikt- und Gewaltforschung der Universität Bielefeld)
  • Rebecca Caroline Schmidt (Geschäftsführerin des Forschungsverbunds „Normative Ordnungen“ und Administrative Geschäftsführerin des Forschungsinstituts Gesellschaftlicher Zusammenhalt)
  • Dr. Lisa Straßberger (Studienleiterin in der Katholischen Akademie Rabanus Maurus)

 

Veranstalter:
Katholische Akademie Rabanus Maurus, Haus am Dom, Forschungsverbund „Normative Ordnungen“ der Goethe-Universität Frankfurt am Main und Heinrich-Böll-Stiftung Hessen e.V.. Unterstützt wird die Reihe durch die Sebastian-Cobler-Stiftung für Bürgerrechte.

Navigating Normative Orders - Interdisciplinary Perspectives

Booklaunch des Forschungsverbunds "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität Frankfurt am Main

23. September 2020, 14 Uhr

Introduction by Prof. Rainer Forst (Normative Orders) and Prof. Klaus Günther (Normative Orders).
With Dr. Ilaria Cozzaglio (Normative Orders), Dr. Matthias C. Kettemann, LL.M. (Harvard) (Leibniz Institute for Media Research | Hans-Bredow-Insitut Hamburg, Normative Orders), Dr. Stefan Kroll (HSFK), Dr. Daniel Lambach (Normative Orders), Dr. Sofie Møller (Normative Orders) and Dr. Umberto Sconfienza (University Duisburg-Essen)

Campus Verlag 2020

Ob bei Kant oder unter Konservativen, im Internet, in Umweltdiskursen oder in Sansibar: Dieses Buch untersucht, wie sich Menschen Normen geben, diese hinterfragen und legitimieren. Die Beiträge machen deutlich, dass Normen nach wie vor in allen Lebensbereichen eine zentrale Rolle einnehmen. Zusammen mit Werten und Narrativen bilden sie normative Ordnungen, mit denen politische Autorität und die Verteilung von Rechten und Gütern legitimiert wird: im Strafrecht, bei der Kindererziehung, im Territorialstaat, in Fortschrittsdiskursen, im Anthropozän.

Die Veranstaltung wird auf Englisch stattfinden.

Um Anmeldung an: This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it. wird gebeten.
Die Veranstaltung wird virtuell über GoToMeeting stattfinden. Die Einwahldaten werden nach der Anmeldung übermittelt.

Weitere Informationen zur Veranstaltungsreihe: Hier...

Weitere Informationen zum Buch: Hier...

Veranstalter:
Forschungsverbund "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität Frankfurt am Main

DenkArt „Der normalisierte Ausnahmezustand“

Seit der Ausbreitung der Corona-Pandemie befindet sich die Welt in einem Ausnahmezustand. Um Risiken für die eigene Bevölkerung zu verringern und die befürchtete Überlastung für Gesundheitssysteme eindämmen zu können, wurden von zahlreichen Ländern zuvor ungeahnte Maßnahmen in die Wege geleitet. Gesetze und Rechte, die bisher als unumstößlich galten wurden eingeschränkt, um Kontaktsperren und Abstandsregelungen zur Virusbekämpfung durchzusetzen.

Befürchtet werden eine dauerhafte Gefährdung der demokratischen Freiheit, Rückschritte bei Geschlechtergerechtigkeit und Gleichberechtigung, eine andauernde Abschottung von Staaten auf internationaler Ebene und nicht zuletzt schwerwiegende wirtschaftliche Folgen, die gegenwärtig bereits sichtbar sind.  

Alles, was bisher als normal galt, ist plötzlich anders – das System hält den Atem an: Wird es danach wieder wie davor weitergehen oder wird der Ausnahmezustand zu einer neuen Normalität führen? Können wir auf positive Veränderungen hoffen oder haben wir Regressionen unserer sozialen, wirtschaftlichen und demokratischen Freiheit zu befürchten?

Ziel der Reihe "DenkArt" ist, die öffentliche Debattenkultur zu pflegen und einen partizipativen Diskursraum zu gesellschaftlichen Themen der Gegenwart zu ermöglichen. Nach jedem Impulsvortrag der Reihe erhalten alle Zuhörer die Möglichkeit, in kleinen Gesprächsrunden zu jeweils zehn Personen die dargelegten Thesen und Analysen zu diskutieren und Fragen an die Rednerin oder den Redner zu formulieren. Die jeweilige Moderatorin des Abends sammelt diese Eindrücke ein und konfrontiert den eingeladenen Gast auf diese Weise mit den Fragen des Publikums.

September 2020 bis Dezember 2020

Programm (pdf): Hier...


Programm:

8. September 2020, 19.30 Uhr
„Autoritäre Bedrohungen oder liberale Demokratie?“ – Die offene Gesellschaft im Ausnahmezustand
Prof. Wilhelm Heitmeyer, Soziologe am Institut für Konflikt- und Gewaltforschung der Universität Bielefeld
Moderation: Rebecca Caroline Schmidt, Geschäftsführerin des Forschungsverbunds „Normative Ordnungen“ und Administrative Geschäftsführerin des Forschungsinstituts Gesellschaftlicher Zusammenhalt

Weitere Informationen und Videoaufzeichnung: Hier...

17. November 2020, 19.30 Uhr
„Teilhabe oder Rückschritt?“ – Die Position der Frau in Zeiten von Corona
Prof. Jutta Allmendinger Ph.D., Präsidentin des Wissenschaftszentrums Berlin für Sozialforschung
Moderation: Dr. Mechtild M. Jansen, Heinrich-Böll-Stiftung Hessen

Übertragung ausschließlich via Livestream: Hier...
Weitere Informationen und Videoaufzeichnung: Hier...

8. Dezember 2020, 19.30 Uhr
„Freiwilligkeit oder Zwang?“ – Experimente in den Zeiten von Infektionsschutz
Prof. Dr. Dr. Günter Frankenberg, Professor für Öffentliches Recht, Rechtsphilosophie und Rechtsvergleichung und Assoziiertes Mitglied des Forschungsverbunds "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität Frankfurt am Main
Moderation: Prof. Marion Tiedtke, Professorin für Schauspiel an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt am Main und Dramaturgin

Übertragung ausschließlich via Livestream: Hier...
Weitere Informationen und Videoaufzeichnung: Hier...

 

Veranstalter:
Katholische Akademie Rabanus Maurus, Haus am Dom, Forschungsverbund „Normative Ordnungen“ der Goethe-Universität Frankfurt am Main und Heinrich-Böll-Stiftung Hessen e.V.. Unterstützt wird die Reihe durch die Sebastian-Cobler-Stiftung für Bürgerrechte.

Zu den vergangenen Denkraum-Reihen

"Zukunft_Aber wie?": Hier...
"Verfassung_Aber wie?": Hier...

The Normative Order of the Internet: A Theory of Rule and Regulation Online

15. Dezember 2020, 14 Uhr

Dr. Matthias C. Kettemann, LL.M. (Harvard), Leibniz Institute for Media Research | Hans-Bredow-Insitut Hamburg, Forschungsverbund "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität

Kommentar von Prof. Dr. Stefan Kadelbach, LL.M. (Professor für Öffentliches Recht, Europarecht und Völkerrecht der Goethe-Universität Frankfurt am Main und Mitglied des Forschungsverbunds "Normative Ordnungen")

Begrüßung von Prof. Dr. Rainer Forst (Co-Sprecher des Forschungsverbunds "Normative Orders" der Goethe-Universität Frankfurt und Professor für Politische Theorie und Philosophie der Goethe-Universität Frankfurt am Main)

Oxford University Press 2020

There is order on the internet, but how has this order emerged and what challenges will threaten and shape its future? This study shows how a legitimate order of norms has emerged online, through both national and international legal systems. It establishes the emergence of a normative order of the internet, an order which explains and justifies processes of online rule and regulation. This order integrates norms at three different levels (regional, national, international), of two types (privately and publicly authored), and of different character (from ius cogens to technical standards).

Matthias C. Kettemann assesses their internal coherence, their consonance with other order norms and their consistency with the order's finality. The normative order of the internet is based on and produces a liquefied system characterized by self-learning normativity. In light of the importance of the socio-communicative online space, this is a book for anyone interested in understanding the contemporary development of the internet.

Um Anmeldung an: This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it. wird gebeten.
Die Veranstaltung wird virtuell über GoToMeeting stattfinden. Die Einwahldaten werden nach der Anmeldung übermittelt.

Weitere Informationen zur Veranstaltungsreihe: Hier...

Weitere Informationen zum Buch: Hier...

Veranstalter:
Forschungsverbund "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität Frankfurt am Main, Leibniz-Institut für Medienforschung | Hans-Bredow-Institut, Sustainable Computing Lab, WU Wien, Humboldt-Institut für Internet und Gesellschaft (HIIG) und Oxford University Press

Autoritarismus - Verfassungstheoretische Perspektiven

10. September 2020, 12.30 Uhr

Prof. Dr. Dr. Günter Frankenberg (Professor für Professor für Öffentliches Recht, Rechtsphilosophie und Rechtsvergleichung und Assoziiertes Mitglied des Forschungsverbunds "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität Frankfurt am Main)

Suhrkamp 2020

Warum geben sich autoritäre Regime Verfassungen? Reicht es, diese als bloße Fassaden oder »Verfassungen ohne Verfassungskultur« abzutun? Nein, sagt Günter Frankenberg, und zeigt in seinem neuen Buch, dass man sie als für ein Publikum geschriebene Texte, mit denen Zwecke verfolgt werden, ernst nehmen und kritisieren muss. Partizipation als Komplizenschaft, Macht als Privateigentum und der Kult der Unmittelbarkeit leisten als wesentliche Merkmale des autoritären Konstitutionalismus der imaginären Gemeinschaft von Herrschern und Beherrschten Vorschub und prägen die unterschiedlichen Varianten autoritärer Verfassungspraxis – vom Faschismus über kleptokratische und patrimoniale Systeme bis hin zum Populismus.

Um Anmeldung an: This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it. wird gebeten.
Die Veranstaltung wird virtuell über GoToMeeting stattfinden. Die Einwahldaten werden nach der Anmeldung übermittelt.

Weitere Informationen zur Veranstaltungsreihe: Hier...

Weitere Informationen zum Buch: Hier...

Veranstalter:
Forschungsverbund "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität Frankfurt am Main

Krisentechnologien und Kooperationstechnik: Perspektiven auf die Rolle menschenzentrierter Technik bei der Krisenbewältigung

1. Digitaler Workshop Technikwissenschaften

Donnerstag, 18. Juni 2020, 15-17.30 Uhr • via Zoom

Organisation: Matthias C. Kettemann für das Junge Forum: Technikwissenschaften (JF:TEC), Helmut-Schmidt-Universität/Universität der Bundeswehr Hamburg

Diskutieren Sie mit, welche technischen Entwicklungen nötig sind, welche gesellschaftlichen Probleme wir lösen müssen und welche rechtlichen Schritte zu setzen sind, damit, so die UNO-Generalversammlung in ihrer Corona-Resolution von Anfang April 2020 „die beispiellose Krise, die durch die COVID-19-Pandemie verursacht wurde, durch Leadership und nachhaltige globale Zusammenarbeit und Solidarität gemildert und erfolgreich rückgängig gemacht werden kann“.

Interessierte können sich unter This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it. anmelden. Der Link für die Veranstaltung und Hinweise zur Beteiligung über Social Media wird einige Tage im Voraus versandt.
Programm (PDF): Hier...
Weitere Informationen: Hier...
 
Zum Event
„So viel Wissen über unser Nichtwissen und über den Zwang, unter Unsicherheit handeln und leben zu müssen, gab es noch nie“, sagte Jürgen Habermas Anfang April der Frankfurter Rundschau. Wie können die Unwägbarkeiten des Zwangs des Unsicherheitshandelns und -regulierens technisch abgefedert werden? Welche Rolle spielt Technologie-Pooling? Was sind die soziokulturellen Konditionalitäten des Einsatzes menschenzentrierter Technologie? Gibt es ein innovationsgetriebenes Pandemierecht, das eine kooperationsorientierte, Open Access-gestützte Corona-Wissenschaftsrevolution befördert? Wie hat die Technologie beigetragen zur Bewältigung der Krise?
 
Das Junges Forum: Technikwissenschaften (JF:TEC) als interdisziplinäres Netzwerk von Nachwuchswissenschaftler*innen hat sich seit seiner Gründung die Aufgabe gegeben, Lösungsansätze für die Herausforderungen gegenwärtiger und zukünftiger Technikentwicklung und -gestaltung zu erarbeiten. Die Zeithorizonte schrumpfen in der Krise und dennoch nehmen sich Mitglieder des JF:TEC die Zeit, in einem interdisziplinären Blick eine Bilanz zu ziehen über die ersten Monate der Technikentwicklung im Lichte von Corona. Innovationen müssen der Verbesserung der Lage von Menschen dienen; in Krisen werden die Konturen einer engagierten Technikwissenschaft klar, die Impulse für einen nötigen Dialog über die Interaktion zwischen Technik, Mensch, Gesellschaft und Umwelt gibt. Das Ziel von JF:TEC ist es, zu einer Technik beizutragen, welche die Menschen wirklich wollen. In Zeiten von Corona muss dies ergänzt werden: insbesondere eine Technik und Technologien sind zu erforschen und zu fördern, welche die Menschen wirklich brauchen.
 
Programm

15:00
Eröffnung durch Tobias Redlich (Hamburg), JF:TEC
 
15:10
Gesellschaftliche Konditionalitäten
Leonie Sieger: Soziotechnische Herausforderungen in der Krisenbewältigung
Katharina Mosene: Diskriminierungstechnologien und Emanzipationsperspektiven
Moderation: Sissy-Ve Basmer-Birkenfeld 

15:40
Krisenbewältigungsrecht
Matthias C. Kettemann: Internetzugang als Daseinsvorsorge? Staatliche Pflichten zur Sicherung gesellschaftlicher Teilhabe vor und nach Corona
Christoph Sorge: Datenschutz in Zeiten von Corona
Moderation: Elke Greifeneder

16:10-16:25
Virtuelle Kaffeepause mit Breakout Sessions                   
 
16:25
Kooperationstechnologien
Manuel Moritz: Open Source Hardware und verteilte Produktion in Zeiten von Corona
Paula Bräuer und Athanasios Mazarakis: Open Access und Anreizsysteme
Thomas Niendorf und Alexander Liehr: 3D-Druck als Antwort auf die Krise
Moderation: Walid Maalej

17:05
Gemeinsame Schlussdiskussion: Mit menschenzentrierter Technologie in die Postpandemie
Moderation: Tobias Redlich, JF:TEC
 
17:30
Schluss      

 
Veranstalter:
Junge Forum: Technikwissenschaften (JF:TEC), Helmut-Schmidt-Universität/Universität der Bundeswehr Hamburg in Kooperation mit dem Alexander von Humboldt-Institut für Internet und Gesellschaft, Berlin, dem Sustainable Computing Lab, WU Wien, dem Vertretungslehrstuhl für Internationales Recht, Friedrich-Schiller-Universität Jena, dem Forschungsverbund “Normative Ordnungen” der Goethe-Universität Frankfurt/Main, dem ZBW Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft, Kiel, Christian-der Albrechts-Universität zu Kiel und IBI Humboldt-Universität zu Berlin

Virtual Workshop on the Political Turn(s) in Criminal Law Thinking

Virtual Workshop

In the virtual workshop on criminal law theory, we seek to keep the discussions on criminal law and justice going, despite and because of the Corona crisis.

Convenors: Vincent Chiao (University of Toronto Faculty of Law), Javier Wilenmann von Bernath (Merino & Cía), Rocío Lorca (Universidad de Chile, Law school) and Christoph Burchard (Chair for German, European and International Criminal Law and Justice, Research Centre "Normative Orders" of Goethe University)

Fur further information and to download the papers, please visit the website www.virtual-workshop.info

If you want to present a paper, please drop an email: This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.

Program

27 March 2020, 6.30 p.m.
Antony Duff: What's wrong with vigilantism? Citizens as agents of the criminal law

3 April 2020, 6.30 p.m.
Peter Ramsay: The Sovereign’s Presumption of Authority (aka The Presumption of Innocence)

17 April 2020, 6.30 p.m.
Christian Becker: Criminal Law against Capitalism? Why the Political Turn in Criminal Law Theory is necessary and impossible​

24 April 2020, 6.30 p.m.
Malcolm Thorburn: Policing and Public Office

8 May 2020, 6.30 p.m.
Javier Wilenmann von Bernath, Vincent Chiao, Rocío Lorca and Christoph Burchard: Framing the Political Turn

22 May 2020, 6.30 p.m.
Lindsay Farmer: The Market in Criminal Law Theory

29 May 2020, 6.30 p.m.
Gustavo Beade: The Voice of the Polity in the Criminal Law: A Liberal Republican Approach

5 June 2020, 6.30 p.m.
Stephanie Classmann: Fallacies, False Promises, and Liberal Theories of Criminalisation

12 June 2020, 6.30 p.m.
TBC

19 June 2020, 6.30 p.m.
Javier Ciguela Sola: Social Exclusion and the Political Legitimacy of Punishment

26 June 2020, 6.30 p.m.
Frank Zimmermann: Political Turns in Criminal Law Theory – Steps Towards a More “Political” Criminal Law?

3 & 10 June 2020, 6.30 p.m.
Special Issue: Why is criminal law (not) exceptional?
With input from tbc
hosted by
Antony Duff & Christoph Burchard

17 July 2020, 6.30 p.m.
Rafi Reznik: tbc

24 July 2020, 6.30 p.m.
Alejandro Chehtman: tbc

 


Presented by:
Research Centre "Normative Orders" of Goethe University

Frankfurter interdisziplinäre Debatte

Die „Frankfurter interdisziplinäre Debatte“ ist ein Versuch des Dialogs zwischen Vertreter*innen unterschiedlicher wissenschaftlicher Disziplinen zu aktuellen Fragestellungen – derzeit im Kontext der Corona-Krise.
Die interdisziplinäre Initiative des Cardio Pulmonary Institute, des Forschungsverbunds Normative Orders der Goethe-Universität, des Leibniz-Instituts Hessische Stiftung Friedes- und Konfliktforschung und des Leibniz-Instituts für Finanzmarktforschung SAFE will unterschiedliche Perspektiven miteinander ins Gespräch bringen, die voneinander lernen und ggf. miteinander streiten sollen. Die Debatte über unterschiedlichste Disziplinen hinweg soll eine informierte und umfassende Betrachtung einer aktuellen gesellschaftspolitischen Thematik erlauben und damit einen wichtigen Beitrag zum öffentlichen Diskurs von Seiten der Wissenschaft leisten.
In regelmäßigen Abständen werden jeweils neue Fragen gestellt und Beiträge, die diese wissenschaftlich untersuchen, auf der Seite veröffentlicht.

Die neue Plattform lädt Expert*innen aus allen Disziplinen ein, sich an der Debatte mit Beiträgen zu beteiligen, um eine umfassende Betrachtung der aktuellen Lage über Disziplinen hinweg zu ermöglichen. Die „Frankfurter interdisziplinäre Debatte“ will sich auf einen wissenschaftsorientierten Austausch fokussieren, heißt jedoch auch sachliche und problemorientierte Beiträge von außerhalb der Wissenschaft willkommen.

Zur Website: Hier...
Kontakt: This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.

 

Frankfurter interdisziplinäre Live-Debatte

Dienstag, 21. Septemer 2021, 18 Uhr
Studieren, Forschen, Lehren trotz Corona-Pandemie
Diskussion mit: Prof. Dr. Nicole Deitelhoff (HSFK und „Normative Ordnungen“), Prof. Dr. Stefanie Dimmeler (Cardio-Pulmonary Institute und Goethe-Universität Frankfurt), Prof. Dr. Klaus Günther („Normative Ordnungen“) und Prof. Dr. Jan Pieter Krahnen (SAFE)
Moderation: Doris Renck (hr-Journalistin)

Weitere Informationen: Hier...

 


Mittwoch, 12. Mai 2021, 18 Uhr

Zukunft der Solidarität
Impuls von: Prof. Dr. Rainer Forst („Normative Ordnungen“)
Diskussion mit: Prof. Dr. Nicole Deitelhoff (HSFK und „Normative Ordnungen“), Prof. Dr. Stefanie Dimmeler (Cardio-Pulmonary Institute und Goethe-Universität Frankfurt), Prof. Dr. Rainer Forst („Normative Ordnungen“), Prof. Dr. Klaus Günther („Normative Ordnungen“) und Prof. Dr. Jan Pieter Krahnen (SAFE)
Moderation: Doris Renck (hr-Journalistin)

Weitere Informationen: Hier....

 

 

Normative Orders Insights

In the series "Normative Orders Insights", researchers of our Research Network answer 5 questions on their projects in short videos, relating to a current topic. Finally, a separate question is put to the subsequent researcher in order to enter into an interdisciplinary dialogue.

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... with Jakob Huber
12 August 2020

Video:

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... with Franziska Fay
13 July 2020

Video:

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... with Rainer Forst
23 June 2020

Video:

 

... with Nicole Deitelhoff
15 May 2020

Video:

 

... with Matthias C. Kettemann
17 April 2020

Video:

Bürger-Universität

Der Forschungsverbund "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität beteiligt sich an der Frankfurter Bürger-Universität, in der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler allgemeinverständlich über aktuelle Forschungen berichten. Mit diesen vielfältigen Vorlesungsreihen besinnt sich die Goethe-Universität, die seit 2008 erneut die Rechtsform der Stiftung angenommen hat, ihrer bürgerlichen Tradition. 1914 entstand die Universität als Bürgerstiftung von überwiegend jüdischen Bürgern für Bürger. Mit der Wahl verschiedener Veranstaltungsorte auch außerhalb der Universität und der Vielfalt des Themenangebots sind die einzelnen öffentlichen Vorlesungsreihen, was sie sein wollen: im wörtlichen Sinne eine Bürger-Universität.


Wintersemester 2019/2020

Demokratie weiter denken
Weitere Informationen: Hier...

 

 

 

 

 

 


Sommersemester 2018 und Wintersemester 2018/2019

50 Jahre in Bewegung – 1968 und die Folgen
Weitere Informationen: Hier...

Frankfurter Kolloquium für Internetforschung IX

2020

Die mit den digitalen Informations- und Kommunikationstechnologien verbundenen normativen Herausforderungen werden immer offenkundiger. Als Netzwerk der Netzwerke ist das Internet zu einem zentralen Gegenstand rechts-, sozial-, politik- und geistes-wissenschaftlicher Forschung geworden. Am Forschungsverbund wird seit Jahren Internetforschung aus unterschiedlichen, aber einander ergänzenden Perspektiven geleistet. Der Forschungsschwerpunkt Internet und Gesellschaft im Forschungsverbund "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität bündelt diese Initiativen und festigt die Rolle des Verbunds als Zentrum empirisch-normativer Internetforschung. Flagship-Veranstaltung des Forschungsschwerpunktes ist das traditionelle Frankfurter Kolloquium für Internetforschung, ein interdisziplinäres Forum für all jene, die sich in Frankfurt und Umgebung mit Themen aus dem weiten Feld der Netzpolitik auseinandersetzen und in Forschung oder Praxis mit dem Internets zu tun haben.

Termine

Mittwoch, 5. Februar 2020, 10.00 Uhr
Aus den Werkstätten der Internetforschung:  Works in Progress on Private Ordering – The Normativities of Private Ordering

DER TERMIN ENTFÄLLT!
PD Dr. Matthias C. Kettemann (Hamburg/Jena)
Regeln für Milliarden: Die normative Ordnung von Facebook

DER TERMIN ENTFÄLLT!
Prof. Dr. Christoph Burchard (Frankfurt/Main)
Die normative Ordnung künstlicher Intelligenz

DER TERMIN ENTFÄLLT!
Prof. Dr. Nicole Deitelhoff (Frankfurt/Main)
Kommerzielle Normativität im Cyberspace

 

Campus Westend, Gebäude "Normative Ordnungen", 5.02
Max-Horkheimer-Straße 2
60323 Frankfurt am Main

Eine Anmeldung ist erforderlich:
This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.

Convener:
PD Dr. Matthias C. Kettemann, LL.M. (Harvard) (Hamburg/Jena) und Prof. Dr. Alexander Peukert (Frankfurt/Main)

Weitere Informationen: Hier...

Veranstalter:
Forschungsschwerpunkt Internet und Gesellschaft des Forschungsverbunds "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität

»Gegenwart der Religion – Zukunft der Philosophie. Überlegungen im Anschluss an das jüngste Werk von Jürgen Habermas«

DER TERMIN WIRD VERSCHOBEN!

Symposium

Dienstag, 17. März 2020 bis Donnerstag, 19. März 2020

Organisation: Prof. Dr. Dr. Matthias Lutz-Bachmann (Forschungskolleg Humanwissenschaften, Forschungsverbund "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität) und Prof. Dr. Thomas M. Schmidt (Goethe-Universität, Forschungsverbund "Normative Ordnungen")

Forschungskolleg Humanwissenschaften der Goethe-Universität
Am Wingertsberg 4
61348 Bad Homburg v. d. Höhe

Eine Teilnahme ist nur nach vorheriger Anmeldung bis zum 15. März 2020 möglich. Kontakt: Selina Roßgardt (This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.)

Programm (pdf): Hier...

Programm

Dienstag, 17. März 2020

ab 18:00 Uhr
Empfang mit Umtrunk und Imbiss

19:30 – 20:15 Uhr
Begrüßung und Eröffnung (Lutz-Bachmann/Schmidt)

Mittwoch, 18. März 2020

09:30 – 10:00 Uhr
Vortrag
Thomas M. Schmidt: „Versprachlichung des Sakralen – Moralisierung des Heiligen. Transformation und Gegenwärtigkeit von Religion.“

10:00 – 10:30 Uhr
Vortrag
Lukas Fuhr: „Nachmetapyhsische Weltbilder? Welt- und Selbstverständnisse nach dem Ende der Metaphysik.“

10:30 – 11:00 Uhr
Diskussion

11:00 – 11:30 Uhr
Kaffeepause

11:30 – 12:30 Uhr
Vortrag
Amos Nascimento mit Diskussion: „Religion and Philosophy: Beyond metaphysics, secularism, and nationalism.”

12:30 – 14:00 Uhr
Pause, Mittagessen im Haus

ab 14:00 Uhr
Kaffee und Kuchen

14:30 – 15:00 Uhr
Vortrag
Michael Kühnlein: „Alles nur Vernunft?“

15:00 – 15:30 Uhr
Vortrag
Gustavo Leyva: „Glauben und Wissen im nachmetaphysischen Denken. Habermas liest Kant in ‚Auch eine Geschichte der Philosophie‘.“

15:30 – 16:00 Uhr
Diskussion

16:00 – 16:30 Uhr
Kaffeepause

16:30 – 17:15 Uhr
Vortrag
Maeve Cooke mit Diskussion: „Religion als gelebte ‘Wahrheit’: Habermas’ Auseinandersetzung mit Kierkegaard.“

17:30 – 18:45 Uhr
Kurze Statements und Impulse

20:00 Uhr
Gemeinsames Abendessen, Restaurant „Am Römerbrunnen“

Donnerstag, 19. März 2020

09:30 – 10:00 Uhr
Vortrag
Eduardo Mendieta: „Reflexive Secularization: On Habermas's Philosophy of Religion.”

10:00 – 10:30 Uhr
Diskussion und kurze Pause

10:30 – 12:30 Uhr
Kurze Statements und Impulse
Abschlussrunde

12:30 Uhr
Mittagessen im Haus

Veranstalter:
Institut für Religionsphilosophische Forschung (IRF) der Goethe-Universität, Forschungsverbund "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität in Kooperation mit dem am Forschungskolleg Humanwissenschaften angesiedelten Kolleg »Religiöse Dynamiken in Geschichte und Gegenwart« durchgeführt.

Friedensgutachten 2020

29. Juni 2020, 12.30 Uhr

Prof. Dr. Christopher Daase (Professor für Internationale Organisationen, Mitglied des Forschungsverbunds "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität Frankfurt am Main und stellvertretendes geschäftsführendes Vorstandsmitglied des Leibniz-Institut Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung (HSFK))

transcript Verlag 2020

Die gemeinsame Jahrespublikation des BICC (Bonn International Center for Conversion), des Leibniz-Instituts Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung (HSFK), des Instituts für Entwicklung und Frieden (INEF) und des Instituts für Friedensforschung und Sicherheitspolitik an der Universität Hamburg (IFSH) analysiert aktuelle Gewaltkonflikte, zeigt Trends der internationalen Außen-, Sicherheits- und Entwicklungspolitik auf und gibt Empfehlungen für die Politik.

Um Anmeldung an: This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it. wird gebeten.
Die Veranstaltung wird virtuell über GoToMeeting stattfinden. Die Einwahldaten werden nach der Anmeldung übermittelt.

Weitere Informationen zur Veranstaltungsreihe: Hier...

Weitere Informationen zum Friedensgutachten: Hier...

Veranstalter:
Forschungsverbund "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität Frankfurt am Main

Vom Zwang zum Algorithmus – Krise des Normvertrauens?

Vortrag innerhalb des Rahmenprogramms zum Ausstellungsprojekt "Making Crises Visible"

Mittwoch, 12. Februar 2020, 19 Uhr

Prof. Dr. Klaus Günther, Professor für Rechtstheorie, Strafrecht und Strafprozessrecht, Forschungsverbund »Normative Orders« der Goethe-Universität

Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung
Hörsaal im Arthur-von-Weinberg-Haus
Robert-Mayer-Straße 2
60325 Frankfurt am Main

Der Vortrag ist öffentlich. Der Eintritt ist frei

Video:

 

Bildergalerie:

  • Dr. Julia Krohmer, stellvertretende Leiterin Stab Wissenschaftskoordination, Senckenberg Naturmuseum Frankfurt
  • Dr. Julia Krohmer, stellvertretende Leiterin Stab Wissenschaftskoordination, Senckenberg Naturmuseum Frankfurt
  • Heike List, wissenschaftliche Mitarbeiterin des Forschungsverbunds "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität
  • Heike List, wissenschaftliche Mitarbeiterin des Forschungsverbunds "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität
  • Prof. Dr. Klaus Günther, Co-Sprecher des Forschungsverbunds "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität und Professor für Rechtstheorie, Strafrecht und Strafprozessrecht der Goethe-Universität Frankfurt am Main
  • Prof. Dr. Klaus Günther, Co-Sprecher des Forschungsverbunds "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität und Professor für Rechtstheorie, Strafrecht und Strafprozessrecht der Goethe-Universität Frankfurt am Main
  • Prof. Dr. Klaus Günther, Co-Sprecher des Forschungsverbunds "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität und Professor für Rechtstheorie, Strafrecht und Strafprozessrecht der Goethe-Universität Frankfurt am Main
  • Prof. Dr. Klaus Günther, Co-Sprecher des Forschungsverbunds "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität und Professor für Rechtstheorie, Strafrecht und Strafprozessrecht der Goethe-Universität Frankfurt am Main

 

Weitere Informationen zum Rahmenprogramm des Ausstellungsprojekts "Making Crises Visible": Hier...

Veranstalter:
Leibniz-Institut Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung, Leibniz-Forschungsverbund „Krisen einer globalisierten Welt“, Hochschule für Gestaltung Offenbach am Main, Senckenberg Naturmuseum, Goethe-Universität Frankfurt am Main, Forschungsverbund "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität Frankfurt am Main und weitere Partner

Verbraucherschutz und Meinungsfreiheit in sozialen Netzwerken

Works in Progress in Private Ordering # 3

14. Mai 2020, 14 Uhr

Leibniz-Institut für Medienforschung | Hans-Bredow-Institut (HBI)
Works in Progress in Private Ordering #3 (Convenors: Matthias C. Kettemann • Wolfgang Schulz)

Institut für Zivilrecht, Ausländisches und Internationales Privatrecht, Karl-Franzens-Universität Graz (Leitung: Brigitta Lurger) • Projekt: „Contract Decisions of Consumers between Law and Psychology“ • Forschungsschwerpunkt "Smart Regulation“

Kooperationspartner: Frankfurter Kolloquium für Internetforschung am Forschungsverbund „Normative Ordnungen“ der Goethe-Universität Frankfurt (Convenors: Matthias C. Kettemann und Alexander Peukert) • Projekt „Völkerrecht des Netzes“ am Humboldt-Institut für Internet und Gesellschaft (Leader: Matthias C. Kettemann) • der Research Group „Platform and Content Governance“, Sustainable Computing Lab, Wirtschaftsuniversität Wien (Leaders: Matthias C. Kettemann und Eliška Pírková)

via Skype for Business

Convenors: Brigitta Lurger (Graz) und Matthias C. Kettemann (Hamburg)

Programm (pdf): Hier...

Programm

14:00 – 14:15     
Einführung und Vorstellung

14:15 – 15:00
Verbraucherschutz
Privatautonomie, einseitige Regelsetzung, Entscheidungsforschung und staatliche Kontrolle
Wie soll das Verbraucherschutzrecht auf die einseitige Normsetzung bei Facebook reagieren, wenn der klassische Informationsansatz auf ganzer Linie versagt? Mit der Konzentration auf Verhaltensforschung und Selbstschutz (wie in den USA die Behavioral Law and Economics-Forschung)? Wer legt die Grenzen des Selbstschutzes fest, jenseits derer andere als die Nutzerinnen selbst für Schutz von Rechtsgütern und Fairness sorgen müssen: also Facebook selber oder der Staat? Welche Form genau soll die staatliche Kontrolle annehmen: AGB-Kontrolle durch Gerichte, Regulierungsbehörden wie bei den DAWI? Welche öffentlichen und privaten Ziele hat die staatliche Regulierung: Schutz der Entscheidungsfreiheit, der Vermögensinteressen, der Persönlichkeitsrechte, der Grundrechte wie Meinungsfreiheit und Privatsphäre der Nutzerinnen, demokratische Mitbestimmung an der Selbstregulierung von Facebook?
Brigitta Lurger (Graz)

15:00 – 15:15
Kaffeepause

15:15 – 16:15
Meinungsfreiheit
Wie ist das Verhältnis zu Regeln für Medienunternehmen? Wo gilt wann für wen welche Intensität von Meinungsfreiheit gegenüber wem? Hängt es von der Größe und dem Einfluss des Plattformbetreibers ab, „wie viel“ Meinungsfreiheit dort gilt? Und wie kommt diese Meinungsfreiheit dann in den Nutzungsvertrag oder in das kontrollierte System des Plattformbetreibers mit allen Details und Differenzierungen?
Clara Rauchegger (Innsbruck) und Nikolas Raunigg (Graz)

16:15 – 16:30
Kaffeepause

16:30 – 17:30
Rechtsschutz
Wie funktioniert der Rechtsschutz der Nutzerinnen von Facebook im System (Oversight Board) und außerhalb? Welche Gerichte sind generell zuständig und welches Recht ist anzuwenden? Welches Recht wendet das Oversight Board an? Kann es auch kein externes Recht, sondern nur „eigene“ Regeln anwenden? Wenn ja, welche? Ist es als privates Schiedsgericht zu behandeln? Nach welchem Recht und durch welche Zivilgerichte ist es als Schiedsgericht zu kontrollieren?
Matthias C. Kettemann (Hamburg) und Marlene Brosch (Luxembourg)

17:30 – 18:00
Diskussion und Vernetzung

 

Veranstalter:
Institut für Zivilrecht, Ausländisches und Internationales Privatrecht, Karl-Franzens-Universität Graz, Leibniz-Institut für Medienforschung | Hans-Bredow-Institut (HBI) in Kooperation mit dem Frankfurter Kolloquium für Internetforschung am Forschungsverbund „Normative Ordnungen“ der Goethe-Universität Frankfurt (Convenors: Matthias C. Kettemann und Alexander Peukert), dem Projekt „Völkerrecht des Netzes“ am Humboldt-Institut für Internet und Gesellschaft und der Research Group „Platform and Content Governance“, Sustainable Computing Lab, Wirtschaftsuniversität Wien (Leaders: Matthias C. Kettemann und Eliška Pírková)

Criticism of Religion in the Enlightment Era

Workshop

Thursday, 27 February 2020

Campus Westend
Gebäude „Normative Ordnungen“, SR 5.01 (5th floor)
Max-Horkheimer-Straße 2
60323 Frankfurt a. M.

Convenors: JQ Young Academy and Normative Ordnungen, Forschungsverbund der Goethe-Universität
Organziation: Dr. Eva Buddeberg and Dr. Oliver W. Lembcke
Registration: This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.
www.jqya.de

In recent years, the close coupling between the concepts of modernity and secularization has loosened. At the same time, the interest in the relationship between religion and the Enlightenment has been growing, and so has the interest in the academia in critically examining the concept of an ‘enlightened Christianity’: What is the record of the Enlightenment? What has been achieved? What, historically speaking, was its program of religious criticism? What insights can still be gained from the approaches of that time? And what significance can we still ascribe to them today? These questions are relevant not only from the perspective of theology and political philosophy but also regarding modern societies and their challenges of coping with religious plurality, including the difference between orthodox forms of religion and increasingly free-floating religiosity. The purpose of this workshop is to find some answers to these pressing questions by analyzing and discussing the history of enlightenment with regards to its criticism of religion in general and Christianity in particular.

Program

10:15
Welcome

10:30-11:30
Luke Collison (London): Thomas Hobbes: Critique, eschatology and the katechon

11:45-12:45
Ieva Motuzaite (Berlin): The practical, natural and positivist critique of religion in Leo Strauss’ interpretation of Thomas Hobbes

12:45-14:00
Break

14:00-15:00
Herbert de Vriese (Antwerp): “Thou shalt not revile the gods.” On the status of radical critique of religion in a postsecular society

15:30-16:30
Anna Tomaszewska (Crakow): Kant‘s liberal religion and the relations between church and state

17:00-18:00
Dagmar Comtesse (Frankfurt): The two political programs of religious criticism in 18th century France: skeptical founded secularization and materialist founded scientism

 

Presented by:
JQ Young Academy and Normative Ordnungen, Forschungsverbund der Goethe-Universität

Krise der Demokratie

Vortrag innerhalb des Rahmenprogramms zum Ausstellungsprojekt "Making Crises Visible"

Mittwoch, 12. Februar 2020, 19 Uhr

Prof. Dr. Rainer Forst, Co-Sprecher des Forschungsverbunds »Normative Orders« der Goethe-Universität und Professor für Politische Theorie und Philosophie

Senckenberg Biodiversität und Klima-Forschungszentrum, Hörsaal
Georg-Voigt-Straße 14-16
60325 Frankfurt am Main
Der Vortrag ist öffentlich. Der Eintritt ist frei

Video:

 

Bildergalerie:

  • Rebecca Caroline Schmidt, Geschäftsführerin des Forschungsverbunds „Normative Ordnungen“ der Goethe-Universität
  • Rebecca Caroline Schmidt, Geschäftsführerin des Forschungsverbunds „Normative Ordnungen“ der Goethe-Universität
  • Prof. Dr. Rainer Forst, Co-Sprecher des Forschungsverbunds „Normative Ordnungen“ der Goethe-Universität und Professor für Politische Theorie und Philosophie der Goethe-Universität Frankfurt am Main
  • Prof. Dr. Rainer Forst, Co-Sprecher des Forschungsverbunds „Normative Ordnungen“ der Goethe-Universität und Professor für Politische Theorie und Philosophie der Goethe-Universität Frankfurt am Main
  • Prof. Dr. Rainer Forst, Co-Sprecher des Forschungsverbunds „Normative Ordnungen“ der Goethe-Universität und Professor für Politische Theorie und Philosophie der Goethe-Universität Frankfurt am Main
  • Prof. Dr. Rainer Forst, Co-Sprecher des Forschungsverbunds „Normative Ordnungen“ der Goethe-Universität und Professor für Politische Theorie und Philosophie der Goethe-Universität Frankfurt am Main

 

Weitere Informationen zum Rahmenprogramm des Ausstellungsprojekts "Making Crises Visible": Hier...

Veranstalter:
Leibniz-Institut Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung, Leibniz-Forschungsverbund „Krisen einer globalisierten Welt“, Hochschule für Gestaltung Offenbach am Main, Senckenberg Naturmuseum, Goethe-Universität Frankfurt am Main, Forschungsverbund "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität Frankfurt am Main und weitere Partner

21st Century Populisms: The cases of the Czech Republic, Germany, Norway, Poland, Serbia, Sweden, Turkey, and the USA

Conference within the Postdoctoral Dialogue Series "Norms, Plurality and Critique"

Die Veranstaltung wird verschoben! Neuer Termin wird bekannt gegeben.

 

Please register by March 18th, 2020, at This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.

Presenters:
Ates Altinrodu, Sabanci University, Turkey
Werner Binder, Masaryk University, Czech Republic
Henrik Enroth, Linnaeus University, Sweden  
Karoline Ihlebæk, Oslo Metropolitan University, Norway  
Nadya Jaworsky, Masaryk University, Czech Republic
Malgorzata Kolankowska, University of Warsaw, Poland  
Maria Luengo, Universidad Carlos III de Madrid, Spain  
Marcus Morgan, University of Bristol, UK
Daniel Suber, Universität Würzburg, Germany

Organized by: Dr. Jason L. Mast, Research Centre Normative Orders of Goethe University

 

Presented by:
Research Centre Normative Orders of Goethe University

Doing International Political Sociology!?

1st Meeting of the International Doing IPS Working Group

5-6 March 2020

Goethe University Frankfurt
Building Normative Orders EG 0.2
60323 Frankfurt

Please Register until 25 February at This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.

Program (pdf): Click here...

The Doing IPS research hub is a network bringing together scholars working in the broad area of International Political Sociology across Europe and Brazil. IPS is understood as a field of research that fosters transdisciplinary encounters and critical analysis of the contemporary transformations of the multiple social and political orders. We therefore emphasize the need to understand political processes in their socio-historical context and welcome the engagement with feminist, sociological and historical theories as well as human geography, political theory, and digital humanities. We are interested in challenging dominant modes of knowledge production and offering a platform where concepts, methodologies, and future lines of research are shaped, including novel approaches to critical research. This working group aims specifically at establishing collaborations across national and institutional boundaries to contribute to the future shaping of the burgeoning research field of IPS. To that end, it organises a set of events that are either stand-alone workshops to boost certain research agendas (such as this workshop), local research seminar series, and sections or panels that are part of larger conferences such as the EISA Pan-European conference.

Program

Instead of starting from a general reflection,  speakers briefly – 7 to 10 minutes each – formulate a question that drives their research and explain how the question and their approach to it engages conceptions of the social, political and international and the relation between them. The short presentations are followed by a general discussion in which participants in the workshop are asked to reflect on differences and similarities in how they research the social, political and international and what they consider to be distinctively IPS about it.

Thursday, 5 March

13:30-14:15:
Welcome and coffee; round of introduction

14:15-15:45:
IPS – What do you mean?
Chair: Jef Huysmans (London)
Speakers: Rune Saugman (Tampere), Marijn Hoijtink (Amsterdam), Marie Beauchamps (London)

15:45 -16:15:
Break

16.15-18.00:
Enacting the International
Chair: Marijn Hoijtink (Amsterdam)
Speakers: Jef Huysmans (London), Stéphanie Perazzone (Antwerp), Katja Freistein (Duisburg)

18:30:
Dinner (location to be determined)

 

Friday, 6 March

9:00 - 09:15:
Coffee

9:15-10:45:
Mess and Methods
Chair: Marie Beauchamps (London)
Speakers: Jonathan Austin (Geneva), Linda Monsees (London/Frankfurt), Renata Summa (Rio de Janeiro)

10:45-11.00:
Break

11:00 -12:00:
Concluding Session: The Future of IPS
Chair: Linda Monsees (London/Frankfurt)

 

Presented by:
Research Centre Normative Orders of Goethe University

Jus Soli: On Normative Grounds

Fellow Colloquium

DER TERMIN WURDE ABGESAGT!

Forschungskolleg Humanwissenschaften of Goethe-University
Am Wingertsberg 4
61348 Bad Homburg v. d. Höhe

Eduardo Mendieta (Pennsylvania State University)

Eduardo Mendieta is Professor of Philosophy and Associate Director of the Rock Ethics Institute at The Pennsylvania State University. He has taught at the University of San Francisco and the Stony Brook University of the SUNY System, as well as universities in Mexico, Colombia and Brazil. He works primarily on twentieth century Latin American philosophy and post-WWII German philosophy (especially the work of Karl-Otto Apel and Jürgen Habermas). In 2017 he received the Frantz Fanon Outstanding Achievements Award.

Closed event. Please register in advance. Contact: Beate Sutterlüty (This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.)

For further information about the Fellowship: Click here...

Digital Copyright - Japanese and European Approaches

Workshop

Dienstag, 11. Februar 2020, 14.15 Uhr

Gebäude „Normative Ordnungen“, Raum 5.02
Campus Westend
Goethe-Universität Frankfurt

Um Anmeldung wird gebeten: This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.

Organisation: Prof. Dr. Moritz Bälz und Prof. Dr. Alexander Peukert

Copyright exhaustion in the digital age:  A cross-country study of consumers' views
Prof. Dr. Branislav Hazucha (Hokkaido University)Copyright exhaustion in the digital age:  A cross-country study of consumers' views
Over the last few years the courts in several major jurisdictions have dealt with questions of whether and to what extent the doctrine of copyright exhaustion should also apply in the digital environment. While the US Second Circuit in Capitol Records, LLC v. ReDigi opposed its extension to the digital environment, the CJEU allowed such extension to computer programs in its ruling in UsedSoft v. Oracle. However, even in Europe AG Szpunar has recently advised the CJEU not to broaden digital exhaustion to other types of copyrighted works in Tom Kabinet. In this controversial discussion several arguments in favour of, and against, digital exhaustion have been presented by courts as well as scholars. This Presentation will thus examine the recent case law and scholarly literature dealing with digital exhaustion. In addition, based upon internet surveys conducted in 4 major economies (i.e. Germany, Japan, the US and China), it will scrutinize to what extent the consumers find this issue important to them.

The ‘flexible’ Japanese copyright exception:  A model for Europe?
Prof. Dr. Branislav Hazucha (Hokkaido University)
After the long and heated discussions over the introduction of a general clause on copyright exceptions and limitations in Japan since 2007, the "flexible" provisions on copyright exception (Arts. 30-4, 47-4 and 47-5) were finally introduced into the Japanese Copyright Act in 2018 and came into effect in 2019, which are unique and different from fair use or fair dealing. The purpose of this presentation is to introduce the recent development in Japan focusing on the "flexible" copyright exception for an exploitation not for "enjoying" (Art. 30-4) and try to consider the possible implication for the (future) European civil law countries.

Private ordering and digital copyright: What role for mediation?
Prof. Dr. Asako Wechs Hatanaka (Ritsumeikan University)
The Google Books Settlement has left us controversy as to the extent of private ordering. As the progress of technology leaves legislation behind, national judiciary is challenged by the extraterritorial impact of digital copyright. Would mediation be a solution for the international regime of copyright? What are the functions performed by mediation, and where are the limitations? In order to answer the questions, a number of legal systems, institutions and dispute resolution providers will be analysed from the viewpoint of civil procedure law, contract law and intellectual property law, based on a comparison between Japan, the European Union, France and the UK.

Veranstalter:
Interdisziplinäres Zentrum für Ostasienstudien, Forschungsverbund Normative Ordnungen der Goethe-Universität und Deutsch-Japanische Juristenvereinigung (DJJV)

Antje Krause-Wahl (Frankfurt) im Gespräch mit Vinzenz Hediger (Frankfurt)

Lecture & Film "Jia Zhangke: Kino der Transformation"

12. Dezember 2019, 20.15 Uhr

Vortrag in deutscher Sprache
Film: DONG, VR China 2010, 70 Min.

Deutsches Filminstitut & Filmmuseum
Schaumainkai 41, Frankfurt am Main

Eintritt 5 Euro. Platzzahl beschränkt. Kartenreservierungen empfohlen unter 069 961 220-220.

Video:

 

Weitere Informationen zum Programm der Reihe: Hier...

Veranstalter:
„Jia Zhangke: Kino der Transformation“ wird durchgeführt vom Kino des DFF – Deutsches Filminstitut & Filmmuseum und dem Institut für Theater-, Film- und Medienwissenschaft der Goethe-Universität gemeinsam mit dem Forschungsverbund „Normative Ordnungen“ an der Goethe-Universität und dem DFG-Graduiertenkolleg „Konfigurationen des Films“ (www.konfigurationen-des-films.de) in Kooperation mit der hessischen Film- und Medienakademie und dem Konfuzius Institut Frankfurt.

70 Years of Human Rights and the Rule of Law

XIX. Walter Hallstein-Kolloquium

5th and 6th March 2020

Goethe University
Campus Westend
IG-Farben Building - Room IG-1.134
Norbert-Wollheim-Platz 1
60323 Frankfurt am Main

Please register until 28 February 2020: This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.

Programme (pdf): Click here...

On 4th November 2020, the 70th anniversary of the Convention for the Protection of Human Rights and Fundamental Freedoms, the European Convention on Human Rights (ECHR) will be celebrated. For 60 years, the European Court of Human Rights (ECtHR) has been watching over its application. The Council of Europe, the ECHR’s umbrella organization, had its 70th anniversary on 5th May 2019. These jubilees are reason enough to take a closer look at how these institutions contributed to make human rights and the rule of law a common matter.
Their work had diverse impacts on furthering European integration. In its beginnings, the Council of Europe was thought to be the organization from which the European Union should originate. Its task “to achieve a greater unity between its members for the purpose of safeguarding and realizing the ideals and principles which are their common heritage and facilitating their economic and social progress”, as it is stated in Art. 1 of its statute, has been incorporated in the EU’s catalogue of aims and values. The ECHR’s human rights have been the basis for the European Court of Justice’s case law and the Charter of Fundamental Rights of the European Union.
The work of the so-called Venice Commission, another body of the Council of Europe, is tightly connected with the rule of law framework under which the European Commission monitors critical constitutional developments in EU member states. (The procedures under this framework have been discussed at the 16th Walter Hallstein-Symposium in 2017.) The Council of Europe as well as the European Union recently have been confronted with tendencies of renationalization and an emphasis on interests of national governments in the politics of several European states. An increase in reservations concerning the validity of the ECHR and judgements of the ECtHR can be observed on the level of high courts in some European states. These tendencies, although different in their causes, seem to fit into a global political climate and rough times for individual rights and the rule of law.
At the 19th Walter Hallstein-Symposium the central question will therefore be, in how far these observations can be validated by looking at the practice of the involved institutions. It might be possible to di-vide their history, as is the case with other international institutions, into different phases (such as foundation, consolidation, expansion, backlash). However, this question cannot be answered by an abstract historical periodization, but rather by taking a closer look at the central individual elements of the European Council’s system of values. Therefore, after a reminder of the origins of the ECHR, the different protection systems (ECtHR, systems established by other treaties, Venice Commission) will be discussed individually in the light of the highly sensitive cross-sectoral fields of procedural rights flowing from the rule of law and rights of refugees and migrants. The second day will be devoted to the Venice Commission and the ECtHR, which will be discussed on a panel of judges of national constitutional courts and the ECtHR.

 

Programme

Thursday, 5th March 2020

14:15
Welcome
Rolf van Dick, Goethe-University Frankfurt
Stefan Kadelbach, Center for European Integration and International Economic Order

14:30
The Origins of Human Rights Protection in the Council of Europe
Wilfried Loth, University of Duisburg-Essen

15:00
Discussion

15:15
Treaty Monitoring in the Council of Europe
Thomas Giegerich, University of Saarbrücken

15:45
Discussion

16:00
Coffee Break

16:30
Procedural Rights and Article 6 ECHR
Stefanie Schmahl, University of Würzburg

17:00
Discussion

17.15
Refugees, Asylum, Migration
Jurgen Bast, University of Giessen

17:45
Discussion

Friday, 6th March 2020

09:15
The Council of Europe and the Rule of Law – The Venice Commission
Veronika Bilkova, University of Prague/Venice Commission

09:45
Discussion

10:00
Coffee Break

10:30
Past and Future of the European Convention of Human Rights and its Protection System - Progressive Development or Backlash?
Christoph Grabenwarter, Vice-President at the Constitutional Court, Vienna
Doris König, Judge at the Federal Constitutional Court, Karlsruhe
Angelika Nußberger, Formerly Vice President and Judge at the European Court of Human Rights, Cologne
Paulo Pinto de Albuquerque, Judge at the European Court of Human Rights, Strasbourg

11:30
General Discussion

12:15
Concluding Remarks
Rainer Hofmann, Center for European Integration and International Economic Order

Presented by:
Wilhelm Merton Center Center for European Integration and International Economic Order, Nomos Verlagsgesellschaft and Research Center "Normative Orders" of Goethe University

Normativitäten des Private Ordering

Frankfurter Kolloquium für Internetforschung / Works in Progress in Private Ordering #2

Mittwoch, 5. Februar 2020

Forschungsverbund „Normative Ordnungen“ an der Goethe-Universität Frankfurt
Frankfurter Kolloquium für Internetforschung (Conveners • Matthias C. Kettemann • Alexander Peukert)

Leibniz-Institut für Medienforschung | Hans-Bredow-Institut (HBI)
Works in Progress in Private Ordering #2 (Conveners • Matthias C. Kettemann • Wolfgang Schulz)

Gebäude „Normative Ordnungen“, Raum 5.01
Campus Westend
Goethe-Universität Frankfurt

Anmeldung erbeten an: This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.

 

Programm

Einleitung

11.00-11.10 Uhr
Matthias C. Kettemann:
Einleitung: Normative Ordnungen der Privaten im Kontext der Frankfurter Schule der kritischen Normenforschung

11.10-11.20 Uhr    
Brigitta Lurger:
Privates öffentliches Recht oder öffentliches Privatrecht?

11.20-11.30 Uhr
Matthias Goldmann:
International-öffentliche Gewalt (IPA) und private Ordnungsbildung

11.30-11.40 Uhr
Ben Wagner:
Moderation in der Praxis: Belastbare Zahlen und Fakten

11.40-12.00 Uhr
Q&A

Works in Progress • Chair: Astrid Wiik

12.00-12.15 Uhr   
Anton Peez:
Theorizing the Multinational Technology Firm as a Norm Maker and Taker

12.15-12.30 Uhr
Marlene Brosch:
Die vertragsrechtliche Dimension der Inhaltsmoderation am Beispiel Facebook

12.30-12.45 Uhr
Anna Sophia Tiedeke:
Neukonturierung des Staatsverständnisses im Völkerrecht in Zeiten des Internets

12.45-13.00 Uhr
Nikolaus Raunigg:
Private Rechtssetzung und Vertragsrecht bei Facebook

13.00-13.30 Uhr
Q&A

13.30-14.00 Uhr
Mittagspause

Rechtssetzung • Chair: Amélie Pia Heldt

14.00-14.15 Uhr
Herwig Mitter:
Europäische Medienfreiheit in den globalen Normordnungen der Internet-Intermediäre

14.15-14.30 Uhr
Alexander Pirang:
EU Terrorist Content-VO: Staatlich veranlasstes Private Ordering aus grundrechtlicher Sicht

14.30-14.45 Uhr
Ricardo R. Campos:
Neuer Strukturwandel der Öffentlichkeit durch Netzwerke? Der Fall Brasilien

14.45-15.00 Uhr
Matthias C. Kettemann:
Regeln für 2,7 Milliarden: Die normative Ordnung von Facebook

15.00-15.30 Uhr
Q&A

 

Veranstalter:
Forschungsverbund „Normative Ordnungen“ der Goethe-Universität Frankfurt mit dem Frankfurter Kolloquium für Internetforschung (Conveners Matthias C. Kettemann und Alexander Peukert) in Zusammenarbeit mit dem Leibniz-Institut für Medienforschung | Hans-Bredow-Institut (HBI), Works in Progress in Private Ordering #2 (Conveners Matthias C. Kettemann und Wolfgang Schulz). Kooperationspartner: Projekt „Völkerrecht des Netzes“, Humboldt-Institut für Internet und Gesellschaft, Energy Cluster „Governing Expression in Private-Public Normative Orders“, Privacy and Sustainable Computing Lab, Wirtschaftsuniversität Wien

Nur keine Angst! Zivile Unerschrockenheit in Zeiten von Hass und Hetze

Intervention der Römerberggespräche

DER TERMIN WURDE ABGESAGT!

Schauspiel Frankfurt, Chagallsaal
Neue Mainzer Str. 17
60311 Frankfurt am Main

Die Veranstaltung ist öffentlich. Der Eintritt ist frei

Hassreden, Herabwürdigungen, Todesandrohungen bis hin zum tatsächlichen Mord – wer sich hierzulande öffentlich äußert oder politisch engagiert, kann sich offenbar nicht mehr sicher fühlen. Hetze und Gewalt sind für einen Teil unserer Gesellschaft ein offenbar legitimes Mittel, fundamentalen Widerspruch und politische Gegnerschaft auszudrücken. Die Täter sind vermutlich eine Minderheit, aber sie sind sehr sichtbar, und sie erzeugen eine um sich greifende Angst.
Beschädigt werden damit nicht nur Individuen, sondern die Gemeinschaft. Sie erfährt Hass als normale Haltung, und Gewaltandrohung wird zur Lappalie. Vertrauen als Grundlage einer konstruktiven öffentlichen Diskussion geht verloren. Vermag eine zu allem entschlossene Minderheit die Mehrheit nachhaltig einzuschüchtern?
Das Risiko für eine demokratische Kultur ist dabei erheblich, gerade weil das Aushandeln politischer Interessen ein ebenso wichtiger wie empfindlicher Prozess ist. Die Römerberggespräche fragen zu Beginn der neuen Zwanzigerjahre, wie sich Gesellschaften gegen solche Einschüchterungsversuche wehren können? Wie ist Zivilität der Mitte durchzuhalten, wo jederzeit extremistische Tabubrüche drohen und manche politische Gewaltrhetorik national wie international in die Tat kippt.

Moderation: Hadija Haruna-Oelker (Politologin, Journalistin und Moderatorin) und Alf Mentzer (Leiter des Ressorts hr2-Tagesprogramm im Hessischen Rundfunk)

Programm (pdf): Hier...

Programm:

10.00 Uhr
Begrüßung Ina Hartwig, Dezernentin für Kultur und Wissenschaft

10.15 Uhr
„Wandle nur wehrlos fort durchs Leben, und fürchte nichts!“ – Angst und Vertrauen im demokratischen Rechtsstaat
Prof. Klaus Günther, Professor für Rechtstheorie, Strafrecht und Strafprozessrecht der Goethe-Universität Frankfurt am Main, Forschungsverbund "Normative Orders" der Goethe-Universität

Klaus Günther lehrt und forscht seit 1998 als Professor für Rechtstheorie, Strafrecht und Strafprozessrecht am Fachbereich Rechtswissenschaft der Goethe-Universität in Frankfurt am Main, seit 2019 Dekan. Er ist Vorsitzender der deutschen Sektion der Internationalen Vereinigung für Rechts- und Sozialphilosophie (IVR), Mitglied des Kollegiums am Institut für Sozialforschung in Frankfurt am Main sowie Distinguished Fellow am Forschungskolleg  Humanwissenschaften in Bad Homburg v.d.H. 2007-2019 war er Co-Sprecher des Exzellenzclusters Die Herausbildung normativer Ordnungen. Zahlreiche internationale Gastprofessuren, Prof. h.c. Universidad del Rosario, Bogotà. Veröffentlichungen u.a.: Der Sinn für Angemessenheit – Anwendungsdiskurse in Moral und Recht, Frankfurt am Main: Suhrkamp 1988; Schuld und kommunikative Freiheit. Studien zur individuellen Zurechnung strafbaren Unrechts im demokratischen Rechtsstaat, Frankfurt am Main: Vittorio Klostermann Verlag 2005.

11.00 Uhr
Zurück zu 1984 - Umgang mit neuen/alten Verschwörungstheorien
Prof. em. Ruth Wodak, ehemalige Professorin für Sprachwissenschaften der Universität Wien und der Lancaster University

Ruth Wodak, em. Distinguished Professor of Discourse Studies (Diskursforschung), Lancaster University (UK) und o. Univ. Professorin i.R. für Angewandte Linguistik, Universität Wien. 1974 subauspiciis an der Universität Wien promoviert, 1980 habilitiert, und 1991 als ordentliche Professorin an die Universität Wien berufen. 2004 personal chair als distinguished professor an der Lancaster University. Abgesehen von einer Vielzahl von Preisen erhielt sie 1996 den Wittgenstein Preis für Elite WissenschaftlerInnen. 2010 wurde ihr ein Ehrendoktorat der  University Örebro, Schweden verliehen. 2009-2011 war sie Präsidentin der Societas Linguistica Europaea, 2011 wurde ihr das Große Silberne Ehrenkreuz für Verdienste um die Republik Österreich verliehen. 2018 erhielt sie den Lebenswerk Preis des Frauenministeriums. Sie ist Mitglied der Academia Europaea und der British Academy of Social Sciences. Sie hatte zahlreiche Gastprofessuren inne, darunter 1992/3 Austrian Chair, Stanford University, 2003/4 Leverhulme Visiting Professorship an der University of East Anglia, Norwich UK; 2008 den Kerstin Hesselgren Visiting Chair of the Swedish Parliament, Örebro University, 2014 Royden J. Davis Chair for Interdisciplinary Studies, Georgetown University, Washington DC, 2016 war sie Distinguished Schuman-Fellow am European University Institute, und 2017 wurde sie als Willy Brandt Chair an die University Malmö (für eine ein-jährige  Gastprofessur) berufen. 9/2018-6/2019 war sie senior visiting fellow am IWM (Wien). Forschungstätigkeit in folgenden Gebieten: kritische Diskursforschung, Sprache und Politik (Populismusforschung), Identitäts- und  Vergangenheitspolitik, Gender Studies, Migrationsforschung, und linguistische Vorurteilsforschung zu Rassismus und Antisemitismus. Zahlreiche Publikationen (10 Monographien; über 80 (mit)herausgegebene Bücher und special  issues; über 400 Aufsätze und Buchkapitel) in all diesen Gebieten, die u.a. ins Englische, Französische, Italienische, Polnische, Spanische, Portugiesische, Hebräische, Russische, Koreanische, Japanische, Arabische, Griechische und ins Chinesische übersetzt wurden. Rezente Buchpublikationen: Sociolinguistic Perspectives on Migration Control (mit M. Rheindorf), Multilingual Matters 2020; Europe at the Crossroads. (mit P. Bevelander), Nordicum 2019; Kinder der Rückkehr. Geschichte einer marginaliserten Jugend (mit E. Berger), Springer 2018; Handbook of Language and Politics (mit B. Forchtner), Routledge 2018; Politik mit der Angst. Zur Wirkung rechtspopulistischer Diskurse, Konturen 2016 (2017 als Wissenschaftsbuch des Jahres in der Sparte Sozialwissenschaften ausgezeichnet).

12:00 Uhr
Regeln für 2,7 MilliardenWie private Kommunikationsordnungen die Demokratie herausfordern
PD Dr. Matthias C. Kettemann, LL.M. (Harvard), Leibniz-Institut für Medienforschung | Hans-Bredow-Institut (HBI), Forschungsverbund "Normative Orders" der Goethe-Universität

Matthias C. Kettemann ist Privatdozent für Völkerrecht, Internetrecht, Rechtstheorie am Institut für Öffentliches Recht der Goethe-Universität Frankfurt am Main, Forschungsprogrammleiter am Leibniz-Institut für Medienforschung | Hans-Bredow-Institut (HBI) und Projektleiter am Humboldt-Institut für Internet und Gesellschaft, Berlin und assoziiertes Mitglied des Forschungsverbunds "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität. Nach Studien der Rechtswissenschaften in Graz, Genf und als Fulbright-Stipendiat an der Harvard Law School promovierte er in Graz und erhielt 2019 nach fünf Jahren am Exzellenzcluster “Die Herausbildung normativer Ordnungen” Deutschlands erste Lehrbefugnis für Internetrecht. Er war Sachverständiger im Rechtsausschuss des Bundestags und als Berater für Meinungsäußerungs-Governance und Cybersecurity schon für den Europarat, die Europäische Grundrechteagentur, Stiftungen und Unternehmen tätig. Aktuell untersucht er den Einfluss privater Regelbildung auf die öffentliche Kommunikation. Als weltweit erster Forscher führte er regulierungstheoretisch-betriebsethnografische Studien in der Unternehmenszentrale von Facebook durch. In einem seiner letzten Projekt widmete er sich dem Entzaubern von Internetmythen: http://www.internetmythen.de.

12.30 Uhr
Worte, Hass und seine Folgen – Vom Umgang mit Pöblern und Populisten
Hasnain Kazim, Journalist und Autor

Hasnain Kazim lebt und arbeitet als freier Autor in Wien. Er ist gebürtiger Oldenburger und Sohn indisch-pakistanischer Einwanderer. Er wuchs im Alten Land, vor den Toren Hamburgs, und in Karatschi in Pakistan auf, studierte Politikwissenschaften und schlug eine Laufbahn als Marineoffizier ein. Er liebt Grünkohl und Curry, aber nicht zusammen. Das journalistische Handwerk lernte er im Schwäbischen, bei der „Heilbronner Stimme“, schrieb unter anderem für das dpa-Südasienbüro in Delhi und von 2004 bis 2019 für den SPIEGEL und SPIEGEL ONLINE, die meiste Zeit davon als Auslandskorrespondent in Islamabad, Istanbul und Wien. Für seine Arbeit wurde er mit diversen Preisen ausgezeichnet, darunter dem „CNN Journalist Award“. Er hat mehrere Bücher veröffentlicht, darunter „Grünkohl und Curry“, „Plötzlich Pakistan“ und „Krisenstaat Türkei“. „Post von Karlheinz“ (2018), das seine Dialoge mit wütenden Lesern versammelt, stand viele Wochen auf der Bestsellerliste. Sein jüngstes Werk, „Auf sie mit Gebrüll!“ über den Umgang mit Pöblern und Populisten erschien im Februar 2020.

13.15 Uhr
Mittagspause

14.00 Uhr
Furcht und Freiheit: Über Identitätspolitik heute
Prof. Jan-Werner Müller, Professor für Politikwissenschaft an der Princeton University

Jan-Werner Müller lehrt an der Universität Princeton Politische Theorie und Ideengeschichte. Jüngste Veröffentlichungen: Was ist Populismus? sowie Furcht und Freiheit: Für einen anderen Liberalismus, beide erschienen bei Suhrkamp. Müller schreibt unter anderen für die Süddeutsche Zeitung, New York Times und den Guardian.

15.00 Uhr
Wir sind DIE VIELEN – Kulturinstitutionen und ihr Umgang mit antidemokratischen Strömungen
Eine Diskussion mit Amelie Deuflhard, Theaterproduzentin und -Intendantin, Künstlerische Leiterin von Kampnagel in Hamburg, Burkhard C. Kosminsk, Regisseur und Schauspieler und Steffen Mensching, Kulturwissenschaftler, Schriftsteller, Schauspieler und Regisseur

Amelie Deuflhard war von 2000 bis 2007 Künstlerische Leiterin der Sophiensæle (Berlin). 2004/05 war sie Teil der Künstlerischen Leitung von „Volkspalast“, einer festivalartigen Bespielung des dekonstruierten Palastes der Republik. Seit 2007 ist sie Intendantin von Kampnagel (Hamburg), Europas größtem Produktionszentrum für die Freien Darstellenden Künste. Mit EcoFavela Lampedusa Nord initiierte sie 2014 einen Lebens- und Aktionsraum für Geflüchtete. Das Projekt hat auf Kampnagel seine Verlängerung in dem preisgekrönten Begegnungsort Migrantpolitan gefunden. Amelie Deuflhard war Teil des Viererkuratoriums von Theater der Welt 2017. Sie ist Autorin zahlreicher Publikationen und hat regelmäßig Lehraufträge an Hochschulen inne. Für ihr Schaffen wurde sie 2012 mit dem Caroline-Neuber Preis und 2013 mit den Insignien des Chevaliers des Arts et Lettres ausgezeichnet. 2018 erhielt sie die Auszeichnung Europäische Kulturmanagerin des Jahres.
Burkhard C. Kosminski studierte Schauspiel und Regie in New York. Von 2001 bis 2006 war er leitender Regisseur und Mitglied der künstlerischen Leitung am Düsseldorfer Schauspielhaus. 2006 wechselte er ans Nationaltheater Mannheim, zunächst als Schauspieldirektor und von 2013 bis 2018 als Schauspielintendant. Dort war er auch künstlerischer Leiter der zweijährig stattfindenden Internationalen Schillertage und 2014 gemeinsam mit Matthias Lilienthal Festivalintendant von Theater der Welt. Weitere Regiearbeiten führten ihn u. a. an die Berliner Schaubühne, das Staatstheater Dresden und das Schauspiel Frankfurt. Seit der Spielzeit 2018/2019 ist er  Intendant des Schauspiels Stuttgart.
Steffen Mensching, geboren am 27. Dezember 1958 in Berlin (Ost). Schulbesuch. Abitur. Journalistikstudium (Abbruch nach 2 Monaten). Arbeit als Redakteur einer Literaturzeitschrift. Erste Gedichtpublikation 1979, 1982 Studium der Kulturwissenschaften an der Berliner Humboldt-Universität. Arbeit als Autor und Schauspieler einer freien Theatergruppe. Von 1983 bis 1999 Arbeit im Clowns-Duo zusammen mit Hans-Eckardt Wenzel. Bis 2008 freiberuflich tätig als Schriftsteller, Sänger, Schauspieler und Regisseur. Seit August 2008 Intendant am Theater Rudolstadt in Thüringen. 1984 Debütpreis des Schriftstellerverbands der DDR, 1990 Heinrich-Heine-Preis. 2019 Erich-Fried-Preis, 2020 Preis der Uwe-Johnson-Gesellschaft Rostock. Publikationen: Poesiealbum 146, 1979; Erinnerung an eine Milchglasscheibe, Gedichte, 1984; Tuchfühlung, Ged., 1986; Pygmalion, Roman, 1991; Letztes aus der Da Da eR (Film, mit H.-E. Wenzel), 1990; Allerletztes aus der Da Da eR / Hundekomödie (mit H.-E. Wenzel), Textbücher, 1991; Der Abschied der Matrosen vom Kommunismus (mit H.-E. Wenzel), CD, 1993; Der Struwwelpeter neu erzählt, 1994; Das Ballhaus, Stück, 1994; Berliner Elegien; Quijotes letzter Auszug. Ein Monolog nach Cervantes, 2001; Jacobs Leiter, Roman, 2003; Lustigs Flucht, Roman, 2005; Das gewisse Etwas, 2009. – Hg.: Rudolf Leonhard: In derselben Nacht. Das Traumbuch des Exils, 2001; Schermanns Augen, Roman, 2018.

16.00 Uhr
Zweifeln, Zögern & Zukunft – Wie freies Sprechen möglich wird
Kübra Gümüsay, Journalistin, Autorin, Bloggerin und Netz-Aktivistin

Kübra Gümüşay, Autorin und Rednerin, schreibt und referiert zu den Themen Internet, Politik, Feminismus und Rassismus. Ihr Buch „Sprache & Sein“ ist im Frühjahr 2020 bei Hanser Berlin erschienen. Sie ist Co-Gründerin von eeden, einem feministischen co-creation space in Hamburg, sowie zahlreicher Kampagnen und Vereine – u.a. die Antirassismus-Kampagne #SchauHin, das feministische Bündnis #ausnahmslos und die Kampagne „Organisierte Liebe“. Sie ist Fellow des Progressiven Zentrums und Associate Expert am Center for Intersectional Justice. Ihr Blog ein-fremdwoerterbuch.com wurde 2011 für den Grimme Online Award nominiert. Das Magazin Forbes zählte sie 2018 zu den Top 30 unter 30 in Europa im Bereich Media und Marketing.

17.00 Uhr
Die Kunst der Demokratie – Die Bedeutung der Kultur für eine offene Gesellschaft
Dr. Carsten Brosda, Senator der Hamburger Behörde für Kultur und Medien

Dr. Carsten Brosda, Jahrgang 1974, ist Senator für Kultur und Medien in Hamburg sowie Vorsitzender des Kulturforums der Sozialdemokratie und Co-Vorsitzender der Medien- und Netzpolitischen Kommission des SPD-Parteivorstandes. Nach einem Studium der Journalistik und Politikwissenschaft wurde er mit einer Arbeit über „Diskursiven Journalismus“ promoviert. Er war u.a. Leiter der Abteilung Kommunikation des SPD-Parteivorstands und arbeitet seit 2011 in Hamburg, zunächst als Leiter des Amtes Medien, ab 2016 als Staatsrat für Kultur, Medien und Digitalisierung und seit Februar 2017 als Senator. 2019 erschien sein Buch „Die Zerstörung. Warum wir für den gesellschaftlichen Zusammenhalt streiten müssen“. 2020 erschien „Die Kunst der Demokratie. Die Bedeutung der Kultur für eine offene Gesellschaft“. Beide Bücher sind bei Hoffmann und Campe erschienen.

Ende gegen 18.00 Uhr

 

Veranstalter:
Römerberggespräche e.V. in Zusammenarbeit mit dem Forschungsverbund "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität Frankfurt am Main

Aesthetic and Moral Feelings in Modern Philosophy

Workshop within the Postdoctoral Dialogue Series "Norms, Plurality, Critique"

February 7, 2020

Research Center “Normative Orders”, Room EG 02
Goethe University Frankfurt
February 7, 2020

Co-organizers: Javier Burdman (Normative Orders, Goethe University Frankfurt) and Robert Clewis (Gwynedd Mercy University / MPI for Empirical Aesthetics, Frankfurt)

To register, please send an e-mail to: This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.

Programme:

9:30
Introductory Remarks

9:45-11:00
Serena Feloj (University of Pavia)
“Kant on Disgust. A Moral-aesthetic Feeling”

11:15-12:30
Thomas Hilgers (Universität Potsdam)
"The Moral Dimension of Aesthetic Disinterestedness"

Break

14:00-15:15
Javier Burdman (Goethe University Frankfurt)
"Enthusiasm: Moral Ideas, Political Action, and Affect in Kant's Remarks on the French Revolution"

15:30-16:45
Bart Vandenabeele (Ghent University)
“The Existential Value of Aesthetic Contemplation”

17:00-18:15
Robert Clewis (Gwynedd Mercy University / MPI for Empirical Aesthetics, Frankfurt)
“Kant on the Ethics of Humor”

 

Presented by:
Research Center "Normative Orders" of Goethe University Frankfurt

Making Crises Visible

Rahmenprogramm zur Ausstellung

Das interdisziplinäre Ausstellungsprojekt »Making Crises Visible« setzt es sich zur Aufgabe, im Dialog zwischen Wissenschaft und Kunst einen neuen Weg des Wissenstransfers zu erproben. Die Forschungsprojekte von Wissenschaftler*innen des Leibniz-Forschungsverbundes »Krisen einer globalisierten Welt«, der Goethe-Universität Frankfurt und des Forschungsverbunds "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität treffen auf ihre künstlerische Verarbeitung durch die Studierenden der Hochschule für Gestaltung Offenbach am Main sowie weiterer kooperierender Hochschulen. Die künstlerischen Visualisierungen eröffnen so einen neuen Blick auf die Krisenforschung. Als Interventionen im Senckenberg Naturmuseum werden Krisen nicht nur als lähmend und ausweglos erfahren, sondern die ebenfalls aktivierende Kraft einer Krisendiagnose als Umschlagsmoment in einem kreativen Transformationsprozess wird thematisiert.
Die Ausstellung wird von einem Rahmenprogramm bestehend aus unterschiedlichsten Veranstaltungsformaten begleitet und steht unter der Schirmherrschaft von Staatsministerin Angela Dorn (Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Kunst).

Weitere Informationen zur Ausstellung: https://makingcrisesvisible.com/
Ausstellungsdauer: 12. Februar – 2. Juni 2020
Senckenberganlage 25, 60325 Frankfurt am Main

Programm (pdf): Hier...

Die Ausstellung Making Crises Visible bleibt mindestens bis zum 10. April 2020 geschlossen. Das Rahmenprogramm wird vorrübergehend ausgesetzt!

Rahmenprogramm im Februar 2020:

10. Februar 2020, 19.30 Uhr
Podiumsdiskussion mit Preview
»Making Crises Visible – Krise der Demokratie«

Begrüßung: Prof. Dr. Andreas Mulch, Direktor, Senckenberg Forschungsinstitut und Naturmuseum Frankfurt
Impuls: Prof. Dr. Nicole Deitelhoff, Politikwissenschaftlerin, Goethe-Universität/Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung (HSFK)
Input: Felix Kosok, Kurator der Ausstellung, Hochschule für Gestaltung Offenbach am Main
Podiumsgäste: Prof. Dr. Katrin Böhning-Gaese, Direktorin, Senckenberg Biodiversität & Klima-Forschungszentrum, Prof. Dr. Rainer Forst, Politischer Philosoph, Goethe-Universität, Dr. Stefan Kroll, Politikwissenschaftler, Leibniz-Forschungsverbund »Krisen einer globalisierten Welt«, Prof. Dr. Verena Kuni, Professorin für Visuelle Kultur, Goethe-Universität
Moderation: Susanne Boetsch, Verwaltungsleiterin, HSFK

Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung
Hörsaal im Arthur-von-Weinberg-Haus
Robert-Mayer-Straße 2
60325 Frankfurt am Main

Im Zuge der Frankfurter Bürger-Universität der Goethe-Universität »Demokratie weiter denken«. Weitere Informationen: www.bürger-uni.de
Vor der Veranstaltung wird um 18.30 Uhr eine Preview der Ausstellung angeboten. Anmeldung zur Preview: This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.

Weitere Informationen: Hier...

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11. Februar 2020, 18.00 Uhr
Vernissage der Ausstellung »Making Crises Visible«

Senckenberg Naturmuseum Frankfurt
Senckenberganlage 25
60325 Frankfurt am Main

Um Anmeldung bis zum 27.01.2020 wird gebeten: This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.

Weitere Informationen: Hier...

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12. Februar 2020, 19.00 Uhr
Vortrag
Krise der Demokratie
Prof. Dr. Rainer Forst, Co-Sprecher des Forschungsverbunds »Normative Orders« der Goethe-Universität und Professor für Politische Theorie und Philosophie

Senckenberg Biodiversität und Klima-Forschungszentrum, Hörsaal
Georg-Voigt-Straße 14-16
60325 Frankfurt am Main

Weitere Informationen: Hier...

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18. Februar 2020, 19.00 Uhr
Vortrag
Vom Zwang zum Algorithmus – Krise des Normvertrauens?
Prof. Dr. Klaus Günther, Professor für Rechtstheorie, Strafrecht und Strafprozessrecht, Forschungsverbund »Normative Orders« der Goethe-Universität

Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung
Hörsaal im Arthur-von-Weinberg-Haus
Robert-Mayer-Straße 2
60325 Frankfurt am Main

Weitere Informationen: Hier...

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19. Februar 2020, 12.00 – 18.00 Uhr
Workshop
Visuelle Krisenkommunikation und (Un)Sichtbarkeitspolitiken
Workshop des Lehr-Forschungsprojekts KRISENSTAB Visuelle Kultur, Institut für Kunstpädagogik der Goethe-Universität
Impuls-Gast: Dr. Peer Illner, Kulturwissenschaftler, Postdoktorand des Forschungsverbunds »Normative Orders« der Goethe-Universität

Dante 9, Ausstellungsraum des Universitätsarchivs Frankfurt
Dantestraße 9
60325 Frankfurt am Main

Die Plätze sind begrenzt; um Anmeldung bis 15.02.2020 wird gebeten unter: This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.
Das Projekt KRISENSTAB ist durch den Förderfonds Lehre der Goethe-Universität gefördert.

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19. Februar 2020, 19.00 Uhr
Ausstellung
Making Crises Political
Laufzeit: 20. Februar bis 01. März 2020

Offenes Haus der Kulturen
Mertonstraße 26
60325 Frankfurt am Main

In Kooperation mit Medico International sowie mit freundlicher Unterstützung des Offenen Hauses der Kulturen.
Weitere Informationen: www.medico.de / www.offenes-haus-der-kulturen.de

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26. Februar 2020, 18.00 Uhr / 19.00 – 19.45 Uhr
Kuratorenführung: »Making Crises Visible« / Performance: Frankfurter Hauptschule: MOTOR
18.00 Uhr: Kuratorenführung mit Felix Kosok, Hochschule für Gestaltung, Offenbach am Main
19.00 Uhr: Performance: Frankfurter Hauptschule: MOTOR
1930 wird Bertolt Brechts Drama »Die Maßnahme« uraufgeführt, 46 Jahre später folgt die Premiere von Heiner Müllers Replik »Mauser«. In einem ähnlichen zeitlichen Abstand reagiert die Frankfurter Hauptschule auf die beiden Lehrstücke: Maßnahme – Mauser – Motor. Mit dem von Brecht und Müller entwickelten Instrumentarium geht das Kollektiv in ihrer Performance der Frage nach, wo wir eigentlich geradestehen: Moderne, Postmoderne, Beschleunigung,  Wissensgesellschaft, Fake News, Gegenwartskunst, Dschungelcamp, Klimakatastrophe, Ende?

Senckenberg Naturmuseum Frankfurt
Senckenberganlage 25
60325 Frankfurt am Main

Eintritt mit »Senckenberg Guten Abend Ticket« ab 17.00 Uhr für 6 €; Karten für die Performance der Frankfurter Hauptschule für 10 €
Anmeldung für Führung und/oder Performance bis 19.02.2020: This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.

 

Weitere Informationen zum Programm ab März 2020 folgen in Kürze.
Alle Veranstaltungen, soweit nicht anders angegeben, sind öffentlich und der Eintritt ist frei.

Veranstalter:
Leibniz-Institut Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung, Leibniz-Forschungsverbund „Krisen einer globalisierten Welt“, Hochschule für Gestaltung Offenbach am Main, Senckenberg Naturmuseum, Goethe-Universität Frankfurt am Main, Forschungsverbund "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität Frankfurt am Main und weitere Partner

Ausstellungseröffnung: Making Crises Visible

Dienstag, 11. Februar 2020, 18 Uhr

Krisen sind Phänomene gesellschaftlicher Wahrnehmung. Auch Kunst und Gestaltung sind Medien der Wahrnehmung und der Sichtbarmachung von Krisen und Krisenforschung. Wir laden Sie im Namen aller beteiligten Institutionen ganz herzlich ein, mit uns die Eröffnung der Ausstellung »Making Crises Visible« zu feiern und an einem Wissenschaft-Kunst-Experiment teilzunehmen.
Die Exponate der Ausstellung entstanden im Dialog zwischen Wissenschaftler_innen des Leibniz-Forschungsverbundes »Krisen einer globalisierten Welt« und der Goethe-Universität Frankfurt auf der einen und jungen Gestalter_innen und Künstler_innen der Hochschule für Gestaltung Offenbach am Main sowie weiterer kooperierender Hochschulen auf der anderen Seite. Zu sehen sein werden Kunst- und Wissensobjekte, die Projekte aus der Krisenforschung visualisieren.
In gemeinsamer Auseinandersetzung mit den Krisen unserer Zeit, deren wissenschaftlicher Bearbeitung wie auch politischer Relevanz, wurden Reibungsflächen und Berührungspunkte zwischen den Disziplinen erkundet und Horizontlinien verschoben. Die Erschließung neuen Terrains hat damit gerade erst begonnen.
Der Abend wird mitgestaltet von einer Tanz-Performance der Studierenden des Instituts für Angewandte Theaterwissenschaften der Justus-Liebig Universität Gießen.

Einladung (pdf): Hier...
Weitere Informationen zum Rahmenprogramm der Ausstellung: Hier...

Ausstellungseröffnung:

Dienstag, 11. Februar 2020

Senckenberg Naturmuseum, Festsaal im Jügelhaus
Mertonstraße 17, 60325 Frankfurt am Main

18:00 Uhr Beginn der Veranstaltung
18:30 Uhr Grußwort der Schirmherrin Ministerin Angela Dorn
18:40 Uhr Grußwort Prof. Dr. Nicole Deitelhoff
18:50 Uhr Tanz-Performance
19:10 Uhr Grußwort Prof. Dr. Katrin Böhning-Gaese
19:20 Uhr Felix Kosok – Einführung in die Ausstellung
19.30 Uhr Führung durch die Ausstellung

Bitte melden Sie sich bis zum 27.01.2020 unter folgender E-Mail-Adresse an: This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.
Weitere Informationen unter: https://makingcrisesvisible.com/

 

Bildergalerie:

  • Dr. Stefan Kroll (Koordinator des Leibniz-Forschungsverbundes „Krisen einer globalisierten Welt“)
  • Staatsministerin Angela Dorn (Hessische Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst)
  • Staatsministerin Angela Dorn (Hessische Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst)
  • Prof. Dr. Nicole Deitelhoff (Direktorin des Leibniz-Instituts Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung, Principal Investigator des Forschungsverbunds „Normative Ordnungen“ der Goethe-Universität, Professorin für Internationale Beziehungen und Theorien globaler Ordnungen der Goethe-Universität)
  • Prof. Dr. Katrin Böhning-Gaese (Biologin, Direktorin des Senckenberg Biodiversität und Klima Forschungszentrums und Vizepräsidentin der Leibniz-Gemeinschaft)
  • Felix Kosok (Kurator der Ausstellung Making Crisis Visible, Promotionsstudent und Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Hochschule für Gestaltung Offenbach am Main)
  • Prof. Dr. Nicole Deitelhoff (Direktorin des Leibniz-Instituts Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung, Principal Investigator des Forschungsverbunds „Normative Ordnungen“ der Goethe-Universität, Professorin für Internationale Beziehungen und Theorien globaler Ordnungen der Goethe-Universität)

Fotos: © Marina Hoppmann

 

Veranstalter:
Leibniz-Institut Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung, Leibniz-Forschungsverbund „Krisen einer globalisierten Welt“, Hochschule für Gestaltung Offenbach am Main, Senckenberg Naturmuseum, Goethe-Universität Frankfurt am Main, Forschungsverbund "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität Frankfurt am Main und weitere Partner

Der Zorn der Moralisten und die Theorie des Ressentiments. Gegenwartsdiagnose mit/gegen Nietzsche

Vortrag

Montag, 20. Januar 2020, 18 Uhr c.t.

Prof. Dr. Albrecht Koschorke (Universität Konstanz)

Gebäude "Normative Ordnungen“
Raum EG.01
Max Horkheimer-Str. 2
60323 Frankfurt

Um Anmeldung per Email an This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it. wird gebeten

Ist der Begriff des Ressentiments geeignet, um kulturelle Spaltungstendenzen in heutigen Gesellschaften zu beschreiben? Als Fremdbeschreibungskategorie, der eine asymmetrische Relation zwischen Beobachtern und Beobachteten herstellt, enthält der Begriff in sozialpsychologischer Verkleidung normative Implikationen. Insofern Ressentiments die Kohäsion der sie kultivierenden Gruppen befördern, steht damit überdies die Frage nach dem Verhältnis zwischen ‚gutem‘ und ‚schlechtem‘ gesellschaftlichem Zusammenhalt im Raum. – Der Vortrag untersucht Reichweite und Grenzen des Ressentiment-Begriffs in einem Durchgang durch einige seiner philosophisch-anthropologischen Konzeptualisierungen. Ein besonderes Augenmerk gilt dabei der Frage nach der spirituellen Dimension sozialmoralischer Protestbewegungen.

Albrecht Koschorke ist Professor für Neuere Deutsche Literatur und Allgemeine Literaturwissenschaft mit Schwerpunkt frühe Neuzeit bis Mitte 18. Jahrhundert. 2003 erhielt er für seine als außergewöhnlich innovativ gelobte Forschung, in der er eine Vielzahl theoretischer und methodischer Ansätze einsetzt, den Gottfried Wilhelm Leibniz-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft. Seit 2013 ist er Mitglied der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften und 2014 wurde er zum ordentlichen Mitglied der Academia Europaea gewählt. Für sein Buch „Hegel und wir“ (Suhrkamp 2015), das aus den Adorno-Vorlesungen in Frankfurt hervorgegangen ist, erhielt er 2016 den Philosophischen Buchpreis.

Albrecht Koschorke ist als Ko-Sprecher des Teilinstituts Konstanz zusammen mit der Goethe-Universität Frankfurt und weiteren neun Standorten an der Gründung des bundesweiten Forschungsinstituts Gesellschaftlicher Zusammenhalt beteiligt.

Bildergalerie:

  • Rainer Forst (Professor für Politische Theorie und Philosophie, Co-Sprecher des Forschungsverbunds „Normative Ordnungen” der Goethe-Universität Frankfurt am Main)
  • Rainer Forst
  • Albrecht Koschorke (Professor für Neuere Deutsche Literatur und Allgemeine Literaturwissenschaft, Universität Konstanz)
  • Albrecht Koschorke
  • Albrecht Koschorke

Video:

 

Veranstalter:
Forschungsverbund "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität Frankfurt am Main in Kooperation mit dem Forschungsinstitut Gesellschaftlicher Zusammenhalt in Gründung

Rechtsstaatlichkeit in der EU - Ein Grundwert in der Krise?

Crisis Talk

Mittwoch, 5. Februar 2020, 12.30 – 14.30 Uhr

Die Vertretung des Landes Hessen bei der EU
Rue Montoyer 21, 1000 Brüssel

Einladung (pdf): Hier...

Simultanverdolmetschung Deutsch/Englisch

U. A. w. g.: This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.

 

Welcome note | Begrüßung

Mark Weinmeister
Secretary of State for European Affairs of the State of Hessen

Prof. Dr. Nicole Deitelhoff
Leibniz Peace Research Institute Frankfurt, Speaker Leibniz Research Alliance “Crises in a globalised world”

Keynote | Impuls

Prof. Dr. Armin von Bogdandy
Director at the Max Planck Institute for Comparative Public Law and International Law in Heidelberg and Professor for Public Law at the University in Frankfurt, "Normative Orders"

Panel discussion | Podiumsdiskussion

Tanja Fajon
Member of the European Parliament

Prof. Dr. Armin von Bogdandy
Director at the Max Planck Institute for Comparative Public Law and International Law in Heidelberg and Professor for Public Law at the University in Frankfurt, "Normative Orders"

Moderator | Moderation
Rebecca C. Schmidt
Executive Manager, Research Center „Normative Orders“ Goethe University

 

Rechtsstaatlichkeit in der EU - Ein Grundwert in der Krise?
Aus den bitteren Erfahrungen mit Krieg und Gewaltherrschaft in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts entstanden, gehört heute das klare Bekenntnis der EU zur Rechtsstaatlichkeit als Grundprinzip für alle Mitglieder und welche, die es werden wollen, zum unveräußerlichen Markenkern der Union. Dies hat auch in den auswärtigen Beziehungen der EU in Form von Rechtsstaats-Dialogen große Bedeutung. Dabei beschränkt sich Rechtsstaatlichkeit nicht auf die bloße Einhaltung von Verfahrensregeln. Sie umfasst vielmehr zentrale inhaltliche Werte, von dem Bekenntnis zur Menschenwürde bis zu zahlreichen Einzelgrundrechten, deren Beachtung von den Verträgen eingefordert wird und gerichtlich überprüft werden kann. Trotz dieses zentralen Stellenwerts verdeutlichen gerade die Initiativen zum Schutz und zur Förderung der Rechtsstaatlichkeit in der jüngeren Vergangenheit, dass ihr Grundgedanke teilweise in eine Krise innerhalb der Union geraten ist. Diese Krise ist vielfältigen Herausforderungen geschuldet – vom Populismus über die Verbrechensbekämpfung bis hin zur Digitalisierung und Extremismusprävention – und weder auf ein bestimmtes Themenfeld noch auf eine bestimmte Region begrenzt. Zugleich zeigt die Forschung, dass es bei der Rechtsstaatlichkeit kein „Alles oder Nichts“ gibt, sondern dass es auch eines Verständnisses für Abstufungen und Variationen bedarf. Vor diesem Hintergrund bleibt zu diskutieren, wie die EU auf Verletzungen dieses Prinzips reagieren kann und soll: mit gerichtlichen Verfahren, budgetären Konsequenzen oder doch primär politischem Dialog.

Crisis Talks des Leibniz-Forschungsverbund „Krisen einer globalisierten Welt“
Krisen sind in der EU historisch ein wichtiger Motor der Veränderung und des Fortschritts. In Krisensituationen ist die von großer Heterogenität geprägte und auf konsensuale Meinungsbildung ausgerichtete EU bisher meist in der Lage gewesen, gemeinsame Wahrnehmungen herzustellen, Blockaden zu überwinden und Integration zu gestalten. Der Leibniz-Forschungsverbund „Krisen einer globalisierten Welt“ geht in der Reihe Crisis Talks der Frage nach, wie Europa mit seinen aktuellen und vergangenen Krisen umgehen sollte.

 

  • Mark Weinmeister (Staatssekretär für Europa)
  • Prof. Dr. Nicole Deitelhoff (Direktorin des Leibniz-Instituts Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung, Principal Investigator des Forschungsverbunds „Normative Ordnungen“ der Goethe-Universität, Professorin für Internationale Beziehungen und Theorien globaler Ordnungen der Goethe-Universität)
  • Prof. Dr. Armin von Bogdandy (Direktor am Max-Planck-Institut für ausländisches öffentliches Recht und Völkerrecht, Heidelberg und Mitglied des Forschungsverbunds „Normative Ordnungen“ der Goethe-Universität
  • Prof. Dr. Armin von Bogdandy; Rebecca Caroline Schmidt; Tanja Fajon
  • Rebecca Caroline Schmidt Geschäftsführerin des Forschungsverbunds „Normative Ordnungen“ der Goethe-Universität und Tanja Fajon (Abgeordnete im Europäischen Parlament)
  • Prof. Dr. Armin von Bogdandy; Rebecca Caroline Schmidt; Tanja Fajon
  • Prof. Dr. Armin von Bogdandy; Rebecca Caroline Schmidt; Tanja Fajon
  • Prof. Dr. Armin von Bogdandy; Prof. Dr. Nicole Deitelhoff; Tanja Fajon; Rebecca Caroline Schmidt; Mark Weinmeister

© Hessische Landesvertretung/Eric Berghen

 

Veranstalter:
Die Hessische Ministerin für Bundes- und Europaangelegenheiten Lucia Puttrich und der Leibniz-Forschungsverbund „Krisen einer globalisierten Welt“ gemeinsam mit dem Forschungsverbund "Normative Ordnungen" an der Goethe-Universität Frankfurt am Main

Weitere Informationen zur Reihe "Crisis Talks": Hier...

Festakt zum fünfjährigen Bestehen des Frankfurter Forschungszentrums Globaler Islam am Forschungsverbund „Normative Ordnungen“ der Goethe-Universität

Unter der Schirmherrschaft des Hessischen Ministerpräsidenten Volker Bouffier

28. November 2019 an der Goethe-Universität Frankfurt
im Forschungsgebäude „Normative Ordnungen“ │Max-Horkheimer-Str. 2│Ecke Hansaallee

 

Programm

18:00
Eröffnung
Moderation: Evin Jakob, Landeskriminalamt Rheinland-Pfalz
Prof. Dr. Susanne Schröter, Direktorin Frankfurter Forschungszentrum Globaler Islam

18:15
Musikalischer Beitrag     
Impromptu op.86 von Gabriel Fauré
Anne-Sophie Bertrand, Soloharfenistin des hr-Sinfonieorchesters

18:30
Grußworte
Landtagspräsident Boris Rhein, Hessischer Landtag
Generalkonsulin Pascale Trimbach, Französisches Generalkonsulat Frankfurt 
Prof. Dr. Helmut Fünfsinn, Hessischer Generalstaatsanwalt
Präsidentin Sabine Thurau, Hessisches Landeskriminalamt
Prof. Dr. Dr. Volker Mosbrugger, Präsident der Polytechnischen Gesellschaft Frankfurt
Prof. Dr. Klaus Günther, Co-Sprecher des Forschungsverbundes „Normative Ordnungen“                 
Ministerialdirigent Marcus Lübbering, Hessische Staatskanzlei

19:30    
Rück- und Ausblick des FFGI
Prof. Dr. Susanne Schröter, Direktorin Frankfurter Forschungszentrum Globaler Islam  

20:00    
Festrede     
„Islam in Europa“
Prof. em. Dr. Michael Wolffsohn, Universität der Bundeswehr München

20:40    
Festbuffet

Veranstalter:
Frankfurter Forschungszentrum Globaler Islam des Forschungsverbunds „Normative Ordnungen“ der Goethe-Universität 

Spezifische KI-Risiken als Anknüpfungspunkt für Haftungsregelungen

Vortragsreihe "Haftungsrecht und Künstliche Intelligenz " im Wintersemester 2019/2020

16. Dezember 2019, 18 Uhr c.t.

Prof. Dr. Herbert Zech (Humboldt-Universität zu Berlin)

Goethe-Universität Frankfurt am Main
Campus Westend, Hörsaalzentrum, HZ 6

Die Veranstaltung ist öffentlich. Der Eintritt ist frei

Video:

 

Bildergalerie:

  • Prof. Dr. Joachim Zekoll (Professor für Zivilrecht, Zivilprozessrecht und Rechtsvergleichung an der Goethe-Universität Frankfurt am Main und Assoziiertes Mitglied des Forschungsverbunds "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität) und Prof. Dr. Herbert Zech (Humboldt-Universität zu Berlin)
  • Prof. Dr. Herbert Zech (Humboldt-Universität zu Berlin)
  • Prof. Dr. Herbert Zech (Humboldt-Universität zu Berlin)
  • Prof. Dr. Herbert Zech (Humboldt-Universität zu Berlin)
  • Prof. Dr. Herbert Zech (Humboldt-Universität zu Berlin)
  • Prof. Dr. Joachim Zekoll (Professor für Zivilrecht, Zivilprozessrecht und Rechtsvergleichung an der Goethe-Universität Frankfurt am Main und Assoziiertes Mitglied des Forschungsverbunds "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität)
  • Prof. Dr. Joachim Zekoll (Professor für Zivilrecht, Zivilprozessrecht und Rechtsvergleichung an der Goethe-Universität Frankfurt am Main und Assoziiertes Mitglied des Forschungsverbunds "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität)
  • Prof. Dr. Herbert Zech (Humboldt-Universität zu Berlin)

 

Konzeption und Organisation: Prof. Dr. Joachim Zekoll (Professor für Zivilrecht, Zivilprozessrecht und Rechtsvergleichung an der Goethe-Universität Frankfurt am Main und Assoziiertes Mitglied des Exzellenzclusters "Die Herausbildung normativer Ordnungen")

Die Reihe ist Teil des Forschungsnetzwerks "Die normative Ordnung Künstlicher Intelligenz | NO:KI" von Prof. Dr. Christoph Burchard (Professor für Straf- und Strafprozessrecht, Internationales und Europäisches Strafrecht, Rechtsvergleichung und Rechtstheorie der Goethe-Universität Frankfurt am Main, Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen"). Weitere Informationen: Hier...

Weitere Informationen und Programm der Reihe: Hier...

Veranstalter:
Forschungsnetzwerk "Die normative Ordnung künstlicher Intelligenz | NO:KI" am Forschungsverbund "Normative Ordnungen" an der Goethe-Universität Frankfurt am Main

The Challenge of Market Socialism - Challenges to Market Socialism

Workshop

20. - 21. Februar 2020

Goethe Universität
Campus Westend, IG Farben-Haus
Norbert-Wollheim-Platz 1
Eisenhower-Saal, IG 1.314
60323 Frankfurt/Main

Mit Stefan Gosepath, Hannes Kuch, Helen McCabe, Mirjam Müller, Christian Neuhäuser, Tully Rector, Alan Thomas, Nicholas Vrousalis und Tilo Wesche

Der Workshop ist öffentlich. Anmeldung erforderlich unter: This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.

Organisiert von Hannes Kuch und Gottfried Schweiger

Weitere Informationen: Hier...

Programm

9.30    
Welcome and Introduction

10.00-11.15    
Christian Neuhäuser, “Property-owning Democracy, Market Socialism and Workplace Democracy”

Break    

11.30-12.45    
Helen McCabe, “John Stuart Mill: Market Socialist?”

Lunch    

14.00-15.15    
Stefan Gosepath, “A Defense of Market Socialism”

Break    

15.30-16.45    
Hannes Kuch, “Justice, Ethical Dispositions, and Liberal Socialism”

Break    

17.15.18.30  
Tilo Wesche, “Market Socialism and Economic Democracy”

19.00    
Dinner

     
Friday, 21 February 2020

9.00-10.15    
Mirjam Müller, "A Feminist Market Socialism? Market Socialism and Social Reproduction"

Break    

10.30-11.45    
Nicholas Vrousalis, “Free Productive Agency, or the Nonmarket Limits of Market Socialism”

Lunch    

13.00-14.15    
Alan Thomas, "Market Socialism: Macro-, Meso- and Micro- Justifications”

Break    

14.30-15.45    
Tully Rector, “Market Socialism as a Form of Life: The Community Critique”

15.45    
End of Workshop

 

Presented by:
​Thyssen Stiftung, Research Project “Economy and Social Freedom” (Goethe-University Frankfurt) and Forschungsverbund "Normative Orders" Goethe-University Frankfurt, funded by the German Research Foundation

Miteinander reden oder aneinander vorbei?

Chancen und Herausforderungen aus der Praxis der Wissenschaftskommunikation

31. Januar 2020 von 9:00 bis 13:00 Uhr an der Goethe-Universität Frankfurt am Main

Führungskräfte aus Politik, Verwaltung und Zivilgesellschaft diskutieren gemeinsam mit ProfessorInnen und Early Career Researchers die Handlungslogiken der jeweils anderen Seite und die jeweiligen Erwartungen an Wissenschaftskommunikation. Welche Bedarfe haben unterschiedliche Sektoren (Ministerien, Medien, Nonprofit-Organisationen, internationale Organisationen) an die Wissenschaft? Was können WissenschaftlerInnen ihnen anbieten? Welche Erfahrungen haben die teilnehmenden ProfessorInnen im Dialog mit der Praxis – z.B. als Mitglieder von Beiräten oder Kommissionen, GutachterInnen im  Rahmen von Anhörungen, als Interviewpartner oder als in der Öffentlichkeit sichtbare WissenschaftlerInnen – gemacht?

Sie als Promovierende und Postdocs können
• zum Dialog von Wissenschaft und Gesellschaft beitragen,
• Netzwerke zu Entscheidungsträger*innen knüpfen,
• Kompetenzen in Wissensvermittlung aufbauen.

Anmeldung bis 17. Januar 2020 an This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.
Weitere Informationen: Hier...

Programm (pdf): Hier...

 

Programm:

Freitag, 31.01.2020, 9.30 - 13.00 Uhr
Goethe-Universität Frankfurt, Theodor-W.-Adorno-Platz 1, PA-Gebäude
Publikum:
- Etwa 20-30 Early Career Researchers
- Etwa 10 Führungskräfte aus der Praxis/Mercator Science Policy Fellows

Vorläufiger Ablaufplan:

09.00-09.10 Uhr
Grußworte durch Präsidentin Prof. Dr. Birgitta Wolff

09.10-10.10 Uhr
Podium 1: Wissenschaft in Dialog mit der Politik
TeilnehmerInnen:
Prof. Nicole Fuchs-Schündeln (Wirtschaftswissenschaften, Goethe Universität Frankfurt)
Prof. Matthias Jahn (Rechtswissenschaften, Goethe-Universität Frankfurt)
Dr. Kristian Krieger (Joint Research Centre, Europäische Union)
Fedor Ruhose (Fraktionsgeschäftsführer der SPD Rheinland-Pfalz)
Prof. Birgitta Wolff (Präsidentin Goethe-Universität Frankfurt)
Moderation: Rebecca Schmidt (Forschungsverbund Normative Orders)

10.10-10.20 Uhr
Pause

10.20-11.20 Uhr
Podium 2: Wissenschaft im Dialog mit Medien und Öffentlichkeit
TeilnehmerInnen:
Prof. Joachim Curtius (Experimentelle Atmosphärenforschung)
Dr. Joachim Klose (Konrad-Adenauer-Stiftung)
Prof. Andreas Nölke (Politikwissenschaft, Goethe-Universität Frankfurt)
Helga Schmidt (ARD Brüssel)
Moderation: Rebecca Schmidt (Forschungsverbund Normative Orders)

11.20-11.30 Uhr
Pause

11.30-12.45 Uhr
Kleingruppengespräche zwischen Führungskräften aus der Praxis (Mercator Science Policy Fellows) und Early Career Researchers
Die Early Career Researcher tauschen sich mit PraxisvertreterInnen über die Arbeitskontexte und Bedarfe an wissenschaftlicher Expertise in den jeweiligen Organisationen aus (z.B. Ministerien, Medien, NGOs).
Anschließend kurze Feedbackrunde im Plenum.
Moderation: Rebecca Schmidt (Forschungsverbund Normative Orders)

Ab 12.45 Uhr
Mittagsimbiss und Wrap Up

 

Veranstalter:
Die Veranstaltung wird organisiert von GRADE Goethe Research Academy for Early Career Researchers und dem Mercator Science-Policy Fellowship-Programm in Kooperation mit dem Forschungsverbund "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität Frankfurt am Main

Handbuch zur deutschen Rechtsstaatsförderung

Zweiter Workshop

7. bis 9. November 2019

Goethe-Universität Frankfurt, Campus Westend
Gebäude „Normative Ordnungen“
Max-Horkheimer-Straße 2
Raum 5.01

Programm (pdf): Hier...

Ansprechpartner vor Ort:
Matthias Kötter: This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.
Alisha Morell: This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.

Anmeldung erbeten an: tilmann.roeder@fu-berlin

Veranstalter:
RSF Hub in Zusammenarbeit mit dem Forschungsverbund "Normative Orders" der Goethe Universität Frankfurt am Main

"Posteurozentrismus"

Workshop

Freitag, 8. November 2019

Goethe-Universität Frankfurt, Campus Westend
Gebäude „Normative Ordnungen“
Max-Horkheimer-Straße 2
Raum 5.02

Workshopleitung: Prof. Dr. Bernhard Jussen (Professor für Mittelalterliche Geschichte mit ihren Perspektiven in der Gegenwart an der Goethe-Unviersität Frankfurt am Main, Mitglied des Forschungsverbunds "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität)

Der Workshop ist Teil des Forschungsprojekts "Nach dem Eurozentrismus. Das Neudenken Europas hat erst begonnen" von Prof. Dr. Bernhard Jussen. Weitere Informationen: Hier...

 

Programm

9.30 Uhr
Beginn des Worshops
Einführung Prof. Dr. Bernhard Jussen (Goethe-Unviersität Frankfurt am Main, "Normative Ordnungen")

10 Uhr
Prof. Dr. Jan Rüdiger (Goethe-Unviersität Frankfurt am Main)

10.20 Uhr
Prof. Dr. Thomas Kohl (Eberhard Karls Universität Tübingen)

10.40 Uhr
PD Gregor Rohmann (Goethe-Unviersität Frankfurt am Main)

11 Uhr
Pause

11.20 Uhr
Prof. Dr. Roland Scheel (Georg-August-Universität Göttingen)

11.40 Uhr
Prof. Dr. Daniel König (Universität Kontanz)

12 Uhr
Dr. Silke Schwandt (Universität Bielefeld)

12.20 Uhr
Dr. des Daniel Föller (Goethe-Unviersität Frankfurt am Main)

12.40 Uhr
Oliver Glaser, M.A. (Goethe-Unviersität Frankfurt am Main)

13 Uhr
Mittagspause

14.30 Uhr
Dr. Judith Blume (Goethe-Unviersität Frankfurt am Main)

14.50 Uhr
Dr. Carola Föller (Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg)

15.10 Uhr
Dr. des Daniel Föller (Goethe-Unviersität Frankfurt am Main)

15.30 Uhr
Dr. des Jörn Christopherson (Goethe-Unviersität Frankfurt am Main)

16 Uhr
Gemeinsame Abschlussdiskussion

17 Uhr
Ende

 

Veranstalter:
Forschungsverbund "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität

Progressive Muslims and the Challenge of Islamism

International Conference

November 29th, 2019

Goethe University Frankfurt
Building „Normative Ordnungen“
Max-Horkheimer-Str. 2
60323 Frankfurt Main

Information and registration: This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.

Program (pdf): Click here...

The conference is part of the project "Der globale Islam zwischen islamistischer Revitalisierung und progressivem Aufbruch".
For further information: Click here...

 

Program

10:00    
Opening Remarks

10:30
How Muslim Countries Can Avoid Islamism and Secularism and Promote Religious Flourishing    
Prof. Dr. Daniel Philpott, Professor of Political Science, University of Notre Dame, USA
        

11:15
The Halal Eco-system
Dr. Florence Bergeaud-Blackler, Université de recherche Paris-Sciences et Lettres, Paris        

12:00
–Lunch–

13:15
Islamist Terrorism threat in Europe, Middle East and Africa
Olivier Guitta, Managing Director of GlobalStrat, London

14:00
The Muslim Brotherhood in the West
Dr. Lorenzo Vidino, George Washington University/Washington D.C.    

14:45   
Islam, politics and society in Germany
Prof. Dr. Susanne Schröter, Direktorin des FFGI, Universität Frankfurt  

15:30
Summary

 

Presented by:
Frankfurt Research Center on Global Islam at „Normative Orders“ Frankfurt University

Digitale Rechtspersönlichkeit? Zur Diskussion um die zivilrechtliche Rechtsfähigkeit autonomer Systeme

Vortragsreihe "Haftungsrecht und Künstliche Intelligenz " im Wintersemester 2019/2020

12. November 2019, 18 Uhr c.t.

Prof. Dr. Thomas Riehm (Universität Passau)

Goethe-Universität Frankfurt am Main
Campus Westend, Hörsaalzentrum, HZ 11

Die Veranstaltung ist öffentlich. Der Eintritt ist frei

 

Video:

 

Bildergalerie:

  • Dr. Wiebke Voß, Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl Prof. Dr. Joachim Zekoll an der Goethe-Universität Frankfurt
  • Prof. Dr. Thomas Riehm, Professor für Deutsches und Europäisches Privatrecht, Zivilverfahrensrecht und Rechtstheorie an der Universität Passau
  • Prof. Dr. Thomas Riehm
  • Prof. Dr. Thomas Riehm
  • Prof. em. Dr. Gunther Teubner, Professor für Privatrecht und Rechtssoziologie an der Goethe-Universität Frankfurt am Main
  • Prof. Dr. Thomas Riehm
  • Dr. Wiebke Voß

Konzeption und Organisation: Prof. Dr. Joachim Zekoll (Professor für Zivilrecht, Zivilprozessrecht und Rechtsvergleichung an der Goethe-Universität Frankfurt am Main und Assoziiertes Mitglied des Exzellenzclusters "Die Herausbildung normativer Ordnungen")

Die Reihe ist Teil des Forschungsnetzwerks "Die normative Ordnung Künstlicher Intelligenz | NO:KI" von Prof. Dr. Christoph Burchard (Professor für Straf- und Strafprozessrecht, Internationales und Europäisches Strafrecht, Rechtsvergleichung und Rechtstheorie der Goethe-Universität Frankfurt am Main, Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen"). Weitere Informationen: Hier...

Weitere Informationen und Programm der Reihe: Hier...

Veranstalter:
Forschungsnetzwerk "Die normative Ordnung künstlicher Intelligenz | NO:KI" am Forschungsverbund "Normative Ordnungen" an der Goethe-Universität Frankfurt am Main

Progress and Regression in Politics

Workshop within the Postdoctoral Dialogue Series "Norms, Plurality and Critique"

Friday, December 13th

Recent political developments in many Western countries are frequently described as regressive. The aim of the workshop is to approach the concept of a political regression (in opposition to progress) from a theoretical perspective. Many scholars claim that today it is easier to define progress negatively by identifying regression. However, we still need to clarify what a regression is and how can we diagnose it. Can the notion help us to identify and evaluate certain historical dynamics without buying into the dangers often associated with progressive narratives? Or is it impossible to describe a social or political transformation as regressive without presupposing positive standards of progress? These are some of the questions the contributions will explore from a range of different theoretical perspectives.

Goethe-Universität
Campus Westend
Gebäude "Normative Ordnungen", 5.01
Max-Horkeimerstr. 2
60323 Frankfurt am Main

Please register with Ilaria Cozzaglio (This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.) by December 1st

Organized by: Dr. Ilaria Cozzaglio, Dr. Jakob Huber and Dr. Sofie Møller (Postdoctoral Fellows at Normative Orders)

Schedule
 
10-11.30
Robin Celikates (comments by Eva Buddeberg)

- Coffee break -

12.00-13.30
David Owen (comments by Sofie Møller)

- Lunch break -

14.30 - 16.00
Peter Niesen (comments by Ilaria Cozzaglio)

- Coffee break -

16.30 - 18.00
Rahel Jaeggi (comments by Jakob Huber)

Presented by:
Forschungsverbund "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität Frankfurt am Main

Frankfurter Kolloquium für Internetforschung VIII

Wintersemester 2019

Die mit den digitalen Informations- und Kommunikationstechnologien verbundenen normativen Herausforderungen werden immer offenkundiger. Als Netzwerk der Netzwerke ist das Internet zu einem zentralen Gegenstand rechts-, sozial-, politik- und geistes-wissenschaftlicher Forschung geworden. Am Cluster wird seit Jahren Internetforschung aus unterschiedlichen, aber einander ergänzenden Perspektiven geleistet. Der Forschungsschwerpunkt Internet und Gesellschaft im Forschungsverbund "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität Frankfurt am Main bündelt diese Initiativen und festigt die Rolle des Verbunds als Zentrum empirisch-normativer Internetforschung. Flagship-Veranstaltung des Forschungsschwerpunktes ist das traditionelle Frankfurter Kolloquium für Internetforschung, ein interdisziplinäres Forum für all jene, die sich in Frankfurt und Umgebung mit Themen aus dem weiten Feld der Netzpolitik auseinandersetzen und in Forschung oder Praxis mit dem Internets zu tun haben.

Eine Anmeldung ist erforderlich: This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.

Convener:
Karolina Zawada (Normative Orders)

 

Termine

Donnerstag, 7. November 2019, 18 Uhr
Prof. David M. Berry (Sussex)
"Understandability" of artificial and machine-learning
(veranstaltet mit Prof. Dr. Klaus Günther und Dr. Linda Monsees)

Gebäude "Normative Ordnungen", 5.01
Max Horkheimer Str. 2
60323 Frankfurt am Main

Donnerstag, 28. November 2019, 18 Uhr
Prof. Dr. Roland Broemel (Frankfurt/Main)
Die Welt der virtuellen Währungen / Libra

RuW 1.101
Theodor-W.-Adorno-Platz 4
60323 Frankfurt am Main

Donnerstag, 12. Dezember 2019, 18 Uhr
Karolina Zawada (Normative Ordnungen)
Die Inhaltspolizei auf YouTube

Gebäude "Normative Ordnungen", 5.01
Max Horkheimer Str. 2
60323 Frankfurt am Main

 

Veranstalter:
Forschungsschwerpunkt Internet und Gesellschaft des Forschungsverbunds „Normative Ordnungen“ der Goethe-Universität Frankfurt am Main

Weitere Informationen: Hier...

„Das Finanzregime“

Workshop

28. November 2019, 15 bis 19 Uhr

Prof. Dr. phil. Joseph Vogl (HU Berlin)

Responses:
Prof. Dr. Ute Tellmann (TU Darmstadt)
Dr. Hannes Kuch (Goethe-Universität Frankfurt)
Dr. Frieder Vogelmann (Goethe-Universität Frankfurt)

Goethe-Universität Frankfurt, Campus Westend
Gebäude „Normative Ordnungen“
Max-Horkheimer-Straße 2
Raum 5.01

Anmeldung erbeten an: This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.

Der Workshop ist Teil des Forschungsprojekts "Staat|Gesellschaft. Neue Perspektiven auf ein krisenhaftes Verhältnis" von Prof. Dr. Christoph Menke. Weitere Informationen: Hier...

Veranstalter:
Forschungsverbund "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität Frankfurt am Main"

A Light in Dark Times. Celebrating the Centennial of The New School for Social Research

Konferenz

Freitag, 6. Dezember 2019

Gebäude "Normative Ordnungen", EG 01
Campus Westend
Goethe-Universität Frankfurt am Main

Um Anmeldung wird gebeten an: This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.

Programm (pdf): Hier...

 

Programm

15:00 Uhr – 15:15 Uhr

Begrüßung / Welcome

Rainer Forst (Co-Sprecher des Forschungsverbunds „Die Herausbildung normativer Ordnungen” an der Goethe-Universität Frankfurt am Main)


15:15 Uhr – 16:00 Uhr

Vortrag / Lecture

Judith Friedlander (Hunter College, Author of A Light in Dark Times. The New School and its University in Exile)

 

16:00 Uhr - 17:00 Uhr

Panel on Economics – Past and Present

Judith Friedlander (Hunter College)

Harald Hagemann (Universität Hohenheim)

Rainer Klump (Normative Orders, Goethe-Universität Frankfurt am Main)

Moderation: Rainer Forst (Goethe-Universität Frankfurt am Main)

 

17:00 Uhr - 17:30 Uhr

Pause / Coffee Break


17:30 Uhr - 18:30 Uhr

Panel on Philosophy – Past and Present

Richard Bernstein (New School for Social Research)

Rainer Forst  (Normative Orders, Goethe-Universität Frankfurt am Main)

Dmitri Nikulin (New School for Social Research)

Moderation: Rebecca C. Schmidt  (Normative Orders, Goethe-Universität Frankfurt am Main)

 

Bildergalerie:

  • Rainer Forst (Professor für  für Politische Theorie und Philosophie, Co-Sprecher des Forschungsverbunds „Normative Ordnungen” der Goethe-Universität Frankfurt am Main)
  • Rolf van Dick (Vizepräsident der Goethe-Universität Frankfurt am Main)
  • Judith Friedlander (Professorin em. für Anthropologie, Hunter College)
  • Harald Hagemann (Professor em. für Wirtschaftstheorie, Universität Hohenheim)
  • Rainer Forst und Rainer Klump (Professor für Volkswirtschaftslehre, Mitglied des Forschungsverbunds "Normative Orders" der Goethe-Universität Frankfurt)
  • Judith Friedlander
  • Rainer Klump, Harald Hagemann, Rainer Forst, Judith Friedlander
  • Dmitri Nikulin (Professor of Philosophy at the New School for Social Research), Rebecca Caroline Schmidt (Geschäftsführerin des Forschungsverbunds "Normative Ordnungen" der Goethe-Universität Frankfurt am Main), Rainer Forst, Richard J. Bernstein (Vera List Professor of Philosophy in the Philosophy Department at the New School for Social Research)
  • Dmitri Nikulin und Rebecca Caroline Schmidt
  • Rainer Forst und Richard J. Bernstein
  • Dmitri Nikulin
  • Rainer Forst und Richard J. Bernstein
  • Dmitri Nikulin und Rebecca Caroline Schmidt
  • Rebecca Caroline Schmidt und Rainer Forst

Veranstalter:
Forschungsverbund „Normative Ordnungen” der Goethe-Universität Frankfurt am Main

Digitale Rechtssubjekte? Zum privatrechtlichen Status autonomer Softwareagenten

Vortragsreihe "Haftungsrecht und Künstliche Intelligenz " im Wintersemester 2019/2020

21. Oktober 2019, 18 Uhr c.t.

Prof. em. Dr. Gunther Teubner (Goethe-Universität Frankfurt am Main)

Goethe-Universität Frankfurt am Main
Campus Westend, Hörsaalzentrum, HZ 11

Die Veranstaltung ist öffentlich. Der Eintritt ist frei

Video:

 

Bildergalerie:

  • Prof. Dr. Joachim Zekoll, LL.M., Professor für Zivilrecht, Zivilprozessrecht und Rechtsvergleichung
  • Prof. em. Dr. Gunther Teubner, Professor für Privatrecht und Rechtssoziologie
  • Prof. em. Dr. Gunther Teubner, Professor für Privatrecht und Rechtssoziologie
  • Prof. em. Dr. Gunther Teubner, Professor für Privatrecht und Rechtssoziologie
  • Prof. em. Dr. Gunther Teubner, Professor für Privatrecht und Rechtssoziologie

Konzeption und Organisation: Prof. Dr. Joachim Zekoll (Professor für Zivilrecht, Zivilprozessrecht und Rechtsvergleichung an der Goethe-Universität Frankfurt am Main und Assoziiertes Mitglied des Exzellenzclusters "Die Herausbildung normativer Ordnungen")

Die Reihe ist Teil des Forschungsnetzwerks "Die normative Ordnung Künstlicher Intelligenz | NO:KI" von Prof. Dr. Christoph Burchard (Professor für Straf- und Strafprozessrecht, Internationales und Europäisches Strafrecht, Rechtsvergleichung und Rechtstheorie der Goethe-Universität Frankfurt am Main, Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen"). Weitere Informationen: Hier...

Weitere Informationen und Programm der Reihe: Hier...

Veranstalter:
Forschungsnetzwerk "Die normative Ordnung künstlicher Intelligenz | NO:KI" am Forschungsverbund "Normative Ordnungen" an der Goethe-Universität Frankfurt am Main

Kritik der Vernunft oder Vernunft der Kritik?

Vernunftkritik in den kritischen Theorien

31. Januar 2020, 18 Uhr

Podiumsdiskussion mit: PD Dr. Thomas Biebricher (Goethe-Universität Frankfurt am Main, Normative Orders), Dr. Dagmar Comtesse (Goethe-Universität Frankfurt am Main), Prof. Dr. Rainer Forst (Goethe-Universität Frankfurt am Main, Normative Orders), Katharina Hoppe (Goethe-Universität Frankfurt am Main), Dr. Francesca Raimondi (Goethe-Universität Frankfurt am Main, Normative Orders), Prof. Dr. Martin Saar (Goethe-Universität Frankfurt am Main, Normative Orders)

Moderation: Dr. Frieder Vogelmann (Gastprofessur für kritische Gesellschaftstheorie an der Goethe-Universität Frankfurt am Main)

Goethe-Universität Frankfurt am Main
Gebäude "Normative Ordnungen", EG 01
Max Horkheimer Str. 2
60323 Frankfurt am Main

Organisation: Dr. Frieder Vogelmann

Die Veranstaltung ist öffentlich. Um Anmeldung wird gebeten an: This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.

 

Veranstalter:
Gastprofessur Kritische Gesellschaftstheorie Goethe-Universität in Zusammenarbeit mit dem Forschungsverbund "Die Herausbildung normativer Ordnungen" an der Goethe-Universität Frankfurt am Main

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