Vereinbarkeit von Beruf und Familie

Auch aktuelle Studien zeigen (Krempkow/Sembritzki 2017), dass trotz vermehrter Anstrengung der Hochschulen auf diesem Gebiet nach wie vor große Schwierigkeiten, insbesondere für Nachwuchswissenschaftler_innen, bestehen, Wissenschaft und Familie zu vereinbaren. Die doppelte Anforderung, familiäre Aufgaben, vor allem die Betreuung von Kindern, und die Fokussierung auf ein wissenschaftliches Thema zu bewältigen, wird zur großen Hürde für den wissenschaftlichen Nachwuchs; Familienarbeit führt häufig, insbesondere für Mütter, zu Nachteilen für den wissenschaftlichen Werdegang.
Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie ist, neben der Gleichstellung, als ein vorrangiges Ziel in der Satzung des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“ formuliert. Der Cluster sucht seine im Rahmen der institutionellen Möglichkeiten gegebenen Handlungsoptionen zu nutzen, um Forschende bei der oftmals schwierigen Koordination von Berufs- und Familienarbeit bestmöglich zu unterstützen. Dabei werden zum einen infrastrukturelle, finanzielle und beratende Hilfestellungen bei der Kinderbetreuung gegeben. Zum anderen beteiligt sich der Cluster – in der Überzeugung, dass die Vereinbarung von wissenschaftlichem Beruf und Familie häufig nur über die gegenseitige Unterstützung zweier Partner_innen gelingt, am Dual-Career-Service der Goethe-Universität.

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30. und 31. März 2023

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13. April 2023, 20 Uhr

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Sprache und Gewalt. Perspektiven aus Theorie und Praxis

Mit: Meron Mendel (Direktor der Bildungsstätte Anne Frank), Natasha A. Kelly (Kommunikationswissenschaftlerin & Autorin) und Nicole Rieber (Berghof Foundation, Globales Lernen für Konflikttransformation)
Moderation: Christopher Daase (Forschungszentrum TraCe) und Rebecca Caroline Schmidt (Clusterinitiative ConTrust, Normative Orders)
Dialogpanel im Rahmen der TraCe-Jahreskonferenz „Language(s) of Violence“

Was ist Befreiung?

Prof. Dr. Christoph Menke (Goethe-Universität, Normative Orders) im Gespräch mit Cord Riechelmann (Autor)
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